Posts by baltaman

    Hallo Frank Handscchuh ,


    Ich kann mir vorstellen, dass solch ein Rack, wie auf dem "Nachher-Bild", das Du heute Mittag gepostet hast, einen hörbaren Unterschied bringt. Auch rein optisch und sowohl vom Platzbedarf als auch von den Stellmöglichkeiten für Geräte, könnte ich mir so etwas vorstellen. Da es wie immer darauf hinausläuft, solch ein Rack zu Hause im eigenen Raum, mit den eigenen Komponenten und den eigenen Ohren auszuprobieren, wüsste ich gerne, über welchen finanziellen Einsatz man da so redet. Hab ich 20k€ richtig verstanden? Falls ja, wäre ich vermutlich nicht Teil der Zielkundschaft...


    VG

    Steffen

    Da würde ich mich vertrauensvoll an den nächsten Modellbauladen wenden. Die können idR Battpacks nach Wunsch, also Zellenatt und -anzahl, konfigurieren. Oder selber löten. 13 Zellen mit je 1,2V in Reihe ergeben 15,6V.


    Oder, falls es nicht zwangsläufig ein Akku sein muss, mal mit den Jungs von Dodocus oder Keces telefonieren. Oder - günstiger - bei Thel Audioworld stöbern.

    Ich würde über einen Grado-KH in Verbindung mit einem Brocksieper Ear Max SE nachdenken. In der Bucht der 1000 Gekegenheiten gibt es einen gebrauchten guten SR-325 und über Hifishark finden sich etliche Brocksieper KHV. Wichtig ist SE, wegen der niedrigen Impedanz des Grado.

    Boah Hammer. (Ich bin ja Ruhrgebietsmensch und die machen auch noch nach Jahren des Lebens weitab der Ruhrauen reflexartig ein "Boah", wenn sie sich wundern oder etwas als außergewöhnlich hervorheben wollen. So gesehen sei "Boah" die legitime Steigerung von "krass".)


    Ich mag ja das Klampfengezupfe der Herren McLaughlin, Di Meola und De Lucia. Speed Metal war gestern. Also mal wieder die nicht ganz so abgenudelt wie 'Friday Night Life' daherkommende 'Passion, Grace and Fire' aufgelegt.

    Das hatte ich bislang noch nicht, dass sich die Musik so deutlich von den LS löst und im Raum fast greifbar ist. Auch schlecht vorstellbar, dass das an Dynamik noch zu überbieten wäre. Vermutlich ist diese unangestrengt wirkende Dynamik für das viel zitierte Livefeeling maßgeblich. Ich hab gerade Livefeeling oder nennen wir es Gänsehaut. Also echt ey, boah.


    Fazit so far: Der Tip mit der Gleichrichterröhre ist - erst recht vor dem Hintergrund des sehr überschaubaren finanziellen Risikos - wie die ganze Ampearl-Story, ein veritables Highlight dieses Forums. BOAH!


    VG

    Steffen


    Nachtrag: Es bestehen Risiken und Nebenwirkungen, die zu beachten sind. Meine Frau z.B. hasst es, wenn neuer HiFi-Kram hier aufschlägt. Nicht so sehr wegen der Hochpreisvermutung. Mehr, weil ich darüber regelmäßig das Einkaufen vergesse. Aber wie soll man sich in derartigen emotionalen Hochdruckgebieten mit Joghurt und Quark beschäftigen? Geht einfach nicht. Findet die Frau dennoch doof.

    Ein erster Zwischenstand: Die Black Lady scheint mir noch ein Stück differenzierter im Sinne einer verbesserten/ präziseren/ selbstverständlichen Raumabbildung zu spielen. Der Bassbereich ist gewohnt trocken, nun vielleicht im Oberbass eine noch größere Klangfarvenvielfalt. Ich rede von Altsax, Bass und Leonhard Cohens Stimmbändern. Aber auch Van the Man steht toll da mit seinem Healing Game. Der Gute ist da mächtig grantig unterwegs. Heisst: Die Lady scheint mir auch in Punkto Emotionsvermittlung zugelegt zu haben.


    Ich lasse die Black Lady jetzt oben ohne spielen. Also mit ohne Gehäusedeckel. Sie kann es sich optisch aber auch unproblematisch erlauben. Macht ihr das auch?


    VG

    Steffen

    Guten Abend die Herren,


    Bin dank Jens seit heute stolzer Besitzer eines Sockeladapters. Vielen Dank für den support.

    Ich kenne das ansonsten nur von meinem Auto, wenn einer mit nem Defender am Straßenrand steht, halten die anderen, die vorbei kommen an und bieten Hilfe an. So muss das. Selbst schon erlebt, als wir auf Korsika mit nem Differentialschaden da standen und die vordere Kardanwelle ausgebaut haben. Aber ich schweife ab...


    Bei mir läuft sich auch gerade ein Tesla Röhrchen warm, gleich mal lauschen, ob Wohlklang meinem Gehörgang zu schmeicheln vermag.


    VG

    Steffen

    Junks,


    Habe mir jetzt auch mal so ein Paar 6x4 Tesla Gleichrichterröhren bestellt. Und natürlich auch einen Sockeladapter aus Schinesien.

    Die Röhren sind schon auf dem Weg und kommen voraussichtlich morgen / übermorgen bei mir an. Der Sockeladapter wohl aber erst wegen Stau auf der Seidenstraße Anfang Dezember =O .

    Das will sich mit meiner Neugier, was die gepriesene Tesla-Röhre so drauf hat, nicht wirklich vertragen.


    Daher die Frage in die Runde: Hat vielleicht einer so einen Sockeladapter über, den er mir käuflich oder im Tausch gegen eine meiner Teslas überlassen könnte? Ich hasse es, zu warten...


    VG

    Steffen

    So die Herren, es gibt Neuigkeiten.


    Der Herr Copland ist heute ausgezogen. Und da ich jetzt unten in meinem Rack ein klaffendes Loch gähnender Leere hatte, hab ich Matejs Rat, den KHV zweckzuentfremden, wieder aufgegriffen.


    Also die Kabel aus dem VV abgestöpselt, Tuner in die Umschalteinheit, von dort in den Ear Max SE, einen Adapter von Klinke auf Cinch-Buchse dort hinein und ab in die 300B.


    Erste Tests mit dem Tuner verliefen sehr vielversprechend. Nach ein wenig Pause und Musik hören dann den Phono-Pre vom VV abgestöpselt und ab in die Umschalteinheit. Brummt's? Keine Brummschleife, sehhhr gut!


    Dann der erste Hörtest mit einer meiner aktuellen Favoriten-Platten: Al du Meolas Splendido Hotel. Kann man nicht immer hören, aber ich finde die Platte im Moment super.


    Was soll ich sagen? Die Kinnlade konnte ich gerade noch bremsen. Hammer. Das hört sich wieder einmal bedeutend besser an als bisher. Und das komplett ohne Neuanschaffungen, nur mit Bordmitteln. Die räumliche Abbildung und Ortbarkeit von Instrumenten, die bislang in der zweiten Reihe untergingen bzw. miteinander vermischt abgebildet wurden, ist viel klarer, man könnte sagen, ein ganz neuer Musikzugang ermöglicht sich durch bislang verschleierte Details. Ähnliches bei den Klangfarben. Es macht saumäßig Spaß, den einzelnen Instrumenten zuzuhören ohne ins Sezieren abzudriften. Augen zu und Gänsehaut.

    Wird vermutlich wieder eine lange Nacht, oje...


    Danke für die Tips, Jungs!


    VG

    Steffen

    Sehe ich ganz genau so. Ob mich die Technik im Griff hat oder nicht, sowohl beim Auto als auch bei der Art, Musik zu hören, entscheide ich. Keiner sonst. Zumindest solange ich noch nicht von Borg assimiliert wurde.

    Daher habe ich mein Digitalgeraffel in Rente geschickt, es hat mich ab irgendeinem Punkt einfach nicht mehr interessiert. Mag sein, dass sich das irgendwann auch wieder ändert. Und als Auto fahre ich seit mehr als 10 Jahren einen Bausatz. Ich hatte nie ein schöneres (und praktischeres) Auto. shakti scheint ja jetzt auf einen ähnlichen Trip zu kommen...


    VG

    Steffen

    Ich habe das mit den Abflussrohren ja damals auch probiert und hatte das Gefühl, dass sie das Bassdröhnen sogar ein Stück reduzieren. Bei mir war es eine Mode bei 58Hz, die jedoch so stark war, dass ihr mit kleinkalibrigen passiven Mitteln nicht wirklich beizukommen war. Ich hatte zum Schluss je drei Röhren in den Zimmerecken und hätte noch mehr benötigt, um der Mode Herr zu werden. Die Röhren sind ein interessanter und preiswerter Ansatz, letztlich jedoch nicht hinreichend effizient.

    Nach einem kurzen Gedankenausflug ins Reich der DSP und die für mich und meine rein analoge Kette ungewünschte AD/DA-Wandlung, bin ich dann über analoge parametrische Equalizer (PEQ) gestolpert. Die sind auch nicht wirklich auf Linie mit dem Glaubensbekenntnis kurzer Signalwege, aber die Neugier war geweckt. Nachdem ich die hier im Forum von Winfried mehrfach beschriebenen positiven Effekte des Einsatzes eines SH-9010 gelesen hatte, sollte es auch solch ein PEQ versuchsweise werden. Das tolle an PEQ ist, dass man sie als notch-Filter einsetzen kann und dann schmalbandig (hohe Güte) den Pegel bekannter Frequenzen gezielt reduzieren kann, ohne die restlichen Frequenzen zu verbiegen.

    Also habe ich mir einen SH-9010 besorgt und siehe da: Kein Bassdröhnen mehr. Die Abflussrohre stehen jetzt in der Werkstatt.

    Aus meiner Sicht ist ein PEQ eine sehr gute Variante, um Moden gezielt beizukommen. Es werden keine großvolumigen passiven Raumakustikelemente (viel hilft viel) benötigt. Man hat nicht deren Platzproblem und mglw. optische Nachteile (WAF). Zudem ist der PEQ günstiger und flexibler einstellbar, (selbstgebaute) Raumakustikelemente müssen entweder gestimmt werden (Helmholtzresonator, Abflussrohr) oder wirken bei unteren Frequenzen - wenn sie effektiv sein sollen - konstruktionsbedingt und damit ebenfalls nicht abänderbar schmalbandig.


    Ich will meinen SH-9010 übrigens gerade verkaufen, da ich seit dem Einsatz einer anderen Verstärker/ LS-Kombination kein Problem mit der Mode mehr habe. Nur so als winkender Zaunpfahl...


    VG

    Steffen