Posts by Bonzo

    Danke für alle Hinweise. Nach diversen Versuchen ist es doch die klassische Beschaltung geworden (+ auf Pin 2, - auf 3, Schrim an 1, Cinch Schirm und - an Masse). Andere Varianten haben gebrummt. Sollte eine invertierte Schaltung tatsächlich weniger Bass machen, möchte ich die normale gar nicht erleben ;)

    Mit dem Pegel gibt es gar kein Problem, ich muss an den Lautsprecher eher noch absenken.


    Gruß


    Bonzo

    Amphion sind komplett durchhörbar und erschreckend "richtig", können absolut nicht so laut wie die Buchardt und haben einen kompletten, aber nie zu viel Bass. Das direkte Gegenstück zu den Buchardt sind die Argon3s, die fröhlich das doppelte kosten und imho auch wert sind. Das Problem der Buchardt sind fehlende Mitten UND zurückhaltende Höhen. Die S-300 machen übrigens totalen Spaß.


    Hinter den meisten Entwicklung bei Amphion steckt Ole Lund Christensen, der Gamuth gegründet hat und heute Jern macht.

    Man gucke sich mal diese ganzen Videos an. Mein Lieblingsvideo finde ich nicht mehr. Da fährt jemand mit der Straßenbahn in Dänemark und besucht einen Kumpel, der schon die S-400 hat. Kommentiert schon die Fahrt über alles. Man trinkt was zusammen, unterhält sich, hört Musik. Sehr privat und unglaublich geschickt.


    Und auf facebook kann man alles, was die Firma so macht, mitverfolgen, auf Instagram gibt's hübsche Bilder


    @Bigolle: Amphion sind komplett anders ausgelegt und abgestimmt.

    Gibt natürlich auch wieder Bereiche, wie z.B. Burchardt Audio, die mit extrem cleveren und breit gestreuten Marketing sowie Produktion in China plus Ausschaltung der Händler durch Direktvertrieb , es scheinbar geschafft haben.

    Das Interessante an Buchardt-Audio ist, wie der Kram viral im Netz gegangen ist. Was es da an Vorankündigungen und gefilmten Homestorys vor der Einführung der S-400 gab ist einfach perfektes Marketing. In wie weit das von der Firma initiiert worden ist, oder tatsächlich von Fanboys losgetreten wurde kann ich nicht beurteilen, aber es zeigt die Zukunft der Vermarktung in der Branche auf. Wobei ja auch heute schon Influencer in entsprechenden Foren unterwegs sind. Hier fällt so etwas idR relativ schnell auf, in unzähligen anderen Foren ist das technische Wissen so unausgeprägt, dass Lobeshymnen nicht nur nicht kritisch hinterfragt, sondern bejubelt werden.

    Danke für die Info, muss ich halt ausprobieren. Kann ich denn im XLR-Stecker gefahrlos die Phase drehen, also "Cinch +" an Pin 3 und "Cinch -" an Pin 2?

    Die angegebene Beschaltung wird wahrscheinlich funktionieren aber es fehlt

    an Pegel, ob das dann noch ausreicht müsste man probieren

    Wegen des Pegels mache ich mir keine Gedanken. Zum einen haut meine Röhrenvorstufe absurd viel Pegel (=Ausgangsspannung) raus (geht nur an regelbaren Eingängen bei gängigen Transistorendstufen) und zum anderen hat der Lautsprecher (Genelec) eine regelbare Eingangsempfindlichkeit.

    Nachdem ich vor einiger Zeit einen Vorverstärker mit normalen Cinchausgängen erfolgreich an eine Aktivbox mit XLR angenabelt habe, stehe ich jetzt vor folgendem Problem. Jetzt habe ich einen Vorverstärker mit Cinchausgang, der ein invertiertes Signal ausgibt. Beim Betrieb an einer Endstufe kein Ding, man dreht einfach die Polarität an dem Lautsprecherklemmen. Wenn ich aber jetzt in einen XLR-Eingang damit reingehe, wie das? Ein Techniker sagte, dass sei egal, Hauptsache, beide Phasen links und rechts sind gleich.


    Und er brachte eine mir unbekannte Schaltungsvariante ins Spiel, nämlich symmetrisches Kabel nehmen, auf der Seite des Vorverstärkers den Schirm freilassen und XLR-seitig normal anschließen, so als wenn ein durchgehender Schirm vorhanden ist. Hole ich mir da keine Brummschleife?


    Bin für die eine oder andere nachvollziehbare Aussage dankbar.


    Gruß


    Bonzo

    Unter die LS 3/5 gehören open frames, alles andere ist doch ein furchtbarer Bruch mit der Tradition. Also Linn KAN-Stands, alte Apollo oder auch die von Pro-Ject, die es leider nicht mehr gibt. Ganz nebenbei sind die 3/5a keine Monitore, sondern an sich nur Projektvorlagen für die geplante 3/6 in klein.

    Mich würde bei den Gehäusen interessieren, ob sich bei den Bausätzen auch an die Originalvorlage gehalten wird? Also Birkensperrholz + Bitumen?

    Faustregel ist: je länger der Arm desto schwerer ist er

    Nun ja, nicht ganz. SME 312 ist mittelschwer, Mörch UP4/DP6 gibt es auch ganz leicht, ein SME 3012 ist auch nur mittelschwer - daran kann man es nicht festmachen.

    was ist denn mit Gyrodecs

    Böses Stichwort. Wegen dieses unsäglichen Deals gibt es hier keine Mitchell und kein Räke in GB. Dabei sind die klassischen TR (Rotary, Classic Gold,Connaisseur, Delight, AC, Murano) ja nur runtergesparte Mitchell gewesen. Die haben sich bei dem Design wenigstens was gedacht..

    Ich denke, dass sich viele Leute daran stören, dass TR nicht das eine Konzept als Leitfaden für seine Dreher hat, sondern die "Technik" dem Design nachordnet. Will sagen ein Material(mix), dem klanglich der Vorzug zu geben ist.


    Teller aus Pom, Acryl, Alu? Egal. In Kombination mit einer Zarge aus Alu, Pom, Acryl? Egal. Antrieb über pseudo Subteller oder am Teller? Auch egal. Spikes, große Füße, kleine Füße? Völlig egal. Genau so wie Zargendicke oder sonstwas. Es gibt richtig gute TR und auch nicht so wirklich gute TR, aber darauf kommt es den Besitzern eben nicht an, solange sie optisch ihre Funktion erfüllen und das ist auch ganz in Ordnung so.

    Sollte an sich nicht so despektierlich rüberkommen, sorry. Trotzdem wundere ich mich manchmal, womit die Leute so Musik hören. Stand gerade vor dem Problem, dass der dritte 55,- EUR CD-Blaster meines Sohnes (11) das zeitliche gesegnet hat – wie immer der CD-Player. Habe mir dann solche Dinger wie den JVC angeguckt…….

    Jetzt hat er einen alten Yamaha Pianocraft Receiver vor Canton Fonum PC20 Lautsprechern (passen ins Expedit) und einem tragbaren Panasonic CD-Player. Hat zusammen inkl. Versand 80,- EUR gekostet und macht ganz anständig Musik. Gestreamt wird über Bluetoothadapter und Tablet (Spotify klingt grässlich!). Bis Zimmerlautstärke kann man damit 20 Qm beschallen, ist sogar Hifi. Mit dem Receiver/Boxen kann er noch ausziehen. Wenn der CD-Player aufgibt, kommt eben ein neuer gebrauchter.