Posts by Kalle Mk II

    Moin Ansgar,

    deine Frage ist etwas sehr seltsam.

    Woher sollen wir das wissen, ohne dass du uns die nötigen Informationen lieferst.:( Wir sind doch keine Hellseher:wacko:.

    Um welches Gerät handelt es sich denn? Wir wäre es z.B. mit einem Foto der Platine oder einfach nur die Maße des Elkos, Durchmesser und Höhe und eventuell größter möglicher Durchmesser und größte mögliche Höhe. Sind die Anschlüsse radial oder axial? Hast du eventuell auch einen Schaltplan?

    Gruß Kalle

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    Eine Seite ist fertig. Was wurde gemacht?

    Austausch

    1. Ferritkernspule gegen I-Kern Spule, der Widerstand blieb gleich, zu erwarten sind deutlich geringere Verzerrungen bei lauterem Abspielen

    2. Austausch einer einfach gewickelten Luftspule durch eine Folienspule im Tiefpass des Mitteltonlautsprechers, zu erwarten ist weniger Mikrofonie und Verzerrungen.

    3. Austausch des 250V ParalleltiefpassMKTkondensators durch MKP-Typen,

    4. Ebenso Austausch der einfachen parallen Luftspule durch Folienspule, s.o. watt datt och immer is.

    5. Ebenso Tausch gegen Folienspule, etwas niederohmiger, im Hochtonzweig.

    6. Parallelkondensator von 3.3µF 400V zu den MKT-Hochpasskondensatoren s.o..

    7. Mikrofoniearme Fixierung aller Bauteile auf der Grundplatte.

    8. Rechtwinklige 3D Anordnung der Spulen um Übersprechen zu verhindern

    Eine Highendweiche ist das nun jetzt nicht geworden. Dazu hätte man alle Zweige separat auf stabilerer Grundplatte mit freier Verdrahtung aufbauen können. So mussten wir jetzt wie auch Visaton mit einer Universalplatine, die die freie Anordnung der Bauteile nicht so richtig ermöglichten.

    Die Widerstände im Hochtonzweig schweben noch, da wird Bernie noch den passenden heraushören.

    Alle Visatonbauteile wurden gemessen, die Abweichung von den Nennwerten lag eher unter als über einem %, da gibt es nichts zu meckern.

    Jetzt hoffe ich nur noch, das Bernie wirklich was von den Luxusbauteilen was merkt und endlich noch glücklicher;) wird.

    Jrooß Kalle

    Moin,

    noch nicht ganz fertig aber Kaffeepause.

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    Ob Widerstand dann Kondensator oder umgekehrt ist eigentlich egal, deshalb habe ich es so gelassen.

    Den Parallel MKT aus dem Tiefpass des Mitteltöners habe ich doch einen HochtonMKP und einen Arcotronoc MKP ersetzt. Die Folienspulen lassen sich gut löten. Die Fahnen werden abgelängt, längs auf einem 2mm Bohrer aufgerollt und durch ein 4mm Loch geschoben, verlöten, fertig.

    Wenn die 2 fehlenden Mundorf-Alu-Öl aufschlagen geht es dann fix mit der Poscht zurück.

    Dann kommt auch der unfotogene Heizkleber zum Fixieren und Dämpfen drauf.


    Gruß Kalle

    Hallo Bernie,

    ich bin irritiert. Wer hat die Platine denn ursprünglich gelötet. Laut Schaltplan kommt zuerst der 1 Ohm Widerstand und dann der 18 db Hochpass. Auf der Platine ist der Widerstand zwischen dem Eingangskondensator und Parallelspule und zweitem Kondensator eingefügt. So etwas habe ich noch nie gesehen. Der Löter scheint ein ehemaliger Dachdecker mit Schwerpunkt auf Dachrinnenlöten zu sein.

    Mein Entlötpumpe hatte schon einiges zu tun.

    Jrooß Kalle

    Besser, man orientiert sich am jeweils vom Autor geschriebenen, als sich an Interpretationen dessen aufzuhängen.

    Hallo Eberhard,

    genau dies habe ich getan. Ich kann nichts dafür, was du geschrieben hast.

    "die auch nur entfernt so kurzlebig sind wie das Billig-Konsumerzeug im Westen damals."

    Zur Erinnerung, sehr viel dieses Konsumerzeugs im Westen entstand damals in VEBs. Billigchassis hatten aus Kostengründen damals wie heute Gummisicken.

    Schaumstoffsicken kenne ich nur von höherwertigen Chassis. UV-Unverträglichkeiten waren damals noch nicht bekannt ... in diesen dunklen Zeiten;).

    Trotzdem hat das nichts mit der heutigen Qualität von Geithain-Chassis zu tun.

    Wenn ich nicht überzeugter Selbstbauer wäre, ständen hier wahrscheinlich Geithainprodukte.

    Gruß Kalle

    Hallo Bernd,

    lass dich nicht jeck machen, hier wird mal wieder mit Kanonen geschossen. Was nützt dir das Messequipment, wenn du zur Unterbringung erst ein großes Schrankfach leeren und zum Messen einen Tisch freiräumen musst?

    Zuerst brauchst du ein Multimeter zur Fehlersuche und Feintuning (Gleichstrom am Verstärkerausgang, Netzstecker- ausphasung .......). Erst dann würde ich über weiterreichendes Equipment nachdenken.

    Fluke wird als Chinakracher total überbewertet.

    Qualität bekommt man z.B. hier.

    https://www.zamro.de/product/1…21eAJKEAQYASABEgKEEvD_BwE

    Zu Hause reicht mir seit vielen Jahren Voltcraft vollkommen aus. Nur meine Strommesszange (Kfz) ist von Benning.

    Gruß Kalle

    Ich halte also die Warnung hier "Bloß keine Geithain, da bröseln ggf. die Sicken in ein paar Jahren" für sinnlose Panikmache....

    Natürlich,

    da hätte ich auch absolut keine Bedenken.

    Nur das Bröseln von Sicken bei manchen westlichen Produkten mit dem Kapitalismus in Zusammenhang zu bringen, halte ich für ziemlich unsinnig.

    Jrooß Kalle


    es gibt historische Chassis aus mitteldeutscher Produktion, welche mit einer sehr haltbaren Schaumsicke ausgestattet waren - soweit erinnerlich z.B. das Schultz KSP 215.


    Geithain ist Studioausstatter! Ich kann mir schwerlich vorstellen, daß dieser Hersteller Sicken verbaut, die auch nur entfernt so kurzlebig sind wie das Billig-Konsumerzeug im Westen damals. Und dort hatte das wahrscheinlich gewisse Gründe...

    Hallo Eberhard,

    ich habe selten so einen Unsinn gelesen.

    Solche undiverenzierten politische Statements kommen gar nicht gut. Ich denke JBL oder Audax haben ganz bestimmt diese Schaumstoffe eingesetzt, damit die Kunden nach 15 Jahren ihre Billigchassis wegwerfen, deshalb bieten sie noch nach 40 Jahren immer noch Reparatursätze an.

    Jrooß Kalle

    Moin,

    ich habe mal eine interessante Vorstufe (Restek V3) über die Bucht gekauft. Das Ding stank dermaßen nach Nikotin und Teer, dass sie sofort in die Kellerwerkstatt landete und ich sie komplett demontiert und die einzeln Gehäuseteile und Platinen gewaschen habe, danach ging es.

    Ähnliches geschah Jahre später bei einem Thorens. Von einem Gebrauchtkauf von interessanten Scheiben habe ich dann abgesehen.

    Gruß Kalle

    Moin,

    ich verwende schon seit vielen, vielen Jahren den Bals Stecker 7306 aus dem Regal des örtlichen Elektroinstallateurhändlers.

    Mit vergoldeten Kontakten findet man den auch für viel Geld .......8).

    Er scheint von dem auch netten Multigripp abgelöst worden zu sein.

    https://www.bals.com/de/news-und-wissen/news/schutzkontakt

    Den dazu passenden mechanisch und elektrisch passenden Kaltgerätestecker suche ich leider auch schon seit der Zeit.:(.

    Wer kennt was Unexotisches?

    Gruß Kalle