Posts by Voffi

    1. Bitte keine Buchsen am Plattenspieler. Dann hast Du noch eine Kontaktstelle. Diese gilt es zu vermeiden.

    2. Von dem "empfohlenen" Kabel halte ich nichts. Das ist ein reines HF Kabel aus versilberten Stahldraht. Da die NF Signale aber weit unterhalb von von HF Signalen liegen ist der Leiter bei NF Stahl und nicht die Silberschicht wie bei HF (siehe Skin-Effekt).


    Voffi

    In der Regel passt der Lack vom EMT Profi schon. Das Problem ist die Alterung und Verfärbung des Lacks am EMT. Die hängt hat stark vom Einsatz bzw. Einsatzort ab , den das Teil die letzten zig Jahre gesehen hat. Die Lösung ist eine Neulackierung, aber dann hat man das Problem mit der Siebdruckbeschriftung. Ich würde mal den EMT-Profi (Herrn Dusch) fragen.


    Voffi

    So viel Öl ist in dem Audiomeca Laufwerken aber nicht vorgesehen.

    Erst mal die Frage nach der Lagerkugel. Befindet sie sich noch im Teller oder ist sie verloren gegsangen. Aus meiner Erfahrung reicht es, wenn sich das Öl auf der Achse/Lagerspielgel befindet. Mehr Öl wurde auch von Audionmeca nie mitgeliefert.


    Gruss

    Voffi

    Die Sinfonia ist serienmässig mit 6550 bestückt. KT88 ist der grössere Bruder dieser Pentode. Die Unison hat Autobiaseinrichtung, die eigentlich nur aus einem gekühlten Hochlastwiderstand (Kühlkörper links und rechts am Gerät) und einem Kondensator besteht. Bei der Sinfonia ist zusätzlich noch eine transistorisierte Stabilisierung dazugekommen. Leider ist diese Transistorschaltung nicht sonderlich robust. Wenn der Strom durch die Röhre zu gross ist (oder geworden ist) kann da auch mal was kaputt gehen und die Autobias Schaltung funktioniert nicht mehr richtig. Das führt dann zu einem viel zu grossen Ruhestrom, der nicht nur die Röhren über kurz oder lang ramponiert sondern auch im inneren des Verstärkers wegen der thermischen Überbeanspruchung zu einigen Problemen führen kann.


    Ich hatte vor einiger Zeit so eine Sinfonia untersuchen dürfen. Von den Transistoren der Autobias-Schaltung waren bei einem Kanal nur noch ein paar Beinchen übrig. Eine Reihe von Elkos hatten sich schon aufgebläht und auch Widerstände waren durchgebrannt.


    Meine Empfehlung:

    Das Gerät sollte dringend von einem Fachmann, der sich mit der Sinfonia auskennt, überprüft werden bevor kapitale Schäden entstehen. Ich empfehle hier den deutschen Unison Vertrieb.


    Voffi

    Am TD320 wird sie mit Sicherheit nicht funktionieren, da hier die Eingangsspannung erst mal gleichgerichtet wird um daraus wieder die entsprechenden Wechselspannungen für den Motor zu erzeugen. Im TD320 steckt also sowas wie eine Speedbox schon drin!


    Voffi

    Die Elkos in einer Endstufe können eine im Mittel zu niedrige Eingangsspannung wegen Spannungsabfall im Netz, nicht wieder heraufsetzen. Es wird sich eine niedrigere Spannung einstellen. Spannungsregler können natürlich, falls genügend Eingangsspannungsreserven da sind, das ausregeln, aber die gibt es meistens im Leistungsteil der Endstufen nicht.

    Auf der High-End in Gravenbruch war das Problem so extrem, dass in manchen Hotelzimmern nur noch eine Netzspannung von 190V verfügbar war und die Hotellleitung Angst vor Kabelbränden hatte.


    Voffi

    ... Netzinnenwiderstand ...

    Der Fachmann nennt das Schleifenimpedanz. Das ist die Summe aller Impedanzen (komplexer Widerstände) der Leitungen, Klemm- und Kontaktstellen. Gute Kontakte wirken sich positiv auf die Schleifenimpedanz aus und sind messtechnisch von jedem Elektriker ermittelbar. Je kleiner die Schleifenimpedanz umso weniger Spannungsabfall hat man im Netz. Da der Spannungsabfall vom fliessenden Strom abhängt (Ohmsches Gesetz!) ist er nicht konstant. Somit hat man eine Modulation der Spannungsamplitude in Abhängigkeit vom fliessenden Strom. Dass sich das klanglich auswirkt ist leicht nachvollziehbar.


    Voffi

    Ein Leitungsschutzschalter mit der Charakteristik B löst beim 3-5 fachen Nennstrom aus also ein 16A Leitungsschutzschalter bei 48 - 80 A.Die Auslösezeit hängt vom fliessenden Strom ab. Dazu gibt es Diagramme. Das Netz muss aber das vielfache des Nennstromes für eine gewisse Zeit aushalten. Das ist bei Chakteristik B in der Regel kein Problem. Bei Leitungsschutzschaltern der Charteristik C kann es zum Problem werden, da die erst beim 5-10 fachen Nennstrom abschalten.

    Die Leitungschutzschalter sind ja nicht dazu da um uns beim Einschalten von Endstufen zu nerven sondern sie sollen die Leitungen schützen, also einen Kabelbrand bei Überlast oder Kurzschlüssen verhindern.


    Voffi

    Hallo Micha,


    Die Endabschaltung wird über eine Sichelblende, die durch eine Lichtschranke geführt wird, ausgelöst. Beim MK II dürfte die noch aus Metall sein. Also Bodenwanne abschrauben und mal schauen, wie die Blende in der Auslöseposition steht und ggf. nachstellen. Desweiteren ist die Ansprechschwelle auch über ein Poti auf der Elektronikplatine einstellbar. Dazu brauchst Du aber ein Messgerät und die Anleitung dazu. Siehe mal bei https://www.vinylengine.com/library/thorens/td320.shtml.


    Voffi

    Das Bild zeigt, dass die OMTEC Endstufe keinen symmetrischen Eingang besitzt (XLR Pin 3 nc = not connected).

    Wenn Du "nur" digitale Quellen hören möchtest, kannst Du den DAC direkt an die Endstufe anschliessen, da er über eine Lautstärkeregelung verfügt.

    Ein Parallelbetrieb von analoger Vorstufe und DAC an der Endstufe ist nicht möglich bzw. zu empfehlen, da können sogar Schäden an der Vorstufe bzw. DAC auftreten (Stichwort: Kurzschluss am Ausgang).


    Voffi

    Es fällt auch auf, dass die beiden Übertrager nicht gleichphasig laufen. Es gibt zwar kein Phasenunterschied zwischen den Kanälen, weil sowohl Eingangs als auch Ausgangsseite bei einem Übertrager gedreht sind, trotzdem sind die Übertrager seitens der Wicklung unterschiedlich beschaltet.


    Voffi

    Passend zum evtl. symmetrischen Anschluss an der Endstufe braucht man noch einen symmetrischen Ausgang an der Vorstufe. Ist eines von beiden nicht vorhanden, ist eine symmetrische Verbindung nicht möglich.


    Voffi