Posts by Frankenjoerg

    So ein einfaches Teil auf Stativ

    Ist halt mühsam aufzustellen und nicht automatisierbar. Aber kann man sicher auch erst mal nehmen. Ich hatte jahrelang auch eine einfache die an der Wand festgeschraubt war und per Hand bei Bedarf vor einem Bild heruntergelassen wurde. Hat bei mir dazu geführt, dass sie meistens unten war. Jetzt deckt die Leinwand gleichzeitig das Fenster ab - da ist unten lassen natürlich keine Option mehr. Entsprechend würde ich den Motorantrieb jetzt nicht mehr missen wollen.

    Wenn an der Wand (oder Decke) nicht möglich ist, vielleicht so eine, die aus einem Kasten nach oben herausfährt?


    Gruß,

    Jörg

    Ausserdem ist die Bedienung na klar etwas umständlich, weil ich ja erst mal auch etliches einschalten muss. Bis alles startklar ist, vergehen ein paar Minuten.

    Das Problem lässt sich mit modernen programmierbaren Fernbedienungen lösen. Mit meiner Logitech Harmony ist es ein Klick um alle benötigten Komponenten einzuschalten (und das Licht auszuschalten) und bis die Leinwand runtergefahren, der Beamer aufgewärmt und die HDMI Quelle erkannt ist, dauert es keine Minute.


    Gruß,

    Jörg

    Prinzipiell stimme ich Frank zu und kucke ebenfalls seit Jahren nur über Beamer.

    Insbesondere große Fernseher sind im ausgeschalteten Zustand halt - wie ich finde - sehr unschöne schwarze Flächen. Wenn Lautsprecher und die Möglichkeit eine Leinwand zu montieren vorhanden sind, würde ich immer zum Beamer raten.

    Geräusche des Lüfters sind fast nicht vorhanden

    Da ist zumindest meine Erfahrung noch anders. Mein BenQ W1110 - der allerdings inzwischen auch schon 5 Jahre alt ist - ist noch deutlich zu hören. Allerdings sitze ich direkt darunter und höre ihn auch nur wenn es ansonsten ziemlich still ist. Zumindest laut Datenblatt sind die aktuellen Modelle in der Preisklasse auch nicht leiser - also vielleicht besser mal ausprobieren / selber anhören.


    Gruß,

    Jörg

    Langsam geht´s ans limit

    Warum? Budget war 2000€ oder ein bisserl drüber. Ich glaub ich hab für meine Capri/102 schon vor fast 10 Jahren 2500€ gezahlt. Da es inzwischen von beidem Nachfolger gibt, sollte das durchaus im Budget liegen.

    Und wenn Sebastian sowas sagt:


    Mein Kaufinteresse ist eher ein haben-wollen-Gefühl. Nenn es Wertigkeit, Prestige oder sonst was

    kommt mir Jeff Rowland deutlich eher in den Sinn als Heed 8)


    Gruß,

    Jörg

    dass das ein solides Gerät ist, welches es erstmal zu toppen gilt

    Hallo Sebastian,


    solide Geräte sind die in deiner Kette meines Erachtens alle - und der vermutlich sehr gut zu den Lautsprechern passende Verstärker ist halt auch "erstmal zu toppen". Da die Unterschiede bei Verstärkern - so sie denn mit den Lautsprechern harmonieren - meines Erachtens am Kleinsten sind, meine Empfehlung das Geld eher woanders zu investieren. Und für gute 2000€ gibt es gebraucht halt durchaus sowohl Laufwerke als auch Phonostufen, die deutlich über "solide" hinausgehen.

    Aber natürlich darfst du dein Geld ausgeben, wie du willst ;)

    Viel Spaß beim Vergleichen :)


    Gruß,

    Jörg

    Hallo Sebastian,


    da du selbst sagst, dass der Verstärker eigentlich prima mit den Lautsprechern harmoniert und die Lautsprecher auch nicht zur Debatte stehen, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, was du dir an der Stelle von einer Veränderung erhoffst. Ich würde dann eher über ein Upgrade des Plattenspielers oder der Phonostufe nachdenken. Da wäre mit deinem Budget wahrscheinlich mehr rauszuholen.


    Aber wenn es unbedingt ein neuer Verstärker sein soll, und du gerne eine wertigere Optik haben möchtest, wäre vielleicht die kleine Jeff Rowland Vor-End Kombi Capri/102 was für dich. Die Vorstufe ist schmal und hat 2 Ausgänge (XLR & Cinch). XLR zur Endstufe und Cinch könntest du für den Subwoofer nutzen. Die Endstufe ist Class D (ICE Module) und ausreichend leistungsfähig für deine Lautsprecher. Gebraucht durchaus mal für 2500€ zu haben...


    Gruß,

    Jörg

    Frage mich allerdings wie das mit meinem DIY Krempel überhaupt funktionieren soll.

    Hi Chris,

    das funktioniert m.E. tatsächlich schlecht bis gar nicht :( Ist das selbe Problem wie auf dem Gebrauchtmarkt. DIY ist nach meiner Erfahrung maximal zum Materialwert zu verkaufen. Vielleicht solltest du es mal zu einem realistischen Preis an einen Kumpel verkaufen und dann - gegen Rechnung - wieder zurückkaufen. Dann hättest du zumindest einen Beleg für die Versicherung.

    Lass die Geräte von einem Experten bewerten

    Wo sollte man so einen Experten finden? Und was sollte der bewerten? Den Materialwert?


    Gruß,

    Jörg

    gehe ich von 60.000 bis 80.000 Versicherungssumme aus

    Kannst du ja machen. Wird in der Versicherungssumme keinen signifikanten Unterschied machen. Ausgehend von meinen 100€/Jahr bei 64.000€ Versicherungssumme sind's dann halt vielleicht 120€/Jahr.

    4000 Schallplatten meiner Sammlung

    Für die zu veranschlagende Zeit die in Discogs einzugeben hast du ja jetzt Richtwerte von JoDeKo und mir. Wird sicher nicht an einem WE durch sein, ist aber auch kein Lebenswerk.

    als Durchschnittswert 16 € das Stück

    Das wird dir halt keine Versicherung ohne Beleg abnehmen. 4000x Bravo Hits & Best of Schlager unterscheiden sich im Marktwert halt erheblich von 4000x US Originalpressungen von Blue Note aus den 60er Jahren. Deshalb führt m.E. kein Weg an Discogs (oder anderen vergleichbaren Plattformen) vorbei, Kann übrigens auch eine positive Überraschung geben. Der Wert meiner Sammlung laut Discogs liegt deutlich höher als ich erwartet hätte.

    Kunst & Antiquitäten sollten gesondert aufgeführt

    Genau - und da ein Foto einer Plattensammlung halt wenig über deren Wert aussagt, braucht es da zusätzlich die Discogsliste.


    Gruß,

    Jörg

    20.000 € einschätzen. Einen Euro pro Platte

    Ok - wenn du 20.000 Platten hast ist das Eingeben in Discogs natürlich schon ein ziemlicher Aufwand. Aber gerade jetzt im LockDown hat man ja eh nicht so viele Alternativen. Und Anregungen zum mal wieder Reinhören bekommt man dabei auch noch ;)


    Manche Platten haben für mich einen unschätzbaren Wert & sind sehr schwer wieder zu bekommen.

    Den Aspekt versichert dir natürlich niemand :(

    Hausratsversicherung, gut müßte ich mit 60.000 € mindestens ran gehen.

    Da bin ich auch gelandet : 100qm Wohnfläche -> 64.000€ Versicherungssumme -> kostet 100€ im Jahr...


    Gruß,

    Jörg

    Da Schallplatten weder Kunst, noch Hausrat sind

    Warum sollte das nicht in der Hausratversicherung abgedeckt sein? Ich habe sowohl die Plattensammlung als auch unser einziges nennenswert wertvolles Kunstwerk (ein Bild im unteren 4-stelligen Bereich) bei der Hausratversicherung (als Wertsachen) angegeben damit die ggf. die Versicherungssumme anpassen können und gut isses. Oder übersteigt der Wert deiner Plattensammlung die Versicherungssumme so deutlich? Zumindest bei meiner sind Wertsachen bis zu 100% der Versicherungssumme eingeschlossen.

    Wenn ich von der Wiederbeschaffung aus gehen würde, müßte ich pro Platte zwischen 19 e & 26 € anrechnen.

    Wie kommst du auf den Wert? Wiederbeschaffung ist ja realistischerweise der mittlere auf Discogs erzielte Preis. Da ist zumindest bei mir die Spreizung schon enorm groß und wenn ich die paar sündteuren Mosaic Boxen nicht hätte, wäre der Mittelwert sicher keine 20€...


    LG,

    Jörg

    Wie habt ihr das mit der Versicherung gemacht, wenn ihr die Platten nicht katalogisiert habt?

    Genau deshalb habe ich sie ja katalogisiert. Ohne Katalogisierung keine realistische Werteinschätzung und damit m.E. keine Möglichkeit die versichert zu bekommen. Bis vor 2 Jahren war mir das egal weil ich eh keine Hausratversicherung hatte (alles was ich an wertvollem hatte - Hifi & Platten - fiel in die Kategorie "Luxus den man nicht wirklich braucht"). Aber da ich mit dem letzten Umzug auch einiges an Hausrat (u.a. eine Küche) angeschafft habe, erschien mir das doch mal sinnvoll. Und dann wollte ich halt auch alles eingeschlossen haben...

    Zu Discogs habe ich die gleiche Erfahrung wie JoDeKo: Für meine rund 1800 Scheiben waren das ein paar Abende, in Summe vielleicht 20-30 Stunden. Aber a) geht das insbesondere für "moderne" Scheiben mit Barcode recht schnell und b) fand ich es schon ganz interessant mal zu sehen wo der Marktwert einzelner Scheiben so liegt. In der Summe ist das in meinen Fall zwar eine Größenordnung, die in der Standardversicherungssumme basierend auf der Wohnfläche abgedeckt wäre, aber im Schadensfall muss ich das ja trotzdem irgendwie belegen.


    Gruß,

    Jörg

    Hallo Dirk,


    da du die weißen Cover schon hast, vielleicht auf Klebefolie ausdrucken. Das sollte auch jeder bessere Copyshop können. Kostet aber in 30x40 cm nach einer schnellen Internetrecherche auch 2-5€ pro Druck...


    Gruß,

    Jörg

    zu hohen Ausgangspegeln und zu geringer Eingangsempfindlichkeit ist verwegen

    Das ist ja genau *nicht* die Diagnose - es ist die Kombination aus zu hohem Ausgangspegel und zu *hoher* Eingangsempfindlichkeit, die in Kombination zu einer zu hohen Verstärkung führt. Das kann an wirkungsgradstarken Boxen halt zu hörbarem Rauschen führen. Der von Volker beschriebene Effekt, dass er den Lautstärkeregler nahe am Linksanschlag betreiben muss, bestätigt die Vermutung. Da er eh schon einen regelbaren Abschwächer (= passive Vorstufe) hat, kann er das ja einfach und ohne Kosten verifizieren. Falls das Rauschen sich dadurch nicht ausreichend verringern lässt, geht die Suche halt weiter...


    Gruß,

    Jörg