Posts by Wolfgang Köhler

    Hallo Peter,


    Deiner Argumentation vermag ich nach Durchsicht des gesamten Threads nicht ganz zu folgen - tut mir leid, dass ich Deinen Geschmack hier nicht getroffen habe.
    Vielleicht ist ja beim nächsten Mal etwas Brauchbares für Dich dabei ^^

    Hallo Redaktion,


    Vereinszeitung hin oder her und was weiß ich nicht alles. Querelen dieser und jener Art gibt es wohl so ziemlich in jedem Verein. Deswegen fand ich Vereine eigentlich schon immer zumindest schwierig an sich. Muss jeder mit sich ausmachen, wieviel er beitragen will und kann. Fest steht für mich auf jeden Fall eines: ist man nicht bereit, etwas beizutragen, solte man sich tunlichst mit jeglicher negativer Äußerung den Verein betreffend zurückhalten.


    Weswegen ich mich aber überhaupt mal hier in diesen sonst noch nicht betretenen Forumsbereich begeben habe ist dies:
    Zumindest die letzten paar Ausgaben der "analog", insbesondere die 03.09-Ausgabe gefallen mir mit ihrem Schwerpunkt auf die reine Technik ganz außerordentlich gut - großes Lob also für die "Macher" dieses Blattes!!! Weiter in diese Richtung (zumindest für mich).


    (EDIT: Schreibfeher - Sch... NB-Tastatur - Schreibfehler, so jetzt aber)

    Moin!


    Ich verwende mit allergrößter Zufriedenheit im Wohnzimmer seit Jahren Nachbauten der V69a zusammen mit einem FUNK MTX-Monitor als Quellenumschalter. Alles vollsymmetrisch und höchst bequem zu bedienen, sogar mit Remote für die Faulen... Und - für mich nicht unwichtig: das ganze Equipment ist erstaunlich unempfindlich gegen jede Art von missbräuchlicher Nutzung (3 Kinder nebst Gattin) ;-)
    Im Bastelraum darf es alles etwas aufwendiger zugehen mit einem älteren, großen Soundcraft-Studiomixer (24-Kanal) und danach 2 x V73.


    Die Ausgangsleistungen sind in beiden Fällen allemal mehr als ausreichend.


    Professionell und Studio genug?

    Hallo nochmal,


    insbesondere der Schaltplan der Summenkassette 6822 wäre äußerst hilfreich.


    Kann jemand helfen?


    P.S.: Herrn Knacker hatte ich letzte Woche besucht, aber man möchte nicht so gerne mit den Unterlagen herausrücken - wofür ich natürlich Verständnis habe. Dafür war man dort sehr großzügig mit den von mir benötigten Ersatzteilen.

    Hallo Andreas,


    schwer zu sagen, was da das Passende für Deinen Geschmack ist. Es gibt so viele Varianten und Geschmäcker, dass es da nicht einfach ist, auf Anhieb das Richtige zu finden. Ich würde mich mal rantasten an Deiner Stelle. So hab ich es begonnen. Und dann kommt das eine oder andere dazu, Du verkaufst wieder etwas, nimmst etwas neues in Dein Reich auf usw.
    Eine vernünftige Telefunken M15/M15a solltest Du auf jeden Fall für den genannten Preis bekommen. Eigentlich schon darunter (so ab 300). Dann und wann gibt es beim WDR noch gebrauchte Rundfunkmaschinen. Zur Zeit gibt es wohl welche... Natürlich werden auch hier und da in den gängigen Online-Auktionshäusern etc. gute Maschinen angeboten, aber auch der Blick zum Telefunken-Profi Kai Hilpert dürfte hier nicht schaden. Ruhig auch mal anrufen - das ist ein sehr umgänglicher und fachkundiger Zeitgenosse.


    Aber natürlich kannst Du auch nach Studer, Nagra, Revox & Co Ausschau halten. Überall gibt es geeignete Maschinen. Einfach mal das Auge schweifen lassen...


    An Zubehör brauchst Du bei den großen Studiomaschinen fast immer mindestens ein Aussteuerungsmessgerät, da meist nicht 'onboard'. Dazu am besten ein Mischpult etc. zur Pegelanpassung und vielleicht Symmetrierung. Der studioübliche Nennpegel (0 dB) dieser Maschinen liegt üblicherweise mit +6 dBm bei 1,55V! Also was anderes als bei Consumerprodukten, wo man meist mit -10 dBm (0,25 V)arbeitet. Aber es lässt sich fast alles anpassen. Diese Boliden sind so gut wie immer mit Tuchel- (etwas älter) oder XLR-Steckverbindern ausgerüstet. Das Ganze in symmetrischer Beschaltung. Also auch hier sind meist Veränderungen zum Gewohnten angesagt, die womöglich nach grundlegenden Verkabelungsänderungen schreien, die aber nicht nachteilig sind ;-) .

    Hi Michael,


    lange nichts gehört...


    Natürlich ist das Bezugsband ohnehin das A und O als Wiedergabereferenz. Vergaß ich zu erwähnen :sorry: .


    Apropos "Audio System One" und "Two": waren das nicht Geräte von NEUTRIK? Letztens wurde mir mal sowas angeboten. Ich fand es beeindruckend aber selbst gebraucht noch viel zu teuer für die paar Male, die ich meine 2 Maschinen einmesse.

    Hallo,


    nein, mit '20 Pfennig-Wandlern' (wo gibt's die noch ? ;( ) will ich dem Problem natürlich auch nicht zu Leibe rücken. Ist schon klar, da vorzugsweise etwas Vernünftiges zu nehmen.
    Eine Klirrfaktormessbrücke hab ich ohnehin in meinem Messgerätepark und auch alles andere, was es zum manuellen Einmessen braucht. Und so würde ich die Sache sowieso Schritt für Schritt durchgehen. Das mit dem Aufnehmen des Frequenzgangs wäre dann eigentlich eher der krönende Abschluss der vorangegangenen Einstellung.

    Hallo,


    heutzutage ist doch eigentlich alles 'HaiEnd', oder :(


    Ganz egal, ob 'teuer' oder 'nicht teuer'. Das spielt hier im Prinzip nur eine eher untergeordnete Rolle. Fakt ist, dass eigentlich rein akustisch kaum etwas zu verbessern ist im Vergleich zu vernünftig konzipiertem Gerät schon vor 30 Jahren, bei Studioequipment vielleicht auch schon länger. Das menschliche Ohr ist nun mal das Maß aller Dinge und bei ein wenig Schulung dem einen oder anderen hochwertigen Messgerät bei weitem überlegen. Nur - das behaupte ich einfach mal - wir haben es oftmals verlernt, ihm allein zu trauen. Wir lassen uns blenden von tollen, teuer erkauften Testberichten, von immer schwereren Gehäusen, immer aufwendigeren technischen Details um noch viel mehr aus der Tonkonserve herauszuholen, die es letztlich gar nicht hergibt und vieles, vieles mehr.


    Es geht heute einzig und allein um den Druck, immer schneller immer mehr Umsatz bei stetig steigendem Wettbewerb zu erzeugen. Und dabei greift man allgegenwärtig in die phantastischsten Trickkisten, die man sich vorstellen kann. Folgen sind (ohne Wertung, spontane Auflistung): ständig abnehmende Qualität, Preise, Designideen, Datenmengen, Energieverbräuche, Gewinne, Zahl von Wettbewerbern uvm.


    Doch was bringt es letztlich uns Verbrauchern?

    Hallo zusammen,


    es war mir zu mühsam, alle Beiträge zu lesen, aber ich meine beim Querlesen der vielen Meinungen nirgendwo etwas gelesen zu haben, was auf die Qualität und Langlebigkeit der 'etwas älteren' Geräte eingeht. Ich beispielsweise höre - wenn es wirklich gut sein soll, sonst tut es auch IP-Radio - vorwiegend mit Geräten aus den 50ern bis 70ern. Dabei geht es sowohl um Geräte in Röhrentechnik als auch um solche bestückt mit Transistoren und auch mit integrierten Bausteinen. Welche da besser oder weniger gut klingen oder so, will ich jetzt mal ganz außen vor lassen - ist sowieso extrem subjektiv und durch Trends gefärbt. Ich meine, so gut wie alle (meine Preziosen zumindest) tun es in wirklich ausgezeichneter Qualität. Darunter Telefunken, Studer, Nagra, EMT und verschiedene andere. Viele (bei mir) aus dem Studiobereich.


    Aber das eigentlich nur eher nebenbei. Sicher muss bei den älteren Vertretern hier und da mal ein wenig repariert und ggf. auch modernisiert werden, aber alles in allem funktionieren die alle nach durchschnittlich 40 Jahren noch...! Kann das jemand von dem heute gängigen Equipment behaupten? Meiner Erfahrung nach bei weitem nicht. Wozu auch? Der heutige durchschnittliche Produktlebenszyklus beschränkt sich eh auf unter 2 Jahre. Sein wir doch mal ehrlich: spätestens dann hat sich doch die verfügbare Technik komplett überlebt, und fast jeder heutige Durchschnittsbürger erwartet einfach ein "neues Wunder".


    Ich für meinen bescheidenen Teil frage mich hingegen ständig: worauf wartet Ihr eigentlich alle?

    Hallo,


    zum Thema gibt es sicher viele verschiedene Herangehensweisen. Ich gehe die Aufnahmeseite nach Abgleich des Wiedergabepegels mittels Referenzband beispielsweise eher herkömmlich mittels Sinusgenerator, Millivoltmeter usw. an, und so geht es ja auch. Aber eben mühsam.


    Was mir als Perfektionist jedoch viel mehr Freude machen würde, wäre eine eher automatisierte Messmethode mittels amplitudenstabilem Wobbelgenerator und Frequenzgangschrieb, der meinetwegen auch nur in elektronischer Form vorzuliegen braucht, da ein XY-Schreiber o.ä. sicher den Rahmen sprengt.


    Hat jemand hierzu eine brauchbare (sprich nicht zu teure) Empfehlung, zum Beispiel per Soundkarte und geeigneter Software? Wie "macht" Ihr es?

    Hallo,


    das gleiche Problem beobachte ich bei meinem Kabelanschluss (Kabel Deutschland) auch schon jahrelang. Weil ich es zunächst nicht wahrhaben wollte, befragte ich auch mehrfach einige Bekannte (darunter auch mit der Materie einschlägig Vertraute) in der näheren örtlichen Umgebung. Dererseits konnte das ebenfalls bestätigt werden. Von den Verantwortlichen wurde jedoch sowohl bei meinen eigenen (als auch der der Bekannten) Nachfragen jegliche Verantwortlichkeit weit abgewiesen. Die Ausrede mit dem Wetter hörte ich dabei übrigens auch ab und zu. Irgendwann war ich es leid und habe mir einen Hausverteilverstärker mit mehr Gewinn beschafft. Die Pegelschwankungen gibt es nach wie vor. War ja irgendwie klar :-(
    Nun habe ich zwar beim Minimalpegel qualitativ genügend Pegel für ein gutes Fernsehbild, aber bei hohem Pegel muss ich extra bedämpfen. Auch nicht wirklich eine Besserung...

    Es wird sich bestimmt in überschaubarem Rahmen bewegen - sowohl mengenmäßig, wie technisch und auch preislich. Sonst wirst Du hier oder da bestimmt geholfen...

    Hallo,


    wenn Du es als gutes Gerät einstufst, verstehe ich Dein Ansinnen, es zurückgeben zu wollen, nicht. Die Riemen lassen sich bestimmt ohne allzugroßen Aufwand beschaffen und ersetzen.

    Hallo,


    in Verfolg meines letzten Threads über das Mitschneiden von Internetradiosendungen habe ich mich mal ein wenig umgehört, wie es rund um die Consumer-oriented coding-Verfahren à la MP3 usw. eigentlich im Profibereich und allgemein in R&D aussieht.
    Dabei bin ich unter anderen auf das HD-AAC Verfahren (Fraunhofer Institut) und den irischen apt-X Algorithmus gestoßen, die beide recht vielversprechend klingen. Beide versprechen im Gegensatz zu den eingangs genannten verlustfreie Komprimierungsverfahren.


    Hat hier schon jemand Erfahrungen diesbezüglich sammeln können?


    ...
    Ausserdem gibt es nette Abende gemeinsam, abseitz von Fussball etc.


    Gruß


    Jürgen


    Hallo Jürgen,


    da sprichst Du in der Tat etwas immens wichtiges an, was wir in der heutigen schnellebigen, computer- und konsumorientierten Zeit viel zu sehr vernachlässigen. Weiter so!


    Und nebenbei gesagt: ich kann mich an sehr viele Plattencover noch aus meiner Jugendzeit erinnern und könnte vermutlich heute auf Anhieb sagen, welche Hülle aus mehreren gleichen von mir stammt (individuelle Beschriftungen, Knicke, usw.). Nahezu mit jeder Schalplatte verbinde ich irgendwelche Erinnerungen. Das ist mir mit einer CD noch nie passiert. Ich finde, die sehen alle irgendwie gleich und langweilig aus. Aber was früher war, ist ja bekanntlich immer besser - ich glaube, das war schon vor Jahrhunderten so ?( .