Posts by Urs

    baltaman

    Ja, ich habe "leider" ;) nur den 3012R, mit dem Bronzelager , aber der normalen Basis-Platte.

    Der Thorens TD520 hat jedoch glaub Panzerholz -oder ähnlich ? - als Tonarmauflage ; evtl. hat das auch einen positiven Einfluss ?

    Aktuell ist das Reference in einem ARCHE Headshell eingebaut - da lässt sich VTA und Azimuth recht gut einstellen.


    Gruss


    Urs

    Steffen,


    Deine Vermutung ist korrekt: ich hatte ein Jubilee (ich kaufte dieses quasi zwecks "Funktions-Test"; habe es eben grad verkauft) und jetzt eben das Reference.


    Die Eva Cassidy's Night Fall Platte kenne ich nicht.

    Aber ich haben eine alte Dixie-Jazz-Scheibe, wo beide Deccas an einer Stelle hängen blieben...ärgerlich..!!

    ABER: Sogar mein SPU Century scheiterte - es ist vermutlich ein Pressfehler, oder "eingewachsenes Staubkorn" oder so was.

    Nur das KOETSU Platinum spielte völlig problemlos.;)


    Klanglich ist das Reference eine "Dynamische & Echte" Musikmaschine; ideal für eher Groovige & Poppige Musik, wie Jazz, und so: Musik & Spielspass vor Details um der Details willen !


    Für Klassik, mit feinsten Nuancen der Streicher , oder Cembalo, mit dem harten Anriss, spielen das SPU und speziell das Koetsu halt schon noch etwas farbenfroher, eleganter und transparenter.


    ABER: dies ist ein sehr unfairer Vergleich, kosten die beiden Tonzellen ein Mehrfaches des Reference, und sind evtl. daher noch eine Liga höher einzuordnen.


    Gruss


    Urs

    Das Thema Headshells beschäftig mich seit einiger Zeit, d.h seit ich eine „SME Headshell„ –taugliche Analogkette habe.


    Sorry, meine Ignoranz und daher etwas Off-Topic:

    Wer und was ist diese KORF Audio GmbH ? Eine OEM Manufaktur für die Branche oder sind die ein Hersteller mit eigenen käuflichen Produkten ? - und daher evtl. nicht unabhängig ?


    Trotzdem finde ich die KORF-Blog Artikel sehr interessant , mit den diversen Messungen.

    Ich stelle einfach mal fest: Diverse Headshell Typen und Materialen ergeben diverse Messresultate.

    WIE diese dann auf ein bestimmtes Klang-Resultat und dies besonders in Kombination mit wechselnden Tonabnehmern, Tonarmen und Plattenspieler übertragbar sind, kann ich nicht beurteilen.


    Ein Aspekt fällt mir aber auf: Die komplexen Headshell Modelle - Stichwort: Orsonic ! - werden von den KORF Experten scheinbar als „besser“ eingestuft.

    Ebenso interpretiere ich, dass „Keramik“ - oder ähnliche steife Materialien - Vorteile bringen könnten Stichwort: KORF Mystery Headshell ??

    --> Gibt’s dazu weitere Infos ?


    Wie wäre das ARCHE Modell von acoustical systems einzuordnen ? Wäre spannend, davon solche Messungen zu sehen, bzw. das Resultat zu HÖREN…

    Ich nehme mal an, dass es im weitesten Sinne mit einem Orsonic vergleichbar sein könnte ?


    Gruss


    Urs


    ....der sich grad fürchterlich ärgert, dass er ein SCHICK-Grafit Headshell kaputt gemacht hat, weil ich unvorsichtig die Schrauben zu fest angezogen habe …. :cursing:

    ...ist aber nicht wirklich wohnzimmertauglich;)


    Gruß Jan

    Jan,

    Kollegen,


    Die EMT's wurden eher nicht fürs Wohnzimmer "engineered" ;)

    Meines Wissens wurden sie speziell für die Studios entwickelt, die auch EMT Tondosen verwendeten


    (Leider) habe ich auch keinen dieser Überflieger Phono-Pres.

    Ich weiss aber wo sie herkommen ...OK, nice to know- aber nützt mir auch nichts....:(


    Gruss


    Urs

    ===============

    Gear Acquisition Syndrome oder auch GADGET Acquisition Syndrome (kurz: »GAS«, frei übersetzt: »Ausrüstungs-Anhäufungs-Syndrom«) steht für ein Syndrom, das die Betroffenen dazu veranlasst, permanent Ausrüstung zu kaufen und anzuhäufen. Ursprünglich kommt das Phänomen aus dem Musikbereich und wurde als »Guitar Acquisition Syndrome« bekannt. Schnell wurde es aber auch auf andere techniklastige Bereiche ausgeweitet und »Guitar« allgemeiner durch »Gear« ersetzt.

    ===================


    ...obiges quasi als Einleitung - und Erklärung - zu meinem Anliegen. ;);)


    Mein Decca Jubilee gefällt mir ja schon mal sehr gut, und da ich somit "DECCA BLUT" geleckt habe, kommt unweigerlich die Frage:

    Wer kann mir den klanglichen Unterschied - bzw. Aufstieg ? - ( siehe GAS !! ) - zum Decca  REFERENCE erläutern ?

    UND: ist das Reference eine noch empfindlichere Mimose bezüglich Tonarm, Headshell , etc., als das Jubilee ? Wobei ich, wie erwähnt, mit dem Jubilee am SME, sehr klar komme.


    Danke für Eure Hinweise & „Warnungen“ :merci:


    Urs

    Ein langjähriges „GAS-Opfer“ =O

    Dieser „Nahfeld-Quatsch“ - und damit eigentlich auch Kopfhörer :) - lassen den Hörraum halt aussen vor.


    Glücklich, wer einen akustisch optimierten Abhörraum sein eigen nennt – Pech für viele von uns, die sowas nicht haben (oder nicht via Raum-Tuning, DSP, oder wie auch immer, den Raum verbessern können.)


    Was mich aber nicht hindert, in meiner akustisch lausigen Wohnstube recht hochwertige aktive Lautsprecher von LINN zu betreiben UND ebenso hochwertige Kopfhörer , wie STAX, etc. zu geniessen.


    Ach Ja: so „quatschige“ Nah Feld Monitore MEG RL 906 benutze ich höchst genussreich an meiner PC- und Büro Abhöre…;)


    Gruss


    Urs


    Sorry - vielleicht etwas "OT" - Ich bin ein Jünger des "Source First Dogmas"... was immer hinten dran hängt...:saint:

    Jubilee-2.jpg

    Jubilee-3.jpg

    Hier Teil 2.


    Sieht es nicht hübsch aus ? ;)Sogar eine Art "Vintage-Like"?


    Auf jeden Fall sieht es nicht nur gut aus, es spielt sich auch schön.

    Vielleicht hatte ich einfach Glück, dass das Jubilee und die JELCO-Headshell genau zum SME 3012R Tonarm- und Tonarmbasis meines Thorens TD 520 passen.


    Ich muss gestehen, dass ich nicht wirklich in der Lage bin, eine vernünftige klangliche Einschätzung abzugeben, da ich keine Referenz habe:

    · Ich habe noch keine Decca oder besonders kein Jubilee in meinem System gehört.

    · Alle meine anderen Pick-Ups, wie Ortofon SPU, KOETSU „Platin“ -Zellen, sind viel teurer (um den Faktor zwei- oder sogar viermal), daher kann ein Vergleich kaum als „fair“ bezeichnet werden.

    · Das Jubilee ist "kalt aus der Box" und ich habe keinerlei Feinabstimmung vorgenommen, außer der Einstellung von Azimut und VTA mit einer Wasserwaage.

    · Einige kritische Aspekte, die gelegentlich erwähnt wurden, kann ich nicht nachvollziehen: Kein Brummen, kein ungewöhnliches Oberflächengeräusch usw.


    Das Einrichten war eigentlich recht einfach, außer dass das Jubilee „ imperiale Gewinde“ zu haben scheint und alle meine HS-Schrauben nicht passten . Glücklicherweise liefert DECCA eine Art Gewindestange und passende Muttern. Warum die beiden Stangen ungleich lang sind, weiß ich allerdings auch nicht.

    Wie von anderen Benutzern vorgeschlagen, habe ich auch ein Stück HS-Dämpfungsmatte verwendet.


    Mein SME 3012R hat ein modifiziertes Bronze-Lager, nicht den Originalkunststoff. Ein weiterer Beitrag zur guten Handhabung des Jubilees könnte die Tonarmplatte des TD520 sein, die aus einem speziellen Holz (?) besteht (die eigentliche Tonarmbasis ist der ursprüngliche SME -Metalltyp).


    Meine vorläufige Zusammenfassung:

    Bisher kann ich nur sagen, dass das Jubilee meine Erwartungen voll erfüllt oder sogar übertrifft.

    Ich hatte NICHT erwartet, dass das Jubilee DIE "Top-High-End" Tonzelle ist. Das Jubilee hat dennoch die magische Eigenschaft, den Hörer ohne Ablenkung direkt in die Musik zu ziehen. :)


    Grüße


    Urs

    Uli,

    Danke für den Hinweis zum sehr langen Lencoheaven Thread !

    Tja, DECCA und SME scheint eher ein "Casino & Lotto - Spiel" im Sinne von "Alles oder NICHTS" zu sein.


    Urs


    Das Jubilee ist frisch aus der Box - an einem JELCO Headshell montiert, KLINGT GUT :) - und ein erster SEHR provisorischer Eindruck ist: Casino & Lotto "Gewonnen" ! :saint:


    --> mehr Eindrücke später


    Urs

    Morgen Tom,

    ....

    Einer mehr für unsere SPU-Selbsthilfegruppe, einem Treffen abhängiger Musikliebhaber, die sich regelmäßig über den Umgang mit Ihrer Sucht des exzessiven „SPU Hörens“ austauschen. ✌️


    Gruß Stephan

    :sorry: Hoffnungsloser Ansatz...

    da gibt's keine Kur, ausser NOCH MEHR MUSIK....:saint:


    Urs ;);)

    Nochmals Merci für's Feedback.

    Ich habe grad diverse Reviews & Tests gelesen - und ein Aspekt der DECCAs scheint klar:

    Sie können kritisch sein beim Justieren & "Umfeld" (Tonarm, HS , etc)


    Urs

    Danke Euch !


    dass der SME 3012R ein Problem sein könnte, erstaunt mich.

    (Eine Alternative habe ich nicht; beide meine 3012R haben neue Bronzen Lager, aber die Originalplatte)


    In SEHR alten Kommentaren in diesem Thread wurde das Thema zwar aufgegriffen, aber ich beurteilte es eher als nicht „Match-Entscheidend“...


    ABER ?? ?(

    „Merci“ für weitere Infos dazu !!


    Gruss


    Urs

    Frage eines DECCA-Möchte-Gern-Anfängers an diejenigen, die neben DECCA auch andere Tonzellen kennen und schätzen.


    Ich habe schon ein sehr gutes SPU und 2 KOETSU Zellen. Mich reizt aber die völlig andere Technologie eines DECCA.


    Macht es Sinn, sich mit einem „DECCA Einsteiger-System“ zu beschäftigen - oder soll ich mich „wenn-schon-denn schon“ , gleich um ein etwas „höher-wertiges“ DECCA bemühen ?

    Wenn JA: Welches ? bzw. Welcher Nadel Typ ?


    • Thorens TD520 & SME 3012R; Phono-Stage ist eine AMR-Röhrenstufe, mit, so glaub ich, genügend Anpassungsoptionen. (Der Trafo ist ja bei DECCA’s eher unnötig)

    Danke für Eure Hinweise und eventuelle "Anfänger-Stolpersteine" beim (Neu-) Einsatz eines DECCA ;)

    Gruss

    Urs

    Gerne möchte ich hier das Public Domain Project "PDP" , bzw. die Schweizerische Stiftung Public Domain, speziell aber das Teil-Projekt CULTLIB vorstellen.


    https://de.publicdomainproject.org/index.php/Hauptseite


    https://sfpd.cultlib.ch/de/index.html


    Die Haupt-Idee des Projektes ist, ein öffentlich zugängliches Digitales Archiv von Schellackplatten zu betreiben. D.h. die gespeicherten Musik-Inhalte sollen frei heruntergeladen werden können


    "Der Zweck der Schweizerischen Stiftung Public Domain ist die Erhaltung und das Zugänglichmachen gemeinfreier Tonaufnahmen unseres kulturellen Erbes."


    Das CULTLIB ist eine etwas pragmatischere Variante, als das PDP, und wir haben jetzt über 3000 Tracks aufgeschaltet - es kommen laufend neue Platten dazu.


    Musikauswahl: „Querbeet“ ...von Caruso bis Teddy Stauffer, aber auch die üblichen Verdächtigen der Klassik aus (frühen) Schellack-Zeiten sind da. Ein Schwerpunkt sind aber sogenannte HELVETICA Aufnahmen, d.h. Schweizer Musik oder sonst wie mit einem „Schweiz-Bezug" .


    Auch variiert die Tonqualität von erstaunlich gut bis halt "Sehr Historisch".


    Zu beachten ist, dass zwei Dateien verfügbar sind:


    1. Direkt unter dem Label eine reduzierte & gefilterte MP3 Datei fürs schnelle Reinhören

    2. die originale, d.h unbearbeitete „Roh-Master“ Datei im 192/24 FLAC-Format, die vom Benutzer heruntergeladen werden muss.


    Achtung: die FLAC Dateien sind "per Definition" immer mit der - falschen !! – RIAA Kurve aufgenommen. (Details bitte im Artikel nachlesen)


    Mittels Audacity, dem VLC-Player oder ähnlicher Musik-Software, können die weiteren Anpassungen, wie korrekte Entzerrkurven, gegebenenfalls „De-Klicker„ oder ähnliche „Verschönerungen“ gemacht werden.


    Ich habe im Anhang einen Artikel eingefügt, den ich für das Schweizer AAA-Heft verfasste.


    Viel Spass bei einem wahrlich knisternden Hör-Erlebnis ;);)


    Gruss


    Urs


    Heimarbeit_im_Dienste_der_Schellack-REV-AAA-Heft.pdf


    PS: Ich habe den Thread mal in "Phono-Allgemein" eröffnet, und nicht unter "Digital".....

    Erik,


    In Ergänzung zu obiger Anmerkungen von Dirk.


    Was ist Dein Ziel dieser Digitalisierungs-Übung ?

    oder welche Qualitätsansprüche hast Du ?


    „Digitalisierung“ kann nie besser sein, als das analoge Original. Du kannst sicher da und dort noch etwas mit der Software nachhelfen und flicken (z.b. mit De-Noiser, De-Klicker , im Audacity oder so) aber wirklich besser wird’s nimmer…:sorry:


    Mein Dogma ist daher „Source First“. Mit anderen Worten: Was Du beim korrekten Analogen Abspielen „verspielst“ , ist weg.


    Gruss


    Urs