Posts by baltaman

    Der Motor kann das. Drehmoment wie ein Diesel. Gibt es denn das Lencomotion Lager noch zu kaufen? Ich habe meinem L78 vor ein paar Tagen das Lager von Audio Creative implantiert. Perlt auch. :-)

    Ich habe ein Grado Sonata 3 HO, das sehr angenehme spielt. Nachzulesen in den über die hiesige SuFu zu findenden Fäden.

    Vorteil des Grado ggü. MC ist, dass es als MI wie MM angeschlossen und betrieben wird. Ein SUT wird nicht benötigt.


    Wenn man den Gedanken weiter spinnt, komme ich schnell zum A&R P77/ Jico Stylus1 SAS, einem MM, das bei mir in der Kette super spielt.

    Da es am Ende eh aufs Ausprobieren hinausläuft, ist das A&R nochmal umso interessanter, da man dabei keine Unsummen versenkt. Ein gebrauchter P77 body für 65,- (hier aus dem Forum) und ein neuer Nadeleinschub zum aktuell üblichen Marktpreis von 249,- und Los geht's. Zusammen also 315,-.

    Jetzt ist aber doch Chinaröhre nicht gleich Chinaröhre. Spielt die Shuguang 300B-98 genau so, wie die Psvane WE300B oder die Linlai 300B? Wohl eher nicht, trotz gleicher Herkunft.


    Von welchen China-Röhren genau schreibst Du, Volkmar?


    Was Eingangs- und Treiberröhren (6SL7 und 6L6) an meinen Endstufen (Tsakiridis Achilles) angeht, so haben diese einen deutlichen Einfluss auf das, was die Psvane WE300B aktuell von sich geben. Ich verwende aktuell Ken-Rad 6SL7 und Tung-Sol 6L6.


    Glück auf

    Steffen

    Die Röhre in Frankfurt kenne ich auch nur als 2nd Hand Geschäft, das immer geschlossen hatte, wenn ich mal vorbei kam.

    Hr. Gehrlein aus HU hatte eine Zeit lang mit einem Kompagnon gewerkelt, der für ihn die Werkstatt für Reparaturen und Optimierungen übernommen hat. Alters- und coronabedingt arbeitet dieser wohl aktuell (nur noch?) von zuhause (Odenwald?) aus.

    Da ich auch lieber ein paar Meter fahre als mir liebe Geräte per Post wild in der Weltgeschichte zu verschicken, bin ich auf Hr. Menning in Lautertal (nach Menning Audio gurgeln) gestoßen. Er konnte mir prima helfen. Kostet halt ein wenig Sprit und Zeit, dafür wird es gut.


    Glück auf

    Steffen

    Hallo Jens,


    Ja, Du hast richtig gelesen. Die 2030 hängt momentan an einem 900VA Filter.

    Ich habe auch drei EMI-306 und kenne die Erklärungen von Thel. Auch den Punkt, das Netzfilter sinnvoll auszulasten.

    Die EMI-306 - kleinere Filter gibt (gab? :() es nicht bei Thel - vertragen max 6A, daher die 306 im Namen. Daran hängen u.a. meine 300B SET mit je 110W Stromaufnahme, also knapp 1/2A @230V oder 1/12 der Maximallast des EMI-306. Bei Endstufen ist jedoch zu berücksichtigen, dass sie keine konstante Stromaufnahme haben usw...

    Dennoch habe ich gute Erfahrungen mit je einem Filter je Gerät zur Vermeidung von Rückwärtsreflektionen, auch an analogen Geräten (isch abe gar kein Digital), gemacht.


    Ohne die Leistungsaufnahme der 2030 genau zu kennen, habe ich sie einfach mal mit 30W angesetzt. Da würde dann also ein horrender und vermutlich recht konstanter Strom von sagenhaften 0,13A "fließen". So kleine Netzfilter in sinnvoller Qualität (ich rede nicht von diesen Auth-Kapseln am IEC-Stecker) gibt es gar nicht, die bei derart geringen Strömen in den mittleren Lastbereich kommen. Das EMI-306 wäre durch die 2030 nur zu etwas mehr als 2% ausgelastet, vermutlich eine suboptimale Überdimensionierung des Filters, dennoch müsste man es ausprobieren...


    Das aktuelle 900VA Filter verträgt knapp 4A max. @230V. Also schon mal um den Faktor 1/3 kleiner als das EMI-306. Dieses Filter wird dann immerhin zu 3,3% ausgelastet, immer noch (zu?) weit weg von der Maximallast.


    Sobald sie da sind, werde ich die kleineren 450VA Filter an der 2030 ausprobieren. Rein rechnerisch ergibt sich eine Auslastung des Filters von 6,7%. Mal sehen, ob das klangliche Auswirkungen hat...


    Glück auf

    Steffen

    Der Steffen war heute fleißig und hat endlich an seiner Netzfilterzentrale weitergestrickt. Es sind zunächst zwei 900VA Filter von Frank Wilker eingezogen, 4 weitere mit je 450 VA sind geordert, so dass später sechs Geräte Platz finden.

    Den Ehrenplatz bekommt die 2030. Und so höre ich mich gerade mit Hellmut Hattler warm. Dass die Netzfilter keine Dynamikbremsen sind, hatte ich zuvor durch einen provisorischen Aufbau gecheckt. Im aktuellen Aufbau ist jedoch Duelund tinned copper 12awg Leitung verbaut. Auch die Zuleitung zur Netzfilterzentrale sowie das Netzkabel der 2030 besteht aus dem Zeug (3 Adern je im Baumwollschlauch, geflochten und geschirmt).


    Wie sie netzgefiltert klingt? Ich bilde mir ein, den Bassläufen von Hattler besser folgen zu können als vorher. Der Bass ist knackig, prominenter als bislang gehört. Sehr interessant, wenn ein Instrument, das üblicherweise eher in der zweiten Reihe spielt, die Regie übernimmt. Und was man mit so ner alten Bassgitarre so alles anstellen kann, weiss man spätestens seit Seiner Majestät Lemmy Kilmister. Ich werde das nachher mal mit Marcus Miller verproben...


    Herr Hattler hat jetzt fertig mit Zupfen. Bühne frei für Wes Montgomery (Portrait of Wes, Riverside).

    Klang der gestern unspektakulär lustlos, ist er heute in Hochform. Die Gitarre groovt auf 'Movin' Along' zunächst lässig vor sich hin, um dann zur Improvisation abzuheben. In netzgefilterter Form scheint es so, als dass die Jungs beim Musikmachen ordentlich Spass hatten und nicht bloss für Geld spielen. Spielten, sie machten es ja vor nun knapp 60 Jahren.


    Zwischenfazit: Die sehr differenziert spielende 2030 weiss eine saubere Stromversorgung deutlich zu schätzen und dankt dies mit einem Mehr an Spielfreude und Musik. Meine Ausprobierempfehlung.


    Glück auf

    Steffen

    Norbert Gütte bietet Kabel zur Tonarmaussenverkabelung in den Kleinanzeigen an. Er scheint die Kabel am Tonarmrohr mit Schrumpfschlauch fixiert zu haben. Alternativ (und besser rückbaubar) könnte ich mir den Einsatz von O-Ringen aus Gummi (es muss nicht sauerstoffkompatibel sein Hardy 😀) vorstellen. Ich hatte mal an einem meiner Tonarme eine Zeit lang mehrere O-Ringe zur Resonanzbekämpfung aufgezogen. Der Baumarkt ist das Paradies des Analoghörers...


    Glück auf

    Steffen

    Gerne, gerne!


    Ich habe übrigens auch die FIM-Ausgabe (allerdings "nur" in 33rpm) der Pornshop-Trilogie...


    Kurz noch ein Nachtrag zu Live-Alben. Ich finde gute Live-LPs auch sehr geil klasse. Z.B.

    - Supertramp 'Paris'

    - Dire Straits 'Alchemy'

    - Westernhagen 'Live' (auch wenn's nur fürs Dortmunder Westfalenstadion gereicht hat)

    Die drei sind jetzt nicht unbedingt High Enders Akustikschmaus, dafür geile klasse Musik.


    Etwas gehobeneres Pling Pling:

    - Eva Cassidy 'NightBilder

    - Diana Krall 'Paris'

    - David Gilmour 'Live in Pompeji

    - Kari Bremnes 'Reise'


    Undsoweiter...


    Glück auf

    Steffen

    A propos Goodies:

    Bei meinem L78 wartet noch die neue Lagerhülse von Audio Creative (das sind die Jungs mit dem Groovemaster II) darauf, implementiert zu werden. Ich habe sie gleich im Bundle mit deren Reibrad, Idler-Arm-Feder und Lageröl gekauft, möchte aber nicht alles auf einmal einbauen, um die Unterschiede Schritt für Schritt nachvollziehen zu können.

    Zudem habe ich hier noch einen RT-3 stehen (der einen abgerissenen Trafoanschluss und eine kariöse Sicherung hatte...), der den Feutron 2118 zunächst @190VAC ersetzen soll und später den entsprechen umgebrückten Motor mit 90-100VAC versorgen soll.


    charlyschwarz

    Die folgende Platte meine ich:


    https://www.jpc.de/jpcng/jazz/…op-jazz-club/hnum/7794220


    Glück auf

    Steffen

    Gleich ist Ende der ersten Halbzeit der tollen 'Good Vibes' Platte. Soviel steht aber jetzt schon fest: Die vorhin beschriebene Kombi (Fotos in meiner Galerie...) macht alles richtig. Klingt saugt. Gut dass die Kinnlade angewachsen ist, sonst läg der Unterkiefer jetzt auf dem Teppich...


    Das Livefeeling kommt ungefiltert aber nicht aufdringlich oder nervig rüber. Der Fuss wippt und der Unterarm zeigt Entenhaut. Das von mir so geliebte Vibraphon steht mitten im Raum, die LS gibt es nicht. Tolle Räumlichkeit. Auch die Becken perlen und glänzen, dass es fast schon unverschämt ist. Domnerus Sax ist eindringlich und sehr präsent. Wer die Scheibe (noch) nicht hat, sollte hier die für die Proprius Pressung aufgerufenen 20 irgendwas Euros nicht scheuen, das ist ein audiophiles Sonderangebot und ganz tolle Musik.