Posts by wgh52

    Lieber anonymer Fernseheumel,


    wie Du dem Zitat und meinem Post (mit etwas gutem Willen) entnehmen könntest, widerspreche ich Deiner sicherlich berechtigten Betrugsanschuldigung in keiner Weise, sondern wende mich gegen die Verallgemeinerung, dass Leute mit Migrationsgeschichte "natürlich", also immer und alle, Betrüger bzw. von vornherein als betrugsverdächtig zu betrachten seien. Das impliziert nämlich, dass sowas bei nichtmigrationshintergrundsbehafteten Personen nicht häufig passieren würde. Meine Söhne haben mutterseitig Migrationsgeschichte (sie sind stolz darauf!) und soweit ich sagen kann sind sie bisher nicht betrügerisch oder anderweitig kriminell auffällig geworden...


    Mir hat mal jemand gesagt: "Vorurteile sind gelebte Lebenserfahrung" (was ich allerdings so pauschal nicht teile...), das kommt Deiner Positionierung eigentlich ziemlich nahe, aber in diesem Sinne wäre es besser (um nicht zu sagen "schlau") gar nicht erst bei sowieso generell Betrugsverdächtigen zu kaufen...


    Grüße,

    Winfried

    Mir war natürlich bewußt, das der Verkäufer mit Migrationshintergrund mich belog...

    Scheinbar werden solche Autostereotypisierungen hier geduldet bzw. stillschweigend begrüßt... :meld:


    Ich jedenfalls wende mich gegen solche Äusserungen in einem Hobbyforum! :thumbdown:Dafür gibt's die weithin bekannten Hasskanäle!


    Grüße,

    Winfried

    ich verstehe ja schon mal den Ansatz der Aufteilung in 2 Kategorien nicht und wieso soll es keine Mischform geben, nämlich Menschen die sich für die Technik und den Klang gleichermaßen begeistern ? Dieses Kategorie-Denken führt doch gerade zu den immer wiederkehrenden und extrem sinnlosen Goldohren/Holzohren Diskussionen und Anfeindungen

    Potentielles Mißverständnis: Ich sehe zwei Phasen: 1 und 2. Und manche scheinen in Phase 1 zu "rotieren". Insofern sehe ich das als eine mögliche Spielart des Hobbys.


    Grüße,

    Winfried

    Es scheint zwei Hobbyausprägungen bzw. -phasen zu geben:


    1. Abhören von HiFi Komponenten mit Hilfe von ausgesuchter Musik

    2. Anhören von Musik mit Hilfe von ausgesuchten HiFi Komponenten


    Mir scheint optimal eine nicht zu lange Phase 1 zu machen und dann bald für möglichst lange Zeit die Kurve zu 2 zu kriegen :);)

    Wer in 1. gefangen bleibt hat halt ein anderes Hobby als Musik zu hören und es ist mMn eigentlich schade um die schönen Komponenten :P


    In diesem Sinne haben feinste Klangunterschiede (in Nuancengrößenordnung) für 1. hohe für 2. wenig Relevanz.


    Grüße,

    Winfried

    Wenn Fakten und Mathematik dem Pläsierchen weichen müssen, dann ist jede Diskussion sinnlos und überflüssig.

    Bin raus hier.



    Toni

    Toni,


    ich kann Dich zwar verstehen, aber die Frage "Warum könnte es objektiv so oder nicht so sein wie subjektiv empfunden?" ist nicht beantwortet, mit unseren Mitteln und Kenntnissen nicht immer bzw. nicht zweifelsfrei beantwortbar. Für den nur Hörenden darf das auch durchaus irrelevant sein, es geht halt um Genuß. Darum plädiere ich für gegenseitige Toleranz.


    Ich hätte durchaus Arbeitshypothesen für hörbare Unterschiede zwischen DAT-Rip und CD Direkt, aber gerade wegen der üblichen Grabenkämpfe halte ich mich zurück.


    Grüße,

    Winfried

    Leutchen,


    wie schon so oft sind wir hier komplett im individuell subjektiven Wahrnehmungsbereich! Niemand kann mit der Wahrnehmung eines Anderen hören! Darum muß man auch niemandem Glauben und kann nur auf die eigene Ohr/Hirn-Kombi vertrauen.


    Falsch finde ich, sich mit der Aussage "das kann einfach nicht sein" oder "das ist so!" ohne eigene Erfahrung in der Sache oder mit dem in Frage stehenden Objekt an der Diskussion zu beteiligen! "Bei mir hör ich (keine) Unterschiede" wäre dem gegenüber eine zwar individuell valide (und tolerantere) Aussage, aber diese auf die Allgemeinheit als absolute Wertung zu erweitern ist schlicht unzulässig/unseriös!


    Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, daß alle Teile einer Musikanlage (von Raum über Geräte und Kabel bis Strom...) größeren oder kleineren Klangeinfluß haben (können)! Die Relevanzeinschätzung ist aber wieder auschließlich individuell!


    Dass der DAT Klang einer darauf gerippten CD in einer individuellen Kette als natürlicher "empfunden" wird als die direkte CD Wiedergabe mit derselben Anlage ist grundsätzlich hinzunehmen, auch weil diese subjektive Wahrnehmung ja nicht objektiv nachprüfbar ist. Man mag innerlich darüber lächeln, aber wenn jemandem die resamplete DAT Kopie besser gefällt ist das halt so und eine technische Begründung oder Gegenrede höchstens "interessant" aber nicht "relevant".


    Wir sollten in diesen Diskussionen über Subjektives emotional zurückhaltend bleiben und jedem sein Pläsierchen lassen: Bei CD Spielern und USB-Kabeln genauso wie bei Netzteilen für Plattendrehermotoren und Headshellkäbelchen...


    Grüße,

    Winfried

    Darf ich statt nach dem wie, mal kurz nach dem wieso fragen?

    Hallo Balázs,


    ich digitalisiere (wie manche andere Vorredner) selten LPs für's Archiv, eher zum Mitnehmen (ggf. Verschenken) zu Freunden ohne Plattenspieler. Bei mir wrd das LP Signal für meine Lautsprecher mit DSP Weiche & EQs A>D gewandelt. Das gibt mir im Übrigen auch die Möglichkeit nötigenfalls die li/re Balance- und F-Gangunterschiede (der Tonabnehmer/PhonVV Kette) "zu behandeln". Ist Letzteres "Spielen"? Vielleicht ja, macht aber Spaß!


    Grüße,

    Winfried

    Ich rate zu einem Digitalrecorder ohne Motoren, solche magnetisch-/mechanischen Medien finde einfach nicht mehr nötig. Und JA: Ich habe zwei Plattenspieler.


    Ob man nun auf PC oder Flash-Karten oder USB Sticks oder (USB) SSD oder was immer aufnimmt ist für mich eher Geschmacksache oder der Aufbewahrungssytematik überlassen. Meine (z.B. von LP kommende) digitalisierte Musik ist (per PC) auf USB SSD gespeichert und wird vom Streamer über SPDIF an den DSP-DAC weitergeleitet. AD Wandler ist (z.Zt.) ein Sony MiniDisk Recorder (MDS-JA555ES) mit direktem (PCM) 16/44 Digitalausgang (hätte lieber 24/96, hab ich aber nicht...), der über USB den PC speist (ich weis: die ADC Kette ist "zu komplex", aber ich hab die Geräte halt, mache Digitalisierungen nicht oft und diese ADC Kette funktioniert!).


    Grüße,

    Winfried

    Peter,

    Denke ich da in die richtige Richtung?

    ja .... nicht ganz!


    Es geht nicht um Absolutwerte an sich, sondern um Verhältnisse (also Quotienten) von solchen Werten: z.B. 2V/3V=0,67 und 0,2mV/0,3mV=0,67. Also beide ergeben ein Verhältnis von 0,67, entsprechend -3,52dB


    In Deinem Beispiel könnte man allerdings aus den 0,3mV MC und den 3mV MM errechnen, daß MC für die Anhebung auf MM Pegel 10 fache Verstärkung braucht, entsprechend: 20*lg(3mV/0,3mV)=20*lg10=20dB.

    Ich find's praktisch ;):)


    Grüße,

    Winfried

    Vorschlag um die "mV-Komplexität" bzw. "Bezugsgrößenkomplexität" zu umgehen:

    Man dividiert erst den einen Messwert durch den anderen, logarithmiert dann und bekommt so direkt das Verhältnis in dB:


    R/L(dB)=20*lg(0,29mV/0,3mV)=20*lg(0,97)=20*0,0147=-0,29dB


    Nur so nebenbei: Mathematisch gesehen kürzen sich hier die mV heraus, die zu logarithmierende Zahl ist also dimensionslos, ein reiner Quotient!


    Man kann natürlich genauso rückwärts rechnen, wenn man z.B. das Verhaltnis L/R für -2dB Kanalabweichung wissen will:


    L/R=10^(L/R(dB)/20]=10^[-2/20]=10^[-0,1]=0,794


    Bei L=0,3mV wäre R=(L/R)*L=0,794*0,3mV=0,24mV


    Nach meiner Erfahrung hatte 1dB Kanalabweichung bereits eine merkliche bis deutliche Verschiebung der Phantommitte zur Folge,


    Grüße,

    Winfried

    ...im Vergleich zu bereits guten Linearnetzteilen. Zb Lehmann Black Cube SE und SE2 haben wir mal einen eindeutigen Vergleich gemacht. Einen Plattenspieler mit meinem damaligen MC30super 2 gleichzeitig an 2 Lehmann SE Phonostufen angeschlossen. Einer hatte das große SE- Netzteil (15V) und der andere lief mit symmetrischer (DIY) 12 Volt Accustromversorgung. Dann konnten wir im Betrieb per Fernbedienung einfach die Lehmänner am Verstärker umschalten und siehe da, der Accustromversorgte klang eindeutig feiner, gefühlvoller und weniger spitz...

    Hallo Carsten und alle Interessierten,


    falls das Lehmann PWX Netzteil hier mit Akku verglichen wurde kann ich beisteuern, daß eine PWX Netzteilmodifikation einen offenbar der Akkuversorgung sehr ähnlichen Klanggewinn erzeugen kann. Wir haben zwei Lehmann PWX Netzteile am selben Lehmann BC SE II unschaltbar betrieben, von denen eines mit aktiver Gleichrichtung und Sekundärwicklungssnubbern ausgestattet war. Wir stellten feinere Auflösung und besser aufgelöste Bühnendarstellung fest. Meines Erachtens nach ist also Akkuversorgung nicht die einzig gangbare, verbessernde Versorgungssalternative (denn der Aufwand scheint mir beachtlich...), wobei ich natürlich zugestehe, daß Akku sehr gut geht :meld:


    Grüße,

    Winfried

    Hallo A.K.,


    es ist keine "höhere Elektronik" Leistungsverstärker (allerdings nur solche mit "über alles" Gegenkopplungsschleife) als Operationsverstärker mit extrem hoher Stromlieferfähigkeit zu verstehen oder zu behandeln, sie sind eher ein optimierter Spezialfall :);)


    Und natürlich kann man durch geeignete Beschaltung auch Weichenfilter realisieren! Zu beachten sind halt die Stabilitätskriterien, nötige Spannungsfestigkeit (der Cs) usw., insbesondere bei Filtern zweiter oder höherer Ordnung. Je Aktivweg läßt sich die Filterei also u.U. um einen(!) OPV verringern, in einfachen Spezialfällen (z.B. Filter 1. oder 2. Ordnung) lassen sich filternde OPVs sogar vermeiden.


    Grüße,

    Winfried

    Die Akkuladerei "nervt" mich! Darum bediene ich mich für rauscharme und stabile Netzteile bei Herrn Funk in Berlin. Weniger Rauschen und Störungen dürfte eine (wahrscheinich teurere) Akkulösung auch nicht machen, speziell wenn hinter dem Akku noch Spannungsregler angeordnet sind ;)


    Grüße und viel Erfolg!

    Winfried


    PS: Ein Anruf bei Herrn Funk, der extrem versiert, sehr auskunftsfreudig und seriös ist, um seine Empfehlung für die Applikation zu bekommen und auch die Vor-/Nachteile der Netz- und Akkulösungen zu verstehen, könnte sehr erhellend sein! :meld:

    Uwe,


    danke für den Link! Ich hab das Interview teilweise (speziell den Teil mit Bezug zu Linkwitz) gelesen und komme zu dem Schluß, daß die Wahl von Filtern ungerader Ordnung mit der Minimierung von Einflüssen der Laufzeiten der Filter, der Chassis, und ihren unterschiedlichen Schallentstehungsorten zu tun haben.

    Meine Arbeitshypothese daraus: Kompensiert man diese (hauptsächlich zeitlich bedingten) Einflüsse (z.B. mit DSP Weiche möglich) ist die Filterwahl nicht auf ungerade Ordnung beschränkt.

    In meinem Freundesprojekt sollten wir das testen können.


    Grüße,

    Winfried

    Ich weis jetzt nicht ob das Thema bereits angeschnitten wurde, aber ein Hobbyfreund plant ein echtes D'Appolito System mit zwei 200mm TT und einem Mark Audio Alpair 10M Gold dazwischen, aktiv getrennt bei ~200-300 Hz, Endstufen für den Alpair sind Röhren. Mit dem Alpair wetden ja z.B. TQWT Breitbandsysteme ohne TT und HT aufgebaut. Wir dachten uns halt den Alpair in ein geschlossenes Volumen zu setzen und im Tiefton kräftig zu unterstützen.


    Gibt's hier mit solch einem Konzept Erfahrungen oder Tipps die man beachten sollte?

    Gilt bei so niedrigem Übergang eigentlich auch die "Filter 3. Ordnung" Regel? Warum "ja" bzw. warum "nein" wäre interessant.


    Danke Euch!

    Winfried

    Ich fände es ein bißchen schade, wenn's bei dem Vorhaben hier darum ginge der Tochter "Irgendwas" das einfach "irgendwie" Musik wiedergibt, zu mögichst geringen Kosten, unter Vernachlässigung klanklicher Aspekte, zu besorgen.


    Dietmar,


    wie hoch ist das Budget?

    Und "was" soll mit den Boxen wiedergegeben werden? (Musik? KinderCDs? Hörspiele? Fernsehen? Handy streams, komprimiertes ....?)

    Wie groß ist der Raum in m²?

    Wie werden die Boxen aufgestellt?

    Wird nebenbei gehört oder an einem Hörplatz?

    usw....


    Vielleicht wäre es besser zuerst solche Fragen zu beantworten, bevor die Suche losgeht.


    Noch Gedanken zu den Hecos:

    Ist sichergestellt, daß sie einwandfrei gehen?

    Hast Du sie mal gehört?

    An Ersatztchassis dürfte kaum zu denken sein, falls mal ein Chassis "abgeraucht" wird...


    Grüße,

    Winfried

    Ah ja, sorry Dietmar, hatte ich übersehen.


    Ein Blick in die HiFi-Wiki Website offenbart das Problem: Heco hatte wirklich unzählige Serien und diese Boxen zu identifizieren ist echte Fleißarbeit... Vielleicht kennt jemand die Boxen ja, ich leider nicht.


    Grüße und viel Erfolg bei der Identifikation,

    Winfried