Posts by SL-1210

    Hallo,


    ein Shelter-MC am Technics SL 1210 - das passt! Viel Spaß mit der Kombination. Welches Shelter ist es denn?


    Ich habe das Shelter 901 III mit Line Contact Diamant am SL 1200/1210 am Laufen und bin sehr zufrieden.


    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    meinen gebraucht gekauften B.M.C. Phono MCCI habe ich auf die aktuelle Version "MCCI Signature ULN" bei B.M.C. upgraden lassen.


    Äußerlich hat sich nichts verändert - innen drin aber einiges. Die zweite Platine von links ist neu dazu gekommen. Auf den anderen Platinen wurden einige Bauteile ausgetauscht. Der Pre wurde ausgemessen und neu eingestellt auf 0,02 dB Riaa- und Kanalabweichung. Die neuen Messprotokolle zum Frequenzgang und Verzerrungsspektrum waren dabei.


    Linearglatter Frequenzgang und vorbildlich niedrige Verzerrungswerte.


    Der klangliche Fortschritt war zwar nicht riesengroß (das kann ja bei einem bereits sehr gut klingenden Pre auch nicht sein), aber doch hörbar. Mir sind ein differenzierterer Bassbereich, etwas weniger vordergründiger Präsenzbereich und leicht feinere Höhen aufgefallen. Für mich hat sich das Upgrade gelohnt.


    Hier noch 2 Bilder:




    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    im Glanz der heute ausgetauschten Nadelbeleuchtung am Technics SL 1200 Mk. II (helle Doppel-LED statt alter leuchtschwacher und flackernder Neonröhre oder Glühbirne): ein Dynavector Te Kaitora Rua.



    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    bei mir läuft ein Raspberry Pi 3 mit einem I-Sabre V4 DAC in einem Alugehäuse und einem Analog-Netzteil.


    Als Software verwende ich die App Squeeze Ctrl, auf der NAS läuft ein Logitech Mediaserver (früher Squeezebox Server genannt), weil ich damit auch meine Logitech Squeezebox Touch steuern kann.


    Das funktioniert alles einwandfrei. Alle Anschlüsse sind auf die Rückseite des Gehäuses ausgeführt (= schafft Ordnung im Regal).


    Hier mal einige Bilder:


    Gehäusefront (Pi, I-Sabre, Alugehäuse)



    Gehäuserückseite (Pi, I-Sabre, Alugehäuse)



    Analognetzteil von Audiophonics




    Zum Starten und Herunterfahren des Pi dient die Taste auf der Frontplatte mit dem blauen LED-Ring. Während der Pi rauf- oder runterfährt, blinkt der LED-Ring. Bei Betriebsbereitschaft leuchtet er dauerhaft. Wenn er ausgeschaltet ist, bleibt er erwartungsgemäß aus. So lässt sich der Pi mit dem DAC kontrolliert und sicher rauf und runterfahren.


    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    auch ich habe ein Ortofon Jubilee. Toms Einschätzungen kann ich voll und ganz bestätigen (sehr wohlklingendes System, keine Verzerrungen, nichts Nerviges). Es ist eines meiner Lieblingssysteme.


    Das System habe ich gebraucht gekauft (nur 20 Std. gelaufen, wurde von einem Plattenspieler-Hersteller zur Einstellung und Kontrolle seines neu entwickelten Tonarms genutzt und hat dann über 10 Jahre in der Schublade gelegen).


    Optisch war das System neuwertig, die Nadel völlig gerade und blitzsauber. Montiert, eingestellt und dann gehört. Und dann bin ich gewaltig erschrocken. Der linke Kanal war viel lauter als der rechte und rechts waren auch noch weniger Höhen da, dafür aber leichte Verzerrungen. Der Kanalunterschied, der Höhenabfall und die leichten Verzerrungen rechts haben sich nach 3 - 4 gespielten Platten völlig gegeben. Scheinbar brauchte das System nach der langen Zeit der Nichtbenutzung einfach wieder etwas Anlaufzeit.


    Das Kontrapunkt kenne ich nicht. Jedoch habe ich das Ortofon Cadenza Black mit den fast gleichen technischen Daten (das Jubilee war m. W. das erste Ortofon-System mit dem hohlgebohrten Neodym-Magneten um die Spulen herum). Das Jubilee klingt tatsächlich einen Tick heller als das Cadenza. Ich sehe das als Sahnehäubchen oben drauf, nerven tut da aber nichts.


    Die Tipps zur Nadelreinigung können sehr helfen. Zur Justierung stimme ich Tom zu. Nach meiner Erfahrung (ich habe 12 MC-Systeme) ist das alles halb so wild. Halbwegs genaue Justage reicht für genussvolles Hören. Das Auflagegewicht sollte aber stimmen (Herstellerempfehlung für das Jubilee: 2,3 Gramm, Bandbreite 2,0 bis 2,5 Gramm).


    Rolf, lass das Jubilee noch einige Platten laufen. Vielleicht ist es ja wie bei mir, dass sich die Probleme in Luft auflösen.


    Grüße

    Gunter

    Hallo Hans,


    alternativ kannst du die Tonarmeinheit auch im Dreher lassen. Dann nur die Zugentlastung des Audiokabels und den runden Deckel der Tonarmeinheit demontieren.


    Ich habe die Tonarmeinheit ausgebaut, weil ich dann einfach besser an die zu bearbeitenden Stellen hinkomme und sie auch besser beleuchten kann.


    Grüße


    Gunter

    Hallo Hans,

    das Problem mit dem sich zu schnell absenkenden Tonarm hatte ich bei meinen beiden über 30 Jahren alten SL 1200 / 1210 auch. Leider ist die Reparatur fummelig und zeitaufwändig. Aber bei mir waren die Ergebnisse absolut überzeugend, trotz 10 Gramm schwerer MC-Systeme senkte sich der Tonarm danach schön langsam und smooth.


    Bei der Vinyl-Enginge gibt es dazu ein bebildertes Tutorial, siehe hier: https://www.vinylengine.com/tu…iewtopic.php?f=16&t=73987


    Eventuell musst du dich zuerst bei der Vinyl-Engine registrieren, damit du die Bilder sehen kannst. Die sind seriös und spammen nicht.


    Bevor es losgeht, Headshell und Gegengewicht abschrauben. Haube runter. Single-Adapter rausnehmen. Tellermatte abheben. In die beiden Öffnungen des Plattentellers greifen und ihn abnehmen. Das gelingt wahrscheinlich nicht auf Anhieb. Tellerachse und Aussparung im Plattenteller sind sehr präzise gefertigt. Nur wenn man den Teller genau senkrecht anhebt, geht er runter.


    Auf einen Tisch eine dicke Decke legen, links und rechts Bücher drauflegen (so dass der Dreher gut aufliegt und nicht mit dem Tonarmjoch auf den Tisch drückt). Dreher umgedreht drauflegen. Füße abschrauben (da verstecken sich Befestigungsschrauben drunter), alle Schrauben auf der gummierten Unterseite herausschrauben. Gummi-Unterseite abnehmen (kann etwas klemmen, hin- und herwackeln hilft, keine Gewalt anwenden).


    Danach die Tonarmeinheit demontieren. Sie ist mit 3 Schrauben mit der Alu-Deckplatte verschraubt. Auf der Platine befestigtes Massekabel losschrauben. Dreher auf der Tonarmseite etwas anheben und Tonarmeinheit nach unten entnehmen (nicht fallen lassen, beim Anheben die andere Hand drunter halten bzw. damit stabilisieren).


    Auf der Unterseite der Tonarmeinheit ist ein schwarzer runder Deckel. Da ist die zweiteilige Zugentlastung des Audiokabels aufgeschraubt. Beide Schrauben lösen und Zugentlastung wegnehmen (vorher ein Foto machen, damit du weißt, wie das nachher wieder zusammen muss). Dann die beiden Schrauben des schwarzen Deckels rausdrehen und Deckel abnehmen.


    Jetzt bist du beim ersten Bild des Vinyl-Engines-Tutorials.


    Dann mach einfach so weiter wie dort beschrieben. Die Entfernung des Sprengrings am Dämpfer (er hält Bolzen und Zylinder zusammen) kann sich hinziehen. Der Sprengring hat keine Öfnungen für die üblichen Zangen. Also muss man ihn mit einem feinem Uhrmacher-Schraubendreher runterkriegen. Das kann dauern. Bitte aufpassen, dabei kann man sich beim Abrutschen übel die Finger verletzen.


    Wenn der Dämpfer zerlegt ist, einfach wie beschrieben die Teile gründlich reinigen und neues Viskositätsöl auf Bolzen und Zylinderinnenseite auftragen. Dabei nicht mit Öl sparen, überschüssiges Öl wird beim Zusammenbau ausgedrückt). VE empfiehlt 300.000, ich habe wegen meinen recht schweren Tonabnehmern ein 500.000 Öl genommen.


    Dann den Dämpfer wieder zusammenstecken und mit dem Sprengring arretieren (geht gut mit jeder Flach-/Telefonzange). Ausgetretenes Öl abwischen.


    Anschließend alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.


    Viel Erfolg.


    Grüße


    Gunter

    Hallo Hans,


    den Tonarm brauchst du nicht ausbauen. Der Wechsel der Liftbank geht ganz einfach:


    1. Tonarm arretieren

    2. Headshell mit dem Tonabnehmer abschrauben und möglichst weit weglegen

    3. Gegengewicht runterdrehen und abnehmen

    4. Liftbank mit einem Finger ganz nach unten drücken, dann liegt die Schraube in rechten Seite der Liftbank frei und kann gedreht werden

    5. Schraube ganz rausdrehen

    6. Tonarm entriegeln und nach oben heben

    7. Alte Liftbank rausnehmen

    8. Neue Liftbank einsetzen und ganz nach unten drücken

    9. Schraube wieder eindrehen

    10. Gegengewicht und Headshell wieder aufschrauben

    11. Tonarm ausbalancieren, korrektes Auflagewicht und Antiskating einstellen

    12. Liftbankhöhe (wie hoch der angehobene Tonarm über der Platte steht) über die Schraube einstellen (auch dazu wieder Liftbank ganz nach unten drücken, damit sich die Schraube drehen lässt)


    Das Ganze dürfte in einer Viertelstunde geschafft sein.


    Grüße


    Gunter

    Vielen Dank für die Infos. Ich habe das Teil in England bei Domino bestellt.


    Bei der Vol. 1 war das ein echtes Abenteuer. Bei der Bestellung alles gut, Versandbestätigung auch (Royal Mail), kurz danach die Info, dass die Sendung UK verlassen hat.


    Dann nichts mehr. Keine Lieferung, Royal Mail Sendungsverfolgung bringt den Hinweis, dass die LP-Box in einen Paketshop eingeliefert worden wäre. Aber in welchen (das stand da nicht dabei)?


    Also habe ich stundenlang gegoogelt. Und siehe da: DPD ist ein deutsches Tochterunternehmen der englischen Royal Mail. Dann habe ich die Royal Mail Sendungsnummer auf der DPD-Internetseite eingegeben.


    Volltreffer! Die LP-Box war seit 5 Tagen in einem DPD-Paketshop, nur einen Kilometer von mir entfernt. Schnell hin und abgeholt, in 2 Tagen wäre die Box zurück nach England gegangen.


    Der ganze Stress ist nur entstanden, weil der DPD-Paketbote beim erfolglosen Zustellungsversuch (ich war bei der Arbeit) zu faul war, eine Benachrichtigungskarte auszufüllen und einzuwerfen.


    Die armen Paketboten verdienen sehr wenig und werden von den Unternehmen ständig gehetzt. Aber die Einhaltung von Mindestanforderungen (z. B. Information über nicht erfolgreichen Zustellversuch und Abholmöglichkeit) sollte dennoch selbstverständlich sein.


    Aber es hat ja doch geklappt. Diesmal weiß ich schon Bescheid. Domino Records hat auch dazu gelernt und gibt DPD International als Zusteller an. Diesemal dürfte es entspannter zugehen.


    Grüße


    Gunter

    skiffletiger Reimar


    Hallo,


    ich bin gerade am Platten aufnehmen. Morgen geht es dann mit der Entknackerei und Entstörerei weiter. Dann sehen wir mal, wie sich die neuen Remaster gegen die älteren Ausgaben schlagen.


    Anschließend muss ich noch die Lautstärke auf den Durchschnittspegel normalisieren und die einzelnen Stücke als Flac-Dateien (24 Bit, 96 kHz) exportieren. Dann können die Vergleiche mit den vorher aufgenommenen (älteren) Platten losgehen.

    Wolle


    Die James Taylor-LP "Gorilla" habe ich auch als Nautilus-Superdisc LP von damals. Die "Mud Slide Slim" habe ich auch als neuere US-Nachpressung. Die beiden Alben kann ich mit den neuen Remastern vergleichen.


    Dafür brauche ich aber einige Tage. Ich nehme die neuen Remaster auf (Tascam UH-7000, 24 Bit, 96 kHz, Flac), normalisiere sie auf das gleiche Lautstärkeniveau wie die Aufnahmen der vorhandenen Alben (Durchschnittspegel, nicht Spitzenpegel). Dann kann der Vergleich losgehen. Ich berichte dann.


    Grüße

    Gunter

    Von James Taylor gibt es jetzt die remasterden Alben von Warner Bros. von 1970 - 1976 wieder auf LP. Die 6 LP-Box enthält die Alben: Sweet Baby James, Mud Slid Slime And The Blue Horizon, One Man Dog, Walking Man, Gorilla und In The Pocket.


    Gerade läuft bei mir: Mud Slide Slim And The Blue Horizon von 1971.



    Die 6 LP-Box ist relativ günstig und klanglich meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Die Musik ist ohnehin klasse und begeistert mich auch heute noch.



    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    nach dieser Platte habe ich ewig gesucht. Jetzt habe ich sie bei a... doch tatsächlich gefunden.



    James Taylor - Hourglass (1997, Reissue 2017, Analog Spark/Columbia, USA, 2 LP)


    Ob es dieses Album früher bereits auf Vinyl gebeben hat, weiß ich nicht. Die Doppel-LP finde ich musikalisch einfach klasse, sie klingt auch noch sehr gut. Die Platte ist zwar ziemlich teuer, aber mir es das wert. Vorhin hatte a... noch 6 Stück.


    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    hier läuft folgende Platte:



    Lucinda Williams - West (Lost Highway Records, USA, 2007, 2 LP)


    Ich finde, dies ist eines ihrer besten Alben. Die Platte habe ich mit viel Glück vor 3 oder 4 Jahren in der Bucht zu einem akzeptablen Preis kaufen können. Sie wird nicht oft angeboten, und wenn, dann zu abgehobenen Preisen.


    Die Albumrückseite ist falsch beschriftet. Da wird zwei mal LP1 aufgeführt, aber es sind ja 2 LPs.



    Aber die Plattenlabels sind korrekt mit LP1 und LP2 beschriftet. Na ja, dieser kleine Fehler mindert nicht die Qualität dieses hervorragenden Albums.


    Grüße

    Gunter

    Hallo,


    ein sehr schön musikalisch spielendes MC-System ohne klare Schwächen ist für mich das Ortofon Cadenza Red ("nur" Fine-Line Diamant 8 x 40 müh auf Alu-Ndelträger, 1.100 EUR). Jedoch muss der Tonarm das mit 10,7 g recht schwere System ausbalancieren können. Es profitiert von einer effektiven Tonarmmasse von 12 g oder mehr (bei mir 12 g am Technics SL 1210 Mk. II = gut, 15 g am Pro-Ject Xtension 9 S-Shape = besser).


    Alternativ finde ich das Audio Technica ART9 MC-System auch sehr schön (1.000 EUR). Es spielt etwas analytischer und schlanker als das Cadenza Red. Es hat einen Line Contact Diamanten, die BDA enthält aber nicht die Verrundungsradien. Das AT ist deutlich weicher aufgehängt (Compliance 18 bei 100 Hz., geschätzt dann 25 oder mehr bei den tatsächlich relevanten 10 Hz.) und harmoniert daher auch mit leichteren Tonarmen (unter 12 g eff. Masse) sehr gut. Es wiegt 8,5 Gramm.


    Eine weitere Alternative könnte das Lyra Delos sein. Dieses MC-System wiegt 7,3 g, hat den superscharfen Micro-Ridge-Schliff (2,5 x 75 müh) und hat eine Compliance von 12 bei 100 Hz. (geschätzt dann um 20 bei den relevanten 10 Hz.). Somit auch ein mittleres bis weicheres System, das mit vielen Tonarmen mit mittlerer bis eher geringer Masse gut harmoniert (bei mir Technics SL 1200 Mk. II mit 12 g.). Allerdings sind wir dann preislich schon bei fast 1.300 EUR. Das Delos ist ein sehr detailfreudiges und höhenverliebtes System und braucht einen beim Abschlusswiderstand vielfältig einstellbaren Phono-Pre (bei mir 130 Ohm als unterste Grenze für zurückhaltende Höhen, 360 Ohm für neuen Glanz bei dumpfen bzw. dunkel abgemischten Platten).


    Ich besitze und betreibe die genannten MC-Systeme mit viel Freude und kann daher aus Erfahrung sprechen. Klar geht es noch besser. Aber dann muss man erheblich mehr Geld investieren.


    Viele Grüße

    Gunter

    Hallo,


    zum 20-jährigen Jubiläum ist diese Platte neu aufgelegt worden:



    Santana - Supernatural (1999, Neuauflage 2019, Arista Records, 2 LP)


    Dieses Album hat 15 mal Platinum erreicht. Da sind die Hits "Maria Maria" und "Smooth" drauf. Die Platten wurden bei MPO einwandfrei gefertigt. Sie klingen in den Höhen etwas zurückhaltend, ein höhenfreudiges Tonabnehmersystem kann da hilfreich sein (bei mir: Lyra Delos, 212 Ohm Abschlusswiderstand).


    Sorry für das nicht so gute Tablet-Bild.


    Grüße

    Gunter