Posts by baltaman

    Oldrye

    Moin Jens,


    Du bastelst doch gern. Ich kann dir als SUT-Kapseln sehr die Cinemag 3440A empfehlen. Du bekommst sie für überschaubares Geld bei ihbäh, sie sind sehr variabel konfigurier/ schaltbar, schön klein für die geräteinterne Montage und klingen ok.


    Gruß

    Steffen

    Kann ich bestätigen. Meine Tsakiridis Achilles hat vor der Psvane WE300B noch eine 6SL7 als Eingangs- und eine 6L6 als Treiberröhre. Neben Experimenten mit der 300B habe ich in den letzten Monaten auch mit alternativen 6SL7 und 6L6 gespielt.

    Aktuell habe ich als 6SL7 eine KenRad VT-229 NOS und als 6L6 eine (nicht ganz billige) Svetlana 'winged C'. Gerade letztere hat mich spontan begeistert.


    Glück auf

    Steffen

    Mein DL103 läuft neben dem A23 SUT ganz gut an einem Cinemag 3440A SUT. Die Kapseln bzw. fertig aufgabaute SUT sind recht günstig und können sogar zwischen 1:18 und 1:36 umgelötet/ -geschaltet werden und sind somit flexibel verwendbar. Verbaut nicht auch Rike Cinemag? However, es klingt "ganz ok". Als NF-Kabel zwischen SUT und Ampearl könnte ein gebrauchtes Sommer Epilogue verwendet werden.

    Ob das DL103 am Thorens-Arm Sinn macht, weiss ich jedoch nicht.


    Glück auf

    Steffen

    Die Takatsuki 300B finde ich auch sehr interessant. Gibt es bei Partsconnexion reduziert für ca. 1.400,- das Paar. Immer noch böse viel Geld für jemanden ohne Ölquelle im Garten, um sie einfach mal auszuprobieren.

    Also bitte deine Höreindrücke in den kommenden Tagen schildern, fänd ich super spannend. Natürlich kommt es auch auf die Schaltung, die Bauteile und was weiss ich nicht noch alles an, aber du hörst sie ja unter gleichen Bedingungen bei dir gegen die Full Music.


    Da ich aktuell mit Psvane WE300B sehr gut höre, wäre ich auch daran interessiert, was dir an den Full Music ggü. den Psvane besser gefallen hat. Wär klasse, wenn du dazu auch noch etwas kurz schreiben könntest.


    Viel Spaß auf jeden Fall aber mit den Takatsukis!


    Glück auf

    Steffen

    Hallo liebe Mitforisten,


    Ich habe heute meinen direkt bei Antonio bestellten easy VTA für meinen DIY SME 3012 mit Fuchs-Tonarmrohr aus Holz von der Post abgeholt. Sieht super aus und macht einen sehr solide verarbeiteten und wertigen Eindruck.


    Nun habe ich jedoch das Problem, dass der ursprüngliche Montagekragen, an dem die Tonarmhöhe/ VTA ja mittels Madenschraube fixiert wurde, durch den easy VTA wegfällt. Stattdessen wird nun der Drehturm des Arms im oberen, höhenmäßig einstellbaren Ring fixiert.


    Da aber an der Unterseite des originalen Montagekragens der 5-polige DIN-Stecker befestigt ist (bei einem Cinch-Terminal wäre es dasselbe), fehlt mir nun die Möglichkeit, Stecker oder Buchsen anzubringen, an die die Tonarminnenkabel gelötet würden und an die dann das Tonarmkabel in Richtung SUT oder Phono Pre angestöpselt wird.


    Wie habt ihr das bei der Verwendung von klassischen SME-Tonarmen (3009, 3012) gemacht? Gibt es hierzu hier jemanden, der vor dem gleichen Problem stand? Oder muss bei Verwendung des easy VTA durchverkabelt werden?


    Glück auf

    Steffen

    Ich habe noch drei sehr hübsche Boxen aus einer Münchener Papeterie, die zur Aufbewahrung von MC gemacht sind und die ich bei Interesse gerne abgeben würde. Das Innenmaß ist ca. 27cm, es sollten 15 bis 20 Cassetten in einer Reihe hineinpassen. Genau kann ich es nicht sagen, da ich keine MC mehr habe. Preislich würde ich mir 20,- pro Stück bzw. 50,- für alle drei Boxen vorstellen. Fotos gerne per PN.


    Grüße

    Steffen

    Ich höre im Moment auch zu 90% mit meinem L78. Das LW wurde von Hartmut (@TR_HYDRAULIK) modifiziert. Das Chassis ist ggü. den PTP-Umbauten noch auf Federn aufgehängt.

    Ich habe dem Dreher dann noch das große Tuning-Set von Creative Audio verpasst. Er hat also insbesondere die verbesserte Lagerhülse (die Tellerachse ist noch original) mit Kugel und Lagerspiegel. Zudem deren Reibrad. Ob ich die neue Creative Audio Tellerachse noch nachrüste (dann muss ich das Tellerlager wieder ausbauen), weiss ich noch nicht.

    Der Motor wurde anfangs über einen einfachen (aber hübschen) Stelltrafo von Feutron mit 190VAC betrieben, später hat das für kurze Zeit ein Grundig RT-3 übernommen. Seit ein paar Wochen habe ich die ausgezeichnete Motorsteuerung von Alexander Gekov (SG4), mit der mir der Antrieb des L78 bislang am besten gefällt, was Laufruhe und Drehzahlstabilität angeht. Der SG4 ist ein SinusGenerator mit optischem Drehzahlmesser, der eine sehr feine Drehzahleinstellung (1/100 Hz-Schritte) und -anzeige sowie eine Umschaltung zwischen 33 1/3 und 45 rpm bietet.

    Als Tonarm habe ich einen GH228 montiert, an dem mein Decca SG sehr schön spielt.

    Fotos von dem Setup findet ihr in meiner Galerie, ich bin zu blöd, Fotos in den Text zu integrieren.

    Ich benutze einen primärseitig DC-gefilterten DIY-Störschutztrafo vor der gesamten Anlage. In "Stromflussrichtung" gedacht, ist das quasi das erste Gerät.

    Dahinter kommt dann die Netzleiste, an der alle Geräte hängen.

    Vor den Verstärkern (Endstufen, Vorverstärker, Phono-Pre) habe ich je ein Netzfilter. Ich verwende hier die EMI-306 (Thel Audio) bzw. Netzfilter von Frank Wilker.

    So wie Jens und Helmut schreiben, gewinnt hierdurch das Klangblld in meiner Kette deutlich an Ruhe und Langzeithörtauglichkeit.


    Das beste kommt aber noch... 😀


    Glück auf

    Steffen

    Hallo Andi,


    So ziemlich alles im Leben ist ausbaufähig, es sei denn, man ist russischer Oligarch oder arabischer Ölquellenbesitzer. Wichtig - und das darf ruhig auch im philosophischen Sinne verstanden werden - ist, dass man/ du zufrieden Musik hörenn kannst. Mir scheint, dass vielen genau das bei aller Verbesserei und Optimiererei abhanden gerät. However.


    Eine HiFi-Anlage kann man als Kette bzw. - besser- Portfolio aller Komponenten begreifen. In diesem Sinne gibt es meist einen Engpass, bei dem Verbesserungen am einfachsten/ relativ günstigsten sind. Zudem gibt es so etwas wie Synergien, die im Zusammenspiel miteinander technisch und klanglich harmonierender Komponenten entstehen und idealerweise dazu führen, dass die Kette mehr ist als die bloße Summe ihrer Komponenten. Umgekehrt geht das jedoch auch.


    Selbstverständlich sind dein Verstärker und deine Lautsprecher so gesehen ausbaufähig. Vermutlich würde es sogar Sinn machen, darüber nachzudenken, wenn du mit einem neuen Tonabnehmer liebäugelst. Vermutlich würde ich neben den Überlegungen zum Tonabnehmer bei den Lautsprechern beginnen. Hierzu würde ich an deiner Stelle nach guten HiFi-Händlern in deiner Gegend suchen und dort nach Absprache verschiedene LS Probe hören. Überlege dir aber vorher, ob du Pandora's Box wirklich öffnen willst...


    Grüße

    Steffen

    sansui78

    Sehr gerne! Ein Satz heisst Lagerspiegel und Kugel? 'Wer' ist mir ein Begriff.


    spuli

    Wenn du zwei Teller 'stacked' betreiben willst, kannst du auch überlegen, den Tonarm mit Hilfe einer Adapterplatte/ Distanzstück, z.B. aus Ebenholz, höher zu setzen. Damit kann man dann auch den korrekten Einbauabstand des Arms realisieren.

    Ich habe auch damit begonnen, meine Netzverkabelung auf DIY-Kabel mit für die Kabelführung genau passenden Längen umzustellen. Ersetzt werden nun Schritt für Schritt die bislang verwendeten Netzkabel von Groneberg (Quattro Reference) und Lapp (3x 2,5qmm Classic Ölflex). Den Beginn haben mein Phono Pre und die Zuleitung zur Netzfilterzentrale, an der er hängt, gemacht.


    Ich baue meine Netzkabel wie folgt:

    Drei Adern dieses Kabels

    https://www.partsconnexion.com/DUELUND-86011.html

    werden in Baumwollschlauch

    https://www.partsconnexion.com/COTTUBE-72535.html

    geschoben und verflochten. Es ist hilfreich, die drei einzelnen Kabel bzw. das für L und PE vorher farblich zu markieren. Dieser Kabelstrang kann dann bei Bedarf hiermit

    https://www.partsconnexion.com/TCBRAID-70767.html

    geschirmt werden. Der Schirm wird einseitig an der Steckerseite ("Quelle") auf PE gelegt.

    Diese Kabelwurst überziehe ich dann mit herkömmlichem Geflechtsschlauch aus Kunststoffmaterial. Möglicherweise ändert Geflechtsschlauch aus Basaltmaterial auch noch mal etwas...


    Als Stecker bin ich zunächst bei den bislang verwendeten Schuko-Steckern und IEC-Kupplungen von Groneberg geblieben. Ein 1m langes Netzkabel kostet dann ca. 60,-.

    Als nächstes werde ich aber mal Wattgate Stecker und Kupplungen ausprobieren. Damit landet man dann bei etwa 100,- für ein 1m langes Netzkabel. Bei aller Ausprobiererei finde ich den Blick auf den finanziellen Invest (zählt mal durch, wieviele Netzkabel ihr braucht...) nicht irrelevant.


    Vor der Verwendung dieser (zunächst nur zwei) Kabel hatte ich bei verschiedenen Musikstücken den Eindruck, dass immer eine gewisse Schärfe im HT und bei S-Lauten ("Zischeln") zu hören war. Das ist mit den DIY-Kabeln deutlich besser geworden. Hierdurch ist vor allem das Musikhören über längere Zeit viel angenehmer geworden.


    Grüße

    Steffen

    Sieht sehr gut aus. Vermutlich fürs eingesetzte Geld ein echter Hit. Wo hast du den POM-Lagerspiegel her? Sieht fast so aus, wie bei meinem Lager von Creative Audio für den L78.

    Hi Andi,


    Schön, dass es Verstärkung im U50-Team und speziell bei den Lenco-Hörern gibt!


    Um dir wirklich zielführend antworten zu können, wären noch ein paar mehr Infos zu deiner Kette und vor allem deinem Budget hilfreich.

    Willst du bloss mal einen neuen Tonabnehmer ausprobieren oder hast du vor, deine Kette Stück für Stück zu verbessern? Das ist für mich und.a. das Schöne an diesem Hobby, man kann seine Kette step by step, auch ohne böse Fehlkäufe zu machen, aufwerten und entwickeln.

    Das genannte Denon DL103 z.B. ist ein prima Tonabnehmer, den man durch geringen Eigenenteil noch deutlich verbessern kann. Er würde vermutlich auch mechanisch gut zum originalen L75 Tonarm (aka "Bahnschranke") passen. Da das 103 jedoch ein sog. MC (moving coil) ist, würdest du hierfür einen Verstärker benötigen, der die geringe Spannung, die diese Art Tonabnehmer erzeugt, verstärken kann. Richtig Sinn macht ein 103 vermutlich jedoch erst im Zusammenspiel mit einem zusätzlichen Übertrager (ein sog. Step Up Transformator, SUT). Da gibt es zwar im Bietebereich hier im Forum regelmäßig gute gebrauchte SUT, dennoch kosten die natürlich auch wieder Geld.


    Daher würde ich mich an deiner Stelle zunächst bei MM (moving magnet) Tonabnehmern umsehen, die ohne eine aufwändige MC-Vorverstärkung bzw. SUT auskommen. Ich kann dir hier für recht überschaubares Geld einen Tonabnehmer empfehlen, den ich auch an meinem Lenco (ein L78), allerdings nicht am Lenco-Arm, betreibe. Es ist ein A&R P77, das ich hier über das Forum (alternativ ebay, häufig aus UK) günstig gekauft habe. Um diesem System auf die Sprünge zu helfen, empfiehlt sich sehr, im eine neue Nadel, z.B. eine Jico1 SAS zu gönnen. Bauartbedingt können bei MM die Nadeleinschübe, an denen Nadelträger und Diamant hängen einfach selbst gewechselt werden. Summa summarum würde dich das so um die 300,- kosten, du hättest jedoch damit schon einmal einen richtig guten Tonabnehmer, den du auch direkt ohne Invest in neue Verstärker betreiben könntest.

    Die Bahnschranke könnte später durch kundige Hände verschiedener Mitforisten gereinigt und verbessert werden. Oder du machst den nächsten Schritt und denkst über einen neuen Tonarm nach. Hier käme mir ad hoc der Arm von Alfred Bokrand in den Sinn... Aber das ist dann ein anderes Thema.


    Viel Spaß auf jedem Fall mit deinem L75. Das ist ein prima Plattenspieler, der eine Menge Potential bietet und bei Bedarf durch ein Paar Upgrades noch weiter verbessert werden kann.


    Glück auf

    Steffen