Posts by REGAphon

    Sie waren einer der ersten US-Bands mit Major-Vertrag bei Geffen (ab 1990) und haben viel dazu beigetragen andere Bands mit guten Verträgen zu versorgen. Z.B. kam Nirvana auf deren Rat hin zum Geffen und veröffentlichten Nevermind.

    Und so bin ich über Nirvana zu Sonic Youth gekommen. Das erste Album, das ich kannte, war Dirty, das SY nach dem Erfolg von Nevermind ebenfalls von Butch Vig produzieren ließen. Mehr habe ich damals auch erst einmal nicht zur Kenntnis genommen, erst in den 2000ern holte ich die "Klassiker" nach. Goo ist bei mir damals so häufig gelaufen, dass ich immer noch unter einer leichten Überdosis leide und ich es nur ganz selten auflege. Ab EVOL habe ich inzwischen alle regulären Studioalben. Sehr mag ich die beiden etwas verträumten Alben Murray Street und Sonic Nurse. Letzteres ist überhaupt eines meiner absoluten Lieblingsalben, das ich immer noch regelmäßig höre und niemals über kriegen werde. Vermutlich wird das sonst kein SY Fan verstehen, aber Daydream Nation kommt bei mir erst danach. Aber auch das letzte reguläre Album The Eternal von 2009 ist klasse. Auch wenn ich SY nicht mehr so häufig auflege, fiele es mir nie ein, auch nur eine ihrer Scheiben zu verkaufen.


    Am 25.9. soll übrigens das neue Soloalbum von Thurston Moore erscheinen.


    Beste Grüße

    Christian

    habe ja seit ein paar Monaten die Arche Headshells von Acoustical Systems im Programm,

    da sitzt der Tonabnehmer auch an einer separaten Aufnahme, diese ist sogar mitsamt des Systems wechselbar. montiert erscheint mir dies nicht unähnlich zum Funk Firm Ansatz

    Hallo Jürgen,


    ausweislich der Beschreibung bei arche handelt es sich eher um einen gegensätzlichen Ansatz, der auf eine möglichst rigide Verbindung setzt. Zudem wird ein Vorteil in der "statischen Balance" des Tonarms darin gesehen, dass der Tonabnehmer möglichst auf der gleichen Höhe des Tonarmrohrs sitzt und nicht unterhalb. Genau das Gegenteil passiert bei jeder zusätzlichen nach unten bauenden Zwischenschicht, ob es sich um den Funk Firm Houdini oder den Cartridge Man Isolator handelt. Ob das von Relevanz ist, kann ich nicht beurteilen. Ähnlichkeiten zwischen beiden Konzepten vermag ich jedenfalls nicht zu erkennen.


    Beste Grüße

    Christian

    Hallo Knut,


    ich sehe da keine Lösung, sondern nur eine Verlagerung der Problematik. Durch den Bewegungsspielraum der unteren Plattform wird Energie durch Reibung in Wärme umgesetzt, im optimalen Fall gelangen keine Vibrationen in den Tonarm. Aber der Bewegungsspielraum ermöglicht doch selbst gerade Relativbewegungen des Systemkorpus gegenüber der Nadel.


    Mag sein, dass die Resultate besser ausfallen, aber von einer technischen Lösung bin ich nicht überzeugt.


    Beste Grüße

    Christian

    Ich zeige mal die Messungen

    Sehr interessant, danke, nur schade, dass die Auflösung so schlecht ist.


    Da muss man ja nur mal in die diversen Kabel-Threads schauen. Da wird geglaubt, gefühlt und teilweise sogar gehört, was nicht messbar ist

    Die Polemik empfinde ich hier fehl am Platze, wo doch eine sachliche Diskussion geführt wird. Natürlich ist Klaus' Frage berechtigt, aber bei der werden wir hier vermutlich auch in 100 Beiträgen dazu nicht weiterkommen.


    Beste Grüße

    Christian

    ich kann nicht glauben, dass ein winziges Nadelträgerröhrchen, das in einem Elastomerlager hängt, durch seine Auslenkungen einen Arm verformen soll, dessen Flächenträgheitsmoment um viele Male höher ist als das des Nadelträgerröhrchens

    Das ist der springende Punkt, ob man das glaubt oder nicht. Du, Klaus, gehst davon aus, dass das Elastomer-Lager des Nadelträgers die Energie nahezu vollständig in Wärme umwandelt. Marc Gomez von SAT tut das in dem oben verlinkten Paper (auf Seite 2) nicht (und bei Brinkmann ist es nicht anders):


    Quote


    An arm tube vibration is mainly caused by the loads generated on a cartridge suspension.

    Zwei Punkte, die in dem Zusammenhang erklären können, warum die minimalen Vibrationen einer winzigen Masse den Tonarm anregen können:

    - Musik ist in der Regel rhythmisch, die Auslenkungen des Nadelträgers erfolgen (passagenweise) regelmäßig im Takt etwa des Basslaufs oder, vermutlich relevanter, ein Saxophon hält sekundenlang denselben Ton

    - jeder Tonarm hat eine Resonanzfrequenz

    - Liegt die anregende Frequenz (Bewegung des Elastomers im Systemkörper) im Bereich der Resonanzfrequenz des Tonarms steigt die Amplitude (Aufschaukeln)


    ganz davon abgesehen, dass der Tonarm nicht fest eingespannt ist, sondern in reibungsarmen Lagern hängt

    Ob sich der Tonarm verformt oder sich im Lager bewegt, ist doch unerheblich, denn beides führt zu einer relativen Bewegung (nicht die Nadel, sondern das Gehäuse bewegt sich), die zu Verzerrungen führt.


    Übrigens eine schöne und fundierte Diskussion hier, besten Dank auch für die verlinkten interessanten Papers.


    Beste Grüße

    Christian

    Mit Sylomer direkt unter meinem 834P-Klon habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Ich empfand es zunächst einmal allerdings sogar als besser, die Musik schien präsenter. Das waren aber anfangs alles eher ruhigere oder jazzige Stücke. Bei rockiger Musik wurde schnell deutlich, dass es merklich klirrte. Ich halte Sylomer direkt unter Geräten mit integriertem Netztrafo für kontraproduktiv.


    Beste Grüße

    Christian

    Ich finde die Painkiller die beste von allen Priest-Scheiben, die ich kenne (ich kenne aber nicht alle...).

    Die hat mich komischerweise nie richtig gepackt, für mich bleibt es bei British Steel, die übrigens auch gut klingt. Die späte Erstbegegnung war übrigens Breaking the Law als Demo auf dem Commodore Amiga. Das kam mir das damals echt böse vor. Auf diese Idee kann man beim Ansehen des Videos allerdings nicht kommen:




    The Hu mit Wolf Totem hat übrigens Spaß gemacht, danke, Shakti.

    Oh, eine Gelegenheit für eine Liste ...


    Ich höre recht selten Musik aus diesem Bereich, es gibt allerdings ein paar Scheiben, die ich sehr liebe oder zumindest mal geliebt habe (und immer noch gut finde):


    • AC/DC: Highway to Hell (es ist, keine Widerrede!, ihre beste. Lieblingstrack: Touch to much)
    • Black Sabbath: Paranoid (wenn ich mich für eine entscheiden müsste)
    • Iron Maiden
    • Iron Maiden: Powerslave
    • Judas Priest: British Steel
    • Motörhead: Ace of Spades
    • Metallica: Ride the Lightning / Master of Puppets (da kann ich mich einfach nicht entscheiden)
    • Pantera: Vulgar Display of Power
    • Sepultura: Roots
    • Tiamat: Wildhoney

    Rein zufällig sind es 10 Alben geworden (ok, genau genommen 11). Nie gepackt haben mich übrigens Slayer.


    Indie sagt zwar, audiophil gibts nicht, klanglich ragen bei mir aber insbesondere die Reissues von Sepultura und Tiamat heraus. Da Tiamat vermutlich am wenigsten bekannt sind: Wildhoney ist ein Prog-Meisterwerk, kein Brett, sondern ein Wegbeamer.


    Wie man an der Liste sieht, beginnt schon in den 1990er Jahren meine ignorante Phase. Welche 10 Alben aus dem neuen Jahrtausend muss ich mir unbedingt anhören?


    Schwere Grüße

    Christian

    Also in meinem leider nicht nur hellhörigen, sondern auch akustisch schwierigen Raum war Nahfeld (eher an dessen äußerer Grenze mit ca. 1,5 m) die einzig halbwegs saubere Möglichkeit mit LS zu hören. Dass es LS gibt, die Wandreflexion bewusst in ihr Konzept miteinbeziehen, ist natürlich richtig. Die hätten in meinem asymmetrischen Raum aber auch nicht funktioniert. Man muss ja nicht im Nahfeld hören, aber Sinn machen kann es schon.


    Schönen Gruß

    Christian

    Ja, hier im Forum bekommt man schnell zur Ansicht, daß die Musikszene aus 20, maximal 30 Bands besteht.

    Und deren Scheiben werden regelrecht totgenudelt und unendlich beklatscht und gefeiert.

    Eigentlich schade

    Andererseits fehlte so manchem dann vielleicht der graue Hintergrund vor dem er sich mit seinem exquisitem Musikgeschmack farbig abzeichnen kann, wäre doch auch unpraktisch ;)


    Meiner Meinung nach machen solche Listen ohnehin nur in zweierlei Hinsicht Sinn:

    - Kurzweiligkeit

    - Horizonterweiterung


    Insofern: nur weiter so. Kanon ist wegen Corona ohnehin verboten.

    Ich würde mir nur hochwertigen Kopfhörer und Verstärker kaufen,

    wenn ich keine Hifi Anlage hätte oder ich nur leise hören könnte,

    weil Familie und / oder Nachbarn sonst rebellieren würden

    Ich habe zuvor mit aktiven und koaxial aufgebauten 2,5 Wege-Monitoren im Nahfeld gehört und würde das auch immer noch vorziehen, gerade was die räumliche Wahrnehmung anbelangt. Trotz moderater Lautstärke (eben Nahfeld) ist es hier leider zu hellhörig. In puncto Auflösung liegen die KH allerdings eindeutig vorne. Fall es mal wieder anders werden sollte, habe ich mit dem SPL bereits einen hochwertigen Zuspieler auch für die Boxen.

    Wie sieht es eigentlich mit dem Zoll aus, wenn man bei Tangospinner ordert? Einen Vertrieb in Deutschland oder der EU habe ich jedenfalls nicht gefunden. Und die Aussicht, zum Zollamt zu fahren und die schönen Teile erst freizukaufen schreckt mich dann doch ein wenig ab.

    Damit ist zu rechnen. Ich musste meinen in den USA bei Groovetracer bestellten Subteller jedenfalls auslösen, vor allem wollten die wissen, was das überhaupt ist :rolleyes:

    Von den drei Klassikern würde ich dann schon die Beatles wählen (aber welche?) - die sind aber weltweit so bekannt, dass ich mir deren Songs auch von den Kokospalmen vorsingen lassen kann. Dagegen hat bestimmt noch nie eine Kokospalme die Finnin Laura Moisio gehört (sie würden dann zusätzlich noch das unweigerliche Schluchzen kennenlernen). Es bleibt also bei meiner Liste, ich will Kokospalmen schluchzen hören.

    Herzlichen Dank, Hans, das hilft mir schon weiter!


    Sinnvoll erscheint mir dann als Ergänzung entweder ein hochwertiger geschlossener (ich habe noch den günstigen Beyerdynamic DT 770 @250 Ohm) oder ein Magnetostat. Vielleicht kaufe ich mir aber auch sicherheitshalber noch einen K812 (kein reiner Spaß, der Gedanke kam mir tatsächlich schon, auch angesichts der Ersatzteilpreise). Eilt aber alles nicht.

    Ansonsten läuft bei mir gerade K812/Focal Clear/Grado GH1/Hifiman Sundara am Feliks Euforia mit TFK NOS und Psvane Gold Röhren.

    Hallo Hans, da kannst Du ja schön vergleichen. Ich höre mit dem AKG K812 am SPL Phonitor 2. Ich kann mir immer gar nicht vorstellen, dass es noch besser geht. Geht es, oder klingt es nur anders? Welchen KH würdest Du als Ergänzung empfehlen?


    Schönen Gruß

    Christian

    Pink Floyd in Führung (wenig überraschend), aber noch keine Beatles :huh:


    Mit folgenden Alben würde ich nichts falsch machen:

    • Love - Forever Changes
    • Beck - Mutations
    • Sonic Youth - Sonic Nurse
    • Soundgarden - Badmotorfinger (oder doch: Superunknown?)
    • Izrael - Biada Biada Biada
    • Jimi Hendrix - Electric Ladyland
    • Moloko + - Moloko +
    • Emil Brandqvist Trio - Entering the Woods (ist von 2020!)
    • Mulatu Astatke & The Heliocentrics - Inspiration Information
    • Laura Moisio - Ikuinen Valo

    Ich packe dann mal ...

    Christian

    Hallo Thomas,


    das habe ich damals bei meinem DL 103 im Graphitgehäuse (ziemlich schwer) und mit Bor-Nadelträger + Shibata ähnlichem Schliff gegenüber dem DL 304 anders wahrgenommen. Kann man irgendwo hier noch nachlesen. Mittlerweile ist die Nadel runter und es läuft wieder ein 304, und das stimmt, das ist schon ein guter Tonabnehmer. Im Vergleich spielte das gepimpte 103 bei ähnlich hoher Auflösung "ganzheitlicher".


    Gruß

    Christian

    Die Fotos habe extra für Dich gemacht Nein, natürlich für alle, die es auch interessiert

    Im Namen aller Interessierten: Herzlichen Dank, Chris!


    Wenn ich Dich richtig verstehe, dann hat diese Maßnahme den gleichen oder sogar besseren Effekt (denn Du bist ja zum Original zurückgekehrt) erzielt wie bzw. als ein Holzgehäuse. Interessant. Habe beim 103 bislang nur Erfahrung mit einem Graphitgehäuse gemacht. Interessant fände ich noch Panzerholz.