Posts by Knuffi

    Moin Leute,


    Thomas Mayer (vinylsavor) hat dafür die 6HS5 genutzt.

    Triode mit µ = 300.

    Braucht halt nur "etwas" mehr Spannung an der Anode.

    Das meinte ich mit "Ausnahmen bestätigen die Regel".


    Gruß,

    Frank

    Moin moin,


    6JD5, Beam-Triode, µ = 300

    Braucht nur "etwas" Spannung.

    Die ca. 1000V für die 211 mit einem Spannungsvervielfacher auf 2000V schrauben (man braucht ja nur ein paar mA) und man hat die benötigte Verstärkung auch mit normalen Anodenwiderstand.

    Da sollten aber mehrere Anodenwiderstände wegen der Spannungsfestigkeit in Reihe geschaltet werden.


    Gruß,

    Frank

    Moin moin,


    Halbleiter einfach parallel zu schalten kann in die Hose gehen.

    Als Beispiel die von Björn verwendeten B220A-Schottkydioden.

    Dioden haben eine Durchlassspannung, hier lautet die Bezeichnung dazu VFM.

    VFM ist aber nicht konstant und schwankt auch zwischen einzelnen Dioden (wenn auch gering), Dioden aus einer Fertigungscharge sollten aber dich beisammen liegen.

    Die 300B benötigt 1,2A Heizstrom, macht die Diode mit ihren 2A.

    Im Einschaltmoment zieht die Röhre aber bedeutend mehr.

    Wieviel ist vom ohmschen Widerstand der Heizwicklung und einiges mehr abhängig.

    Die Diode kann kurzzeitig 50A ab (für 8,3ms)


    Mhm, könnte für eine Diode recht knapp werden.

    Schaltet man zwei Dioden parallel und die eine hat VFM = 0,49V und die andere VFM = 0,51V, so übernimmt Diode 1 die volle Last.

    VFM ist aber nicht konstant sondern auch vom Strom abhängig.

    Laut Datenblatt beträgt er bei der B220A bei 0,1A ca. 0,27V, bei 1A ca. 0,38V und bei 2A etwas über 0,4V.

    Selbst mit einer Seriensteuung sollte diese Verhalten ausreichend sein um die (Einschalt-) Last auf mehrere Dioden zu verteilen.

    Dazu kommen noch die ohmschen Widerstände der Leiterbahnen. Wenn auch gering, sind sie vorhanden.

    Die Lastaufteilung muss auch nur soweit funktionieren um eine einzelne Diode im Einschaltmoment nicht zu überlasten.

    Eine gleichmäßige Verteilung ist hier nicht nötig.


    Ich hätte da auch wenig Bedenken einfach ein paar dieser Dioden parallel zu schalten.

    Gerade auch wenn ich sie rumliegen habe.


    Für andere Lastaufteilungsszenarien sollte aber genau überlegt werden was man da macht.


    Gruß,

    Frank


    P.S.: VFM ist umso geringer, je wärmer die Diode ist. Wenn es um ein paar mV ankommt würde ich sie sogar so bemessen, dass sie im Betrieb recht warm wird.

    Temperaturen bis 100°C sind kein Problem für die Dioden. Aber Achtung, darüber kann diese Diode nur noch einen geringeren Strom ab.

    Die Diode hat einen Wärmewiderstand von 25k/W an die Umgebung. Wird also pro Watt Verlust um 25°C wärmer.

    Dazu noch einen Wärmewiderstand von 20K/W zur Leiterbahn. Das ignoriere ich jetzt mal.

    Bei UFM = 0,5V und 2A macht das 1W Verluste also 25°C wärmer wenn nur die Verluste an die Umgebung abgegeben werden.

    Na, da sollte man immer weit unter den 100°C bleiben.

    Auf besondere oder zusätzliche Kühlung kann man hier verzichten.

    Moin Leute,


    es gibt da einen Unterschied.

    "Fälsche" ich ein Produkt, wo ein Patent, Musterschutz, Copyright oder sonstiges drauf besteht oder "fälsche" ich ein Bauteil, Gerät oder ähnliches, welches dann schlechtere Eigenschaften hat.


    Erstes sagt nicht aus, dass es schlechter ist, kann unter Umständen sogar besser sein.

    Hier wird der geschädigt, der einen Schutz auf das Produkt hat.


    Zweites ist natürlich übel für den Anwender.


    Häufig ist zu lesen, dass beides in China stärker vorkommt als in anderen Staaten.


    Das sagt aber nicht automatisch aus, dass alles was ausChina kommt Schrott ist.


    Gruß,

    Frank


    P.S.: Ich bin z.B. mit den 2SK170 auf die Schnauze gefallen. Von 3 verschiedenen Quellen (auch namhafte Quellen) habe ich Transistoren bekommen, die weder halbwegs die Datenblattangaben einhalten noch halbwegs rauscharm waren.

    Hallo Matthias,


    mir war nicht bewusst, dass ein NTC so niederohmig werden kann.

    Habe mich da jetzt ein bisschen in Materie eingelesen.

    Und Du hast vollkommen Recht.

    Man muss also nur den von Dir genannten NTC zwischen Schaltnetzteil und Röhre setzen.

    Ggf. noch ein C-L-C-Filter.


    Ist auch kostengünstiger als meine vorgeschlagene Lösung.


    12,66€ Schaltnetzteil

    1,06€ NTC

    Zusammen 13,72€


    Gruß,

    Frank

    Moin moin,


    Wechselspannungsheizung, optimal symmetriert, minimiert das 50Hz-Brummen auf nicht mehr hörbare Werte.

    Im Betrieb wird aber das Eingangsignal von der Wechselspannung mit moduliert.

    Auch hier besteht das Problem mit dem Einschaltstrom.

    Entweder "hochohmigen" Netztrafo oder zusätzlicher Widerstand.


    Gleichspannungsheizung wäre hier besser (wenn man schon das Optimum aus der Röhre rausholen will).

    Lösung 1 -> Heiztrafo mit Gleichrichtung und Siebung.

    3,25A Heizstrom (Gleichstrom) verlangt einen mindestens 4,6A-Heiztrafo

    Normale Siliziumgleichrichter liegen bei ca. 1V (pro Diode), beim Brückengleichrichter liegen 2 Stück in Reihe.

    Auch Brückengleichrichter dürfen nur mit einer maximalen Kapazität belastet werden (Datenblatt des Gleichrichters studieren).

    Als Siebung kann man eine C-R-C- oder C-L-C-Siebung einsetzen.

    (ACHTUNG - 3,25A im Betrieb, viel höher im Einschaltmoment)

    Einschaltstrombegrenzung: Im Einschaltmoment könnten bis zu ca. 23A fließen (Kaltwiderstand mit 1/7tel angenommen), entspricht 0,44 Ohm Kaltwiderstand der Heizwendel.

    Was sind röhrenschonende Werte für den Kaltstartstrom? -> Unbekannt


    Rechne ich mal ein Beispiel durch, ich nehme C-R-C-Siebung mit 1 Ohm.

    An den 1 Ohm fallen im Betrieb 3,25V ab (macht 10,56W!), Die Heizung muss also 13,25V liefern

    Im Einschaltmoment liegen also die 1 Ohm des Widerstandes und die 0,44 Ohm der Heizwendel in Reihe, macht 1,44 Ohm.

    Im Einschaltmoment fließen dann I = U : R, I = 13,25V : 1,44 Ohm, I = 9,2A.

    Man könnte jetzt einen Trafo mit hohen Innenwiderstand nutzen. -> Wer fertigt das auf Wunsch an? Kosten?

    Man kann auch einen NTC nutzen. Die schon oben angegebenen Typen könne maximal 3,3W Verlustleistung ab. Kommen also für die 211 nicht in Betracht.

    Restbrumm mit C-R-C-Siebung 10.000µF-1 Ohm-10.000µF liegt bei ca. 300mV (Spitze-Spitze-Spannung)


    Jetzt komme ich nochmal auf das Schaltnetzteil zurück.

    Problematik ist hier auch der Einschaltstrom.

    Jo würde gerne das Schaltnetzteil von Polin nehmen. Liefert 12V/6A und ist recht günstig, dazu recht kleine Bauform.

    Ripple + Noise liegt bei maximal 120mV (Spitze-Spitze-Spannung)

    Kann man mit einem C-L-C-Filter noch weit verbessern.


    Für die Einschaltstromproblematik nutze ich eine Konstantstromquelle (kann man auch für die Trafo-Lösung nutzen)


    Als Regler nutze ich dazu den LT1083 (7A-Regler mit maximal 60W Verlustleistung)

    Der LT1083 muss auf einer Kühlfläche befestigt werden. Im Betrieb fallen zwar nur maximal 3,75W ab, kurzzeitig im Einschaltmoment aber knapp 40W.

    Eine dicke Gehäusewand sollten ausreichend sein.

    Über R1 wird der maximale Ausgangsstrom eingestellt, ich habe jetzt 4A genommen.

    R1 berechnet sich aus 1,25V : 4A = 0,3125 Ohm

    Na, die 4A sind ein nicht fester Wert, man kann auch 0,27 Ohm für R1 nehmen, macht dann ca. 4,6A.

    Es fallen im Betrieb 0,8775V am Widerstand ab, macht 2,85W

    Im Einschaltmoment fallen 1,25V bei 4,6A ab, macht 5,75W

    Da das aber nur kurzzeitig ist, könnte man einen 5W-Widerstand nehmen (im Betrieb sind es ja nur 2,85W). So ein Widerstand ist einfach erhältlich.

    Maximal 10V fallen im Einschaltmoment am Regler ab, macht bei 4,6A weniger als 60W -> Grenzwerte des Reglers eingehalten.


    Die Spannung des Schaltnetzteil kann man zwischen 10,2V und 13,8V regeln.

    Die Röhre braucht 10V, ca. 1,1V fallen bei 4,6A am LT1083 ab, 1,25V am Widerstand, macht zusammen 12,35V -> liefert das Schaltnetzteil.

    Man kann auch später einen Feinabgleich im Betrieb durchführen.


    Kostenaufstellung

    12,66€ Schaltnetzteil

    7,99€ LT1083 (Ebay, deutscher Händler)

    2,5€ Lastwiderstand 0,27 Ohm, mindestens 7W (eBay -> 2 Stück für 4,5€)

    Zusammen 23,15€


    Mögliche Rückstörungen in das 230V-Netz kann man mit einer vorgeschalteten Drossel minimieren.

    Der Ripple aus dem Netzteil kann man mit einer C-L-C-Siebung minimieren. Eine Siebung ist aber auch bei der klassischen Netztrafolösung erforderlich.


    Gruß,

    Frank

    Hallo Jo,


    mhm, ein nicht so triviales Problem.

    Dem Thema habe ich mich auch schon zugewandt.


    Betrachte ich jetzt mal die klassische Lösung -> Heizung mit Wechselspannung aus einem Trafo.

    Und dabei die Problematik -> Den Einschaltvorgang bzw. die Anheizphase.


    Bei kalten Heizfaden kann dieser 1/5tel bis 1/10tel des Heißwiderstandes haben.

    Der Heißwiderstand beträgt 10V : 3,25A = ca. 3 Ohm (P = U * I, P = 10V * 3,25A, P = 32,5W).

    Jetzt nehme ich mal an, dass die Heizwicklung des Trafos einen Widerstand von 0,3 Ohm hat (geschätze Werte, habe nichts um das in der Praxis zu messen), sollten über den Daumen gepeilt aber praxisnahen Werten entsprechen, macht dann auch "nur" 1V Spannungsabfall auf der Heizwicklung.

    Jetzt nehme ich mal einen Kaltwiderstand des Heizfadens von 1/5tel an, macht 0,6 Ohm.

    Im Einschaltmoment (und Kern geht nicht in die Sättigung) würde ein Strom von 12,2A fließen.

    Macht im Einschaltmoment P = I² * R, P = 12,2A² * 0,6 Ohm, P = 89W

    In dem Fall bekommt der Heizfaden "nur" ca. die 3fache Leistung wie im Betrieb.


    So, jetzt zurück zum Schaltnetzteil.

    Ich gehe davon aus, dass bei dem Schaltnetzteil die Strombegrenzung zuschlägt.

    Man kann jetzt ein größeres Schaltnetzteil bzw. leistungsstärkeres Schaltnetzteil nehmen.

    Welchen Kurzschlussstrom kann das Schaltnetzteil dann liefern?

    Und welche Leistung fällt dann im Einschaltmoment am Heizfaden ab?

    Wie verkraftet der Heizfaden diese (wenn auch kurzzeitige) Überlast bzw. wie viele Einschaltvorgänge?


    In der klassischen Röhrentechnik konnte man diese Problematik unter anderem minimieren, indem man die Heizwicklung nach ganz außen legte (hoher ohmscher Widerstand) und den Kern so dimensionieren, dass er an der Last in die Sättigung geht. Damit kann man ohne großen Aufwand den Einschaltstrom begrenzen und sogar Geld dabei sparen (knapper Kern).


    Da mir keine Zahlen vorliegen wie häufig die Heizwicklung einer Röhre im Einschaltmoment an neuen (niederohmigen) Trafos und Schaltnetzteilen durchbrennt, kann ich da leider nichts belastbares zu äußern. Ich hätte da aber ein mulmiges Gefühl, gerade bei nicht besonders günstige Röhren.

    Ich würde das Schaltnetzteil auseinander nehmen, die Schaltung mit der Regelung analysieren und eine Strombegrenzung bzw. Softstart über Stromsensor nachrüsten.


    Gruß,

    Frank

    Hallo Frank,

    die Leistung ist die Wahrheit, nicht die Spannung. Denn die Leistung, Strom x Spannung, wird im Lautsprecher in Schalldruck umgesetzt. Genauer: eigentlich nur der Strom, aber damit der fließen kann, muss eine Spannung angelegt werden. Ein Verstärker mit reiner Stromquellencharakteristik wäre also völlig ok, aber das ist ein anderes und ziemlich komplexes Thema. U.a. auch, weil ein Großteil der Lautsprecher für Verstärker mit (sehr)niedrigem Innenwiderstand konzipiert sind.

    mhm, so ganz stimme ich der Beschreibung nicht zu.

    Nehme ich einen normalen Lautsprecher mit 8 Ohm, so hat er bei seiner Resonanzfrequenz z.B. 40 Ohm.

    Und laut meiner Info sind heutige Lautsprecher so abgestimmt, dass ein relativ gleichmäßiger Pegel rauskommt wenn ein konstanter Spannungspegel anliegt.

    Bei 40 Ohm benötigt der Lautsprecher weniger Leistung (P = U² : R) als bei 8 Ohm um den gleichen Pegel abzustrahlen.


    Gruß,

    Frank

    Moin moin,

    "extrem Verbastelt..."


    Soso...dann hast du noch keine wirklichen Granaten von angeblichen Fachleuten gesehen.

    Perfekt ist das hier nicht, aber von verbastelt kann nun nicht die Rede sein.

    na, wenn der Sicherungshalter der Kaltgerätebuchse überbrückt ist ... .


    Gruß,

    Frank

    Moin Chris,


    Du denkst da ein bisschen kurzsichtig.

    Bedenke, da werden Geräte wie CD-Player, Tuner usw. angeschlossen.

    Im Regelfall ist in diesen Geräten die Masse nicht Kanal-getrennt geführt.

    Es wird also spätestens dort die Masse miteinander verbunden.

    Und jetzt stellt sich die Frage was schlimmer ist? Eine große Masseschleife oder zwei kleine?

    Kommen jetzt noch Geräte der Schutzklasse 1 mit ins Spiel, wo der Schutzleiter mit der Gerätemasse verbunden ist, gibt es noch größere Masseschleifen über den Schutzleiter des Stromnetzes.


    Wenn Du schon auf getrennte Masse achtest, sollte in dem Fall auch die Masse mitgeschaltet werden.

    Also bei allen nicht genutzten Eingängen wird auch die Masse trennen. So verkleinert man das mögliche Problem von Masseschleifen.


    Gruß,

    Frank

    Hallo Peter,


    welcher Wechselspannung soll der Regler hinterher jagen?

    Das Musiksignal liegt gleichzeitig an beiden Polen der Heizung, für den Regler ist sie im Grunde genommen nicht vorhanden.


    monachino

    Probier erst mal die Wechselspannungsheizung aus.


    Wenn es brummt, kannst Du ja noch auf DC-Heizung umrüsten.


    Kann der originalke Trafo die ca. 1,5fache Strommenge liefern?

    Wenn ja, kannst Du mit normaler Gleichrichtung und dicken Kondensatoren testen.

    Die Gleichrichterdioden sollten aber Schottkydioden mit Uf = 0,5V bei Nennstrom sein.

    Sonst ist der Spannungsabfall an den Gleichrichterdioden zu hoch.


    Den zusätzlichen Trafo kannst Du immer noch einbauen.

    Und dann kannst Du z.B. auch Dreibeinregler nehmen.


    Gruß,

    Frank

    Hallo Heinrich,


    es kommt darauf an ... .

    Hast Du z.B. extrem wirkungsgradstarke Boxen, so kann immer ein leichtes Brummen wahrnehmbar sein.
    Ein weiterer Effekt ist, dass die Wechselstromheizung zugleich das Eingangssignal moduliert.

    Auch das kann, muss aber nicht, wahrnehmbar sein.

    Es kommt darauf an, dass es Dir gefällt.


    Solltest Du evtl. doch auf DC-Heizung umrüsten wollen, kann der Trafo genug Strom liefern?

    Für Gleichspannungsheizung muss der Trafo ca. den 1,5fachen Strom liefern.

    Kann er das?

    Wenn ja, kann die fehlende Spannung mit ein paar außen aufgebrachte zusätzliche Wicklungen erhöht werden.


    Gruß,

    Frank

    Hallo Bernie,

    SNT induzieren auch immer hochfrequente Störungen in das Gerät.

    das muss nicht sein.

    Ich habe mal die kleinen Schaltwandler für ausprobiert (10 Stück für 6,36€).

    https://www.ebay.de/itm/10x-LM…75113f:g:pjoAAOSwaCVcked3

    Hatte gerade keinen passenden Heiztrafo zur Hand.


    Noch ein kleines L-C-Filter dahinter und auf meinem RTX6001 (Empfindlichkeit -120dB) war absolut nichts von der Schaltfrequenz oder Oberwellen zu sehen.


    Also auch ein Schaltnetzteil kann man ohne Probleme ruhig bekommen.

    Nimmt man ein Schaltnetzteil wahr, dann wurde am falschen Ende gespart.


    Gruß,

    Frank

    Moin moin,

    für Röhren ist der Einschaltvorgang , ähnlich wie bei Glühbirnen , erhöhter Stress. Das liegt daran das der Heizfaden im kalten Zustand einen deutlich geringeren Widerstand hat als im Betriebswarmen und somit im Einschaltmoment ein wesentlich höherrer Strom fliesst. Bei Wechselstromheizung direkt aus einem Trafo wird der Strom uA durch den Innenwiderstand des Trafos begrenzt.

    Benutze ich einen Spannungsregler (oder ein SNT) versucht dieser unter allen Umständen die Spannung aufrecht zu halten und der Einschaltstrom wird noch höher

    so verallgemeinert möchte ich das nicht stehen lassen.

    "Alte" Netztrafos waren im Regelfall knapp an Kannte kalkuliert. Spart Geld bei der Produktion.

    Zweiter Vorteil, der knapp kalkulierte Kern geht im Einschaltmoment voll in die Sättigung, überträgt nicht mehr die volle Leistung und sorgt neben dem Gleichstromwiderstand für einer zusätzlichen Einschaltstrombegrenzung.

    Aktuell produzierte Trafos sind im Regelfall sehr großzügig dimensioniert. Da geht nichts mehr in die Sättigung.

    Zudem sind sie relativ niederohmig, gerade Ringkerntrafos.


    Ich habe das mal in der Praxis nachgespielt, "alter Trafo" und neuer (überdimensionierter) Ringkerntrafo heizen 2 Stück ECC88.

    Mit alten Trafo beträgt die Heizleistung im Einschaltmoment ca. 12W, mit meinen Ringkerntrafo komme ich da auf über 60W. (Genaue Rechnung würde jetzt den Rahmen sprengen)

    Also ist auch mit einem neueren niederohmigen Trafo eine Einschaltstrombegrenzung meiner Meinung nach sinnvoll.

    Und wenn es nur eine erhöhte Spannung ist, die mit einem Widerstand wieder vernichtet wird aber den Enschaltstrom für die Röhre begrenzt.


    Bei einem 3-Bein-Regler bekomme ich mit einem Kleinsignaltransistor und einem Widerstand eine Strombegrenzung hin. (Wenn die interne Strombegrenzung des 3-Bein-Reglers nicht passend ist) Kann sie sogar über den Widerstand anpassen. Ich begrenze den Einschaltstrom auf ca. den zweifachen Nennstrom (Betriebsstrom im warmen Zustand).

    Im Datenblatt des LM317 findet man so eine Schaltung, kann auf jeden 3-Beiner übertragen werden.

    http://pdf.datasheetcatalog.co…emiconductor/DS009063.PDF , Seite 10, Bild TL/H/9063-23 (R4 kann man weglassen)


    Bei Schaltnetzteilen nehme ich halt auch eine etwas höhere Spannnung und einen zusätzlichen Längswiderstand um auf die passende Spannung zu kommen.

    Der Widerstand begrenzt dann den Einschaltstrom.


    Man sollte aus meiner Sicht bei Netztrafo und Schaltnetzteil mit einem Widerstand den Einschaltstrom begrenzen. Beim 3-Bein-Regler hat man zusätzlich die Möglichkeit den Einschaltstrom anzupassen.


    Nicht nur die Röhre wird geschont, auch das Schaltnetzteil bzw. der Netztrafo.


    Viele Langlebe-Röhren verlangen maximal 5% Toleranz der Heizspannung.

    Netzspannung darf um +-10% schwanken.

    Das geht dann nur mit Regelung (Schaltnetzteil oder 3-Bein-Regler).


    Gruß,

    Frank

    Moin moin,


    TME führt Printtrafos mit 6V/16VA für gut 5€.

    bei den Preisen kann man sogar experimentieren ohne sich in ein finanzielles Fiasko zu stürzen.

    Das von mir aufgeführte Schaltnetzteil für 6,75€ ist von MeanWell:

    https://www.reichelt.de/schalt….html?&trstct=pol_0&nbc=1

    So schlecht dürfte das nicht sein.

    Und die 80mV Ripple (laut Datenblatt) solte man auch noch mit einem kleinen nachgeschalteten L-C-Filter ordentlich minimieren können.


    So über den Daumen gepeilt kann man mit 25€ das Schaltnetzteil, Wechselspannungsheizung und Gleichspannungsheizung mit Trafo, Gleichrichter und C-L-C-Glied ausprobieren.


    Gruß,

    Frank

    Moin moin,


    die 300B mit Wechselspannunsgheizung brummfrei zu bekommen ist schon eine recht sportliche Aufgabe.

    An wirkungsgradstarken Lautsprechern ist im Regelfall immer ein Brummen zu hören.

    Und schauen wir mal auf den Preis, knapp 7€ für ein Schaltnetzteil ... .

    Na, versuch mal dafür einen Trafo zu bekommen.

    Auch wenn es nicht "Old Style" ist hat es doch zwei Vorteile.

    Zudem ist die Heizspannung unabhängig von Schwankungen der Netzspannung.


    Gruß,

    Frank

    Hallo Thorsten,


    5V-Schaltnetzteil:

    https://www.reichelt.de/schalt….html?&trstct=pol_0&nbc=1

    3,3V-Schaltnetzteil:

    https://www.reichelt.de/schalt….html?&trstct=pol_0&nbc=1


    Meine Empfehlung ist auch zusätzlich einen kleinen Widerstand in die Heizung mit einzufügen.

    Die Heizung der Röhre hat im Einschaltmoment nur 1/5 bis 1/10 des Widerstandes vom "betriebswarmen" Wert.

    Schaltnetzteile regeln relativ schnell hoch und können somit die Heizung unnötig im Einschaltmoment mit kalter Heizung belasten (und auch das Schaltnetzteil wird kurzzeitig überlastet).

    Bei älteren Geräten wurde die Heizwicklung des Trafos so dimensioniert, dass deren ohmscher Widerstand von sich aus den Einschaltstrom begrenzt.


    Das 5V-Schaltnetzteil würde ich auf 5,5V hoch drehen und die 0,5V mit Widerstand "vernichten".

    Eine 300B zieht betriebswarm 1,2A, macht 6W. Im Einschaltmoment (nehmen wir mal 1/5 Widerstand im kalten Zustand an) wären das 6A, macht 30W.

    Mit dem zusätzlichen Widerstand 5,5V auf 5V würde das auf 4A begrenzt, macht 20W.


    Da hätte ich zwar auch noch ein leicht ungutes Gefühl im Magen


    Gruß,

    Frank