Posts by KarlForster

    Hallo Albus,


    genau so hatte ich es auch gedacht (auch die modellabhängig wechselnden Armkonstruktionen waren mir nachträglich aufgefallen), nachdem ich mir wohl die wichtigsten Links dazu durchgelesen hatte; du gibst deinen Erfahrungswert mit dazu und so glaube ich nun ein ganz gutes Bild bekommen zu haben von diesen zum Taste-drücken-und-Musikhören wohl brauchbaren Mittelklassedrehern der Yamaha P-Serie.
    Ich werde mal hören, was dieser Spieler mit einem MC-9 gegenüber einem Dual 701 oder einem Thorens TD126 MKIII so aus der Rille holt und mir dann überlegen ob er weiterwandern darf... ;)

    Danke für den Hinweis, Albus,


    bei meiner Netzsuche bin ich auch auf einige Unterlagen und Berichte zu dieser P-Serie von Yamaha gestoßen, wobei Manuals eines P-750 und P-751 wohl weitgehend auch auf den P-700 zutreffen.


    Modell P-750 soll einen höhenverstellbaren Tonam und die Modelle P-850 und P-950 einen motorgesteuerten Tonarm gehabt haben.
    Modell P-850 hat auch statt eines 8-pole DC Hall type - einen 8-pole coreless DC brushless Motor.


    Der YAMAHA P-700 soll mit dem TEAC P707 weitgehend identisch sein (?).

    Danke Jörg, eine Aussage, die ich schon besser einordnen kann.
    Sollte jemand zufällig noch Unterlagen / ein Manual für den P700 mit diesem quarzgergelten Antriebskozept haben und mir als Kopie zukommen lassen können - ich würde mich sehr freuen.
    P.S. Habe nach längerem Suchen (u.a. Vinyl Engine, auch einige US-User..., ve_yamaha_p-750_stereo_review...) doch noch etwas über die "inneren Werte" des P700 gefunden.

    Hallo Jörg, Hallo Detlef,


    zunächst reden wir doch bei Laufwerken von Antrieb, Chassis und Tonarm - das Aussehen will ich hier einmal bewusst zugunsten der technischen Laufwerksparameter draußen vor lassen (ich weiß in etwa wie ein Yoghurtbecher aussieht ;) . Stellt euch doch einfach einmal vor, dieses Laufwerk wäre in einer schwarzen hochglanzpolierten, schweren und massiven Zarge mit für dieses Chassis optimierten Dämpfungselementen).
    Wichtige Punkte, die bleiben, sind TA-System in Einklang mit dem Arm und ungestörte, sehr sehr gute Gleich-, Hochlauf- und Lagereigenschaften ohne messtechnisch relevante Übertragung von Eigen- oder Fremdschwingungen.
    Wenn diese wichtigen Punkte mess- und hörbar nicht stimmig sind, fliegt bei mir sowohl ein "Yoghurtbecher" als auch einer dieser angebeteten Superdreher aus der Wohnung.
    Werde also, wie gesagt, erst einmal in statu originale mit gutem, passendem System hören (wenn er eingetroffen ist) und dann entscheiden.

    Hi Martin,
    sehr informativ für mich, danke! Ich habe nämlich hier auch noch ein Paar Criterion 160 stehen - und ein Paar Schmackshörner... ;(
    Also werde ich auch über den von dir genannten Zargen(um)bau und Entkopplungsmaßnahmen nachdenken. Ich werde mich aber erst einmal vom Istzustand und der Funktion des P700 überzeugen und ihn mit einem knackigen Bass testen.
    Dass der GT-750 und auch andere Yamahamodelle wie z.B. der PF-1000 in einer andern (Ober-) Klasse spielen, ist wohl so. Trotzdem werde ich versuchen, was aus dem P-700 herauszuholen ist.

    Holger - ich werde dir berichten was der P-700 so bei Lauf, Bedienung und Wiedergabe bringt. Er bekommt sicher erst einmal das MC-9, dahinter die Lite und dann mal hören... :?:
    Falls sich doch noch jemand findet, der so einen direktgetriebenen Yamaha aus der P-Reihe hat oder hatte - Eindrücke und Meinungen wären schon noch interessant.

    Hallo Holger,
    mit "audiophilem Potential" meine ich die Fähigkeit des Spielers (in Abhängigkeit zu dem genutzten TA-System) das originale Signal möglichst frei von signalfremden Verfärbungen und Störungen anbieten zun können. Das können sicher viele Spieler, deshalb konkret: Mein Hauptaugenmerk liegt - im Gegeteil zu dem von dir genannten Modell, das m.M.n. doch in einer höheren Liga spielte - auf der Kombination aus Yamaha quarzgesteuertem Direktantrieb, doch relativ leichtem Teller (1 Kg?) und Automatik sowie Originaltonarm:


    http://www.vintage-hifi.at/Kataloge/Katalog%201983%20A-315G.pdf


    Eben kein Masselaufwerk, keine konstruktive Exaltiertheit jenseits der Multi-kEuro-Grenze; ein P700 z.B. kommt relativ schlicht aber funktionell für Liebhaber einer gut funktionierenden Automatik daher und mich hätte nun interessiert, wie sich ein solcher Spieler der P-Reihe anhört, welche Macken er hat und wie er z.B mit einem MC9 o. gutem MM zusammen "musiziert" (vielleicht noch im Vergleich zu einem DD DUAL 701).

    Ein freundliches Hallo in die Runde,


    kann jemand einen YAMAHA Direkttriebler (z.B. P700 o.a.) kurz und möglichst objektiv einstufen - möglichst aus eigener Erfahrung?
    Gibt es da ein audiophiles Potential - z.B. im Vgl. zu einem DUAL 701?


    Danke im voraus für ein kurzes Feedback (bei der Suche im Forum bin ich nicht fündig geworden, vielleicht mein Fehler).

    Grüß dich Thomas,
    tolle Arbeit! Ein Augenweide und hoffentlich dann auch brummfreier Ohrenschmaus. Genau so wünschte ich mir meine Lites und ihre Lite-Netzteilgehäuse auch! Werde mal sehen was da noch so geht...
    Dir viel Freude mit dem wirklich gelungenem Auf- und Ausbau! Auf deine sicher positive Hörprobe / Mitteilung nach Inbetriebnahme bin ich natürlich gespannt!
    Danke für deine Bilder.


    P.S. Hinweis für den nachfolgenden Beitag: Bestellung LiTe Phono Bausatz bzw. Teilesätze

    Danke Norbert für deine Rückmeldung an uns "Noch-nicht-geritzten". Wenn ich die meine "Restlieferung" bekommen haben werde kann ich dann auch zwischen den bis jetzt beschriebenen "Entbrumm-Methoden" testen: AC wie vorgesehen aber gut geschirmt, AC mit ausgelagerter DC-Aufbereitung, DC-Fremdeinspeisung und ggf. dann auch noch das Ritzen/Fräsen.
    Mein Leitmotiv aber: Nihil nocere! (Niemandem Schaden zufügen!) ;)

    Hallo zusammen,




    da ich zu der Frickelei mit dem Carbonrohr noch nicht gekommen bin habe ich diese zunächst (originale) käufliche Fertiglösung getestet:




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/87487/




    Gegenüber dem originalen TP63 Tonarmrohr (ohne Schrauben 10g, mit Schrauben und Montageblech 12g) konnte ich das neue Tonarmrohr ohne Schrauben zu 16g auswiegen.
    Ein montiertes Yamaha MC9 lief am neuen Tonarmrohr m.M.n. sehr gut. Andere Systeme werden folgen [ich halte es da mit Holger:"Ein System muss meiner persönlichen und langjährigen Erfahrung nach (mit vielen unterschiedlichen System und Tonarmen) absolut nicht perfekt zum Arm passen (also eine Resonanzfrequenz zwischen 8 und 12 Hertz aufweisen), man kann da ruhig großzügiger rangehen, ohne dass man's hört."]

    Hallo Wolfgang,


    zunächst einmal geht es bei diesem historischen Dreher m.M.n.nicht um qualitativ große Sprünge, die du da durch Systemwechsel erreichen könntest. Auch ein CDS aus der 600er Reihe oder - geeigneten Phonopre-Eingang vorausgesetzt - das CDS 700 mit Auflagekraft ab 2,5p machen ordentlich Musik wenn der 1010er (welcher eigentlich?) optimal gewartet ist.


    Bei meinem 1010A (mit Pitch und Tonarmlift) habe ich das jeweilige System (zur Not mittels improvisiertem geringem und fixiertem Ausgleichsgewicht auf dem hinteren Tonarmportal) in Waage (Schwebung) gebracht - natürlich die in Etwa-0,5p-Schritten verstellbare Federkrafteinstellung vorher auf Minimum oder auf den Wert, bei dem sich eine Ballance eben gerade einstellt, zurückdrehen (geht manchmal recht schwer - Vosicht vor zu großer Gewaltanwendung!).


    Diese Stellung habe ich mir dann an der Einstellschraube für die Tonarmauflagekraft (reversibel) für dieses System markiert und bin dann 0,5p schrittweise bis zu einer sauberen und sicheren Abtastung vorangeschritten. Die auftretenden Skatingkräfte sind bei diesen DUAL-Modellen nicht kompensierbar.


    Für die im Folgenden genannte Feineinstellung mit einer Tonarmwaage sollte der 1010er ausgeschaltet und der Arm ohne eingesetzten Lift zur Waage eingeschwenkt werden.
    Ein kleines Stückchen Schaumstoff ohne relevantes Gewicht kann auf den Messbalken der Tonarmwaage aufgebracht werden um ein hartes Aufsetzen der Nadel beim Wägen zu vermeiden.


    Feinabgleiche sind mit einer preisgünstigen aber doch zuverlässigen kleinen Tonarmwaage (max. doch besser 3p oder sogar mehr, Skalierung in 0,1- oder 0,2p Schritten) und durch Verändern des improvisierten geringen Gegengewichts möglich.

    Hallo Lothar,


    vielen Dank für deine professionell durchgeführten Messarbeiten und Zurverfügungstellung deiner Lite für eine exakte Fräsung.
    Obgleich ich finde, dass mit kleiner aber feiner DC-Fremdeinspeisung die Lite auch schon wirklich gut arbeitet - könntest du bitte genauer sagen, welche Werte sich im MM-Zweig nach der Fräsung noch objektiv verbessert haben?

    Hallo Christian,


    du hattest deine Lite mit externem NT versorgt: ... "Speise ich geregelte Gleichspannung aus nem Labornetzteil ein, habe ich auf beiden Kanälen
    kein sichtbares Brummen aufm Ozzischirm..."
    An welchen Punkten hast du eingespeist? Welche Bedingungen hält dein Labornetzteil am Ausgang ein - gibt es Einschaltspitzen o.Ä., die für diesen Fehler verantwortlich sein könnten? Alle "Fremdeinspeisenden" sind sicher gespannt, wo die Ursache bei deiner Lite gefunden werden wird.
    Dir viel Glück, dass nichts völlig kaputt gegangen ist!

    Als ich kürzlich den Berliner Tagesspiegel vom 11.4.14 las fand ich diesen aktuellen Artikel über ein Projekt von Steve Schroyder (tangerine dream):


    http://downloadarchiv.cepha.de…esspiegelBerlin110414.PDF


    Ich suchte einen Augenblick, fand unter meinen alten Jugenderinnerungen die LP "PHAEDRA" und gab mich den Sphärenklängen noch einmal hin :rolleyes:


    Zur Bio- und Discographie von Tangerine Dream fand ich diese Seite:


    http://www.allmusic.com/album/phaedra-mw0000652158