Beiträge von wgh52

    Hallo Analogies!


    Plattenlaufwerkschassis sollten doch eigentlich nicht selbst "erklingen"!


    Wenn ich aber den Tonabnehmer bei stehendem Laufwerkteller auf die Schallplatte absenke und dann mit der Fingerkuppe auf das Laufwerkchassis tippe höre ich eindeutig vernehmlich ein "Boonnnngg" Ausschwingen erklingen (könnte ich sicherlich mit dem Scope messen ;) .


    Also: Was kann ich gegen das "Booonnngg" tun oder wie kann ich das zumindest minimieren? Anderes Laufwerk oder Chassis kaufen kommt übrigens nicht in Frage!!!


    Grüße,

    Winfried

    ... Also, ein Laufwerk sollte nicht "klingen"...

    Ja Norbsi,


    soweit die Theorie :(


    Wenn ich den Tonabnehmer bei stehendem Teller auf die Schallplatte absenke und dann mit der Fingerkuppe auf das Laufwerkchassis tippe höre ich eindeutig vernehmlich ein "Boonnnng" Ausschwingen erklingen.


    Vielleicht ein off-topic Thema: Was kann ich dagegen tun?


    Weil hier :off: habe ich meine Frage hier gestellt :meld:


    Grüße,

    Winfried

    Jürgen,


    ich bin jetzt nicht so sicher ob eine dermaßen große Empfindlichkeit bzw. so deutlich hörbare Reaktion auf vergleichsweise kleine Veränderung jetzt für oder gegen das/ein Laufwerk spricht... :/ :/ :/


    Nix für ungut...!

    Winfried

    die Lautstärke muss natürlich auch immer gleich sein. Von der konstanten Luftfeuchtigkeit im Hörraum fang ich jetzt erst gar nicht an

    Nun ja...


    möglichst genau gleiche Lautstärke ist ja für Vergleiche wohl selbstverständlich.


    Aber wenn man viele Parameter mehr penibel ab- oder angleichen muß um überhaupt Unterschiede wahrnehmen zu können ist für mich die Schwelle zu "irrelevant" erreicht, die Schwelle zu "absurd" ist für mich dann überschritten wenn geringste Unterschiede dann als grobe Qualitätsunterschiede beschrieben und für Investitionsentscheidungen hergenommen werden.


    Aber im Sinne des Threadthemas ist solch eine Diskussion eigentlich fast off-topic, denn es geht ja hier gerade NICHT um "Kann es sein...", sondern um "WIE kann es sein...", also um Erklärungen nachvollziehbarer/beobachteter Effekte! Zweifel an deren Existenz sind "daneben"! Wer daran zweifelt müsste eigentlich schweigen (ansonsten wäre das Missionieren!) und den Erklärung(sversuch)en (repektierenderweise) das Feld überlassen! :/


    Viel Spaß noch!

    Winfried

    Noch ein Wort zu OPs im Signalweg: Für mich, nur Mist. Ein OP beinhaltet eine unbekannte Reihe von aktiven Elementen, die alle extrem kleine Massen haben, sind die im Betrieb, verändern sich diese kleinen Massen extrem im Temperaturgefüge und damit in ihren el. Werten. Das versucht man mit mehr oder wenigen gutem Erfolg über Kühlkörper oder Ähnliches zu beherrschen, aber Mist bleibt es dennoch. -- In meinen Augen -- . Jedes aktive Bauelement als Vierpol erzeugt eine Phasendrehung. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie viele davon in modernen Blink Blink Geräten enthalten sind.

    Ein guter Röhren VV mit 2 Röhren in SRPP Schaltung hat einen extrem geraden Frequenzgang, braucht keine Rückkopplung, klingt und ist preiswert.

    Warum klingt der ? Ganz einfach: Da gibt es nur 2 Phasendrehungen, keine Rückkopplung oder ähnliches. Der ganze andere Mist, wird einfach weggelassen, das geht auch

    Werter OM DL6AAR,


    Deine Meinung in allen Ehren, aber Dein Text impliziert irgendwie, daß Röhren die Probleme von Halbleitern vermeiden. Nehmen wir z.B. den Temperaturgang: Als Röhrenfachmann weist Du wie Röhren temperaturmäßig "rumwabern". Rauschen ist auch deutlich ausgeprägter und die Brummanfälligkeit ist "Legende". Lebensdauer ist auch eher begrenzt.

    Jeder darf den "Röhrenklang" aus (wegen fehlender Gegenkopplung) gebogenen (bleibenden) Kennlinen mögen! Das alles zu "allen Seeligmachenden" zu erheben darfst Du für Dich gerne machen, Verallgemeinerung ist nicht statthaft und nicht nachvollziehbar!


    Was für eine absurde Diskussion wiedermal! Jede Technologie braucht/macht halt andere Kompromisse um ein für die Zielgruppe gut anhörbares Produkt zu erstellen!


    Grüße,

    Winfried


    PS: Schwörst Du im Amateurfunk auch auf die alten Röhren-Drake-Lines usw. und verteufelst die modernen DSP Transceiver wegen ihres Halbleiterinhaltes?

    Hallo Thomas,


    ein paar Klarstellungen (ohne Gnade und hoffentlich verständlich):


    Kondensatoren sind u.a. dazu da Wechselstrom durchzulassen (siehe F-Weiche HT-Hochpass) und Gleichstrom zu sperren. Darum kann man mit dem Ohmmeter an einem Kondensator lediglich feststellen ob er einen Kurzschluss macht (also kaputt ist!) oder eben sperrt (also nicht (ganz) kaputt ist)!

    Ob er noch die Nennkapazität hat ließe sich mit dem Kapazitätsmessbereich feststellen, falls das MM diesen bietet.


    Nachdem Du die Kondensatoren aber sowieso (durch bessere) ersetzen willst (was bei Elektrolytkondensatoren auch sinnvoll ist!) brauchst Du Dir aber eigentlich keine Gedanken über die „alten“ zu machen ;). Wichtig ist halt die Originalkapazitätswerte gut zu treffen!


    Meine Empfehlung wäre noch: Nimm u.a. wegen der Langlebigkeit lieber Folienkondensatoren statt Elkos - und ja! Erstere sind teurer als Letztere… 8o


    Grüße,

    Winfried


    PS: Die MM Anzeige zuckt kurz weil der Kondensator durch den Messstrom aufgeladen wird. Die Anzeige sollte dann bei einem sehr hohen Widerstand oder bei „Unendlich“ stehen bleiben.

    Danke Rafael!


    Schöner Beitrag zum Thema: Was ist eigentlich "high-end"? :D :D :D


    Übrigens ist das Laufwerk SP-10 mk2 ja trotzdem vor zig Jahren gefertigt worden und die Mechanik hoffentlich fachgerecht revidiert um als "Neu" :wacko: durchzugehen...


    Grüße,

    Winfried


    PS: Mein SL-1000 mk2 (der bekanntlich ein SP-10 mk2 Laufwerk enthält) läuft nach wie vor gut und schön.

    Mein Hobby beschränkt sich eigentlich nur auf das sammeln und hören von LPs. Also einmal Anlage aufbauen und zufrieden (und möglichst gut) Platten hören. Tiefer will ich da gar nicht einsteigen. Ist einfach nicht mein Ding.

    Lieber Schüler Ligui,


    DAS ist doch mal eine klare Aussage! Aber: Warum hast Du dann den Thread gestartet und das Problem nicht gleich einem Fachkundigen zur Lösung übergeben? :rolleyes:


    :/ Grüße,

    Winfried

    Hallo Meister Honsl,


    so ein Trimmer hat ja drei Anschlüsse, zwei Enden und einen Schleifer, der einen Abgriff auf der Widerstandsbahn macht. Je nachdem von welchem Ende man mißt wird der Widerstand vom Schleifer zu dem einem Ende bei Drehung größer, zum anderen Ende entsprechend kleiner, bei umgekehrter Drehrichtung umgekehrt.


    Das hilft Dir bestimmt nicht, aber es ist ja auch nicht klar für welche Anschlußkombination Du fragst...


    Ich weis nicht ob das Verhalten genormt ist, könnte mir aber vorstellen, daß bei Linksdrehung der Schleifer näher an zum unteren Anschluß wandert, zwischen Schleifer und unterem Anschluß also der Widerstand sinkt und in gleichem Maße der Widerstand zum oberen Anschluß steigt.


    Auch das hilft Dir aber nicht wirklich, weil wir die Verschaltung des Trimmers ja nicht kennen. Der Schleifer könnte z.B. mit dem einen oder anderen Ende verbunden sein (oder eben auch nicht), beide Enden könnten irgendwo in die Schaltung führen oder auch nur Schleifer und ein Ende. In letzerem Falle wäre die Drehrichtung für Widerstandsvergrößerung vom verwendeten Ende abhängig.


    Aber genug, ich will ja nicht nerven :) Alternative also: Auslöten und Nachmessen, Schaltung und Layout dazu ansehen, dann wird's schnell klar ;)


    Grüße,

    Winfried

    Analogon / Hallo Daniel,


    ich schließe mich André ausdrücklich an, erweitere aber etwas: Auf der Rückseite der Elkos könnte sich eine weitere Bedruckung befinden, die eventuell Auskunft über Hersteller, Baureihe und Temperatur gibt. Ein Foto von "hinten" wäre hilfreich um Rat zu geben.


    Grüße,

    Winfried


    Edit rief gerade noch rüber: Schau mal bei der hifiengine.com nach, da gibt's das Service Manual wo die Bauteilespezifikationen drinstehen.

    Ich weis nicht ob's schonmal angeführt wurde: Eine "wirklich funktionierende" sogenannte gehörrichtige Lautstärkeregelung müsste (man sehe sich dazu die Hörkurven bei verschiedenen Lautstärken dazu nochmal an...) die "Loudnesskurve" der aktuellen, wirklich im Raum existierenden Lautstärke, frequenzabhängig nachführen und zwar unter Berücksichtigung von Verdeckungseffekten und anderen hörphysiologischen Aspekten. Ein Leckerbissen für DSP Programmierer wäre das, aber ob sich's dann gut anhört ;)


    Also ich hab jedenfalls "statische" Loudness, auch die Yamaha aufgegeben. Keine Implementierung "passt" mir., also höre ich "ohne" ;)


    Grüße,

    Winfried

    A.K.


    Nach nochmaligem Lesen scheinst Du die für DSP beschriebene Funktionalität für DIY Analogfilter zu suchen. Leider kenne ich solche komfortabel bedienbaren "Analoschaltungssyntheprogramme" nicht, bezweifle auch, daß es das gibt, weil DSP über OPV Implementierung so gut wie "gesiegt" hat. DSP ist halt viel flexibler, z.B. für geänderte Abstimmungen bestehender Boxen...


    Die Transparenz von AD/DA Wandlung von DSP Implementierungen mag hier als begrenzend empfunden werden, ist aber mMn durchaus gegeben bzw. zumindest tolerabel gut, aber eben Geschmacksache. Immerhin haben ja auch OPV- und Passiv-Implementierungen ihre klanglichen "Variablen" ;)


    Grüße,

    Winfried

    A.K.


    Soweit ich verstanden habe möchtest Du mit DSP Unterstützung Frequenzweichen und Equalizing kombinieren.


    Meine (DIY) Aktivlautsprecher arbeiten seit vielen Jahren mit DSP. Diese erlauben standardmäßig den Einsatz von verschiedenen Weichentopologien (meist 6-48dB/Okt Bessel, BW, LR, oft auch linear Phase FIR, usw., einige bieten auch Linkwitz Transform mit bi-quad Filtern), parametrischen EQs, Peak-, Notch- Shelvingfiltern sowie Delaystufen. Dies sowohl eingangsseitig vor der Weichenfunktion für die Gesamtbox als auch nochmals für jeden Weg.


    Auch heutige Elektronikeinschübe (nicht nur fürs Studio) arbeiten mit den o.g. Leistungsmerkmalen. Leistungsfähigkeit und Funktionsumfang variieren natürlich.


    Noch ein Hinweis: Im Unterschied zu passiven Weichen werden die EQ Einflüsse nicht in die Weichenfilter "integriert", sondern weil das geht einzeln sozusagen progrsmmmäßig in Reihe "geschaltet" wodurch sich die einzelnen Filter schön separat einstellen und optimieren lassen. Hypex sei hier beispielhaft angeführt, aber auch miniDSP, DEQX und Xilica sowie Behringer haben unter vielen Anderen solche Loudspeaker Management System oder Plate-Amps mit DSP.


    Soweit in Kürze. Mir wurde nicht ganz klar wonach Du suchst: Analoge Weichen mit EQ Optionen oder digitale Weichen mit den genannten Funktionen.


    Grüße,

    Winfried