Posts by Urs

    Micha,


    etwas weiter oben in diesem Thread , (Nr 516) findest Du einen älteren Vergleich


    Der SPU-Thread


    Aktuell spielt bei mir gelegentlich 1) das SPU Century, das einerseits alles was die anderen SPU können (konnten) , noch etwas "besser" macht.

    Andererseits spielt das Century halt eben schon so in Richtung "HIFI-High-End" oder wie immer dieses Klischee auch heissen soll. :wacko:


    Detaillierter ? Höher auflösend ?? noch knackiger Bass ???....aber unter dem Strich finde ich das Century halt eben doch "stimmiger & natürlicher“.


    Mit dem Century ziehst Du halt auch preislich in die „Top-Liga“ ein….;)


    Gruss

    Urs



    1) Ich habe noch andere Tonzellen, die ähnliche Qualtäten haben –

    einen Entscheid treffen, ob besser oder was ? NEIN, nur anders. Und Sorry, detaillierte Klang-Vergleiche sind leider nicht meine Stärke

    Nach unserem etwas Off-Topic „Technischen Exkurs“ ;) möchte ich doch das Start-Thema wieder etwas in den Vordergrund bringen.


    Vielleicht eine etwas hypothetische Frage:

    Wenn eine („alte“ ) Mono Platte wieder neu aufgelegt wird, bedingt dies zwingend ein umfassendes Re-Mastering ? evtl. sogar auf Digitalem Weg ?
    "Oh Graus" – klage ich schon mal präventiv als "Analogiker der alten Schule" :(


    ODER: könnte dies vom alten Masterband ohne wesentliche Umarbeitung direkt geschehen ? (es ist ja anzunehmen, dass das Original Masterband – oder eine hochwertige Kopie, noch vorhanden ist)


    Und da wären wir wohl wieder bei der Eingangsfrage: Wäre so ein Re-Issue dann mindestens gleichwertig oder besser als das Original ??


    Gruss

    Urs

    FLHX,


    Tia, Du hast gleich das Problem beschrieben:

    Der AMR PH-77 ist eine "Tickende Reparatur Zeitbombe" =O ( und ein Rücken-Schreck dazu ..!! )


    So hoffe ich mal auf viel Glück & zuverlässige Bauteile ; trotzdem behalte ich als "Back-Up" meinen Audio Note MM-Röhren Pre. Der hat zwar keine anderen EQ-Kurven, ist aber klanglich mit meinem Airtight SUT ein fast ebenso superbes Gespann.


    Gruss

    Urs


    PS: "Notfalls" müsste dann zur gegebenen Zeit ein aktueller "Multi-Kurven-Allround-Phono-Pre" gefunden werden. (z.b. von Audio Research, Allnic, TW-Acoustics RPS 100 , etc )

    Noch ein Off-Topic Kommentar: die MC-Section des PH-77 ist also Solid State ? hatte ich fast befürchtet und gehe daher via Direkt Input als MM-Signal vom SUT rein.

    Wenn man obige - übrigens schöne & interessante – Fotos betrachtet, fällt mir auf, dass die RIAA Kennlinie irgendwo in der "Mitte" der Wahlknöpfe erscheint: Hinweis auf einen sinnvollen „Technischen Kompromiss“ ??


    Zu Nadias Anmerkung betr: Röhren ! die sind immer gut …nicht nur für MONO !! ;)


    Eine „ quasi Transistor-frei Analogkette mit VIELEN Kennlinien“ war immer mein Ziel…halt mit Übertrager & (MM)-Röhren–Phono–Pre: Ein AMR PH-77 – nicht geheim, aber leider SEHR rar – und ein echtes - gerade auch klangliches - Schwergewicht…:)

    Damit spiele ich ALLES, von Schellack über Monos und Stereo !


    Apropos: Ich bin gespannt, welches „Phono“ -Geheimnis sich da - evtl. bald ?? - offenbart :saint:


    Gruss


    Urs

    ===============

    PS: der PH-77 hat über 20 Kennlinien.....

    PPS: Mein Airtight - Übertrager ist meine "Phono-Schaltzentrale" : 3 Eingänge, zwei Verstärkungen und Bypass - OK der PH-77 könnte es wohl auch. Dank SME Wechelköpfen kann ich daher rasch umstellen


    Mit dem "Reinrutschen" von Stereo-Anteilen meinte ich iegentlich diesen unten ** angeführten Aspekt:

    =================

    Zum Thema Schneidkopf Mono/Stereo ist meine Information durch einen praktizierenden Cutting Ingenieur, dass nach der reinen Lehre der echte Monoschneidkopf die besseren Ergebnisse liefert. Grund: Der Stichel, ein beheizter Rubin, wird in der lateralen Ebene mechanisch geführt.

    **Das ist präziser als es der Steropkopf kann wo der Stichel ja schwebend im Magnetfeld lateral geführt wird.

    ============

    Aber da handelt es sich - falls dies wirklich eine (marginal ?) hörbare Auswirkung bewirken sollte - hoffentlich um Ausnahmen ! oder etwa doch nicht ??


    Gruss

    Urs

    Skeptiker,


    Ja, das Thema wurde tatsächlich schon diskutiert -

    und ja: mein IKEDA-Mono ist meines Wissens eine "Lateral-only Zelle", d.h. ich werde damit sicher keine „echten“ Stereo-Platten abspielen; das ist auch kein Problem, denn dafür habe ich genügend sehr gute Alternativen. :)


    ABER: Wenn das Signal ursprünglich nur Mono war - und jetzt kommt eben die Krux !! - wenn keine Stereo Anteile zugemischt wurden, und/oder beim Schneiden mit Stereo-Kopf irrtümlich „reinrutschten“, sollte ich solche Monos eigentlich mit dem IKEDA anhören können.

    (Was ich natürlich nicht kenne, wäre die korrekte Nadelgrösse für so eine "halb-definierte" Platte)



    Gruss


    Urs

    Ein „Monophones Grüezi“ in die Runde,


    Wenn ich Joachim richtig verstanden habe interessiert ihn, wie Re-Issues von original MONO Aufnahmen nach der Neuauflage klingen, speziell wenn diese mit einem Stereo-Kopf geschnitten wurden.


    Als „quasi Sammler“ - Sorry, Joachim, leider eher im Jazzbereich - interessieren mich zwar vorwiegend die „Originale“, aber das Thema beschäftigt mich trotzdem. Denn ich bin nicht sicher, ob das, was ich als vermeintliche Original-Monos habe, auch wirklich die Ur-Ausgaben sind.


    Ausserdem habe ich in meinem Dixie- & Swing, etc. - Fundus erstaunlich viel Material gefunden, dass ursprünglich sicher Mono aufgenommen wurde, aber jetzt trotzdem als „Stereo“ markiert ist. (und ich meine nicht die vermaledeiten „Enhanced Stereo-Sound Scheiben“ aus der frühen Stereozeit) Klanglich scheint’s zwar sehr wohl Mono zu sein – aber ich habe Bedenken, diese Platten mit meinem „True-Mono-Pick-up“ abzuspielen.


    Was mich auch sehr interessiert:

    Sind solche Re-Issues (ob Klassik oder Jazz) auch noch RE-MASTERED, d.h. hat da ein mehr oder weniger kompetenter Sound-Ingenieur noch was getuned ?

    Wurden in diesem Schritt ehemals Nicht-RIAA Platten zu RIAA um-geschnitten? (Mit oder ohne Stereo-Schneidkopf )


    Gruss


    Urs

    Moin,


    Falls nicht bekannt: es ist zwar Steckdose-Birnchen, aber die alte Lenco Lamp, die konnte so was.


    Viele Grüße

    Tobias

    ================

    Tobias,

    Ja, das LENCO Licht habe ich im Netz gesehen.

    Das "hängt" / klebt ?? aber an der Haube und leuchtet eher von oben


    Gruss

    Urs


    Ich bin da immer noch am "Planen & Basteln", noch ohne Erfolg

    (ich glaub, einige der alten EMT Dreher hatten so was eingebaut - oder war das bloss die STROBO Lampe ??)

    Mein Plattenspieler "High-Light"   :) wäre eine kleine Akku-LED Spotlampe, die speziell die Nadel beim Auflegen beleuchtet

    ...und sich beim Öffnen der Haube selber einschaltet und beim Schliessen wieder ausschaltet.....;)


    Gruss


    Urs

    Christian,


    wenn Dir die „Lärm“- Abstrahlung von hoher Wichtigkeit ist, solltest Du evtl. auch sogenannte „In-Ears“ (IEM - In Ear Monitors) in die Auswahl nehmen.

    Ich hatte vor Jahren mal ein Paar speziell fürs Reisen, z.b. im Flugzeug, und die Lärm-Minderung war sehr gut.

    Leider habe ich wenig eigene Erfahrung mit den neuen aktuellen „High-End In-Ears“, aber die Klangqualität soll - je nach Preis !! – hervorragend sein, und die Abstrahlung nach Aussen ebenso. Kurze Hörchecks im Laden waren immer überraschend gut .


    Manche Benutzer haben aber wenig Freude am „Gefummel“ mit dem Kabel ums Ohr, etc. ist aber Geschmacks– & Gewöhnungssache.


    Gruss


    Urs


    PS: Die Denon "Closed Phones" (D7200 + D9200 ?) haben tatsächlich einen guten Ruf - ich hatte einen Weile den 7200

    Michael,


    Sooo "Neu-modisches Zeugs" ;) hatte ich bisher noch nicht zum Verarbeiten.

    die "neuesten" Schellacks waren von ca. 1945, vieles aus den Dreissigern des letzten Jahrhunderts :)

    Vermutlich (?) würde ich dann die definierte/bekannte Kennlinie brauchen...oder ich erstelle gleich zwei Raw-Master....


    Gruss

    Urs

    Kollegen,

    Danke für Euer Feedback.


    Tja, das mit der RIAA Entzerrung hat mich anfangs auch gewundert (bzw. "gestört" !?)


    Wie mir unser Technik-Experte mitteilte, sei dies aber so quasi „der Standard“ bzw. eine Vereinbarung innerhalb der Archivierungs-Wissenschaften , dass der RAW-Master eben als RIAA Datei abgelegt wird. Der Endbenutzer kann dann selber die Korrekte – so diese definiert ist !! – oder die am besten passende - sprich die persönlich am angenehmsten klingende !! – EQ-Kurve selber auswählen.


    Wie ich im Artikel schon ausführte, ist RIAA nicht nur klar definiert, sondern mit den aktuell verwendeten Phono-Pres auch korrekt umgesetzt.

    Zu Schellack-Zeiten wurde zwar ab ca. 1925 /26, als die elektrischen Aufnahmen begannen, auch EQ-kurven definiert, ob die UMSETZUNG dann auch korrekt erfolgte, ist eher ungewiss.

    Meine Interpretation dieser RIAA Regel wäre mit anderen Worten: Wenn ich heute nach meinem besten Wissen & Gewissen eine vermeintlich definierte EQ-Kurve beim Abspielen / Speichern eben falsch einsetze, hat der End User dann das Problem rauszufinden, was jetzt gilt.


    Wie ich auch erläuterte, ist RIAA bei Schellacks zwar nie ganz richtig (!!) aber als „Arbeitshypothese“ doch ganz brauchbar.


    UND, ich mache da kein Geheimnis: Das Raussuchen - oder vielfach eher ein rein vergleichendes Rausfinden - der richtigen EQ-Kurve kann ganz zeitaufwändig sein. Und das Resultat dann doch wieder unklar; es sei denn man habe das Musikalische Grundwissen / (absolute) Musikalische Gehör, um auf Grund des Gehöhrten einen kompetenten Entscheid zu fällen.

    Grad bei alten Schellacks waren diese EQ-Standards teilweise sehr willkürlich, bzw. sogar kommerziell definiert, nach dem Motto: Nur MEIN Abspielgerät kann MEINE Platten richtig klingen lassen !


    Ich hatte anfangs endlose „Hör-Vergleiche“ mit dem REK-O KUT RE-Equalizer gemacht, ohne was Musikalisch Gescheites klar entscheiden zu können…(Man beachte: Was mir persönlich am besten gefällt, muss dann grad nicht das Musikalisch korrekte sein….)  ;)


    Daher mein Eingeständnis: ich bin leider klar der eher Technik-Lastige UN-Musikalische Geniesser…und halte mich somit strikt an RIAA.


    Gruss


    Urs


    PS: Seit ein paar Tagen habe ich jetzt einen hoch-wertigen Röhren-Phono-Pre, der bis 23 EQ-Kurven kennt - den brauche ich aber NUR zum Hören….