Beiträge von REGAphon

    Also mir leuchtet Kolles Verfahren ein, so muss man sich nicht auf seinen Höreindruck aus dem Gedächtnis verlassen, sondern kann die Werte einfach ablesen. Extra dafür würde ich mir keinen ADC zulegen, aber wenn schon einer vorhanden ist, warum dann nicht nutzen?!


    Vielen Dank für die interessanten Links, Thees! Warum sind nicht alle Tests bei Stereoplay so, einfacher, nachvollziehbarer Vergleich, klasse. Wenn ich Milliardär bin, gründe ich ein unabhängiges Hifi-Test-Institut mit Werbeverbot (das hier ist ein Spendenaufruf!). Und wenn ich das nächste Mal eine Erdbebenwarte besichtige, klaue ich den Seismographen, versprochen.


    Die Problematik, einen Mittelweg zwischen "hört sich klasse an der Kalk" und Versuchen im schalltoten Raum zu finden, ist natürlich nicht einfach. Mir geht es vor allem eben darum, Möglichkeiten zum einfachen, nachvollziehbaren Vergleich für sich selbst zu finden: War jetzt x oder y in dieser Hinsicht besser?


    So, jetzt höre ich John Mayall, beste Grüße
    Christian

    Hallo zusammen,


    eines der in verschiedensten Threads immer wieder diskutierten Themen ist die Auswirkung verschiedener Basen oder Stellfüße auf die Musikwiedergabe darauf spielender Plattenspieler.


    Ich lese solche Threads immer gerne, hole mir Anregungen daraus, manchmal ärgere ich mich aber auch über pauschale Aussagen, mit der individuelle Erfahrungen verallgemeinert werden. Zum einen liegt das natürlich daran, dass immer die Kombination aus Plattenspieler, Stellfüßen und Basis zu beurteilen ist. Aussagen der Art, alle Plattenspieler klängen auf Basen der Art x so und so, sind daher sehr fragwürdig. Aber auch, dass es bei solchen Aussagen zumeist um den klanglichen Gesamteindruck geht, lässt die Übertragbarkeit fragwürdig werden. Denn der Gesamteindruck ist eben sehr subjektiv.


    Daher soll hier der Versuch gemacht werden, Methoden für eine objektivere Beurteilung zur Auswirkung von Basen zu sammeln, die eine bessere Vergleichbarkeit ermöglichen. Dabei will ich gleich klarstellen, dass selbstverständlich der (subjektive) Gesamteindruck maßgeblich dafür ist, ob mir eine Basis oder ein Satz Stellfüße gefällt oder nicht. Nur ist dieser Gesamteindruck eben auch am schlechtesten zu verallgemeinern. Andere kämen wohlmöglich zu einem ganz anderen Eindruck.


    Um Kriterien zur Beurteilung von Basen und Stellfüßen zu finden, muss zunächst einmal klar sein, wozu diese überhaupt dienen, was die ihr zugedachten Funktionen sind. Ganz klar ist, dass sie dem Plattenspieler einen festen und sicheren Stand ermöglichen soll. Dass sie das tun, setzte ich für das Folgende voraus.


    Weiter sehe ich zwei Funktionen, die eine Basis erfüllen sollte:
    1. Erschütterungen und Vibrationen vom PS fern- bzw. kleinhalten.
    a) Körperschall
    b) Luftschall
    2. Vibrationen, die der PS selbst durch Motor und Abtastvorgang erzeugt, dämpfen, damit diese aus der Basis nicht bzw. weniger stark wieder einkoppeln.


    Methoden, diese Funktionen zu beurteilen sehe ich die folgenden (dabei handelt es sich um althergebrachte Methoden, wie sie auch im Wissensschatz des Forums vorhanden sind. Es geht mir hier nur um eine Zusammenstellung, nichts hier ist originell):


    Ad 1a. Professionell wären hier Geräte, die Erschütterungen messen. Praxisgerecht lässt sich aber auch ein Stethoskop verwenden. Kostenpunkt: ein paar Euro. Wenn ich vom Wandholzregal, auf dem mein PS steht, damit den Ton abnehme, höre ich neben Geräuschen aus meiner eigenen Wohnung recht deutlich Geräusche auch aus anderen Wohnungen im gleichen Haus (ohne dass ich etwas verstehen könnte oder wollte). Wie gut eine Basis diese Geräusche dämmt, lässt sich dann leicht feststellen. Alternativ lässt sich künstlich ein Geräuschpegel erzeugen, etwa durch Klopfen oder durch einen E-Motor, den man auf die Grundfläche legt.


    Ad 1b. Den Tonarm bei ausgeschaltetem Motor auflegen, eine andere Quelle mit basslastiger Musik abspielen, dabei mit einem Kopfhörer (Vorteil: geschlossen) von der Vorstufe den Ton vom PS abhören. Das setzt allerdings entweder eine zweite Anlage oder eine Möglichkeit voraus, den Kopfhörer vor oder neben der Vorstufe einsetzen zu können. Hört man etwas, handelt es sich um Anregung durch Luftschall.


    Ad 2. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:
    - Testplatte mit Rumpeltest. Verändert sich beim gleichen PS auf unterschiedlichen Basen das Rumpeln, muss es an der Basis oder den Stellfüßen liegen.
    - Bei Riemenantrieb: Die Riemen ablösen, eine Platte auflegen, den Tonabnehmer in der Nähe des Labelbereichs aufsetzen, den Motor starten, Lautstärke aufdrehen. Sind Motorgeräusche aus den LS vernehmbar, wie laut? Wenn bei unterschiedlichen Basen Unterschiede auftreten, muss es wiederum an diesen liegen. Zu beachten ist, dass ein Motor ohne Last natürlich etwas anders läuft als mit.
    - Mit einem Stethoskop bei laufendem Motor vom PS-Chassis den Ton abnehmen. Verändert sich die Lautstärke? Selbstverständlich kann es sich bei Unterschieden nur um unterschiedliche Wiedereinkopplungen aus der Basis handeln, das Motorgeräusch an sich ist durch eine Basis natürlich nicht zu beeinflussen.
    - Mit einem Stethoskop bei Laufender LP-Wiedergabe, aber abgeschaltetem Ton vom Chassis den Ton abnehmen. Bei meinem Rega kann ich sehr gut der Musik folgen (natürlich nicht RIAA-entzerrt, dennoch mit Bässen). Spricht nicht gerade für seine Dämpfung. Verändert sich hier etwas durch Stellfüße oder Basen, muss es wiederum an diesen liegen.


    Mit diesem Thread möchte ich nicht:
    - behaupten, dass diese Methoden zur Wahl klanglich besserer Basen oder Stellfüße führen muss. Entscheidend ist der Höreindruck. Hört sich eine vorteilhaft getestete Kombination nachher schlechter an, gibt es zwei Möglichkeiten: 1) Die Einkopplung von Fremdgeräuschen oder Dämpfung von vom PS verursachten Geräuschen wird als positiv empfunden; 2) es gibt weitere hier nicht beachtete Faktoren.
    - den Sinn von Gesamtklangbeurteilungen von Basen oder Stellfüßen überhaupt in Frage stellen, im Gegenteil: ich lese sie gerne.
    - behaupten, dass man sich diese Arbeit machen müsste.


    Freuen würde ich mich über Interesse und Kritik an meinen Überlegungen und natürlich über Ergänzungen. Im Vordergrund sollte die Methodik stehen, nicht ihre konkrete Anwendung, dafür gibt es ja reichlich andere Threads.


    Beste Grüße
    Christian

    Hallo Kalle,


    okay, dann ist der Linetreiber in deiner Kette also Unsinn. In meiner korrigiert er offenbar tatsächlich eine Schwäche, jedenfalls finde ich den Klang so deutlich besser. Hier ist er also kein Unsinn.


    @ zu meinem Vorschreiber (Friedrich?)


    Dass es leicht brummt, stört mich natürlich auch. Allerdings ist dieses Brummen nicht weiter als max. 10 cm von den Lautsprechern entfernt zu hören, unabhängig von der Lautstärke des Phonopres. In meiner Hörposition höre ich nichts davon, unter keinen Umständen. Wenn ich die veränderte Musikwiedergabe nicht für so viel besser hielte, hätte ich das Gerät dennoch zurückgegeben. Weil mich also das Brummen in der Hörpraxis wenig stört, die sonstige Performance-Steigerung aber wirklich überzeugt, deshalb habe ich mir Brummen in die Anlage geholt. Das ist ja auch nichts Neues, analoge Musikwiedergabe beruht stets auf Kompromissen.


    Beste Grüße
    Christian

    Hallo zusammen, hallo Andreas,


    auch mir ist damals bei meinem Elys II nie ein Brummen aufgefallen. Von dem Vorgängermodell habe ich allerdings öfter gelesen, dass es zum Brummen geneigt haben soll. Mein Schwager ist bei seinem MM (AT) auch kein Brummen aufgefallen.


    Übrigens hat in meinem Bekanntenkreis auch noch niemand elektrische Entladungen bei Berühren des Tonarms feststellen können, geschweige denn seinen Tonabnehmer dadurch in Verbindung mit der oft bemängelten Masseführung der Tonarmverkabelung gehimmelt. Zusammen sind das immerhin über 40 Jahre Plattenauflegen auf Rega-Plattenspieler.


    Individuelle Erfahrungen lassen sich nicht immer verallgemeinern. Auf jeden Fall muss es nicht notwendig so sein, dass ein MM auf einem Rega brummt.


    Das Denon DL 103 am Rega kann ich durchaus auch empfehlen, sollte doch ein neuer Tonabnehmer gesucht sein. Allerdings sollte der Abschlusswiderstand der (guten) Phonovorstufe einstellbar sein, so dass auch Werte über 100 Ohm gewählt werden können. Oftmals werden 1000 Ohm empfohlen, ich habe meins mit 500 abgeschlossen. An den gängigen 100 Ohm vieler nicht einstellbarer Pres für MCs klingt es im Hochton matt. Schwerer lässt sich das 103 immer noch machen, was vorteilhaft sein kann (so auch bei mir). Es hat aber auch im original Plastikgehäuse bei mir gut gespielt.


    Beste Grüße
    Christian

    Zitat von »Chenz«




    ... Ich bilde mir ein, dass es mehr Details und Natürlichkeit an den Tag legt ganz einfach weil es so verlustarm und gut geschirmt ist, also folglich weniger weglässt als andere Kabel.

    ... dann liegt das Verhalten bei dem anderen und zuvor bertriebenen Kabel an einem Tiefpass-Filter. Technisch betrachtet ist es die Quellimpedanz sowie die Kabelkapazität, welche zu dieser Abschwächung zu hohen Frequenzen hin sowie einer Änderung der Phasenlage führen und deshalb für die "Wahrnehmung" dieses Unterschiedes sorgen.

    Abhilfe schafft wahlweise eine Anpassung des Quellwiderstandes, des Eingangswiderstandes der auf die Quelle folgenden Gerätes oder der Kabelkapazität. Und für € 150 kann man sich jede Menge Widerstände auf Halde legen. ;)

    ... oder der Einsatz eines Kabeltreibers. Ich habe seit ein paar Wochen einen variablen ABACUS Linetreiber zwischen Phonostufe (PS-Audio GCPH) und Aktivboxen (KS-Digital C88] geschaltet. Dieser regelt die Kabelkapazität elektronisch aus, wie er das macht ist im Netz beschrieben, ich verstehe es nicht, das ist aber auch nicht so wichtig. Denn hörbar ist der Unterschied bei mir deutlich:


    alte Konfiguration a) Phonopre (GCPH) - 2 m XLR-Kabel (Vovox Sonorus direkt) - Aktivboxen (KS-Digital C88


    neue Konfiguration b) Phonopre (GCPH) - 0,5 m Cinch (Cordial) - ABACUS Linetreiber - 2 m XLR-Kabel (Vovox Sonorus direkt) im unsymmetrischen Betrieb mit Adaptersteckern XLR auf Cinch (Neutrik) - Aktivboxen (KS-Digital C88


    Gegenüber a) ist b): tonal heller, verbesserte Höhenwiedergabe, detaillierter, verbesserte Impulswiedergabe


    Gegenüber b) ist a): basslastiger, wenn das als Vorteil gesehen wird (negativ formuliert: dumpfer)


    Für mich klingt b) eindeutig besser. Dabei spielt die Verbindung zwischen Linetreiber und LS keine Rolle, ich hatte vergleichsweise Kabel für unter 10 € in 2,5 m: es gab keinen Unterschied zum Vovox-Kabel. Die symmetrische Variante habe ich mit einem symmetrischen Linetreiber übrigens ebenfalls getestet. Auch da gab es den beschriebenen Unterschied (a zu b), dagegen keinen Unterschied zwischen symmetrischen und normalem, asymmetrischen Linetreiber.


    Ob und wie der Linetreiber den Klang beeinflusst, hängt von den Impedanzen und Kapazitäten ab. Im Internet wird die Ausgangsimpedanz der GCPH mit 100 Ohm angegeben. Im Studiobereich sollte sie, so heißt es, bei maximal 60 Ohm liegen. Je niedriger der Wert, desto geringer die Einwirkungen von Kabelkapazitäten, ebenso die Auswirkung des Kabeltreibers. Umgekehrt, je höher die Ausgangsimpedanz ist, desto größer sind die klanglichen Veränderungen unterschiedlicher Kabel, desto größer aber auch die korrigierende Einwirkung des Kabeltreibers.


    Bei den 100 Ohm Ausgangswiderstand der GCPH war der Klangunterschied deutlich hörbar: Unmittelbar die veränderte Tonalität, die verbesserte Impulswiedergabe erschließt sich natürlich erst beim längeren Hören. Wer Geräte mit 100 Ohm oder mehr Ausgangswiderstand hat, kann also entweder mit Kabeln und deren Klangbeeinflussung experimentieren oder einen Kabeltreiber einsetzen und billigste NF-Kabel benutzen, weil unterschiedliche Kabel dann nicht mehr unterschiedlich klingen.


    Zudem funktioniert der variable Linetreiber als Verstärker (den ich bei der pegelbaren GCPH eigentlich nicht brauche). Ich benutze ihn auch zwischen PC und Aktivboxen zur analogen Pegelstellung. Zweiter Vorteil: er funktioniert auch als Kopfhörerverstärker, ich betreibe meinen AKG 701 damit, zu großer Zufriedenheit.


    Einziger Nachteil bei mir: Ein leichtes Brummen mit Linetreiber, bis etwa 10 cm vom LS hörbar, sowohl in asymmetrischer wie symmetrischer Betriebsweise. In der Summe für mich trotzdem ein deutlicher Klangvorteil mit Linetreiber.


    Vor dem Linetreiber spielt das NF-Kabel eine große Rolle. Es sollte so kurz wie möglich sein. Ein ultrakurzes Cinchkabel eines namhaften Herstellers stellte sich allerdings als grauenvoll heraus: eine wirkliche gestörte Signalübertragung. Teurer kann also auch schlechter sein.


    Beste Grüße
    Christian

    Hallo Patric,


    worum geht es dir bei dem Denon 103r? Soll es ein Ersatzsystem sein, soll es etwas ganz anderes sein als sonst (Koetsu), sucht du etwas für eine bestimmte Musikrichtung oder probierst du einfach verschiedene Systeme, um das beste für deine Kette zu finden?


    Zum Vergleich Koetsu und dem Graphitumbau von Techneaudio mit neuer Nadel kann sicherlich Herr Grasse selbst etwas sagen, da er auch mit Koetsu-Tonabnehmern hört. Ob es sonst schon Vergleichserfahrungen dazu gibt, weiß ich nicht. Leider konnte ich noch nie einem Koetsu lauschen.


    Auf jeden Fall ist der Techneaudio-Umbau universal einsetzbar, meiner Hörerfahrung nach klingt er bei allen Musikgenres sehr gut. Um sich einen "Rocker" anzuschaffen, muss man jedenfalls nicht so viel Geld in die Hand nehmen.


    Einen guten Tag wünscht
    Christian

    Hallo Patric,


    mein Bericht zum Graphitgehäuse steht ja oben. Ich bin immer noch hochzufrieden damit. Allerdings kann ich natürlich nichts dazu sagen, wie viel das Graphitgehäuse und wie viel neuer Nadelträger und Diamant (Bor mit nude Shibata) zum spitzenmäßigen Klang beiträgt. Denn beides wurde zusammen erneuert. Ich schätze aber, dass die andere Nadel einen größeren Anteil hat.


    Ich würde auf jeden Fall auch die sinnvolle Reihenfolge von Modifikationen in die Überlegung miteinbeziehen. Wenn beim Gehäuseumbau der Shibata besetzte Nadelträger einem Unfall zum Opfer fällt, ist das natürlich schlimmer, als wäre es noch das Original mit Rundnadel (Ausnahme: Totalschaden, ist natürlich auch möglich). Ob eine Operation am Nadelträger, wie Herr Grasse sie vornimmt, auch nachträglich nach Graphitgehäuseumbau noch möglich ist (also nicht zusammen, sondern nachträglich), würde ich mit ihm vorher abklären - falls das grundsätzlich eine Überlegung wäre. Ein herkömmliches Ankleben an den alten Nadelträger sollte hingegen unproblematisch sein, soviel ich weiß. Einen Rückbau des Graphitgehäuses halte ich in jedem Fall für problematisch (aber auch nicht für wünschenswert).


    Wenn deine Nadel noch gut ist, würde ich also zunächst das Gehäuse wechseln, dann später bei einem der dafür ihn Frage kommenden Experten Shibatisieren lassen. Und uns dann natürlich mitteilen, was was gebracht hat.


    Mittlerweile gibt es zu dem Graphitgehäuse übrigens auch einen Nadelschutz, den ich allerdings erst noch bekomme.


    Beste Grüße
    Christian

    Ich habe die Neuauflagen von "Damals hinterm Mond" und "Weißes Papier". Bin mit beiden sehr zufrieden: ohne Pressfehler und plan, klingen gut, bei der DhM sind Sibilanten zuweilen etwas spitz, aber noch im grünen Bereich, die WP ist makellos. Habe beide Platten auch zu Weihnachten verschenkt, auch da gab es keine Beschwerden. Vergleiche zur Originalauflage kann ich leider nicht ziehen.


    Beste Grüße
    Christian

    Hallo Hajü,


    nach eigener Erfahrung gut geeignet ist Panzerholz. Allerdings nicht so leicht zu bekommen.


    Ebenfalls vielversprechend (beim Klopftest) war das Verkleben einer 19 mm MPX Platte aus Birke mit 2 mm Aluminium mittels doppelseitigem Teppichklebeband. Die Holzseite oben. Definitiv besser als die Holzplatte alleine.


    Was ich mir gut vorstellen könnte: Sandwichplatte aus Alu (max. 2 mm), Holz (bis 20 mm), Alu (max. 2 mm), dabei die Deckplatte als Lochplatte, den Rega dann mit Spikes so aufstellen, dass die Spikespitzen direkt auf dem Holz zu stehen kommen (also durch drei Löcher). Probiere ich vielleicht bald mal aus.


    Was die gegenseitige Bedämpfung verschiedener Materialien anbelangt, so halte auch ich das für vielversprechend (siehe oben). Bei Phonophono schwören sie auf Schieferplatte, die direkt auf Holz aufliegt. Habe ich nie ausprobiert.


    Einen kleinen Project hatte ich früher mal auf einer dicken Glasplatte stehen, die auf Kalksandsteinen lag. Soweit unproblematisch. Als ich irgendwann Gummidämpfer zwischen Kalksandsteine und Glasplatte legte, hatte ich eine sensationelle Hochtonbetonung, Töne schwangen gefühlte Minuten lang. Klang in den ersten Sekunden echt aufregend, danach nur noch beschissen. Habe die Gummidämpfer gleich wieder entfernt. Sie bewirkten, dass die Glasplatte frei schwingen konnte. Am besten ist es vermutlich, gar keine Glasplatte zu verwenden, falls es doch sein muss, die Glasplatte so an ihren Untergrund anzukoppeln, dass sie nicht frei schwingen kann.


    Viel Spaß mit dem tollen Rega!


    Beste Grüße
    Christian

    Hallo Klausi,


    verwechselst du da nicht Quadrophonie mit Phase 4? Für quadrophonische Wiedergabe werden vier Lautsprecher benötigt und dafür wurden auch die scharfen Schliffe wie Shibata entwickelt. Phase 4 bezeichnet dagegen nicht ein Wiedergabesystem, sondern (nur) eine Aufnahmetechnik:


    "Die entscheidende Verbesserung des Stereo-Phase-4-Verfahrens besteht im wesentlichen darin, daß die aufzuzeichnenden Signale über zwanzig (!) Kanäle in ein Mischpult geführt werden, das diese Kanäle zu vier Stereophasen vereinigt, die dann vom Magnetophonband aufgenommen werden. Auf diese Weise entsteht eine Aufnahme von höchster technischer Qualität, deren außergewöhnlich transparentes und zugleich volltönendes Klangbild den für High-Fidelity-Wiedergabe interessierten Musikliebhaber begeistert."


    Soweit von der Decca-LP Mussorgsky "Bilder einer Ausstellung" 6.41718 AS von 1972.


    Habe sie mir gerade angehört (übrigens mit Shibatanadel, aber das ist egal). Tatsächlich sehr gute Transparenz, aber auch auch steril, für mein Empfinden. Hat mich nicht so vom, äh, Sessel gehauen.


    Ach so, Phase-4, weil die stereophonische Aufnahmetechnik in vier Phasen eingeteilt wurde, deren neueste Errungenschaft nun eben als Phase-4 abgegrenzt wurde. Vgl. von Decca "Stereo a la carte", die "Einführungsplatte" zum Aufnahmeverfahren (irgendwie entsprechen die Cover dieser Reihe auch dem Höreindruck).


    Gruß
    Christian

    Hallo Dietmar,


    nein, allein bist du da wirklich nicht, obwohl ich sagen muss, du hast es schon sehr weit getrieben ...


    Viel weiter geht es da wirklich nicht mehr, Tausch des Tonarms (audiomods), der Zarge, dann verbunden mit der Frage, wie lange ist ein Rega noch ein Rega.


    Ich wäre an etwas mehr Informationen vor allem zu deinen letzten Upgrades sehr interessiert. Insbesondere der Ausbau des Motors interessiert mich. Wie hast du die Motorbasis aufgestellt? Steht sie direkt auf der Schieferplatte oder ist sie zusätzlich entkoppelt? Ich frage, weil sich meine Versuche einer direkten Verbindung zwischen Plattenspielerstellfläche und Motor (ohne Ausbau) als kontraproduktiv herausgestellt haben. Die Motorgeräusche wurden über die Füße wieder ins Chassis eingekoppelt, lauter als zuvor. Wie sind deine Erfahrungen?


    Auch deine Höreindrücke von den Bracings wären interessant, da habe ich nämlich neben positiven auch einige negative zu den Lim-Bracings gelesen, in denen von einem "verwischtem" Klangbild berichtet wurde. Das Material der Bracings scheint nicht ganz unwichtig zu sein.


    Beste Grüße
    Christian

    Die Zweiteilung bietet einen möglichst großen Abstand zur
    Achse.

    Diesen Abstand benutzte ich in meiner Konstruktion als
    Dämpfung und nehme dafür gerne die Nachteile des umständlicheren Ausrichtens in
    Kauf.


    Hi Patrick,


    dank' dir für die Erklärung, das mit dem Besen ist gut, trifft in etwa mein Niveau. Zu dem Zitat: Habe in anderem Zusammenhang das Beispiel des Seiltänzers dazu gelesen, der eine Balancierstange benutzt. Ist das eine zutreffende Analogie zur angestrebten Dämpfung? Falls nein, fällt dir dazu noch ein "Besenbeispiel" ein, damit ich es schnalle?


    Ansonsten bringt die Konzentrikerfraktion gerne das Argument vor, der Tonarm müsse gerade schnell jeder Auslenkung durch die Rillen folgen können, Trägheit sei gerade das, was nicht gewollt sei. Klingt irgendwie auch nicht unplausibel. Was sagen "wir" denen jetzt?


    Gruß
    Christian

    Hallo Patrick,


    der DIY-Ansatz ist bei dir ja wirklich ausgeprägt, schön, wenn man das nötige Know How dazu hat!


    Dein Gegengewicht erinnert mich etwas, also ganz entfernt ... nun, so eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Groovetracer Gewicht ist schwer zu leugnen. Da es auch bei der Frage des Gegengewichts natürlich - wie überall im Hifi-Bereich - heiße Diskussionen über Konzentrizität oder Exzentrizität, Sinn und Unsinn gibt, ich diese Diskussion aber nie wirklich verstanden habe, frage ich einfach mal dich: Warum setzt du auf ein exzentrisches und geteiltes Gewicht? Dann wüsste ich nämlich zugleich auch, warum ich darauf setze bzw. müsste mich nicht immer auf Ästhetik hinausreden oder darauf, dass ich einfach das schwere Gewicht brauche.


    Vielen Dank, auch für die Antwort zum Motor, Gruß
    Christian

    Hallo zusammen,


    zu den Schrauben: So von Herrn Grasse geliefert, insofern gibt es auch keine Probleme, diese in den Systemkörper einzuschrauben, sondern sie durch die Langlöcher zu kriegen. Zumindest der Lack des RB 700 ist da im Weg. Warum es die M3 sind? Hängt glaube ich mit den Befestigungsmöglichkeiten bei anderen Spielern zusammen, kann ich aber nicht wirklich beantworten.


    Zur Frage der Fertigungsqualität: Herr Grasse schrieb mir, dass er die Bor-Nadelträger mit aufgebrachtem nude Shibata-Diamanten direkt von einem Hersteller bezieht. Insofern ist mit der gleich (guten/schlechten) Qualität wie auch bei "fertigen" Tonabnehmern zu rechnen. Die Qualitätskontrolle ist allerdings sicherlich eine höhere, da Herr Grasse bestimmt keinen falsch aufgebrachten Diamanten verkaufen, sondern reklamieren würde. Neben dem Graphitgehäuse sollte diese Maßnahme auch nicht zu gering bewertet werden, da sie die bewegte Masse deutlich verringern dürfte.


    Zur Auflagekraft: Das 103 im Originalgehäuse und mit Shibataschliff habe ich ebenfalls mit 2,0 g betrieben. Ich hatte es damals zunächst auch auf 2,5 g eingestellt, dann aber Herrn Schürholz gefragt, der mir antwortete, das System könnte auch mit 2,0 g betrieben werden. Klanglich konnte ich keine Nachteile feststellen. Vielleicht probiere ich es aber demnächst mit einer höheren VTF aus. Die Auswirkungen des veränderten Nadelträgers auf die Compliance kann ich nicht beurteilen.


    Zur generellen Frage des Sinnes eines Umbaus: Für mich hat sich diese Frage durch die Erfahrung mit dem Umbau eindeutig geklärt. Die Frage ist höchstens, ob einem die Verbesserung das Geld wert ist.


    Beste Grüße
    Christian

    Werte Stripper oder Verhüller,




    vielen Dank für eure Berichte. Zur Frage hier mein Erfahrungsbericht zum DL 103.




    Dieses Wochenende habe ich das DL 103 von Techneaudio im Graphitgehäuse mit Bor-Nadelträger und nude Shibata-Diamanten in meinen RB 700 eingebaut. Herr Grasse (techneaudio) preist das System folgendermaßen an: "Das so getunte System greift nach den Sternen in einer Region weit über der 1.000 EUR Klasse." Um es gleich zu sagen, ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Meine Erfahrung mit Tonabnehmern ist sehr beschränkt, mehr als ein Dutzend verschiedene habe ich wohl nicht gehört, besessen nur vier. Ich beschränke mich darum hier ganz auf einen Vergleich zwischen den Denonsystemen DL 304 und 103, wobei, wenn ich vom 103 spreche, immer ein von Herrn Schürholz mit Shibata retipptes gemeint ist. Das originale 103 habe ich nie gehört! Bevor ich auf das Graphit-103 zu sprechen komme, fange ich bei der Vorgeschichte und dem Vergleich von 103 und 304 an.




    Das 103 habe ich von Herrn Schürholz erworben, als ich bei einem Unfall mein 304, wie sich dann später herausstellte, irreparabel zerstörte. Das 103 war als Ersatz gedacht, ich habe dann später wieder ein neues 304 günstig erwerben können. Meine Höreindrücke aus dem zeitversetzten Vergleich lassen sich so zusammenfassen:




    DL 304: Ein sehr gutes System, das eine große Bühne abbildet, die Instrumente werden räumlich gestaffelt abgebildet und lassen sich sehr gut einzeln fokussieren, es löst über den gesamten Frequenzbereich gut auf.




    Als dann das 103 kam, fiel mir folgendes auf: Die Bühne ist kleiner, es bietet eine andere Perspektive auf die Musik. Ich fühlte mich weiter zurückgesetzt, die Musik wurde stärker als Ganzes präsentiert, ohne dabei jedoch weniger ergreifend zu sein. Im Gegenteil, die Musik schien an Rhythmik zuzulegen, rhythmusbetonte Musik machte einfach sehr großen Spaß. Der gängigen Eigenschaftszuschreibung als "Rocker" machte das System alle Ehre. Doch nicht nur bei Rock und Pop hatte das 103 seine Stärken, auch Klassik, die ich weniger häufig höre, hat mir damit gut gefallen. Hier fand ich das 103 sogar insgesamt besser als das 304, eben weil es ein Orchester besser als Ganzes präsentierte, während beim 304 das Musizieren stärker in seine Bestandteile zerlegt wurde. Die Höhendarstellung fand ich vergleichbar dem 304, im Bass war ich mir nicht so sicher. Vermisst habe ich das 304 dagegen beim Jazz. Ich höre eher kleinere Combos, weniger Big Band. Dabei werden Soli mit dem 304 klarer herausgestellt, die Transparenz ist besser.




    Als dann das neue 304 kam, war mein erster Eindruck, dass die Basswiedergabe mit dem 304 deutlich besser ist: Der Bass geht tiefer und ist dennoch sehr präzise. Mit Ausnahme von Klassik gab es nur eine Ausnahme, wo ich das 103 vermisste - meine LPs von Tame Impala haben mir mit dem 103 klar besser gefallen.




    Zusammengefasst:
    103: eher ganzheitliche Darstellung, kleinere Bühne, nicht so ausgeprägt räumlich, sehr rhythmusbetonend, bei der richtigen Musik mitreißend, im Bass deutlich schwächer; besonders gut für: Rock, Reggae, Klassik, weniger gut (als das 304) für Jazz, elektronische Musik, Dub, ruhigere Musik




    304: detaillierter Darstellung, größere Bühne, räumlich klar, ebenfalls mit Mitreißerqualitäten, aber nicht ganz so ausgeprägt, Bassstark; besonders gut für: eigentlich alles, mit Abstrichen allerdings für Klassik




    Beides sind deutlich unterschiedlich klingende Systeme, beide gut, das 304 halte ich insgesamt aber für deutlich besser.




    Nun zum Vergleich das 103 mit Graphitbody von Techneaudio. Angemerkt sei dabei, dass das 103 im Origianlgehäuse mit Shibatanadel unter noch anderen Voraussetzungen betrieben wurde, nämlich nicht am Groovetracer Gegengewicht und nicht mit dem Subteller der gleichen Firma. An dieser Stelle ist der Vergleich etwas schief. (Randbemerkung: beim 304 hat sich durch das Groovetracer Gegengewicht keine Verbesserung oder Verschlechterung bemerkbar gemacht.)




    Hier zunächst ein paar Daten:




    Gehäuse: Graphit mit Beschichtung
    Generator ist eingeklebt
    Gewicht: ca. 13 g inklusive Schrauben
    Gesamthöhe: 15 mm + 1,5 mm: 16,5 mm
    Bornadelträger, Durchmesser: 0,28 mm
    Diamant: original nude mit Shibata-Schliff




    bei mir am RB 700:
    Auflagekraft: 2 g - schafft damit, gerade so, die Abtastung des dritten Bands des Abtasttests auf der Hifi-News-Lp (300 Hz +16 dB).
    Tonarmresonanz lateral: ca. 10 Hz
    Tonarmresonanz vertikal: ca. 11 Hz
    Gegengewicht: Groovetracer mit 150 g, bei dynamischer Auflagekrafteinstellung (original Rega) noch ca. 1 mm Spiel zum Schaftende
    Ohne VTA-Korrektur, mit etwas dünnerer Auflage als die original Regafilzmatte (ca. 1,5 mm)
    Azimuttest auf der Hifi-News: sehr leises Restsignal, ähnlich wie beim 304, die Angaben zur Kanalgleichheit (BDA v. Original 103) habe ich (noch) nicht




    Ein paar Bilder:
















    Der Einbau war nicht ganz einfach, weil die M3-Schrauben etwas zu dick waren, sie ließen sich zwar ins Langloch eindrehen, aber nicht verschieben und hatten zum Verdrehen nur ganz wenig Spiel. Man muss also schon vorher ziemlich genau wissen, wo das System später genau sitzen soll, sprich, den richtigen Überhang herstellen. Wenn die Schrauben dann parallel eingedreht werden, ergibt sich allerdings die richtige Kröpfung fast automatisch. Ich habe zwei Versuche gebraucht. Das Justieren des Systems nicht nach der Tonarmgeometrie, also etwa nach Baerwald, dürfte dagegen sehr schwierig werden. Herr Grasse hat inzwischen wohl eine Lösung für dieses Problem gefunden.




    Da das System keinen Nadelschutz hat, war ich heilfroh, als es endlich eingebaut war.Mein erster Höreindruck war: das klingt nicht nach dem 103, sondern nach dem 304. Die Bühne war groß, die Instrumente sehr schön freigestellt. Das hat mich zunächst fast etwas enttäuscht, da ich dem ganzheitlichen Charakter des 103 durchaus etwas abgewinnen kann. Dann aber hat mich der Neuling gleich begeistert. Die Hochtonwiedergabe ist noch besser als beim 103 oder 304. Dem Titansystem von Techneaudio hat Stereoplay beim Test ja eine deutliche Höhenbetonung attestiert. Das gilt sicherlich auch für das Graphitsystem. Es stimmt aber bei mir ebenfalls, was die Stereoplay zum Titansystem schreibt, dass das nie ins Nervöse kippt und nervig wird. Das System löst sehr gut auf, dabei sind die Abtastgeräusche niedriger, wie ich mit "lauten" Platten getestet habe. Schärfere Sibilanten bei kritischen Aufnahmen verschwinden nicht, werden aber stärker aufgelöst, so dass sie weniger stark zischeln und natürlicher erscheinen. Die Wiedergabe ist sehr klar, eine solche Klarheit kannt ich bisher nicht. Zugleich werden Impulse mit einer perlenden Leichtigkeit wiedergegeben, in diesem Bereich schlägt eine Charaktereigenschaft des 103 klar durch, allerdings noch gesteigert. Auch die Eigenschaft mitzureißen ist geblieben. Tonal klingt das Graphitsystem etwas anders als das 304, ich kann das leider nicht in Worte fassen, finde auch nicht, dass es besser oder schlechter wäre.




    Wie steht es nun mit der Basswiedergabe? Nachdem ich beim Album "Third" von Portishead den Verdacht hatte, dass die Basswiedergabe ähnlich wie beim 103 schwächelt, habe ich die Maxi "Waterpumpee" von Seeed aufgelegt, ihre allererste und, so muss ich finden, beste Veröffentlichung. Mit solchem Druck habe ich den Track mit dem 304 nie gehört. Dabei ist der Bass sehr präzise und klingt gar nicht wummerig. Spätestens beim Herumgehen im Zimmer wird aber klar, dass der Tiefbass eindeutig zugenommen hat.




    Ich habe inzwischen alle fast Genres getestet (außer Hip Hop: nicht geschafft, und Schlager: aus Prinzip nicht), und muss sagen, das Graphit-103 überzeugt mich überall. Die Musik wird ganzheitlich und doch detailliert präsentiert, es liegt an einem selbst, worauf man fokussieren möchte. Für mich vereinen sich die positiven Eigenschaften von 103 und 304, während die Schwächen auf der Strecke bleiben. Von daher könnte das Graphit-System auch den Namen "Denon DL 407" tragen.




    Wie sieht es nun im Preis-Leistungsverhältnis aus? Da das 304 zunehmend kaum noch unter 600 Euro gehandelt wird, beträgt die Differenz zum Graphit-103-Umbau noch 100 Euro. Wer nicht ausschließlich Jazz hört, dem würde ich die Mehrinvestition empfehlen. Zumindest wenn ein 103 vorhanden oder günstig zu bekommen ist. Das ist allerdings immer noch viel Geld, daher spricht wenig dagegen, sich ein 103 (neu oder gebraucht) zu besorgen, zu hören, daneben zu sparen und irgendwann später upzugraden. Wie sich das Graphitsystem hingegen im Vergleich zu anderen hochwertigen Systemen schlägt, dazu kann ich nichts sagen, das müssen andere machen.




    edit: Es ist natürlich zu beachten, dass ein schweres Gegengewicht benötigt wird. Das normale Regagewicht kann das System nicht ausbalancieren! Insofern relativiert sich meine Angabe zum Preisleistungsverhältnis.




    Hinweis: Ich kenne keine anderen 103-Derivate, über die ebenfalls viel Gutes zu hören ist. Ich kann zum Vergleich nichts sagen, vielleicht gibt es da bessere und billigere Möglichkeiten. Es geht mir nicht um Werbung, sondern um Erfahrungsaustausch (und meine Erfahrungen sind bisher nun mal - zum Glück! - sehr positiv). Es seien daher aber auch nicht die Nachteile des Graphitgehäuses verschwiegen:




    Graphit ist ein sprödes Material, unter Druck kann es zum Abplatzen von Teilen oder schlimmstenfalls zum völligen Zerspringen kommen. Das kann mit einem Metall- oder Holzgehäuse nicht passieren. Ich würde deshalb (und auch, weil ich nicht wüsste, warum) nicht versuchen, den Einbau rückgängig zu machen. Es gibt weiterhin keinen Nadelschutz. Das Unfallrisiko nimmt mit dem "DL 407" eindeutig zu. Und wie schnell so etwas passieren kann, weiß ich leider aus eigener Erfahrung nur zu gut.




    Ein Wort noch zum Service von Herrn Grasse: Der ist nach meinen Erfahrungen wirklich sehr gut.




    Beste Grüße
    Christian