Beiträge von Dan_Seweri

    Es sieht danach aus, als würde es bei Skyanalog bald eine Überarbeitung der G-Serie geben. Zumindest ist schon ein "G-1 MKII" auf der Startseite von skyanalog.com zu sehen, wenn der Browser eine Bildschirmbreite / Fensterbreite voin kleiner gleich 1024 Pixeln hat (siehe Screenshot).


    Es sieht so aus, als bekäme das System jetzt einen verschraubten "Bodendeckel". Und auf wundersame Weise ist die Halteschraube des Boden an der gleichen Stelle wie beim Pro-Ject MC9 und das (leere) Schraubenloch beim Skyanalog P-1G. Es würde mich also nicht wundern, wenn diese Systeme sich alle mehr oder weniger die gleiche technische Basis teilen.


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    Die Nachfrage nach dem neuen GR2 ist so hoch, daß es zu Wartezeiten bis zu vier Wochen kommt. Einige Kunden, die vor einigen Jahren den GR dort erwarben, kaufen nun den GR2 weil sie glauben, daß das neue Gerät dem Vorgänger um Welten überlegen sei.

    Normalerweise würde man bei einer solchen Konstellation vermuten, dass zahlreiche GRs auf dem Gebrauchtmarkt auftauchen, sobald die GR2s bei ihren neuen Besitzern eingezogen sind. Komischerweise ist die Zahl der angebotenenen gebrauchten GRs auf den einschlägigen Plattformen (Kleinanzeigen, eBay, Analog-Forum-Börse etc.) nicht sonderlich hoch. Dies würde ich als Indiz werten, dass es sich bei der Erzählung Deines Händlers auch bloß um Händlerlatein gehandelt haben könnte.

    Wenn dann noch ein Zugpferd wie Billie Eilish die Produktion von Platten wegen Klimaschutz ablehnt ist das für viele Kids sicher auch ein Grund auf Vinyl zu verzichten.

    Ja, ist klar. Der Betrieb von riesigen Serverfarmen in Mega-Rechenzentren fürs Streaming ist im Vergleich zur Schallplattenproduktion und -distribution uuuuunfasssbar energiesparend und ökologisch.

    Wenn ich lese, dass mit 20 kHz in der Metallbearbeitung Werkstücke entgratet werden können, komme ich auch langsam ins Grübeln.

    Das ist in etwa so, als würdest Du übers morgendliche Duschen ins Grübeln kommen, bloß weil Du im Internet gesehen hast, wie dicker Stahl mittels Wasserstrahl geschnitten wird. ;)


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    Herzlichen Glückwunsch zum neuen System. Das klingt spannend. Hast Du ein Foto von der Aufhängung Deines P1-G?

    Das P1-G scheint tatsächlich ziemlich neu zu sein, so dass bisher wenige Tests und Forenbeiträge dazu vorliegen.


    Wie schon oben geschrieben finde ich, dass das G1 gegenüber dem P1-G keinen technischen Mehrwert bietet. Es kostet aber deutlich mehr, ohne dass es dafür eine Erklärung gibt.


    Ebenso würden mich die Unterschiede vom Skyanalog P1-G zum Pro-Ject MC9 interessieren. Zu Letzterem gibt es bisher auch nur wenige Tests und Nutzererfahrungen. Für mich ist es das gleiche System jeweils nur in anderen Gehäusen und mit anderen Preisschildern.

    Aus meiner Sicht ist allerdings ziemlich ungeklärt ist, worin eigentlich der technische Unterschied zwischen dem P1-G und dem G1 besteht. Außer einem anderen Gewicht des Systems und einer anderen Compliance habe ich nicht viel Unterschied gefunden. Lohnen sich da über 400 Euro Aufpreis für das G1?


    Mit einer Compliance von 12 halte ich das P1-G für übliche mittelschwere Arme tendenziell auch für besser geeignet als das G1 mit seiner 10er Compliance.

    Ich habe das P1, das sehr gut spielt. Habe ich günstig hier aus dem Biete-Bereich des Forums gefischt.


    Bei den neuen Systemen ist in meinen das grüne P1-G der Preis-Leistungs-Sieger: Bor-Nadelträger, Line-Contact-Schliff, quadratisches Spulenträger-Eisenplättchen - und dies alles für unter 600 Euro. Die gleichen Zutaten verkauft Dir Pro-Ject als MC9 für 1.399 Euro. Wenn man diese beiden Systeme vergleicht, entdeckt man so viele Ähnlichkeiten, dass es sich aufdrängt, dass vermutlich beide Systeme vom exakt selben "Fließband" fallen.


    Wäre mir nicht das gebrauchte P1 sehr günstig vor die Flinte gelaufen, hätte ich eben bei dem P1-G den Abzug gedrückt.

    Loch bohren und Stichsäge wäre mir zu „rustikal“.

    Ähmm, ich dachte, es kommt auf das Ergebnis an. Und mit der von mir vorgeschlagenen Technik bekommt man eben rechteckige Löcher in beliebiger Größe perfekt hin. Denn weiter dachte ich, dass Dir die serienmäßigen Löcher zu klein sind. Da wirst Du mit den Blechlochern nicht weit kommen.

    Hallo,

    von USM Haller gibt es Tablare mit Öffnungen als Kabeldurchlass. Diese sind zumindest für mich nicht ausreichend bzw. passend. Ich beabsichtige in vorhandene Tablare, die ich als Rückwand einsetze, entsprechende Öffnungen einzubringen, um dort die verschiedenen Kabel durchzuführen.

    Hier fängt mein Problem an. Wie bekomme ich diese ins Blech geschnitten, dass es einigermaßen professionell aussieht bzw. wer kann mir dabei helfen?

    Grüße aus dem Norden

    Rolf

    Mit dem Verfahren, mit dem üblicherweise Ausschnitte in Flächen macht: An den vorgesehenen Ecken des Ausschnitts Löcher bohren. Diese müssen einfach groß genug sein, dass man das Blatt einer Stichsäge hineinbekommt. Damit sägst Du dann den Ausschnitt. Einfach von Loch zu Loch sägen.

    Moin liebe Tonabnehmerfroinde,

    gestern trudelte dann auch das MC3 von Pro-Ject ein:

    Herzlichen Glückwunsch. Sicherlich ein interessantes System. Leider gibt es im Internet keine Fotos, auf denen man die Unterseite des Systems mit Nadelträgerröhrchen, Joch und Spulen erkennen kann. Würde mich interessieren, wie dies bei den neuen Pro-Ject MCs ausschaut. Hast Du davon zufällig ein Foto?

    Ich finde die Humminguru ein sehr brauchbares Produkt. Kann man ab und an auch gebraucht ergattern. Wenn man sie dann verkauft (weil alle Platten sauber sind), fällt der finanzielle Verlust sehr moderat aus.

    Man kann den Winkel problemlos korrigieren. Einfach mit einem Zahnstocher leicht gegen die Magnete drücken und den Azimuth der Nadel ausrichten. Das hätte weniger Zeit und Mühe gekostet, als ein Nörgelfoto zu posten. Man bekommt den Eindruck, dass frühere Generationen schlechter mit der Kamera umgehen konnten aber dafür umso besser mit den praktischen Herausforderungen des Lebens.

    Hier sieht es aber verdreht und schief aus.

    Man muss den Herstellern nicht alles als „Liegt in der Toleranz“ durchgehen lassen.

    Man hat Geld dafür bezahlt und wenn man nachweislich einen Mangel festgestellt hat, darf man das auch reklamieren.

    Wurde hier tatsächlich der Nachweis eines Mangels erbracht? Aus meiner Sicht ist das Foto leicht schräg von vorne erstellt worden (siehe Beitrag #5). Deshalb taugt es nur eingeschränkt zu einer stichhaltigen Beurteilung des Systems.

    Wenn wie mal die Kanten des Gehäuses zur Peilung nehmen, könnten wir auch mutmaßen, dass das System beim Fotografieren gar nicht mittig getroffen wurde. Und dass die blaue Mittellinie, die hier eingezeichnet wurde, gar nicht die Mittellinie ist.


    Ich bleibe bei meiner Meinung: Für das fehlerbehaftete Medium Schallplatte ist dieser Tonabnehmer ausreichend genau fabriziert.


    Tonarm-Spurfehlwinkel, Fehler beim Headshell-Azimut, Schiefstand der Nadel durch Antiskating usw. spielen doch nicht weniger in das Abspielergebnis herein als eine eventuelle kleine Bautoleranz bei der Nadel.


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