Posts by Carsten R.

    den Technics 1500C kann man leider nicht kaufen. Noch nicht. Fast jedes Gerät geht mit gravierenden Mängeln und Defekten wieder zurück zu den Händlern und es gibt auch schon solche welchen dieses Modell ganz frisch aus dem Programm genommen haben.

    Und der Mk7 ist auch eher ein Billigdreher und nur eine Kopie der alten 1200er MK2-5 Modelle. Kein Vergleich mehr und auch deutlich leichter.

    sicher war hier auch ein instabiler Röhrenverstärker am Werke welcher den Frequenzgang der guten LS derart verbogen hat bis es eben so schrecklich klingt. Habe ich selbst mehrfach erlebt und deren Besitzer waren teilweise völlig "Betriebsblind". Selbst Messungen direkt am Verstärkerausgang belegten dies ganz eindeutig aber konnten die Besitzer nur teilweise überzeugen.

    Hier war halt zumindest eine Impedanzlinearisierung erforderlich was ich auch teilweise nachgerüstet habe. Kann man ja extern direkt am LS Terminal parallel klemmen und bei Bedarf entfernen.

    ich würde eher sagen um die 50 -70 Watt reichen ( Röhrenwatt zählen ja im Volksmund doppelt) voll und ganz aber viel wichtiger ist das es ein stabiler Vertreter der Röhrenzunft ist. Also an schwankenden Impedanzen und Phasendrehern typischer Mehrwegs-LS wie der B&W auch stabil läuft und nicht die Mitten betont. Instabile Röhren-Vertreter gibt es leider viele und solche selbst noblen Hersteller habe ich schon mehrfach mit den LS direkt am Verstärkerausgang vermessen. Die Frequenzgänge der instabilen Verstärker waren dann derart verbogen das einem nur die Ohren geblutet haben. Die Mitten völlig trötig verfärbt uvm. Eine klangliche Katastrophe.

    Octave ist einer der wenigen Verstärker welche schon beinahe die Kontrolle eines audiophilen Transistorverstärkers aufweisen. Dazu die extrem zuverlässige Robustheit welche praktisch kein anderer Röhrenverstärker hat. Mir ist kein anderer Hersteller mit solch einer elektronischen Schutzschaltung bekannt wo eben keine Sicherungen ausfallen welche erst von Fachleuten wieder geprüft und ersetzt werden müssen. Sehr oft sind auch noch Widerstände durchgebrannt oder zumindest vorgeschädigt.

    Audio Research ist zwar extrem hochwertig und wie fürs Leben gebaut , ganz klar, aber die Verstärker haben diese Schutzschaltungen nicht. Bei einem Defekt von Endröhren (zb Luft ziehen) müssen sie vom Fachmann neu eingestellt und teilweise repariert werden. Als Laie steht man dann vor wochenlangen Hörpausen und hohen Kosten für Werkstatt und Versand. Die Endröhren hat man als Verschleißteil ca alle 5 Jahre ja ohnehin

    Was bei Röhrenverstärkern wirklich wichtig ist diese mit den eigenen LS Probe zu hören. Und das nicht nur kurz sondern ruhig den ganzen Abend.

    Viele selbst ehrwürdige Marken harmonieren hier leider nicht miteinander.

    Also am besten ausleihen und in Ruhe zu Hause testen

    Hallo

    Wie hoch ist denn dein Budged?

    Ein neuer V110 kostet wirklich sehr viel Geld vorallem ein V110SE. Dieser wird aber wirklich nicht benötigt denn der normale V110 hat auch schon alles Extras und den Klang der SE Versionen und unterscheidet sich im Grunde nur durch die Möglichkeit die Gegenkopplung mittels Treiberröhren an deine LS anzupassen. Man kann den Denon bei Filmen sogar über den AV Eingang des V110 sogar mit einbinden.

    Gebrauchte V110 kosten aber locker über 3500,- weshalb ich eher zu einem V70SE raten würde.

    eine der besten weil Impedanz-stabilsten, unkompliziertesten und zuverlässigsten Marken für Röhrenverstärker ist Octave.

    Hier wäre ein gut gebrauchter V70, V80 oder V110 die richtige Wahl. Gibts auch mit Phonoeingang. Beim V70 darf es ruhig ein SE (Second Edition) sein.

    Und für normale Lautstärken tut es auch ein V40 oder V40SE.


    Das besondere dieser Verstärker ist das intelligente Power Managment System welche defekte Röhren sofort anzeigt und den Verstärker somit schützt. Bei jedem anderen Röhrenverstärker fliegen hier die internen Sicherungen heraus bzw löten sich gleich Bauteile selbst aus oder schmoren durch. Zb bei Unison ganz schlimm und dies ist der häufigste Grund warum Röhrenverstärker ausfallen !!

    Und auch die Bias-Einstellung für die Endröhren geht ganz bequem von außen .

    Klanglich liegt man hier auf der präzisen und auch kräftigen Seite und der Charme instabiler Röhrenverstärker ist dieser Marke fremd. Es klingt einfach echt und nicht so technisch wie so viele Transistorverstärker. Von AVR Geräten möchte ich garnicht erst sprechen

    ja, theoretisch ist das alles richtig aber hier wurde das schon dutzendfach durchgeführt und das Endergebniss war jedesmal besser wie im Original.

    Gerade in Verbindung mit einer Siebdrossel gibt es überhaupt keine Störungen mehr und feineren Klang. Die letzte Restwelligkeit der Anodenspannung ist damit verschwunden. Und das komplette Netzteil mit alles Reglern auszulagern ist für die meisten nicht machbar. Aber jeden das Seine sage ich nur.

    Trafo auslagern lohnt vorallem bei Low Output MC ohne Übertrager.