Beiträge von Nemesis

    Da vertraue ich dem aktuellen Newsletter von Linn mehr als dem Händler, es sei denn er verzichtet aus altruistischen Gründen auf seine Marge😁

    - Das besondere ist, dass man den Rabatt wohl nicht auf die preiswertere Komponente bezieht, sondern die Zweite kann auch die teurere sein.

    Ich möchte ja nicht die gute Laune verderben, aber das Kleingedruckte sollte schon gelesen werden😉:


    *The summer promotion applies to all Sondek LP12 components (discount applied to lower value upgrade), including Radikal & Urika bundles, and can also be combined with the currently running Lingo/Radikal and cartridge trade-ins.

    Dieses "nur" hat allerdings einen gewaltigen Effekt. Als mein LP12 mit Lingo4 ausgestattet wurde war dies ein enorm hörbarer Sprung. Da konnte man zuvor ein Lingo 3 oder andere nutzen, die eben diese Junstage notwendig machte, Lingo4 kann es deutlich besser.

    Der 12V AC Motor im Lingo 4 wird nur mit ca. 6 V betrieben, wahrscheinlich um die Laufruhe zu erhöhen. Interessant wäre zu wissen, was im Radikal 2 anders als im 1 gemacht wird. Dem Motorgehäuse wurde offenbar eine zusätzliche dämpfende Zwischenlage spendiert, kann jemand bestätigen, daß auch ein anderer Motor (wieder Maxon?!) eingesetzt wird?

    Ein ganz trivialer Grund für das Update war wohl auch die notwendige Anpassung an den Spartan-6 FPGA der auch im Lingo 4 benutzt wird, da der Spartan3 des Radikal1 abgekündigt ist.


    Gruß Jan

    Äusseres Erkennungsmerkmal des AS Phonolab 2.0 -Golden Spirit- ist, echtes Understatement ! Die sonst schwarze Erdungsklemme auf der Rückseite wird Rot werden.


    Im Inneren, nach einem Blick unter die Haube bzw, Deckel hat sich dann allerdings einiges sichtlich geändert.


    Sämtliche Operationsverstärker werden durch noch bessere, Audio optimized Typen, ersetzt und mit HF-Shielded Kappen abgedeckt. Da haben Handystrahlen, WIFI Gewitter und sonstige vagabundierende Störsignale keine Chance.


    Auch der RECOMPIZER wurde überarbeitete. Eigens für Audiospecials nach unseren Vorgaben hergestellte Edel Glimmerkondensatoren, spezifiziert für die Luft- und Raumfahrt, kommen zum Einsatz.

    Liege ich richtig wenn ich einen satirischen Unterton rauslese..?? ;)


    Gruß Jan

    Die erforderlichen großen Kapazitäten im Signalweg sind halt ein gravierender Nachteil dieser ansonsten ganz cleveren Schaltung. Wer darauf allergisch reagiert sollte lieber die Finger davon lassen.

    Und ja, wenn die Kapazitäten und Widerstände nicht individuell an das System angepasst werden kann man u.U. böse Überraschungen erleben.


    Gruß Jan

    Wobei im Fall des TD 4001, zusätzlich zur neutralen Phase, die Geometrie der V-Nut im Pulley und im Teller im Zusammenspiel mit der Riemendicke in die Rechnung eingehen.

    Der 4001 den ich kürzlich in den Händen hatte, lief auch mit 1,5mm Rundschnur noch >34 rpm.


    Gruß Jan

    Die Dicke bringt nichts, weil sich dadurch der Umfang vom Pulley und vom Teller nicht ändert!

    Das ist nicht richtig. Wurde hier schon mal diskutiert:

    Ein besseres Kriterium als die Lage der Nulldurchgänge wäre das Integral des Betrages des Fehlerwinkels über den Abtastbereich einer 12-Zollplatte.

    Was dann der Loefgren B Lösung entsprechen würde auf Kosten erhöhter Verzerrungen an den Aussenbereichen, alles halt ein Kompromiss…. :)


    Gruß Jan

    Bei den SPU Tonabnehmern ist ein geänderter Kröpfungswinkel

    nicht möglich . ;)


    Das war auch nach meiner Berechnung so...ein SME kann man nicht einfach auf 19° Kröpfung verbiegen!!!

    Der angular offset ist der Winkel der Nadel zur Verbindungslinie Nadel-Drehpunkt und damit veränderlich, abhängig vom Abstand Bajonett-Nadelspitze, und darf nicht mit der Tonarmkröpfung verwechselt werden. Diese ist natürlich konstant und sollte auch nicht verändert werden.

    Nicht ohne Grund hat SME in seinen Headshells deshalb keine Langlöcher vorgesehen damit man nicht auf die Idee kommt das System im HS zu verdrehen, sonst ist nämlich die vorgesehene Geometrie futsch…


    Gruß Jan

    Ich wollte schon seit längerem mit dem alten Enjoy-the-music Excel-sheet durchrechnen, wie viel Spurfehlwinkel es wirklich bedeutet, wenn man bei einem 12“ Arm für GM-SPUs nur den Montageabstand (und somit Überhang und effektive Länge) als Kompromiss (also nicht nur streng den korrekten Montageabstand für SPU A, sondern man findet den besten Kompromiss zur Minimierung des Spurfehlwinkels) für den SPU A einstellt.

    Ich hatte das schon mal mit dem Sheet simuliert und an anderer Stelle gezeigt:

    Auch ein SPU A kann am 3012-R (und an jedem anderen Arm mit verstellbarer Basis) -der Theorie entsprechend- völlig korrekt eingestellt werden.


    Hier nochmal die Ergebnisse am Beispiel SME 3012-R mit Nullstellen nach Baerwald bei 66 & 121 mm:


    1. Mit "Standard" SPU, Abstand Flansch-Nadel 51mm

    Eff. Länge: 307,34 mm (gemäß SME BDA)

    Ang. Offset: 17,71 Grad

    Überhang: 13,28 mm


    Bei einer "Verkürzung" des Headshells um 20 mm ergeben sich:


    2. Mit SPU-A, Abstand Flansch-Nadel 31 mm

    Eff. Länge: 288,35 mm

    Ang. Offset: 18,92 Grad

    Überhang: 14,20 mm

    ……

    Messen ist völlig unnötig, ist alles berechenbar, hier interpretieren einige mehr rein, als in erster Näherung notwendig ist.

    Schon richtig, man kann auch rechnen -wenn die Parameter bekannt sind, aber wer liefert die schon, abgesehen vom Übersetzungsverhältnis, ausser vielleicht „seriösen“ wie Lundahl, Sowther, …?! und selbst hier auch nicht immer vollständig. Hab selten einen Hinweis zu Lprim gesehen -hochohmiges MC an irgendeinen Trafo anschliessen und sich über schlappen Bass wundern.


    Gruß Jan

    Ich würde solche Netzfunden keinen Glauben schenken. Auf den offiziellen Ortofon Seiten sind nur die Übersetzungen in dB zu finden - keine Tabellen mit Spannungsverhältnissen.


    Gruß Jan