Beiträge von Bonzo

    Gäbe es diese eine Klangwahrheit, müsste sie klar festzustellen sein und würde als korrekter Massstab das Angebot „wahr“ reproduzierender Komponenten einschränken oder deren Abweichung wäre als solche deutlich erkennbar machen.

    Gab es ja eine Zeit lang. Als die ersten CD-Player auf den Markt kamen und vor normales Hifi gehängt wurden, klang erst mal vieles sehr sehr ähnlich. Wurde davor mit Tonabnehmern der Klang in die entsprechende Richtung gedreht, war das jetzt nicht mehr möglich. Und irgendwie klangen dann auch plötzlich die Linestufen der Verstärker (vorher eher nicht so wichtig) alle gleich. Die bis dato entscheidende Komponente, der Phonoeingang, war ja jetzt ausgeblendet.


    Ich denke, da nahm das, was wir heute so als High-End vorfinden, seinen Anfang. Wenn die Quellen schon nicht mehr unterschiedlich sind, wird eben dahinter gedreht. Auch die Renaissance der Röhre (in den 80ies an sich tot) wäre ohne digitale Quellen so nicht möglich gewesen. Dazu dann plötzlich Kabel, Untersetzer und Esokrams. Alles eine Reaktion auf die "perfekte" Wiedergabe, die an sich noch nie jemand haben wollte, bis auf die Tonleute.

    Wenn das Rauschen ein bekanntes Problem ist

    Na ja, es scheint ja viele (oder fast alle) Kunden nicht zu stören. Wie weiter oben schon erwähnt geht das bei den meisten ja im Umweltrauschen unter und wenn die LS keinen guten Wirkungsgrad haben, fällt es wahrscheinlich niemandem auf. Oder eben nur mit dem Ohr vor dem Hochtöner und damit können wohl alle irgendwie leben.

    Dan passt die hohe Verstärkung an der niedrig empfindlichen Endstufe, und es gibt kein Problem fuer den Benutzer.

    Da die Vollverstärker das selbe Problem haben, liegt es nicht an der falschen Kombination (die es besonders bei britischen Vor-/Endverstärkern gab).


    Ein Grundrauschen hat bei Rotel Tradition und ist höchstwahrscheinlich der hohen Eingangsempfindlichkeit in Kombination mit dem auch schon im unteren Bereich stark "verstärkenden" Poti geschuldet. Ist mir in den 80ern bei reinen Analogverstärkern schon aufgefallen ab einen Wirkungsgrad v. 89 dB/W.

    Test Kompaktbox Spendor Classic 2/3

    Interessant, Danke für den Link. Bemerkenswert finde ich, dass Spendor und auch Harbeth von der "Thinwall" und mit den Verstrebungen auch von der "reinen Lehre" abkommen. Ist wahrscheinlich im Hinblick auf Basspräzision und Pegelfestigkeit gar nicht anders machbar. Den Charme werden sie nicht mehr haben, aber dafür wesentlich variabler sein.

    Das Nagaoka MP-200 ist ok, aber völlig überteuert inzwischen. Das 2M-Bronce ist gut, aber eher offensiv.


    Ich empfehle ein Transrotor Ucello Reference. Ist an sich ein Goldring aus der G-Reihe, aber mit Gewinden und dem sog. Harmonic-Schliff. Passt perfekt auf den Rega und klingt ganz ausgezeichnet.

    Subtellerachse im Kunststoff-Subteller soweit verrutscht, das sie nicht mehr in Position zu bringen war, Lagerspiegel und Lager angedotzt, Hauptteller abgerutscht, Oberkante Kunststoff-Subteller verratzt, Teller dann gegen den Tonarm gerutscht und Tonarm aus den Lagern geschlagen, dabei das Stanton-System 'entladet'... War die Schwester eines Freundes, die ihm den Spieler aus der Elternwohnung bringen wollte. Beide wussten nicht, dass man den Spieler fuer den Transport vorbereiten muss.


    Andere gesehene Totalschaeden bis zum zerbrochenen plint und plattgedrücktem Arm durch unbrauchbare Transportverpackung. Oder beim Partyeinsatz vom Tisch gezogen oder draufgetreten...

    Zählt für mich zu Gewalteinwirkung von außen. Der Ur-160 (so es denn einer ist) hatte Metallinnen- und Außenteller. Aber klar, man kann die Dinger so schlecht behandeln, dass zumindest der Lagerspiegel einen weg hat.

    Wahrscheinlich ist es wie (fast) immer mit dem 160. Er hat nichts und irgendwo hat jemand nur die Tellerauflage falsch draufgepackt. Oder die Nadelaufhängung hängt durch.


    Ich kenne tatsächlich keinen TD-160, der kaputt gegangen ist es sei denn, jemand hat ihn von außen mechanisch maträtiert. Sind an sich nicht kaputt zu kriegen.


    Also erst mal checken, ob er überhaupt was hat.

    Das kann man so oder so sehen, die Herstellung der CD/LP verbraucht ja auch Ressourcen und man bekommt nicht alles als CD/High-Res Download.

    Die LP lassen wir besser mal außen vor. Sobald man 5 Stunden ein Album gestreamt hat, entspricht das ungefähr dem Dreck, den eine CD verursacht. Danach ist die CD tatsächlich momentan noch ökologischer. Werden Serverfarmen mit Strom aus nachhaltiger Erzeugung gefüttert, sieht das ganz anders aus. Momentan allerdings noch nicht.

    Was ich trotzdem nicht verstehe, warum noch von CD, bzw. Server streamen, wenn es direkt von Tidal, Quobuz, Apple und Amazon direkt geht?

    Zum einen habe ich über 700 gerippte CDs, die ich auf diesem Weg höre. Zum anderen kaufe ich tatsächlich auch noch Musik, wenn auch digital. Ist so eine Prinzipfrage, den Künstler auch für seine Arbeit zu entlohnen und u. U. durch die finanzielle Zuwendung zu befähigen, weiter Musik zu machen, die mir gefällt. Was beim Streaming hängen bleibt sind - bis auf die Top-Acts - Peanuts.


    Ganz nebenbei ist Streaming eine unglaubliche Energie- und Ressourcenverschwendung und damit Umweltsauerei.

    wenn der Ringkerntrafo da drinnen den Automaten im Stromverteilerkasten schmeißt beim Einschalten

    sollte man sich um die Hauselektrik sorgen machen. Das PSX ist zwar ganz potent, aber so ein Riese ist es auch nicht. Meine damalige Bryston 3B (Urversion) hat ab und zu die Sicherung gezogen, war aber auch ein ganz anderes Kaliber.

    Bei mir hört sich selbst ein 300 € CDP besser an, als Musik von der Festplatte.

    Auch die Musik vom USB-Stick im Streamer hat nicht die Qualität einer CD.

    Dann liegt in der ganzen Konfiguration etwas sehr im Argen.

    Der PSX-800 war ja nicht nur irgend so ein Plattenspieler, der stand schon weit oben. Bei der Betonung auf volle Impulshärte und sauberen Diskant würde ich mich in Richtung Technics orientieren. Es gibt bei den neuen wohl einige Sonntagsmodelle und man muss etwas genauer hingucken, hier gibt es einiges dazu zu Lesen. Trotzdem gehe ich davon aus, dass es genug fehlerfreie Exemplare gibt, sonst wäre das Netz voll damit und nicht nur dieses Forum.

    Danke für den Tipp, Bonzo. Das war mir neu. Hast Du auch einen?

    Hab keinen, kenne die aber von anderen Nutzern. Bei ATR haben sie die Spieler maßvoll bedämpft (Subchassis) und passende Arme verbaut. Der Mayware ist mit dem passenden System großes Kino und die Kombi sollte richtig gut spielen.