Posts by CampaRecord

    Der MV50 hat ordentlich Spannung, Strom und Verlustleistung in den EL34.


    Standardeinstellung per LED-Anzeige:

    Anode = 530V

    Schirmgitter = 525V

    Kathode = 60mA

    P_a+g2 ca. 32W


    aktuell eingestellt zur Verringerung der Röhrenbelastung:

    Kathode = 40mA

    P_a+g2 ca. 21W


    Zur Zeit läuft das offene Chassis ohne Gehäuse im Probebetrieb. Wenn die Stabilitätsprobleme (Bias der Endröhren) in den nächsten Tagen nicht mehr auftreten, geht es wieder ins Gehäuse.


    Alle Bauteile sind noch Original, bei den Röhren weiß ich es nicht. Die Platinenmaterialqualität und die Lötarbeit sehen wirklich gut aus (abgesehen von Flußmittelrückständen).

    Die Cyrus Vollverstärker Varianten der letzten Jahre zeigen bei den stärkeren Versionen mehr Ausgeglichenheit zwischen Kraft und Auflösung. Die kleinen Versionen spielen subjektiv leichter und analytischer.


    Nach den von Cyrus veröffentlichten Informationen dürfte das bei der XR Serie weiterhin gelten.


    Wäre jetzt blöd, wenn der Klang des i7 letztendlich besser zum Lautsprecher paßt, und du den Aufpreis zum i9 zahlst. Besser vorher anhören.

    Wenn irgendeine interne Betriebsspannung bekannt ist (z.B. Kathodenheizung 6,3V), kann mit einem Funktionsgenerator recht einfach die Primärspannung ermittelt werden.


    1. Setze Funktionsgenerator auf 1V_AC bei 50Hz

    2. Funktionsgenerator an den Netzeingang

    3. Spannung an der Primärseite und an der Sekundärseite des Testgerätes messen

    4. Übersetzungsverhältnis ausrechnen und die nötige Primärspannung ermitteln

    Bei Sicherungen verlasse ich mich lieber auf Eska, Siba oder Littelfuse - alles seriös spezifizierte Industrieware.

    H.T. steht üblicherweise für High Tension (= hohe Spannung) und meint dann Anodenspannung (= big fun).

    Wenn du dir etwas Gutes gönnen möchtest nimmst du sandgefüllte Sicherungen. Dann sieht man zwar keine durchgebrannte Fäden, dafür fliegen im Extremfall aber auch keine Glassplitter herum.

    ebay und günstige Preise in einen Satz ist ja wohl ein Widerspruch in sich.


    Ich kann aber ad hoc auch keine Bezugsquelle nennen.


    Vielleicht hilft reinigen und 1-2 Stunden Montageaufwand tatsächlich weiter.

    Als Minimalanforderung für ein LCR-Meter setze ich:

    i. mehrere Meßfrequenzen, mind. 120HZ/1kHz

    ii. besser noch 120Hz/1kHz/10kHz/100kHz

    iii. zusätzliche Informationen wie Verlustfaktor (D)

    iv. Güte (Q)

    v. Widerstand (bei C und L Messung)


    Dadurch kann der Gesamtzustand der Bauteile einfach vernünftig beurteilt werden. Egal ob die Bauteile neu, NOS, historisch, oder gebraucht sind.

    Meine ConradJohnson Endstufe gibt 70W bei 900mV_rms. Da aber im Schnitt weniger als 1W zum Hören gebraucht werden (ich betreibe schließlich keine PA zur Konzertbeschallung), gehen deutlich unter 100mV_rms vom Vorverstärker zur Endstufe. Verglichen mit CD Player mit 2V_rms gehen also mehr als 20fach weniger Pegel über die Leitung, entspricht mehr als 26dB.

    Ein Praxistip um der Resonanz auf die Spur zu kommen:

    1. Mit Funktionsgenerator oder Laptop+AudioSW die Resonanzfrequenz(en) ermitteln.

    2. Während die ermittelte Resonanzfrequenz spielt den Lautsprecher oder Hörsessel herumtragen um die angenehmste Positionierung zu finden.

    3. zurück zu 1. bis es erträglich geworden ist.

    Equalizer sind für Hochpegelsignale konzipiert, weswegen sie auch an Tape- oder Prozessor-Schleifen angeschlossen werden sollten.


    Zwischen Vor- und Endstufen sind die Signalpegel meist viel kleiner, aber das Ruherauschen der Equalizer ist konstant und unabhängig vom durchlaufenden Signalpegel. Effektiv holt man sich also unnötiges Rauschen dazu.