Posts by Carsten R.

    aber eins ist Fakt, eine komplette Röhrenkette muss man nicht unbedingt betreiben und wäre dann wirklich zuviel.

    Aber in jedem Zweig wenigstens ein Röhrengerät macht schon Sinn damit es eben nicht so steril und technisch klingt.

    Und viele Hörer haben sich an diesen Klang der letzten Jahre gewöhnt und bemerken nicht immer, daß die Instrumente oder Stimmen in der Realität dann doch ganz anders klingen wie über die geliebte reine Transistor-Anlage. Ohne Härte, Kühle oder spitze Höhen. Gerade bei günstigen AVR Verstärkern.

    es lebt einfach mehr und oft ist die Bühne mit etwas Klirr auch größer. Und gerade so ein wenig Klirr ist wie das Salz in der Suppe, ohne schmeckt es nicht. Mit zuviel Gewürz aber auch nicht :-)

    Hi,


    nur kurz meine Einlassung, wenn Du schon jetzt bei den Röhren zweifelst, würde ich Dir nun raten, die altertümliche Röhrentechnik gegen einen vernünftigen Transistorverstärker auszutauschen, Röhren erzeugen eben Klirr es klingt dann nach Opas UKW Empfänger - eben etwas schmelzig, aber nicht so, wie der Tonträger abgemischt wurde.

    Wenn Du das als Ergebnis so haben möchtest, okay, aber dann hättest Du auch gleich einen MM Tonabnehmer an einem PhonoPre mit hoher Eingangskapazität klemmen können, hättest einen superanalogen „Schmelz“ aber vermutlich nur ein „wenig“ Hochtonabfall dafür aber immerhin mit deutlich weniger harmonischen Verzerrungen u d deutlich weniger investieren müssen.


    SCNR

    völlig falsches Weltbild von modernen Röhren bzw Hybridgeräten. Hier klingt nichts verwaschen oder wie Omas Weltempfänger.


    richtig gute Röhrengeräte klingen einfach Echt und bewahren die Natürlichkeit. Sind weniger steril und technisch im Klang, müssen außerdem auch nicht permanent am Netz nuckeln

    Ja, wie Horst schon schrieb, verzerren tut da nix. Nur je tiefer die Einstellung desto müder der gesamte Mittelhochton. Je höher desto offener und frischer klingt bis es eben zu viel des Guten ist.

    Bei mir sind 470 ohm am PTG2 schon zu hell und leicht spitz

    Röhrentausch kann auf Grund der sehr niedrigen Anodenspannung bei fast allen Project Geräten sogar nach hinten losgehen. Die alten Röhren kommen hier meistens nicht gut zurecht wie Aktuelle .


    Hier liegen keine 40 Volt an

    Hi


    so ein Röhren bzw Hybidgerät benötigt keinen Dauerbetrieb wie so viele Transistorgeräte. Die Warmlaufphase ist mit Signal (!!) meistens recht kurz in etwa einer halben Stunde.


    Lass es ruhig erstmal bisschen einspielen und viel Spaß dabei

    die Project Tube Box DS2 ist schon super und auch vom Pegel her perfekt für dein PTG.

    66db und ca 200 ohm werden Dich begeistern :-)


    Hatte sie vor ein paar Monaten auch mal für einen Abend zu Besuch

    und wir wissen ja nicht mal ob es wirklich ein 400 Watt Trafo ist. Das war deine Angabe aber die Leistung wurde doch aber auch hier mehrfach nachgemessen und haut hin. Selbst wenns knapp wäre. Am Ende entscheidet aber die Stabiltät über Impedanz und Phasenschweinerein durch passive Frequenzweichen verursacht und da kann Octave eben besonders gut abliefern.

    Kann also Jo gut verstehen was er meint..


    bei meinem Experience Vollverstärker mit 380 Watt Trafo sind sogar noch eine Vorstufe mit 2 Stück ECL 86 verbaut. Auch 66 Watt an 3 % Klirr mit den Endstufen-Übertragern. Hatte ebenfalls viel Druck im Bass und ich höre ihn oft bei einem Freund welcher meinen Experience für seine MB Quart 803 genommen hat. Hier passt es wirklich gut aber er hatte nicht die Stabilität für komplexe Weichen, vorallem bei LCR -Saugkreisen. Hier waren die Höhen nur an einfachen flachen Weichen so wie es sein soll aber an meiner Sonic Spirit schaffte er es einfach nicht. Die Höhen waren müde und matt. Hier sind die Experience PPP noch besser und das waren auch die Lieblinge von Gerhard Haas. Vorallem weil es damit präziser klingt.

    Den Octave interessierte dies scheinbar einfach mal überhaupt nicht und die Höhen klitzerten so wie das große Neo Pro 5i Bändchen eben klingen kann.

    Noch besser ist halt dann nur ganz ohne passive Weichen auszukommen. Also vollaktiv

    und das mit dem schwächlichen Netzteil hatte Jürgen ja schon einmal über den Octave V70 geschrieben und dieser ist nun nicht gerade schwächlich.

    um die 70 Watt bei einem 400 Watt Trafo reichen doch locker aus.

    Auch hier richtig Druck und feiner stabiler Sound. Höchste Zuverlässigkeit und mehrfache Schutzsschaltungen bei defekten Röhren findet man auch sonst nirgends

    Nur weil so viele DIY- Röhrenfreaks immer alles extrem überdimensionieren müssen umd dann auch nur mit 2 -10 Watt auszukommen.


    Und vielleicht hat Octave Chef Hoffmann dies auch gesagt um seine Zusatznetzteile anzupreisen. Keine Ahnung aber ich kann mir dies von Ihm nicht vorstellen. Er gehört einfach zu den Besten seiner Zunft

    Ist doch bei PP gangundgebe, das Problem ist, daß bei PP sich die Innenwiderstände beider Röhren addieren, diesbezüglich besser ist SE und noch besser PPP, da liegen sie parallel. Parallelschaltung von Widerständen ist bekannt.


    Ich wette, an Jos Boliden verhungern auch die Oktav.

    der Ultralinearbetrieb hat halt auch Nachteile und wird von Octave ja nicht verwendet. Das G2 wird auf eine stabilsiertes Netzteil gelegt und somit erhält man eben einen besseren und präziseren Sound.

    Diesen ganzen verwaschenen und Impedanz-nachlaufenen Klang möchte ich wirklich nicht haben.

    es soll präzise und musikalisch klingen bei schönem Bumms eben :-)

    da bist du aber der Einzigste mit dieser Meinung und ich wette du hast diese Verstärker noch nie bei dir gehört.

    Hatte ja selbst viele Jahre einen Experience Classic von Gerhard Haar welche ebenfalls ein kräftiges Netzteil und Ultralinearbetrieb hatte. Als ich aber den Octave V40 mit SE Update eines Freundes hier mal Probe hören durfte, war ich doch richtig erstaunt. Die Höhen viel klarer und alles klang präziser.

    Und dieser Verstärker hat bei Vergleichen im Freundeskreis mal richtig abgeliefert

    deshalb hatte ich mich ja auch für Octave entschieden. Die Kontrolle über Impedanzschwankungen ist hier besonders hoch. Das Resultat ist richtig Druck und weniger Einbruch an kritischen LS. Für Röhrenverstärker ist dies wirklich selten und vorallem ein präziser Klang. Viele Röhren haben wirklich einfach zu wenig Kontrolle über Mehrwege-Frequenzweichen mit ihren ganzen Problemen.

    Als Grund nehme ich mal die spezielle Penthodenschaltung und die ganze Stromversorgung an

    MC Transistorstufe klingt halt oft so nüchtern und hier kommen die Röhren/Jfets Hybrids ins Spiel.


    Für mich besser wie jeder Übertrager solange das MC nicht zu extrem leise ist. (unter 0,25mV)

    ach das PTG benötigt wirklich keinen Step Up am MM Eingang und klingt an einer guten Phono mit dem richtigen Abschluß ab ca 200 ohm und über 60db Verstärkung definitv besser.

    Hatte ja den großen AT 700T Step Up und dieser war am PTG2 definitiv schlechter und verfälschter wie der reine MC Eingang am Phonomopped.


    aber wenn man einen richtig günstig bekommt, kann man es ja mit dem MC Eingang vergleichen.

    Hi Carsten.
    Mit „für 45€ hier bestellen“ , meinst du (alleine) die Platine übers „aktives Hören“ zu ordern .?

    nicht über das Forum sondern bei den bekannten Ebay Verkäufern.

    Im Aktiven Hören Forum schnitt dieses S11 bei diversen Tests wohl extrem gut ab. Zeitweise gab es auch keine mehr zu kaufen.

    Aber es braucht keine SBOOSTER oder KEKES wenn man sich mit so einer fertigen Platine was selber bauen kann für ein fünftel des Preises.