Posts by wgh52

    Wichtig (und wichtiger als Grammatik ;) ) finde ich mal einen Dank an Calvin für die ausführliche und kritisch geduldige Begleitung dieser Entwicklung auszusprechen. Ich konnte jedenfalls ein paar Dinge lernen bzw. auffrischen!


    Grüße,

    Winfried

    Hallo Oliver,


    auf Deine "persönlichen Anwürfe" hab ich wirklich keinen Bock!

    Und Deine Behauptung bezüglich meiner Motive weise ich zurück.


    Auf einige Beiträge habe ich übrigens mit :thumbup: reagiert, weil sie mein Verständnis verbessert haben (z.B. der Verweis auf 2008 ;) ), das mag Dir entgangen sein (was aber nicht wichtig ist).


    Aber zurück zum Thema:

    Weil mein Tonarm beim Absenken immer etwas nach außen driftet, was mich schon stört und wofür ich hier eine Schrägstellung der Armachsen als einen möglichen Grund gefunden habe, schau ich mal wieder ob mein Plattenteller bzw. Armbasis noch "waagerecht" steht (und ob die Antiskating mir keinen Streich spielt).


    Grüße,

    Winfried

    Mein Eindruck ist halt, dass hier schon fast ein Waagengenauigkeitswettbewerb stattfindet und eben kein oder kaum praktischer Nutzen oder hörbare Erfahrung daraus (mit)geteilt wird, so daß der Zweck der Übung eher akademisch bzw. theoretisch anmutet.


    Ich selbst habe zwischen nicht Auswiegen und waagerecht aufstellen keine Unterschiede hören können, mache das also "weils besser so sein könnte" und darum frage ich nach Gründen und Erfahrungen ... Für sowas ist das Forum mbMn auch da, oder? Mene Fragen bedeuten übrigens nicht notwendigerweise, daß ich etwas grundsätzlich anzweifele, sondern nur, daß ich versuchen möchte Erfahrungen eventuell bei mir nachzuvollziehen.


    Grüße,

    Winfried

    Danke Dir Martin!


    Ich entnehme Deiner Antwort, daß senkrechte Ausrichtung der Drehachse das Ziel ist um dem Tellerlager optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, klangliche Optimierung ist bei Dir nicht von Belang. OK.

    Dass Plattentellerlager eine Schieflage von 1...10mm/m nicht aushalten würden habe ich allerdings noch nicht vernommen und bin daher von der absolut nötigen Waagerechtheit nicht überzeugt.


    Übrigens richte ich meinen Dreherteller auch horizontal aus, aber mit drei im 120° Winkel radial auf den Teller gelegten Miniaturwasserwaagen :) geht schnell :) und scheint (bisher) keine Nachteile zu haben ;)

    Richtig Geld investiere ich lieber in klanglich relevante Optimierungen - ist halt meine Priorität :/ ... und ich bin ja (s.o.) auch kein HighEnder ;)


    Grüße,

    Winfried

    Martin,


    ich kann Deiner Argumentation grundsätzlich durchaus folgen, Tonarm- und Abtasterjustagen sind ja technisch und klanglich nachvollziehbar.


    Mich interessieren aber neben Deiner Argumantation noch Deine technischen Gründe und Deine klanglichen Erfahrungen, die eine penible horizontale Ausrichtung des Plattentellers bringen und eine Investition sinnvoll bzw. nötig machen. Nenne dazu bitte auch den Drehernamen.


    Danke Dir! :)

    Winfried

    :meld: Du kannst Dir ja schnell noch ne "Röckle" oder eine "Stiefelmayer" Präzisionswasserwaage kaufen. Dann gehörst Du zu uns... ;)^^

    Solange ich nicht verstehe oder höre was ein präzisionswaagenausgerichteter Plattenteller gegenüber einem z.B. 90...95%ig ausgewogenem Plattenteller bei meinen Drehern bringt, gehöre ich halt nicht zu "Euch" (also den Highendern) ^^ Mir reicht high-end Klang ;)


    Grüße,

    Winfried


    PS: Ich stör' jetzt mal nicht weiter...

    Oliver,


    es ist ja OK, wie gesagt! Ich möchte doch nur verstehen was zu erwarten ist. Bei Dir sind das eben beseitigte, gefühlt leichte Verzerrungen, was nach Deiner Beschreibung eher subtil scheint. Auch das ist doch OK und zeigt mir eine mögliche subjektive Größenordnung.


    Danke nochmal, daß Du überhaupt Deine Wahrnehmung teilst, meine Bemerkung war nicht wertend oder verallgemeinernd gemeint.


    Grüße,

    Winfried

    Fakt ist aber, steht die Achse nicht genau senkrecht im Lager, kommt es zu erhöhter Reibung an den Lagerseiten.

    Hallo Martin,


    das ist doch (endlich) mal ein konkreter Hinweis! :thumbup:


    Ich schließe daraus, daß speziell sogenannte Masselaufwerke waagerechte Aufstellung brauchen um Lagerbuchsenverschleiß zu minimieren, eventuell auch um Rumpeln zu mindern? Laufwerke mit kurzer Tellerachse, "leicht(er)em" Teller und ohne schweren Plattenpuck scheinen das also eher weniger zu brauchen.


    Grüße,

    Winfried

    Bei mir schon, der AT ist bei weitem nicht so empfindlich wie der Goldmund aber dennoch mache ich mir die Arbeit das penibel zu justieren.

    Arkadin

    Natürlich! Das ist ja gut und richtig so :) , beantwortet nur leider meine allemeiner ausgerichtete Frage, eben auch bezogen auf meinen Dreher mit nicht-tangentialem-Tonarm, leider nicht!


    Schau'n wir mal ob Jemand eine nachvollziehbare Erklärung beisteuert.


    Grüße,

    Winfried

    OK Arkadin , ich will's doch auch nur verstehen :)

    Bei einem Laufwerk ist das sicher nicht unbedingt nötig, schaden tut

    es aber sicher auch nicht. Bei einem Tangentialarm wird es aber wirklich

    relevant, einige Modelle wie der Goldmund T3F sind da ziemliche Mimosen.

    In dem Falle muss doch nicht (nur) Laufwerk oder Plattenteller waagerecht sein, sondern es muss eine horizontale Ebene von plattenteller und Tonarmlaufschiene hergestellt werden. Das scheint mir was anderes zu sein als generell Laufwerk oder Plattenteller waagerecht zu kriegen. in meinem Falle und der Mehrhait aller Fälle ist Tangentialarm aber kein Thema ;)


    Grüße,

    Winfried

    Hallo Winfried,


    probiere es doch mal aus und lege ein paar Bierdeckel unter einen Fuß ;) du solltest eine wahrnehmbare Ungleichmäßigkeit in der Laufgeschwindigkeit feststellen.

    Wuwu2000

    Woher kommt die Laufgeschwindigkeitsunregelmäßigkeit dann?

    Wozu hat mein SL-1000 II Direktantrieb eine aktive Geschwindigkeitsregelung?


    Ich kann mich auch an Plattenspieler mit Tangentialtonarm erinnern, die man 90° an der Wand befestigt nutzen konnte ...


    Im Übrigen ist eine Wasserwaage viel empfindlicher als "ein paar Bierdeckel (damit ist sie am Anschlag ;) ), mit Libelle gehts um mm-Bruchteile gegenüber 5-10mm bei Bierdeckeln... Ich versteh' auch nicht was das genaue horizontale Ausrichten bringen oder oder ändern und nicht ganz genaue Justage schaden könnte ... :/



    Danke und Grüße,

    Winfried

    Es wurden ja im Verlauf viele Fragen gestellt, die aber nicht beantwortet wurden. Mich interessiert aber

    WARUM muss das Laufwerk (oder der Plattenteller? ... oder was eigentlich?) wasserwaagemäßig ganz genau waagerecht justiert sein?

    WAS passiert wenn das ungenau oder gar nicht gemacht wird/ist?


    Danke für Erleuchtung!

    Winfried


    PS: Von mir aus kann das Thema auch als "Warum Plattenspieler GENAU waagerecht einjustieren" in den Newbiebereich ausgelagert werden :)

    Na, da sind wir ja schön :off:


    In der Hoffnung, dass der Thread geteilt wird, mache ich aber mal mit. Meine (erwachsenen) Söhne spielen beide Gitarre und Klavier, haben starkes Interesse an Musik, aber keine "konventionelle" Stereoanlage. Hochwertiges Kopfhörerhören ist (u.a. mangels Platz für gute Anlagenaufstellung) für intensiveres Musikhören angesagt und für nebenbei (mobile-W-)LAN Lautsprecher mit Mobiltelefonsteuerung von Streamingdiensten nebst personalisierten Playlists, keine einzige Schallplatte oder CD! Ja, das ist zwar nicht "meins", bin ja von alten Zopf, aber zumindest gibt's da nicht nur komprimiertes Geleier...


    Grüße,

    Winfried

    Meines Erachtens nach hat sich wenig geändert, ein paar Gedanken dazu:


    "Damals" wurden (wie schon mehrfach angeführt) Technologien umgesetzt, die einigermaßen tiefe Grenzfrequenzen in kleinen Gehäusen ermöglichten, die bis heute umgesetzt werden. Wirkungsgrad wurde durch Leistung "ersetzt".


    Ich meine das ist bis heute unverändert: Selbst hier im Forum sehe ich bei den Fans mindestens (gefühlte) 60-70% Kompaktlautsprecher!


    Wieviele Leute (hier im Forum) stellen sich wirklich potente Standlautsprecher mit hohem Wirkungsgrad hin? ...und sind bereit mehr Geld und Platz zu investieren

    Was steht wirklich in unseren Wohnzimmern?

    Wieviele Leute haben einen dedizierten Musikhörraum mit Hochwirkungsgradlutsprechern?

    Und mal ehrlich: Wieviele Leute hier hören wirklich intensiv und konzentriert Musik? ...wie groß ist ihr/unser Anteil an potenziellen Lautsprecherkäufern?


    Angeboten wird was nachgefragt wird, dementsprechend werden Technologien entwickelt und umgesetzt.


    Grüße,

    Winfried

    So, wir sind verabredet ... mein Konstrukt mal in direktem Vergleich zum Original zu hören und wie sich der PWX Umbau auf aktive Gleichrichtung mit Snubber klanglich auswirkt...

    Hallo Freunde,


    gestern war's soweit, der PWX Netzteilvergleichstest und der Vergleich mit dem Phonomaster fanden statt.


    Ich kann Klangeindrücke nicht so blumig beschreiben, aber wir waren uns einig, daß das modifizierte PWX Netzteil den BC II SE klanglich doch so nahe zum Phonomaster aufschließen lässt, daß sich der hohe Aufpreis eigentlich nicht lohnt. Durchzeichnung und Bühnendarstellung kamen sich doch verdächtig nahe, die Tonalität war sehr ähnlich, jedenfalls nicht signifikant unterschiedlich. Das mögen andere Leute anders hören, aber wir sind uns einig: Der BC II SE hat leicht hebbares Verbesserungspotenzial, zumindest in Mikas und meiner Anlagenkonstellation. Mein zweiter BC II SE wird jedenfalls auch ein modifiziertes PWX erhalten, Mika wird noch entscheiden...


    Ich bedanke mich bei Mika für den schönen Nachmittag, die Gelegenheit zum Vergleich und die guten, weiterführenden Gespräche. Wir haben auch schön Musik gehört, sogar kompatiblen Musikgeschmack entdeckt und so einige gemeinsame Projektideen entwickelt...


    Grüße,

    Winfried