Posts by Bonzo

    Würde ich das Gehäuse aus Aluminium Waben Verbund Werkstoffen wie im Schiffbau verwendet bauen . Sehr steif sehr leicht

    Resonanzen höchstens im hoch frequenten Bereich und einfach zu bedampfen .

    Es grüßen die bösen Studiomonitore von Genelec und Neumann...... Solche Gehäuse haben fast keinen Eigenklang und das mögen nur wenige.


    Die Sperrholz-Bitumenmischung bringt immer etwas Wärme in den klang und eine angenehme gefühlte Natürlichkeit. Einer der Gründe, warum die so beliebt sind. Dazu dann noch "farbig" klingende Tiefmitteltöner aus Plastik und eine breite Front für das definierte Abstrahlverhalten als quasi Anti-Wave-Guide.

    Das mit Billig halte ich für Blödsinn.

    Es ist eben eine sehr preiswerte Lösung. Ich zitiere mich mal

    Die Alternative wäre, eine halbe Tonne an Material zu verbauen, wenn man den selben Effekt erreichen wollte.

    Und da ist

    Rahmen und Bitumen ohne weitere Verstrebung ist aber eben fast genau so wirkungsvoll und dabei unschlagbar billig.

    eben viel günstiger und dabei immer noch besser, als ein MDF-Kasten, der 10-fach verstrebt und mit diesen durchlöcherten Brettern (mir fällt der trendy Fachbegriff gerade nicht ein) vollgestopft ist.

    Die Lösung wird der Werten Kundschaft aber gerne als Premium-Lösung verkauft, bei der das Gehäuse derart in die Abstimmung mit einbezogen wurde, daß sich eine Klangliche Signatur ergibt, die anders in dieser Hochklassigkeit kaum zu erreichen ist

    Das mit der klanglichen Signatur stimmt ja auch. Es ist nur eben eine mögliche Signatur, die bei vielen Leuten auf Zustimmung trifft. Und das Marketing greift diesen Umstand natürlich dankbar auf.


    Das Verschieben von Resonanzen macht Spendor heute anders in den modernen LS und zwar durch das punktuelle Kleben von Klötzchen auf Gelmaterial. Q-Acoustics macht das sehr konsequent in Form einer Mehrschichtlage mit Gel zwischen Holz (?). Die Alternative wäre, eine halbe Tonne an Material zu verbauen, wenn man den selben Effekt erreichen wollte.

    the speaker cabinet continues the original strategy of thin walls, largely because the BBC wanted to make them as cheaply as possible.

    Eigentlich hatten die auch schon damals ein Sandwich als beste Lösung ausgemacht. Die Lösung mit dünnem Gehäuse, Rahmen und Bitumen ohne weitere Verstrebung ist aber eben fast genau so wirkungsvoll und dabei unschlagbar billig. Der Preis ist dann eine begrenzte Maximallautstärke, die aber beim angestrebten Studioabhörpegel von - ich glaube - 86,5 dB nicht wirklich ins Gewicht fällt. Abstriche müssen auch im Tiefbass gemacht werden weswegen ich solche Konstruktionen immer mit einem Subwoofer kombinieren würde. Ist sonst immer ein Bisschen weich.

    Nach meiner Erfahrung mit einem "platten" 1310/II ist es völlig egal, ob das Subchassis in dem Technics funktioniert, klang durchgesackt sogar etwas besser als ein 1410/II. Würde da nur was machen, wenn er einseitig durchhängt.

    Das Problem bei den Sicherungen ist ja, dass die flinken, ungefüllten nicht einfach durch eine gefüllte High-End-Lösung ersetzt werden sollte. Nicht umsonst spricht die Originalbestückung sehr schnell an. Baue ich da jetzt eine trägere Sicherung ein und bilde mir auch noch besseren Klang ein ist gut. Fackelt mir deswegen das Gerät ab wird`s teurer, als ein besseres Gerät mit elektrisch passender Sicherung.


    Aber jeder, wie er mag.

    Highendgeräte sind alles nicht korrekt funktionierende Geräte, die von völligen Dilletanten konstruiert worden sind.

    Nein, ich sehe da Entwickler mit vielen kleinen Kartons. In der ersten Reihe welche mit Bauteilen, die 250 Std. gespielt haben, dann welche mit 500 Std. denn mit 750 und 1000 Std. Dahinter die Kartons mit den Bauteilen, die mit klassischer Musik, die mit Jazz und die, die mit Rock eingespielt wurden. Dahinter dann die Kombinationen aus beiden. In ständigem Wechsel werden die Bauteile dann in mehreren Geräten ausprobiert. Diese müssen nach der Änderung allerdings mindestens 24 Std. am Netz gewesen sein, bevor es um die klangliche Beurteilung geht. Die Zimmertemperatur beträgt dabei exakt für jeden Hördurchgang 72,5 °F. So entsteht dann in jahrelanger mühevoller Kleinarbeit ein echtes High-End Gerät. Auch Rückschläge wie leichte Erkältungen, Temperaturschwankungen oder Lärmattacken an Sylvster werfen den wackeren Entwickler zwar zurück, halten ihn aber nicht davon ab, am Ende ein Meisterwerk zu präsentieren.


    Hauptsache keiner vertauscht die Beschriftung auf den Kartons.

    Jeff Rowland selber gibt ca 400h Einspielzeit für die Lundahl Übertrager an, die Erfahrungen der Nutzer (zu lesen in einigen anderen Jeff Rowland threads) sprechen von signifikanten Änderungen bis über 1000h Betriebszeit hinaus.

    Nach meinem Verständnis bedeutet das, dass die Bauteile an sich kaputt bzw. mit solchem Drift behaftet sind, dass man sie an sich nur in geschätzten Schaltungen einsetzen sollte oder besser gar nicht.

    Mahlzeit Bonzo,


    hat dein Bekannter ein Ersatzgerät bekommen bei dem es dann funzte?

    Der Händler hat ihm gesagt, dass das bei allen so sei und Technics das einfach nicht mehr so präzise hinkriegen würde. Er hat sich dann einen NOS 1210/II gekauft.

    Lt. einem Bekannten, der den GR deswegen zurückgegeben hat, ist die Höhenverstellung und Arretierung des Tonarms nicht so spielfrei, wie beim MkII, den er auch hat. Er wollte das für den Preis nicht akzeptieren und der Händler hat den Mangel (so er denn einer ist) bestätigt und das Gerät zurückgenommen.

    Was ist eigentlich WEEE?

    Bedeutet, dass der Hersteller verpflichtet ist Altgeräte zurück zu nehmen und artgerecht der Verwertung zuzuführen bzw. entsprechend seines Verkaufsvolumen einen Beitrag abzuführen, damit diese Geräte recycelt oder entsprechend entsorgt werden. Ist eine EU-Richtlinie und an sich verpflichtend. Das Fehlen derselben wurde als Argument gegen den Russen- oder Chinaimporte aufgeführt.