Posts by Kalle Mk II

    Wenn du nur an einer Stelle Silber einsetzt kann ich das nachvollziehen,

    mußte auch konsequent durchziehen Kabel(Innen auch)...sonst wirkt das schonmal wie ein Fremdkörper.

    Moin,

    dem kann ich unbeschränkt beipflichten, ich habe ehedem in meiner Kette an diversen Stellen mit Silber experimentiert, der Ton wanderte ins Helle, Körperlose, das Silber wirkte s.o. wiklich wie ein Fremdkörper. Während ich Ketten komplett aus Siberverbindungen gehört habe, die sehr stimmig aufspielten.

    Während ein Blick in die gut beleumundete Heed-RIAA in Bezug auf unser Thema und auch vom Design irgendwie erdet.

    [Blocked Image: https://abload.de/img/dsc002514ms15.jpg]

    Gruß Kalle

    Hallo Peter,

    generell kann man schon einmal festellen, dass man mit MKPs, wenn es nicht gerade Motor- oder Entstörkondensatoren sind, wenig falsch machen kann. Je höher die garantierte Spannungsfestigkeit ist, desto höher ist auch die mechanische Qualität.

    Über die unterschiedlichen Wicklungen gibt es auf den Herstellerseiten interessante Angaben.

    In normalen Schaltungen sind WIMAs sehr gut brauchbar. Kemet hat Arcotronics aufgekauft. Ich habe auch schon gehölrt, das Arcotronics für deutsche High-Endkondensatorverkäufer produziert hat, ob da was dran ist ????

    Was allerdings klanglich passiert, wenn man in alten Phonovorstufen Stiroflex

    https://www.pollin.de/p/styrof…2jEQryEAQYASABEgKKWvD_BwE

    oder Siemens MKTs

    https://www.reichelt.de/?ARTIC…3N-glTEAQYASABEgJC1vD_BwE

    oder Mica Kondensatoren ersetzt oder vielleicht auch mit Micas brückt kann durchaus in jeder Richtung überraschend sein.

    Beim Gremlin (WondomTAMP2400 ) haben wir anstelle des SMDs Eingangskondensators verschiedene MKPs mit großem Erfolg eingesetzt.

    Beim Parallelkondensatoren zu Gleichrichterdioden und Ladeelkos scheiden sich die Geister. Hier gilt; Versuch macht kluch ;).

    Ich habe auch schon mal eine Rotel- Vorstufe erfolgreich gepimpt, weil die Platine dafür vorgesehen war, die MKPs in der Spannungsglättung aber in der Produktion weggelassen wurden.

    Gruß Kalle

    Die Schaltung, das Netzteil und das Platinenlayout haben einen größeren Einfluss auf den Klang. Erst wenn da, mit "normalen" Bauteilen alles optimal ist kann man mal "High-End" Kondensatoren testen und sich fragen ob man den Unterschied hört oder nur meint etwas zu hören...

    Moin K.Dieter,

    na klar, aber Peter geht es, so interpretiere ich das, was man so als "normale" Kondensatoren nimmt oder nehmen sollte. MKTs z.B. setze ich eigentlich in Frequenzweichen wenn überhaupt nur noch parallel ein.


    Hallo André,

    ich habe gerade noch mal nachgesehen, tatsächlich sind an unserem Atzventzkrantz auch keine Kondensatoren verbaut ;) .


    Jrooß Kalle

    Moin,

    ohne als Nichtelektroniker mich so recht für Ersatzschaltbilder zu interessieren, gibt es durchaus zwischen einzelnen Konzepten einen hörbaren Klangunterschied.

    Doch bevor man jedoch jeder Hype hinterherrennt und Unsummen ausgibt, sollte man sich einen gewissen Pragmatismus zulegen, irgendwann sonst landet man in der Klapse oder der Armut.

    Schaltungen mit dem WIMA MKP10 funktionieren einfach gut. Wenn man die Schaltungen passend eng aufbaut, ist auch kein Platz zum nachträglichen Verschlimmverbessern :) .

    Mundorf hat in der Szene mit seinen Kondensatoren und Spulen viel im positivem Sinne bewegt, Silber, Gold und kaltgepresstes Olivenöl ist aber nicht mehr meine Hörwelt ;) .

    Noch vor einem Jahr wurde der Markt von preiswerten Arcotronics überschwemmt, hier habe ich mich eingedeckt, die gelben 3,3µF 400V MKP-Typen für ehemals 50Cent und die 0,47µF 850V KPs fürn Euro sind nur noch für highendige Preise zu haben, klanglich zu Recht und privat schade.

    Wichtig ist doch, was hinten herauskommt ... und dafür kann es oft preiswertsein, manchmal sollte es aber durchaus auch etwas teuerer sein, nur wenn extrem teuere Bauteile die Mängel einer Schaltung kaschieren müssen, wird es kritisch.

    In der Elektronik baue ich Bauteile nach Empfehlungen von Freunden ein, die sich in der Materie auskennen.

    Bei Frequenzweichenbauteilen rollen sich mir manchmal die Ohrlappen ein, wenn ich sehe und höre, was Produzenten von hochwertigen Lautsprechern ihren Kunden hier mit auf den Weg geben. Genannt seien z.B. Revel oder Visaton.

    Interessieren würde mich einmal der Vergleich zwischen bezahlbaren WIMA MKP10 und VISHAY alias Roederstein MKP1840.

    Gruß Kalle

    Moin,

    im Entwurf steckt sehr viel Arbeit drin, doch man darf sich nicht täuschen, billig wird das nicht.

    Walter Fuchs hat hier vor vielen Jahren einen Vorverstärker eingestellt. Eigentlich wollte ich ihn mir zusammenbauen, doch schon die Bestellliste zeigte mir, Selbstbau wird hier teuer.

    Ich habe mir dann einen gebrauchten Restek Vector für unter dem Bauteilpreis zugelegt, mit hochqualitativen Buchsen, Schaltern und Gehäuse, dass jede Selbstbaukalkulation sprengt.

    Für eine Schaltzentrale, die Signale unverfälscht durchreicht, würde ich neu diese nehmen

    http://www.funk-tonstudiotechnik.de/ABHOERSYSTEME.htm

    Selbstbau ist natürlich immer was Besonderes, ich bin nicht frei von diesem Virus.

    Viel Spaß und Erfolg mit diesem Projekt!

    Hallo Ludwig, über Tape Out könnte es besser sein, wenn die Vorstufe umgangen wird.

    Moin,

    es kann aber auch ohne zusätzliche Ausgangstufe schlechter sein ...... daher probieren.

    Gruß Kalle

    Hallo Henner,

    "Der TE" bin aber doch ich??? :pinch:

    Tja, da kann man mal sehen, wie gründlich Beiträge so inhaltlich aufgenommen werden, damit man fundiert belehrend antworten kann.


    Hallo Gerd,

    langsam wird es unglaublich.

    "Verschliessen von Bassreflexrohren" und "Einsetzen von Styoporstücken" machen halt den professionellen? Lautsprecherbauer aus.


    :sorry: Das ist doch " Jugend forscht".


    Gerd

    - Verkleinern des Innenvolumens hebt die Abstimmfrequenz und damit auch den für Weichenkonstruktionen interessanten -3db Punkt an, so ein implementierter Styroporblock verkleinert tatsächlich das wirksame Gasvolumen ... ach was?

    - Durch Verschließen des Bassreflexrohres verändert man die Steilheit des Hochpassfilters .... tatsächlich?

    Klingerts?


    PS: Da ich den KLinger 1979 gekauft habe, ist das mit dem Grossvater relativ unwahrscheinlich

    Tja, meiner war von 66, du hast Recht, biologisch wäre das etwas knapp.
    Schreibe doch einfach mal wasSsinnvolles, anstatt Leuten, die mitten im Leben... öh ... Hobby stehen, zu versuchen die Welt zu erklären.


    Gruß Kalle


    "Verschliessen von Bassreflexrohren" und "Einsetzen von Styoporstücken" machen halt den professionellen? Lautsprecherbauer aus.


    :sorry: Das ist doch " Jugend forscht".


    Gerd

    Hi Gerd,

    das ist doch glatt ein Kompliment, ich könntet dein Großvater sein.

    Mein Vorschlag ist keinesfalls exotisch, dein Unverständnis zeigt nur, dass du dich wahrscheinlich in mathematischen Algoritmen gut auskennst, in der Filterwirkung verschiedener Bassreflexabstimmungen und geschlossener Gehäuse praktisch wie theoretisch ahnungslos bist.

    Jrooß Kalle

    Moin,

    nöh, das war teilweise offener Humor, verstecken muss sich hier keiner.

    Tja, dein Vorschlag hört sich ja mächtig nach New Shool an.

    Bevor du dir aber Gedanken über die Filtercharakteristiken machst, solltest du mal forschen, was so ein DSP leider oft für eine Klangsoße rausläßt. Wenn du hier keinen Unterschied hörst ist dein Gehör noch nicht geschult oder deine Wiedergabekette nicht gut genug.

    Deshalb kann ich meinen Vorschlag von oben nur wiederholen, die Kef nach unten durch Verschließen des Bassreflexrohres mechanisch begrenzen. Wenn das nicht langt kann man noch durch den Einbau eines Styroprstückes das Volumen und damit die untere Grenzfrequenz erhöhen. Jetzt bastelt man mit einem DSP-Subwoofermodul die zur Aufstellung, Phasenlage und Trennfrequenz passende Wiedergabekurve dazu. Vorteil dieser Lösung, der wichtige Mitten- und Höhenbereich muss durch keinen zusätzlichen wie immer geratenen Filter laufen.

    Gruß Kalle

    So,

    getzt mal mit Ernst. So einen SUB stellst du einmal ein und auf und findest ihn geil. Nach einer Woche geht dir das Gewummere auf den Geist und du nimmst die Lautstärke so zurück, dass er dir gehörmäßig nicht mehr auffällt .... nun hast du fertig und brauchst das Ding nicht mehr anzufassen.

    Gruß Kalle


    Sorry,

    ich habe vergessen, du musst natürlich die Kef mit einem Hochpass aus dem Geschäft nehmen, das geht mit dem Verschließen des Bassreflexkanals oder wie bei Manger mit 6 db und einem dicken Kondensator oder beidem.

    Moin Henner,

    ein spezieller Subwooferverstärker, ein Plateamp, ist eine mögliche Lösung ... oder ein DSP mit vorhandenem Endverstärker.

    Die Vifa-Bässe sind wirklich gut brauchbar und haben eine erstaunliche Langzeitkonstant.

    Gruß Kalle