Posts by Nemesis

    Der Kröpfungswinkel ist ja nur auf eine Länge passend ,wenn er nicht

    am Headshell korrigiert wird ist eine "Perfekte" Geometrie nicht möglich.

    Halbrichtig;) - Entscheidend ist der Kröpfungswinkel bezogen auf den Tonarmdrehpunkt und der vergrößert sich (richtigerweise) beim kurzen SPU-A durch Verkleinerung der eff. Länge und ergibt in Verbindung mit einer angepassten Änderung des Achsabstands wieder die "Perfekte" Geometrie mit passenden Nullpunkten. -Stichwort "Konstruktionskonstante"

    Aber belassen wir's lieber dabei -es geht hier ja eigentlich um die (N)PV - die ich auch gerne hätte..:)


    Gruß

    Jan

    Hallo René,


    leider weiß ich nicht wo man die Schablonen runterladen kann. Wenn Du die Möglichkeit dazu hast, kannst Du sie aber auch selber zeichnen oder drucken. Wichtig ist nur dass die Nullstellen zur Geometrie deiner SME Arme passen, je nach Serie/Variante gab es da verschiedene Werte.

    Eine gute Informationsquelle um die notwendigen Daten zu ermitteln ist Vinylengine.


    Gruß

    Jan

    Hallo René,


    die Schön Schablone funktioniert bei den SME Armen leider nicht. Benutze die zu Deinen SME’s passenden SME Schablonen und justiere den Arm einfach auf die Nullpunkte.

    Das System darf hierfür nicht im Headshell verdreht werden. Die Einstellung wird nur über das Verschieben des Arms an der Basis vorgenommen.

    Lass Dich auch von den Parametern Überhang und Kröpfung bitte nicht verwirren, diese brauchen beim SME nicht beachtet zu werden!

    Es gibt zu diesem Thema mehrere Threads hier im Forum.


    Gruß

    Jan

    Hallo,

    ich habe bei vielen SME Headshells mit einem Pin die Beobachtung gemacht, daß das HS beim Verschrauben in den meisten Fällen leicht nach oben gezogen wird. Eine Einstellung der Parallelität des Tonarmrohrs bedeutet dann nicht daß das auch das System parallel ist.

    Leider haben nur die wenigsten Headshells 2 Pins...


    Gruß

    Jan

    Selbst bei SPUs verschiedener Generationen gibt es Variationen zwischen 50 und 52mm vom SME Flansch bis zur Nadelspitze.

    LG

    Wenn das wirklich so ist, dann wird eine Einstellung auf einen fixen Überhang höchstwahrscheinlich nicht die von SME gewählte Geometrie ergeben.

    Vergesst beim SME bitte Überhang und Einbauabstand und justiert einfach auf einen Nullpunkt (3012-I/II: 60,2 mm; 3012-R: 66 mm). Nur so wird man die SME Geometrie sicher und zuverlässig treffen.

    Einbauabstand und Überhang sind beim SME System mit dem verschiebbaren Schlitten, abhängig vom Abstand Flansch-Nadelspitze, nicht konstant!


    Wir haben das Thema im Faden "Video Tonabnehmerjustage mit Schön..." gerade erschöpfend diskutiert.;)


    Gruß

    Jan

    mir ist der Punkt C auf der Schön-Schablone suspekt

    Hallo Kurt,


    ich versuche einfach mal Dir die "Sonntagsarbeit" abzunehmen und etwas die Angst vorm suspekten Punkt C zu nehmen:;)


    Geometrisch betrachtet ist dieser Punkt der gemeinsame Schnittpunkt aller möglichen Abtastradien und zwar unabhängig von der effektiven Länge! Bedeutet, daß wenn die Schablone richtig auf den Tonarmdrehpunkt ausgerichtet ist, an diesem Punkt der Überhang wirklich korrekt eingestellt werden kann, egal wie lang der Tonarm ist. Eigentlich eine ziemlich clevere Geschichte.


    Diese Konstante ist direkt abhängig vom gewählten Wertepaar für die Nulldurchgänge, was bedeutet, daß jede Geometrie ihren eigenen Wert hat. Bei Schön 2 sollten es ca. 85,56 mm, gemessen von der Tellerachse, im rechten Winkel zur Verbindungslinie Tellerachse-Tonarmdrehpunkt, sein. Leider kann ich dies in Ermangelung einer Schön 2 Schablone nicht verifizieren.


    Übrigens benutzt der Feickert Protractor die gleiche Technik. Der Step 1 dort entspricht Punkt C der Schön Schablone, nur eben mit den entsprechend angepassten Abständen für Stevenson, Loefgren und Baerwald Nullpunkte.


    Eine weitere Eigenschaft dieser ominösen Konstante ist, daß sie gleichzeitig das Maximum des tangentialen Spurfehlwinkels zwischen den beiden Nullpunkten darstellt.


    Leider sind meine mathematischen Fähigkeiten zu limitiert die geometrischen Zusammenhänge exakt zu beweisen, ich hab's halt nur mit Hilfe von AutoCAD und Excel simuliert. Vielleicht kannst Du übernehmen - gibt es möglicherweise eine Verbindung zum -auch konstanten- linearen Offset ?!


    Gruß

    Jan


    Schön2.jpg

    Das bezieht sich nur auf die SME V/IV Schablone mit dem aufgedruckten Tonarmprofil, wie oben von Ulrich beschrieben. Hier gibt es ja keine Gitterlinien zum Ausrichten. Deshalb der Hinweis, daß man mit der normalen Gitternetzschablone unter Umständen sicherer ist.


    Gruß

    Jan

    Und das Grundsatzproblem mit der SME Schablone ist in den fast 35 Jahren wo es den Arm schon gibt noch niemanden, weder der geneigten Fachpresse in gefühlt hunderten von Reviews noch der Händlerschaft noch den Anwendern, jemals aufgefallen?!

    =O?(


    PS: mir ja auch nicht..:D:D

    Nun macht es doch nicht so kompliziert:

    Wenn man den SME V oder seine Derivate genau einstellen will und die mit Ablesefehlern behaftete SME Schablone vermeiden will, nimmt man einfach wieder eine klassische Zweipunktschablone, natürlich mit den passenden Nullpunkten, und justiert den Tonarm auf den inneren Nullpunkt - fertich!

    Wenn einen dann immer noch Zweifel ob der richtigen Einstellung plagen kontrolliert man halt den äusseren Nullpunkt auch noch, aber der wird schon passen -keine Bange!;)

    Natürlich geht's auch andersrum....


    Gruß

    Jan

    Mir war es bis jetzt auch nicht so klar gewesen, aber nachdem ich mich in den letzten Tagen wieder verstärkt mit Tonarmgeometrie beschäftigt habe, muss ich Ulrich Recht geben und kann seine Ausführung nur bestätigen:


    Die SME Schablone ist nicht prinzipiell falsch aber nur sehr suboptimal für eff. Längen, die nicht dem SME "Standard" entsprechen, der einen Montageabstand des Tonabnehmers von 9,5 mm bedingt.

    Die Nadelspitze muss zwar weiterhin auf dem vorgegebenen Punkt der Schablone abgesetzt werden, aber bei abweichenden eff. Längen ergibt sich eine leichte Parallelverschiebung des Tonarms in Bezug auf die Schablone. Bei einem graden Armrohr wäre das nicht ganz so folgenschwer, aber beim SME mit seinem gekrümmten Profil wird das Ablesen der Parallelität dadurch sehr erschwert.

    Gruß

    Jan

    Dabei kommt siehe das Bild zwei unterschiedliche Kreislinien heraus. Wobei selbst beim inneren Nullpunkt beide Kreise sich nicht treffen

    Hallo,

    mir ist nicht ganz klar warum sich die beiden Kreise treffen sollten, aber Du hast mit Deiner Skizze den entscheidenden Punkt sehr schön dargestellt. Vergessen wir für einen Augenblick einfach mal Nullpunkte und Überhang:


    Dein zweiter Kreis hat einen größeren Radius, der der Vergrößerung der eff. Länge von urspr. 233,15 mm auf nun 237,15 mm entspricht. Hiermit hast Du selber gezeigt, daß der Kreis der Ebay-Schablone mit einem Radius von 233,15 mm nur für eine eff. Tonarmlänge von 233,15 mm geeignet ist. Ist die eff. Länge größer (oder kleiner), wird man auf dieser Schablone niemals den Kreisbogen mit der Nadelspitze "abfahren" können.

    Damit dies möglich ist, müsste man eine neue Schablone mit einem Kreisbogen zeichnen, dessen Radius der der neuen eff. Länge des Tonarms entspricht, so wie Du es gemacht hast! Daß sich dadurch zwangsläufig auch der Überhang und die Kröpfung verändern müssen, wenn auch nur in einem sehr kleinen Bereich, ergibt sich aus der Berechnung unter der Vorgabe, daß die Nullpunkte unverändert bleiben.


    Für Dein Beispiel (233,15 +4 mm) wären die neuen Werte:

    Kreisradius: 237,15 mm

    Überhang: 17,46 mm

    Kröpfungswinkel: 23,20 Grad


    Diese Änderungen sind nur dadurch bedingt, daß man beim SME die eff. Länge nicht korrigieren kann.



    Gruß

    Jan

    Hallo Mike,

    ich denke, daß Korf eben nicht den Sperling und Stens Weg der Kanalgleichheit geht. Er betrachtet hauptsächlich Übersprechen und Verzerrungen ohne überhaupt auf Kanalgleichheit einzugehen und sieht schlussendlich die Optimierung der Verzerrungsgleichheit auf beiden Kanälen als den zielführenderen Weg, da bei der Übersprechungsmessung seiner Ansicht nach nicht garantiert ist, daß die Nadel wirklich geometrisch gesehen senkrecht in der Rille sitzt, was bei Rundschliffen relativ folgenlos bleibt aber bei scharfen Schliffen mit großen Seitenradien neben Verzerrungsproblemen auch durchaus unangenehme Folgen auf den Plattenverschleiss haben könnte.

    Was er indes nicht berücksichtigt ist die Phase, so wie Adjust+ es tut. Ehrlich gesagt habe ich auch immer noch nicht ganz verstanden warum der Azimut einen Einfluss auf die Phasenlage haben kann. Das er es offenbar hat zeigt das Feickert Tool -aber warum?


    Gruß

    Jan