Posts by silberfux

    Hallo Dieter, danke für die Einladung, aber ich kann diesmal leider urlaubsbedingt nicht teilnehmen. Wir fahren an jenem Do. ganz früh Richtung Deggendorf/Donau, werden ein paar Tage in Deggendorf und in Prag verbringen und ca. 8. Juli zurück sein.

    Allen, die im JOKs dabei sind, viel Spaß!

    Konrad

    Hi Thomas,


    Zischeln nervt und kann viele Ursachen haben. Das Video finde ich nicht, kannst Du bitte mal einen genauen Link posten? Vielleicht passt der auf dem Video dargestellte Justierungsvorgang nicht zu Deinem Dreher. Wenn es nur bei einer Platte zischelt, kann es auch mal an der Pressung liegen.


    Deswegen sollte man wissen, welches System vorher dran war und ob es da auch schon gezischelt hat, welcher Plattenspieler, welche Phonovorstufe mit welchen Einstellungen, welche Vor- und Endstufe usw.


    Ansonsten: Neu mag die Nadel ja sein, hochwertig ist sie bei einem Straßenpreis von um die 20€ eher nicht. Trotzdem sollte sie nicht zischeln.


    BG Konrad

    Hallo Holger, sorry wg. Missverständnis und klar, auch einen "kleinen" Thorens kann und darf man pimpen. Manchmal trübt halt die Freude am Pimpen den nüchternen Blick für ein vernünftiges Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen. Aber auch das ist i.O. BG Konrad

    Hallo Holger,


    wenn Du heute gebrauchte Dreher kaufst, ist das doch unabhängig von der Klasse je nach Gebrauchszustand immer ein gewisses Risiko. Es spricht also weder dafür noch dagegen, auf einer bestimmten Klasse einzusteigen. Das gilt für den 147 genau so wie z.B. einen 126. Der Unterschied ist das Potenzial und der Aufwand, der erforderlich ist, um das jeweilige Gerät spürbar zu verbessern. Da fängst Du halt z.B. bei einem 126 schon mal eine Stufe höher an als bei einem 147 - und musst eventuell mehr als den üblichen Mehrpreis investieren, um die gehobene Qualität des 126 auch nur annähernd zu erreichen. Einen guten Tonabnehmer brauchen beide Geräte, deswegen zähle ich das nicht zum Pimpen. Man kann das gern auch anders sehen.

    Jedenfalls denke ich, dass insbes. der 147 nicht von vorn herein als add on Geschäftsmodell gedacht war. Selbst wenn es so gewesen sein sollte, muss man sich davon nicht beeinflussen lassen.


    BG Konrad

    Nun ja, preislich aber auch qualitativ würde ich den TD 147 nicht mehr als preiswerten Einstiegsdreher einordnen. Kommt natürlich auf die Perspektive an. Als Thorens-Verbesserer würde ich Phonosophie nicht unerwähnt lassen. Ob es den saftigen Aufpreis wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Ansonsten würde ich mich der bereits weiter oben vertretenen Ansicht anschließen, dass man, statt ein kleineres Gerät nachträglich zu tunen, besser gleich weiter oben einsteigt. Ausnahmen bestätigen jedoch wie immer die Regel. BG Konrad

    Hi: Das ist ein altes Kriegsleiden bei den kleinen Thorensen. Mit Fleiß, Können und Glück bekommt man die Umwerffunktion in den Griff, aber so richtig verlassen kann man sich nicht darauf, dass es jedesmal und auf Dauer klappt. Dass gilt jedenfalls für meine kleinen Thorense, immerhin 4 Stück. Da ich die "Blechspieler" ohnehin nur in Ausnahmefällen benutze und dann eigentlich nie mit der höheren Geschwindigkeit, stört es mich nur marginal. BG Konrad

    Hallo Fischfrikadellen,


    ich möchte hier berichten, dass meine Frau und ich ein paar Tage zum Radeln in Plön waren und am Freitag bei einer Umrundung des Großen Plöner Sees bei unserem Nordlicht Manfred in Bosau (in einem anderen, im Ortskern gelegenen Haus als seinerzeit beim Treffen der Fischfrikadellen) einen Boxenstopp eingelegt haben. Wir wurden von Manfred und seiner Frau herzlich empfangen und mit Kaffee und leckerem Kuchen gastfreundlich bewirtet. Es war ein kurzweiliger Besuch mit Gesprächen über dies und das, aber auch mit Hörproben auf verschiedenen hochwertigen Anlagen. Außerdem gibt es einen neuen Hund, der sich ebenfalls über den Besuch gefreut und mir mit großer Zuneigung die Hand abgeleckt hat. Wahrscheinlich waren Reste von Schweiß, der sich beim Radfahren auch auf meinen Händen entwickelt hatte, seine Hauptmotivation. 2 1/2 Stunden waren schnell herum und die restlichen 10 km bis Plön haben wir trotz vollem Magen auch noch geschafft. Ich habe mich sehr gefreut, den Manfred mal persönlich wiederzusehen und dass viele der unter den Fischfrikadellen entstandenen Bindungen bis heute tragfähig sind. LG Konrad

    Hi, besonders berüchtigt ist AKG PS 8 ES "Supernova". Seinerzeit ein sehr gutes System. Heute ist es offenbar recht wahrscheinlich, dass es wegen Gummiverhärtung nicht mehr ordentlich abtastet. Dabei geht es nicht um relative Änderungen der Klangfarbe, sondern um die Abtastfähigkeit. Wenn z.B. dieses Modell besonders hervorsticht, spricht das gegen eine herstellerunabhängige Verhärtungstendenz. Andererseits kann man an vielen aus Gummi hergestellten Dingen feststellen, dass das Material über die Jahre nicht besser wird.

    BG Konrad

    Hi: Ein Neukauf hat natürlich Vorteile. So eine Art Jungfräulichkeit zeichnet neue Systeme aus. Und man darf - meistens - auch darauf vertrauen, dass alles i.O. ist. Ich habe die Systeme, die ich heute verwende, sämtlich gebraucht gekauft. Natürlich nicht bei Ebay. Vorteil: Man nimmt den enormen Preisverfall eines neuen Systems mit. Nachteil: Man könnte beschissen werden, was Zustand und Laufzeit angeht. Ist mir zum Glück noch nicht passiert. Systeme, von denen bekannt ist, dass sie unter überdurchschnittlicher Gummiverhärtung leiden, kaufe ich eben nicht. BG Kolrad

    Hi: Ein wechselbares Headshell ist halt flexibler, wenn man relativ zügig unter ziemlich gleichen Bedingungen andere Tonabnehmer probieren und vergleichen möchte. Andererseits: Nicht jeder probiert dauernd herum - und die genaue Einstellung von Auflagekraft und Antiskating, ggf. sogar der Tonarmhöhe, müssen hier wie dort vorgenommen werden. Irgendwann haben viele User ihre Lösung gefunden und müssen dann eben nicht mehr herumprobieren. Und gelegentlich mal ein anderes TA zu montieren, ist doch auch an einem festen Headshell möglich. Mein Fazit: Unbedingt Wechselheadshell muss nicht sein, das brauchen allenfalls die, die gern dauernd herumprobieren. BG Konrad .

    Dass viele Sender mit in der Tat recht geringen Bandbreiten antreten, spricht nicht gegen den Übertragungsweg DAB+ als solchen. Auch den Übertragungsweg UKW sollte man nicht verdammen, nur weil z.B. einige Sender minderwertiges Abspielequipment verwenden oder die Programme kaum unterscheidbar den Mainstream bedienen. Ich habe ganz unabhängig von einer Bewertung, welcher Weg technisch, qualitativ usw. besser ist, jedenfalls Zweifel, ob auf längere Sicht UKW und DAB+ nebeneinander Bestand haben werden. Ob mittelfristig ein Anlauf für einen verbesserten DAB+ Nachfolger stattfinden wird, darf vor allem wegen der Finanzierung ebenfalls bezweifelt werden.

    Die Entwicklung und Praxistauglichkeit von 5G als innovativer Übertragungsweg, als "Königsweg", muss sich noch zeigen, bevor man andere Wege beenden kann. So haben 3G und 4G gezeigt, dass der Weg und vor allem der Zeitbedarf bis zu einer halbwegs befriedigenden Abdeckung in der Fläche am Anfang viel zu optimistisch eingeschätzt bzw. dargestellt wurde. Es spricht wenig dafür, dass das bei 5G anders sein sollte. Dass die Übermittlung von Daten zusätzlich etwas kostet, sollte ebenfalls noch in Betracht gezogen werden, zumal bei den für bessere Qualität erforderlichen höheren Bandbreiten. Und man sollte bedenken, dass, wenn 5G für diesen Zweck erfolgreich ist, die Zahl der User auf den anderen Übertragungswegen sinkt und damit deren Wirtschaftlichkeit beeinträchtigt.

    BG Konrad

    Hi, das Verhältnis zwischen Rundfunkanstalten und KEF muss man sich in der Praxis schon etwas komplexer vorstellen als das in #1085 dargestellte theoretische Modell. Da laufen umfangreiche wechselseitige Vorabstimmungen, in denen auch die KEF zum Ausdruck bringen kann und bringt, wie die Anträge denn aussehen sollten, die ihr dann zur Genehmigung vorgelegt werden.


    Der vom Bundesverfassungsgericht anerkannte und konkretisierte besondere Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks bringt es mit sich, dass es nicht nur nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten zugehen kann.Über den genauen Umfang des Auftrags und die Folgerungen, die sich daraus für die Finanzierung von Programminhalten und Sendetechnik ergeben, lässt sich natürlich trefflich streiten.


    BG Konrad