Posts by Carsten R.

    Also doch die große PPP mit 6 Endröhren. Hatte mich schon gewundert. Diese gibt es ja auch noch mit 140 Watt mit EL34 und 220 Watt bei KT88. Schöne Heizkraftwerke sind das :-)

    Der Bias pro Röhre liegt bei dieser Endstufe liegt bei 40mA. Einfach diese 40mA mit dem Kathodenwiderstand multiplizieren und du erhältst den Spannungwert in mV welcher an den Poties eingestellt wird. Steht auch im Buch und als Anleitung zum Bausatz immer dabei.


    Selektierte Röhren sind bei Experience nicht unbedingt erforderlich. Hauptsache die Röhren sind nicht zu schwach denn solche Exemplare lassen sich dann nicht mehr einstellen.

    Ich würde kräftige Tungsol oder Svetlana S Röhren nehmen. Die JJ EL 34 L sind in meinem Experience PP bei 40mA immer mal ausgefallen und ich hatte auch manchmal defekte Anodensicherungen mit diesen Röhren ohne das etwas defekt war. Mit anderen Röhren hatte ich diesen Fehler nie wieder.

    Hallo


    Die PPP Endstufen waren Herrn Haas seine Lieblinge und sie klingen etwas präziser wie die normalen Experience PP Verstärker. Die PPP haben ja sogar einen 2 ohm Abgriff am Übertrager und können auch an extrem niederohmigen Lasten wie Elektrostaten betrieben werden. 4 und 8 ohm zusätzlich. Der Klang geht schon in Richtung Octave Verstärker . Nicht so warm und verwaschen wie so manch andere Röhre welche jeder Impedanz nachläuft. Sie besitzen auch eine relativ hohe Stabilität gegen Impedanz und Phasenschwankungen vieler Mehrwegelautsprecher und die Version mit 4 Röhren finde ich Klasse. Ist relativ selten und die meisten wurden mit 2 oder 6 Endröhren aufgebaut.

    Ich würde also auch wegen der aktuellen Preislage auf dem Gebrauchtmarkt zum Aufbau raten. Vorallem wenn die originalen Gehäuse vorhanden sind. Diese gibt es heute schon lange nicht mehr und laut Experience Inhaber Herrn Horch kosteten diese damals schon ein Vermögen. Vierstellig !! Die Netzteile und gesamte Schaltung sind wirklich gut und robust. EL 34 gibts zum Glück auch massig und sie klingen besser wie die KT88 oder 6550. Herr Horch hat mir bei den Experience Endstufen immer zur EL34 geraten.

    Am besten du besorgst dir noch die letzte Ausgabe von dem Buch "High End mit Röhren " und los gehts. Die aktuellen Preise sind dafür enorm gestiegen, vorallem der hochwertigen Übertrager, Trafos und Siebdrosseln.


    nur Mut, es lohnt sich


    lg Carsten

    vollste Zustimmung. Vorallem wegen der besonders hohen Stabilität bis unter 3ohm. Klanglich ein guter Mittelweg aus Charme und Präzision. Dazu extrem betriebssicher und unkompliziert. Röhren sind auch günstig und man kann vieles einstecken.


    Kannst auch nach einem V70 mit SE Update schauen und beim V110 muß es kein SE sein. Beide lassen sich auch als Endstufe betreiben

    wenn die Audio schon von 3 ohm Nennimpedanz für die Canton angibt, ist es eher nichts für die Ayon. Finde die Teile zwar beeindruckend aber der Ayon Chef sagt ja schon, daß es wichtig ist bei diesen Verstärkern auf hohe Impedanz zu achten. Am besten auch im Bass auf 8 Ohm und nicht unter 6 Ohm generell.

    Beim Ayon Spirit ist das auch völlig unkritisch aber nicht bei diesen Single Endet Teilen

    Hallo Jörg


    Genau so ergeht es mir ebenfalls wenn ich anstatt der Röhren (Octave) mal meine Transe ( Thel Accusound) anklemme. Es ist zwar alles da und auch präzise aber es fehlt trotzdem was. Dieser reine sterile Transistorklang kommt eben nicht an die Musikalität der Röhren heran. Ich bin auch schon lange der Meinung, daß in jeder Kette mindestens ein Röhrengerät stehen sollte damit es nicht so technisch klingt.


    Eine gute Transistorvorstufe an einer Röhrenendstufe finde ich klasse und ich höre genauso. Bei mir eine Cyrus Pre XVS,

    Die Leistung von ca 40 Watt ist sicherlich mehr als genug für diesen schon recht hohen Wirkungsgrad deiner LS. Bei Ayon muss man aber wissen, daß sie meist keine oder sehr wenig Gegenkopplung einsetzen und diese Verstärker bei Mehrwege-LS mit komplexen Impedanzschwankungen schnell aus der Linearität kommen und der Frequenzgang eben der Impedanz nachläuft. Vorallem in den Mitten kann es dann schnell tröten und nerven.

    Hast du den Impedanzgang deiner LS vor Augen? Falls sie relativ gerade ist, sollte es gut passen. Wenn nicht, muss dringend vorher Probe gehört werden.

    Und der Spirit hat ja als Gegentaktverstärker noch eine wesentlich höhere Kontrolle über solche Impedanzlasten als die Single Endet Monoblöcke. Bei diesen Verstärkern gilt wirklich am besten hochohmige (über 6 ohm) und lineare Impedanz der Lautsprecher sind Pflicht.

    na das war der ganze Ärger also umsonst und die Thel Platine konnte garnichts dafür. Hätte mich auch gewundert bei so einem hochwertigen Hersteller.


    Die meisten Brummprobleme entstehen auch durch das doppelte Netzteil, was hier eigentlich völlig unnötig ist, und natürlich durch die eigene Laien-Verkabelung. Auch diese könnte man hier noch etwas optimieren und die Signalkabel weiter weg von der Stromversorgung legen.

    Hallo


    gerade im Bereich von Stimmen wird der Octave sicher besser klingen wie ein Accuphase. Diesen nüchternen und eher technischen Klang mag halt nicht jeder.


    Oder im Mittelhochton diese Röhre und für den Bass ein dicker Transistorverstärker. Dann muß es auch kein überteuerter Accuphase sein

    es ist nur interessant, daß Jörg bis jetzt der Einzige ist welcher so ein Problem mit der Cyrus hat . Aber nur er hat mal nachgemessen wobei ich seine Meßwerte mit um die 80db Störabstand ebenfalls als Normal und sogar gut einstufe. Sie entsprechen den Herstellerangaben.

    Ich vermute dennoch, daß es auch am Dreher selbst liegen könnte. Das ein SL1210 mit leisen MC System nicht unbedingt totenstill ist, kann ich selbst bestätigen. Ich hatte ebenfalls ein Summen was kein typisches Brummen war.

    Erst nachdem ich den Technics-Tonarm gegen einen Linn Akito tauschte, war mein MK2 genauso wunderbar still wie mein Vorgänger Linn Axis 2.

    Auch DJs haben oft Kontaktprobleme vorne an den Headshellpins und dies mit richtig lauten MM Systemen. Manche helfen sich dann mit etwas Spucke was den Spuck zumindest für einen Abend erstmal ruhiger macht.

    Würde mich auch überhaupt nicht heiß machen wenn bei hoher Poti-Stellung ohne Signal ein leichtes Störgeräusch da ist. Bei deinem sehr leises TA ist dies auch kein Wunder und völlig normal. Wenn du Ruhe haben möchtest, wäre ein Übertrager die bessere Wahl.

    Ich wette, die Sony klingt im Vergleich langweilig nach eingeschlafenen Füßen.

    Klasse Bernd und vielen Dank


    Von der inneren Bauteilequalität ist Musical Fidelity eigentlich als "Billigbau " zu beurteilen auch wenn diese Geräte klasse aussehen und auch relativ gut klingen. Bedienung auch sehr gut. Hier verdient sich der Hersteller (jetzt unter Project) wirklich eine goldene Nase. Da finde ich selbst Atoll wertiger gebaut.

    Nur in den ganz großen VMS oder Nuvista Serien wird wirklich noch geklotzt.

    ...Nur dass darin eine Unwahrheit steht, nämlich dass das DL 103 einen Innenwiderstand von 4 Ohm hat. Damit ist der im Link genannte Beispielübertrager mit 1:25 nicht optimal!


    Gruß Jan

    Hallo


    Das Denon hat doch 40 ohm Widerstand. Warum hier die ganze Zeit mit 4 ohm gerechnet wurde, ist mir wirklich unklar.

    Ein 1:10 Übertrager sollte doch am besten passen

    Hallo Theo


    Habe das AT33 PTG2 lange ohne Übertrager gehört und mag es jetzt doch lieber mit einem Übertrager. Ich finde es damit voller und kräftiger. Irgentwie intensiver und natürlich viel weniger Rauschen. Höre einen AT700T Übertrager mir drei Übersetzungen. 1:10, 1:20 und 1:40

    Optimal klingt es mit einem Übersetzung von ca 1:16 bis maximal 1:20 . Bei 1:10 klingt es viel zu hell und schon nervig .

    nichts gegen deine wirklich enorme praktische Erfahrung aber ich kenne auch keine einzige Transistorbestückte Phonostufe welche wirklich echt klingt. Es gibt fast immer einen eher technischen, oft auch sterilen und langweiligen Klang welcher im Grunde nichts mit dem Klang echter Instrumente zu tun hat. Klar, habendiese Geräte oft weniger Rauschen und bessere Meßwerte aber im direkten Vergleich verlieren sie sehr oft.

    Ausnahmen sind natürlich möglich und hier auch gerne gelesen. Klar