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  1. Analogue Audio Association
  2. schnuff

Beiträge von schnuff

  • Betrug mit hochwertigem Hifi im Phono Bereich nimmt zu :-(

    • schnuff
    • 17. Juni 2017 um 18:08

    Hallo Leute,

    der Trick mit der Trackingnummer sollte mittlerweile allgemein bekannt sein.

    Man ordere einen Paketschein zum Beispiel bei DHL und schon hat man eine Trackingnummer.

    Das sagt gar nichts darüber aus ob man ein zugehöriges Paket jemals tatsächlich versendet wird oder was drin ist.

    Die Benachrichtigung der Spedition oder des Transportunternehmens ist mit Sicherheit gefälscht. Das einzige was da stimmt ist die Trackingnummer eines reelen Versenders und die Kontonummer der Betrüger auf die das Geld überwiesen wird. Da kommt der arme Käufer aber nie mehr ran.

    Gruß, Schnuff

  • Ärger mit neuen Schallplatten

    • schnuff
    • 11. März 2017 um 23:32

    Haloo Leute ,

    ich will auch was loswerden zum Thema Qualität von LP´s.

    vorletztes Jahr habe ich fünf LPs bei meinem Hifi-Händler gekauft. Dieser führt nur Nobel-Label. Zwei Platten mussten direkt umgetauscht werden. Kurz danach auf einer Hausmesse hab ich mir wieder drei Platten rausgesucht und wir haben sie noch im Laden kontrolliert. Wieder musste eine umgetauscht werden.

    Ich spreche hier nicht von Minikratzern, sondern von regelrechten Löchern und 3 bis 5mm Graten am Umfang, einem richtig tiefen Kratzer bei völlig unbeschadeten eingeschweißten Cover, starken Höhenschlägen und später noch einer LP die vom Rand zu Mitte abfällt oder steigt, abhängig davon welche Seite gerade oben ist. Er war genervt, ich war es ebenfalls und so habe ich beschlossen bei ihm keine Platten mehr zu kaufen.

    Letzte Woche kam eine E-Mail von ihm, dass er sich gerade zu sehr günstigen Preisen von vielen Platten trennt. Den Namen dieses Händlers kann ich noch nicht nennen, da ich mich selbst erst einmal nach Schnäppchen umschauen muss.

    Und jetzt kommts. In den letzten beiden Jahren habe ich um die 40 Platten bei Amazon gekauft und ich hatte bisher keine einzige Rücksendung. Einen Minikratzer und leichte Höhenschläge gab es schon, aber alles im akzeptablen, weil nicht hörbaren Bereich.

    Was geht da ab? Nutzt Amazon seine Marktmacht und velangt eine Endkontrolle seitens der Hersteller?
    Oder ist das einfach nur Zufall und ich hatte wahnsinniges Pech bei meinem Hifi-Händler?

    Gruß, Schnuff

  • Ein Jahr mit Frankonia Resonanz Fluid Schallplattenreiniger

    • schnuff
    • 6. März 2017 um 20:21

    Hallo Leute,

    lasst die Käufer und Befürworter doch nach ihrer Fasson glücklich werden.

    Ich kann mir auch keinen Porsche leisten oder ne Anlage von Chord, Mark Levinson oder D'Agostino.
    Highendiges Waschmittel - das geht. Irgendwo muss man doch in der ersten Liga mitspielen können!

    Gruß, Schnuff

  • Musical Fidelity MX-VYNL

    • schnuff
    • 8. Januar 2017 um 20:08

    Hallo Phillip,

    laut der stereoplay sind es wohl 58db. Das st sicherlich kein sehr hoher Verstärkungsfaktor, sollte aber für einen Großteil der gängigen MCs außreichend sein.
    Zumindest sollte kein MC der >=0,3mV Ausgangsspannung hat Probleme beim Betrieb machen.

    Nur blöd, dass gerade besonders hochwertige Tonabnehmer diesen Wert häufig unterschreiten. Allerdings stelle ich die die Frage, ob jemand der Tonabnehmer mit 0,1 bis 0,2mV Ausgangsspannung kauft, nicht sowieso den Einsatz eines Übertragers in Betracht ziehen sollte?

    Gruß, Schnuff

  • Musical Fidelity MX-VYNL

    • schnuff
    • 7. Januar 2017 um 23:37

    Hallo Flo,

    ich betreibe zwei MX VYNL, einen unsymmetrisch mit einem Lyra Delos und eine symmetrisch mit eine Audio Technica Art 9.
    Vorher hatte ich beide Tonabnehmer an zwei Phonobox RS betrieben.
    Da hat mir der symmetrisch betriebene Abnehmer immer deutlich besser gefallen.

    Seit ich die MX VYNL habe, hat sich klanglich mit beiden Abnehmern nochmal richtig was getan. Ich entdecke ständig neue Details in längst vertrauten Aufnahmen. Allerdings hat der unsymmetrisch betriebene Delos, mit unterschiedlichen Stärken, gleichgezogen. Daraus folgere ich, dass sich beim MX VYNL der symmetrische Anschluss nicht so absetzten kann wie bei der Phonobox RS.

    Zudem war das Anlöten des Mini-XLR-Steckers die Hölle - ist nur was für erfahrene Löter mit gutem Werkzeug.

    Gruß, Schnuff

  • 10.000 €

    • schnuff
    • 3. Januar 2017 um 16:40

    Normi

    genau da sind wir wieder beim Thema Fragen stellen.

    Es handelt sich hier um einen Pensionär und da ist das eben nicht selbstverständlich, dass das zukünftige Einkommen so ohne weiteres 1000€ + für einen guten Tonabnehmer oder einen Phonopre zulässt. Kann gut sein, dass das kein Problem wird, genauso gut kann es aber eines werden. Ich mach aktuell über 70k p.A., kann aber jetzt schon sagen, dass ich für 1000€ schon ne Zeit lang sparen werden muss, wenn ich ohne Wohnungseigentum in 17 Jahren in Rente gehe.

    Deshalb mein Ansinnen die Gesamtsituation zu erfragen und betrachten, bevor ich Ratschläge gebe. Speziell wenn Fragen so wenig konkret gestellt werden.

    @ Alle

    Blödsinn sind auch diese immer wieder getroffenen Aussagen, dass ein guter Spieler nur Sinn macht wenn man möglichst viele Platten hat.
    Einen guten Spieler und das ganze Environment braucht wer auf hohem Niveau hören will. Dabei spielt es keine Rolle ob jemand 50 oder 2000 Platten hat.
    Wer einen richtig guten Spieler hat, bleibt in der Regel auf die Dauer sowieso nicht bei 50 Platten stehen.

    Gruß, Schnuff

  • 10.000 €

    • schnuff
    • 3. Januar 2017 um 14:00

    Hallo Leute,

    was ich nicht verstehe, warum werden von den ganzen Experten hier nicht erst mal mehrere konkrete Fragen gestellt, bevor Antworten kommen?
    Wenn ich privat jemanden in Sachen Hifi, Video oder Computer berate, frag ich ihn erst einmal richtig aus.

    Wichtige Fragen sind:


    • die restlichen Komponenten der Anlage (erzielbare Klangqualität und Sinnhaftigkeit der Investition),
      besonders Phonopre, Tonabnehmer und vorhandene Tonarme
    • Vorlieben (Art des Drehers und Werkstoff aus dem er hergestellt wird)
    • Vorhandenes Abspielgerät (Möglichkeit eines Upgrades ausloten)
    • Technische Fähigkeiten des Besitzers (Justage- und Wartungsaufwand)
    • Wie werden derzeit die Platten gereinigt


    Erst wenn man weiß was überhaupt gebraucht wird, kann man das Budget auf die neu zu beschaffenden Komponenten sinnvoll aufteilen.
    So ist meines Erachtens für Plattenhören auf höchstem Niveau eine Plattenwaschmaschine unabdingbar und somit gehen hier gleich mal rund 500€ für eine Okki Nokki weg.

    Wie gesagt, der Rest ist abhängig von den Antworten auf die oben gestellten Fragen.
    Alles was in ausreichender Qualität vorhanden ist und weiter genutzt werden kann, schafft mehr finanziellen Spielraum fürs eigentliche Laufwerk.

    Vielleicht erzielt man mit Upgrade-Maßnahmen schon das gewünschte Ziel. Meinen ZET 1 habe ich Stück für Stück aufgerüstet.
    Motorsteuerung, neue Tonarme, TMD-Lager und die Basis des ZET 3 haben ihn auf ein ganz anderes Niveau gehoben.

    Gruß, Schnuff

  • Phonopres bis 600 Euro?

    • schnuff
    • 21. Dezember 2016 um 21:26

    Hallo Leute,

    ich würde mir auf jeden Fall den clearaudio Smartphono V2 anhören.
    Der liegt zwar an der oberen Grenze Deines Budgets, ist meiner Meinung nach aber jeden Cent wert.
    Den Trigon Vanguard II, den ich auch hatte, schlägt er nach meiner Erfahrung klar und mit seinen 68db Verstärkung hast Du garantiert kein Problem mit dem genannten Tonabnehmer. Ich hab ihn zuletzt mit dem AT OC9 III und dem AT 33 SA gehört und mit beiden kommt wirklich viel rüber. Klasse Raumdarstellung und jede Menge Details. Für das Geld, nicht so einfach zu toppen. Wer allerdings eine lineare RIAA-Kurve nicht zu schätzen weiß, der solte die Finger davon lassen, den schöngefärbt wird hier gar nichts.

    Gruß, Schnuff

  • Welche Phonovorstufen sind aktuell bei Euch in Benutzung?

    • schnuff
    • 10. Dezember 2016 um 19:17

    Hallo Leute,

    nach meinen mehr als positiven Erfahrungen mit dem MX VYNL am Delos, habe ich nun meinem ART 9 auch einen MX VYNL gegönnt.
    Im Forum bin ich zur Zeit kaum unterwegs, weil ich ständig neue Details und ungeahnte räumliche Darstellung an meinen LPs entdecke. :D

    War ein acht Jahre dauernder Weg von der Clearaudio Nanophono 1 uber den Trigon Vanguard II und die Phonoboxen RS bis zu den MX Vynl. Schlagen tun sie die Vorgänger um Längen. Einzig die Clearaudio Smartphono II konnte mich, wenn ich Preis und Leistung in Relation setze, ähnlich begeistern. :thumbup:

    Ab zur nächsten Hör-Session, Schnuff

  • Kaufempfehlung gebrauchter Vollautomatikspieler

    • schnuff
    • 16. Oktober 2016 um 21:56

    Bevor ich meine ZET1 gekauft habe, hatte ich 13 Jahre einen Denon DP 47.
    Ein kompleter Vollautomat, der sebstständig die Größe der Platte erkennt. Selbst der Arm wird vollautomatisch oder mittels Tasten geschwenkt, wobei sich die Nadel dabei selbsständig anhebt und nach dem Schwenkvorgang wieder absenkt. Hatte ich damals gekauft, nachdem ich mit meinem Dual durch Unvorsichtigkeit den Bornatelträger eines für mich sündteuren ELAC Jubiläumstonabnehmers abgebrochen hatte.

    Gruß, Schnuff

  • Lohnt sich der Kauf eines teuren Phonoverstärkers für den älteren Vinyl-Fan?

    • schnuff
    • 15. Oktober 2016 um 23:21
    Zitat von Pianoforte

    Es fehlt auch jedwede statistische Auswertung und es wurde auch nicht sichergestellt, dass die Präferenz der Hörer stabil ist.


    Ok, mein definitiv letzter Beitrag zu diesem Thema.
    Wenn ich von Objektivität spreche, dann meine ich damit Objektivität für die am Test Beteilgten, damit die Ergebnisse für uns einen Wert haben. Eine statistische Auswertung benötige ich nur, wenn ich eine allgemein gültige Aussage bekommen will, was nie ein Ziel des Tests war und worauf explizit hinewiesen wurde.

    Ich habe den Testbericht auch nicht zur Diskussion eingestellt. Er ist als Bericht geschrieben, ohne auch nur eine einzige Frage in den Raum zu stellen?
    Bei 480 Aufrufen nur drei spassige Kommentare, belegen für mich auch, dass die Leute das so verstanden haben.

    Alles was ich von Dir wollte, ist dass Du mir konkret die Fehler aufzeigst, die wir gemacht haben damit wir erkennen können, dass das von uns für uns getroffene Urteil falsch ist. Wen Du mir aufzeigst, wo wir Fehler gemacht haben die uns zu einem eindeutig falschen Endergebnis geführt haben, dann wiederholen wir den Test gerne noch einmal. Leider kommt da gar nichts außer Phrasen wie fehlerhaft, unfair, nicht statistisch ausgewertet. Geheime Fragebogen bei zwei am Test Beteiligten, würde nicht das geringste an unserer Einschätzung ändern. Und diese habe ich beschrieben - nicht mehr und nicht weniger.

    Oder geht es Dir darum, das ein Bericht wie der meine nicht veröffentlicht werden sollte, weil er Deinen Anforderungen nicht genügt?
    Dann stell das doch zur Diskussion. Ich bin mir sicher, es wird sich ein Moderator finden der ihn löscht, wenn die Allgemeinheit dieser Meinung ist.
    Und da wir in einer Demokratie leben, werde ich mich dagegen noch nicht einmal wehren.

    Schönes Wochenede, Schnuff

  • Lohnt sich der Kauf eines teuren Phonoverstärkers für den älteren Vinyl-Fan?

    • schnuff
    • 15. Oktober 2016 um 20:49
    Zitat von CL

    Und wie ging das dann weiter ? Ihr habt die Phonopres sicher nicht knapp über der Hörschwelle verglichen.

    Edit: habe deinen Beitrag dazu gefunden, an einem Phonopre konnte wohl der Ausgangspegel eingestellt werden und somit ist auch erst dein obiges Zitat zu verstehen. Dies ist aber eine recht seltene Ausnahme und meine Aussage war eben allgemein.

    Seht ihr, genau dass ist das Problem hier im Forum. Man unterstellt anderen einfach was, ohne die Fakten zu kennen. Zumindest hat CL das nachgeholt, womit sich seine Frage ja auch erübrigt hat. :thumbup:

    Denkt die Messwertfraktion, nur weil wir keine Messtechnik eingesetzt haben, waren wir nicht einen möglichst objektiven Test bemüht?

    Wir haben diesen veranstaltet, weil wir für uns wissen wollten, welche die Beste unserer Phonovorstufen ist und ob die ausgeliehene, welche deutlich teuerer war, die Eigenen klar schlägt. Das sowas nicht vernünftig möglich ist, wenn eine Phonovorstufe 2-3 db lauter ist, ist auch der Hörfraktion bekannt. Deshalb haben wir mit unseren Mitteln versucht Fehlerquellen so gut wie möglich auszuschließen. Wir würden uns nur in die eigene Tasche lügen, wenn wir das nicht täten.

    Erst als der Test vorbei war, kam überhaupt erst die Idee auf, andere an unseren Ergebnissen teilhaben zu lassen. Gerade auch, weil es sich um in Stückzahlen hergestellte und auch relativ weit verbreitete Modelle handelt und nicht jeder die Möglichkeit hat so einen Test durchzuführen.

    :!: Eine Auspegelvorrichtung kann ich mir übrigens sparen, weil bei Cambridge Audio Vorstufen so was serienmäßig eingebaut ist, wenn auch nur in db Schritten.

    Gruß, Schnuff

  • Lohnt sich der Kauf eines teuren Phonoverstärkers für den älteren Vinyl-Fan?

    • schnuff
    • 15. Oktober 2016 um 14:39
    Zitat von CL

    Das fängt schon mit der trivialen Einstellung der Lautstärke an, die lautere Komponente wird bei geringem Unterschied der Qualitäten immer als besser war genommen. Ohne zu messen schlicht Zufall beide genau gleich einzustellen.

    Nun was soll ich darauf antworten. In meinem im Forum veröffentlichten Test, habe ich erklärt wie wir ohne Messtechnik die Lautstärke ausgepegelt haben. Dazu haben wir die Lautstärke am Verstärker so weit herunter gedreht, dass wir mit einer Phonovorstufe gerade noch so was wahrgenommen haben und dann die zweite ebenfalls auf diese gerade noch wahrnehmbare Lautstärke eingestellt und dann mehrfach hin- und hergeschaltet um auch sicher zu sein. Glauben die Leute der Messtechnikfraktion wirklich, dass sich so deutliche Lautstärkenunterschiede in den Test einschleichen.

    Zitat von mvd

    Aber nicht nur die Lautstärke muß exakt gleich sein für einen ordentlichen Vergleich, auch der Abschluß des Tonabnehmers muß mit einer Meßschallplatte auf beste Linearität durchgeführt werden. Sonst spielt das System an jedem Pre anders.

    Diese Aussage mag zutreffen wenn es darum ginge einen Tonabnehmer optimal zu justieren, ist aber für einen unmittelbar stattfindenden Verleichstest von Phonovorstufen irrelevant. Ist ein Tonabnehmer nicht optimal justiert, dann findet immer noch jede Phonovorstufe die so daran angeschlossen wird die selben Arbeitsbedingungen vor. Ist doch logisch - sie müssen dann alle unter gleich schlechten Voraussetzungen antreten.

    Macht man wie wir solch einen Test mit zwei baugleichen ohne Messtechnik justierten und nur mit der image hifi Vynyl Essentials überprüften Tonabnehmern, dann muss man natürlich zur Überprüfung der erzielten Ergebnisse die beiden Phonovorstufen noch mal an den jeweils anderen Tonabnehmer anschließen um auszuschließen, dass nicht die Phonovorstufe sondern die Abnehmer das Ergebnis herbeigeführt haben. Bleibt es danach beim selben Urteil, habe ich trotz aller Unwägbarkeiten die bessere Phonovorstufe gefunden.

    Zitat von mvd

    Und wenn dann nur Leute gesetzteren Alters "testen", gewinnt immer der Pre mit dem am stärksten überhöhten Hochtonbereich. :D

    Genau hier ist doch der Punkt warum wir uns nie einig werden. Ich weise eigentlich immer darauf hin, dass meine geschilderten Eindrücke subjektiv sind. Natürlich sind sie nur reproduzierbar unter gleichen Bedingungen, weshalb ich versuche diese möglichst genau zu schildern. Zu den Testbedingungen gehört logischerweise auch mein individuelles Gehör - egal welchen Einschränkungen es unterliegt.

    Was ihr nicht verstehen wollt, mir geht es nicht darum die beste Phonovorstufe für die Allgemeinheit zu finden. Ich will bei solch einem Test das beste Gerät für mich finden. Was soll ich tun, wenn der von der Mehrheit ermittelte Testsieger, nach meinen Höreindrücken nur dritte Wahl war. Soll ich dem Gruppenzwang folgen und den Testsieger nehmen. Da müsste ich ja schön blöd sein, wenn ich auf das für mich beste Gerät verzichte.

    Ich hab in dem beschriebenen Test auch darauf hingewiesen, dass ich nicht den Anspruch erhebe, dass die Testergebnisse allgemeingültig sind und dazu stehe ich. Nur kann dies auch ein Test unter noch so optimalen Bedingungen niemals sein. Denn das am wenigsten vorhersehbare Glied im ganzen Test, ist das Individuum welches am Schluss auch bei der Messtechnikfraktion die Hörtests durchführt. Und doch trifft dieses am Ende mit all seinen Einschränkungen und Präferenzen die Entscheidung.

    Ich werde auch nicht müde immer wieder darauf hinzuweisen, dass Aussagen und Tests hier im Forum nur Hinweise und Anregungen sein können, ganz gleich von wem sie stammen. Meine Ergebnisse exakt bestätigen, könnte nur ein hörtechnischer Klon von mir. Aber Messwerte die hier zum Beispiel für einen Tonabnehmer veröffentlicht werden, können auch nicht beliebig auf jeden baugleichen übertragen werden. Das lässt schon die Serienstreuung und der individuele Abnutzungsgrad nicht zu.

    Pianoforte
    finde ich nicht gut, dass Du meine konkreten Fragen nach einem fairen Test von Phonovorstufen, mit einem Test von zwei Endstufen beantwortest.

    Gruß, Schnuff

  • Lohnt sich der Kauf eines teuren Phonoverstärkers für den älteren Vinyl-Fan?

    • schnuff
    • 15. Oktober 2016 um 05:12

    Hallo Pianoforte,

    jetzt lass mich doch nicht dumm sterben. Bitte erklär mir wie Messtechnik konkret eingesetzt werden muss, damit ein Test ordentlich und fair wird?
    Denn Deine Aussagen implizieren ja, dass ein Test ohne Einsatz dieser Messtechnik nicht ordentlich und nicht fair ist.

    Du solltest jetzt ja in etwa wissen wie ich teste. Wie testest Du?

    Lass doch bitte mal was konkretes raus und stell nicht einfach nur diese These in den Raum.
    Wo liegen nach Deiner Meinung die Fehler wenn man einen Test rein nach Gehör macht?
    Wie konkret würdest Du so einen Test durchführen? Welche Schritte sind in welcher Reihenfolge erforderlich und worauf muss man besonders achten?
    Wie erfolgt die Bewertung am Schluss? Dann doch auch rein nach Gehör oder bildest Du einen Bewertungsschlüssel?

    Ich lese die stereoplay. Die vergeben zwei Wertungen, Klang und Punkte. Letztere setzen sich aus verschiedenen Kriterien zusammen, Messwerte, Praxistauglichkeit, Ergonomie, Funktionalität, Verarbeitung und so weiter. Die Eingruppierung erfolgt am Ende aber rein nach Klangpunkten.

    Wenn ich Deiner Meinung nach was falsch mache, dann würde ich auch gerne wissen was?

    Gruß, Schnuff

  • Lohnt sich der Kauf eines teuren Phonoverstärkers für den älteren Vinyl-Fan?

    • schnuff
    • 15. Oktober 2016 um 01:55

    Obwohl so ein Forum viele Technikaffine zusammen bringt, wollen die meisten hier weder eine Phonovorstufe entwickeln, noch eine nachbauen.

    Ich räume gern ein, dass man für einen perfekten Vergleich einen Umschalter benötigen würde, damit man mit einem Tonabnehmer zwei oder mehr Phonovorstufen gleichzeitig bedienen kann. Ich räume auch gern ein, dass so ein Umschalter an Kleinstsignalen suboptimal wäre. Ist es deshalb der richtige Weg jede Phonovorstufe einzeln an einen Abnehmer zu hängen, damit Messungen durchzuführen und diese anschließend zu vergleichen?

    Bitte erklärt mir mal, wie man mit Messtechnik herausfindest welcher Tonabnehmer subjektiv wahrgenommen exakter auf den Punkt spielt, den Raum besser abbildet oder mehr Details aus der Aufnahme herausschält? Was wird fairer mit Messtechnik, wenn die Phonovorstufe letzten Endes durch einen subjektiven Hörtest muss?
    Oder lässt man den weg und verwendest einfach den Sieger der Messwerte?

    Sagen wir mal, man stellt mit Messtechnik fest, dass eine Kombi aus Tonabnehmer und Phonovorstufe nicht optimal harmoniert. Was soll man tun, außer alle vorhandenen Einstelloptionen durchzuprobieren? Das Teil öffnen, daran herumbasteln und gleich mal die Garantie verlieren. Kommt für mich und viele andere nicht in Frage. Wenn eine Phonovorstufe nicht mit Bordmitteln gewinnen kann, dann hat sie eben verloren.

    Wenn ein BMW, ein Mercedes und Audi verglichen wird, machen die dann vorher grundsätzlich ein Chiptuning, weil sonnst das Optimum nicht ausgeschöpft wird?

    Kann man mit Messtechnik und aktiven Eingriffen weiter kommen als ohne? Kommt auf den Versuch an - bessere Messwerte führen nicht automatisch zu einem gesteigerten Höreindruck. Jede Veränderung kann sich auch negativ auswirken. Lautsprecherentwickler wissen ein Lied davon zu singen.
    Hab ich schlechten Klang, weil mir der subjektive Höreindruck viel wichtiger ist als Messwerte?

    Ich kenn einen Lautsprecherentwickler, der seit dreißig Jahren ständig bastelt. Klingen seine Lautsprecher besser als meine? Das Argument, dass er nie soviel Geld ausgegeben hat, ist reiner Selbstbetrug. Unzählige Gehäuse gebaut und unendlich viele Chassis gekauft, dazu tausende von Arbeitsstunden. Ist dann ein Paar fertig, beginnt es in ihm zu nagen und er muss was neues, besseres bauen. Falls er sie abgibt, dann weit unter Wert. Ein ewig Getriebener.

    Ich bin froh, dass mein Wahn sich darauf begrenzt, dass ich hier und da mal was austausche, dann mit viel Akkribie suche, um dann wieder für längere Zeit einfach nur Musik zu hören. Habe ich dabei im Laufe der Jahre viele Fehler gemacht und viel Lehrgeld bezahlt? Aber sicher doch.

    Gruß, Schnuff

  • Lohnt sich der Kauf eines teuren Phonoverstärkers für den älteren Vinyl-Fan?

    • schnuff
    • 13. Oktober 2016 um 16:13
    Zitat von raetsken

    Insofern sind 'standardisierte technische Kriterien' die einzigen Nenner, mit denen wir uns inhaltlich sinnvoll austauschen können.

    Da hast Du recht und auch wieder nicht. Ich gehe davon aus, dass wenn hier im Forum einer Fragen stellt, zu einem Tonabnehmer oder einer Phonovorstufe für die er sich interessiert, dann tut er dass, weil er wissen will wie das Ding klingt, wie es sich bedienen lässt und ob es irgendwelche Macken hat von denen der Hersteller natürlich nichts sagt.

    Technische Kriterien sind nur bedingt hilfreich, wenn ich wissen will, ob ein Benz Glider richtig viel Raum an einer LFD MMC generiert. Das die Antworten auf eine solche Frage immer subjektiv sind und im Zusammenhang stehen mit Environment unter dem die Erkenntnisse gewonnen wurden, stellt niemand in Frage. Trotzdem können solche Aussagen wichtige Hinweise und Anregungen liefern.

    Letzten Endes kann immer nur der Fragensteller bei sich zuhause mit den eigenen Ohren entscheiden ob es passt oder nicht. Dabei ist es egal welche Geräte mit welchen Kabeln einer betreibt, ob alle Geräte aus technischer Sicht optimal aufeinander abgestimmt sind oder sie nur Schwächen gegenseitig kompensieren. Solange er nichts treibt was gar nicht funktioniert oder gefährlich werden kann, zählt das Ergebnis.
    Wie oft liest man einen Test von einem Röhrenverstärker der phänomenal klingt, wenn man dafür nur den richtigen Lautsprecher findet. Ist so ein Verstärker eine optimale technische Lösung? Mit so einer Einschränkung wohl kaum. Kann der richtig gut klingen? Aber ja doch.

    Ich denke es ist Konsens, dass die Hörfraktion, die kauft und nach Gehör unterscheidet, mit der Technikfraktion, die sich um kleinste Details kümmert, eines eint. Letzten Endes wollen alle den optimalen Klang aus den vorhandenen Ressourcen herausholen. Dazu nutzen auch die Messtechniker unter uns am Schluss noch ihre Ohren. Umgedreht lesen auch Anhänger der Hörfraktion schon mal ein technisches Datenblatt und berücksichtigen diese bei der Vorauswahl. Ach ja, dann soll es ja noch welche geben die man nicht so richtig einer Fraktion zuordnen kann.

    Deshalb - Seit nett zueinander, versucht Verständnis für die Andersdenkenden aufzubringen und bleibt dabei sachlich und freundlich im Ton. :thumbup:

    Gruß, Schnuff

    :sorry: Ich möchte mich beim Threadstarter im Namen aller entschuldigen, die während der Diskussion das eigentliche Thema wieder komplett verwässert haben.

  • Lohnt sich der Kauf eines teuren Phonoverstärkers für den älteren Vinyl-Fan?

    • schnuff
    • 12. Oktober 2016 um 13:13

    Das war wahrscheinlich derselbe der mir mal gesagt hat, dass ich die falsche Musik höre, weil ich fragte ob ich auch mal was mit richtig Bass und Höhen und nicht nur Sara K. auf den Linn Lautsprechern hören dürfte.
    Zuvor hatte er sich schon geweigert mir die Lautsprecher (Audio Physic) vorzuführen wegen denen ich eigentlich vorbeigekommen war. Diese passten seiner Meinung nach nicht zu meinem Hörraum. Außerdem wollte er die selbst mitgebrachte Hörtest CD nicht vorspielen.

    Ich habe diesen Laden seitdem nie wieder betreten. :thumbdown:

  • Lohnt sich der Kauf eines teuren Phonoverstärkers für den älteren Vinyl-Fan?

    • schnuff
    • 12. Oktober 2016 um 12:14

    Hallo Rainer,

    ich muss sagen, dass ich im Laufe der Jahre immer wieder im Handel erleben durfte, wie günstigere Komponenten zum Teil deutlich teurere alt aussehen ließen.
    Allerdings ist mir so etwas nur einmal im Rahmen einer solchen Vorführung passiert. Das spricht nicht für den Vorführenden - Oder doch?

    Normalerweise sind solche Vorführungen so vorbereitet, dass ein zum Vergleich heran gezogeneres billigeres Teil auch nicht mithalten kann. Das wird in der Regel im Vorfeld auch ohne Publikum getestet. Ist ja auch logisch. Es kann ja nicht im Sinn der Hersteller, des Vertriebs und des Fachhandels sein, wenn günstigere Geräte sich bei solchen Vergleichen durchsetzen. Teurere Geräte bedeuten immer auch höhere Margen für alle Beteiligten.

    Ich hab vor nicht allzu langer Zeit bei einer Hausmesse erlebt, dass eine Vorführung von AVM gründlich nach hinten losgegangen ist. Nach Beendigung der Vorführung, saß ich mit den Veranstaltern bei einem Bierchen zusammen und der Präsentator gab unumwunden zu, dass das nur passiert ist weil er nicht schon am Vortag anreisen konnte und keine Zeit mehr hatte die vorhanden Lautsprecher mit seinen Verstärkern zu testen.
    Er hatte das All in One Gerät, welches er in den Mittelpunkt stellen wollte, unmittelbar vor der Hausmesse mit den teuersten zur Verfügung stehenden Lautsprechern kombiniert und dabei nicht bemerkt, dass der Verstärker das kritische Basschassis nicht im Griff hatte. Wie Ihr Euch denken könnt, geriet das Umschalten auf eine zum Vergleich herangezogene günstigere Kombi zum Desaster.

    Das Problem bei solchen Vorführungen ist, dass das Publikum dankbar für die viel zu selten gewordene Möglichkeit eines direkten Vergleichs ist und dabei eigentlich hinters Licht geführt wird, weil das Ergebnis den Vorführenden schon vorher bekannt ist. Bei für den Präsentator echt schwierigen Vorführungen von Voodoozeugs oder Kabeln, steht vorne ein bestens geschulter Moderator, welcher nach 20 Minuten Redezeit 90% des Publikums auch zum Kauf einer Heizdecke, eines Sprudelbads oder sonst eines Blödsinns überreden könnte. Man muss in einer Gruppe von 10 Zuhörern zwei dazu bringen zu sagen dass sie den Unterschied auch hören und schon fällt ein Großteil der Zuhörer um wie die Lemminge. Vermutlich, weil sie sich die Blöße nicht geben wollen den Unterschied nicht zu hören.

    Es ist mir eine Art Sport geworden, bei Neuanschaffungen Geräte zu finden welche, für mich, klanglich in einer höheren Liga spielen als es ihr Preis zunächst vermuten lässt. Letzten Endes sind alle Kernkomponenten meiner Anlage so zusammengestellt. Das gilt, um wieder zum eigentlichen Thema des Threads zurück zu kommen, auch für meine neue MX VYNL.

    Gruß, Schnuff

  • MC und Clearaudio Clarify-Tonarm

    • schnuff
    • 12. Oktober 2016 um 02:00

    Hallo Leute,

    warum sollte das mit den 9g nicht stimmen? Seht Euch doch nur mal die Konstruktion an. Haupsächlich ein Carbonrohr, welches fast nichts wiegt. Auffällig auch das relativ kleine Gegengewicht, welches wohl nicht allzu viel auszubalancieren hat. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, glaube aber dass der Satisfy den ich mal hatte ähnlich leicht angegeben war.

    Wieder ein Argument für den ART 9. Der harmoniert exzellent mit meinem SME 309, welcher eine effektive Masse von 9,5g hat.

    Gruß, Schnuff

  • Lohnt sich der Kauf eines teuren Phonoverstärkers für den älteren Vinyl-Fan?

    • schnuff
    • 11. Oktober 2016 um 20:47
    Zitat von Pianoforte

    Das geht vermutlich sehr vielen Leuten so, und es ist ja auch keine "Pflicht", sich mit der Untersuchung irgendwelcher Geräte bzw. deren Eigenschaften zu beschäftigen.
    Wenn du weiter oben nochmal nachliest, habe ich nur auf einen (deinen !!) ;) Beitrag reagiert, in dem es um den VERGLEICH zweier Vorstufen ging.
    Das ist also -ursprünglich- nicht auf meinem Mist gewachsen. Du hast den "Vergleich in die Runde gestellt.

    Also erstens waren es vier Vorstufen, was mich vermuten lässt, dass Du meine Antwort auf Deinem Beitrag wohl nicht wirklich intensiv gelesen hast.
    Vielleicht solltest Du den Test mal lesen. Er steht nur ein paar Threads weiter unten.

    Dann wirst Du feststellen, dass wir alle einem Normalo zur Verfügung stehenden Mittel verwendet haben, um möglichst gleiche Testbedingungen zu erhalten.
    Natürlich haben wir zwei OC9 III verwendet, was die Serienstreung mit ins Ergebnis einbezieht. Aber extra einen Umschalter für zwei Abnehmer bauen, das ist es was ein Normalo nicht tut.
    Sind unsere Ergebnisse deshalb unbrauchbar - für uns haben Sie einen Wert. Ziel war es, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln einen brauchbaren Vergleich anzustellen. Das haben wir getan und ich habe das Prozedere ausführlich beschrieben. Gerade eben, damit sich Spezialisten wie Du ein Bild vom Test machen und selber ihre Schlüsse daraus ziehen können.

    Gruß, Schnuff

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