Posts by Carsten R.

    ich finds aber Klasse, daß Megaheinz dieses Thema hier aufgemacht hat. Solche und andere Infos von Euch sind wichtig und müssen weiter gegeben werden ansonsten leben wir irgendwann nur noch in der reinen Wegwerfgesellschaft. Immer mehr Hifi- Werkstätten sterben aus und die richtig kompetenten kann man bald nicht mehr bezahlen.

    na besonders laute Chassis sind ohne Korrektur praktisch immer deutlich welliger und eine passive Weiche kann da auch nicht zaubern.

    Und das Abstrahlverhalten ist eben schlechter je größer die Membran wird.

    Aber es gibt ja zum Glück auch moderne kleine Chassis mit kräftigen Antrieb aber unbedingt brauchen tut man sowas auch nicht mehr.

    Jeder halbwegs gute Röhrenverstärker leistet heute genug um die Nachbarn zu ärgern selbst an 87db /Watt Lautsprechern.


    Oder gehts hier um Beschallung von Kinos oder Hallen ? :-)

    der Hauptnachteil von LS mit hohem Wirkungrad ist natürlich auch der eher unlineare Frequenzgang, der hohe Platzbedarf und auch meist ein schlechtes Rundstrahlverhalten großer Membranen. Je höher ihre abzustrahlende Frequenz wird, desto gerichteter wird der Schall abgestrahlt.

    Zu schlechtes Rundstrahlverhalten versaut jegliche Ortung und Abbildung im Raum. Und erst eine gute Abbildung erzeugt eine bestmögliche Realität des Schallereignisses.

    Habe mal ein Paar Altec Valencia gehört welche überhaupt keine Abbildung in der Mitte zeigte und auch eine sehr schlechte Räumlichkeit hatte. Es klang zwar laut und druckvoll aber das wars auch schon. Das war kein Hifi sondern nur Beschallung.

    kleine Chassis, egal in welchem Frequenzbereich spielen fast immer räumlicher und linearer , kleine Bässe sind schneller und präziser. Geschickt im Raum aufgestellt und verteilt auf mehrere kleine Gehäuse erzeugen sie viel weniger Raummoden und können in heutigen kleineren Hörräumen sogar mehr Bass erzeugen als große Gehäuse. Die Räume können große Bässe akustisch überhaupt nicht aufnehmen und erzeugen mehr Probleme als Vorteile. Große Membranen waren nur notwendig als die Verstärkerleistung gering und die zu beschallenen Räume riesen groß waren.

    Ich höre selbst auch mit großen 100 Litern Bassgehäusen und 3 Stück JBL Profi 12 Zöllern aber das ist alles unnötig. Es bringt nur Probleme und ohne DSP könnte ich in meinem Raum garnicht hören. Mit kleinen Bässen würde es aber sofort auch ohne DSP funktionieren aber nun sind die großen Viecher halt da :-)

    ... meine 3 Wege LS kann ich jederzeit vom Teilaktiv auf den Vollaktivbetrieb umstecken und das in ca 15 Minuten.


    Ich würde es mal so sagen, der Aktivbetrieb ist wirklich nur im Bassbereich deutlich überlegen da die Verluste und Veränderungen großer Induktivitäten der Bass-Spulen sehr stark wirken und vorallem schon wegen der Raumakustik. Einen modernen DSP im Bsssbeich einzusetzen und vom Hörplatz aus einzustellen, ist ein geniales Spielzeug. Das kann man passiv einfach nicht leisten.

    Wenn man aber im restlichen Übertragungsbereich ab ca 100-150 Hertz nach oben passiv keine Fehler macht, den Verstärker mittels edlen Koppel C hochpassfiltert und auf alle Phasen und Übergänge perfekt achtet, (diese ruhig mit Aktiven Kurven vergleichen und vorallem auch die Auslöschungen bei absichtlich verpolten Chassis präzise abstimmt), kann ein passiver LS sogar am Ende auch besser tönen. Ohne kalibrierte Messtechnik und kistenweise passive Bauteile geht dies natürlich nicht.

    Man beachte bitte die primitiven DSP und Verstärkerlösungen in den meisten bezahlbaren Aktiv-LS. Jeder DSP und Wandler hat Verluste durch seine gesamte Schaltung. Ein und Ausgangsstufen,viele Koppel-C und dann meist einfache AD und DA Wandler. Oft arbeiten sie nur mit 48khz AD- Abtastraten was viel zu wenig ist.




    Diese Verluste kann man deutlicher heraushören wie die Verluste einer wirklich perfekt abgestimmten passiven Weiche mit guten Bauteilen.


    Ich schwöre also auf eine teilaktivierte Lösung nur für den Bassbereich und den Rest passiv mit viel weniger Verlusten bei guten Bauteilen.


    Im Auto verwende ich aktive analoge 12db Weichen mit passiven Bauteilen kombiniert da ich auf einen DSP oder EQ verzichten wollte. Kleinere Induktivitäten (Spulen) vor einem Tiefmitteltöner können den Frequenzganz eben perfekt linearisieren und die analoge aktive Weiche im Verstärker trennt dann elektrisch sauber ab.

    Hier kommen also die Vorzüge beider Lösungen zum Einsatz und es klingt besser wie ein DSP Vollaktivbetrieb.


    man sollte aber wirklich beachtem, daß aktive Weichen praktisch niemals ohne eine Frequenzgangbegradigung auskommen da fast jedes Chassis im Übergangsbereich sehr stark ansteigt. Auch Hochtöner verhalten sich oft nicht linear und wer hier jetzt einfach elektrisch abtrennt erhält akustisch meist nicht das selbe gewünschte Ergebniss. Man unterscheidet eben elektrische und akustische Filter-Wirklung

    ich besitze ja auch eine über 15 Jahre alte Thel Accusound Pro Endstufe und sie war zwar auch schon einmal leicht defekt (kleine 220µF/25v Elkos ) aber ansonsten ist die Bauteile und Verarbeitungsqualität auf allerhöchstem Niveau. Alleine die Platine mit ihren 140µm Leiterbahnen und die LS-Schutzrelais sind extrem hochwertig. Auch ist die gesamte Masseführung nochmal extra mit dicken Kupfermassebändern verstärkt was vielleicht eine 2mm dicke Masseführung ergibt.

    Wo sieht man denn sonst so einen Aufwand und der Sound ist auch extrem klar, präzise und druckvoll. Nicht kalt oder steril und man kann sie von Class AB auf echten Class A umschalten. Die Marke braucht sich wirklich nicht hinter Topmarken wie Accuphase und Co zu verstecken, ganz im Gegenteil...

    ich hatte fertig bestückte China Platinen für kleines Geld bei Ebay gekauft welche an 15-16 Volt CLC Siebung mit 2,2mH (1,4mm Backlack-Luftspulen) absolut göttlich klangen. Wirklich wesentlich besser wie eine richtig gut gebaute Aleph J eines Freundes mit 18 Volt Trafo. Diesen haben wir dann gegen einen 20 Volt Trafo getauscht und schon wurde es besser. Aber die kleine M klang dennoch besser und ist mit ihren 10/15Watt ideal für Mittelhochton. Aber auch im Bass ist die Aleph J nichts besonderes um es mal milde auszudrücken. Jeder alte AVR ist hier besser

    mit den 18 Volt AC kommst du aber nicht auf 24 Volt DC inklusive der Widerstände bzw besser Drosseln im Netzteil welche bei ca 0,5 Ohm liegen .

    Damit klingt eine Aleph J sehr müde und lustlos und ein 19- 20 Volt Trafo ist ideal.

    Für Mittelhochton wäre die Aleph M die bessere Lösung da sie erstens viel besser klingt und zweitens auch weniger Strom zieht.

    Habe dies selbst mehrfach verglichen und lange Zeit eine Aleph M besessen. Die J ist eine lustlose und müde klingende Endstufe , vorallem wenn keine Spulen im Netzteil verbaut sind, auch mit der Tendenz zum Brummen. Und Brummen direkt auf den Mittel oder Hochtönern möchte man im Aktivbetrieb nicht haben

    am Ende ist es doch auch völlig Wurst ob man an der Vorstufe bzw Vollverstärker eben ein wenig weiter aufdrehen muss. Wegen der paar Grad bzw Millimeter sowie Geld und Aufwand zu betreiben halte ich für Sinnfrei, vorallem wenn die aktuelle Kombi Einen ansonsten zufrieden stellt

    Oder hat dein Gerät keine Fernbedienung ?

    ich würde einfach etwas weiter aufdrehen und gut ist. Digitale Quellen waren und sind nunmal schon immer lauter


    bei manchen Vorstufen kann man auch einfach die Eingänge einzeln abgleichen und sowas ist auf alle Fälle besser wie so ein verlustbehafteter Übertrager

    hatte auch mal eine Gold Lion 6922 in meinem Octave und da war es sehr laut und kräftig.

    Klanglich aber nicht so fein und elegant

    noch kräfter wie die EH ? Hohe Verstärkung muss aber nicht automatisch besseren Klang bedeuten


    Würde mal eine E88CC Philips SQ testen, wenn du noch was bekommst

    die 6922 EH hat in den meisten Geräten einen leicht sonoren und kräftigen Sound aber nicht die letzte Note an Eleganz, oder so :-).


    Sie hat aber den Vorteil auch schon mit 40 oder 50 Volt Anodenspannung gut klar zukommen was klassische 6922 bzw E88CC nicht können. Sie wollen ab 70 Volt aufwärts und so stehts auch im Datenblatt

    das Handy mit seiner App ist doch null kalibriert und absoluter Mist


    Es sollte schon mal ein vernüftiges Messsystem sein mit kalibriertem Mikrofon sein und ein ungefiltert betriebender Breitbänder mit ansteigenden Mitten passt auch nicht zu einer gehörmaßigen Abstimmung. Diese hat praktisch immer eine leichte Senke im Mittelton und man erkennt dies auch bei so vielen herausragend guten LS.


    Hier prallen wirklich Welten aufeinander und die allermeisten Breitbandhörer sind auch nicht so penibel. Hauptsache es klingt halbwegs und besser wie ein schlecht gemachtes Mehrwegesystem. Und das kann ja bei Phasenfehlern auch ganz schnell passieren

    bei den Cobra Hörner wird der Bass nicht vom Sperrkreis erzeugt sondern einfach nur hörbar gemacht in dem die Mitten breitbandig aber gezielt abgesenkt werden.


    Ohne Sperrkreis würde Bernd Timmerman auch niemals arbeiten und so passt das dann auch mit der Neutralität