Posts by Back to Mono

    Zum einem haben wir Martinas Laufwerk denke ich häufig gelobt, ich war auch von jeder Vorstellung des 501 Turntables begeistert. Der Preis mag gerechtfertigt sein. Für einige von uns sind das Mondsummen, die man nie in seinem Leben aufbringt.


    ... und selbst wenn man aktuell in der Lage ist, 80.000 € für einen Plattenspieler aufzubringen: Kaum jemand kann sicher ausschließen, dass er in seinem weiteren Leben aus heute nicht vorhersehbaren Gründen in eine finanzielle Notlage gerät und dann so ein Ding wieder zu Geld machen muss. Dann beginnt das große Heulen. Nicht umsonst gibt es genügend Händler von Gebrauchtware, die auf dem katastrophalen Wertverlust mancher High-End-Exoten ihr Geschäftsmodell gründen ...


    Joachim

    Verbesserungsbedürftig fand ich den Service in der Bar. Zu wenig Personal, zu lange Wartezeiten und eine chaotische, den Murks mit den bemühten Raumbezeichnungen fortsetzende Speisekarte - Currywurst mit Pommes 10 €.


    Mittags fehlte vor dem Hoteleingang ein ordentlicher Foodtruck, aber da war wohl der Hoteldirektor davor. Wäre die Musik in manchen Räumen nicht so laut gewesen, hätte man allenthalben Magenknurren vernehmen können ...


    Bewundernswert fand ich als Newbie die Bereitschaft des Hotels, den analogen Spaß mitzumachen und für die Veranstaltung zahlreiche Hotelzimmer aus- und wieder einzuräumen. Die Möbel werden dadurch bestimmt nicht besser - so eine Location muss man erst mal finden.


    LG Joachim

    Deshalb die Frage, könntest Du den MCIntosh MA-230 dem Bungschen TD 124 zur Seite stellen? Was für ein Bild! Und klanglich ebenfalls eine Wucht.

    Ich könnte auch mit einer Verstärkerkombi mit C 22 oder MX 110 und der MC 240 dienen, wenn der Platz dazu reicht - aber der Gastgeber hat natürlich das Vorschlagsrecht.


    Joachim

    Wenn's interessiert bringe ich zur Vorführung auch LPs aus Südafrika mit, die mit 16 2/3 U/min laufen, eine Spielzeit von 90 Minuten haben und auf dem viertourigen TD 124 mit einem ganz normalen MM-System (AT-95) wiedergegeben werden können.


    Auch wenn ich hier erschlagen werde: Die Klangqualität dieser Scheiben - Theorie hin, Theorie her - ist besser als man erwarten sollte.

    In Band 1 ist dem - hier so gut wie unbekannten - Thema "Langspielplatten mit 16 Umdrehungen pro Minute" und ihrer Entstehungsgeschichte ein eigenes Kapitel gewidmet.

    Mit von der Partie im Vintage Room ist auch mein auf der Titelseite von Schweizer Präzision (Band 1) abgebildeter Thorens TD 124 mit Ortofon-Tonarm RMG 212 und dem schwedischen SELA-Armbrett mit eingebautem Lift.


    Wenn's interessiert bringe ich zur Vorführung auch LPs aus Südafrika mit, die mit 16 2/3 U/min laufen, eine Spielzeit von 90 Minuten haben und auf dem viertourigen TD 124 mit einem ganz normalen MM-System (AT-95) wiedergegeben werden können.


    Auch wenn ich hier erschlagen werde: Die Klangqualität dieser Scheiben - Theorie hin, Theorie her - ist besser als man erwarten sollte.


    Gruß, Joachim


    Masterbild-1_low_Res.JPG

    Was mir jetzt noch fehlen würde um wunschlos glücklich zu sein wäre die Ausgabe in digitaler Form zu haben, um auf Reisen und im Urlaub spontan darauf zurückgreifen zu können, das wär schon genial!


    lg Thorsten


    Hallo Thorsten,


    freu mich über Dein positives Urteil.


    Schweizer Präzision in moderner digitaler Form: Das würde erstens die Verkaufschancen der Printausgabe erheblich schmälern, und ich bliebe auf den Schwergewichten sitzen. Zweitens:"Digital" würde die Intention dieses Werkes völlig konterkarieren. Ich habe es ja für einen Leserkreis geschrieben, der wie ich mit Wollust in Vergangenheit schwelgt und mit E-Books überhaupt nichts anfangen kann. Der sich richtig freut, zwei hervorragend gedruckte und gebundene Bände in der Hand zu halten:


    https://www.joachim-bung.de/feedback/


    Liebe Grüße


    Joachim

    Interessanter wäre ein Leak Truespeed, von dem nur 50 Stück für den französischen Markt produziert worden sind. Als Rank die Firma 1969 übernahm, wurde das Projekt, u.a. wg. Thorens-Konkurrenz, als aussichtslos beendet. Leak Transcription Unit 3001 stammt ca. 10 Jahre später aus der Endphase von Leak kurz vor dem Abgang der Firma, als aus Japan Rotel-Geräte importiert und auf Leak umgelabelt wurden.


    Joachim

    Nach Komplettreinigung und Neupolitur hab ich es neu befüllt-wobei die nur sehr langsam von statten gehende Senkung der Achse zeigte, dass es wenig Spiel hat und dicht ist.


    Hallo Bernie,


    du hast doch mein TD-124-Buch mit der Anleitung von Bernhard Streit:


    Wenn die Achse des Schwungrads nach dem Einführen in die Lagerhülse 15 Minuten oder länger braucht, um auf einem Luftpolster zu Boden zu sinken, ist dies nicht, wie manchmal behauptet, ein Qualitätsbeweis für geringste Lagertoleranzen. „Das Lager enthält dann eindeutig zu viel Öl – was die Geschwindigkeitskonstanz des Laufwerks verschlechtert."


    Man muss eben da mal reinschauen ...


    Gruß, Joachim

    Wieviel Exemplare gibt es denn davon ( Auflage ) ?

    Genug für's erste Jahr. Ewig lang sollte man bei Interesse auch nicht warten - wer zu spät kommt, den bestraft das Leben - oder für den kann das Sammlerstück später sehr teuer werden.


    Die erste, dünne Ausgabe von 2005 taucht trotz noch mäßiger Fotos heute so gut wie nie auf dem Gebrauchtmarkt auf - wer sie hat, behält sie. Ich habe im Phonomuseum St. Georgen noch ein - ziemlich abgegrabbeltes - Ansichtsexemplar an mich genommen. Die Versteigerung des Softcover-Buchs - letzter Verkaufspreis 30 Euro - brachte heute abend bei eBay 189 Euro. Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen ...


    Zurzeit ist die dritte Auflage in zwei Bänden mit Schuber ausverkauft. Es gibt eine Warteliste. Nachschub aus der Druckerei kann ich erst Anfang April holen.


    Gruß, Joachim

    Danke für die ersten Einschätzungen. An Rand möchte ich noch erwähnen, dass dieses Projekt für mich als Privatmann auch mit einer logistischen Leistung verbunden ist. Die "5-Kilo-Ziegelsteine" - sprich Schuber - lagern in der Druckerei bei Nördlingen, wo ich - vermutlich über Jahre - erstmals regelmäßig wiederkehrende Lagerkosten tragen muss. In meinen Privatwagen, der immerhin 400 Kilo plus Fahrer tragen darf, passen nur 80 Schuber. Nach der Fahrt nach Deiningen und zurück in den Taunus habe ich 600 Kilometer mehr auf der Uhr. Darüber hinaus ist das Verpacken und Versenden der Schuber Schwerarbeit - glaubt es mir !


    Daran denkt niemand, wenn er das Werk in der Hand hält und vielleicht meint, der Preis dafür sei doch schon "ambitioniert". Verlage, denen ich das Thema anbot, lehnten die Produktion denn auch als wirtschaftlich uninteressant ab ...


    Gruß, Joachim

    Bitte beim Autor anfragen.


    Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass ein Einzelexemplar nicht bestellbar ist - das Buch ist als Gesamtwerk konzipiert, es ist nur wegen des Umfangs eben auf zwei Bücher verteilt.

    Genau, die beiden Bände beziehen sich aufeinander und ergänzen sich. Sie stecken in dem Schuber, der ebenso wie die Bücher einzeln eingeschweißt ist und von mir nicht geöffnet wird. Die Bücher einzeln anzubieten macht keinen Sinn, da ich dann unweigerlich auf Restbeständen des einen oder anderen Bandes sitzen bliebe.


    Ich habe am Wochenende in der Schweiz die ersten Schuber ausgeliefert. Die Bestell-Homepage ist online, ich habe die ersten 80 Schuber im Haus. Schweizer Präzision kann ab sofort bestellt werden. Wer schon vorbestellt hat, bekommt diese Woche ein Info-Mail.


    Alle Details zu dem Gesamtwerk und den Bestellmodalitäten auf meiner Webseite


    http://www.joachim-bung.de


    Parallel läuft der Versand an die Fachpresse. Die AAA-Geschäftsstelle erhält ein Exemplar mit der Bitte um Besprechung in der Vereinszeitschrift analog.


    Gruß


    Joachim

    Ansonsten ist der Dual 1010 ein Panzer, kaum kaputtbar, kein Hifi

    Wahrlich kein HiFi! Kann mich noch gut an den 1010 zu Hause erinnern. Auf dieser Kristallfräse (die "Dualesen" mögen's mir vezeihen) spielte meine Vater ahnungslos seine teuren LPs aus der "Archiv"-Serie der DGG. Er liebte klassische Musik über alles und spielte Violine, war aber technisch völlig unbedarft. Nicht ganz untypisch für Klassikhörer. Für manche von ihnen ist HiFi-Technik mehr notwendiges Übel als lustvolle Beschäftigung ...


    Joachim


    Aktualisierung: Der Druck der beiden Bände hat letzten Freitag in einer mittelständichen Druckerei in der Nähe von Nördlingen begonnen. Ich war beim Andruck dabei und habe die beigefügten Fotos gemacht. Gedruckt wird auf einer Fünffarbmaschine des Würzburger Herstellers Koenig & Bauer. Der Schuber entsteht bei einer darauf spezialisierten Buchbinderei. Verfügbar ist das neue Werk - Band 1 mit 656 Seiten und 1300 Abbi1_Druckmaschine.JPG2_Drucker_Marco_Moll.JPG3_Bogenentnahme.JPG4_Bogenkontrolle.JPG5_Farbabstimmung.JPG6_Fadenzähler-Kontrolle.JPGldungen, Band 2 mit 306 Seiten und 570 Abbildungen , voll gepackt mit Vintage Hi-Fi - gegen Ende Februar.


    Joachim