Beiträge von KarlForster

    Danke für deine Antwort, Rainer,


    vielleicht könnt ihr aber einmal mitteilen, wieviele - dB - "Grundschleier" bei euch (at home) angezeigt werden, wenn ihr zwischen zwei Stücken oder auf der Leerrille am Mitschnitt hängt. Dass es nicht hörrelevant gegenüber der eigentlichen Audioinformation sein sollte ist mir klar - das ist aber eben auch vom nachfolgenden Abhör-Verstärkungsfaktor und dem auch subjektiv unterschiedlichen Wahrnehmungsvermögen abhängig.

    Über die Profitools für Studios habe ich mich, so gut es für mich ging, erkundigt - aber auch da soll wohl auch nicht jedes "hörrelevante" Störgeräusch behebbar sein, praktische Erfahrungen mit DAW-internen oder externen (Plugins) Tools hierzu wären zumindest stichwortartig interessant.

    Es ist mir schon klar, dass einerseits aus "analog-puristischer" Sicht, andererseits für unseren TBKP-"Hausgebrauch" eine Zwischenbearbeitung der Störgeräusche oder des Störhintergrundes nicht ein so wichtiges Thema werden wird - vielleicht aber als eigenständiger Sammelbeitrag zusammen mit "Brumm & Co" (Störgeräuschpegel) an geeigneter Position (z.B. Studiotechnik?).

    Hallo Gerhard, hallo Senkelfreunde,

    (kleiner Excurs)

    da die uns bekannten Schwierigkeiten bei Direktkopie eines Schallplattenstücks auf Band kurz angesprochen wurden: Sicher gibt es die Superkombination von einer Platte, die sowohl nahezu rausch- als auch klick- und knacksfrei ist und den Super-Plattenspieler, der unabhängig von Antrieb und Lager so gut wie nichts davon dem TA mitteilt - ganz zu schweigen von auch nur dem geringsten Brumm auf dem weiteren Wege zum Band.

    DIe Realität sieht aber doch wohl eher so aus, dass je nach den vorliegenden o.g. technischen Vorgaben ein Störgeräuschpegel irgendwo zwischen -30 und -40 dB (?) durch Plattenlauf, Lager/Antrieb (und ggf. sogar noch Minibrumm) kaum zu eliminieren sind. Der Optimierung sind sicher auch bei dem einen oder andern Grenzen gesetzt. Wie sehen eure Erfahrungen aus?

    Im Sinne einer erweiterten Aufnahmeoptimierung könnte man natürlich auch (zur Not stundenlang) über DAW nacharbeiten, was aber selbst unter Anwendung professioneller Tools seine Grenzen bei Eliminierung von (hörbaren!) Störgeräuschen im Nutzsignal hat - deshalb ist selbst auf diesem Wege oft "Handarbeit" gefragt - ( Beseitigung von Störquellen u.a.).


    Eher rhetorisch gefragt: Hat jemand von euch die in der Leerrille (und bei deutlich angehobener Verstärkung) nahezu perfekt schweigsame Abtastung? Mir ist so, als hätte ich solche Aufnahmen auf unseren Bändern schon gehört, bin mir aber nicht mehr sicher.

    Die Info auf Amazona hören sich interessant an, die Preise für das Multiformat-Panning-Tool lassen aufhorchen! DAW-Controller mit 8 oder mehr symmetrischen Ausgängen für Surround, eine DAW-Software, die dabei mitmacht (kann wohl auch Reaper) oder eine kompakte Lösung mit Digitalrecorder (ZOOM F8 arbeitet mit Sennheiser Ambeo zusammen) sind also schon einmal ein Anfang...


    Zum LS-Hören: Ich wollte früher auch nicht gleich glauben, dass Verrückte ihren Hausneubau rund um die Hornkonstruktionen (vom Dach oder Tiefgeschoss aus) planen... Wenn gute Flächenschallwandler als Wandpanele/Tapeten oder trittfester Boden- und Deckenbelag angeboten würden wäre auch diese KH-lose Vergnügen umsetzbarer. Eben noch ein bißchen spooky ;)

    Hallo Volkmar,


    da für mich aufgrund der vorhandenen Geräte und bezahlbaren Alternativen eh nur Verfahren wie Ambeo infrage kommen, ist auch bei mir das Abhören über KH vorgegeben. Trotzdem interessieren mich natürlich die Weiterentwicklungen an vorderer Front. Auro 3D, Dolby Atmos und dtsX in Kinos weisen hier, wohin das gehen kann...

    Dein Hinweis auf die Verfügbarkeit von standardisiert codierten Aufnahmen ist aber zu beachten - in Analogie hierzu, welche Schwierigkeiten es bei Videoformaten wie 3D, 4k... 8k..usw. gibt.

    Hallo Willi,


    da melde ich mich gleich schon mal für dortige Urlaubsresorts an... dann produziere ich meine "künstlerisch wertvollen" Beiträge 8) bei Bong oder Tüte und gut abgelagertem Single Malt dort :)

    Für die, die es nicht "live" mithören konnten und es nachhören möchten...

    WDR3 280219 2005 - 2200 Till Brönner - Balladen Gentleman an der Jazz-Trompete: Till Brönner und das WDR Funkhausorchester

    Till Brönner, Trompete; Frank Chastenier, Klavier; Christian von Kaphengst, Bass; Jörg Achim Keller, Percussion; WDR Funkhausorchester, Leitung: Wayne Marshall

    Aufnahme aus der Kölner Philharmonie

    Wenn man das Oktava MK-4012 4-D zusammenrechnet mit den 4 Kapseln, die man dazu ordern muss, ist man ja praktisch an dem Preis für das vollbestückte und mit Software (Dekodierung) erhältliche Sennheiser dran.

    Und das F8 ist schon für Ambeo vorbereitet. Mal sehen...

    Was mich interessiert ist der Vergleich zwischen einer ausgefeilten "konvetionellen" Microfonierung, bei der man ja recht gezielt auf Klangkörper und Raum eingehen kann und deren Ergebnis man über LS abhören kann gegenüber dem Ambisonic-Verfahren, welches über KH gehört werden muss/darf.


    Die Meinungen, ob diese Micros in größeren Räumen ausreichend oder sogar mit "Zugewinn" anwendbar wären, sind ja durchaus verschieden. Deshalb wollte ich eben mal die Profis fragen, die mit dieser Aufnahmetechnik schon Erfahrungen gemacht haben - danke Wolfgang!

    Danke Wolfgang,


    du hast das gut beschrieben, auch das Ausmaß der Technik, die dahinter steckt. Wäre auch gerne dabei gewesen... Also ist wohl das bisher für uns Machbare doch noch KH-gebunden, ob Kunstkopf oder Ambeo - obwohl das ja auch schon tolle Möglichkeiten sind.

    Da ich auch ein ZOOM F8 und eine DAW unter Reaper habe - welche 3D - Mikros kennst du vielleicht schon selbst, die du empfehlen würdest? Da gibt es ja bereits Angebote unter 1k, zumeist liegen die Preise aber DEUTLICH darüber, (leider).

    Bei so vielen Möglichkeiten Schallereignisse zu codieren und adäquat wiederzugeben bin ich auf die Möglichkeiten von 4DSOUND gestoßen mit ihrem Klangbeispiel [1,3 GB!], das man als "Normaluser" wie Kunstkopf und Ambeo (3D) ja bisher nur über Kopfhörer abhören sollte.

    4DSOUND behauptet nun, dass eine Lautsprecheranordnung zur Wiedergabe von 4D-Aufnahmen (3D + Zeitphase) möglich sei.


    Hatte jemand von euch schon die Gelegenheit so einer 4DSOUND-Wiedergabe per Lautsprecher beizuwohnen und kann etwas darüber berichten?

    Auch für mich ist die emotionale Entkopplung besonders bei erster Betrachtung offenbar, wenn man z.B. bei Joan Baez den Bogen spannt von den 60ern und 70er in der Friedensbewegung zu solchen, wenn auch m.M.n. wunderbaren Konzerten wie Fare Thee Well . Es wird vielleicht versucht "nachzuempfinden", was in der ursprünglichen Art zwar nicht mehr -, in neuem aktuellen Bezug aber durchaus wieder möglich sein kann. Hat man so ein Hörerlebnis mit seinem ursprünglichen Sinn verinnerlicht so können die alten Stücke als "Musik-History" so also wieder eine emotionale Karaft, ein Leitmotiv in aktuellem Bezug sein und werden. Es setzt wohl ein gewisses Maß an Allgemeinbildung voraus.