Posts by Bonzo

    Da sich hier Walter Fuchs mehrfach dazu geäußert hat, dass die Steuerung komplett neu entwickelt worden ist und der Mann mutmaßlich Plan von der Geschichte hat ist davon auszugehen, dass das so unaufwendig nicht sein kann. Ich gehe davon aus, dass da der beste Hanpin entstanden ist, den es momentan gibt. Der Hinweis auf die wahnsinnig aufwendigen DDs aus Japan geht auch etwas ins Leere. Was damals auf drei Riesenplatinen erledigt wurde, macht heute ein daumennagelgroßer Chip wesentlich besser.


    Und nein, ich möchte keinen 124, weder alt noch neu. Aber anerkennen, welcher Aufwand da getrieben wurde, kann ich trotzdem.

    D.h. deutlich dickerer Bass (schon fast zu viel, denke hier wurde versucht künstlich einen fetten Sound zu erzeugen) als bei den beiden anderen und mehr Wucht. Auflösung ist ein anderes Thema, aber Druck ist wie gesagt genug da und es "rockt" auch ziemlich.


    Meinst du deine Aussage allgemein für das Medium Schallplatte?

    Ne, in diesem Fall meine ich das für die Nevermind, obwohl CD systembedingt mehr Druck machen kann. Bass ist auf LP fetter, aber der Druck im Schlagzeug ist zumindest bei meinen Aufnahmen klar brutaler auf der CD.

    Jein. Es gibt schon gewisse elektrische Unterschiede (Wicklungszahl / Induktivität etc).

    Daß das Concorde nicht an einen TP21 paßt ist richtig. Aber die meisten Concordes haben auch ein Halbzoll-Pendant., welches dann wirklich elektrisch identisch ist

    Ok, die Concorde und ihre Ableger hatten ca. 30 Jahre lang die gleiche Induktivität und Widerstand wie die OM(B)-Systeme. Die Ausgangsspannungen waren aufgrund der Unterschiedlichen Magnete in den Einschüben unterschiedlich. Erst seit einigen Jahren gibt es Spezialversionen, die erheblich anders sind. Die aktuellen "Classic"-Versionen sind ähnlich den 2M-Systemen.

    Nach jahrelangen Rumprobieren habe ich meinen Frieden mit den OMs gemacht und betreibe momentan ein 30er auf einem alten Thorens. Langt irgendwie.

    Ich würde mir wünschen, dass bei solchen "Neutralität" Diskussionen mehr Expertise hervorgeht, als ein einfache horizontale Amplitude bis 20 Grad!

    Finde ich bei dem Threadtitel jetzt nicht unbedingt nötig. Die Begrifflichkeit "natürlich" wird, ich schrieb es weiter oben schon, gern mit "neutral" verwechselt. Da gerade bei akustischer Musik und Stimmwiedergabe viele von den BBC-Derivaten als "echt" empfunden werden folgern eben viele, dass das neutral ist - weil es in deren Ohren eben echt klingt. Völlig legitim und geht mir auch oft so.


    Als Besitzer einer Neumann kann ich sagen, dass einem schon was fehlen kann, wenn eben die Raum- und Instrumentengröße der Aufnahme akkurat reproduziert wird. Selbst Alexander Heißmann baut schon leichte Senken, ab von der reinen Lehre, in den FG ein. Richtig Spaß machen seine LS bisher ja nicht.


    Ich baue mir aus dem Grund gerade eine simple BR-Box ohne Waveguide auf. Mit klassischen Chassis, FG ab 10° - 45° leicht fallend, schönes Flankendesign auch mit Filtern 2ter Ordnung, Directivity und Group Delay noch im grünen Bereich. Allerdings muss man schon stark glätten, da aufgrund der Schallwandreflexionen (wie bei allen Harbeth, Rogers, Spendor auch) der FG an sich ein einziges Gezappel ist. BS kann man nur rechnen, nicht sehen ;) . Ich lass ihn erst mal unkorrigiert, im Zweifelsfall sind die Raumeinflüsse eh größer .

    Die Larsen sind nicht nur Problemlöser, sondern auch Bühnenbauer. Wenn man ihnen einen weiteren Basisabstand gönnt, als auf den Fotos zu sehen, dann bauen sie eine richtige Bühne auf - hoch und breit. Es gibt zwar keine Ortung auf den Mikrometer genau, aber diffus ist das dann auch nicht mehr. Wenn ich sie stellen könnte - sie müssen wirklich direkt vor die Wand - hätte ich mir längst eine 4er geholt.

    Neutraler klang die MEG, aber auch viel technischer, die SHL5 hat mich emotional deutlich mehr angesprochen.

    Da liegt ein wenig das Problem. Strikte Neutralität wird oft nicht als "natürlich" empfunden. Ist aber auch egal, Hauptsache einem gefällt was man hört. :)