Posts by wgh52

    Christian,


    ein Rosarauschsignal in Mono abspielen und mit den Pegelstellern am Gerätchen so einstellen, dass es, vom Hörplatz aus angehört, aus der Mitte zwischen den Lautsprechern "kommt". Die Verkabelung sollte so "gehen", mit geschirmter NF Leitung könnte es besser sein (durch die hochohmige Last fließt ja kaum Strom).


    Grüße,

    Winfried

    Hey!!


    Das Ding sieht funktional gut aus! Technische Daten gibt's zwar sehr wenige, aber einen Versuch ist's wahrscheinlich Wert. Die Cinchkabel darum vorsichtshalber kurz (1/2m) halten und dafür die vom Verstärker kommenden länger, falls nötig. Die Pegeleinstellung erstmal passend einstellen, die Kanalgleichheit am besten mit Rosarauschen einstellen.


    Viel Erfolg!


    Grüße,

    Winfried

    Ja Christian,


    dann bleibt es bei meinen vorgeschlagenen Lösungsmöglichkeiten! Zur Klarstellung: Die erste Alternative funktioniert natürlich auch wenn an der SU-7700 Endstufe keine Boxen sondern nur der Spannungsteiler für die nachfolgende Endstufe angeschlossen wird. Je nach Verstärkungsfaktor der externen Endstufe müssten 20-30dB Dämpfung vor der externen Endstufe eingeschleift werden (z.B. als Spannungsteiler im Cinchstecker am ext. Endstufeneingang).


    Grüße,

    Winfried

    Hallo Christian,


    ein 1976 Vintage Gerät auf VV umzurüsten ist sicherlich etwas kontrovers, aber sei's d'rum spielen wir's durch:


    Eine Alternative wäre, das Signal für die externe Endstufe über einen Spannungsteiler aus dem Endstufenausgangssignal zu erzeugen (parallel zu ggf. angeschlossenen Lautsprechern), aber dann ist und bleibt die SU-7700 Endstufe immer im Signalweg! Falls das OK ist wäre das leicht machbar.


    Die andere Alternative ist komplex. Sehen wir das Schaltbild an:

    1. Es fällt auf, dass Vorkehrungen zum Treiben eines weiteren externen Endverstärkers nicht vorhanden sind. Lautstärke- und Balancesteller nebst Loudnessanzapfung liegen direkt am Endstufeneingang, davor ist "nur" der Eingangsumschalter und der PhonoVV. Der SU-7700 ist sozusagen ein "passiver VV" mit integrierten Endstufen. Die Quellimpedanz für eine externe Endstufe wäre durch die verwendeten 250kOhm Potis für die Übertragung über ein Kabel zu hoch, es gäbe Höhendämpfung (im Gerät ist die Verbindung ja im cm Bereich...)

    2. Nun böte es sich vielleicht an einen Ausgangstreiber nachzurüsten, der die Potis von der anzuschließenden Leitung entkoppelt und diese niederohmig (damit verlustfrei) treibt. Leider ist das Netzteil (verständlicherweise!) sehr einfach ausgelegt. Die Versorgung der einzigen beiden (Phono MM Entzerrer-)ICs (mit ja bekanntem Strombedarf) wird durch Z-Diodenschaltung aus der Endstufenversorgung erzeugt, ist also als Ausgangsbufferversorgung nicht geeignet. Man müsste darum eine Versorgung für die Ausgangstreiber zusätzlich aus der Endstufenversorgung ableiten. Möglich und machbar ist das für den versierten Elektroniker allemal, aber fertig, zumal als Adapter, gibt's da nichts!


    Also der Spannungsteiler am Endstufenausgang wäre die Möglichkeit der Wahl.


    Grüße,

    Winfried

    ... wahrscheinlich hat es ärodynamische Gründe, der Luftwiderstand ist geringer ...

    zumindest wenn man bei stehendem Teller den Plattenspieler dreht, entsteht Wind am Tonabnehmer, der dann Aerodynamik bedingt.


    :P

    Winfried

    Quote

    ...

    Ein 2 Zoll / 24 Track / 38 cm/sec Tape aufgenommenen auf einer Studer wäre ein Original .


    Ohne die ganzen Fehler der Schallplatten Wiedergabe ...

    Aber halt mit den Fehlern der Tonbandaufnahme und -wiedergabe ;) Und selbst wenn's so "ideal" wäre: Wieviele Leute haben und hören 2 Zoll / 24 Track / 38 cm/sec Tape??? Der Beitrag bringt das Thema und den TE nicht weiter!


    Was ist DeinZiel dieser Digitalisierungs-Übung ?

    oder welche Qualitätsansprüche hastDu ?


    „Digitalisierung“ kann nie besser sein, als das analoge Original. Du kannst sicher da und dort nochetwas mit der Software nachhelfen und flicken (z.b. mit De-Noiser, De-Klicker , im Audacity oder so) aber wirklich besser wird’s nimmer…

    ...ist richtig, aber wohl auch nicht der Anspruch! Es könnte sein, dass es "anhorbarer" werden soll, vielleicht die LPs geschont werden sollen (damit die Lieblingsstücke nicht abgenutzt werden), die Musik durch Tagging schneller gezielt zugreifbar werden soll. Motivationen zum Digitalisieren von LPs könne vielfältig sein...


    Grüße,

    Winfreied

    @ Matterhorn

    Dass Du die Welt verbessern willst ist ja zu respektieren, aber dann fangen wir doch ersteinmal mit dem ersatzlosen Löschen des gesamten Spezial-Unterforums "Digitales" an, bevor Anfragen um Hilfestellung als "ehrenrührig" bzw. einen Ehrenkodex verletzend gebrandmarkt werden.


    Eine Verlinkung zur "Digitales" ausschließenden Ehrenkodexregelung in den Forumsregeln oder in der Selbstverständnisbeschreibung der AAA wäre hilfreich! Sollte dort keine entsprechende Regelung oder Motivationen niedergelegt sein, ist Dein persönlicher (zwar zu respektierender) Ehrenkodex aber leider vorläufig irrelevant. Erstmal müsstest Du folglich zunächst die Forumsleitung oder die AAA auf den rechten Weg der von Dir für Dich definierten Tugend und Ehrenhaftigkeit bringen und könntest dann hilfesuchende Forumsteilnehmer maßregeln. Also: Ball flachhalten ist vorläufig angesagt...;)


    Grüße,

    Winfried

    Mal etwas ketzerisch gefragt: Könnte es sein, dass der Analog-Digitalwandler einfach nicht sauber arbeitet? Aus welchem Grund auch immer...


    Dazu könnte man sich mal die aufgenommene Datei an den kratzigen Stellen im Audacity Editor genauer ansehen: Also an der Kratzstelle hineinzoomen bis man die Wellenformen sieht, den gezoomten Ausschnitt anhören (damit der auch getroffen ist) und schauen wie da die Wellenformen aussehen, ggf. Screenshot machen und hier posten.

    Hm? :/


    Grüße,

    Winfried

    Hallo nochmals,


    ich sah gerade, dass das mit den Bildern nicht geklappt hat... also versuch ich's nochmal:


    Ohne Snubber

    1 gn-gn 1V Pot open 800.jpg


    Mit Snubber (noch nicht optimal)

    3 gn-gn 1V 80nF Pot var 800.jpg


    Mit Snubber (optimal)

    8 gn-gn opt 1V 80nF 11Ohm 800.jpg


    Einen Link zum diyaudio Paper hatte ich ja gepostet, bin aber bereit weitere Fragen zu beantworten.


    Grüße,

    Winfried

    Warum (ver)kauft man Boxen mit Bi-Wiring/-Amping Anschlüssen, wenn dann doch eine (mehr oder weniger verlustbehaftete ;)) Brücke angeklemmt wird? (Rhetorische Frage eine AktivLSfans :P)


    In meiner Passivzeithabe ich damals die LS-Kabel so lang abisoliert, dass die abisolierten Längen durch beide Anschlüsse reichten. Bananas waren/sind mir suspekt wegen der Übergangswiderstände. Lötbare helfen, aber ich hab damals keine lötbaren und in der Buchse festschraubbaren Bananas gefunden...


    Grüße,

    Winfried

    Hallo Karl,


    danke für Deine ausführlichen Antworten! Meine Fragen waren ohne Hintergedanken, ich wollte einfach verstehen wie Du vom Empfangssignal zu den 24/48 kommst und das hast Du sehr befriedigend beantwortet.

    ...Laut deinem eigenen Beitrag verfahren wir doch grundsätzlich auf die gleiche Weise...

    Stimmt grundsätzlich, ja, allerdings benutze ich am TV-Toslink einen Ligawo AC3 Decoder, um diesen bei Fernsehempfang hören zu können (soweit ich verstehe ist der AC3/Dolby 2.0 Stream nicht komprimiert...).


    Soweit ich verstehe, senden die Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten SatRadio mit 320kbps (Dolby 2.0)aus, wahrscheinlich mit 16/44,1 MP3, daher überraschte mich Deine 48kHz Samplingfrequenz und ich fragte nach.


    Nochmals Danke für Deine (Er)Klärungen!

    Grüße,

    Winfried


    PS: Sorry für's off-topic :);)

    @ bagelfilm


    Muss ich denn überhaupt bi-wiren?

    Nein, überhaupt nicht. Falls Du das gar nicht willst, benutzt Du lautsprecherseitig Brücken zwischen jeweils den schwarzen und den roten Anschlüssen (aber nicht rot mit schwarz verbinden!).


    BiWiring kann (aber muss nicht!) klangliche Vorteile (oder Nachteile) bringen. Nach meiner Erfahrung bringt BiAmping (eine Endstufe für jedes Terminalpaar am Lautsprecher) etwas mehr, ist aber offensichtlich durch mehr Endstufen "aufwendig".


    Grüße,

    Winfried

    Ja Gerhard,

    ...Und neben einer guten Bandmaschine sollte jeder auch einen guten DAC haben...

    genauso ist es! Und viel "Arbeit" sind richtige Tests auch :)


    Nun könnte man die Sache für die Tester vielleicht vereinfachen indem man jedem von ihnen jeweils nur zwei zufällig ausgewählte der vier Möglichkeiten zum Testen gäbe ;) Bei 10 Probanden vielleicht schon machbar. Bei der Auswertung sollte natürlich die jeweilige Kette bekannt sein um eventuelle Rückschlüsse zuzulassen.


    Sorry, zu viele Ideen... Wie gesagt, viel Spaß bei Vorbereitung und Tests!


    Grüße,

    Winfried

    Gerhard,


    die Hi-Res Datei auf Band aufzunehmen und dann mit dem unveränderten Analogband zu vergleichen halte ich für einen nicht fairen Vergleich oder besser gesagt für nicht zielführend um wirklich ehrlich zu vergleichen! Die DA Wandlung bedingt ja bereits einen klanglichen Einfluß (DAC Unterschiede), was OK sein mag, aber dann kommen ja noch die (im Zweifel limitierenden) Einflüsse der Bandaufnahme bzw. der Aufnahmebandmaschine hinzu, welche dann die ursprüngliche Aufnahme endgültig verändern. Man kann so mEn nicht zweifelsfrei feststellen welche Unterschiede zwischen gekauften analogen und digitalen Aufnahmen bestehen.


    Ich verstehe schon, dass Du anders keine Verblindung des Tests erreichen kannst, aber darum mein Vorschlag die analoge Bandaufnahme mit Hi-Res zu digitalisieren und die beiden HiRes Versionen blind zu verteilen. Ja, in diesem Falle hätte das analoge Band den Nachteil. Um gute Ergebnisse zu bekommen müsste der Test also beides umfassen:

    - TB-Analogisierung der HiRes Aufnahme mit einem sehr guten DAC und dann der verblindete Vergleich mit dem gekauften Band

    - HiRes Digitalisierung des Analogbandes mit einem sehr guten ADC und dann der verblindete Vergleich mit der gekauften HiRes Version


    Ich will hier nicht mäkeln, sondern nur ein paar Gedanken zum Thema teilen, damit eventuell was belastbares herauskommt...


    Viel Spaß beim Vergleichen! Bitte berichte Ergebnisse!


    Grüße,

    Winfried