Posts by REGAphon

    Das Blöde ist nur, dass Denon mit den DL-30X, dem DL-55 oder den 103-Nachfolgern wie z.B. dem 103M MC-Tonabnehmer im Programm hatte, die zwar immer noch einen Übertrager benötigen, aber weder einen ultraschweren Steinzeit-Tonarm, noch eine neue Behausung brauchen um dem Standard-103 klanglich eine lange Nase zu drehen.

    Volle Zustimmung, was die firmeninterne Konkurrenz anbelangt. Mit einem gepimpten DL-103 kann die Sache dann allerdings schon wieder anders aussehen. Gegenüber einem DL-304 fand ich ein 103 mit Bor-Nadelträger und Shibata-ähnlicher Nadel und im Techne-Graphitgehäuse noch besser.


    Übertrager, finde ich, brauchen die Denons nicht zwangsläufig. Auch mit Prepre + MM-Phono habe ich sie schon sehr gut gehört. Momentan gefällt mir das 304 mit dem Moon 310 LP ausgesprochen gut. Mit Übertrager + Röhren-Phono geht es aber natürlich auch sehr gut.


    Abschlusswiderstand sollte man bei jedem anderen Gerät wieder neu probieren. Meistens landete ich aber entweder bei 470 oder 1000 Ohm. Beim Moon gefallen mir 1000 deutlich besser als 470 Ohm.


    Beste Grüße

    Christian

    Hallo Mipi,


    zur Zeit sind im Shop von Herrn Otto keine Artikel gelistet, d.h. er ist gerade unterwegs. Einfach abwarten bis sich das ändert und dann unter der in den Daten angegebenen Telefonnummer Kontakt aufnehmen.


    Der Aikido ist gut, mit einem Vergleich zu einem GramAmp kann ich nicht dienen.


    Beste Grüße

    Christian

    Hhm,von all diesen Alben kenne ich nur Simon Joyner, Aldous Harding und BOCC

    Vielleicht sollte ich doch nochmal in das eine oder andere Album hineinhören, die übrigen Interpreten sagen mir nämlich überhaupt nichts.


    Ciao

    Rudi

    Aus Deiner Top-10 kannte ich auch nicht viel mehr. Das ist ja das Schöne an diesem Thread, man lernt immer noch Neues kennen. Und wenn der Thread dann irgendwann im Januar abebbt, müsste man eigentlich mit dem Posten der revidierten TOP-10 beginnen ... Ich habe jedenfalls schon wieder einen Volltreffer gefunden, Moop: Moop aus Patricks Liste. Die Black Pumas gefallen mir übrigens auch sehr gut.


    Schönen Gruß

    Christian

    Meine TOP10, in chronologischer Reihenfolge

    • Better Oblivion Community Center (Februar) Ich mag die brüchige Stimme von Conor Oberst sehr, leider sind seine Veröffentlichungen aber zu oft nur Mittelmaß. Hier im Duett mit Phoebe Bridgers passt es wieder. Alternative Folk-Rock mit einigen wirklich schönen Songs.
    • Du Blonde: Lung Bread for Daddy (Februar) Beth Jeans Houghton hat, bevor sie sich Du Blonde nannte, furchtbaren poppig-blumigen Folk gemacht, den ich mir niemals kaufen würde. Du Blonde ist ihre weitaus spannendere Inkarnation als resistentes Unkraut im Asphalt zwischen den Scherben und Zigarettenkippen der Samstagnacht und Lung Bread for Daddy ihr bislang bestes Album.
    • Hand Habits: Placeholder (März) Die Gitarristin und Sängern Meg Duffy hat u.a. bei Kevin Morby, The War On Drugs und Wayes Blood mitgewirkt. Placeholder hat gewisse Ähnlichkeiten mit Wayes Blood Titanic Rising, ist aber viel einfacher gestrickt. Das Album hat mir dieses Jahr die mangels Wanne fehlenden warmen Vollbäder ersetzt. (Ich habe lange überlegt, ob ich nicht statt dessen doch Wayes Blood Titanic Rising auf die Liste setzten soll. Entscheidend war letztlich, dass ich Placeholder deutlich öfter gehört habe. Dafür hat Titanic Rising das Album-Cover des Jahres.)
    • The Comet is Coming: Trust in the Lifeforce of the Deep Mystery (März) Psychedelischer Elektro-Jazz-Funk. Oder so. Nicht ganz so genial wie das Debut aus 2016 oder wie das letztjährige Highlight Your Queen is Reptile von Shabaka Hutchings anderer Band Sons Of Kemet, aber immer noch saugut. Musik für den nächsten Wochenendtrip zum Alpha Centauri. Muss laut. Kommt leider als HD-Stream besser rüber als meine Vinyl-LP.
    • Karen O / Danger Mouse: Lux Prima (März) Nichts wirklich Neues von Danger Mouse, aber gewohnt gut ist immer noch gut, und Karen O natürlich sowieso. Für eine weitere Moon Safari.
    • Aldous Harding: Designer (April) Nach Du Blonde und Hand Habits noch eine Sängerin und Gitarristin, der Abstand zu Lung Bread for Daddy und Placeholder ist aber enorm: Designer ist da ganz vorn. Tolles Album.
    • Cave In: Final Transmission (Juni) Für mich das beste aus der "härteren Ecke" in diesem Jahr. Aus Demos entstanden und erst nach dem Unfalltod des Bassisten Caleb Scofield fertig gestellt. Der Klang ist leider, aber verständlicherweise nicht der beste.
    • Sarathy Korwar: More Arriving (Juli) Dancehall-Rap-Jazz goes India. Fresh and concious. Hervorragender Klang, nicht ohne Grund hat es Lothar Brandt in MINT unter Audiophile LPs besprochen.
    • Simon Joyner: Pocket Moon (Oktober) Durch die TOP-10 von Dietmar18 in diesem Thread entdeckt (danke!). Simon Joyner, übrigens ein Vorbild für Conor Oberst (s.o.), müsste ich eigentlich zwischen meine Lieblingsalben von Leonard Cohen und Bonnie Prince Billy einsortieren.
    • Petter Eldh presents Koma Saxo (Oktober) Jazz. Avantgarde? Falls ja, dann eine, die verdammt viel Spaß macht. Satt produziert, Pressung top.

    Beste Grüße

    Christian

    Da Du Dir fast die Talking Heads Remain in Light gekauft hättest, Reinhard, sagt mein persönlicher Algorithmus, es könnte passen. Ansonsten liegen die Sterne zumeist in der Schublade "Hamburger Schule", zusammen mit Tocotronic, Blumfeld & Co. Fickt das System singen die Sterne dazu.

    laß die balkanesischen, russischen und chinesischen Böller mal raus und starte mit Valvo etc., Siemens, Lorenz (nicht so teuer) und steigere dich dann auf Telefunken, die Valvo mit den langen Anodenblechen auch genehm

    Hör nicht auf Holger! JJ ist das Ende der Fahnenstange! NOS ist Teufelszeug!


    Grüße von Doc No


    P.S. Sonst wird mein Nachschub an NOS doch immer teurer 😉

    Keine Sorge, Doc, abgesehen von meiner Skepsis habe ich auch erst mal genug vom ständigen Wechseln und Messen und genieße einfach, was aus den Sonstwoherböllern so raus kommt. Das reicht, um hier mit einem sehr selbstzufriedenen Grinsen im Gesicht buddhagleich ins Wochenende zu starten.


    Ach ja, der Wochenend-Buddha rät dem NOS-Liebhaber: Vorsichtshalber keinen Blindtest machen!


    Hört gut

    Christian

    Das Tube Rolling und der Bär


    Die folgende Geschichte erklärt, wie ich durch Tube Rolling den Bären zuerst gebändigt und ihn mir anschließend aufgebunden habe. Der erste Bär ist natürlich der Brummbär, und der zweite der sprichwörtliche Bär, und natürlich hat der erste überhaupt gar nichts mit dem zweiten zu tun, und natürlich versuche ich nur, eine langweilige Geschichte künstlich irgendwie etwas interessanter zu gestalten.


    Dass der Netzbrumm bei unterschiedlichen Röhren unterschiedlich hoch ausfallen kann, hat der erste Teil bei unterschiedlichen ECC83 gezeigt. In Verbindung mit dem Transistor-Aufholverstärker Denon HA-1000 lag der Abstand zwischen Nutzsignal und Netzbrummen zwischen -67 und -74 dB. Die beiden jetzt getesteten ECC82 zeigen diesbezüglich hingegen keinen Unterschied: Sowohl bei der JJ als auch bei der Psvane beträgt der Abstand nur etwa -48 dB. Hier sieht man schon, dass der Brumm dem Übertrager leider näher liegt. Praktisch kann ich den Netzbrumm bei normaler Abhörlautstärke gerade noch erahnen, bei extremer Abhörlautstärke (ca. +7dB) brummt es schon leise (was allerdings nur dann wirklich zu hören ist, wenn kein Signal anliegt). Auch wenn das Netzbrummen beim Musikhören also nicht oder höchstens ganz schwach zu vernehmen ist, stört es mich im Verlauf des Tube Rollings immer mehr, schließlich messe ich es täglich.


    Ich fange also an, an der Masseverbindung zwischen Übertrager und Pre zu spielen, was aber nur wenig bringt (ohne sie brummt es ganz gewaltig). Dann überlege ich, das Kabel zwischen Übertrager und Pre zu wechseln. Eigentlich will ich das aber nicht, denn ich hatte erst vor einigen Wochen die gesamte NF-Verkabelung einheitlich auf Vovox umgestellt und war damit zufriedener als vorher. Ich probiere es dennoch und wechsle ein 50 cm Vovox Initio IC Protect gegen ein 30 cm Funk B-62 V2. Das Ergebnis ist zwar nicht "Totenstille", aber der Unterschied doch gewaltig, nämlich fast -10 dB besser. Ob nun eingebildet oder nicht, ich höre so lieber (die sprichwörtliche Schwärze aus der nun die Klangfarben aus dem Nichts ins Nichts gepinselt werden, Ihr kennt das ...). Ein Nebensatz zum Kabelklang sei gestattet, denn tatsächlich vermisse ich danach etwas die ausgeprägteren Mitten (und in den Messungen mit dem Funk misst sich der 1 KHz-Sinus nun wiederholt etwa 0,5 dB leiser als mit dem Vovox).


    Der verringerte Netzbrumm hat also gar nichts direkt mit dem Röhrenwechsel zu tun. Der Brummbär ist nicht in die Röhren-, sondern in die Kabelfalle gegangen. Ein anderer reiner Nebeneffekt war die Verringerung des Abschlusswiderstands. So gewann die räumliche Darstellung und, so meinte ich, wurde die wuchtigere Psvane an die Leine genommen. In den Frequenzmessungen lässt sich übrigens eine minimale Verringerung des Klirrs durch die niedrigere Impedanz erkennen. Jetzt aber weg von indirekt und direkt hin zu direkt.


    Die Psvane überraschte mich erst mit ihrer wuchtigen Mitten- und Basswiedergabe. Als ich zwischendurch noch mal die JJ steckte, war der Unterschied nicht mehr so groß. Dennoch empfinde ich es abschließend so, dass der Musikant mit der Psvane einen Tick dunkler und wuchtiger spielt (was man so "Grobdynamik" nennt). Nur: Im Blindvergleich kann ich die beiden Tonspuren des digitalisierten Teststücks nicht auseinanderhalten (sechs Mal liege ich richtig, sechs Mal daneben). Ich will das auch nicht auf die Teststücke (Foxwarren: Everything Apart und In Another Life) schieben, denn wenn es einen Unterschied gibt, so sollte er auch immer da sein (und nicht im Testfall mysteriös verschwinden). Übrigens zeigen sich auch bei den Messungen keine signifikanten Unterschiede mehr.


    Habe ich mir also einen Bären aufgebunden? Es weist alles darauf hin. Sind Unterschiede zwischen verschiedenen Röhren also alle nur eingebildet und Tube Rolling reine Geld- und Zeitverschwendung? Das wäre natürlich ein unzulässiger Schluss, denn gescheitert bin ja nur ich in genau zwei Fällen, verallgemeinern lässt sich das nicht. Dennoch macht es mich zumindest skeptisch. Vielleicht noch ein wenig "Ehrenrettung" und zugleich ein Erklärungsansatz: Wenn (neue) Röhren sich erst einspielen müssen (und dafür habe ich auch messtechnisch beim Frequenzgang zumindest ein paar Hinweise gefunden), dann hört man in der Tat Unterschiede. Sind die Röhren eingespielt, dann unterscheiden sie sich nicht mehr, aber man hat das Ergebnis "klingt anders" abgespeichert und vergleicht eben in der Regel nicht erneut.


    Wie ernüchternd das Ergebnis auch sein mag und wie fragwürdig der subjektive Eindruck, so kann ich doch immerhin objektiv feststellen, dass meine Anlage nun besser spielt als vor dem Tube Rolling (nämlich mit einem deutlich besseren SNR).


    Gähnend

    Euer Messdiener

    Es gibt solche und solche Picturedisks. Es gibt welche, die kaum schlechter klingen als eine normale Schallplatte. Und es gibt welche, die schlichtweg grausam klingen...

    Genau. Hier mal zwei Beispiele für ganz gut klingende:


    Sublime - 40oz. To Freedom


    Sublime - Sublime


    Aber Achtung, es handelt sich jeweils leider nicht um das komplette Album, waren die ersten Veröffentlichungen auf Vinyl überhaupt.


    Gruß

    Christian

    Hallo Uwe,


    ich habe eben mal das Stück Tom the Model digitalisiert und verglichen. Vor allem muss man den Pegelunterschied berücksichtigen, die Originalversion ist ca. 3 dB lauter geschnitten. Das relativiert dann auch meine Aussage von gestern Abend. Wo ich schon beim Relativieren bin, auch mit meinem Tipp, was den Dynamikumfang anbelangt, lag ich daneben. Bei dem Stück misst foobar jeweils DR=11. Wenn man zwischen den Stücken nach Pegelausgleich hin und her schaltet, ist das unterschiedliche Stereopanorama am auffälligsten. Beim Reissue ist der linke Kanal durchschnittlich 1,5 dB lauter als der rechte und entsprechend klingt es beim Reissue links voller bzw. nach links verschoben. Da es beim Reissue aber auch irgendwie stimmiger klingt, wurde vielleicht ein bestehendes Ungleichgewicht korrigiert. Mehr ist mehr erst einmal nicht aufgefallen.


    Gruß

    Christian

    Beth`s Stimme steht im Raum vor Dir, Emotionen pur. Die Instrumente harmonieren mit Ihr wie eineiige Zwillinge.

    Hi Uwe,


    ich hatte gestern in der Tat nur das Reissue gehört, und habe eben mal die A-Seiten verglichen. Was Du über das Verhältnis von Stimme zu restlichen Musik bei der neuesten Reissue schreibst, empfinde ich auch so. Vielleicht war es aber auch etwas zu viel des Guten, bösartig könnte man sagen, es klingt gegenüber dem Original etwas weichgespült. Ich tippe auch mal, dass das Original den höheren Dynamikumfang hat. Für ein abschließendes Urteil muss ich aber noch mal genauer hinhören.


    Schönen Gruß

    Christian

    Es fängt an Spaß zu machen! Habe gestern den "Musikanten" niedriger abgeschlossen (500 Ohm), was die Wiedergabe kontrollierter macht und zugleich die Räumlichkeit stark verbessert hat, damit ist insbesondere die Tiefenstaffelung gemeint. Hatte zwischendurch auch noch einmal die JJ drin, der Unterschied erschien mir nicht mehr so stark, wie zu Beginn.


    Die JJ sind übrigens mit 2x6,4 mA angegeben, die Psvane mit 2x12 mA. Welche Rolle spielt das? Für den Gesamtverstärkungsfaktor jedenfalls keine, denn der ist mit beiden gleich.


    Gruß

    Christian

    Hallo Uwe,


    ich habe mir damals das Original gekauft, war und bin von der unglaublich schönen Musik begeistert, habe mich aber auch immer ein bisschen über die schlechte Pressung geärgert. Das MOV Reissue habe ich leider verpasst.


    Jetzt habe ich gleich zugeschlagen, und leider ist der Eindruck doch wieder etwas zwiespältig: Durch das Remaster hat die Musik noch einmal gewonnen, die Pressung ist aber wieder nicht optimal. Mein Exemplar ist zwar nicht wellig, aber liegt auf einer Seite nicht plan auf. Zudem steckt die Platte in einer ungefütterten, bedruckten Innenhülle (sonst hätte ich sie aufgeschnitten). Das wäre alles nicht so wild, aber auf der A-Seite habe ich fast durchgängig ein feines Knistern im rechten Kanal. Aufgrund dieser Einseitigkeit glaube ich nicht recht an eine Verschmutzung. Die B-Seite ist zwar auch nicht komplett knisterfrei, aber insgesamt doch als gut bis sehr gut zu bezeichnen.


    Dennoch, wer die Platte nicht hat, eine ganz große Empfehlung, einfach wegen der großartigen Musik.


    Gruß

    Christian

    Moin,


    da sich gegenüber dem letzten "Rollen" doch einiges verändert hat, hier die Übersicht über die Kette:

    • Denon DL 304
    • Übertrager 1:20
    • Rö-RIAA "Musikant" (wie oben) - hier erfolgt der Röhrentausch
    • Funk SAM-1B Symmetrierverstärker
    • SPL Phonitor 2 (wie oben)
    • Kopfhörer AKG K812
    • Aufnahme mit RME Babyface Pro (wie oben), Messungen mit Digicheck oder Adobe Audition 3.0

    Habe vorhin noch einmal die Psvane gemessen, nach ca. 12 h Betrieb. Die Werte haben sich nicht signifikant verändert (es ist also auch nichts lauter geworden). Da ich die Psvane als Pärchen gekauft habe, habe ich auch das 2. Exemplar gemessen, es unterscheidet sich nur insofern, als dass der Klirr noch etwas höher ist. Die folgenden Werte gelten für alle drei gemessenen ECC82 (JJ, Psvane Exemplar 1 und 2) und wurden über den Phonopre, also mit RIAA-Entzerrung vorgenommen:


    Rumpelabstand (Diff. Pegel Leerrille/1 kHz): ca. -39 dB

    Rausch- bzw., da hier dominant, Brummabstand (Diff. Pegel abgeh. Tonarm/1 kHz): -49 dB


    Da die Postbotin heute neuen Stoff dabei hatte, höre ich auch schon wieder. Gerade sehr schön: Sam Rivers Contours.


    Hört gut

    Christian

    So, ein paar erste Höreindrücke:


    - wuchtigerer Bass - vielleicht aufgedickt

    - ausgeprägterer Mitteltonbereich

    - Höhen unauffällig, jedenfalls nicht schlechter

    - insgesamt voller

    - schlechtere Durchhörbarkeit

    - Transientenwiedergabe unverändert gut, impulsiv


    Entspricht nicht meinen Erwartungen, hatte eher einen "analytischeren" Klang erwartet.


    Beobachtung: Gegenüber der gewohnten Abhörlautstärke nehme ich den Regler immer weiter zurück. Entweder es wird wirklich lauter (messe morgen noch einmal), oder es liegt am volleren Klang (mehr Klirr), oder ich werde "höhrmüde" (was auch kein gutes Zeichen wäre).


    Ich werde mir den Spaß natürlich nicht nehmen lassen, irgendwann später einen Blindvergleich durchzuführen - der letzte beim Tube Rolling ging voll in die Hose, siehe oben.


    Und weiter geht's ...

    Warum, wenn ich es auch optimieren kann. Soweit ich mich erinnere, kann das menschliche Gehör Lautstärkedifferenzen ab 0,5 dB wahrnehmen. Und meiner Erfahrung nach ist man gerade sehr empfindlich, was Verschiebungen im Stereopanorama anbelangt. Und da ich dazu noch nicht einmal die Phonovorstufe öffnen muss, sondern am Funk Symmetrierverstärker außen nur eine Spindelschraube drehen muss ...


    Beste Grüße

    Christian