Posts by baltaman

    Hallo Martin,


    ich stand vor ein paar Wochen vor der gleichen Frage, womit soll ich bloss den VV an die Endstufen anschließen. Nach mehreren Tagen des hin und her hatte ich es satt und habe einfach mal das Albedo Mk II beim audio hifi shop gekauft. Ich mag es und kann es empfehlen, zumal du mit dem Kabel ja an sich auch gute Erfahrungen gemacht hast.

    Ansonsten würde ich, wenn ich mit dem "cable rolling" wirklich anfangen sollte (ich werde vorher erst noch ein wenig mit verschiedenen Röhren spielen...), das Funk BS-2v2 probieren.


    VG

    Steffen

    Hallo Matej,


    ich hatte die Höhe des den NTT-650 mal für den Kardinal ausgemessen. Ich habe den Trafo mit der Oberseite nach unten in ein 3HE-Gehäuse montiert, so dass er auf den auf der Oberseite angeklebten Gummifüßen vibrationsarm steht und Trafoabgänge und Messingbolzen nach oben stehen. Das Gehäuse hat eine Innenhöhe von 120mm und es sind über dem Trafo noch 20mm Platz. Der Trafo an sich hat also eine Bauhöhe von etwa 100mm.


    Auf dem beigefügten Bild siehst du, wie ich den Trafo in das Gehäuse eingebaut habe. Die damals versuchsweise noch fliegende Verkabelung ist inzwischen fest installiert. Auch haben die beiden Sekundärabgänge je eine Sicherung.


    VG

    Steffen

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    • IMG_1396.JPG

      (90.87 kB, downloaded 15 times, last: )

    Klasse, es geht weiter!

    Ich hätte gewettet, dass der Faden versandet. Toll, dass dem nicht so ist.


    Matej, auf dem Bild vom Innenleben deines Aufbaus sehe ich neben Stromanschluss, DC-Filter, Trenn-/ Störschutztrafo, Sicherungsverteiler (Sekundärseite) und Ausgangssteckdosen nur ein HF-Filter (Schurter?). Ist vorgesehen, vor jede Ausgangssteckdose ein separates Filter zu hängen? Würden auch Thel EMI-306 passen?


    Hoffe dir gehts soweit gut! Viele Grüße nach Slowenien,

    Steffen

    Der alte Zoll möge mit dir sein, Bruder! Obwohl, mittlererweile verschickt Andrey ja aus mainland Russia...


    Zur Endstufe brauchen wir dann hier aber auf jeden Fall mehr Details. Bitte in einem eigenen Thread, ja?


    VG

    Steffen

    Der Exot, der da vom Schwarzen Meer zu dir auf dem Weg ist, der ist sicherlich sehr spannend. Ich würde mich nicht wundern, wenn du da große Augen machst...

    Wenn ich mich mit meinem Mittschnitt nicht allzusehr vertue, gibt es aus gleicher Schmiede ja auch noch als Phonopre die Black Lady und deren Geschwister. Einen passenden Line-VV hat Andrey leider meines Wissens nach nicht im Programm.


    VG

    Steffen

    Kann man dort auch je Band die Güte (Q) einstellen? Mit den vier Drehreglerpaaren lässt sich ja offenbar nur Frequenzmitte und Pegel einstellen.


    Ich wiederhole an dieser Stelle erneut: Sehr interessant unter dem Aspekt, eine hohe Güte einstellen zu können, sind aus meiner Sicht die DIY PEQ-Module von Thel Audio.


    Wenn ein (P)EQ zur Modenbedämpfung verwendet werden soll (zu diesem Zweck hatte ich auf Winfrieds Empfehlung meinen SH-9010 gekauft), dann ist zur Bedämpfung ungewünschter schmalbandiger Pegelüberhöhungen eine entsprechend schmalbandige Pegelabsenkung nötig.


    VG

    Steffen

    Matterhorn


    Hallo Markus,

    bei meinem SH-9010 hat nichts gerauscht. Vielleicht gibt es hier aber auch einen Unterschied zwischen graphischen und parametrischen EQ? Ich denke, dass es sich hierbei um komplett unterschiedlich konzipierte EQ handelt.

    VG

    Steffen

    Hallo Winfried,


    ich höre ja jetzt seit ein paar Wochen mit Tsakiridis Achilles 300B SET-Monos. Die Griechen klingen ausgezeichnet und wurden zunächst ohne PEQ zwischen VV und Endstufen angeschlossen.

    Was mir sofort nach dem Wechsel auffiehl: Die Mode ist weg. Futschikato. Kein Bassdröhnen mehr.

    Ich höre also seit ein paar Wochen du gleiche Musik im gleichen Raum mit den gleichen LS, nur ohne Bassdröhnung. Ich finde das sehr erstaunlich, will mich aber um Himmels Willen nicht beklagen.

    Mein 9010 ist somit derzeit arbeitslos, ich werde ihn aber auch nicht verkaufen.


    VG

    Steffen

    Ach so, Kabel hab ich ja auch an den Endstufen.


    Als Stromkabel verwende ich zunächst provisorisch je ein 2,8m langes Lapp Ölflex Classic 3x 2,5qmm mit Bals Schukosteckern und IEC-Buchsen. Kostenpunkt: 25,- (für beide und noch ein drittes, momentan arbeitsloses Stromkabel, in der Bucht gefischt).


    Als Signalkabel kommen 2x 3m Sommer Albedo MkII für knapp 100,- zum Einsatz. (Vielleicht hätte ich direkt das etwas teurere Funk BS2-v2 kaufen sollen?)


    LS-Kabel habe ich mir aus DNM Solidcore, das noch in meiner Kiste auf seinen Einsatz wartete, mit 0815 Büschelsteckern fabriziert. Hier werde ich als nächstes mal Belden 9425 probieren...


    Für alle Kabel zusammen wurden also auch keine 150,- fällig.


    Macht dann je Endstufe 45,- für die Aufstellung und 75,- für die Kabel, zusammen also 120,- je Stüfchen und ab geht's.


    Für das gesparte Geld werde ich mich jetzt mal bei besseren Eingangs- und Treiberröhren umsehen...

    Guten Abend die Herren.


    Den Punkt, dass die drei Themenkomplexe (i) Stromversorgung, (ii) Geräteaufstellung und (iii) Raumakustik sehr bedeutsam für den guten Klang sind, sehe ich ganz genau so. Was man vorne bei einer sorgsamen Geräteauswahl aufbaut, kann man durch Fehler bei den genannten drei Punkten schnell wieder kaputt machen. Das tolle dabei ist für mich, dass ich bei allen drei Themen meinen DIY-Spieltrieb austoben kann und mit ein wenig nachdenken, recherchieren und rechnen für kleines Geld für mich tolle und stimmige Ergebnisse erzielen kann.


    So gerade geschehen. Ich habe die neulich gekauften Tsakiridis Achilles SET-Monos jetzt so stehen, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich folge dabei grundsätzlich der Überlegung, Geräte zunächst an ihre resonanzabsorbierende Stellfläche (gerne aus Material, das bei Anregung "Plöck" macht, z.B. aus Schiefer, MPX oder Bambus) anzukoppeln, um ihnen die Möglichkeit zu geben, "eigene" (also durch das jeweilige Gerät selbst erzeugte) Resonanzen in die Stellfläche abzuleiten.

    Die Endstufen stehen somit nicht mehr auf ihren originalen Gummifüßen, sondern mit Metallspikes/ Kegeln, die mit doppelseitigem Klebeband direkt auf die Geräteunterseite geklebt sind, auf passend zurechtgesägten Bambusbrettern.

    Die Stellflächen entkoppele ich dann vom Untergrund (Rack- oder Fussboden), um keine "fremden" (d.h. durch die anderen Geräte erzeugte Resonanzen/ Körperschall) einzutragen.

    Hierzu stehen die Bambusbretter auf jeweils vier passend dimensionierten Sylomer-Pads (SR11-25).


    Was bringt das ganze Zinnober? Ich bilde mir ein, das klanglich nachvollziehen zu können, was hier bereits mehrfach in diesem Zusammenhang (Stichwort Sylomer) beschrieben wurde: Die Musik kommt unangestrengter rüber, sie klingt "lässiger", höhere Lautstärken werden erst später lästig, Fein- und Grobdynamik gewinnen, usw.


    Nun zu den Kosten, denn darum genau geht es ja hier in der Themenstellung.

    - Bambusbrett: 11,95 (Zuschnitt für umme)

    - Spikes/ Kegel: 32,- (gebraucht online gekauft)

    - Sylomer: knapp über 40,- (hier übers Forum)

    Macht summa summarum keine 90,- oder nicht mal 45,- je Endstufe.


    Ich finde, das ist erschwinglich, insbesondere, wenn man sich den klanglichen Gewinn vor Augen führt. Ich will nicht behaupten, dass meine Aufstellung die weltbeste ist. Für mich ist sie aber derart überzeugend, dass ich an diesen Punkt einen Haken machen und zufrieden Musik hören kann. Ich kann das zur Nachahmung voll und ganz empfehlen.

    -> Man muss nicht ewig viel Geld für eine gute Geräteaufstellung ausgeben.


    VG

    Steffen

    Was die Qualität der Netzversorgung angeht: Da habe ich bei mir ausgezeichnete Erfahrungen mit den EMI-306 von Thel gemacht. Ich habe hier auch mehrfach darüber berichtet, bei Interesse bitte über die SuFu ("EMI-306") recherchieren.


    VG

    Steffen

    Hallo Markus,


    habe dir das Tool zugeschickt.


    Ich habe meine Stand-LS auch (mittelbar) auf Sylomer SR11 stehen. Bei der Verwendung von Sylomer zur Entkopplung von Geräten mit hohem Schwerpunkt (wie bspw. eben Stand-LS) lässt sich ein Schwanken vermutlich nicht vermeiden, auch meine LS schwanken, wenn ich sie anstoße.


    Bei mir stehen die LS mittelbar, also nicht direkt auf Sylomer. Ich bin der Meinung, Geräte (inkl. LS) zunächst an eine resonanzabsorbierende Stellfläche anzukoppeln, damit das jeweilige Gerät die eigenen Resonanzen ableiten kann. Meine LS stehen also klassisch auf Spikes auf einer Schieferplatte (Holz, z.B. MPX od. Bambus wäre auch eine Möglichkeit). Die Schieferplatten (in der Gewichtskalkulation enthalten) wiederum sind mit Hilfe von jeweils vier Sylomer-Pads vom Boden entkoppelt.


    Für meinen Geschmack funktioniert das so prima. Ich kann keine störende Verschmierung des Bassbereichs hören und mich stört auch das Schwanken der LS nicht, da ich es provozieren müsste. Wenn ich vor eine fest aufgestellte Endstufe trete, kippt die auch um. Da ich aber kein Rockstar bin, randaliere ich für gewöhnlich nur selten...


    VG

    Steffen

    Moin,


    ich empfehle beiliegenden Aufsatz zur Lektüre. Auf Seite 7 findet ihr Erläuterungen zu einem Ground Loop Breaker.


    Ich bin auch nicht vom Fach, habe aber bei allen DIY-Projekten als eine goldene Regel, elektrotechnisch korrekt mit PE umzugehen.


    => Bei der Verwendung von Metallgehäusen bitte PE aufs Gehäuse legen!


    VG

    Steffen

    Hallo Knut,


    mir hat es auch super gefallen, gutes Gespräch, gute Musik und guter Kaffee, da könnt ich mich glatt dran gewöhnen. Vielen Dank nochmals dafür!


    Bass-schwäche wär mir bei der Silver Lady jetzt nicht aufgefallen, das hatte an den kleinen dunkelschwarzen Regallautsprechern doch gut Schmackes.


    Das Zebra hat den Weg heim gut gefunden. Auch wenn Neuberg - Lehrte - Neuberg mal schlappe 700km und dann auch noch die meiste Stecke auf der Pflegefall-pain-in-the-ass A7 sind. Die Piste bewirbt sich scheinbar fürs Guinessbuch, "längste Baustelle der Welt ohne Bauarbeiter"...


    Heute Nacht müssen die Hinkelsteine noch im Auto übernachten. Messe hier gerade mit meinem verkrüppelten Zollstock ihren Platz aus. Mal schauen, ob ich es morgen schaffe, sieder Black Lady vorzustellen.


    Entschuldigung an alle für mein OT-Wahlhessegebabbele...


    Gute Nacht - wo immer ihr seid.

    Steffen

    Moin moin.


    Auch ich kann die positiven Erfahrungen beim Upgrade des Antriebs (Standard Premotec AC-Motor bei Subchassis-LW) durch eine Dr-Fuß-Motorsteuerung bestätigen.


    Aufgrund dieser Erfahrungen würde ich auch bei meinem DIY-Projekt, einem L75/PTP, einen ähnlichen Weg gehen. Auch hier gibt es diverse Berichte über die massive Klangverbesserung durch eine Auslagerung der Motorsteuerung. Der originale, drehmomentstarke Motor wird dabei durch einen Netzsynthetisierer angetrieben.


    VG

    Steffen