Beiträge von Dan_Seweri

    So muss das prinzipiell aussehen (Link unten). Die Frage ist, wie setzt man das konkret um? Stecker abschneiden und den Kondensator anlöten ... der dann frei liegt!?!


    https://www.google.com/imgres?…oBnoECAEQHg&iact=c&ictx=1

    Ich würde eher sowas verwenden: http://lautsprecher-technik.co…inch-Buchse-Gold-Rot.html


    Auf die zweite Cinch-Buchse wird ein Cinch-Stecker gesteckt, in den Du einen Widerstand Deiner Wahl eingelötet hast.

    Was soll "Rebuild" heißen? Hier wird doch einfach ein Begriff in den Raum geworfen, ohne überhaupt zu erläutern, was sich dahinter verbirgt. Was passiert bei einem Rebuild eines 2M Systems? Was passiert mit dem Generator? Der Generator ist eine gekapselte Einheit, die man nicht zerstörungsfrei öffnen kann. Was will man daran also modifizieren oder gar verbessern? Wie soll das passieren?


    Für mich sieht die Sache wieder nach typischem Highend-Voodoo aus: Nicht näher erklärte technische Änderungen führen angeblich zu zauberhaften Verbesserungen. Von dieser Kritik ausgenommen ist natürlich der Tausch des Steins / Cantilevers. Wenn statt eines Shibata-Schliffes mit 6 µm * 50 µm nun ein Fritz-Gyger-Schliff zum Einsatz kommt, sind selbstverständlich gewisse Klangänderungen zu erwarten.

    Wenn in den alten Cantilever ein neues Steinchen eingesetzt würde, fände ich dies handwerklich eine gute Leistung. Selbstverständlich darf gutes Handwerk auch einen angemessenen Preis kosten. Beim Stichwort "zu teuer" fallen mir vor allem die originalen 2M Black Ersatznadeln von Ortofon ein.

    So ein Cantilever-Tausch wäre nun wirklich nicht allzu schwierig. Ich weiß gar nicht, warum der Herr Basstrombone bei meinem Beitrag #4 den nach unten gerichteten "Gefällt mir nicht" Daumen drücken musste. Ich verfüge beim Thema Cantilever-Tausch nun wirklich über Erfahrung und kann mir durchaus ein Urteil erlauben.


    Hier ein paar im Bild dokumentierte "Arbeitsproben":


    1) Cantilever-Tausch Audio Technica Signet: Retippte Systeme


    2) Cantilevertausch Denon DL-8: https://old-fidelity.de/thread…t-1095329.html#pid1095329


    3) Cantilever-Ausbau und Wiedereinbau bei einem ELAC ESG: http://www.hifi-forum.de/index…ad=17558&postID=1964#1964


    Es ist nun wirklich nicht schwierig, aus einem MM-System einen Spender-Cantilever auszubauen und in ein anderes System zu implantieren. Deshalb würde mich schon interessieren, wie bei dem 2M Black aus dem Eingangsbeitrag genau vorgegangen wurde.

    Was passiert da bei solch einem Rebuild? Wird da ein neuer Stein in den Alu-Nadelträger eingesetzt? Oder wird einfach der komplette Cantilever gegen einen OM40 Cantilever getauscht? Dieser hat nämlich den Fritz Gyger Schliff. Einen solchen Cantilever-Tausch bekäme eigentlich jede handwerklich begabte Hausfrau hin.

    Das ist doppelter Neupreis! Das ist die Kiste einfach nicht wert.

    600 € bis 800 € sind weniger als der doppelte Neupreis. Im Jahr 1992 stand der SL-1210 MK2 mit 999 DM in der Preisliste. 1993 waren es dann 1099 DM. Gegen Ende kostete der MK2 dann 700 bis 750 €. Hier ein Artikel mit Preisangabe von 2004: https://www.stereo.de/archiv/archiv/download///59169/


    Der heutige Wert des Gerätes wird vom Markt bestimmt. 600 € ist der MK2 ganz offensichtlich vielen Leuten wert. Denn diese Preise werden bezahlt.

    Wenn Du einen link zu Deiner Cantiliver Recherche hast, wuerde mir das sehr helfen, kann mir auch gut vorstellen, dass Ikeda den Cantilever des 9TT verwendet und eben nur bei den Spulen vom Stereo Konzept abweicht.

    Das kannst Du doch selbst überprüfen, wenn Du einfach mit einer Nadelbürste oder - ganz mutig - mit dem Finger direkt an der Nadel wackelst. Wenn sich die Nadel nur horizontal bewegen lässt, dann tastet der Abnehmer nur lateral ab und das Auflegen von Stereoplatten wäre tunlichst zu unterlassen. Lässt sich die Nadel wie bei einem Stereo-Tonabnehmer frei in horizontaler und auch in vertikaler Richtung bewegen, dann könnte man damit auch problemlos Stereoplatten abspielen.

    ein "reines" Mono System gönnen, dh ein System, welches ausschliesslich zum hören von Mono Platten konzipiert wurde (auch wenn dies bedeutet, dass ich sehr acht geben muss, ein solches mono System wuerde eine Stereo Platte beschaedigen, wenn mal es versehentlich auf eine solche absenken wuerde).

    Dass das Ikeda 9mono System Stereoplatten beschädigen könnte, halte ich für ein Gerücht. Uralte Monosystemen konnten nur Seitenschrift lesen. Das heißt, dass die Nadel nur horizontale Bewegungen ausführen konnte. Dies passt tatsächlich nicht zu Stereoplatten, bei denen die Nadel in horizontaler und vertikaler Richtung bewegt wird. Im Gegensatz zu diesen alten Mono-Abnehmern kann der Cantilever des Ikeda 9mono nach meiner Recherche sehr wohl auch vertikale Bewegungen ausführen. Lediglich die Anordnung der Spulen sorgt bei diesem System dafür, dass hier nur der horizontale Bewegungsanteil in Strom, also in Töne, umgewandelt wird. Für die Rillen von Stereoplatten besteht dabei keine Gefahr.

    Ich werde auch die Lager noch einmal leicht lösen. Ist denn die obere oder die seitliche Schraube zu wählen?

    Das hängt davon ab, welches Lager DU vielleicht zu stramm eingestellt hast. Dies können WIR nicht wissen. Da bist DU gefragt. Bei korrekt justierten Tonarmen laufen beide Lager (horizontal und vertikal) spielfrei, ohne zu stramm eingestellt zu sein.


    Technics Lehre plus 2 Millimeter und eine gerade Ausrichtung des TA im Headshell langt.

    Du könntest es mit einem Denon DL-110 als High-Output-MC versuchen.


    Oder mit einem gebrauchten AT-13Ea als MM-System. Dazu kursieren noch gelegentlich originale Nadeln auf eBay. Mit einer solchen 5 * 18 µm Nadel klingt das AT-13Ea genau nach Deinem Wunsch: halbanalytisches System mit wunderbaren „schmelzigen“ Höhen und ohne aufgedickten Bass.

    Die Sensoren sind ganz einfache Fotozellen. Diese Fotozellen ändern die Spannung in ihrem Stromkreis, wenn sie mit Licht beschienen werden. Die Spannungsänderung kann man mit einem Multimeter messen und so schauen, ob die Fotozellen korrekt funktionieren.

    Zitat

    the reference time is between 150-200 hours in which the stylus begins to wear and the tone quality deteriorates.

    Naja, beim menschlichen Körper liegt die Referenzzeit strenggenommen auch ungefähr bei 20-25 Jahren, nach denen der erste Verschleiß beginnt und es mit der Qualität bzw. Leistungsfähigkeit wieder abwärts geht. Trotzdem kann man mit dem Körper noch eine lange Zeit danach problemlos viele Dinge anstellen, ohne dass sich dieser Verschleiß wirklich bemerkbar macht. ;)

    Aus meiner Sicht sind die Zahlwerte rein nach Marketingaspekten gewählt. Die Werte korrespondieren nämlich mit dem Preisschild des Tonabnehmers: Je teurer, desto besser. Diese Produkt-Positionierungs-Taktik verfolgen Audio Technica und Ortofon gleichermaßen.

    Die Prospektwerte zur Kanaltrennung haben m.E. wenig zu sagen. Man muss diese Werte eher als Mindestzusicherung des Herstellers verstehen. In der Praxis sind die Tonabnehmer in der Regel viel besser. Vor allem bei den AT-VM95 wird die Marketingabteilung gewiss bewusst tiefstaplerische Werte in den Prospekt geschrieben haben - schließlich ist das System am unteren Rand des Produktspektrums positioniert und die teureren Systeme dieses Herstellers müssen einfach mit besseren Prospektangaben glänzen können.


    Die Audio-Technicas sind übrigens mit einem DC-Widerstand von 485 Ohm angegeben und nicht mit 3.300 Ohm.

    Ich würde mich eher an technischen Parametern orientieren und mir ein Kabel mit möglichst niedriger Kapazität suchen. 50 bis 60 pF pro Meter sind da eine gute Zielgröße. Kabel mit höheren Kapazitäten finde ich als Phonokabel nicht empfehlenswert.