Beiträge von Bonzo

    und bei MC eigentlich ganz gut spielt.

    Ich hatte ein Ortofon Jubilee, ein OC9/III und ein G-1022 dran. Klang wie die Phonovorstufen in alten Rotel Vollverstärkern. Ein Era V (MM), iPhono und selbst der Ur-Cube funktionierten in MEINER Konfiguration besser. Hätte den stst nie verkaufen sollen.....

    Aber die sind dann richtig gut?

    Es ist zumindest ein Weg, für recht überschaubares Geld an gute Systeme zu kommen. Momentan kriegt man Technics-Bodys noch relativ günstig. Bei Sony wird es schon schwieriger. Und ein V15/III habe ich schon lange nicht mehr billig gesehen (nur auf Dual-Klick), sind auch Geschmackssache. Die Arcams sind an sich durch die Bank teurer, die baugleichen Bodys aber oft günstig zu schießen.


    Ach so, dazu natürlich besagte Jico SAS-B.

    hast Du wochenlang Flamenco, Paella, Gazpacho, Tortilla, Cocido Madrileño und Bunga Bunga.

    Ach nee letzteres kommt ja aus dem Land, wo die Manschaft schon daheim ist!

    Was haben denn jetzt Berlusconis Partys mit der Deutschen Nationalmannschaft zu tun? Oder einfach ein Bisschen launiger Altherrenrassismus zum Ausklang der Woche?

    sonst hätte ich mich auch schon nach einer sicheren Bank (gebrauchter Accuphase) umgeschaut....

    Es muss halt passen. Bloß weil Accuphase draufsteht bedeutet nicht automatisch, dass es Dir gefällt. Der Harman hat so einen speziellen Grundgroove, der sogar Nubert leben lässt. B&W sind natürlich auch gerne mal ziemlich speziell. Da weiß ich aber gerade gar nicht, wie die aktuell so klingen.


    Welcher Tonabnehmer war denn in dem Thorens?

    Mal anders. Kannst Du Dir den Harman noch mal in die Kette holen? Der hat zum einen einen ausgezeichneten Phonoeingang, spielt mit Substanz, Kraft und sehr angenehmen Höhen bei gleichzeitig hoher Auflösung - man nennt sowas heute musikalisch. Einfach eine Gute-Laune-Kiste.


    Ob Du jetzt einen MuFi, GrahamSlee oder eine Project Phonostufe vor den Rotel hängst, sollte an sich ziemlich wenig ändern. Sich über 50 pF mehr oder weniger einen Kopf zu machen halte ich auch für sinnlos. Kabelbrücken, Kabel und ähnliches würde ich erst ganz zum Schluss angehen. Das kann man zum Feintuning benutzen, aber nicht, um grundsätzliche Fehler zu kompensieren.

    Zum Thema Verkabelung. Das scheint trotz optimierter Räume in renommierteren Mastering Studios durchaus ein Thema zu sein, sonst würden hierfür wohl kaum hohe 5-stellige Beträge investiert.

    Und auch mal aus dem Nähkästchen geplaudert könnte die Tatsache, dass ein Hauptkunde von Cohearent nämlich Joe Harley der Produzent der TonePoet Reissues gleichzeitig Senior-Vice-President von Audioquest ist die Entscheidung für diese Firma auch ein wenig beeinflusst haben. :)

    Zu den Unterschieden auf diesem Level volle Zustimmung.

    Du weißt was Du willst?

    Das habe ich gar nicht geschrieben. Ich habe nur gesagt, dass ich ein Gerät, das nur symmetrische Ausgänge hat, nicht sinnvoll finde in einer Kette, die nicht symmetrisch ist. Der praktische Grund dafür ist die Kabelfrage.

    Ist natürlich extrem aufwändig, ein Kabel von Cinch auf XLR zu konfektionieren oder entsprechendes zu kaufen. Wir wollen doch niemanden überfordern.

    Gerade in dieser Umgebung dürften Unterschiede noch leichter wahrzunehmen sein, deren vermeintliche/tatsächliche Existenz ja von einigen Diskutanten in anderen Threads belächelt, bestritten oder (aus Selbstschutz ;) ? ) ignoriert wird.

    Ein Trugschluss. Die Unterschiede der Elektronik, Kabel, Untersetzer werden kleiner. Konservativ liegt 75% des Klangs beim Raum, mesit wesentlich höher. Sind Unterschiede vorhanden, potenzieren sich diese in unbehandelten Räumen und minimalste Unterschiede werden aufgeblasen. Optimiert man den Raum, hört man erst einmal den Lautsprecher, wie er wirklich klingt. Und die Unterschiede dürften bei Hifi- und noch mehr bei High-End-Lautsprechern aufgrund der manchmal abenteuerlichen Frequenzgänge so rabiat sein, dass alles davor (Ausnahme Tonabnehmer) nur noch sehr unterrepräsentiert ist. Auch Zubehör spielt dann keine Rolle mehr (Ausnahme Klangschalen, die ja die Akustik verändern).


    Im Kleinen ist ein Beispiel das eines Studiomonitors, der gern als "Gleichmacher" bezeichnet wird. An sich werden oft nur Raumeinflüsse durch die Abstrahlcharakteristik minimiert. Man hört einfach mehr davon, was der Lautsprecher tatsächlich wiedergibt und weniger von der Elektronik.


    Wenn alle Hörräume gut wären, bedeutete dies für viele Hifi-Freaks das Ende des Hobbies. Die ganzen lustigen Spielereien wären für die Katz und auch der monetäre Einsatz wäre überschaubar.


    Ich meine das hier völlig wertfrei, soll jeder machen, was er will.

    die Craffts bei 45 Hz mit 12db Weiche rausgenommen….. wunderbar, das tut den alten, kleinen Schachteln richtig gut……

    Versuch mal die Trennung hochzusetzen. Bei 45Hz werden die Crafft ja nur vom Subbass entlastet bzw. sind da ja sowieso schon fast am Ende. Durch eine höhere Trennfrequenz werden die Dyn noch wesentlich freier spielen und dann geht es auch lauter ohne Verzerrungen. Ich würde es mal mit 70Hz aufwärts aus- und auch mal zwischen 12 und 24dB rumprobieren..

    Interessant an der Diskussion hier finde ich wie hier das Gegenteil, die "gesoundete" Anlage, verteidigt wird.

    Finde ich völlig legitim. Es könnte so einfach sein wenn man sich darauf einigt, dass Installationen wie die von Sascha, die größtmögliche Annäherung an das Original darstellen und damit am natürlichsten klingen. Wenn jetzt jemand sagt, die Abbildund ist zu klein, der Raum zu eng, atmet nicht oder was auch immer kann er für sich sagen, ich will das anders und so lange schrauben, bis das gewünschte Ergebnis erreicht wird. So lange das nicht zum Allgemeinplatz erhoben wird, ist doch alles gut.