Posts by REGAphon

    Hallo Thomas,


    ich schrieb für die angegebene Konstellation nicht "geht nicht", sondern


    Bei 0,2 mV Ausgangsspannung des Tonabnehmers ist das grenzwertig (je nach Gesamtkette).

    Da ich ein Denon DL 304 (40 Ohm; Exemplar mit 0,19 mV) betreibe, weiß ich durchaus, wovon ich spreche. Auch per Übertrager 1:10 + Phonopre mit 42,5 dB habe ich es schon betreiben. Das geht, aber ich fand es (nicht nur, aber insbesondere bei leisen Aufnahmen) nicht optimal. Besser hat es mir per Übertrager 1:20 (bei gleichem Abschluss) gefallen. Momentan läuft es sehr gut ohne Übertrager bei 66 dB Verstärkung. Ich rate dazu, eine höhere Verstärkung zumindest auszuprobieren.


    Weiteres dazu gerne per PN.


    Beste Grüße

    Christian

    Was sollte daran schwierig sein einen SUT für ein System mit 32 Ohm/0,2 mV zu finden?
    Ein SUT mit einer 1:10-Übersetzung, die es quasi wie Sand am Meer gibt passt doch sehr gut.

    Im Ergebnis bekommt man 470 Ohm und 2 mV. Damit sollte doch das System adäquat abgeschlossen sein und jede Phonovorstufe sollte mit 2 mV doch leicht und locker zurecht kommen.

    Ganz so einfach ist es leider nicht, da auch der Verstärkungsfaktor insgesamt berücksichtigt werden muss. Dafür muss auch der Verstärkungsfaktor der Phonovorstufe einbezogen werden. Die meisten MM-Phonovorstufe liegen beim Faktor 1:100 bzw. 40 dB. Die Gesamtverstärkung mit dem 1:10 Übertrager liegt dann bei 1:1000 bzw. 60 dB. Bei 0,2 mV Ausgangsspannung des Tonabnehmers ist das grenzwertig (je nach Gesamtkette). Besser wäre eine höhere Gesamtverstärkung (z.B. 1:2000 bzw. 66 dB).


    Damit ein 1:10 Übertrager in dieser speziellen Konstellation wirklich unproblematisch ist, sollte er also mit einem Phonopre mit hohem Gain gepaart werden. Geht man hingegen umgekehrt - und das ist der üblichere Fall - von einer Phonovorstufe mit standardmäßigen 40 dB aus, dann wäre ein Übertrager mit höherem Übersetzungsverhältnis vorteilhaft, etwa 1:15 oder 1:20. Bei einem Pre mit 47 kOhm landete man dann aber bei 209 bzw. 117,5 Ohm Abschlusswiderstand, was für die 32 Ohm des Tonabnehmers in der Regel nicht optimal, nämlich zu wenig wäre.


    Beste Grüße

    Christian

    Neu bekommt eigentlich nur noch das 301/2 und das 304. Aber die auch nur noch im Ausland.

    Hallo Thomas, wo bekommt man die denn noch? Soweit ich weiß, werden nur noch die Modelle 110 und 103 (r) produziert. Zumindest für das 304 wüsste ich auch nicht, wo es noch Restbestände gäbe.


    Die Höhe des DL 110 ist 16,5 mm?


    Beste Grüße

    Christian

    ein Denon finde ich Interessant, da mache ich mich mal auf die Suche...

    Dann daran denken, dass die ausreichend Verstärkung benötigen. Ein batteriebetriebener Prepre ist schon mal gut, zur Verstärkung des Nytech CA 102 habe ich nichts gefunden.


    Gruß

    Christian

    Höherwertiger als Dl103 ist da 301, 304 mit gemeint? und bauen die nicht auch schon höher?

    Hallo Alex,


    Denon DL 304 und S1 werden von Denon mit 15,5 mm angegeben, sind also 0,5 mm höher als das 103. Ich vermute mal, dass die 15,5 mm für alle 30x-Varianten gelten, vielleicht kann das noch jemand bestätigen. Verwendet man dann eine dünne Matte wie die Derenville mit 0,4 mm, kommt man gut hin.


    Beste Grüße

    Christian

    Ohne Spacer lassen sich Denon DL 103 und 103r (Höhe: 15 mm) betreiben. Auch mein Denon DL 304 (15,5 mm) betreibe ich ohne Spacer (leider gibt es die größeren, weicher aufgehängten DL-Modelle nicht mehr, sie passen gut zu den Rega-Tonarmen). Das DL 103 ist aber sonst recht wählerisch und läuft an einem Rega-Tonarm (ohne Erhöhung der effektiven Masse) nicht optimal. Von der Bauhöhe her sollte auch ein Koetsu Black noch ohne Spacer gehen.


    Beste Grüße

    Christian

    Hallo zusammen,


    ich finde die 2016-Ausgabe auch nicht wirklich schlecht, aber es stimmt schon, dass in einigen Bereichen die Höhen fehlen, besonders deutlich beim Schlagzeug. Ich habe zum Vergleich nur ein Counterfeit (farbige Pressung), die klingt in der Hinsicht ausgewogener (aber insgesamt trotzdem nicht gut). Übrigens klingt die 2016-Pressung für mich sehr ähnlich dem digitalen Remaster von 2011.


    Wirklich unangenehm dumpf empfinde ich die 2014er Ausgabe von ZZ Top - Tres Hombres. Da habe ich allerdings keinen Vergleich.


    Beste Grüße

    Christian

    Hallo Spalti,


    um die interne Phonovorstufe des Accuphase zu übertreffen, müsstest du für eine externe schon etwas Geld in die Hand nehmen. Zumal du deinen Accu gerade erst hast durchchecken lassen, erscheint es mir stattdessen sinniger, nach einem passenden Tonabnehmer zu suchen.


    Ob die Haube in Kombination mit der dünneren Matte passt oder nicht, vermag ich nicht sicher zu sagen. Falls es nicht passt, gäbe es zwei Möglichkeiten:


    1) ohne Haube hören (klingt auch besser) und für den Nichtgebrauch Haube mit kleinen Abstandshaltern versehen (Aussehen eher fragwürdig);

    2) anderes Gegengewicht verwenden, das nicht so hoch baut (gibt es für Rega zahlreich).


    Beste Grüße

    Christian

    Hallo und herzlich willkommen Spalti!


    Für den MC-Eingang finde ich die Imedanzangabe von 100 Ohm für den Accuphase. Der 10x5 Neo hat einen Innenwiderstand von 32 Ohm. Allgemein sollte der Eingang mind. um das 5-10fache abgeschlossen sein. Das würde konkret bedeuten, dass die Eingangsimpedanz mind. 160-320 Ohm betragen sollte. Hier werden mind. 250 Ohm empfohlen. Der MC-Eingang des Accuphase ist somit deutlich zu niedrig abgeschlossen für das 10x5 Neo, es passt nicht.


    Das Dynavector 10X5 MKII soll gut zu den Rega-Tonarmen passen, eigene Erfahrung habe ich damit nicht. Es baut mit einer Höhe von fast 19 mm (vorbildlich, was Dynavector an Daten anbietet) allerdings deutlich höher als das Elys mit ca. 13,5 mm. Der Tonarm sollte dann mit Spacern ca. 5 mm angehoben werden.


    Beste Grüße

    Christian


    Noch etwas: Mit Spacern in Höhe von 4-5 mm und dem originalen Tonarm-Gegengewicht wirst du die Haube dann wohl nicht mehr schließen können, weil das Gegengewicht dann an die Haube stößt.

    Sebastian hat mir dankenswerterweise eine Aufnahme des 1. Tracks Camera's Roaring zugänglich gemacht, darauf sind die Störgeräusche nicht zu hören. Offenbar ist nur ein Teil der Charge betroffen, und ich hatte zwei Mal Pech.


    Beste Grüße

    Christian

    Hallo zusammen,


    ich höre gerade den Stream (24 Bit/44,1 KHz), da verzerrt oder rauscht nichts. Zuvor habe ich die Nadel gereinigt und als Test Aldous Harding Designer gehört: eine saubere Abtastung. Myopia aufgelegt: wie gehabt. Ich betone nochmals, dass bei mir die Verzerrungen, die sich wie eine Art Rauschen oder Kratzen anhören, ausschließlich links auftreten (und nein, das hat nichts mit dem AS zu tun). Der rechte Kanal läuft völlig sauber. Zudem handelt es sich um die einzigen Störgeräusche, es gibt sonst keinen Knackser etc., auch die Laufgeräusche sind sehr leise. Eine Pressung, die den aufgedruckten Labelnamen Deutsche Grammophon und Blue Note alle Ehre machte, wäre da nicht ...

    Hallo, Andreas


    Was Du an Verzerrungen beschreibst, deckt sich dann nicht mit meiner Beschreibung (Rauschen/Kratzen ausschließlich links), oder?


    Beste Grüße

    Christian

    Bei anderen Platten ist mir jedenfalls nichts aufgefallen, aber ich werde das morgen checken.


    Eine Aufnahme wäre kein Problem, ob ich etwas hochladen kann/möchte, weiß ich noch nicht.


    Beste Grüße

    Christian

    Hast Du mal in die Streaming-Version des Albums reingehört, evtl. ist es ein gewollter Effekt?

    Hallo Sebastian,


    ja, das habe ich, da ich alle Alben streame, und auf dieser Grundlage erst über einen Kauf entscheide. Es handelt sich definitiv nicht um einen gewollten Effekt der Produktion. Und, zu meinem Vorredner, die Produktion hört sich für mich auch nicht nach Lo-Fi an (auch wenn sie es vielleicht ist).


    Ich höre gerade noch mal über einen schlechteren Kopfhörer (AKG K701) gegen, da ist es in der Tat weniger auffällig, aber immer noch hörbar. Vielleicht ist nur ein Teil der Charge betroffen, dann hätte ich zwei Mal Pech gehabt. Ich bin, was so etwas anbelangt, recht tolerant, aber bei dieser ruhigen Musik stört es mich kolossal.


    Danke für Eure Rückmeldungen

    Christian

    Danke für die Rückmeldung, Micha! Wenn sich diese Störgeräusche auf der Crystal Clear Pressung nicht finden, halte ich mal nach der Ausschau.Easy Listening ist das Album sicherlich nicht, das empfinde ich auch so. Anstrengend ist es für meinen Geschmack nicht, ich würde eher sagen: (Aufmerksamkeit) fordernd. Aber die Geschmäcker sind nun einmal verschieden.


    Beste Grüße

    Christian

    Hallo zusammen,


    mir gefällt das neue Album von Agnes Obel gut, nicht aber die Pressung. Ich habe die normale schwarze Ausgabe. Der Klang ist generell sehr gut, aber im linken Kanal resoniert irgendetwas bei bestimmten Frequenzen fröhlich mit, was sich in einem leisen, aber deutlich wahrnehmbaren Rauschen äußert. Das ist fast über die gesamte A-Seite und, vielleicht etwas weniger stark, über die B-Seite zu hören (dazu muss ich allerdings sagen, dass ich zur Zeit ausschließlich über Kopfhörer höre). Bei dieser Art von Musik finde ich das wirklich sehr störend und habe die LP zurückgeschickt. Heute kam die Austausch-LP, mit leider genau dem gleichen Problem. Die geht auch zurück. Besteht Hoffnung, eine fehlerfreie Pressung zu erwischen? Sind eure Exemplare betroffen?


    Danke und Gruß

    Christian