Posts by baltaman

    Am Ende läuft es - wie immer - auf's Ausprobieren in den heimischen 4 Wänden mit ihren akustischen Eigenheiten (Decke, Galerie, Fenster, Teppiche, Möbel und Akustikelemente) hinaus.


    Vorher würde ich gefühlt zu Variante 2 mit nach innen gerichteter Schnecke tendieren und damit die Hörversuche beginnen. Zum einen hast du damit die Möglichkeit, mit einem gleichschenkligen Dreieck (Kantenlänge 3m) als theoretisch sinnvollem Startpunkt zu beginnen. Hierbei würde ich auch zunächst alle Akustikelemente, die auf den Bildern zu sehen sind, entfernen. Bei dieser Variante sind die Außenkanten recht nah an den Wänden, da du aber die Fenster (im Gegensatz zu Variante 1) nicht zugestellt hast, wären ein paar cm Versatz nach innen ggf. möglich.


    Ggf. bedeutet: Vergiss bitte nicht, deine Frau zu fragen. Als ich meiner Frau diesen Faden gezeigt habe und nur ganz zaghaft meine tiefe Bewunderung für deinen Selbstbau erwähnte, kam SOFORT der Seitenblick mit der aus dem Mundwinkel eindeutig formulierten Warnung: Wenn DU sowas vorhast, lass ich mich scheiden!

    Also verärger die Frau nicht. Üblicherweise stehen sehr wenig Ehefrauen darauf, die Fenster zuzustellen und erst recht nicht mit LS. Aber natürlich kenne ich deine Frau nicht...


    Also unterm Strich: Variante 2, da vermutlich eine gute Ausgangsposition für das unumgängliche LS-Rücken, optische Vorteile (man hat einen guten Blick auf die fantastisch ausschauenden Schnecken), weniger WAF-sensibel und die Treiber sind besser zugängig.


    VG

    Steffen

    Hallo Christoph,


    alles gut, aktive Diskussionen leben von Einwürfen und eigenen Fragen. Sie passt ja auch gut hierher.


    Wie aber stellst du dann die Quelle (außer du hörst nur über eine) und Lautstärke ein?


    Ich frage, weil ich ganz zu Beginn, also als die Achilles (die keine Pegelregler haben) ganz neu bei mir standen und ich noch keine Vorstufe hatte, aus Neugier meinen Tuner (der einen Pegelregler hat) als einzige Quelle an die Achilles angeschlossen hatte. Das klangliche Ergebnis war eher mittelprächtig.

    Daher habe ich dann auch das Thema 'passive Vorstufe' (z.B. Tsakiridis Sophia oder DIY) für mich ad acta gelegt.


    War das möglicherweise voreilig? Doch noch mal über passive Vorstufe nachdenken?


    Da ich in einem vergleichsweise kleinen Raum höre, brauche ich keine langen Signalkabel zwischen Vorstufe und den direkt neben den LS stehenden Endstufen (2m müssten reichen).


    VG

    Steffen

    Ach so, heute ist unsere lütte 6 Jährige in die Grundschule und der "große" (bald 10 Jahre) auf's Gymnasium gekommen. Da leg ich doch gleich mal - passender geht's nicht - School auf. Für die Anhänger tiefer greifenderer Kritik am (britischen) Bildungssystem sei jedoch auf "The Wall" verwiesen.


    VG

    Steffen

    Die Supertramp Paris ist meine erste Platte gewesen. Dort wurde das Geld vom Austragen des Kirchenblättchens investiert. Ich liebe diese Platte auch nach so bummelig um die 35 Jahren. Habe aber auch "nur" die vom Maestro Grundman himself gemasterte Originalausgabe auf A&M.


    Ich hatte vor einiger Zeit bei den Grundman Studios mal angefragt, ob man dort an ein RI denke. Es kam (sogar überraschend zeitnah) eine Antwort in die Richtung, dass die Rechte bei der Plattenfirma lägen und man selbst keine Möglichkeiten sähe, das Thema nach vorne zu treiben.


    VG

    Steffen

    Hallo Matej,


    es ist tatsächlich noch nichts weltbewegendes passiert. Ich bin bislang aus Zeitgründen erst dazu gekommen, in der Kabelkiste nach einem Adapter von Klinkenstecker 6,3mm auf Stereo Cinchbuchse zu suchen. Ergebnis: Negativ.


    Ich meine aber am Tivoli-Radio mal einen Adapterstecker Klinke -> Cinch verbaut zu haben, um über dessen Aux Eingang im Esszimmer CDs hören zu können. Ich schaue mit das heute Abend an...


    VG

    Steffen

    Moin,


    jetzt habt ihr mir mit den DIY-Hinweisen ja echt nen Floh ins Ohr gesetzt. Ich habe vor schlappen 30 Jahren mal ein wenig rumgelötet und gebastelt, nicht der Rede wert. Dennoch finde ich es sehr beachtlich, was so manch DIYer hier zu Stande bringt, mein tiefster Respekt.

    Die Seite von ANK kenne ich und würde es mir nach den dort herunter zu ladenden Anleitungen zutrauen, einen Röhren-Pre selbst zu bauen, nachdem ich mit ein paar Bausätzen und Spielzeugschaltungen Löterfahrung gesammelt habe. Bislang haben sich meine elektrischen DIY-Ambitionen auf das Verkabeln von Thel Audio Modulen (EMI-306) und ein Trenntrafo Projekt beschränkt. Das allerdings mit ganz gutem Ergebnis.


    Mein Problem wird vermutlich die knappe Zeit werden, dennoch tauche ich mal in die Materie 'DIY VV' ab (tauchen kann ich..).


    Ach ja: Der Copland bleibt heile. Überzeugt.


    VG

    Steffen

    Wie wär's denn mit einem Pärchen Tsakiridis Orpheus? Das sind SET Monos mit 211er oder 845er Bestückung und 20W Leistung.

    Ich habe seit ein paar Wochen die Achilles 300B und finde sie an wirkungsgradstarken LS ohne abenteuerlichen Impedanzverlauf famos. Habe allerdings auch nicht ewig lang Probe gehört und verglichen.

    Tsakiridis kann man in Ingolstadt bei Machone in Ohrenschein nehmen.

    Wenn nach den 3.200,- Liste noch unverbratene Kohle da ist, könnte eine Ultrapath Vorstufe dem Portemonnaie helfen.


    VG

    Steffen

    Das mit der Last für die Ausgangsübertrager ist ein Punkt, da hätte ich auch nicht dran gedacht. Merci.

    Ich werde schauen, ob ich mit Bordmitteln von Klinke auf 2x Cinch komme und in dem Fall die passive Umschalteinheit nehmen.

    Ich habe sie für schlappe 40,- vor Jahren bei Springair gekauft. Sie sieht von außen nach nix aus, gesplittettes Holzgehäuse ohne Boden. Dafür scheint sie innere Werte zu haben. Solid Core Verdrahtung mit professionell scheinender Lötarbeit. Ich sehe mal zu, heute Abend ein Foto zu machen.

    Nochmals vielen Dank in die Runde für die sehr wertvollen Ratschläge!


    VG

    Steffen

    Hallo Matej,


    der Brocksieper hat ausgangsseitig nur eine Klinken-Buchse. Werde nachher in meiner Kabelkiste wühlen und schauen, ob ich von Klinke auf Cinch komme.

    Falls ja, experimentiere ich danach mal mit dem für und wider aktive/ passive Quellenwahl.

    Vielen Dank für die Anregungen, ich melde mich später wieder!


    VG

    Steffen

    Hallo Joachim ( jhr ),


    wir wohnen in einem alten denkmalgeschützten Fachwerkhaus, bei dem die mittlere Denkmalschutzbehörde seinerzeit keine allzu großen Probleme mit der Sat-Schüssel auf dem Dach hatte, als das Dach Anfang der 2000er Jahre komplett neu gemacht wurde. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Damen und Herren der Denkmalschutzbehörde sehr positiv reagieren, wenn man das Gespräch mit ihnen aktiv sucht und sie nicht bloss als Spassverderber sieht. Immerhin haben sie auch den Stempel in der Schublade, um Paragraph 10i EStG zu nutzen...


    VG

    Steffen

    Moin Jungs ( mvd , klausxx , hoerohr ),


    vielen Dank für eure schnellen und ehrlichen Antworten. Das was ihr schreibt, klingt schon plausibel, ich werde das beherzigen und dem Copland mal besser nicht mit der Flex zu Leibe rücken. War halt so ne Idee...


    Was Matej aber zu KH-Verstärkern geschrieben hat, finde ich sehr interessant... "...aber ein guter KH-Verstärker ist immer auch eine gute Line-Out Stufe."


    Ich höre hin um wieder mit einem Grado SR325 an einem Brocksieper Ear Max SE. Das ist doch ein manierlicher KHV, oder? Da ich in letzter Zeit seltener mit KH höre, ist der Brocksieper (ähnlich wie der Copland) im Moment auch quasi arbeitslos.


    Wenn ich deinen Vorschlag richtig verstehe, Matej, würde ich mit meinen Quellgeräten (derzeit nur Plattenspieler und Tuner) über eine Quellenwahl in den Brocksieper gehen und von dort weiter zu den Endstufen. Zur Quellenwahl könnte natürlich der Copland verwendet werden (Tape Out an den Eingang des Brocksieper), aber das wäre natürlich "Perlen vor die Säue geworfen". Da der Copland die Eingänge über Relais schaltet, müsste er zudem ans Netz angeschlossen werden.


    Ich habe in meiner Kiste aber auch noch eine passive Umschalteinheit (2 Eingänge -> 1 Ausgang) liegen. Die würde ich nehmen, um den Brocksieper als VV zu verwenden.


    => Würde das so passen?


    Vielen Dank für euer Feedback, so kommt man auf neue Ideen!


    VG

    Steffen

    Hier findet ihr den Schaltplan des CTA-401.


    Die RIAA-Sektion oben links mit V1 und V2 wird derzeit nicht benötigt, ich würde ihn als reine Line-Vorstufe betreiben wollen.

    D.h. das Quellsignal käme vom Input Board unten links über den Tape Monitor (SW3) an RL6 (die Eingänge sind via Relais geschaltet) zu den Potis P4 und P5 (Volume und Balance). In der Mitte oben ist dann die Vorstufe mit den Röhren V3 bis V5.

    Nach meinem Verständnis des Schaltplans sind C10 und C11 die Eingangskondensatoren der Endstufe. Der Schaltplan stellt lediglich den linken Kanal dar und bei V6 und V7 handelt es sich um zwei der insgesamt 4 EL34 der push-pull Schaltung.


    Im Grunde überlege ich, die Auftrennung von Vor- und Endstufe zu machen, um das Gerät weiterhin sinnvoll in meiner Anlage nutzen zu können. Der CTA-401 hat mich jahrelang begleitet, aber als Vollverstärker macht er momentan für mich keinen Sinn mehr. Abgeben mag ich ihn aber auch nicht. Ein echtes Dilemma... Insofern sehe ich den Umbau nicht als ein Verbasteln an, sondern mehr alsd Rückkehr in den Signalweg :-)


    VG

    Steffen

    Hallo Gemeinde,


    ich habe einen Copland CTA-401 Röhrenvollverstärker, der vor ein paar Monaten durch 300B SET Monos und einen kleinen Line-VV abgelöst wurde. Den Line-VV (ein Transistorverstärker) würde ich gerne durch einen Röhren-VV ersetzen. Ursprünglich hatte ich nur an einen Neukauf (Eastern Electric, Innovative Audio, Audio Research...) gedacht. Je nach Gerät eine kostspielige Angelegenheit...


    Jetzt ist mir aber die Tage die Idee gekommen, ob es nicht evtl. technisch möglich und finanziell interessant wäre, Vor- und Endstufensektion des CTA-401 voneinander zu trennen und dem Gerät einen DIY Pre Out zu gönnen. Dann könnte ich den CTA-401 doch als Röhrenvorverstärker nutzen und käme um die Neuanschaffung eines solchen Geräts herum, oder?


    Ich habe den Schaltplan des Geräts als Datei auf meinem Rechner. Wer könnte mir auf der Grundlage dieses Plans Umbautips geben? Ich bin was Elektrik betrifft zwar nicht vom Fach aber auch nicht komplett doof. Da es sich jedoch um ein (funktionierendes) Röhrengerät mit amtlichen Spannungswerten an verschiedenen Stellen der Schaltung handelt, würde ich einen Umbau nur wagen, wenn ich genau verstehe, was warum zu tun ist. Wer könnte helfen?


    VG

    Steffen

    Dieses, den subaquatischen Spannungsbogen eines der bahnbrechenden deutschen und komplett analog produzierten Kinofilme zusammenfassende Zitat war an sich mahnend in die Richtung der Digitalverfechter gedacht...


    Ich verstehe nicht mal ansatzweise, warum sich hier im "ANALOG-Forum" DAB+ Sympathisanten für das Abschalten des von Michael richtigerweise als Wiege der analogen Musikwiedergabe bezeichneten analogen Rundfunks aussprechen. Nicht dass eure Meinung unwichtig wäre, sie passt meiner Meinung nach nur so überhaupt nicht hierher.


    Vielleicht würden sich ja die Schöngeister des HF darüber freuen.


    Ich höre täglich mit meinem TU-9900 Radio und habe kurz nach der Anschaffung des Geräts meine CD-Schleuder eingemottet. Radio killed the Polykarbonat.


    Das kann das Boot.


    VG

    Steffen