Posts by Bonzo

    Kann mir jemand das so erklären, dass ich als technischer Laie das auch verstehe?

    Ich finde TMR macht das schon ganz gut. Und wenn es nicht klappt kills High-End High-End. In den Bedienungsanleitungen von Creek stand früher "don't use cyrus solid-core-cable" Haben es trotzdem probiert. Der Verstärker hat einfach irgendwann abgeschaltet. Die Kabel dann im Bi-Wiring konnten auch an sich unverdächtige Rotelverstärker auf Dauer in Waffeleisen verwandeln.


    Ich würde mir, besonders wenn es sich um kleine Hersteller handelt, das Ok von eben diesem holen, dass das Ramses verwendet werden kann. Bezahlt ja im Nachhinein keiner abgerauchte Verstärker oder Lautsprecher.

    Wofür ist dann der Filter 3. Ordnung auf der Weiche der BC1?

    Um den Coles nach unten an den steil abfallenden Celestion anzupassen. Der ist nach unten auch steil getrennt wegen seiner stark ausgeprägten und hoch liegenden Resonanzfrequenz.

    Hier meine BC1/69 war noch nie mehr zufrieden.

    Da würde mich wirklich mal interessieren, wie sich das Fehlen des Superhochtöners bemerkbar macht. Der HF1300 verabschiedet sich ja oberhalb von 13 Khz so, als wenn er ein Filter dritter Ordnung sehen würde. Deswegen hat Spendor ja dann noch einen Hochtöner drübergesetzt, so wie auch Rogers und Celestion (bei der ersten Ditton 15 auch nicht). Theoretisch hört man in dem Bereich ja eh nichts, aber hast Du die 69 mal mit einer späteren BC1 vergleichen können?

    Wenn mir mal eine SP1/2 oder Nachfolger davon zu einem vertretbaren Kurs über den Weg laufen würde, dann hätte ich schon Lust die mal gegen meine BC1 antreten zu lassen

    Das Lustige ist, dass die SP 1/2 erst mal ziemlich anders, als die BC1 klingt. Glaubt man. Hatte mal eine 1/2E (meine) und eine BC1 zeitgleich in der Bude. Der Besitzer der BC1 hat dann - als ich aus dem Zimmer war, auf einer Seite die Anschlüsse vertauscht, sodass links die 1/2E, rechts die BC1 lief. Hat der sich gefreut, als ich auch nach 10 Minuten nichts gemerkt habe.....

    Shure V15V MR

    Technics EPC-205 C-II oder C-II L

    SONY XL-50

    Es muss gar kein 205er sein. Habe gerade ein EPC-207 mit einer EPS 205 SAS (lt. Jico für alle Systeme der Bauform passend) verheiratet. Das klingt hervorragend. Ein Sony XL45 mit SAS mag eher etwas schwerere Arme und klingt auch wirklich richtig gut. Wobei ein SME IV an sich fast alles gut führen kann.


    Beide Systeme gäbe ich nicht für ein 2M Black her bzw. sortiere sie da oberhalb ein. Die kleinen AT kommen da absolut nicht mit.

    Beim Kalkulator bleibt leider die Frage offen, ob man die statische oder dynamische Compliance angeben soll.

    An sich interessiert für die Resonanz immer nur die dynamische Compliance.

    Die Ohm Walsh sollten vor allem einen Seitenabstand zu den Wänden haben. Vor der Wand reichen auch gute 40cm. Als weitere Alternative, wenn auch nicht richtig rundstrahlend, würde ich Lautsprecher von Larsen ins Spiel bringen wollen. Die nutzen die Stellwand gezielt als Reflexionsfläche, was in der Praxis zu einem ähnlichen Klangbild wie bei Rundumstrahlern führen kann. Voraussetzung ist, dass die Lautsprecher direkt vor der Wand stehen. Wenn es räumlich passt, würde ich die auch mal anhören. Sind tonal auf jeden Fall neutraler als die Ohm, wenn auch nicht so direkt und riesig abbildend.

    Ich würde gerne mal einen Phillips ausprobieren,

    Vorsicht! Die Philips-Vierkantröhrchen sind hinten geschlitzt und werden beim Einsetzen der Nadel etwas zusammengeschoben. Das kann dann sehr schwergängig werden. Die erste Black-Diamond-Charge für die Philips hatte den auch nicht. Saß dann so fest, dass ich bei der Demontage den Nadelträger abgerissen habe. Ich rate ab, so billig ist die Jico-Nadel nun auch wieder nicht.

    Ich würde auch nach Geräten aus dem Profibereich gucken. DBX SNR-1, Telcom 4 oder Dolby SR. Das Problem bei den Heimvarianten (High-Com, DBX-2, Adres) sind oft Artefakte bzw. Rauschfahnen bei großen Pegelsprüngen. Hört man gerne mal bei plötzlichen harten Klavieranschlägen aus dem Nichts.


    Hatte mal eine Telefunken CN-750 neu gekauft und das Ding war nach vier Jahren überholungsbedürftig wegen wackeliger Buchsen und Kontaktverlusten bei den Schaltern. Hatte mir das geholt nach dem sehr schnellen mechanischen Ableben meines Telefunken RC-200 (eine Unverschämtheit bzw. Erklärung, warum deutsches Hifi verschwunden ist). So etwas nur generalüberholt kaufen.

    Ok, einmal noch

    Dass man eine Röhrenvorstufe nur sehr schwer übersteuern kann ist klar. Aber die transistorisierten Exemplare haben mit so einer Verstärkung ohne externen Abschwächer vor dem Eingang eben meist zu kämpfen. Deswegen die Frage - wenn hier auch nicht ganz richtig aufgehoben - ob der Verstärkungsfaktor so sein muss bzw. dem Schaltungsdesign geschuldet ist.

    Ich glaube ja inzwischen, dass Du das Problem nicht nicht verstehen willst, sondern einfach nicht verstehen kannst. Macht ja nichts, haben ja alle irgendwo unsere Grenzen.

    Viel Spaß noch beim Kaffeerösten.

    Dass man eine Röhrenvorstufe nur sehr schwer übersteuern kann ist klar. Aber die transistorisierten Exemplare haben mit so einer Verstärkung ohne externen Abschwächer vor dem Eingang eben meist zu kämpfen. Deswegen die Frage - wenn hier auch nicht ganz richtig aufgehoben - ob der Verstärkungsfaktor so sein muss bzw. dem Schaltungsdesign geschuldet ist. So absurd?

    ich habe keine Zeit für so etwas- ich habe ne Kaffeeröstung gerade laufen

    Warum antwortest Du dann überhaupt?

    warum gibt es Autos mit 50 und welche mit 100 PS?

    Mal wieder ein sinnloser Autovergleich. Weil auch ein Auto mit 100 PS nicht die Straße abradiert? Weil ein Gain von 53 dB ohne Abschwächung zu einer Übersteuerung der Eingangsstufe des Verstärkers führen kann? Weil der Regelbereich des Verstärkers fast unbrauchbar ist? Ist die hohe Verstärkung ein Abfallprodukt der Schaltung, oder so gewollt?