Posts by baltaman

    So würde ich das auch sehen. Klassischer Dreher, klassischer Arm, klassischer TA. Also klassisches SPU. Damit harmoniert übrigens der Phasemation T-550 SUT (1:20) auch ausgezeichnet. Ist jetzt aber auch bereits dokumentiertes Forumswissen gewesen...

    Zu den Dynavektoren kann ich nix sagen, denke bei 3012ern aber auch reflexartig an SPU und DL103.

    Beide sind zwar jetzt keine wirklichen Geheimtips, spielen für meine Begriffe aber wunderbar an diesem Arm, wenn man ihnen das richtige Umfeld bietet.


    Das ist zum einen Masse.

    Mein 3012 II ist auf der Bronzebasis von ATA montiert und hat zum Ausbalancieren schwerer TA ein schwereres Gegengewicht, ebenfalls aus Bronze und von ATA, bekommen.

    G-Shell SPUs sind von Haus aus schon recht schwer (um die 30gr), das DL103 darf gerne schwerer gemacht werden.

    Mein aktuelles Lieblings 103er bspw. steckt in einem Lignolab Bronzebody und ist mit einem Holzplättchen an einem CA Stability HS montiert. So bringt es knapp 40gr auf die Waage. Ob das der 3012er das Lignolab-103er schultern könnte, weiß ich nicht. Es spielt an einem schweren Bokrand AS-309 12" Arm.

    Das 103er, das ich derzeit abwechselnd mit einem SPU Classic an meinem 3012 II habe, ist mit seinem Alu-Body am Jelco HS-30 etwas leichter (knapp 31gr), spielt aber sehr schön am SME.


    Neben ordentlich Masse benötigen beide TA den passenden Übertrager, um am MM-Eingang einer guten Röhren-Phonovorstufe zufriedenstellend betrieben zu werden.

    Für meine SPU Classic verwende ich zwei SUT von ... richtig ... ATA. Das vintage Classic G mit Rundnadel (derzeit am Schick 12") am MCT-SPU (1:15) und das Classic GM/E mk II am MCT Switchable in 1:30 am 3012er. Wenn dort (wie im Moment) das Alu-Body DL103 spielt, schalte ich den Trafo um auf 1:15.

    Das Lignolab-103er spielt phantastisch an einem Cinemag 1254 SUT mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:10. Dieser SUT würde sicherlich auch sehr gut mit dem Alu-Body 103er am 3012 harmonieren.


    Viele Grüße

    Steffen

    Ich habe das hier schon mehrfach erwähnt. Ich empfehle als sehr gutes und zudem bezahlbaren Netzteil/ Motorsteuerung für die Asynchronmotoren der L75/78, Garrard 301/ 401 oder TD124 die Geräte von Alexander Gekov.

    Gebt bei ebay oder HiFi Shark "Lenco Speed" ein und ihr bekommt u.a. folgende Angebote:


    https://www.ebay.de/itm/234570…et_ver=artemis&media=COPY


    https://www.ebay.de/itm/234103…et_ver=artemis&media=COPY


    https://www.ebay.de/itm/234193…et_ver=artemis&media=COPY


    Ich selbst habe seit einiger Zeit das Gerät aus der letzten Anzeige (SG4) bei mit laufen. Zunächst am L78, aktuell am Garrard 301. Die NSC (für Nigel's Speed Controller, Details bei LH nachlesbar) Version wird wärmer als die SG4 (Sinus Generator) Version.

    Alexanders Motorsteuerungen haben den ganz großen Vorteil, dass sie die Ist-Geschwindigkeit optisch messen und anzeigen. Dadurch ist eine Feinregulierung der Geschwindigkeit ohne Stroboscheibe und -lampe möglich. Zudem sieht man, ab wann Lager/ Motor betriebswarm sind. Beim 301er dauert das z.B. ca. eine Std., bis dass sich die Geschwindigkeit auf der Soll-Drehzahl stabilisiert.

    Natürlich lässt sich an der Motorsteuerung die Drehzahl (bzw. die Frequenz des den Motor verborgenen Stroms) einstellen und umschalten. Auch die erzeugte Spannung kann z B. von 230V auf 180-190V herabgeregelt werden.


    Keine Angst vor Bulgarien (Sofia). Ich bin seit einiger Zeit über LinkedIn mit Alexander "befreundet". Er ist eine absolut integre Person und Führungskraft in einer Bank.

    So isses 8)

    Ich habe den UP-4, das ist der Kleinste und letztlich der einzige Einpunkter von Morch. Die beiden größeren (DL-6 und DP-8) sind Dual Pivots.

    Die Tonarmrohre jedoch sind bei allen drei Modellen identisch. Vielleicht auch hier noch erwähnenswert ist die Besonderheit, daß das "Headshell" fest mit dem (bedämpften) Tonarmrohr verbunden ist. Der Azimuth (zumindest beim Unipivot UP-4) wird über das Verdrehen der exzentrisch gebohrten Gegengewichte eingestellt.

    Ich denke, dass Resonanzen durch die feste Verbindung von Headshell und Tonarmrohr sehr effektiv vom TA weg und zum Lager (= Spike) geleitet werden. Wegen fehlender Materialübergänge werden Resonanzen nicht "gespiegelt" und laufen dann wieder in Richtung TA zurück. Zugegeben, ich bin in meinem Denken schon sehr von der Daccaischen Rappelkiste geprägt...

    Hallo Steffen,


    Ein Hadcock GH228 ist bei mir auch der Arm um den es sich dreht. Hast Du ein Grado auch schon mal an einem Hadcock ausprobiert?

    Leider nein.


    Das Sonata 3 hat bei mir nach einem ohrenscheinlichen Mismatch mit einem Magnet/ Faden gelagerten Arm mit Holztonstmrohr erstmal im Regal gelegen.

    Und weil ich mit meinem Decca auch eine längere Reise mit vielen ups und downs hinter mir habe und es am GH228 auf Anhieb passte, hab ich die Fummelsfinger davon gelassen und mal ein wenig Musik mit gehört.


    Ich denke aber, dass die Holzklötzchen auch prima am Hadcock spielen sollten. Der Hit beim Morch ist halt, dass man (wie ja auch beim Haddie) die Tonarmrohre mit montiertem System sehr einfach wechseln kann und dass es die Rohre zudem in verschiedenen effektiven Massen, Längen, Headshells und Farbe gibt.


    Grüße

    Steffen

    Grüetzi miteinand,


    Die Holz-Grados, aka Timber Line, funktionieren auch ausgezeichnet mit der 2030. Ich kann das hier allerdings nur über die HO-Varianten des Sonata 2 (4,8mV), Sonata 3 und Master (je 4,0mV) bestätigen.

    Zudem habe ich gerade bei diesen TA (sowie der berüchtigten Decca-Diva) gemerkt, dass sie die gute Führung eines Unipivot offenbar sehr zu schätzen wissen. Die Grados laufen bei mir am Morch UP-4 und der Diva hab ich dann schlussendlich ihren GH228 gekauft.


    Viele Grüße

    Steffen

    Ich habe zwar keine RE2031, sondern nur eine RE2030, die zudem auch noch wegen des neu bei mir eingezogenen Nachbaus der Shindo Catherine MM Phono derzeit arbeitslos ist. Vorher habe ich aber die folgenden Kombinationen aus MC und SUT daran betrieben:


    - Aidas Black Sound Red Heart (0,28mV, 4 Ohm) an Phasemation T-550 (1:20)

    - SPU Classic G/E mk. II (0,2mV, 2 Ohm) an ATA MCT Switchable (1:30)

    - DL103 (0,3mV, 40 Ohm) an A23 SUT (mit unbekanntem Inhalt) und an Cinemag CMQEE 3440A (1:18)


    -> Bis so um die 6mV lief die RE2030 ohne zu übersteuern. Ich bremse sie allerdings outputseitig auch wieder mit einem 2:1 step down Trafo um -6dB.


    Sehr gut gefällt mir augenblicklich mein altes SPU G (vermutlich wie das G/E mk. II auch 0,2mV und 2 Ohm) am Cinemag 1254 (1:20).

    Auch sehr gut funktionierte das SPU Classic G/E mk. II am T-550. Diese beiden Kombinationrn habe ich jedoch erst nach Einzug des Shindo Clones, d.h. bislang nicht an der RE2030 ausprobiert. Sollte rein elektrisch aber auch ohne Übersteuern funktionieren.


    Als ich mit dem SPU Classic anfing, habe ich mir auch den hier seinerzeit viel gepriesenen FR XF-1 L (1:60?) besorgt. Von dieser Kombi bin ich inzwischen jedoch ganz weg. Zuletzt vor ein paar Tagen am neuen 301er (und dem Catherine Clone) nochmal ausprobiert aber den FR SUT recht schnell wieder ins Regal gestellt. Ist mir nicht fein genug, geht mit dem ATA MCT-SPU (1:15) und dem CM 1254 (1:20) bei mir VIEL (!) besser.

    Interessieren würde mich noch ein Hashimoto HM-3 (1:20, 1:40), der A23 T1 und natürlich die Jensen-Kapseln JT-44K-DX (1:10, für DL103) und JT-34K-DX (1:37, für SPU)


    Viele Grüße

    Steffen

    Nach über 12 Jahren Sendepause will ich mal versuchen, diesen Faden hier etwas wiederzubeleben.

    Ich höre seit einiger Zeit zufrieden mit einem Menhir Classic. Durch den Tausch des originalen Monacor-Horns gegen SL-600 Hörner (die grauen Tröten, auf den Bildern in meiner Galerie) hat der LS für meine Ohren nochmal klar hinsichtlich einer verbesserten räumlichen Abbildung zulegen können. An den Weichen habe ich nichts verändert, das sollten also noch die ursprünglichen Weichen der Menhir Classic sein.

    Der oftmals als etwas "dünn" wahrgenommene Bass ist bei mir kein Problem, da ich in einem recht kleinen Hörraum Musik höre, so dass die LS recht nah an den Wänden stehen.


    Nach dem erfolgreichen Tausch der originalen Monacor-Hörner gegen die SL-400 (ohne Modifikation def Weiche), würde ich nun gerne weiter in Richtung Menhir Clone experimentieren. Als erstes habe ich dazu zwei schöne SL-600 aus der Bucht gefischt. Die zwei Hochtontreiber (Celestion CDX1-1430), die noch an den originalen Monacor-Hörnern dran sind, habe ich noch, Hornständer bauen ist auch nicht das Problem.

    Das Problem ist die ggü. der Menhir Classic modifizierte Weiche. Da finde ich bei aller Internetrecherche so auf Anhieb keinen Schaltplan/ Aufbauanleitung zu.

    -> Könnt ihr mir da vielleicht helfen?

    Hier waren ja seinerzeit offenbar einige Foristen unterwegs, die mit der Menhir Clone experimentiert und sogar (man hält es nicht für möglich...) prima Musik gehört haben.


    Viele Grüße

    Steffen

    Florian, was glaubst du, wie das olle DL103 auf einmal anfängt zu grooven, wenn du ihm einen neuen Body spendiert.

    Es gibt ein paar YT tutorials zum Umbau. Neben dem Body braucht man noch ein scharfes Messer (frisches Skalpell oder Cuttermesser) und ne halbwegs ruhige Hand. Einmal tief Luft holen und los...

    Ich hab das jetzt zwei Mal gemacht und in 5 Minuten ist die OP durch. Der Klanggewinn ist enorm. Da wird der Fingerling blass...

    Alfred stellt immer mal wieder einzelne neue Arme in seinen ebay shop ein. Am besten ihm als Anbieter bei ebay folgen, dann bekommt man (zumindest bei mir ist das so) per Email mit, wenn etwas Neues in den Shop eingestellt wird.

    Ich habe den J-shape 12 Zöller von ihm und mein DL103 (im Lignolab Bronzebody und schön schwerem HS) will gar nicht mehr demontiert werden. Mit nem SPU wird der Arm aber sicher auch klasse spielen.

    Nochwas:


    Hatte oben ja schon erwähnt, dass ich den Motor des 301ers mit der famosen Motorsteuerung von Alexander Gekov versorge. Sie hat das tolle Feature, die per optischem Sensor gemessene Drehgeschwindigkeit laufend anzuzeigen.

    Beim Starten des Motors liegt sie bei so um die 32,7 rpm. Ein gutes Stück unter 33 1/3 rpm. Und das bei einem Lager, das mit einem Fett-Öl-Gemisch dünner geschmiert ist als das originale Fettlager. Die Zielgeschwindigkeit hat der Teller erst nach etwas mehr als einer Stunde Warmlaufzeit.

    Bei euch auch so oder euch egal?

    Ich mal wieder...


    Ich fühle mich noch schuldig, hier über die technischen Details hinaus, etwas zum klanglichen Eindruck meines 301ers zu schildern. Ich schreibe bewusst nicht "berichten", weil ein Bericht in meinen Augen etwas Objektives ist, das hier ist jedoch alles komplett subjektiv...


    Los geht's:

    Gestern Abend habe ich mal wieder zur E.S.T. 'Live in London' gegriffen. Ich mag diese Platte im Moment sehr, weil Esbjörn Svenssons Klavierspiel neben der tollen Live-Atmosphäre Dynamik, Filigranösität und Rhytmus (aka "groove") genial verbindet. Und genau diese Aspekte der Musik verbindet der 301er so überzeugend miteinander, wie ich es bislang noch nicht gehört habe. Die Live-Illusion der Musikwiedergabe baut sich mit einer für mich neuen und verblüffenden Direktheit auf, vielleicht schon fast des Guten zuviel.

    Ich meine damit, dass ich noch hören muss, wie es mit den Langzeittugenden steht. Es könnte ja sein, dass diese Direktheit irgendwann nervig wird... Im Moment finde ich sie jedoch faszinierend. Für mich ein Klangerlebnis der neuen Art.


    Weil es ohne Technik nicht tönt, nochmal kurz was zu den verwendeten Komponenten:

    Der 301er (wie oben beschrieben) mit 12" Schick und Classic GM/E spielt nun am PM T-550 SUT, der wiederum via NF-Kabel von Heiko Wingender die Phono-Vorstufe (Shindo-Nachbau) bedient. Das Stereolux NF-Kabel habe ich schon ganz lange und dachte, es könnte gut zur gleichen Durchverkabelung des Schick-Arms passen. Ganz so unpassend war die Idee möglicherweise nicht...


    Glück auf

    Steffen

    Hallo Steffen,


    erst mal vielen Dank für die Informationen.

    Ich für meinen Teil wäre allerdings bei einer Verdopplung bzw. annähernden Verdopplung des Kaufpreises raus. Das wäre mir im Moment für ein "Spielerchen" zu heftig, leider.

    Hi,

    Ich habe das Geld heute Morgen zurück überwiesen.

    LG

    Steffen

    Hallo zusammen,


    Bislang habe ich mit Jensen direkt und mit Cable Solutions mehrfach gemailt bzw. telefoniert. Matej hat zudem unterstützt und beim italienischen Jensen-Importeur/ Vertrieb angefragt. Das momentane Problem ist, dass überall die Materialpreise stark steigen. Zudem ist vermutlich von mehrwöchigen Lieferzeiten auszugehen.


    Jensen wollte zuletzt knapp 200,- USD für einen JT-34K-DX haben. Das entspräche einer knappen Verdoppelung des bislang für diese Kapsel im Netz zu findenden Preises. Nach meinem Anruf bei Jensen vor ein paar Tagen warte ich immer noch auf die zugesagte Antwort-Email. Idee war, Matej als gewerblichen Teilnehmer als offiziellen Kontrahenten zwischenzuschalten, um die umfangreiche Anzahl an Trafos als OEM-Ware dennoch halbwegs günstig zu bekommen. Leider meldet sich Jensen nicht.


    Bei Cable Solutions hatte ich mal testweise 10 34er Trafos à 103,- USD bestellt und via Paypal direkt bezahlt. Leider wurde das Geld zeitnah und ohne irgendwelche Transaktionskosten wieder zurück gezahlt. Zudem habe ich eine Email von CS erhalten. Hierin entschuldigt sich CS mehrfach, dass der auf ihrer Internetseite gezeigte Preis nicht mehr aktuell sei. Als neuer Preis wurde ca. 180,- USD je Kapsel genannt. Das entspricht dem, was seitdem auch auf der Internetseite steht.

    Rechtlich sehe ich keine Möglichkeit, den günstigeren Preis zu verlangen, da es sich hierbei (zumindest nach deutschem Kaufrecht) nicht um ein Angebot handelt, das lediglich angenommen werden bräuchte, um einen wirksamen Kaufvertrag zu schließen. Stattdessen sind derartige im Internet publizierten Preise lediglich als sog. "Invitatio" zu verstehen. Der Besteller gibt dann hierzu ein Angebot ab, das der Verkäufer annehmen kann (-> Kaufvertrag ist zustande gekommen) oder eben nicht (-> dann auch kein rechtsgültiger Kaufvertrag).

    Dennoch würde ich gerne bei CS nochmal nachhaken, um in Erfahrung zu bringen, wieviele Trafos mit welcher Lieferzeit erhältlich wären. Ich würde das dann hier teilen und wir müssten überlegen, wie wir weiter vorgehen wollen.


    Der italienische Importeur/ Vertrieb, bei dem Matej angefragt hatte, konnte wohl mangels Lagerware nicht einen Trafo anbieten.


    So sieht's aus. Ihr könnt ja mal Feedback geben, wer bei einem Preis von ca 180,- USD je Kapsel weiterhin Interesse hätte. Verglichen mit Hashimoto-Kapseln wären die von Jensen immer noch deutlich günstiger, aber auf der anderen Seite eben auch deutlich teurer als anfangs gedacht.


    Viele Grüße

    Steffen

    Mach mal andersrum: Wieviel soll das LW unverhandelt denn kosten?

    Und wäre das dann "nur" das Chassis mit Motor und Antrieb, oder was wäre in dem Preis inkludiert?


    Bzgl. des Tangentialarms würde ich das genau so sehen wie Michael. Ein Tangentialarm mag technisch anspruchsvoll, hochwertig und interessant sein, passt aber (optisch) für mich zum 301er mal komplett gar nicht.

    Klassische Arme für den 301er wären dann eher 3012er, 12" Schick, vielleicht aber auch ein neuer Groovemaster oder oder oder der von mir sehr geschätzte AS-309 von Alfred Bokrand (Stefano Bertoncello hatte durchblicken lassen, dass er den Arm hasst). Der AS-309 ist ein etwas schwererer 12" Arm (18,5gr eff. Masse ohne HS), der bei mir klasse mit SPU und DL103 spielt, beides ja auch gerne mit dem 301er verwendete Tonabnehmer.


    Grüße

    Steffen