Posts by Wolfgang Köhler

    Moin!


    Gut, dass es das Forum gibt...


    Ich habe inzwischen einige Schaltbilder von Dir von damals an einem versteckten Platz wiedergefunden und langsam dämmerte es mir, dass ich vor knapp 5 Jahren schon mal größere Aktionen an der M15 begonnen hatte. Glücklicherweise habe ich diesen Beitrag nun auch wiedergefunden.

    Nun kann ich da bei den Laufwerkkarten ja nochmal ansetzen wegen der jetzt nicht mehr funktionierenden Aufnahmefunktion. Vermutlich fehlt ja eine Betriebsspannung für die Aufnahmekarten oder die Ein-/Umschaltung derselben funktioniert nicht. Keine Ahnung, ich muss wohl nochmal tiefer eintauchen, damit die Kiste nach 5 Jahren im Weg stehen endlich vom Werktisch kann :wacko:.


    :sorry: wegen Deiner nicht beantworteten Anfrage vom 12.12.14. Ich erinnere dunkel, dass ich damals größere innerfamiliäre Schwierigkeiten hatte und hier dann wohl nicht mehr reingesehen hatte. Und eine Benachrichtigung hatte ich auch nie bekommen (war falsch eingestellt im Kontrollzentrum). Ich hoffe, Du hast Deinen Fehler wenigstens inzwischen beheben können ;).

    Hallo Frank,


    ja, genauso hatte ich es vor.

    Mit der Aufnahmetaste habe ich es auch schon erfolgreich exerziert. Es braucht nur einen winzigen Tropfen an der Spitze eines Zahnstochers. Mit der kann man es auch vorsichtig an die Ränder und in die Ecken verteilen. Danach gleich mit einem guten Wattestäbchen (mit Alkohol benetzt) korrigieren. Geht ganz gut, wenn auch nicht 100%ig randscharf.

    Schwarz muss ich erst noch beschaffen.


    Danke auf jeden Fall für die Tips! Und ich freue mich, dass es doch wenigstens noch eine Handvoll Leute zu geben scheint, die das Forum hier in dieser vom Aussterben bedrohten Rubrik am Leben erhalten!

    Ich werde bestimmt demnächst auch öfter mal wieder dabei sein, denn es gibt noch einiges zu tun (Nagra T-Audio mit Spul-/Bremsproblemen, Soundcraft 24-Kanal Bühnenmischpult durchsehen, 2 ältere Semrau-Pulte renovieren, 2 x V69a prüfen, 4 x V72 und einige weitere Röhreneinschübe so ähnlich, 3 x The Fisher Tuner/Röhrenverstärker restaurieren/Gehäuse bauen, Studer DAT-Recorder mit Laufwerkproblemen reparieren, einen UKW- Rohde & Schwarz Messempfänger- nebst Stereodecodereinschub zum neuen Leben erwecken, einen alten Studer 52 Röhrenverstärker replizieren und nicht zuletzt mein viel zu groß gewordenes Röhrenlager aufräumen/ausdünnen und bestimmt noch einiges mehr ?().

    Hallo Volkmar,


    das hört sich 'n büschen aufwendig an für die drei kleinen Tasten. Ich würde das vermutlich einfach mit einem Zahnstocher oder Minipinsel in die eingravierten Vertiefungen "einfüllen". Fragt sich nur, welche Farbe dafür am geeignetsten ist.

    Erstmal Moin zusammen!


    Seit gefühlt Jahrzehnten bin ich endlich mal wieder in meinen Studiokeller hinabgestiegen und habe angefangen, ewig abgestandene Projekte nach und nach wieder aufzugreifen. Der ganze Krempel hat hauptsächlich aus Platzgründen im Haus dort unten vor sich hin gestanden und Staub angenommen, aber jetzt ist mein Sohn ausgezogen, so dass ich überlege, "Studio" und Werkstatt zu trennen und mit dem ganzen NF-Kram in sein ehemaliges Zimmer ins EG zu ziehen, da meine bessere Hälfte nicht so wahnsinnig auf die ganzen Kisten im Wohnzimmer steht...


    Angefangen habe ich mit der Fertigstellung der vor ungefähr 6 Jahren schon mal begonnenen Generalüberholung der M15a. Seinerzeit hatte sie schon Umspulprobleme elektrischer Art, die ich damals irgendwie beheben konnte. Dann schloss sich das Auswechseln sämtlicher Elkos und Kondensatoren an. Was ich sonst noch alles gemacht hatte, weiß ich heute gar nicht mehr. Jedenfalls habe ich sie gerade vorsichtshalber nochmals von innen und außen gründlich gereinigt, gefettet, geprüft, wo angebracht eingestellt, entmagnetisiert usw. Nach dem hoffentlich in Kürze stattfindenden Umzug kommt dann nochmal die Überprüfung der Köpfe dran mit anschließendem Einmessen auf meine Unmengen an Dessauer P ST/801, die ja nun auch mal zum Einsatz kommen müssen...


    Nun würde ich vorher gerne noch unten in der Werkstatt die ziemlich abgewetzten Dreiecke in den Bedientasten Spulen, Aufnahme und Wiedergabe neu mit Farbe auslegen. Womit macht man das am besten?

    Moin Uli,


    manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht...


    Hab mir eben n etwas stärkeren Kaffee gekocht und mich nochmal 2 min gaaanz ruhig neben die Maschine gesetzt. Natürlich lag die Lösung auf der Hand. Ich hatte sie ja praktisch schon selbst genannt, war aber wegen diverser anderer Baustellen abgelenkt und nicht drauf gekommen. B-MB1 ist zuständig für die Stabilisierung der +12 V. Die Einspeisung der ungeregelten +24 V geht nur, wenn B-MA1 gesteckt ist. Gleichzeitig werden die +12 V wieder an die B-MA1 verteilt. Alle anderen Karten sind gezogen. Fehler kann also nur auf der B-MA1 liegen. War natürlich auch genau so. Den einzigen (!) Tantal auf dieser Karte hatte ich verkehrtherum eingelötet.
    Laufwerk läuft nach Tausch des Elkos wie gewohnt. Nun kann ich also ganz in Ruhe auch den ganzen Audioteil neu einmessen ^^ .


    Wäre aber trotzdem nett, wenn Du mal nach dem Schaltbild und Bestückungsplan für die B-MB-1 (Version mit 7812 bestückt) siehst und sie mir ggf. zukommen lässt, damit ich meine Mappe ergänzen kann, denn ich habe noch die Version mit diskret aufgebauter Stabilisierung im Ordner. Adresse hatte ich Dir schon per PN geschickt.


    P.S.: Natürlich hast Du recht - never change a running system, aber ich habe die Neubestückung nicht grundlos vorgenommen. Hatte ich eingangs erklärt.

    Moin Uli,


    M15 a hin oder her. Was genau der Unterschied sein soll, habe ich noch nie wirklich ergründen können. Ich denke, eigentlich nur das elektronische Zählwerk (hat meine - sieht aber irgendwie nachgerüstet auf so einer eher "Bausatzplatine" unter dem Zählwerkdisplay aus), oder? Weiß es nicht. Ist ja auch egal.


    Wenn Du mal "in den Keller steigen" würdest, wäre ich dankbar, obwohl ja eigentlich nur dieser 7812-Regler da ist anstelle der diskreten Teile gem. Originalschaltbild. Was der ganze Krempel da drum herum soll, weiß ich nicht genau. Fakt ist, wenn alle Audio-Karten gezogen sind und auch alle Steuerkarten außer der (wegen der Brücke für die ungeregelten 24 V auf der Platine) B-MA1, stehen am Eingang des 7812 nur 7,2 V an. Trenne ich den 7812 ab, sind es normale 24 V. Weiter nachzusehen hatte ich noch keine Zeit - muss mich um meinen Unimog kümmern. Diese 1,5 A 78er im TO-3-Gehäuse sind doch eigentlich kurzschlussfest, oder? Keine Ahnung, warum der Sch... plötzlich streikt X( . Vorher lief ja alles - steuerungstechnisch zumindest. Die 6 oder 7 Tantals können's ja wohl kaum sein.

    Moin,


    da ich meine M15a teilweise nicht mehr innerhalb der Betriebswerte einstellen konnte, habe ich ihr im Audioteil komplett neue Kondensatoren usw. verpasst.
    Im Laufwerksteil habe ich mich zunächst auf die Tantal-Elkos beschränkt. Als ich sie heute einschaltete, lief der Tonwellenmotor nicht an und auch sonst lässt sich nichts bedienen.
    Erste Beschau ergab, dass auf der Laufwerksteuerungskarte B-MB1 der Strombegrenzungswiderstand (12 E) aufgelötet war (warum auch immer). Die 12 V stehen auch nach Zusammenlöten des Widerstands nicht mehr an. Am Widerstand liegen gegen Masse nur +7V an. Was das Problem verursacht haben könnte, erschließt sich mir im Augenblick leider nicht.


    Meine Maschine ist mit nun der (vermutlich neueren) Karte mit dem 7812-Spannungsregler (Karten-Nr. 25.5002.956) anstelle der konventionell aufgebauten Version 25.5002.955 ausgerüstet.
    Im Servicehandbuch habe ich leider nur den Schaltplan für letztere Version.


    Hat vielleicht jemand das Schaltbild für die 25.5002.956-Version für mich? So ließe es sich leichter suchen...

    Moin,


    das mit den guten alten Tastendruckschaltern ist sone Sache... Ich vermute, dass das auch Printschalter sind, die man generell schwer findet (wenn überhaupt). Ich vermute, dass Studer dafür auch Spezialtypen (nicht im ordinären Bauteilehandel erhältliche) von Shadow eingesetzt haben wird. Also eher Glückssache, sowas zu finden.
    Bei Reichelt gibt es bspw. "Schlafaugenanzeige" (Artnr.: z.B. SA 200 GN ). Das ist sowas in der Richtung zumindest, wird aber aller Voraussicht nach nicht passen. Bei anderen Distris (RS-Components, Distrilec, Conrad usw.) gibt es auch ähnliches. Musst Du mal suchen. Muss ja auch alles zusammenpassen... Auch bei eBay werden immer mal wieder Studer-Pultkomponenten angeboten. Vielleicht auch bei Mentor.


    Ansonsten mal bei Erich Schleicher anfragen (Telefon: 07 41 / 3 40 31, e-Mail: erich@es-studiotechnik.de, www.es-studiotechnik. Da wirst Du vermutlich am ehesten fündig.

    Danke Dir für's Nachsehen, Uli !! Dann ist ja insoweit alles in Butter.


    Wirbelstrombremse. Genau daran hatte ich auch gedacht. Dann muss das ja ein Permanentmagnet sein, denn er hat keinen elektrischen Anschluss. Da ich vorrangig andere Sachen im Kopf hatte, habe ich mir diesen "Gabelkopf" nicht genauer angesehen sondern ihn erstmal wieder an seine Stelle montiert.


    :merci:

    Nachtrag Fotos:


    [Blocked Image: http://www.potzwolf.homepage.t-online.de/aaa/m15_steuerhebel.jpg
    Blick von oben auf den linken Steuerhebel. Deutlich zu sehen der nach unten durch das Chassis in den Bandzugbegrenzerhebel mit Federzunge ragende Mitnehmerstift.



    [Blocked Image: http://www.potzwolf.homepage.t-online.de/aaa/m15_bandzugbegrenzer.jpg
    Hier das Gleiche von unten gesehen. Von oben kommt der Mitnehmerstift des linken Steuerhebels.
    Ich habe ihn jetzt UNTER der Federzunge eingebaut. Ist das SO richtig, oder gehört er darüber?



    Zusatzfrage: Was macht eigentlich genau diese Kupferblechzunge rechts am Hebel? Welche Funktion hat der "Gabelkopf", in dem die Kupferblechzunge schwenkt?
    Muss der "Gabelkopf" eine bestimmte Lage haben?

    Moin,


    meine M15 hat umbaubedingt viele Jahre gestanden. Als ich sie heute mal in Betrieb nahm, fiel gleich auf, dass die Bandendabschaltung nach dem schnellen Rücklauf nicht funktionierte.
    Das Problem war schnell gefunden: der linke Steuerhebel bewegte sich nur sehr schwerfällig und schon gar nicht von selbst unter Federzug ganz nach außen, so dass der Reedkontakt zur Abschaltung gar nicht ansprechen konnte.
    Ich musste also die Mechanik zerlegen um alle Drehlager zu reinigen und neu zu ölen. Dabei habe ich auch den linken Steuerhebel ganz nach oben herausziehen müssen, weil das eigentlich schwergängige Lager das des unter dem Chassis liegenden Steuerhebels der Bandzugbegrenzereinheit war. Der obere Steuerhebel ragt mit einem längeren Stift in den unteren Bandzugbegrenzungshebel hinein und nimmt ihn so in gewissen Grenzen mit. Beim Demontieren habe ich mir leider nicht genau gemerkt, ob dieser Mitnehmerstift links oder rechts von der Blattfeder (von oben gesehen) durchgeführt werden muss.
    Kann mir da einer von Euch einen Tip geben, bitte?

    Hallo,


    interessante Sache das mit den EMTEC-Bezugscassetten.


    Bandgeschwindigkeit habe ich erfolgreich mit 50Hz und 8 kHz Testsignal und Frequenzzähler verifizieren können. Auch Wiedergabeazimut war kaum verbesserungsfähig.
    Das lässt auf soliden Abgleich (wann auch immer) schließen.


    Zur groben Abschätzung habe ich mir eine "Musterbezugscassette" auf dem A721 (analog B215) für das A710 gefertigt. Das liefert sehr brauchbare Werte, wenn auch sicher nicht optimal.


    Versuchsweise Aufnahmefrequenzgangaufnahmen per Software (ARTA) und E-MU 0404 (Creative Labs) D/A-Wandler lassen erahnen, dass da nicht viel lästige Einstellarbeit auf mich wartet. Allerdings konnte ich mangels entsprechender Cassetten nur das Verhalten für die Type IEC-II verifizieren. Spielt aber für mich keine Rolle, da ich sowieso nur solche am Lager habe und das A710 streng genommen ohnehin nur als Wiedergabemaschine für die A721 dienen soll (anderer Raum).


    [Blocked Image: http://www.potzwolf.homepage.t-online.de/aaa/a710_l.jpg]


    [Blocked Image: http://www.potzwolf.homepage.t-online.de/aaa/a710_r.jpg]



    Bei dieser Gelegenheit sei mir eine kurze Anmerkung zur Konstruktion der beiden Geräte im direkten Vergleich gestattet: das Vorgängermodell A710 macht auf mich einen erheblich wertigeren Eindruck als der Aufbau des A721. Deutlich ist schon hier (mein Modell ist von Mitte/Ende 1987) der exzessive Gebrauch dieser lästigen Plastikclips zur mechanischen Befestigung festzustellen und alles in allem sieht man (naürlich der höheren Bauteileintegration durch teilweisen Einsatz von Digitaltechnik geschuldet) eigentlich eher einen leeren Blechkasten vor sich. Erinnert mich an meinen ersten CD-Player von Philips... CD-100 ??
    Die Frontfolie löst sich hier und da unschön ab, die Alutasten sind zerkratzt und hakeln, die gekantete Blechhaube wirkt minderwertig, die Verschraubungen sind labberig, die Plasmaleuchtfolie ist inzwischen zur müden Funzel degradiert (wird noch ersetzt) usw. Sowas findet man im Vorgängermodell nicht :) . Auch das Design der A721 wirkt im Gegensatz zum Vorgänger kühl, nüchtern, langweilig. Eben einfach zweckmäßig, aber ohne die liebevolle Gestaltung und Anmutung der Vorserie(n). Ich denke da auch an die Tuner A176 (B760) vs A726 (B261).


    So ging es seit den 80ern abwärts mit "Made in Germany" (damals sogar fast noch Switzerland) - wenn ich mir dagegen meine NAGRA T-Audio oder noch viel ältere Telefunken-Röhrengeräte ansehe - heute noch von Kleinigkeiten abgesehen wie neu X(.

    Moin André,


    das hört sich gut an :) .
    Eine alte Philips-Azimutcassette mit 8kHz habe ich noch. 50 Hz sind da auch drauf. Mit dem üblichen Messgerätepark sollten sich Bandgeschwindigkeit und Spaltlage damit einstellen lassen.
    Ein Bezugsband 250 nWb/m bräuchte ich noch... Evtl. könnte ich mir das mit dem (hoffentlich noch gut kalibrierten) A721 herstellen.