Posts by Carsten R.

    Guten Abend


    In meiner Anlage spielt ein Fadel Art Airolitz Reinsilberkabel auch mit einem sehr schmalem Bass. Am deutlichsten merkt man dies wenn man es als Phonokabel nutzt. Da kommt dann fast gar kein Bass mehr raus.
    Da meine Kette aber generell etwas zu viel Bass macht, kommt mir dies aber sehr entgegen. Dann aber als reines Line-Kabel. Obenrum klingt es aber schon sehr fein.


    Ganz anders sieht es beim Supra Eff I aus. Scheint auch versilbert zu sein aber bei diesem kommt der Bass einfach gewaltig. Die Unterschiede zum Fadel Art sind sehr deutlich.

    Guten Abend


    Sicher gibts es hier ein paar Experten die sich mit AV-Receivern auskennen.


    Habe ein Problem mit einem Pioneer VSX-D810 bei dem es gelegentlich bis öfters ein furchtbar lautes Krachen aus dem rechten Suroundkanal gibt. Dies ist echt gemeingefährlich laut und läßt die TMT-Membran beinahe herausspringen.


    Hat jemand einen Tipp in welche Richtung dies gehen kann. Der Receiver ist ca 8-10 Jahre alt und ich habe Ihn gerade gekauft. Habe noch meinen alten VSX510 bei dem alles i.O ist. Boxen und Kabel können also ausgeschlossen werden.


    Hoffe Ihr könnt mir helfen da ich dieses Teil mit seinen Front Pre Out Ausgängen unbedingt benötige um einen guten Stereoamp damit anzusteuern.


    lg Carsten

    Hallo ihr Analogmilben :D


    Viele gute Antworten hier.


    Als günstigen Tipp für etwas mehr Bass würde ich unbedingt mal einen Blick auf die Bassspulen Deiner Boxen legen und evl. im gleichem Aufwasch mal die Bassreflexabstimmung ein wenig ändern. Oder halt erstmal nur die Spulen.
    Falls da z.b typische Luftspulen mit 1mm Draht verbaut sind, kann man mit 1,5mm Kernspulen den Bass um einiges aufwerten. Spulen haben die größten Verluste in den Weichen und da sparen auch die meisten Hersteller. Da geht einiges mit dickem Draht und das ist sofort hörbar. Kostenfaktor für 2 gute 1,5mm Kernspulen ca. 30euro.
    Das Bassreflexrohr (Sind doch BR-Boxen, oder?) könnte man mal ein wenig kürzen und am besten vom Hörplatz aus abstimmen. Dazu braucht es natürlich etwas Messtechnik aber auch mit den bekannten Formeln kann man auch zu Fuß jede Menge erreichen. Kürzeres Rohr bedeutet lauteren Bass aber etwas weniger Tief, längeres Rohr dafür leiser aber auch etwas tiefer.


    Und das es bei den Verstärkern große Unterschiede gibt, durfte ich letztens persönlich erleben als meine Eigenbaustandboxen mit edlen Chassis von Dynaudio und Scanspeak anstatt meinem 100Watt RMS Pioneer AV-Receiver probehalber einen Naim Supernait hören durfte. Der Naim hat nicht mehr Leistung und hörte sich aber um Welten kräftiger und klarer an. Ich kam aus dem Grinsen nicht mehr heraus und konnte es kaum fassen. So krass war das. Wie können die Unterschiede nur so heftig ausfallen, dachte ich, und kaufte mir sofort einen neuen Stereoamp. Für den Naim hats aber nicht gereicht...
    jetzt mit einem neuem Amp hab ich beinahe zuviel Bass und das ganz ohne Bassregler... :)
    Denke aber das Dein Denon auf jeden Fall besser klingt als die meisten AV-Receiver.


    Viel Erfolg


    Carsten

    Hi


    Das SH4 sieht in Echt noch deutlich besser aus als auf Bildern und in Schwarz auch sehr passend zum F2095.
    Das orginale Phonokabel klingt etwas muffig und deshalb habe ich es schon längst ersetzt. Masseführung mußt Du dann etwas ändern da bei diesem Dreher nur eine Masse im DIN Kabel geklemmt ist. Ist aber kein großer Akt


    Kann Dir die Schön 2 Schablone wirklich ans Herz legen. Selbst die Anleitung dazu ist schon Gold wert


    viel Spaß

    Hallo Jürgen


    Ja, das originale Headshell hat relativ lange Langlöcher. Länger als die des SH4 Headshells sogar.
    Die Schön2 Schablone zeigt ja den Übergang direkt und auch indirekt gemessen an. Einfach einstellen und danach den Wert ablesen. Bei meinen anderen Drehern mit bekannten Überhangwerten hat sie öfters ziemlich genau die Werksangaben angezeigt.


    schönen Abend

    Hallo


    Ich besitze den F2095 ebenfalls, leider auch ohne Anleitung. Sie kamen wohl so um 1980 auf den Markt .
    Habe meinen mit der Schön 2 Schablone justiert und dabei steht ein Rondo Red und auch das MC30s2 ganz vorne in den Langlöchern. Überhang könnte ich Dir ausmessen aber im Moment habe ich das relativ hässliche orginale Headshell gegen das Ortofon SH4 getauscht welches Ihm echt gut steht.


    schönen Abend und viel Spaß mit diesem feinem Dreher.

    Hi


    In welche Richtung zeigen denn die Reflexrohre?
    Falls Du jetzt ohne BR-Rohre hörst, würde ich ein paar Tetrapacks mit Quartzsand befüllen und damit das Volumen deutlich verkleinern um die Güte anzuheben. Bedeutet mehr Bass im wichtigen Bereich. Und Masse kann man eigentlich auch niemals genug haben.


    Habe gestern nochmals meine Anlage vermessen und ebenfalls diese 70 hz Senke am Hörplatz. Direkt vor den Boxen sieht der Frequenzgang logischer weise super aus.
    Ich werde mal die Boxen umdrehen um zu messen ob sich was in diesem Bereich ändert wenn die Rohre Richtung Wand spielen oder ob es noch schlimmer wird.


    schönen Abend

    Guten Abend


    Einen Meßschrieb kann man selber relativ günstig und genau mit einem Kirchner ATB Meßsystem an jedem PC mit Mikroeingang für um die 100,- erziehlen. Die Soundkarte des PC wird bei diesem System zum CD-Player genau kalibriert. Man kann damit sowiel machen und jede Anlage optimieren. Man kann auch Vorstufen vermessen uvm.
    Damit konnte ich in meiner Kette auch eine heftige Überhöhung bei ca. 50hz mit einer anschließenden Senke bei 200-300hz feststellen. Je weiter ich die Boxen von der Wand wegstellte desto besser wurden beide Probleme ausgeglichen. Auch die Bassreflexrohre mußte ich länger abstimmen als rein rechnerisch nötig gewesen wären.
    Eine 70hz Senke könnte durchaus durch die Bassreflexabstimmung verursacht sein. Man könnte versuchen diese Abstimmung mit einem geänderten Reflexrohr geziehlt auf den Hörplatz abzustimmen. Einfach mal testen. Im gehobenen Car-Hifi Wettbewerbsbereich werden z.b. die Boxengehäuse auch geziehlt auf die Resonanzstellen der Karosserie abgestimmt. Je nachdem was man erreichen möchte. Da geht einiges..


    Falls garnichts hilft, wäre ein Subwoofer nur sinnvoll wenn die Boxen dann unbedingt hochpassgefiltert und die Trennfrequenz zum Subwoofer genau im Bereich der 70hz Senke liegt. Sie sollten dann nicht überlappen.


    lg. Carsten

    Hallo


    Habe mir in der ca. 1000,- Klasse nach langer Suche den Musical Fidelity M3i (ca.1200,-) Vollverstärker in schwarz gekauft und bin seit über einem Jahr extrem zufrieden. Klanglich spielt dieser Amp locker bis in die 2000,-Liga hinein, sieht absolut edel aus und ist einfach jetzt schon ein Kultverstärker.


    Kaufargumente waren für mich: Edle Optik, toller temperamentvoller Klang, sehr gute Verarbeitung mit einer 1cm dicken Alufront und allen Schaltern u. Regler aus Vollmetall, eine Class A Vorstufe, 6 Eingänge, wovon einer als Direkteingang schaltbar ist und jeden Heimkino AV-Amp an die Leine nehmen kann und je einen Pre u.Tape Ausgang.
    Auch die Fernbedienung ist sehr praktisch bedienbar. Leistung gibts mit 100 WAtt/4ohm auch ausreichend. Der Trafo kann bis zu 500Watt leisten.
    Da er im Leerlauf nur ca 18 Watt verbraucht, lasse ich Ihn immer am Netz was dem Klang nochmals aufwertet. Er erwärmt sich so gut wie garnicht und wird allerhöchtens handwarm.


    Einfach ein Traumteil in dieser Preisklasse


    schönen Abend
    Carsten

    Bleib lieber Deiner (Lehmann) Marke treu :)
    Ich würde mir jederzeit wieder einen Lehmann Black Cube für 450,- zulegen. Er klingt sehr neutral und klar, weiträumig und man kann Ihn gut anpassen. Mit bis zu 66db kommt er auch mit ganz leisen 0,2mV MC zurecht. Da braucht man keinen Übertrager mehr. Durch seinen freien Steckplatz kann man ganz einfach jeden beliebigen Abschlußwiederstand erreichen. Klasse Teil und allermal im inneren besser verarbeitet als ein Musical VLPS2 obwohl dieser fürs Geld auch eine Bombe ist. Auch das originale symmetrische Netzteil ist eher besser als das PSU Netzteil von Musical Fidelity. Und dann gibst ja noch das PWX der SE-Varianten. :rolleyes:


    lg Carsten

    Hallo


    Ich habe ebenfalls diesen C.E.C. allerdings vom der Firma Löwe. Löwe hat Ihn damals als RA 1010 einfach umgelabelt.
    Dieser Dreher ist sehr solide und klingt verdammt gut. Der Tonarm und die Federung sind wirklich sehr gut.


    Als kleiner Tipp von mir: Er sollte nur auf einem richtig stabilen Regal stehen was nicht Trittschallempfindlich ist. Er springt sonst recht schnell. Und falls Du mal den Tonabnehmer wechseln möchtest, solltest Du unbedingt auf die Bauhöhe achten. Es passen nur eher flache Tonabnehmer. Die meisten Audio Technica passen aber perfekt und laufen an Ihm zur Höchstform auf.


    lg Carsten

    Hi


    Ebel Holztechnik kann ich auch wärmstens empfehlen. Nicht nur die Zargen sind vom feinsten sondern auch die Boxengehäuse. Hatte mir dort ein Subwoofergehäusebausatz bestellt und kann nur immer wieder staunen. Kein Fertigprodukt bietet so einen massiven Materialeinsatz. :thumbsup: Und die Preise sind echt fair-günstig sogar.


    Die Phonokabel der Dualdreher kann man ohne Sorge drinne lassen. Die klingen top. Da ist sich das Dualboard absolut einig.


    Ich denke wenn Simon sich jetzt auf das MC25FL eingeschossen hat, wäre eine gute MC Phonostufe in der ca. 400,- Klasse schon angebracht. Ich persönlich würde mir immer wieder einen Lehmann Black Cube für 450,- kaufen. Nur Not auch den Statement für 300,-.


    lg Carsten

    Naja, das OM 40 hat keine Probleme gemacht und klang schon recht nett, vorallem im Hochton.
    Wenn man dann aber 2 gleiche, recht gut auflösende Phonostufen und mehrere Dreher hat, kann man es angenehm und realistisch mit anderen TA im laufenden Betrieb vergleichen. Und wenn ich eine hochwertige Klassik oder Jazzplatte mit einem gutem MC höre und dann auf ein OM40 umschalte, sind die Unterschiede extrem. Die Mitteltonwiedergabe des MC ist eine ganz andere.


    Klar bringt ein Accu ,wie bereits erwähnt, nur die letzten Nuancen aber selbst diese kann ich jederzeit durch einfaches Umschalten jedem der möchte bei mir vorführen. Definitiv kein Voodoo. Die Unterschiede sind größer als z.B die Kabelklangunterschiede. Und selbst ein PWX Netzteil der Lehmann SE Varianten haben im MC-Betrieb gegen den Accu das Nachsehen. Im MM Betrieb sind die Unterschiede aber kaum hörbar.


    Übertrager klingen auf jeden Fall gut aber verfärben das Signal immer ein wenig. Dem einen gefällt es, dem anderen, wie mir z.b., eben nur eine kurze Zeit. Ist doch logisch, daß es Verluste gibt, wenn ein Signal durch eine Spule gequetscht wird.

    An einem MC System für Jazz, Klassik usw kommt man meiner Meinung nicht vorbei.
    Alle meine MMs (bis zum Ortofon OMsuper40) machen zwar Spaß aber klingen doch im wichtigen Mittelton nicht besonders ehrlich. Da fehlt einiges. Für Rock und Pop sind sie aber schön.


    Eine Accustromversorgung ist nur der letzte I-Punkt der MC-Wiedergabe und bringt mehr Fluss und Geschmeidigkeit in die Wiedergabe. Ist aber kein Muß. Kann dies gut vergleichen da ich 2 gleiche Phonostufen besitze aber nur eine davon mit Accu läuft.


    Ein guter Übertrager an der Deiner MM-Stufe kostet richtig Geld und muß nicht besser klingen als eine gute MC-Stufe sagen wir mal der 400.- Klasse. Da hilft nur probieren. Ich besitze den Ortofon T20 Übertrager und höre aber lieber nur mit meinen Lehmann Phonostufen im MC-Betrieb. Die Räumlichkeit und das Letzte Quäntchen Hochtonauflöung leiden durch den Übertragerbetrieb eindeutig. Aber wenn man nur eine reine gute MM-Stufe hat, bleibt einem ja nur ein Übertrager.


    Den größten Sprung würde nur ein MC ab ca. 400,- Neupreis(eher mehr) und eine ähnlich teure, am besten passive Phonostufe bringen. Röhrenstufen sind eher was für reinen MM bzw Übertrager-Betrieb. Es sei denn Du nimmst richtig viel Geld in die Hand.


    schönen Sonntag euch allen

    Hi


    Wenn Du Deine Platten wirlich nur digitalisieren möchtest, kann ich Dir einen Terratec I -Vinyl emphehlen. Kostet manchmal unter 50euro. (UVP 129.-) Damit kannst Du jeden Dreher mit MM-System und andere Line-Quellen ganz einfach in 24bit Auflösung speichern und das Programm dazu verlinkt sich automatisch mit jedem Brennprogramm. Bedienung ist sehr einfach und für jeden Laien hinzubekommen. Audacity ist da schon deutlich schwieriger. Die Aufnahmequalität des Terratec ist sehr gut und hängt dann nur noch von dem angeschlossenem Gerät ab. Aber diese 80euro Plastikbomber vom Aldi usw. kannst Du sein lassen. Diese sind eine Beleidigung für jede noch so zerkratzte Platte. :)


    Einen guten Dreher würde ich mir ausleihen da die 150euro wirklich nur der Tropfen auf den heißen Stein sind.
    Dafür bekommt man zwar einen guten alten Dreher aber dann ohne USB- Dingsbums
    lg Carsten

    Hallo


    Ich bin letztens von einer Projekt Phono Box Se auf einen Lehmann Black Cube für 450,- umgestiegen und kann nur sagen, daß die Unterschiede sehr deutlich sind. Luftigkeit, Klarheit und Räumlichkeit sind nun eine ganz andere Liga. Gerade im MC-Betrieb. Hatte auch den kleinen Statement (300,-)zum testen und selbst dieser war der Projekt SE deutlich überlegen. Wichtig ist halt die Lehmänner immer am Netz zu lassen. Sie klingen nach ein paar Tagen noch besser.


    Falls Du über den Musical Fidelity nachdenkst, würde ich das PSU Netzteil weglassen und gleich einen 12V Accu anschließen. Kleines Ladegerät und Zeitschaltuhr davor und fertig. Geht beim VLPS 2 sehr einfach. Aber selbst diese Kombi kommt nicht an die Lehmänner heran und ist auch etwas leiser. Der Musical F. VLPS 2 hat dafür ein edles Gehäuse mit praktischem Umschalter und 2 Chincheingängen. Fürs Geld echt Spitze.


    Lg Carsten

    Grüßt euch


    Was genau möchte Simon denn klanglich verbessern?


    Am einfachsten wäre wirklich erstmal das Thema Raum und Lautsprecherposition. Boxen raus aus den Ecken und weg von den Wänden wenn es irgentwie geht. Wenn er es nicht schon getan hat.


    Wenn ich mir Simons klasse Musikgeschmack so vorstelle, würde ich aber nicht mehr über ein MM-System nachdenken. Zu viel Mitteltonaufösung bleibt mit den MM`s auf der Strecke. Noch dazu sind die 7er Duals auch sehr Bassstark und somit können MCs gut funktionieren. Kapazitätsanpassung bräuchte man damit auch nicht mehr. Es sollte nur ein modernes MC sein, daß keine Probleme mit Einstreuungen der Direktantriebselektronik hat. Ein MC200 z.b. fällt da schonmal aus.


    Ich würde den Dual behalten und in Ehren halten, richtig justieren, schön warten, evl. Tonarmlager nachstellen (hab ich gerade beim Cs5000 gemacht), unbedingt Chinchstecker erneuern und z.B. ein Ortofon MC25 FL (Fine Line) montieren. Paßt gut an diverse Dual Headshells da es vorne abgeschrägt ist und somit nicht am Headshell oben anstößt. Optimale Überhangeinstellung ist also gewährleistet.
    Und dazu eine gute MC-Phonostufe ab ca 300,- Neupreis. Gerne auch mit Accustromversorgung


    lg aus dem Dualboard :)


    Carsten