Posts by Carsten R.

    Ich hatte wirklich nur die 47kohm angeschlossen da 470 ohm am reinen MC Eingang auch gerade noch so funktionieren. Aber im Grunde ist es bei am besten mit um die 200-300 ohm abgeschlossen.

    Nur in einer eher dunkel temperierten Anlage würden die 470 ohm noch gut passen was also einem 1:10 Übertrager an 47 kohm entspricht

    würde das nicht überbewerten denn die Seriestreuung soll hier auch ziemlich groß sein.

    was mich nur wundert ist, daß Du mit einem 1:5 Übertrager klar kommst. Bei mir hat schon der 1:10 etwas zu hell geklungen und ich bin dann bei 1:20 gelandet. Mein letzter AT 700 T Übertrager hatte ja 3 Eingänge.

    Alle 3 haben aber im direkten Vergleich dann nach den ersten Begeistungswochen doch schlechter wie der MC Eingang meinen Moppeds geklungen. Ohne war es einfach echter, der Bass fester und straffer und gerade Blasinstrumente weniger verfärbt.

    Hatte ich ja auch schon paar mal geschrieben aber das es hier ja um das PTG2 geht, wiederhole ich mich halt nochmal.


    ansonsten hat doch Jürgen hier schon einen großen Vergleich mit diesen System gepostet

    besorge dir doch mal eine Test CD mit unterschiedlichen Frequenzen ( zb aus dem Car Hifi) und höre dir jede schmalbandige Frequenz einzeln in Ruhe an.

    Dann hörst du ob es wirklich so schlimm ist oder ob es nur ein messtechnisches Problem ist.

    Messungen im Bass sind im Home Bereich fast unmöglich genau zu realisieren und oft klingt es nach einer DSP korigierten Kurve total daneben. Gerade bei solchen wirklich guten LS wie Deinen.

    Raumakustische Optimierung geht doch immer vor EQ Eingriff. Ich sehe hier auch keinerlei Absorber oder Teppich was natürlich große Nachteile mit sich bringt.


    Glaubt mir, ein kleiner (zb Nubert) 8 Zoll Subwoofer ist hier genau richtig. Diese sind auch wesentlich präziser und schneller wie die großen 12 Zöller.


    man könnte die Trennfrequenz des Subwoofers zu den Haupt- LS genau auf den Punkt der großen Senke legen und dann eine bombastische Schalladdition bekommen.

    gibt aber nicht wenige Hersteller wo das eben genau so gemacht wird.

    Gerhard Haas hat dies nur so gemacht und auch seine Gründe dafür gehabt. Sogar die Endröhren.


    Aber stimmt schon, man sollte generell immer mal die Heizspannungen nachmessen


    In meinem Octave sind aber alle E- Röhren und Endröhren parallel geheizt was mich auch sehr erfreut

    Grüße zurück :-)

    Ja, habe wirklich nicht alles von Anfang an durchgelesen aber die großen Senken können aber auch durch das Sofa selbst entstehen da es wie ein riesiger Absorber wirkt und gerade im Oberbass alles weg saugt. Nebenbei taugt so eine Smartfone-Messung überhaupt nicht und selbst gute Messystem sind im Bass immer mit Vorsicht zu genießen. Besser den Bass per Gehör abstimmen und nur die großen Überhöhungen absenken.

    Wenn du aber rein gehörmäßig keine gravierenden Probleme hast, würde ich auf alle Fälle keinen DSP einsetzen. Er verschlechtert vieles andere und macht wirklich nur im Vollaktivbetrieb richtig Sinn. Da kommt man dann schon viel weiter.

    Aber einen kleinen Subwoofer immer gerne. Vielleicht auch unter den Schreibtisch oder noch besser oben an die Decke schrauben. Sowas habe ich jetzt schon öfters im profesionellen Bereich gesehen.

    Hi

    ich würde hier nur ein kleinen schnellen und präzisen Subwoofer (zb 8 Zoll) direkt am Hörplatz oder dahinter stellen.


    der DSP kann hier auch nicht zaubern und ist besser um stark betonte Frequenzen abzusenken. Kein Mensch dreht 10 oder 15db schmalbandig hinzu und selbst die DSP Hersteller selbst raten von solchen Aktionen ab.

    Ein gut aufgestellter Subwoofer, also im Nahfeld, füllt diesen Bereich sofort aus, zumindest wenn er eaxakt in Phase spielt. Die Haupt-LS würde ich dann aber auch ein wenig Hochpassfiltern und vielleicht kommst du so auch schon ganz ohne DSP aus. Nebenbei erhöht dieser Subwoofer massiv die gefühlte Räumlichkeit und der Raum öffnet sich akustisch nach hinten.

    Einen DSP würde ich auch nur im Vollaktiv oder für den Bass einsetzen.


    Weitere Alternativen mit überragender Bedienung gibts auch von Helix. Immerhin Made in Germany und noch immer bezahlbar.

    erstmal reinklotzen und den Hersteller herausfinden. Durch die Reihenschaltung sollten es übrigens alle die selben Röhren sein und am besten auch mal an jeder einzelnen Röhre die Heizspannung messen ob diese auch überall gleich anliegt.


    Hatte vor Jahren als Neuling mal an meinem Phonomopped eine Telefunken EC86 mit einer originalen Russenröhre pro Kanal gemischt und mich gewundert das die EC 86 so hell glimmte :-) Nach einer Messung lag dann an dieser 8 Volt an und an der Russenröhre nur noch 4 Volt Heizspannung. Und so hat es dann auch geklungen. Am Mopped sind die beiden Röhren pro Kanal auch in Reihe an exakt 12 Volt geheizt (also jede 6 V) und seit dem messe ich jede neue Röhre auch an dieser Stelle genau nach.

    Zitat eines Röhrenfachmann und heimlichen Mitleser hier im Thread welcher das komplette Schaltbild vor sich hat.

    "die PCC 189 ist eine Regelröhre und ist hier weniger gut angebracht..


    Und für ECC88 müssten schon die Vorwiderstände geändert werden .

    Ansonsten sind die 5 Röhren hier in Reihe geschaltet an einer 36 Volt Trafowicklung"

    ja das stimmt auch aber mit zusätzlicher Siebdrossel eben doch eine glattere und sauberere Anodenspannung. Diese Drossel wird da verbaut vor vorher der Netztrafo war. Dieser wird ausgelagert und sollte mind. 30-40 cm entfernt stehen.

    Man hört dies wirklich sehr deutlich, vorallem über die hohe 64 dB Verstärkung. Mit EC86 sind es sogar noch ein zwei dB mehr.

    Mit Drossel (plus einem Elko direkt davor) und ausgelagertem Trafo gibt es nicht mal den Hauch eines Restbrummens und der Sound wird einfach wesentlich feiner bei hoher Auflösung und sehr lebendigen Klangfarben. Ich kann hier meine Cyrus Vorstufe voll aufdrehen und es kommt nur ein Rauschen, keinerlei Brummen.


    Klanglich ist es so seit dem Umbau vor 6 Jahren wirklich ungeschlagen

    aber eins ist Fakt, eine komplette Röhrenkette muss man nicht unbedingt betreiben und wäre dann wirklich zuviel.

    Aber in jedem Zweig wenigstens ein Röhrengerät macht schon Sinn damit es eben nicht so steril und technisch klingt.

    Und viele Hörer haben sich an diesen Klang der letzten Jahre gewöhnt und bemerken nicht immer, daß die Instrumente oder Stimmen in der Realität dann doch ganz anders klingen wie über die geliebte reine Transistor-Anlage. Ohne Härte, Kühle oder spitze Höhen. Gerade bei günstigen AVR Verstärkern.

    es lebt einfach mehr und oft ist die Bühne mit etwas Klirr auch größer. Und gerade so ein wenig Klirr ist wie das Salz in der Suppe, ohne schmeckt es nicht. Mit zuviel Gewürz aber auch nicht :-)