Beiträge von wgh52

    Nemesis

    Hallo Jan,


    wenn Du ab dem Eingangsbeitrag liest dürfte Einiges klarer werden. In gewisser Weise dreht sich dieser Thread mMn bereits etwas im Kreis ;) . Mein Beitrag zum Thema inkl. Erfahrung steht in Post #7.


    Grüße,

    Winfried

    Es ist doch allgemein zu beobachten, daß Produkte für den ~90% Mainstream konzipiert werden und Sonderwünsche halt teurer werden. In diesem Sinne ist eine Tapeschleife nur ein Kostenfaktor, der durch sein Vorhandensein so gut wie keine zusätzlichen Marktanteile gewinnt! Heute wird gestreamt und nicht recorded.


    Ich nehm' auch nix mehr auf (obwohl ich einen guten MiniDisk Recorder habe) und die Tapeschleife ist eher für einen Equalizer oder für die Verbindung zur Zweitanlage von Nutzen als für einen Recorder. Von daher vermisse ich Tapeschleifen (bzw. Festpegelausgänge) in Neugeräten, hab sie aber an meinen alten Teilen :P


    Grüße,

    Winfried

    Heutzutage können wir tatsächlich viel messen und erklären, aber bei weitem nicht alles. Und auch das, was wir uns erklären können, muss nicht unbedingt stimmen. Es entspricht „nur“ unserem aktuellen Wissenstand. Die menschliche Geschichte hält viele solcher Faktenirrtümer parat ;)

    Ja, das darf man getrost so sehen! Dann gehört aber auch dazu, daß subjektive Wahrnehmung, Bauchgeschichten, Hörensagen und Glauben, "nicht glauben" usw. mindestens genauso irrtumsanfällig sind :/


    Es bleibt also dabei: Gegenseitiger Respekt und Zuhören, nicht gegenseitig Missionieren, ist gefragt.


    Was soll also die Diskussion :?:


    Zu Mess-/Hörerfahrungen: Die Hochtonwiedergabe meiner damaligen Anlage hatte bei längerem Hören eine leichte Schärfe-/Härteneigung. Deswegen wollte ich eber keine anderen Lautsprecher haben! Ich habe dann messtechnisch eine schmale, scharf ausgeprägte Hochtöner Membranresonanzüberhöhung bei 23kHz von ca. 10dB nachgewiesen. Ich hörte damals max. bis ca. 14kHz (laut Ohrenarzt). Mit einem vorgeschalteten, zuschaltbaren, schmalbandigen Filter wurde die Resonanzanregung "messtechnisch ausgebügelt". Den weniger scharf klingenden Hochton konnte ich aber (durch direktes Umschalten) eindeutig wahrnehmen!


    Messtechnik hat ihren Platz und der Messende/Interpretierende muss damit umgehen können! Dabei bleibe ich!


    Grüße,

    Winfried

    Wo stehen denn diese Werte?


    Toni

    Ach Toni....


    Messergebnisse brauchen halt jemanden, der sie auch lesen, interpretieren und einordnen kann. z.B.: Elektroniker-, Techniker- und Ing-Ausbildungen gibt's nicht sinnloser weise, auch wenn Dir das alles suspekt und fremd sein mag ;) Du hast sicherlich auch Kompetenzen, die Andere nicht haben oder nicht für sinnvoll erachten ;)


    Grüße,

    Winfried

    Wie oft hatten wir dieses Minenfeldthema jetzt schon :?: wohl hunderte Male...?

    Und was hat das jeweils gebracht :?: Grabenkämpfe, zur reinen Lehre erhobenes Kreuzworträtselhalbwissen oder Falschwissen, verhärtete Meinungen, ...


    Messtechnik hat ihren Platz (z.B. bei der Entwicklung) und gut eingesetzt kann sie Basis oder Voraussetzung für gut empfundenen Klang sein (zumindest für einen Teil der Hörer). Endgültig und vollständig beschreiben oder vorhersagen kann Messtechnik den resuliterenden, empfundenen Klang bisher nicht. Beispiel: Einfluss eines Gerätes auf die wiedergegebene Bühnendarstellung in Breite und Tiefe.


    Durch das subjektive Hören verliert die Messtechnik u.a. durch Präferenzen und Wahrnehmungsunterschiede für viele Hörer ihre Relevanz und es wird gerne geglaubt, man brauche sie gar nicht und Leute, die der Messtechnik Relevanz beimessen können nicht hören (oder so ähnlich...) ...


    Entscheidungen für oder gegen Geräte durch reine Messergebnisse wie durch renes Anhören gilt es zu respektieren, nicht zu diskutieren oder zu missionieren.


    Lassen wir das Thema einfach ruhen :meld:


    Grüße,

    Winfried

    Richtig hochwertig, eher Fehlanzeige

    Danke! Also hab ich die ausführlichen Beschreibungen (vielen Dank dafür!) doch richtig verstanden:


    Hochwertiges Radiohören ist unwiederbringlich Geschichte:!:Und zwar unabhängig vom Übertragungsweg...


    Wir (sowieso alternden und mit der Zeit verschwindenden) HiFi Hirnies sind einfach nicht Zielgruppe, sondern "der sowieso seit den 80ern an MP3-64k gewöhnte Mainstream" und die Profis in den Studios sollen einfach ihren Job machen!


    Das war's...

    Grüße,

    Winfried

    Liebe Fachleute,


    das ist alles sehr interessant zu lesen und zu verstehen was mit Radio vor sich geht. Toll :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Aber zumindest ich verliere ob der vielen Details langsam den Faden... und bitte daher um ein Zwischenfazit bezüglich der Möglichkeiten hochwertigen Radioempfanges in 2023 :!:


    Ich verstehe bisher ziemlich deutlich Und das kann ja falsch sein), daß hochwertiger Radioempfang, wie z.B. früher über UKW oder DVBS, endgültig und unwiederbringlich Vergangenheit ist :rolleyes:


    Danke und Grüße,

    Winfried

    Sehr schön! Das Bild hilft und wir sind doch unerwartet nahe beieinander ;) : Ich meinte lediglich, daß man an die + bzw. - Ausgangssignale ohne Desymmetrierung je an eine Endstufen anschließen könnte und diese dann in Brückenschaltung betreiben. Im Vollverstärker wäre das leicht realisierbar, mag natürlich auch Nachteile haben.


    Aber ich möchte hier nicht noch weiter abschweifen oder ablenken, es war ja nur so ein Gedanke...


    'Danke und Grüße,

    Winfried

    Mir kam gerade beim Lesen von...

    War wohl bei der Accuphase 280L genau so. Vier Verstärkerzüge mit Vierfachpoti. Die ‚Differenzbildung‘ erfolgte in den Endstufen P800 / M1000

    ...der Gedanke: Um symmetrische Signalverarbeitung komplett durchzuziehen, z.B. in einem Vollverstärker mit symmetrischem Phonoeingang, dann folgenden getrennten + und - Verstärkerzügen, eigentlich auch vier Endstufen (also je + und eine - je Kanal in Brückenschaltung) verbaut sein müssten.


    Gibt's sowas?


    Ob das dann (u.a. wegen möglicher Toleranzen, Verstärkungs- und Verzerrungsunterschieden in den + und - Zügen) wirklich besser wäre...?


    Grüße,

    Winfried

    Die fertigen Auto High-Low-Adapter kosten ja richtig Geld! =O


    Ich hab meine High-Low Adapter mit zwei Spannungsteilerwiderständen in den Cinch Steckern der Kabel von den Endstufen zum Sub realisiert. Man kann den für die Pegelanpassung nötigen Spannungsteiler auch in einem ganz kleinen Kästchen unterbringen, auf einer Seite mit Drähten zu den Endstufenanschlüssen, auf der anderen Seite Cinch Buchsen für normales Cinch Stereokabel. Das kostet dann weit unter 10€, bei Einlöten in Cinch Stecker <1€ für die Widerstände.


    Axel,


    falls Du nicht selbst löten kannst oder willst, schick' mir 'ne PN für mehr Details oder sprich mit einem Elektronikkundigen in Deiner Nähe.


    Grüße,

    Winfried

    Ich hab jetzt doch eine Fernbedienungsabbildung gefunden. Oben rechts gibt es einen Knopf mit durchgestrichenem Lautsprechersymbol, das könnt "Muting" sein und beide Ausgänge abschalten. Nochmaliges Drücken könnte die Stummschaltung aufheben. Weiter unten sind auch Knöpfe für die Lautsprechergruppen A und B. Diese sollten bei Betätigung die Stummchaltung der jeweiligen Gruppe aufheben.


    Grüße,

    Winfried

    OK Theo,


    kannst Du momentan Musik hören oder ist Stille?

    Hast Du die Vorschläge ausprobiert?

    Was hast Du sonst probiert?

    Was sagt der Händler dazu?

    Was sagt Creek dazu?

    Hast Du (k)eine Bedienungsanleitung?


    Grüße,

    Winfried

    Hallo Theo,


    ich habe keinen Creek, fand auch keine Anleitung für die Fernbedienung, aber schlage vor den selben Knopf nochmals zu drücken und zu beobachten was passiert.


    Aus der Geräteanleitung geht hervor, daß man vier Ausgangsmodi hat: Gruppe A / Gruppe B / Gruppe A&B / Beide Gruppen "aus". Das sollte zumindes am Gerät also wieder einstellbar sein, so daß Du Musik hörst.


    Grüße,

    Winfried

    Hallo Mike,


    ich rate Dir Lehmann Audio nicht einfach abzutun, denn das ist bezahlbare, nachweislich solide Technik mit gutem Service dahinter und von lokalem Produzenten. Mit dem alten Black Cube, der inzwischen "Black Cube Statement" (Phono) heißt und unter 400€ neu kostet, habe ich viele Jahre lang zufrieden gehört, bis ich auf den Black Cube SE II mit PWX Netzteil umgestieg, der (natürlich) Einiges an Klangqualität drauflegt. Soweit ich verstanden habe kann man, so man das irgendwann will, den Statement durch ein besseres Netzteil (z.B. PWX) versorgen, was klangqualitätsfördernd ist.


    Grüße,

    Winfried

    Hallo Mario,


    Gratulation zum gelungenen DIY Ultraschall-PWM Projekt mit all den nützlichen Detaillösungen. Zu Werkstattausstattung und Mechanikerfähigkeiten kann ich Dich auch nur beglückwünschen!


    Hätte ich beides auch nur zu 50% wie Du, wäre das ein Weg für mich ins Plattenwaschen einzusteigen! Leider wird ein durch DIY erschwingliches PWM Gerät mangels meiner Fähigkeit und Ausstattung wohl ein Traum bleiben... Aber bitte nix für ungut! Viel Spaß damit!


    Grüße,

    Winfried