Posts by Voffi

    Ich bin mir nicht sicher ob die abgebildete AX-7G wirklich original ist. Ich kenne nur die dickere, die mit den konischen Einsenkungen und mit einem Gewinde für eine Tonarmstütze, das man mit einer der übrigen Pfostenabdeckkappen verschliessen kann.


    Voffi

    Generell sind die Tonarmbefestigungspfosten mit kalottenförmigen Kappen abgedeckt, die aus schwarz gefärbten Alu bestanden und aufgeschraubt werden. Bei der AX-7G waren noch spezielle schwarze Scheiben und Schrauben dabei, die in die Vertiefung der Basis passten und dieser somit noch mehr Stabilität gaben. Das was auf den Bildern zu sehen ist ist nicht original. Bezugsquellen weiss ich keine, auch nicht für die Rändelschrauben des Motors.. Bei mir steht allerdings der Motor so weit weg, dass die Rändelschrauben sowieso nicht mehr funktionieren.Vielleicht kann der niederländische Micronachbauer helfen.


    Gruss

    Voffi

    Es müsste so ca. 30 Jahre als sein. Aber Alterung ist bei Yamaha Systemen eigentlich kein Problem. Das MC System hat mal um die 500 DM gekostet. Besonderheit soweit ich mich erinnere ist der Nadelträger (diamantbeschichtet). Klanglich ist das System sehr gut und wenn gut behandelt noch heute gut einsetzbar. Es wird sowohl mit einem TP90 als auch mit einem SME harmonieren.


    Voffi

    Das sind Zener Dioden, die gibt es von vielen Herstellern in unterschiedlichen Farben. Die Farbe hat nichts mit der Funktion zu tun. Mir wäre es zu teuer, denn ich würde die Leiterplatte reparieren.


    Voffi

    Man kann sich mit einem Oszi die Spannung am Motor im Leerlauf und unter Last mal anschauen. Die Spannung sollte immer schön sinusförmig sein und erst unter grosser Last in die Knie gehen. Bei den Zenerdioden ist zu beachten, dass es sich um zwei verschiedene handelt. Nur weil sie alle blau sind sind sie nicht gleich.


    Voffi

    Hallo Klaus,

    Überprüfe bzw. tausche mal die vier Zenerdionen D107 - D110.

    Soweit ich mich erinnere hatte ich vor einiger Zeit bei einem Thorens das von Dir beschriebene Problem und es lag an diesen Dioden.


    Voffi

    Ausserdem würde man mit einem Umbau auf Ringkerne die SE-9060 total verunstalten, da die Trafos ja aussen neben den Kühlkörpern liegen. Ich finde schon den Umbau auf Kaltgeräteanschluss grenzwertig. Man sollte solch einen Klassiker nicht kaputtmodifizieren und möglichst im Orginalzustand halten.


    Voffi

    1. Bitte keine Buchsen am Plattenspieler. Dann hast Du noch eine Kontaktstelle. Diese gilt es zu vermeiden.

    2. Von dem "empfohlenen" Kabel halte ich nichts. Das ist ein reines HF Kabel aus versilberten Stahldraht. Da die NF Signale aber weit unterhalb von von HF Signalen liegen ist der Leiter bei NF Stahl und nicht die Silberschicht wie bei HF (siehe Skin-Effekt).


    Voffi

    In der Regel passt der Lack vom EMT Profi schon. Das Problem ist die Alterung und Verfärbung des Lacks am EMT. Die hängt hat stark vom Einsatz bzw. Einsatzort ab , den das Teil die letzten zig Jahre gesehen hat. Die Lösung ist eine Neulackierung, aber dann hat man das Problem mit der Siebdruckbeschriftung. Ich würde mal den EMT-Profi (Herrn Dusch) fragen.


    Voffi

    So viel Öl ist in dem Audiomeca Laufwerken aber nicht vorgesehen.

    Erst mal die Frage nach der Lagerkugel. Befindet sie sich noch im Teller oder ist sie verloren gegsangen. Aus meiner Erfahrung reicht es, wenn sich das Öl auf der Achse/Lagerspielgel befindet. Mehr Öl wurde auch von Audionmeca nie mitgeliefert.


    Gruss

    Voffi

    Die Sinfonia ist serienmässig mit 6550 bestückt. KT88 ist der grössere Bruder dieser Pentode. Die Unison hat Autobiaseinrichtung, die eigentlich nur aus einem gekühlten Hochlastwiderstand (Kühlkörper links und rechts am Gerät) und einem Kondensator besteht. Bei der Sinfonia ist zusätzlich noch eine transistorisierte Stabilisierung dazugekommen. Leider ist diese Transistorschaltung nicht sonderlich robust. Wenn der Strom durch die Röhre zu gross ist (oder geworden ist) kann da auch mal was kaputt gehen und die Autobias Schaltung funktioniert nicht mehr richtig. Das führt dann zu einem viel zu grossen Ruhestrom, der nicht nur die Röhren über kurz oder lang ramponiert sondern auch im inneren des Verstärkers wegen der thermischen Überbeanspruchung zu einigen Problemen führen kann.


    Ich hatte vor einiger Zeit so eine Sinfonia untersuchen dürfen. Von den Transistoren der Autobias-Schaltung waren bei einem Kanal nur noch ein paar Beinchen übrig. Eine Reihe von Elkos hatten sich schon aufgebläht und auch Widerstände waren durchgebrannt.


    Meine Empfehlung:

    Das Gerät sollte dringend von einem Fachmann, der sich mit der Sinfonia auskennt, überprüft werden bevor kapitale Schäden entstehen. Ich empfehle hier den deutschen Unison Vertrieb.


    Voffi

    Am TD320 wird sie mit Sicherheit nicht funktionieren, da hier die Eingangsspannung erst mal gleichgerichtet wird um daraus wieder die entsprechenden Wechselspannungen für den Motor zu erzeugen. Im TD320 steckt also sowas wie eine Speedbox schon drin!


    Voffi