Posts by Carsten R.

    Morgen Hardy

    Mein Vorschlag meint, dass die passive Frequenzweiche des Lautsprechers rausgenommen wird und jedes Chassis seine eigene Endstufe bekommt. Die Endstufen bekommen passive line level Filter, so dass sie nur den nötigen Frequenzbereich des jeweiligen Chassis verstärken. Da der Wirkungsgrad im MHT Bereich sehr hoch ist, reichen kleine Röhrenverstärker dafür aus. Die müssen nicht teuer sein!

    Hörner sind gut für diese Maßnahme geeignet, da sie sich in der Regel im Übertragungsbereich selbst begrenzen, so dass man mit flachen Filtern auskommt. Für den Hochton könnte man zB den Koppelkondensator zwischen den Stufen so weit verkleinern , dass sich der Verstärker ab der gewünschten Übernahmefrequenz verabschiedet. Das gleiche gilt natürlich auch für das Mitteltonhorn. Hier müsste dann nur noch ein Filter für den Tiefpass dazu kommen. ( Ein Widerstand und ein Kondensator )

    Habe mal in der image hifi gelesen, dass ein Autor genau das mit seinen AA Duos gemacht hat. Soll wohl ganz gut funktionieren;):)

    Gruß Stefan

    diese Methode funktioniert nur ganz grob als Hochpassfilter und hat nur eine flache 6db Flanke welche endlos weit läuft. Genaue Filter oder Lineariesierung von typischen Frequenzverhalten der meisten Chassis lassen sich damit nicht realisieren.

    Besser einen guten DSP oder analoge Aktivweichen plus EQ einsetzen

    wichtig ist, daß es einen 200 bis 300 Ohm Abschluß für das AT33 PTG2 gibt. An üblichen 100 ohm klingt es viel zu gebremst , fast erdrückt und an mittelmäßigen Phonoeingängen mit ca 60db Verstärkung aus zu leise. Hier werden schon 65 db oder mehr benötigt.


    Ich rate also zu einer guten externen Lösung welche nicht zu hell klingt. Beim Vollverstärker kannst du später immer noch ansetzen aber erstmal sollte das 33er hochwertig versorgt werden.

    700,- sind für eine neue Phonostufe schon richtig gut,

    Ich würde evl nach einer gebrauchten Project Phonobox RS oder Tube Box DS2 schauen. Diese klingen nicht zu hell und passen daher gut zum AT33Ptg2.


    Oder eben gleich ein Phonomopped Mk2b

    langweilig spielt es bei dir nicht das du erstens einen Übertrager und zweitens das Phonomopped nutzt :-) . Und dieses ist nunmal nicht langweilig wie so viele Transistorbestückte Phonostufen. Das passt halt wobei der T20 auch lange nicht das Beste für ein MC30s2 ist. Hatte das ganz genauso ca 1 Monat lang aber der ATA SPU Übertrager ist da noch ein schöner Schritt gewesen

    Am 1210 würde ich das Bronze nicht betreiben. Es wird zwar funktionieren, aber unter seinen Möglichkeiten bleiben. Da wäre es schade um das Geld. Dann schon eher ein MC 20 Super oder eben die ATs.

    ach das geht schon mit einen guten und schön schweren Headshell.

    Hauptsache der 1210 hat gepflegte Kontakte am Übergang zum Arm und nicht den üblichen Wackelkontakt hinten unter der Tonarmbasis. Beim Mk2 ist da praktisch jeder irgentwann von betroffen.

    Hatte das Bronze ja auch am MK2 und mit dem Phonomopped betrieben. Mein Tonarm hatte mit leisen MC Systemen aber immer leichte Störgeräusche von sich gegeben was ich am Linn Axis nicht hatte. Hier war es absolut brummfrei und so wanderte der Linn Akito Arm halt auf den Mk2 :-) ich finds geil

    den Vergleich von MC30super 2 zum Cadenza Bronze hatte ich vor Jahren mal gepostet.

    Das Cadenza spielte bei mir eindeutig räumlicher und mit mehr Klangfarben. Das MC30s2 ist sehr neutral bis schon leicht langweilig im direkten Vergleich. Wie eben so viele Ortofon MC aus der Classic Linie.

    Beim MC 30 wird schon ein guter und auch teurer Übertrager benötigt von dem es auch profitiert . Das Cadenza dagegen spielte bei mir ohne Übertrager besser und einfach echter weil weniger verfärbt. Vielleicht lag es aber auch am ATA MCT-SPU Übertrager welcher zum MC30 besser passte als zum Cadenza. Diese wollen im MC Betrieb auch höher abgeschlossen werden. 200-500 ohm sind es meistens.


    Die Kombi aus MC30s2 und einer sehr neutralen Phonostufe wird sicher zu langweilig da steril klingen. Beim Cadenza passt es dageben in meinen Ohren perfekt. Nur im Bass war ich am Linn Akito Arm auch nie so richtig zufrieden und deshalb ist dann auch mein Zweitsystem AT33 PTG2 geblieben. Dies klang zwar minimal leiser aber am Ende doch druckvoller mit hoher Spielfreude.

    ich hatte die Tieftöner bzw Tiefmitteltöner der Esotec Chassis Serie gemeint. Hochtöner mit 75 mm Schwingspulen wären schon ein bisschen groß. Hier sind es meist 19, 25 oder 28mm Spulen.

    Die ganz noblen Dynaudio Chassis gehören zur Esotar Reihe wobei deren Preise der absolute Gipfel darstellt.

    In der Dynaudio Spezial 40 und auch Contour 20 sind aktuell Esotar Hochtöner verbaut. Glaube, es ist die 3. Generation

    das ein alter LS immer noch gut klingt, muß nicht zwangsläufig sein. Gerade das Thema Ferrofluid in so vielen Hochtönern ist hier entscheidend. Es wurde ob verwendet und trocknet irgendwann aus. Nach ca 15-20 Jahren sind die Höhen dann nur noch dumpf und müde.

    Ganz schlimm bei so vielen B & W Lautsprechern und Experten können die Chassis zerlegen und reinigen. Mit frischen Ferrofluid benetzen.

    Ob Dynaudio es auch hier verwendet lässt sich herausfinden wenn man sich die Daten des verbauten Hochtöners anschaut oder sich den LS in Ruhe anhört. Dynaudio ist ohnehin sehr natürlich abgestimmt was halt nicht jedermanns Sache ist. Zu den Höhen immer neutral bis leicht fallend , genau wie die Natur eben auch.

    Ich würde auch immer einen LS ohne Ferrofluid im Luftspalt des Hochtöners wählen

    Ansonsten ist die Marke absolut Spitze und gerade das verbaute Material ist Weltklasse.

    nur den Wirkungsgrad zu sehen ist nicht ideal. Die Röhrenverstärker, gerade SE, mögen keine komplizierten Frequenzweichen. Je weniger Wege, desto besser. Phasen und Impedanzschwankungen können sie nicht richtig kontrollieren und klingen dann müde oder trötig.

    Ein wirklich röhrenfreundlicher 3 Wege LS an Unison S6 Mk2 ist die Opera Quinta ( MK1). Sie ist recht groß aber schiebt dafür einen beinahe unglaublich kräftigen und sauberen Bass auch an SE Röhrenverstärkern.

    Ihre Impedanz schön linear so das der Verstärker auch einen linearen Frequnzgang abliefern kann. (selbst vermessen) . Ihr Klang ist etwas warm abgestimmt allerdings benötigt auch sie eher große Räume von 30 qm oder mehr .

    Als Besonderheit ist hier das der Mitteltöner nicht mit typischen Kondensatoren hochpassgefiltert sondern mit einem Saugkreis. Das ist wirklich selten

    für Geithain LS stehen auf jeden Fall der Top Service und die analogen Aktivweichen und Endstufen ohne DSP.

    Diese können auch in 30 Jahren wieder repariert werden.


    Und wegen dem Bass gilt wirklich : kleiner Raum - kleines LS Volumen, damit der Bass auch an den Raum ankoppeln kann.

    Großes Bassvolumen bringt in kleinen Räumen eher weniger Bass aber mehr Probleme.

    einen etwas frischen Charackter hat es schon wobei hier auch der Bass wirklich schön ist.

    Vielleicht sind hier etwas wärmer abgestimmte MC Phonostufen die optimalen Spielpartner. In einer komplett mit Transistorgeräten bestückten Anlage kann ich mir auch einen anderen TA gut vorstellen aber wer will das schon :-).

    Die gute Mischung macht das Vergnügen...

    Nur von Übertragern lasse ich am 33er die Finger lassen da sie einfach verfärben und auch schnell zu einer gewissen Härte im Klangbild führen. Alles selbst mehrfach direkt verglichen