Posts by xronx

    Ist ja seltsam, früher galten die Rundnadel SPUs als besonders langlebig.
    Woran lag´s denn?
    Am Gummi?
    Viele Grüße
    Chris

    Keine Ahnung...Die beiden Systeme waren aus der Zeit als Ortofon noch die 2 ohm Generatoren gebaut hat, die Pins hinten aber nicht mehr so sorgfältig gearbeitet waren wie die älteren SPU. Vielleicht hat man es da insgesamt etwas lässiger angehen lassen bei der Qualität....wer weiß. Wobei ich in der Zeit aber locker > 1000 h eher 1500 h auf dem System abgerissen habe. Was jetzt nicht so schlecht ist...das Gold hat aber definitiv schon mehr runter und läuft noch gut.

    Die Aulösungswunder werden die alle nicht sein! Wer den Klang und den Schub eines TD 124 SME 3012 SPU sphärisch liebt und die passende Musik aus den 50´ und 60´ besitzt kann sicherlich da auch mit den neuen profitieren. Aber erstens: alle 600- 800 Stunden wechseln und zweitens die gesagte schlechte Auflösung hat mich dazu gebracht ein SPU Royal GM, außerdem GM 1, zu kaufen.
    Wenn man 2500 Stunden rechnet kommt man locker auf den gleichen Preis und man(n) hat mehr davon aus klanglicher Sicht. Aber wer einen Jelco SA 750 L besitzt, (ich betreibe meins auch daran) der hat natürlich für 600 € einen passenden TA im klassischen Design. :P


    Gruß André

    Auch wenn ich meist mit dem Gold A höre, was den moderneren Replicant Schliff hat, finde ich ein SPU mit sphärischen Schliff hat einen ganz eigenen Reiz und man nimmt die objektiv geringere Auflösung zwar wahr, aber zumindest ich habe nicht das Gefühl von Informationsdefizit damit...dafür klingt z.B. ein SPU A classic mit sphärischer Nadel wunderbar stimmig, süffig und gerade bei Stimmen etwas romantischer als das Gold...was sehr betörend sein kann.


    Leider habe ich mein letztes A mit sphärischer Nadel auch in ca. 3 Jahren verschlissen. Es klang nach der Zeit, im Vergleich zu dem parallel gekauften identischen System, lustlos und zerrte merklich. Mein Gold ist jetzt bestimmt schon 5 Jahre in Betrieb und zeigt noch keinerlei Ermüdungserscheinungen...von daher kann ich Andrés Aussage nachvollziehen...wobei ich auch nicht ausschließen will, dass die Teile bei anderen länger halten oder meines ein Ausreißer war.

    Ron meinte wohl die 'Dicken' wie das Anniversary uä. - die haben 2Ohm..

    Ich meinte schon die einfachen classic...die hatten früher 2 ohm...irgendwann hat ortofon auf 6 ohm gewechselt. Ob und wie sehr man den Unterschied am Ende bei gegebenem ÜT merkt sei mal dahingestellt.

    Moin,


    bonded tips? Auf den Fotos ist der Diamant in den Alunadelträger eingepresst, genau so wie es bei meinen alten Classic A ist.


    Erfreulich, dass man von 6 Ohm wieder auf 2 Ohm Innenwiderstand (im Vergleich zu den aktuellen Classic Modellen) gegangen ist. Dafür ist halt mein ÜT optimiert.


    Ich werde mir wohl eines der #1 SPU als back up zu meinen Classic A und Gold A holen. Günstiger wird der Einstieg in die SPU Welt sicher nicht mehr werden..."ärgerlich" nur, wenn Ortofon diese #1 Modelle später noch als A Shell bringen sollte...ich würde halt lieber die A Shell haben.


    Gruß


    Ron

    Moinsen


    ich denke hier ist ggf. eine ungenügende Absaugung bzw. Restfeuchte auf der Platte die Ursache. Genau die beschriebene Bildung von einem "Staubknäul" hatte ich früher bei knosti gereinigten Platten. Hier war die auf der Platte zurück gebliebene u angetrocknete Flüssigkeit die Ursache. Oft so stark dass ich nach einer 1/4 Seite die Nadel von diesem Knäuel befreien musste.


    Mit der okki nokki und lads hatte ich noch nie derartige probleme...ich nutze es nur nicht mehr, da es in der Ansatzflasche sowie im abwassertank in der maschine extrem leicht schimmelt.


    ich denke du solltest noch mal deine reinigungs bzw. Absaugprozedere überdenken.


    Gruß


    Ron

    Moin,


    DasTeil sieht ja richtig besch***** aus...für meinen Geschmack zumindest. Zerklüftet wie ein Gebirge mit dem ganzen Technozierrat. Hätte man lieber den originalen Apolyten gepimpt wieder auflegen sollen.


    Aber vermutlich stellt sich die Zielkundschaft genau so einen aktuellen megabuck Plattenspieler vor.


    Grüße


    Ron

    Moinsen,


    Ich denke nicht, dass man die im Paper von der vacuumstate seite dargestellten Ergebnisse so ohne weiteres auf alle typen verallgemeinern kann. Hier spielen vermutlich die verwendeten Materialien sowie deren Verarbeitung eine gewichtige Rolle. Bei den üblichen, im audio Bereich häufig verwendeten doppeltrioden, diversen verbundröhren, bis hin zu zb. 5u4gb gleichrichtern, welche ich in großer Zahl eingelagert habe, kann weder ich noch Leute aus dem Bekanntenkreis nennenswerte Probleme berichten. Letztens habe ich ca. 50 nos 6bg6ga gemessen, alles 50-60er, da war keine einziger Ausfall dabei. Ich würde an der stelle keine angst vor nos ware schüren...oder vielleicht doch, um die preise nicht weiter anzuheizen ;)


    Ron

    Moinsen,


    Bei 60 % Ausfallquote, könnte man allerdings auch vermuten, dass du zb. bereits gebrauchte, anderswo ausselektierte Röhren als "NOS" gekauft hast oder die Geräte/Schaltungen in denen diese abgepfiffen sind nicht ganz koscher sind.


    Ob man nun NOS klanglich bevorzugt oder nicht muss jeder selber entscheiden. Nur weil jemand bei sich daheim, aus welchen Gründen auch immer...Schaltung, Peripherie, Raum..., keine Unterschiede wahrnimmt, heißt das nicht, dass es diese generell nicht gäbe. Eine RCA clear top ecc82 z.b. klingt imho deutlich anders, alleine schon tonal, als eine Mullard k61square getter ecc82. Mal ganz zu schweigen von den unterschieden zu manch Chinesen ware, die ich zum Teil, auch im eingang meiner Gitarrenamps, als völlig ungenießbar empfinde.


    VIele Grüße


    Ron

    Moinsen,


    das Thema wurden in den Jahren bestimmt 1000x hier und anderswo im www diskutiert. Man müsste halt mal die Suchfunktion nutzen.


    Ich würde zum Probieren z.B. den MC4 von E.a.r. nehmen, der hat 4 Abgriffe für Systeme mit 3, 6, 12, 40 Ohm Innenwiderstand...da ist man in einem gewissen Bereich flexibel und hat einen klanglich guten ÜT...wobei "besser" natürlich immer geht.


    Gruß
    Ron

    Moin,


    Vielleicht sollte man sich auch mal das Thema Raumakustik ansehen und auf dem Gebiet was machen, sofern noch nicht geschehen, ehe man bei lautsprecherpaar 21, 22, 23...ist. Selbst vermeintlich optimale Räume profitieren von gezielten Maßnahmen imho oft mehr als durch den Austausch einzelner Komponenten.


    Zu dynaudio fällt mit nur gepflegte lange weile ein...ich hatte mal die special 25 da...Sa nett aus aber war im Vergleich zu meiner iroise 500 ein langweiler erster Güte.


    Viel Erfolg bei der weiteren Suche.


    Ron

    P.S.


    Das Thema LADS möchte ich mal aufgreifen...würde ich mit der ON, aus eigener Erfahrung, nicht empfehlen. Rein von der Reinigung und Kosten her ist LADS wirklich empfehlenswert, allerdings hatte ich damit nach einiger Zeit Schimmel all over im Tank. Auch nach dem entleeren bleibt immer ein wenig Restflüssigkeit in der Maschine...und das LADS zur Schimmelbildung neigt ist ja bekannt. Dies hat sich durch einen unangenehmen Geruch beim Saugen bemerkbar gemacht.


    Mit X2000 von Hannl hatte ich bisher keine Probleme dahingehend. Auch nicht mit Schimmelbildung in der Applikationsflasche.


    Gruß


    Ron

    Moin,


    Umdrehen würde ich mit Flüssigkeit drin nicht empfehlen...ich habe eine Okki Nokki aus 2012, da war die silikonabdichtung oben auf dem Deckel des Plastikgefäßes mit der zeit abgegangen u die silikonwürste lagen nur noch lose danneben...hätte man das ganze mit Flüssigkeit umgedreht wäre das schön durch alle ritzen in die Maschine gelaufen.


    Die ON zerlegen hab ich nicht besonders aufwändig in erinnerung...von unten kam man bei meiner Version einwandfrei an das innere heran.


    Gruß


    Ron

    Moin,


    als Endanwender könnte man sich natürlich auch tiefergehende Beschäftigung mit theoretischen Abhandlungen über das Thema sparen und einfach wie gewohnt mit neu eingesteckten Röhren Musik hören. Im "Normalbetrieb" sprich einige Stunden Musik / Tag, kann man sich ein paar Tage an gewissen Klangveränderungen freuen und dann das Thema abhaken.


    Gruß


    Ron

    Moinsen,


    Gryphon könnte ggf. auch einen Versuch wert sein...mir persönlich gefielen vorallem die älteren Konstruktionen optisch gut. Mein damaliger Gryphon Tabu Century Vollverstärker und Orestes lim. Phonostage waren für Transistorgeräte schon sehr musikalisch und der vorallem der Tabu hatte tonal viel von dem, was viele mit "Röhre" assozieieren.


    Was Gryphon aber auch Atmasphere (hatte die M60 Monos für einige Wochen da) ein ganzes Stück zu wirklich großartigen Geräten fehlt ist noch ein ganzes Stück mehr "Musikalität" oder einfach die Fähigkeit den Zuhörer zu fesseln. Gerade die Atmasphere sind bei mir eher durch ihre Durchsichtigkeit und Klarheit aufgefallen, als das Musik mich auf emotionalem Level damit besonders angesprochen hätte...eher im Gegenteil. Da fand ich meine seelige Paragon/ VAC Röhrenelektronik und auch den Gryphon besser.


    Ron


    Dies ist (leider) nicht meine Shindo 300b-Limited sondern nur ein Fundstück aus dem www. Erinnerte mich an meinen Fauxpas: mein erstes Foto meiner Concertino mit diesen Füßen hier im thread. Brachte hörbar nichts.


    Wobei ich die Füße unter den Original-Gummifüßen ja gar nicht getestet habe - ob ich vielleicht doch...
    Ich weiss: sieht ausgesprochen blöd aus!


    Grüße von Doc No

    Naja wers brauch...solche Füsschen sind wohl eher was für Hifi-Neurotiker...man eh kann davon ausgehen, wer 300B lim. daheim hat, wird auch die Bank haben, da hat es sich mit Füsschenkram usw. meiner Meinung nach eh erledigt.


    Hatte mein erstes Royal N in gleichem, allerdings stark modifiziertem Arm auf einem TD520 montiert. Das war auch ziemlich gut, bis ich den Arm auf mein neues Amazon-Laufwerk baute. Ergebnis: obwohl der Arm besonders resonanzoptimiert wurde...grauenhaft. Er passt nur auf ein Laufwerk, dass noch mehr resoniert, so dass diese Schwäche nicht weiter auffällt.
    Zur Verträglichkeit SPU`s mit Einpunktern möchte ich mich nicht weiter äußern, da es ja scheinbar begrenzte, aber wohl geglückte Versuche gibt 8o
    Mit den heute erhältlichen (SME-Standard????) wünsche ich viel Spaß beim hören :thumbsup: .
    Jürgen

    Moin,


    naja zum Thema für und wieder SME 3012 wurde ja im www schon mehr als genug geschrieben, deswegen will ich das auch nicht weiter ausführen. Mein SME 3012R und auch einer ohne R liefen damals, ganz unverbastelt, neben meiner Verdier auch auf meinem Zweitlaufwerk dort direkt neben Schröder oder Audiocraft. Klar klang z.B. ein Kiseki oder Koetsu am Schröder ganz anders als SPU am SME und erstere Kombis hatten auch was, grad den Schröder Arm mochte ich sehr, hätte ich mich entscheiden müssen, hätte ich aber immer SME plus SPU gewählt. Über etwaige Resonanzen oder die vergleichsweise rustikale Technik des SME habe ich mir beim Hören auch keine grauen Haare wachsen lassen, dafür gab es auch keine Anlass.


    Viele Grüße


    Ron


    Moin,


    ich hatte den AC4000 inkl. dem schweren S-Rohr für SPU in Benutzung und auch das Silikonöl mit der richtigen von AC vorgesehenen Viskosität, was damals gar nicht so einfach war zu finden. Der Arm war sehr schön mit modernen MC's oder auch meinem damaligen Kiseki. Mit SPU hat mir das nicht so gefallen...meinen damaligen SME 3012R fand ich im Vergleich viel besser, damit rastete der Klang ein, war stabiler, organischer...weniger fisselig.


    Viele Grüße


    Ron