Posts by wgh52

    Hallo Thomas,


    bei den gezeigten Schäden muss die Verpackung ja so gut wie "hin" gewesen sein, also von aussen klar erkennbar schwer beschädigt... Kannst Du vom Zustand des Paketes vor dem Öffnen/Auspacken mal Fotos zeigen?


    Ich will dem (Privat-)Verkäufer ja sicher nicht zu nahe treten, aber falls das Paket von aussen unbeschädigt war, muss die Ware vor dem Versand eigentlich schon beschädigt gewesen sein. Falls das sicher zu stellen ist, könntest Du vom Kauf zurücktreten. Ich hab das schonmal erfolgreich durchgezogen, die Beweislast war einfach zu gross, dass Mängel verschwiegen wurden...


    Grüße,

    Winfried

    Hallo Gerhard,


    ich denke die kurze Antwort ist: "Nein, in den Beschreibungen wird man nichts finden was auf keine Jitterbehandlung hinweist, dazu muss man die Schaltung ansehen".


    Die längere Antwort: Es gibt SPDIF/AES3 Interface Chips, die gerne im Digitaleingang verbaut werden mit der Aufgabe Datren und Takt aus dem hereinkommenden Signal zu decodieren. Die machen das zuverlässig dämpfen Jitter in breiten Bereichen nicht, erhöhen diesen in einigen Bereichen sogar, bei höheren Frequenzen dämpfen sie zunehmend besser, nur ist's da dann nicht mehr so relevant.


    Der Entwickler hat zwei Möglichkeiten:

    1. Den vom Eingangschip decodierten Takt weiter im DAC zu verwenden (also kein teurer Oszillator)

    2. Den hereingekommenen Takt durch buffern der decodierten Daten und unter Verwendung eines hochkonstanten neuen Taktes im DAC zu ersetzen


    Man kann nun überlegen welche der beiden Methoden möglicherweise klangliche Vorteile haben könnte...


    Meine eigene Erfahrung deckt sich in gewisser Weise mit Deiner: Ich habe vor meinen DEQX PDC erfolgreich einen Mutec MC-3+ Reclocker geschaltet, der den Jitter aus den Quellsignalen von CD, TV, usw. dämpft bevor der DAC Eingangschip "eingreift". Der PDC verwendet den aus den SPDIF/AES3 Digitaleingangssignalen decodierten Takt als DAC Taktung, hat also keinen internen DAC Oszillator. Davon liest man nirgends in den Unterlagen, auch nicht, dass Digitalsignale möglichst "rein" sein sollten steht nirgends. Schleife ich (m)einen Reclocker ein höre ich klangliche Einflüsse, abhängig vom Quellgerät, aber ähnlich wie von Dir angerissen.


    Man kann mbMn nur probieren, bei dem einen DAC bringt Reclocking was, bei einem anderen nichts, beim nächsten ist's negativ, usw.


    Grüße,

    Winfried


    Nachtrag: Ich stimme Mikes Einschätzungen weitgehend zu, mein DEQX PDC ist von 2008 und ein Neugerät ist mir zu teuer, darum die Nachrüstung. Aber auch die Quellsignalqualität ist von Belang...

    Michael,


    die Jitterdiskussion möchte ich nicht (zum x-ten Male) führen, ist hier wahrscheinlich eher off-topic, aber ich habe meinen DAC auch schon ohne den (einzigen internen) 12,288MHz ADC-Oszillator betrieben. Der DAC synchronisiert in meinem Falle offenbar per PLL auf den im SPDIF/AES Signal mitübertragenen Takt und nutzt diesen "wie er hereinkommt" (schaltet damit auch convolving Filter entsprechend der Eingangsfrequenz). Anders kann ich mir die Funktionalität ohne den internen Oszillator bei z.B. 44,1kHz Eingangssignal auch nicht erklären...


    Wie gesagt, lass uns nicht vom eigentlichen Thema abschweifen, Deine Argumentation möchte ich nicht in Abrede stellen, auch wenn meine Hörerfahrung anders zu sein scheint als Deine oder die vieler Anderer.


    Grüße,

    Winfried

    Michael,


    dem kann ich nicht ganz zustimmen, denn mein DSP DAC (DEQX) von Anno 2008 hat für die digitalen Eingangssignale keine eigenen Oszillatoren, sondern eindeutig nur einen für den vorhandenen internen AD Wandler. Um "jitterige" Quellen zu "beruhigen" benutze ich daher einen externen SPDIF/AES Reclocker MC-3+ und das ist auch klanglich positiv hörbar. Soweit ich informiert bin sind "reclockende" DACs mit Eingangsbuffer und eigenen Oszillatoren für die 44,1 und die 48kHz Taktreihen recht verbreitet, aber vielleicht mißverstehe ich ja was...


    Grüße,

    Winfried

    Freunde,


    wie beurteilt Ihr bei der vorliegenden Bildqualität den Nadelzustand?

    Was wollt Ihr mithilfe der Fotos/Mikrosokope sehen/beurteilen?

    Ich kann auf den Bildern z.B. nicht sehen/beurteilen ob da bereits Verschleiß an den Rillenberührungspunkten sichtbar wäre, geschweige denn wieviel...


    Grüße,

    Winfried

    An den 3 AC210AE hängen jeweils der Triode25, der Cyrus Phono Signature nebst PSX-R und die Croft Riaa.

    Hallo Thomas,


    ich habe "den anderen Thread" jetzt noch nicht gelesen, aber Du hast jedem Gerät (ggf. mit Netzteil) einen AC210AE gegönnt. Was passiert wenn Du alle drei an einen anschließt? Sind die klanglichen Effekte "weg"?


    Ich überlege meinen Aktivlautsprechern je einen Furman zu geben und einen vor den Vorverstärker nebst PhonoVV zu schalten (ist noch Zukunftsmusik;)).


    Danke und Grüße,

    Winfried

    Solange es keine objektiven Verfahren zur Messung der Klangqualität gibt wird man sich immer auf „Hörensagen“ verlassen müssen ... Wir haben es im HiFi/High End Bereich mit völlig subjektiven Beurteilungen,ähnlich Weinklassifizierungen,zu tun...

    Da sind wir uns durchaus einig, mMn unterstützt das allerdings meine Argumentation, dass eine Auflistung der "Geräte die über ihrer Preisklasse spielen" (vor allem so absolut formuliert) nicht sinnvoll und noch weniger glaubwürdig, sondern "Weihrauch" ist bzw. nicht nachvollziehbare Mythen bildet. Bedeutet: Du hast keine gute Chance aus "hören sagen" den Geheimtip "absolutes high-end für billig Geld" zu finden. Dein 150€ Erlebnis bestätigt das ja eigentlich...

    ...Auch wenn du eine Komponente an deiner Anlage gegen teurere Komponenten spielen läßt und dir eine Komponente mehr zusagt so heißt das noch lange nicht dass diese „besser“ ist...

    Jetzt bin ich "platt"! Das hieße ja es kann gar keine verlässliche Liste der "Geräte die über ihrer Preisklasse spielen" geben! 8| Sondern nur individuelle Meinungen (im besten Falle individuelle, dokumentierte Erfahrungen).


    Aber welcher Höreindruck ist denn nun für den Hörer und seine Kaufentscheidung wichtiger als der eigene an der eigenen Anlage? Doch wohl nicht der subjektive Eindruck anderer, auch vielleicht mehrerer, Ohren/Hirne, unter anderen, meist unbekannten/ungehörten Bedingungen, in ungehörten Räumen/Ketten und gehört mit anderem Hörgeschmack? Nein... Das hast Du sicher nicht so gemeint.


    Grüße,

    Winfried

    Kreuzverhör? Hmmm - nein, eher nicht....

    Die Devise ist unter meinen Beiträgen zu lesen, nur dass ich halt Fragen stelle statt zu widersprechen.


    Wir haben hier nach Deinen Einlassungen zu urteilen einen Fall von "hören sagen". Nach "hören sagen" kann man sich natürlich richten, sich beim Kauf und dann beim Musikhören wohlfühlen, aber das ist kein "Beweis für Allgemeingültigkeit", sondern ein Placebo für den Nutzer. Das "spielt über seiner Preisklasse" lese ich (gefühlt) in jedem dritten Test und dann steht das Teil schön eingereiht in der Preishitliste ;). Sicher kann man mMn "überragende Qualität" nur feststellen wenn man's selbst, in der eigenen Umgebung, an der eigenen Anlage im Vergleich zu anderen (viel teureren!) Komponenten hören konnte. Diese Erfahrung ist dann als guter Rat für Andere brauchbar, alles andere wäre "unbewiesene Behauptung".


    Ich will Dich nicht verunsichern oder kritisieren, der NAD ist sicher immernoch ein sehr guter Verstärker, der Dir an Deiner Anlage wunderschöne Musik vermittelt! Ich wollte nur an einem praktischen Beispiel verdeutlichen wie wenig brauchbar und sinnvoll dieser Thread für "Suchende" (wahrscheinlich) ist und was ich (weiter oben) mit "Weihrauch" meinte. Leider hat's Dich getroffen - das tut mir Leid :rolleyes:


    Grüße,

    Winfried

    ...In den 80ern auf alle Fälle ein Gerät welches weit über seine Preisklasse hinaus spielte...

    Hallo fr.,


    Aus welcher Preisklasse heraus kam der NAD3020 damals?

    Und in welche Preisklasse hat er (damals) hinein gespielt?

    Die Werte ruhig in DM angeben.

    Gegen welche Vergleichsgeräte der höheren Preisklasse gewann er damals und welche Lautsprecher und Quellgeräte waren angeschlossen?


    Danke vielmals,

    Grüße,

    Winfried

    Hallo anonymer Analogfan,


    den Frequenzgang des Phonozweiges kannst Du auch direkt am Vorverstärkerausgang messen, musst nicht bis hinter die Boxen und dort akustisch messen. Anstatt das Mikro am Mess-AD-Wandler anzuschließen, kannst Du direkt den Vorverstärker dort anschließen und mit dem Lautstärkesteller den Messpegel einstellen. Dann den Logsweep von der LP laufen lassen und mit der Software darstellen, fertig.


    Noch ein Wort zu schwingenden Verstärkern: Ich hatte mal einen schwingenden Vorverstärker (wie ich nachträglich feststellte), man hörte nichts, aber die Endstufen wurden schon ohne Nutzsignal schon knallheiß! Also Vorsicht!


    Grüße,

    Winfried


    Nachtrag: Ich meine der MM Tonabnehmer Deiner Wahl passt einfach nicht zum Phonoverstärker. Leider sind die Phono Schnittstellen nicht genormt, so dass das immer wieder vorkommen kann! Für mich war das der Auslöser auf High Output MC umzusteigen...

    Michael,


    danke für den Beitrag! Mir gefällt die Musik viel besser als der Filminhalt....


    Was und wer ist das?? Falls jemand helfen kann, bitte hier posten oder mir eine Privatkonverasation schicken.


    Danke und Grüße,

    Winfried

    Hallo Christian,


    bei der Vinylengine gibt es das TD320 Servicemanual. Schaut man sich die Schaltung an erfährt man, dass das vermeintliche Steckernetzteil "nur" einen Trafo nebst Primärsicherung enthält und kein vollständiges Netzteil, denn Gleichrichtung usw. geschehen auf der Elektronikplatine im Dreher. Hattest Du die Primärsicherung mal geprüft bzw. getauscht? Von daher ist der Kaputtzustand des Originalsteckertrafos noch nicht endgültig klar...


    Gleich hinter der Netzteileingangsbuchse ist der mit dem Drehzahlschalter auf einer Achse befindliche Einschalter angeordnet. Um Ein-/Ausschaltstörungen zu minimieren ist zwischen den zwei Ein-Schaltstellungen ein Kondensator geschaltet. Macht dieser einen "Schluss", hält der Dreher in Aus-Schaltstellung nicht an, weil das Netzteil weiter An bleibt. Soweit die Theorie. Kondensatoren können schonmal kaputtgehen, also rate ich diesen (nicht teuren!) Kondensator zu erneuern und zu sehen ob's/wie's geht. Zuvor natürlich den Stecktrafo prüfen ;)


    Soviel als mit Vorsicht zu genießende Ferndiagnose...


    Grüße,

    Winfried

    Liebe Freunde,


    ich glaube dieser Thread existiert um Erfahrungen mit Adjust+ zu Teilen und ggf. Rat einzuholen, was ich sehr begrüße!


    Eine mögliche Erfahrung ist, dass man's nach einigen Versuchen nicht mehr braucht.


    Aber es geht halt nicht allen so, es gibt auch andere Erfahrungen, Interessen und Bedarfe. Ich schlage also vor den Thread wieder auf Letzteres bzw. seinen Titel zu konzentrieren damit er dementsprechend wertvoll bleibt.


    Grüße,

    Winfried

    Christopher,


    Dein Endergebnis ist ja nun wirklich mal besonders beeindruckend! Solch eine Kombination aus Übersprechdämpfung und Phasenlage ist mir noch nicht gelungen!


    Gratulation!

    Winfried