Posts by REGAphon

    Hallo Wolfgang,


    der Akku sollte sich nicht vollständig entladen, also zwischendurch kontrollieren und ggf. aufladen. Falls der Trigon über eine Ladeautomatik verfügt, könntest du ihn auch am Netz lassen.


    Schönen Gruß

    Christian

    Hallo Marco,


    dann hast du die neuere Version, wie ich auch. Die erzwungene Netzverbindung verringert die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Tiefentladung kommt. Wenn man den Agmen nicht unbedingt zur musikalischen Untermalung auf das nächste Picknick mitnehmen wollte, sollte es auch keine Nachteile geben.


    Wie gefällt dir der Agmen?


    Gruß

    Christian

    da ein Filtern nach Musikrichtungen innerhalb des Sales nicht möglich war

    Hallo Alex,


    doch, das geht. Man muss auf Filter und Kategorien anzeigen gehen (was du auch gemacht haben musst), und dann links im Menü noch auf Vinyl, CD & Tape klicken, erst dann erscheinen die Genres. Ist eben etwas umständlich, aber besser als bei jpc, wo das tatsächlich nicht geht.


    Ich versuche es hier mal mit einem Link auf die Kategorie Rock & Indie


    Gruß

    Christian

    Was den Agmen anbelangt, hoffe ich das nicht, sonst hätte ich etwas falsch gemacht. Verglichen habe ich beide allerdings nie. - Als reine Übergangslösung würde ich mir jedenfalls keinen Agmen anschaffen. Du könntest dir aber z.B. den Graham Slee und den Otto bestellen, vergleichst und schickst einen wieder zurück. Da es sich nicht um Verschleißteile handelt und bei selbstverständlich sorgfältigem Umgang, hätte ich da keine Bedenken.

    Innerhalb des von Ortofon empfohlenen Einstellungsbereichs für das Cadenza Blue von 50-200 Ohm könntest du mit dem Otto 60R, 70R, 90R, 100R, 150R, 180R, 370R und 820R ausprobieren, mehr als genug zum Spielen (ich würde zunächst mal die Extreme ausprobieren: 60 vs. 180, dann einen mittleren Wert, etwa: 100). Der Otto ist bestimmt gut. Ich hatte mal einen (Vorgängertyp?), der zwar nicht ganz an den Denon HA-1000 herankam, aber das ist allein vom Materialaufwand her auch eine andere Nummer. Bei Nichtgefallen schickst du ihn halt zurück.

    Hallo Stroga,


    hier findest du eine Übersicht über Prepres, wobei ein guter Teil davon Vintage-Geräte sind. Soweit ich sehe, ist auch meine Empfehlung, der stst Agmen MC, nicht mehr neu zu haben. Problemlos verfügbar sollte hingegen der Graham Slee Audio Elevator EXP sein, der kommt sicherlich infrage, eigene Erfahrungen habe ich mit dem allerdings nicht. Ansonsten werden auch die Vintage-Geräte regelmäßig mal gebraucht angeboten, im Gegensatz zu vielen Übertragern auch für kleines Geld. Zuletzt noch der Hinweis auf die Möglichkeit, sich ein Gerät erbauen zu lassen. Du scheinst da ja Kontakte zu haben.


    Viel Erfolg bei der Suche

    Christian

    Moon 310 LP vs. 834P Clone


    Mit dem Ende der sommerlichen Zeit bin ich wieder auf die Röhre umgestiegen. Damit habe ich den Vergleich zwischen Moon und 834P unter gleichen Bedingungen (vom Verstärker abgesehen, wo bei der 834P noch ein Symmetrierer von Funk zwischengeschaltet ist), jeweils vom Prepre stst Agmen MC gespeist.


    Meine Eindrücke:

    • Mit der 834P rauscht es erwartungsgemäß wieder etwas stärker.
    • Bei Jazz gefällt mir die 834P deutlich besser: ausgeprägtere Klangfarben und einen, Verzeihung, "frischeren" Hochton. Deutlich wurde das etwa beim direkt nach dem Wechsel erneut aufgelegten wunderbaren Reissue von Hiroshi Suzuki Cat (WRJ). Gefühlt macht Jazz doppelt so viel Spaß wie mit der Moon (und die ist schon gut).
    • Bei druckvoller "Rockmusik" macht hingegen die Moon deutlich mehr Spaß, Referenz sind hierbei die Melvins mit ihrem Album Houdini (MOV). Die Moon bringt die Melvins einfach druckvoller und damit besser rüber. Auch nach zwei Wochen 834P vermisse ich bei diesem Album die Moon.

    Dieses Ergebnis überrascht mich doch etwas, eine so ausgeprägte "Genre-Vorliebe" hatte ich nicht erwartet. Schade eigentlich. Jetzt bräuchte ich entweder eine zweite Kette oder eine Phonovorstufe, die beides gleich gut kann.


    Beste Grüße

    Christian

    Röhrenpre:Selbst gebaut von qualifizierter Hand, eindeutig auch jetzt das Potenzial zu erkennen, ein gutes Teil

    Okay, hier wären ein paar technische Angaben hilfreich, insbesondere zum Verstärkungsfaktor.


    Nur vom Tonabnehmer ausgehend (0,5 mV und Innenwiderstand 5 Ohm) würde ich für einen Übertrager ein Übersetzungsverhältnis zwischen 1:15 und 1:20 ausprobieren, ein Standart MM-Pre mit 47 kOhm vorausgesetzt. Das resultiert in Abschlüssen zwischen 117 Ohm (bei 1:20) und 209 Ohm (bei 1:15). Ortofon empfiehlt einen Abschluss zwischen 50 und 200 Ohm.


    Bei einem Prepre sollte der Abschluss am besten variabel sein und den Bereich 50-200 Ohm abdecken. Verstärkung 1:10 -1:15. Das lässt sich allerdings nicht fundiert sagen, ohne den Verstärkungsfaktor des Röhrenpres zu kennen.


    Ganz ehrlich, in dem Fall würde ich mit dem Erbauer Kontakt aufnehmen, der sollte dir am kompetentesten Auskunft geben können.


    Schönen Gruß

    Christian

    Hallo Stroga,


    wie schon geschrieben, lässt sich das so allgemein nicht beantworten. Wo Prepres zumeist einen Vorteil haben, ist die bessere Anpassbarkeit auf verschiedene Tonabnehmer, da Verstärkungsfaktor und Abschlussimpedanz unabhängig voneinander eingestellt werden können (das muss dann natürlich auch konstruktiv umgesetzt sein).

    Die PrePre hat viel runder, größer und dynamischer gespielt.Es fehlte ihr allerdings an Niveau und Feinheit.

    Welcher Prepre war es denn?


    Dynamik und Feinheit bietet der stst Agmen Prepre auf Akkubasis. Der Widerstand lässt sich dort flexibel einstellen, allerdings gibt es nur eine feste Verstärkung. Bei mir versorgt er wechselweise einen 834P-Klon (Röhrenpre) oder eine Moon 310 LP (Transistor). Mir gefällt er.


    Als Vintage-Gerät kann ich den Denon HA-1000 empfehlen, der allerdings einen festen Abschluss von 100 Ohm hat. Für das Ortofon dürfte das aber passen.


    Schönen Gruß

    Christian

    Die Frage scheint zumindest praktisch geklärt zu sein. Toller Einsatz, Alexander!


    @ Daniel

    Das Einzige, was mir noch einfällt: Du könntest noch mit dem Abschlusswiderstand etwas spielen: Falls du einen sehr niedrigen Abschlusswiderstand gewählt hast, sollte es bei höheren Abschlüssen tendenziell lauter werden. Ich denke zwar nicht, dass hier viel Spielraum ist, aber ein Versuch kostet nichts.


    Viele Grüße

    Christian

    Der VV hat tatsächlich nur einen MC-Eingang. Technische Daten habe ich außer dem empfohlenen Einsatzbereich von 0,25-0,5 mV keine, er hat anzupassende Eingangsimpedanzen via "Mäuseklavier" in den üblichen Bereichen.

    Das Mark Levinson MLC-1 wird auf VE mit einem Innenwiderstand von 4 Ohm angegeben. Bei einem Übertragerverhältnis von 1:2 "sieht" das System bei üblichen Werten eines Mäuseklaviers (Abschlusswiderstand/Übersetzungsfaktor²):


    @ 1000 Ohm = 250 Ohm

    @ 500 = 125

    @ 200 = 50

    @ 100 = 25


    Der Daumenregel nach würde dann ein Abschluss mit 200 Ohm am Mäuseklavier am besten passen. Mehr kann ich dazu nicht sagen, da ich das System nicht kenne. Du wirst aus Erfahrung besser wissen, welcher Abschluss passt.


    Schönen Gruß

    Christian

    Hallo Daniel,


    ja, so etwas gibt es. Allerdings muss man dabei - wie immer bei Übertragern - auch das Übersetzungsverhältnis der Impedanz beachten. Schau mal hier, ob dir das weiterhilft.


    Um dazu konkret etwas sagen zu können, wäre es gut, den TA und den Pre mit anzugeben.


    Beste Grüße

    Christian

    Ich konnte mich mit meiner Pressung von Simply Vinyl nie anfreunden, auch eine der leisesten LPs, die ich besitze (was natürlich nicht per se schlecht ist).

    Habe gerade mal genauer nachgeschaut und vermute bei meiner Ausgabe eine Fälschung. V - 001 A und V - 001 B in der Auslaufrille kommt mir jedenfalls sehr merkwürdig vor. Nur zur Einordnung meiner Aussage.

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    13.45 min ist interessant: Demnach wird das Bernie Grundman Remaster der ORG Ausgabe von 2010 immer noch von Universal gepresst und ist am B. G. in der Auslaufrille erkennbar, während ORG ausgekratzt ist. Für den Rezensenten handelt es sich dabei - nach dem US-Original - um die beste Ausgabe. Die MFSL kommt dagegen nicht so gut weg, auch die "320-Press" aus Deutschland 2001 überzeugt ihn nicht wirklich.


    Gruß

    Christian