Posts by Giradischi

    Hallo und guten Abend

    Falls Du einen sehr guten Klassiker suchst, der einfach läuft und preislich Erschwinglich ist, kann ich den Thorens TD126 wärmstens empfehlen. Sehr gute Deutsche Wertarbeit die einfach läuft.

    Als Tonabnehmer kann ich den Nagaoka ML 110 wärmstens empfehlen. Würde ihn auch mit dem originalen Tonarm von Thorens empfehlen und möglich im originalen Zustand (kein Tuning).

    Betreffend Phono Pre hätte ich noch ein Goldnote PH7 mit Netzteil übrig, falls du Interesse hast bitte PN.


    Grüsse und viel Erfolg beim finden des richtigen Drehers

    Alessandro

    Wenn man eine Platte als Beispiel nimmt, ist downgrading, wenn man sie von NM auf VG++ klassifiziert. Downsizing ist, wenn man das erste Lied mit einer Säge entfernt...

    Stimmt guter Vergleich, könnten aber auch die Ausgaben sein, also wieviel man investiert in sein Equimpment, zB. auf sehr günstiges aber gut klingendes Vintage wechseln.

    Grüsse

    Alessandro

    @Nadia: Verglichen mit dem SPU Synergie kommt das Nagaoka nicht so tief und auch nicht so präzise. Viel Bass vermisse ich bis jetzt aber nicht. Ich probiers aber nochmal gerne mit Musik mit viel Bass.

    @Tobias: Danke für dein Lob. Ich habe 117.50$ (105 Euro) inkl. Versand und Steuern bei diesem Händler bezahlt: ftfym65 . War aber im August, eventuell haben sich die Preise verändert. Die 112 Euro ist der Tonabnehmer allemal wert :). Vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich in der Schweiz wohne, wenn ich Deutschland bestelle, kommt noch Zoll und Steuern usw dazu, viele Händler ziehen die deutsche MwSt nicht ab und der Schweizer Zoll ist supermühsam….


    Grüsse Alessandro

    Liebe Analogfreunde


    Nun muss ich es hier noch einmal loswerden, denn die Entdeckungsfreude hält an...


    Ich habe jahrelang mit dem Denon DL160 Musik gehört, leider gibt es dieses System nicht mehr und ein Retippen war mir einfach zu teuer. Die Auflage für ein Ersatzsystem war, dass es preislich stimmt und ich all meine Vinyl Schätze (Musik nicht Klang) damit hören kann. Es sollte auch auf den TP16 Arm des Thorens TD126 passen. Aber es kam doch noch anders….


    Ich kaufte mir zuerst das Audio Technica AT95E. Ein sehr gutes MM für den Preis, war aber nicht ganz zufrieden.


    Vor etwa 3 Monaten bestellte ich das Nagaoka MP110 aufgrund einer Youtube Review im HiViNyws Channel. Bei der Review kippte der liebe Mann fast vom Stuhl vor Begeisterung. Ich habe danach das Nagaoka via Bucht in Japan bestellt (best Price).


    Seit ich das Nagaoka auf dem 2. TD124 montiert haben (BTD 12s Arm), höre ich all meine alten und neuen Schätze und geniesse einfach die Musik. Der Klang ist dabei sehr angenehm, ich spitze nicht meine Ohren nach HiFi Details oder Auflösung Raum usw.

    Mein erster TD124 mit Ortofon Arm und SPU macht seitdem Pause... nicht weil ich den Klang nicht mag, aber mit dem Nagaoka Setup kann ich wirklich jede noch so schlechte Aufnahme (ok – hat dann schon eine Grenze) durchhören. Und meine Vinylsessions halten jeweils Stunden an. Ich habe so an die 120 LP’s gehört, die schon einige Jahre im Gestell am verstauben sind. Freu mich auf meine nächste Wiederentdeckungs-Tour.:)


    Falls ihr auf der Suche nach einem sehr schönen und rund klingenden Allrounder seid, schaut euch das Nagaoka MP110 genauer an.


    Freudige Grüsse

    Alessandro


    Ein paar Fotos dazu


    Nagaoka2.JPGNagaoka1.JPG

    Eigentlich ist das unfair, mit 16/17 fing bei mir die Leidenschaft HiFi an, kein Geld in der Tasche, sparen für den ersten Plattenspieler und Verstärker, LS selbst gebaut - und ein super Gehör bis über 20kHz.

    Heute mit bald 54, Geld für das Hobby ist da, aber hören nur noch bis vielleicht 15kHz…

    Vielleicht mag ich darum die Vintage-Geräte so sehr, da spielt das Gehör eine untergeordnete Rolle 8o.


    Wünsch euch allen einen guten Rutsch und auch für das nächste Jahr keine Hörstürze…

    Alessandro

    Hallo Hermann

    Wen das vor der Revision nicht war, ist da bei der Revision was schief gelaufen. Unbedingt die Firma kontaktieren.

    Ist es wirklich die Sicherung oder löst der Fi aus? Seltsam ist, dass es beim Ausschalten geschieht. Eine Überstromspitze geschieht in der Regel beim Einschalten.

    Von der Ferne ist einen richtige Analyse unmöglich.


    Grüsse und viel Erfolg bei der Beseitigung des Fehlers

    Alessandro

    Da teilen wir eine Erinnerung. Dieses Erlebnis hat sich mir auch sehr eingeprägt.
    Ich würde sehr sehr gerne in meinem heutigen set up mal einen Goldmund Reference hören, aber es gibt leider nur sehr wenige, die noch störungsfrei spielen.

    Gruss
    Juergen

    Der Reference lief an einer Audio Research (SP14 glaub ich mit riesigen AR Röhrenendstufen) Kette und befeuerte eine Infinity RS 1B. Mark Knopfler spielte seine Gitarre plastisch im Raum, seine Stimme schwebte förmlich. War was vom besten was ich je gehört habe…


    Gruss

    Alessandro

    Hallo Juergen

    Hab schon einige male interessiert deine Posts gelesen. Einfach weitermachen, lass dich nicht beirren. Es gibt viele, die hier nur noch lesen, weil jeder Post mit Kritik vollgepfercht wird. Finde deine subjektive Beurteilungen sehr lesenswert (Danke :merci:).

    In letzter Zeit habe ich auch einige sehr teure Masselaufwerke gehört. Die haben schon was stoisches an sich, sorry aber das war einiges Entfernt von Flachbrettspielern jeder Art. Vor Jahren hörte ich mal einen Goldmund Reference, das war wirklich faszinierendes Erlebnis, die Musik war derart präsent wie ich es noch nie oder nur Live und sehr lange nicht mehr erlebt habe.


    In diesem Sinne, guten und musikalischen Rutsch ins neue Jahr.


    Herzliche Grüsse aus der Schweiz

    Alessandro

    Hallo

    Ich habe mir im Frühsommer ein Nagaoka MP110 bestellt, das System ist in einem Thorens BT-S12 montiert, also ein Mittel/Schwerer Tonarm. Es spielt so gut (auch ältere LP's), das ich mir überlege ein grösseres Nagaoka zu beschaffen (mp300 oder 500). Vorteil für einen Vielhörer wie dich ist, dass es auch nicht "audiophile" Scheiben sehr gut abspielt.

    Ich habe bei mir bemerkt, dass ich bei meinem Ortofon Synergie bei nicht perfekten Aufnahmen, aber guter Musik, die LP's nicht fertig höre, mich stört dann die fehlende Klangqualität sehr. Beim Nagaoka ist es nicht dermassen frappant, ich höre mir wieder ältere Platten an und geniesse trotzdem die Musik.

    Grüsse

    Alessandro

    PS: Natürlich ist auch ein Nagaoka absolute Geschmacksache….

    Sehr gut auch die Vorführung im Raum Passion. Laufwerk und wohl auch Arm von Reed spielten wie immer auf hohem Niveau. Die Elektronik machte auch einen guten Job und sehr interessant fand ich die Lautsprecher, die nach Aussage von Andrejs Staltmanis in der nächsten Klang&Ton vorgestellt werden. Die Lautsprecher spielten sehr offen und ausgewogen und man hätte da den ganzen Tag zuhören können. Einziger kleiner Kritikpunkt von mir: Bei K&T war man wohl wieder etwas sparsam mit dem Dämpfungsmaterial. Da hätte ich wohl noch eine oder zwei Hände mehr Wolle reingesteckt. Aber das kann dann ja jeder machen wie der möchte.

    Hallo Jürgen

    Danke für deinen Bericht. Mich interessiert der K&T LS. Ist das der auf dem Bild unten? Sieht wie ein Koaxial LS aus, leider ist die Auflösung auf dem Bild nicht sehr gut. Bin gespannt auf die nächste K&T. Grüsse

    Alessandro

    Das Synergy GM läuft bei mir mit einem Hashimoto HM-3 an einer Audio Research SP9 (MM) zu meiner vollsten Zufriedenheit. Als Anschlussvariante habe ich low gewählt, dh 2-7 Ohm.

    Die Hashimoto/ Audio Research Kombi klingt präzisier und mit mehr Rauminformationen im Vergleich zum GoldNote PH7 mit separaten Netzteil.

    Ich hatte keine Gelegenheit mit anderen ÜT's zu vergleichen. Hatte aber bis jetzt kein Verlangen danach :-).

    Grüsse

    Alessandro

    Liebe Leser


    Die beste Möglichkeit bei mir in der Nähe ohne Stress den Klang von verschiedenen HIFI Komponenten anzuhören ist das Schloss Greifensee und die Highend in Regensdorf / Zürich. Auch dieses Jahr wollte ich mal hören, worüber hier und in der Presse berichtet wird.

    Dieses Jahr begleitet mich meine Partnerin Angelika. Sie ist schon seit jungen Jahren eine grosse Musikliebhaberin und liebt unter andern Blues. In Regensdorf angekommen wurdern wir freundlich begrüsst und gingen von Zimmer zu Zimmer.


    Hier mein absolut subjektiver Bericht...

    Wir finden bei Brinkmann mit dem hören an. Die legten die Messlatte schon extrem hoch, ich glaub der junge «DJ» dort sagte 140000Fr. Bei dem Preis erwartet man schon was. Die Musik von einem jungen französischen Looper und von der Band «Meute» war recht aussergewöhnlich aber gefiel uns sehr gut. Schön auch, dass der Sound von Vinyl abgespielt wurde.


    Danach ging es zu CH Precission mit Triangle Lautsprechern. Den Klang ab Stream empfand ich als sehr klar und relativ hell abgestimmt. Die Musik nervte jedoch nicht. Sicher ein Traum für jemanden der es sehr analytisch mag. Das ganze Equipment wechselt für 353000 schwizer Fränkli den Besitzer. Wow, das ist auch eine Ansage. Zum ersten Mal sah ich einen Tales mit eigenen Augen, ein absolut wunderschöner, schlichter Plattenspieler. Ich bin begeistert. Später kann ich ihn bei Tales selber hören.


    Über MBL habe ich schon mal geschrieben. Dieses Jahr gefiel mir besonders die räumliche Abbildung. Für meinen Geschmack ist sie zu hell abgestimmt.


    Die nächste Vorführung war bei AVM mit einem Darc 200 Lautsprecher. Dieses Gespann machte wirklich Spass, ich möchte noch betonen, dass wir bei allen Vorführungen mindestens 2-3 Musikstücke gehört haben. Damit kam auch meine Partnerin auf ihre musikalischen Kosten. Der Name einiger Bands landete dann auf dem «Einkaufszettel». Zurück zu AVM und Darc, zwischen den Lautsprecher baute sich ein wirklich plastischer Raum auf. Der Bass war dynamisch und nicht verzögert.


    Jep, da steht der neue TD124. Zum Anschauen, fotografieren und rumfingern. Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen enttäuscht. Der Plattenteller lief und ich probierte die Tellerbremse aus, es scheint eher ein Motorstopper zu sein, ist ja ein Direktantrieb. Löst man den Hebel wieder, läuft er wieder schnell an. Der neue 124er kommt mir wie ein Replika von einem Oldtimer vor. Alles super, aber das ganze Flair geht verloren. Dafür machte eine Vincenz Verstärkerkombi an einer grossen Tannoy richtig Musik. Der TD1601 mit Thorens Tonabnehmer (soll im Frühling auf den Markt), klang wirklich gut. Der Thoransmann wollte mir nicht verraten, wer der Zulieferer ist, eventuell weiss es hier jemand.



    Nur kurz waren wir bei YBA, VTL an Totem LS auf besuch. Dafür konnten wir bei Goldmund eignes hören und erfahren. Viele bekannte und weniger bekannte Schweizer Hersteller waren auf den ganzen Messe vertreten, was mich sehr freute. Goldmund hatte ihre aktiven und passiven Lautsprecher im Hotelzimmer aufgestellt. Nun lief direkt ab PC auf die aktive LS gestreamte Musik. Wir waren beide positiv überrascht, dann wurde die passive Variante mit Musik befeuert. Nun wurde auf die passive LS umgeschlaten, welche via Goldmund Elektronik angeschlossen war. Die etwas grösser und 40000 Franken teure LS wurde von meiner Partnerin als potthässlich taxierte. Das klang ausgewachsen, verfügte aber nicht über die Kontrolle des Klangbildes verglichen mit der aktiven LS. Meine Notiz zu Goldmund ist, dass Sie sehr natürlich klingt. Also Digital geht ja doch.


    Im nächsten Raum staunte ich wiedermal über die Dimension von aries Komponenten. Der Vorführer war schlagfertig und wir lachten ein bisschen über die Grösse und Gewicht. Der Klang an den Dynamikks war superb. Die LS waren absolut nicht ortbar, die Musik sehr präzise und präsent.


    Bei Gold Note hörten wir die ganze Kette inkl. Lautsprecher. Die Italiener spielten sehr gut auf. Als dann noch Vinyl aufgelegt wurde, war der Klang wirklich top. Dort war auch die PH10 mit separatem Netzteil.


    Bei Nagra / SPS waren leider die Lautsprecher zu gut ortbar. An was es lag, weiss ich nicht, auch die Musik war eher langweilig. Auch die helle Abstimmung war nicht mein Geschmack.


    Am Schluss überraschte mich Nubert, die Pyramide klang wirklich sehr stimmig und räumlich.


    Meiner Partnerin gefiel am besten die Vorführung und der Klang bei Brinkmann und Goldmund. Mir gefiel aries und auch Goldmund am besten.


    Leider war das Licht nicht optimal, vor allem für das Fotografieren mit dem Mobile. Hier meine eigenen Eindrücke der Messe:


    Brinkmann


    Swiss Precission


    AVM


    Thorens TD 124 neu / TD1601


    Goldmund


    aries


    Tales


    Nubert

    Anfangs habe ich nur ein paar post in diesem Fred gelesen, jetzt doch noch den ganzen. Super, wie hier über diesen Tonarm berichtet wird. Danke. Falls ich mal einen neuen Tonarm suche, kommt der Groovemaster sicher in Betracht. Hat jemand Erfahrungen mit dem Groovemaster auf einem TD124?

    Grüsse

    Alessandro

    Hallo Hallogallo

    Der TD126 ist wahrlich ein sehr guter Klassiker. Bei mir steht auch einer im Wohnzimmer und darf seine Runden drehen. Ich empfehle Dir, dich bei Händlern, Freunden und Messen umzuhören und dir selber Zeit zu lassen ein passenden Zweitdreher anzuschaffen. Irgendwann wirst du dein "Objekt der Begierde" finden. Mir ging es so, als ich den TD124 (mit SPU) hörte, mir einen anschaffte, den restaurierte und nun sehr zufrieden bin. Ob es nun ein Oracle, Technics oder Micro sein wird, musst du für dich und deine Hörgewohnheiten selber herausfinden.

    Die hier gemachten Empfehlungen basieren alle auf individuell gemachte Erfahrungen und Vorlieben.

    Wünsche dir viel Spass und Erfolg beim suchen deines Plattenspielers.


    Grüsse

    Alessandro