Posts by Bonzo

    Wichtig ist mir, dass ich keinen unnötig hohen Verschleiß an den Platten verursache.

    Wenn das mit so einer alten Nadel kein Problem ist würde ich es erstmal so lassen.

    Das wiederum ist schwer einzuschätzen. Am besten die Nadel mal richtig sauber machen, z. B. mit einem Radierschwamm von Rossmann (o. Ä.) und auch mal die richtige Auflagekraft einstellen. Dan ein paar kritische LPs mit fiesen Sibilanten hören. Ist alles sauber, ist wohl erst mal kein Handlungsbedarf.

    Es ist ein Stanton 500 verbaut.

    U. U. problematisch. Die 500er sind nicht so die frischesten, aber sauber und mit ordentlichem Bass. Sie benötigen eine niedrige Kapazität und da wird es bei Thorens immer diffus. Je nachdem, welche Systeme offiziell mit vertrieben worden sind, hatten die Kabel eine hohe Kapazität (für Ortofon OM) oder eine niedrige (für Stanton). Die Anpassung am und im Verstärker war damals nur in größeren Exemplaren anzufinden (wenn überhaupt). Leider haben die bei Thorens wohl verbaut, was gerade da war.


    Aber erstmal egal. Bevor man irgendwas ändert die Frage: Wie klingt es denn?

    Eine MM/MC-Problematik kenne ich weder an meiner C-70 noch an meinem 1020 und am R-2000 (alles Yamaha).

    Da die alten Yamaha im MC-Zweig auf die damals eher geläufigen niederohmigen MCs ausgelegt waren (~ 80-100 Ohm), kann ein DL-103 daran nur sinnvoll mit einem Übertrager am MM-Eingang betrieben werden, auch für ein "R" wird es knapp.

    interessant,GR Research hat eine Harbeth Box untersucht, ob sich Modifikationen für einen ausgewogenen, besseren Klang lohnen.

    Das ist nun wirklich die letzte Instanz, die ich anführen würde. Der Typ lebt davon, alles und jeden Lautsprecher madig zu machen und sein Zeug zu verkaufen. Davon zeugt auch die Manie, alles mit teuren Bauteilen vollkleistern zu wollen. An einer ATC hat er sich mal fast die Zähne ausgebissen und dann zum Glück noch das billige Terminal gefunden - neben den günstigen Bauteilen und dem Gehäuse.

    Allerdings kann ich damit wenig anfangen.

    Das DL103R ist etwas leiser als das normale und hat einen geringeren Innenwiderstand. Damit muss es auch anders abgeslchlossen werden als das Ur-103. Das normale 103 benötigt eine hohe Impedanz (über 400 Ohm, besser 1 KOhm), das "R" lief bei mir am besten um die 100-200 Ohm. Schliest man es ab wie das normale, kann es die beschriebene Unruhe geben. Beide mögen schwerere Arme, wobei ein 103 auch im 14 Gramm Arm schon sehr gut gehen kann. Bei Systeme mögen eine zusätzliche hohe Kapazität (1 nF oder mehr), die die Nadelresonanz eindämpft. Sonst mögen MCs das nur bis zu einer gewissen Grenze, bei den Denon wirkt das Wunder.


    Ich bevorzuge das "R" als deutlich unkomplizierteren und saubereren Vertreter. Ist aber, wie immer, Geschmackssache.

    Vielleicht werden ja unterschiedliche Gewichte verwendet und/oder es werden unterschiedliche Auflagekräfte vorausgesetzt, oder der Gewichtstummel ist kürzer.

    Oder das Transrotorplättchen im Headshell fügt genau die fehlenden 2 Gramm hinzu, die beim Ausbalancieren fehlen. Der TR 800 S ist einfach nur ein umgelabelter SA-250.

    Aber die Raummode ist unschwer rauszuhören, obwohl ich schon quer zu langen Raumkante stehe (auch aus Platzgründen).

    Bei mir resultierte das in einer Überhöhung so um 80Hz, die einem auf Dauer die Birne weggedrückt hat. Dafür gab es bei Gitarren nur das Anreißen der Saite, der Korpus war weg. Die 8050 hatte ich auch mal da und nach 15 Minuten wieder an Thomann geschickt - viel zu viel Bass für meinen Raum. Aber irgendwann probiere ich auch mal ein DSP, dann eben zwischen Vor-/Endstufe.

    muss der Grund für die Klangveränderung bei Steckermaterial und/oder Konfektion und/oder Alter derselben gesucht werden.

    Da es sich hier immer noch um eine Phonoleitung handelt ist die Länge des Kabels (symmetrische mal außen vor gelassen) absolut entscheidend. Das Signal ist so leise, dass an der Stelle immer noch ein großes Einfallstor für Störungen jeglicher Art vorliegt. Je kürzer das Kabel, um so besser. Am sinnvollsten ist es, den Phonovorverstärker direkt im Plattenspieler einzubauen und die kapazitive Last und Widerstand direkt da einzustellen.


    Hinter dem Phonopre liegt dann ein Hochpegelsignal an, das bei halbwegs technisch sinnvoller Ausführung des Kabels und niedrigem Ausgangswiderstand des Ausgangs unempfindlich auf solche Störungen und große Längen reagiert.

    Aus meiner Erfahrung mit den 8040 war ich (auch) beeindruckt von der machbaren Lautstärke.

    War bei meinen genauso. Allerdings waren sie im Vergleich zu denen mit DSP in meinem Raum ziemlich drückend und etwas dünn im Hochton. Habe das auch mit der schaltbaren Raumanpassung nicht in den Griff gekriegt und dann mussten sie wieder gehen. Bei Liveaufnahmen und hohen Pegeln vermisse ich sie heute immer mal wieder. Das war absolut beeindruckend.

    a high resilience against external high current noise sources such as nearby mains cables etc., as well as good immunity to external high voltage spikes such as light switches.

    Es macht überhaupt keinen Unterschied für die Empfindlichkeit gegenüber externen Störungen ob da ein oder zwei Innenleiter verbaut sind. Dafür ist der Widerstad der hoffentlich gut gemachten Schirmung zuständig. Was ein Blödsinn.

    Vor allem, weil das XLR Kabel 3 Innenleiter hat

    Braucht man auch nicht, da der dritte zusammen mit dem Schirm auf Masse geschaltet werden muss, sonst brummt es. Das ist ja gerade der Kick bei symmetrischer Beschaltung, dass die Innenleiter für + und - zuständig sind und der Schim das machen kann, wofür er gedacht ist und voll wirksam ist.