Posts by silberfux

    Hi, besonders berüchtigt ist AKG PS 8 ES "Supernova". Seinerzeit ein sehr gutes System. Heute ist es offenbar recht wahrscheinlich, dass es wegen Gummiverhärtung nicht mehr ordentlich abtastet. Dabei geht es nicht um relative Änderungen der Klangfarbe, sondern um die Abtastfähigkeit. Wenn z.B. dieses Modell besonders hervorsticht, spricht das gegen eine herstellerunabhängige Verhärtungstendenz. Andererseits kann man an vielen aus Gummi hergestellten Dingen feststellen, dass das Material über die Jahre nicht besser wird.

    BG Konrad

    Hi: Ein Neukauf hat natürlich Vorteile. So eine Art Jungfräulichkeit zeichnet neue Systeme aus. Und man darf - meistens - auch darauf vertrauen, dass alles i.O. ist. Ich habe die Systeme, die ich heute verwende, sämtlich gebraucht gekauft. Natürlich nicht bei Ebay. Vorteil: Man nimmt den enormen Preisverfall eines neuen Systems mit. Nachteil: Man könnte beschissen werden, was Zustand und Laufzeit angeht. Ist mir zum Glück noch nicht passiert. Systeme, von denen bekannt ist, dass sie unter überdurchschnittlicher Gummiverhärtung leiden, kaufe ich eben nicht. BG Kolrad

    Hi: Ein wechselbares Headshell ist halt flexibler, wenn man relativ zügig unter ziemlich gleichen Bedingungen andere Tonabnehmer probieren und vergleichen möchte. Andererseits: Nicht jeder probiert dauernd herum - und die genaue Einstellung von Auflagekraft und Antiskating, ggf. sogar der Tonarmhöhe, müssen hier wie dort vorgenommen werden. Irgendwann haben viele User ihre Lösung gefunden und müssen dann eben nicht mehr herumprobieren. Und gelegentlich mal ein anderes TA zu montieren, ist doch auch an einem festen Headshell möglich. Mein Fazit: Unbedingt Wechselheadshell muss nicht sein, das brauchen allenfalls die, die gern dauernd herumprobieren. BG Konrad .

    Dass viele Sender mit in der Tat recht geringen Bandbreiten antreten, spricht nicht gegen den Übertragungsweg DAB+ als solchen. Auch den Übertragungsweg UKW sollte man nicht verdammen, nur weil z.B. einige Sender minderwertiges Abspielequipment verwenden oder die Programme kaum unterscheidbar den Mainstream bedienen. Ich habe ganz unabhängig von einer Bewertung, welcher Weg technisch, qualitativ usw. besser ist, jedenfalls Zweifel, ob auf längere Sicht UKW und DAB+ nebeneinander Bestand haben werden. Ob mittelfristig ein Anlauf für einen verbesserten DAB+ Nachfolger stattfinden wird, darf vor allem wegen der Finanzierung ebenfalls bezweifelt werden.

    Die Entwicklung und Praxistauglichkeit von 5G als innovativer Übertragungsweg, als "Königsweg", muss sich noch zeigen, bevor man andere Wege beenden kann. So haben 3G und 4G gezeigt, dass der Weg und vor allem der Zeitbedarf bis zu einer halbwegs befriedigenden Abdeckung in der Fläche am Anfang viel zu optimistisch eingeschätzt bzw. dargestellt wurde. Es spricht wenig dafür, dass das bei 5G anders sein sollte. Dass die Übermittlung von Daten zusätzlich etwas kostet, sollte ebenfalls noch in Betracht gezogen werden, zumal bei den für bessere Qualität erforderlichen höheren Bandbreiten. Und man sollte bedenken, dass, wenn 5G für diesen Zweck erfolgreich ist, die Zahl der User auf den anderen Übertragungswegen sinkt und damit deren Wirtschaftlichkeit beeinträchtigt.

    BG Konrad

    Hi, das Verhältnis zwischen Rundfunkanstalten und KEF muss man sich in der Praxis schon etwas komplexer vorstellen als das in #1085 dargestellte theoretische Modell. Da laufen umfangreiche wechselseitige Vorabstimmungen, in denen auch die KEF zum Ausdruck bringen kann und bringt, wie die Anträge denn aussehen sollten, die ihr dann zur Genehmigung vorgelegt werden.


    Der vom Bundesverfassungsgericht anerkannte und konkretisierte besondere Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks bringt es mit sich, dass es nicht nur nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten zugehen kann.Über den genauen Umfang des Auftrags und die Folgerungen, die sich daraus für die Finanzierung von Programminhalten und Sendetechnik ergeben, lässt sich natürlich trefflich streiten.


    BG Konrad

    Hi, interessante Erfahrungen mit dem AVM V30. Ich habe einen AVM 3.2 Vorverstärker mit der optional dazu erhältlichen internen Phonovorverstärker-Steckkarte.Die brummt bei Einstellung für MC schon bei mittleren Lautstärken so penetrant (übrigens bereits ohne dass überhaupt ein Plattenspieler angeschlossen ist, danach nicht weniger), dass ich lieber externe Phonovorstärker benutze. Beim externen Phono-VV ist ein Brummen im normalen Betrieb nicht wahrnehmbar. Allenfalls dann wenn man die Lautstärke so stark aufdreht, dass einem die Ohren wegfliegen. Kann es sein, dass AVM, ein ansonsten von mir hoch geschätzter Hersteller, ein spezielles Brummproblem hat? Alle anderen Eingänge sind völlig brummfrei. BG Konrad

    Hallo Rolf und Holger, auch ich habe anpassbare Stecker, die stufenlos, d.h. mit einem Mini-Poti, verstellbar sind (0-1000 Ohm). Das hatte ich hier auch schon mal erwähnt. Ich leihe sie gern aus und sie funktionieren. Der Nachteil ist, dass man den tatsächlich auf dem Poti eingestellten Widerstand nicht ablesen oder ausrechnen kann. Vielmehr stellt man zuerst nach Gehör den optimalen Widerstand ein und misst dann mit einem Messinstrument nach, wie hoch dieser Widerstand ist. Kein Problem, aber das ist glaube ich bei Thies etwas praktischer. Wenn Du meine Stecker ausleihen willst, sag Bescheid. Ich wohne in HH Niendorf Nord, so dass eine Abholung kein Problem sein sollte. Einen Kaffee gibt es dazu. BG Konrad

    Hi, Digitalisieren kostet vor allem Zeit. Da sollte man an der Hardware nicht sparen, damit der Zeitaufwand sich auch lohnt. Hardware ist aber nicht nur der AD Wandler, sondern der Dreher, der Abtaster, das Aufnahmegerät usw. Weiterhin möchte ich wegen des Zeitaufwands empfehlen, nur solche Platten zu digitalisieren, von denen es keine CD bzw. keine gute CD gibt. BG Konrad

    Hi, heute haben Heiner, Klaus und ich einen sehr schönen Ausflug zu Siggi gemacht. Siggi hat sich viel Zeit für uns genommen. Zunächst gab es den fast schon obligatorischen Dorsch im Bierteig zum Mittagessen. Dann nach kurzen Stopp bei Siggi zu Hause bei kühlem, böigem aber doch sonnigen Wetter einen Spaziergang im Ostseesand vorbei an den Häusern der reichen Hamburger. Dann noch einen Kaffee mit Mandarinen-Käse-Torte. Dann Rückstart. Ich war kurz vor 20 Uhr wieder zu Hause und habe zusammen mit Angelika noch den bei Siggi erworbenen leckeren Räucherfisch verspeist.

    Morgen gibt es erstmal wieder Gemüse und Fleisch :)

    Danke vor allem an Siggi. LG Konrad

    Ich schalte das RDS normalerweise nicht ab (sofern ich überhaupt im Auto noch UKW benutze, seit gut 4 Jahren nutze ich ein Columbus Infotainment System, das auch DAB+ kann). BG Konrad

    welches Programm/welche Programme auf der Strecke gestört sind

    Darüber habe ich leider keine Aufzeichnungen geführt. Vorrangig soll man ja auf den Verkehr achten. Ich habe nur festgestellt, dass auf dieser Strecke, die ich nicht selten befahre, der Empfang teilweise so stark schwankt, dass das Radiohören keinen Spaß bringt. Z.B. empfängt man manchmal auf der selben Frequenz bergauf einen anderen Sender als bergab.

    Von Göttingen bis zur Werra ist noch Niedersachsen, da ist es noch nicht so bergig und es gibt kaum Störungen. Die Probleme sind am stärksten in den Kasseler Bergen (Hessen). In der Rhön (erst Hessen, dann Bayern) ist es dann nicht mehr ganz so schlimm.

    Sicherlich gibt es noch andere, ähnlich strukturierte Strecken mit Empfangsproblemen.

    BG Konrad

    Was ist denn auf diesem Streckenabschnitt so besonders?

    Das ist eine Strecke durch das Mittelgebirge, bei der über UKW häufig Empfangsstörungen auftreten. . Ursache ist vermutlich eine geringe Senderdichte und durch das Auf und Ab dauernd wechselnde Empfangssituationen. BG Konrad

    Die besondere Situation zeigt sich z.B., wenn mit dem Auto zwischen Göttingen und Würzburg unterwegs ist. Stationär kann ich bei schlechtem Empfang eine Richtantenne auf dem Dach meines Hauses montieren.