Posts by baltaman

    N

    Moin moin.


    Um das Blechschächtelchen ein wenig zu beruhigen, hatte ich seinerzeit eine Aluminium Montageklammer der Garrott Brothers (r.i.p.) verwendet.


    Bei der ersten Montage der mounting clamp habe ich wohl die Madenschrauben zur Fixierung des Deccas zu fest angezogen oder was auch immer. Jedenfalls musste das gute Stück zu John Wright, der einen Spulenbruch und abgenutzten Diamanten (vdH-Schliff) feststellte. Nach Rücksprache bat ich ihn, mein System so zu überholen, wie er es für ein SG täte, das er für sich verwenden würde. Hierbei hat er den von ihm empfohlenen line contact Diamanten angebracht.


    Es klang nach der Reparatur/ Überholung und wieder im GB-mounting bracket sehr gut, dennoch hatte ich immer noch dieses nervige Gezischel hier und da...


    Jetzt darf ich allerdings auch nicht verschweigen, dass ich das SG an einem 3009-R betreibe. Der Tonarm ist allerdings mit allen Verbesserungen ausgestattet, die Robert Grätke zu bieten hat.


    Sauron

    Ich denke auch, dass Gehäuseresonanzen am Decca die Ursache dieser Verzerrungen sind. Ich hatte gehofft, den Einfluss des Tonarms durch den Isolator auszuschalten. Hat nicht geklappt. Daher die Versuche mit dem GB-mounting bracket. Besser, aber auch nicht der Befreiungsschlag.


    Als nächstes würde ich das Aluminium mounting bracket durch einen Ebenholz body ersetzen. Wenn das nicht vollends hilft, montiere ich mir den Decca International Arm und versuche es mit dem.


    Was denkst Du, macht das Sinn?


    VG

    Steffen

    Kari Bremnes hat auf "Norwegian Mood" immer extrem spitze S-Laute von sich gegeben. Vermutlich hat sie das aber gar nicht getan... Die beiden Lieder auf der ersten Seite waren davon besonders betroffen. Ich denke nicht, dass es sich um einen Aufnahme- oder Pressfehler handelt, da mein DL103 da keine Probleme macht.

    Ein ähnliches setup hatte ich auch mit meinem SG - rotes Kunststoffbracket am CM-Isolator an diversen Headshells. Hat bei mit gezischelt.

    Ich muss dazu sagen, dass ich das ausschließlich mit KH höre. Robert Grätke hat das die "akustische Lupe" genannt. Über den KH bekommt man vermutlich auch kleinere Verzerrungen schonungslos aufs Brot geschmiert.

    Da das Zischeln auch nicht mit anderen Nullpunkten, VTA und VTF verschwinden wollte, bin ich zum Ergebnis gekommen, dass es sich um Gehäuseresonanzen des Blechschächtelchen handeln muss. Und dagegen macht der Isolator ja nix.


    Ich habe dann Bracket und Isolator gegen eine Aluminium-Montageklammer, die die Seitenwangen des Decca-Gehäuses umschließt, getauscht. Es zischelte damit weniger, weg war' s aber immer noch nicht.


    Meine nächsten Versuche werde ich mit einem Ebenholzbody machen. Wenn das auch nicht zielführend ist, wird der Decca International, der hier rumliegt und vor sich hinoxidiert, montiert.


    VG

    Steffen

    Hallo Kurt,


    Deine Bedenken sind nicht von der Hand zu weisen. Ich fürchte, es läuft wie immer auf try-and-error hinaus. Bei der Beschäftigung mit dem LL1662 als Trenn-/ Störschutztransformator und dessen Anschlussplänen bei jacmusic.com bin ich über die Yamamoto Füße mit ihrem bei Gerätefüßen mir bislang nicht geläufigen Konzept der magnetischen Entkopplung gestolpert. Kannte ich bislang nur von der Platine Verdier und den Schröder-Tonarmen. Auch bei den beiden besteht ja noch eine minimale Verbindung zur Außenwelt.


    Wenn ich so nen Rassespieler wie den Scout II hätte, würde ich es mir überlegen, Yamamoto-Füße auszuprobieren. Dessen Headshells sind ja auch nicht unbedingt Supersonderangebote, aber doch ihr Geld uneingeschränkt wert.


    VG

    Steffen

    Das sieht sehr gut aus. Auch wenn's Überwindung kostet würde ich den VPI da direkt drauf stellen. Zwischen Creaktiv und die Schieferplatte würde ich 4 Yamamoto MGB-1 verwenden.


    Die hier:


    http://www.tnt-audio.com/acces…oto_magnetic_bases_e.html


    http://www.jacmusic.com/Yamamoto/Feet/index.html


    Hoffentlich muss ich mir die nicht auch besorgen. Trenn Dich vom Geld! Is aber für'n guten Zweck...


    VG

    Steffen

    Ich dachte verstanden zu haben, dass (mechanische) Resonanzen/ Vibrationen/ Schwingungen (es gibt ja auch elektrische -> RC-Glieder, Kapazitäts- und Impedanzanpassung etc., hier jetzt nich Thema...) zu einem gewissen Maß (Überdämpfung vermeiden) zu absorbieren sind.


    Entweder erfolgt die Absorption im LW selbst, insbesondere durch die Zarge. Anschauliches Bsp.: L75 Tweaks. Oder aber durch Ankopplung an einen resonanzabsorbierenden Untergrund, vornehmlich aus Werkstoffen aus "Fasermaterial", wie Holz und/ oder Schiefer.

    Durch Entkopplung soll danach vermieden werden, dass das Schwingungssystem aus LW und angekoppelter Basis durch andere Geräte der Kette (bspw. im gleichen Rack) bzw. durch äußere Einflüsse zum resonieren/ vibrieren/ schwingen angeregt wird.


    -> Also in einem ersten Schritt die unvermeidlichen Resonanzen dämmen bzw. dämpfen (ich ahne, dass es da Unterschiede gibt, habe sie aber zugegebenermaßen noch nicht verstanden...) bzw. mechanische Energie in letztlich Reibungswärme überführen. Erst in einem zweiten Schritt ist dann zu vermeiden, dass weitere Störeinflüsse hinzukommen.


    -> Würde man zunächst lediglich von der Basis entkoppeln ohne zu dämmen/ dämpfen, würde ich das LW doch mit seinen Resonanzen/ Vibrationen/ Schingungen "alleine lassen". Macht das Sinn?


    Selbstverständlich schwingt ein (eingeschaltetes) Laufwerk von alleine. D.h. ohne Zutun von Raum- und/ oder Trittschall. Zum einen durch Motor-/ Riemen-/ Lagerresonanzen (warum wird der ganze Materialaufwand bei Antrieben und Lagern wohl betrieben?) zum anderen (insbesondere bei Subchassis-LW) durch den federnd gelagerten sich drehenden Plattenteller.


    arges

    Wenn mein hier beschriebenes Verständnis Kokolores sein sollte, bitte gerne korrigieren!


    VG

    Steffen

    Hallo Markus,


    letztlich ist das alles "Experimentalphysik im Wohnzimmer", will sagen: Versuch macht kluch.


    Wenn Du die TNT Füße hast, dann sollen die ja eine Kombination aus Ent- und Ankopplung bewirken. Die Ankopplung an den Untergrund (hier die Multiplexplatte) erfolgt über je drei Stahlkugeln an der Unterseite der Füße.


    Da ich selbst keinen VPI (und wenn, dann würde es wohl "nur" zum Classic II und nicht zum Aries 3 reichen) habe, weiss ich nicht aus eigenen Erfahrungen, was der Wechsel von Holz zu Schiefer bei dem LW bewirkt. Siehe ober: ausprobieren. Natürlich gibt es bei Schiefer diverse Sorten und Materialstärken...


    Ob die Aufstellung etwas mit dem Dröhnen zu tun hat, würde ich über einen KH-Test überprüfen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Raumakustik in einem eher kleinen (vielleicht auch noch nahezu quadratisch geschnittenen) Raum problematisch ist. Wenn das Dröhnen beim Hören mit KH weg sein sollte, weisst Du, dass die LS-Aufstellung das Problem ist.


    VG

    Steffen

    Fehlalarm. Weiter geht's.


    Als Strategien zum Umgang mit Resonanzen stehen (harte) Ankopplung und (harte oder weiche) Entkopplung zur Verfügung.


    Ich würde (bei sinnvoll hoher Gerätenasse) immer (von oben nach unten gedacht) Resonanzen durch Ankopplung in eine Basis ableiten, die diese absorbiert bzw. selbst tieffrequent resoniert. Hierfür eignen sich vor allem Werkstoffe mit Faserstruktur, Holz/ Multiplex oder eben Schiefer, in vernünftiger Stärke.

    Diese Basis würde ich dann von der darunter liegenden Stellfläche entkoppeln, z.B. mit umgedrehten Spikes oder Sorbothan, Kork oder - Königsklasse: Magnetismus (es gibt Gerätefüße von Yamamoto, die magnetisch entkoppeln).


    VG

    Steffen

    Das sieht doch klasse aus. Und nachdem Du den Stein geölt hast, sollte es optisch noch mal besser werden.


    Auch wenn ich selbst keinen VPI habe, würde ich ihn direkt, ohne "Schohnbezug" auf die Schieferplatte stellen. Warum? Ich denke, dass so die durch die werksseitigen Spikes vorgegebene Ankopplung an eine resonanzabsorbierende Basis am besten realisiert wird. Macken im Stein (wie schwer ist der kleine VPI und wie häufig willst Du ihn auf der Schieferplatte hin und her schieben?) könnten ggf. durch etwas Öl retouchiert werden.


    OT: Bevor ich das erste Loch in die Karosserie meines Autos gebohrt habe, habe ich mich auch ein wenig geziert... OT off


    Das ganze Spiel mit dem Aufstellen von Geräten/ LS dreht sich doch um den Umgang mit (mechanischen) Resonanzen. Die kommen entweder aus dem Gerät selbst (Röhren, Trafos/ Übertrager, Motoren...) oder von aussen (Tritt- oder Luftschall).


    Kurze Pause. Das Kind kotzt...

    Guten Abend,


    Wie von Lynnot/ Tony vor einiger Zeit schon empfohlen. Klassischer SME 3009 II (non imp.) und klassisches DL103. Die Denons gibt es für kleines Geld bei eBay. Da bleibt dann auch noch Geld für einen passenden Übertrager. Experimentieren kann man dann noch mit diversen Headshells und Gehäusen.


    Ich habe das DL103 in einem Ebenholzbody bei mir an einem 3009-R und einem A23 Übertrager. Das passt auch mit meiner Moth 30 gut zusammen. Dazu gab es vor gut 10 Jahren auch mal einen Testbericht (von Stephan Schmid/ klangvolltt) in der Image HiFi.


    VG

    Steffen

    Oliversum

    Habe mir zu spät Deine Bilder angesehen. Die sagen ja alles...


    Ich habe mich vor ein paar Wochen mit SUT beschäftigt und das Internet nach einem sinnvollen Übertrager für mein DL103 durchsucht. Die Überlegungen und Erfahrungen von Keith Aschenbrenner leuchten mir ein. So bin ich dann bei einem gebrauchten Übertrager von A23 gelandet.


    Sorry, sollte nicht naseweis klingen...

    Hängt das nicht sehr von dem System ab, das Du betreibst/ betreiben willst?


    Was Croft angeht:

    Ich würde mich für eine freundliche Leihgabe und zur vorübergehenden Schließung dieser Lücke in meiner Haushaltsausstattung auch verbindlich zum Verfassen eines umfassenden Berichts zum klanglichen Eindruck verpflichten...


    Steffen

    Und ich würde sagen, den TE interessierts einen feuchten Hut was hier diskutiert wird. Anmeldung 22.08.2017, 1(!) Beitrag (die Eröffnungspost hier), zuletzt gesehen am 25.08.2017 hier im Forum.


    Cheers


    Roland

    Roland,


    nicht nix sofort grummelig werden, wenn mal einen Moment Funkstille ist...


    Cheers zurück

    Steffen

    Hi Steffen

    Ich bin schon seit längerer Zeit wegen Netzfilter am schauen. Meist erschrecken mich die Preise der Filterleisten. Die Webseite von Thel habe ich schon einige male angeschaut. Hast Du bei dir pro Gerät einen Filter oder nimmst welche zusammen an den selben Filter. Ich habe mir gedacht, Endstufe und Phonopre an einen Filter anzuschliessen und die ganze Digitalsektion an einen anderen. Beim Plattendreher sehe ich den Sinn eines Filters nicht ein, da der Strom vom Motor ja "mechanisch" getrennt ist vom Tonabnehmer als Generator.


    Grüsse

    Alessandro

    Hallo Alessandro,


    ich habe auch längere Zeit drauf herum überlegt und mich von den Preisen, die da aufgerufen werden, abschrecken lassen. Da sich der Invest bei einem EMI-306 in überschaubaren Bereichen aufhält, habe ich es dann letztlich einfach ausprobiert und mal so ein Ding geordert.


    Kurzum: Ich finde das Ding super, best buy 2017. In meiner Kette passt es ohne Dynamikeinbußen. Ansonsten müsste man jetzt hier die einschlägigen High End Attribute der einschlägigen High Ende Zeitschriften herunterleiern... Aber ich erspare mir und uns jetzt das Gequake von weggezogenen Vorhängen, Durchhörbarkeit, mehr Punch im Bass...


    Zum Aufbau: Da ich zunächst mal ausprobieren wollte, wie sich so ein Filter macht, habe ich mir nur ein EMI in ein Alugehäuse (von Conrad) gebaut. Eingangsseitig eine Kaltgerätekupplung und ausgangsseitig eine Schukodose. Auf eine (optionale) 6A Sicherung habe ich verzichtet, wäre aber zum Schutz des Filters vor Überlastung nachrüstbar.


    Auf den Geschmack gekommen, habe ich sukzessive die Dosis erhöht und mir bislang noch zwei Filte in gleicher Bauart fariziert. Ein viertes Filter ist in Planung... Ich habe also jedes Filter in einem separaten Alugehäuse mir separater Netzzuleitung.


    Jedes Filter versorgt nur ein Gerät. Da mein Plattenspieler ein "Dr. Fuss Netzteil" hat, benötigt er kein Filter. Da sorgt der Sinusgenerator für reinen 50Hz AC. das erste Filter hängt dann vor dem Phono-Pre, dann eins für den Tuner und ein drittes für den KH-Verstärker. Das vierte würde ich dann vor meinen Vollverstärker hängen, den ich momentan so gut wie nie an habe, da ich fast ausschließlich abends über KH höre.


    Wenn Du mehrere Geräte an ein Filter hängen willst, solltest Du Dir überlegen, dass hierdurch Rückwärtseinstreuungen (vom Gerät zurück ins Netz) des einen ins andere Gerät nicht gefiltert werden. Analog und Digital zu trennen bzw. über separate Filter zu führen, macht auf jeden Fall Sinn.


    VG

    Steffen