Posts by SL-1210

    Hallo,


    ich betreibe das Cadenza Bronze mit der 12er Compliance an meinen Technics 1200 und 1210. Deren effektive Tonarmmasse beträgt 12 Gramm, wie bei Holger mit seinem Schröder. Nach dem Rechner der Vinyl-Engine liegt die Resonanzfrequenz jeweils bei 10 Hz. (also mitten im grünen Bereich).


    Auch bei mir spielt das Cadenza Bronze prima, genau so wie ein Ortofon Valencia mit einer Compliance von 12. Bei beiden Kombinationen ist mir kein Bassmangel aufgefallen (ich habe auch mit meinem Pro-Ject Xtension 9 S-Shape mit 15 Gramm effektiver Armmasse verglichen).


    Das Cadenza Black mit einer Compliance von 16 spielt an den Technicsen ebenfalls zu meiner vollen Zufriedenheit. Lt. VE-Rechner liegt die Resonanzfrequenz in dieser Kombination bei 8 bis 9 Hz.


    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    mein Dynavector Karat 23R spielt auch heute noch einwandfrei.



    Das Low-Output-MC hat eine chrakteristische Bauform: breit, aber kurz. Es sieht dem Karat 17D zum Verwechseln ähnlich.



    Eine Nahaufnahme des Nadelträgers und des Abtastdiamants.


    Einige technische Daten:


    2,3 mm langer Nadelträger aus Rubin (daher die Typenbezeichnung 23R)

    Improved super elliptical Nadelschliff (was immer das sein mag)

    Compliance 15 (wohl bei 100 Hz, System ist relativ weich, geringe Auflagekraft von 1,5 Gramm)

    0,2 mV Ausgangsspannung


    Grüße

    Gunter

    Hallo Herbert,


    was bereitet dir solche Schmerzen? Weil ich ein Spitzenklasse-MC an den "Discodreher" Technics SL 1200 hänge? Passt aber von den Daten her und klingt m. E. auch prima.


    Grüße

    Gunter

    ...habe lange zufrieden mit dem System gehört . Aber wie das so ist . Mit dem Te Kaitora Rua ein

    Forumsmitglied glücklich gemacht . Höre jetzt mit DV DRT XV - 1t . Das ist der HAMMER !!


    :)


    Der Glückliche bin ich. Es spielt bei mir am Technics SL-1200 Mk. II und ist einer meiner Top-Favoriten.



    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    heute mit der Post gekommen:


    - Ortofon Quintet Mono, ein Mono-MC-System. Alu-Nadelträger, elliptischer Diamant 8 x 18, Compliance 15 (also eher für mittelschwere als leichte Tonarme), recht geringe 0,3 V Ausgangsspannung (bei mir spielt es am B.M.C. MCCI Phono, einem Stromverstärker, und das richtig laut, hier gilt wohl wenig Spannung, dafür viel Strom)

    - Montiert habe ich es auf eine Ortofon SH4-Headshell


    In der Fidelity hat H. Hack geschrieben, dass teure Stereo-MC-Systeme zu überbreiter Bühnendarstellung, insbsondere bei Bläsern neigen und ab und zu Backgroundchöre zu vordergründig abbilden. Das Quintet würde hier glaubwürdiger und geschlossener spielen. Die Bühnenbreite nimmt zwar ab, dafür stimmt die Tiefenstaffelung.


    Da war ich schon ein wenig skeptisch. Ein MC mit einfachem Alu-Nadelträger und einfachem elliptischen Diamant soll bei bestimmter (Mono-)Musik besser klingen als die Edelabtaster wie z. B. Lyra Kleos.


    Tatsächlich war mein erster Eindruck genau wie oben geschildert. Jetzt machen mir die alten Mono-Platten noch mehr Spaß. Wenn schon die Aufnahme vermurkst wurde (dumpf, rauscht, Verzerrungen), dann lässt sich halt nichts machen.



    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    bei mir drehen gerade Singles (passt zwar nicht 100% Thread-Titel, aber es sind ja auch Vinyl-Scheiben)



    Robert Plant - Digging Deep (2019, aber erst 2020 erschienen, Es Paranza Records, 8 Singles Book)


    Die Singles kommen gut rüber. Lästig ist aber die ständige Rennerei zum Dreher, weil nach 4 - 5 Minuten Spieldauer Schluss ist.


    Grüße

    Gunter

    Hallo Music-Man,


    ich habe die ganze Cadenza-Reihe da. Das Black ist mit einer Compliance von 16 das weichste System, die anderen (Red, Blue, Bronze) sind mit einer Compliance von 12 deutlich härter und dürften für deinen relativ leichten Pro-Ject Xtension 10 Tonarm nicht optimal passen. Aber Versuch macht kluch.


    Mein Bruder hat jahrelang sehr zufrieden das Cadenza Black mit seinem Xtension 10 betrieben. Ich habe das Cadenza Black in einem Technics SL 1200 Mk. II mit dem besseren Tonarm des M5G gespielt (eff. Tonarmmasse 12 g.). Die Vinyl-Aufnahmen meines Bruders waren stets einen Tick heller als meine und haben mir besser gefallen. Obwohl meine Kombination rechnerisch besser war. Also: rechnen ist gut, probieren und hören führt weiter.


    Dann habe ich noch ein AT ART9 an einem 40 Jahre alten ITT-Vollautomaten (damals das größte Modell) und einem Aikido New Tone MC-Phono-Pre-Pre mit nachgeschaltetem Aikido 1+ Pre. Diese Kombination rockt!


    Das ART9 ist ein neutral klingendes Low-Output MC System mit mittlerer Compliance (AT gibt die C. bei 100 Hz. an, das ist für die Abstimmpraxis leider nicht hilfreich). Der Innenwiderstand des Systems liegt bei 12 Ohm. Ich habe es mit 180 Ohm abgeschlossen. Du kannst ja deinen Aikido MC vielfältig einstellen. Das ART9 ist zwar mit 1000 EUR nicht gerade billig, aber bei deinen vorhandenen Geräten könnte es trotzdem der Preis-/Leistungstipp sein.


    Grüße

    Gunter

    Noch ein "historisches" Ortofon MC-System:


    Ortofon MC Jubilee



    Dieses System hat Ortofon zum 80. Firmenjubiläum gebaut. M.W. war es das erste MC-System mit diesem Gehäuse und dem hohlgebohrten Neodym-Mangnet, der die Spulen umschließt. Dieses Konstruktionsprinzip wurde dann für die Cadenza-Reihe übernommen.


    Ich konnte das System gebraucht (mit ganz wenigen Betriebsstunden) erwerben. Klanglich ist es einer meiner Top-Favoriten.


    Hier noch ein Foto des Nadelträgers und der Nadel:



    Bor-Nadelträger, Shibata Diamant. Ein richtiger Reißzahn!


    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    nochmal ein Audio Technica System:



    Audio Technica AT-ART9 MC (Low-Output MC, Boron Nadelträger, Line Contact Diamant 7 mal 40 müh). Es spielt an einem 40 Jahre alten ITT HiFi 8015 Vollautomaten. Da dessen Tonarm nicht höhenverstellbar ist, habe ich zwischen Tonabnehmer und Headshell einen Spacer eingelegt, um den Tonarm wagerecht zu bekommen. Der Klang der Kombination gefällt mir.


    Grüße

    Gunter

    Hallo,

    und hallo Sascha,


    zwar auch schon mal gezeigt, aber mit dem Nadelbild vielleicht trotzdem interessant:


    Ortofon MC Windfeld (der Vorgänger des TI)



    Das System hat einen Bor-Nadelträger und einen Diamant mit dem Replikant 100 Schliff:



    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    nochmal ein Ortofon Cadenza:



    Diesmal das Blue (leider stauben sich die Candenzas an der Front und den vorstehenden Seitenwänden ziemlich ein): Rubin Nadelträger, FG 70 Diamant.


    Hier noch ein Foto von meinem Billig-USB-Mikroskop vom Nadelträger und dem Diamanten:



    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    ein Shelter-MC am Technics SL 1210 - das passt! Viel Spaß mit der Kombination. Welches Shelter ist es denn?


    Ich habe das Shelter 901 III mit Line Contact Diamant am SL 1200/1210 am Laufen und bin sehr zufrieden.


    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    meinen gebraucht gekauften B.M.C. Phono MCCI habe ich auf die aktuelle Version "MCCI Signature ULN" bei B.M.C. upgraden lassen.


    Äußerlich hat sich nichts verändert - innen drin aber einiges. Die zweite Platine von links ist neu dazu gekommen. Auf den anderen Platinen wurden einige Bauteile ausgetauscht. Der Pre wurde ausgemessen und neu eingestellt auf 0,02 dB Riaa- und Kanalabweichung. Die neuen Messprotokolle zum Frequenzgang und Verzerrungsspektrum waren dabei.


    Linearglatter Frequenzgang und vorbildlich niedrige Verzerrungswerte.


    Der klangliche Fortschritt war zwar nicht riesengroß (das kann ja bei einem bereits sehr gut klingenden Pre auch nicht sein), aber doch hörbar. Mir sind ein differenzierterer Bassbereich, etwas weniger vordergründiger Präsenzbereich und leicht feinere Höhen aufgefallen. Für mich hat sich das Upgrade gelohnt.


    Hier noch 2 Bilder:




    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    im Glanz der heute ausgetauschten Nadelbeleuchtung am Technics SL 1200 Mk. II (helle Doppel-LED statt alter leuchtschwacher und flackernder Neonröhre oder Glühbirne): ein Dynavector Te Kaitora Rua.



    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    bei mir läuft ein Raspberry Pi 3 mit einem I-Sabre V4 DAC in einem Alugehäuse und einem Analog-Netzteil.


    Als Software verwende ich die App Squeeze Ctrl, auf der NAS läuft ein Logitech Mediaserver (früher Squeezebox Server genannt), weil ich damit auch meine Logitech Squeezebox Touch steuern kann.


    Das funktioniert alles einwandfrei. Alle Anschlüsse sind auf die Rückseite des Gehäuses ausgeführt (= schafft Ordnung im Regal).


    Hier mal einige Bilder:


    Gehäusefront (Pi, I-Sabre, Alugehäuse)



    Gehäuserückseite (Pi, I-Sabre, Alugehäuse)



    Analognetzteil von Audiophonics




    Zum Starten und Herunterfahren des Pi dient die Taste auf der Frontplatte mit dem blauen LED-Ring. Während der Pi rauf- oder runterfährt, blinkt der LED-Ring. Bei Betriebsbereitschaft leuchtet er dauerhaft. Wenn er ausgeschaltet ist, bleibt er erwartungsgemäß aus. So lässt sich der Pi mit dem DAC kontrolliert und sicher rauf und runterfahren.


    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    auch ich habe ein Ortofon Jubilee. Toms Einschätzungen kann ich voll und ganz bestätigen (sehr wohlklingendes System, keine Verzerrungen, nichts Nerviges). Es ist eines meiner Lieblingssysteme.


    Das System habe ich gebraucht gekauft (nur 20 Std. gelaufen, wurde von einem Plattenspieler-Hersteller zur Einstellung und Kontrolle seines neu entwickelten Tonarms genutzt und hat dann über 10 Jahre in der Schublade gelegen).


    Optisch war das System neuwertig, die Nadel völlig gerade und blitzsauber. Montiert, eingestellt und dann gehört. Und dann bin ich gewaltig erschrocken. Der linke Kanal war viel lauter als der rechte und rechts waren auch noch weniger Höhen da, dafür aber leichte Verzerrungen. Der Kanalunterschied, der Höhenabfall und die leichten Verzerrungen rechts haben sich nach 3 - 4 gespielten Platten völlig gegeben. Scheinbar brauchte das System nach der langen Zeit der Nichtbenutzung einfach wieder etwas Anlaufzeit.


    Das Kontrapunkt kenne ich nicht. Jedoch habe ich das Ortofon Cadenza Black mit den fast gleichen technischen Daten (das Jubilee war m. W. das erste Ortofon-System mit dem hohlgebohrten Neodym-Magneten um die Spulen herum). Das Jubilee klingt tatsächlich einen Tick heller als das Cadenza. Ich sehe das als Sahnehäubchen oben drauf, nerven tut da aber nichts.


    Die Tipps zur Nadelreinigung können sehr helfen. Zur Justierung stimme ich Tom zu. Nach meiner Erfahrung (ich habe 12 MC-Systeme) ist das alles halb so wild. Halbwegs genaue Justage reicht für genussvolles Hören. Das Auflagegewicht sollte aber stimmen (Herstellerempfehlung für das Jubilee: 2,3 Gramm, Bandbreite 2,0 bis 2,5 Gramm).


    Rolf, lass das Jubilee noch einige Platten laufen. Vielleicht ist es ja wie bei mir, dass sich die Probleme in Luft auflösen.


    Grüße

    Gunter

    Hallo Hans,


    alternativ kannst du die Tonarmeinheit auch im Dreher lassen. Dann nur die Zugentlastung des Audiokabels und den runden Deckel der Tonarmeinheit demontieren.


    Ich habe die Tonarmeinheit ausgebaut, weil ich dann einfach besser an die zu bearbeitenden Stellen hinkomme und sie auch besser beleuchten kann.


    Grüße


    Gunter