Posts by Maxi

    Hallo Max,


    für den Tod eines Kanals kommen natürlich u. U. mehrere Ursachen in Frage, einige wurden genannt. Material- und Verarbeitungsfehler, Überspannung, Korrosion, mechanische Wirkungen wie Sturz und Transportschäden. Zu letzterem zählt auch etwa ein etwas loser Anschlusspin. Etwas Rotation beim Anschließen, und ein straff gespannter Anschlussdraht ist ab. Frühe Clearaudios machten sowas gerne, deswegen gibt es die hauseigenen Anschluss-Steckerchen. Überspannung kann evtl. auch über den Phonoverstärker eingespeist werden (Offset). Die Stereo-Katastrophe ist nicht zwangsläufig - der eine Kanal bleibt gerade noch leben, der andere verkraftet es nicht.


    Hallo :meld:


    Scheinbar gibt es einige Möglichkeiten sich ein Defekt im TA einzufangen oder selbst beizubringen. Nun wollte ich es aber auch wissen, habe das 23R vom Body befreit um mit einem USB-Mikroskop ein Blick auf die Drähte zu werfen.


    Bei den Pinchen scheint die Welt noch in Ordnung zu sein
    [Blocked Image: http://fs2.directupload.net/images/141216/temp/4g6xrubd.jpg]


    Der Übergang vom Kunststoff zum Metall
    [Blocked Image: http://fs2.directupload.net/images/141216/temp/ywla5xwh.jpg]


    Just an dieser Stelle scheint der Draht unterbrochen ...
    [Blocked Image: http://fs2.directupload.net/images/141216/temp/3fv2wko3.jpg][Blocked Image: http://fs1.directupload.net/images/141216/temp/s8hvxwac.jpg][Blocked Image: http://fs2.directupload.net/images/141216/temp/nzyi2pce.jpg]


    Der Kleber scheint ausgehärtet und dann gebrochen zu sein.


    Was meint ihr zu den Bildern?




    Max

    Hi,


    als Nachtrag: so eine Art "Schnelltest" für die TA-Funktion ist, die Verdrahtung bei angeschlossenem Dreher reinzustöpseln (das System hängt locker am Draht), Verstärker in 10-Uhr-Stellung an und nun kurz aber herzhaft mit weichem Pinsel die Nadel "reinigen". Wenns in Stereo kracht, sind beide Kanäle da. Alles in aller Vorsicht, versteht sich. :whistling:


    Grüße,
    Reinhard



    Hallo Reinhard


    In Zukunft bleibt das E-Blitzdings einfach wech und es wird wieder Analog mit den Ohren gemessen :whistling:


    Aber um mal auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen.
    Wie habe ich mir ein Defekt eines TA durch Alterung vorzustellen? Ein ausgehärtetes Gummi und die damit verbundenen Klangeinbußen kann ich mir ja noch vorstellen, aber da hört es auch schon auf.



    Besten Gruß
    Max

    Servus


    Mal ne ganz andere Frage, wieso misst man sowas denn überhaupt, ohne den Tonabnehmer zuvor einmal eingebaut zu haben?
    Zuerst hören würde doch reichen.


    MFG Micha




    Servus Micha


    So mache ich das eigentlich auch immer, auch wenn es sich hier etwas anders liest. Nur in diesem Fall hat der Verkäufer mehrmals auf die lange Lagerzeit hingewiesen, und das er selber seine TA mit einem Blitzdings bei Verdacht auf einen Defekt durchmißt. Nun, dann mal kurz nachgemessen. Die Spielzeit sollte zwar nicht sehr lang gewesen sein, aber ein Funktionsgarantie wollte er dann nicht geben.
    Laut seinen Angaben hat der TA in den 1980ern Jahren noch Funktioniert, bzw. wurde dann das letzte mal benutzt ...


    Nun ist es natürlich naheliegend meine Messung als Ursprung des Defekts zu diagnostizieren. Was vorher alles damit gemacht wurde oder ob der TA schon mit einem "Schuß" hier eintraf weiß letztlich nur der Verkäufer.


    Defekt durch Alterung ist scheinbar auch ein Thema, wozu ich gerne noch mehr Infos bekommen würde.



    Demütigst
    Max


    Nachtrag: Der Diamant ist doch schon so weit runter das der Nadelträger fast an dem Vinyl anklopft

    Moin Max,


    die Drähte sind sehr dünn, die kann man beim Messen des Durchganges (Ohm - Meter) durchaus beschädigen.


    Viel Glück wünscht Winnie.



    Hallo


    Gemessen wurde natürlich am ungeöffneten TA an den Pins. Erst als dort kein Durchgang zu messen war wurde das Gehäuse entfernt und dort ein weiteres mal vorsichtig gemessen.


    Gruß
    Max

    Servus


    [Blocked Image: http://fs1.directupload.net/images/141210/2oxeuls3.jpg]
    Habe heute ein gebrauchtes 23R vom Erstbesitzer mit allen Unterlagen bekommen. Der Preis war, angesichts der zugesicherten geringen Spieldauer und Lagerzeit (ca. 20 Jahre im Schrank gelegen) Sensationell. Zumal der Verkäufer auch noch eine Rücknahme bei nicht gefallen anboten hat.


    Nachdem ich den TA ausgepackte, habe ich natürlich nachgemessen ob noch alles im Lot ist. Und "Dong" der linke Kanal hat kein Durchgang ;(
    Also ganz vorsichtig aufgeschraubt und nachgeschaut ob sich da nicht ein Kabel vom Pin gelöst hat ..., auch mit der großen Lupe war nichts zu entdecken. Scheinbar liegt der Fehler etwas tiefer im verborgenen.


    Hat jemand ein Idee dazu oder Erfahrungen wie dem 23R beizukommen ist? Der Diamant scheint wirklich in Ordnung zu sein, so das sich eventuell sogar ein Reparatur lohnen würde. Der Verkäufer hat mit den vollen Kaufpreis zurück überwiesen, und das 23R als Zugabe für die Vitrine oder so darf ich behalten. Weihnachtszeit ist die Zeit für Besonderes ... :merci:


    Bin um jeden Ratschlag dankbar!



    Besten Gruß
    Max


    Rechts
    [Blocked Image: http://fs1.directupload.net/images/141210/temp/dvuobjwa.jpg]


    Links
    [Blocked Image: http://fs1.directupload.net/images/141210/temp/5hkayy8m.jpg]

    Servus


    Der ORANGE AUDIO VOLT ist eingetroffen. Zu meiner größten Überraschung ist das Gerät primär im Phonozweig für MC-Tonabnehmer ausgelegt, und das teilweise in Röhren Technik. Das kannte ich bis Dato auch noch nicht. Ne kleine Story über die VOLT gibt es an anderer Stelle hier im Forum.



    Salute und vielen dank für die ganzen Tips von euch! :thumbsup:

    Moin-Moin


    In der kommenden Woche trudelt eine gebrauchte Vorstufe von ORANGE AUDIO bei mir ein. Es ist das Modell VOLT und arbeitet mit 2x ECC83 und 4x ECC82 (nicht verwechseln mit den verchromten Nachfolger!) Laut dem Händler hat das Gerät lediglich Phono MM das zu leise für mein MC System ist. Zur Zeit höre ich mit einem DENON DL103 im Alu Body, der auch erst mal bleiben wird. Nun habe ich ein MC-Pre von PIONEER entdeckt (100V) der mir schon gefällt und wunderbar zu mein YAMAHA PX-2 passen würde. Unabhängig vom VOLT VV suche ich eh schon länger ein MC-Übertrager aus den 80er Jahren.


    Kennt jemand den H-Z1 und was haltet ihr von diesem Gerät? :merci:

    Hallo


    Hier noch ein kleiner Nachschlag zur JH-50


    Hat jemand Erfahrung mit dem Vorverstärker PA50 von LECTRON machen können?



    Besten Gruß
    Max

    Der Fehler ist gefunden :meld:


    Es wurden 2 unterbrochene Leiterbahnen am Sockel der 6SJ7 für den linken Kanal als Übeltäter enttarnt.


    Das war einfach durch Sichtung kaum zu erkennen gewesen [mit meiner Sehstärke], so das die Messung zwischen Röhrenfassung und Leiterbahn letztlich die Lösung brachte.
    Den Schaden zu löten war auch großes Kino, da ich die Platine ja nicht komplett auslöten wollte und so mit sehr wenig Platz zurecht kommen mußte. Immerhin hat alles geklappt und die KLEENE läßt nach neuen Abgleich auf 320mV [Danke Uwe!] wieder ihre Muskeln spielen.


    Ich denke mal, das über die Jahre die mechanische Belastung beim Röhrenwechsel der Bruchstelle sehr zuträglich war. Ab jetzt wird also nur noch mit Engelsfinger die Glaskolben gewechselt. Versprochen!




    Besten Gruß an alle dir mir mit Ratschlag zur Seite standen.


    Dankeschön! :thumbsup:



    Max

    Hallo Uwe



    Die 6SJ7 & 6SN7 habe ich natürlich schon von Rechts nach Links getauscht und auch andere Modelle ausprobiert. Die Röhrensockel sind auch von allen Unrat befreit worden, so das es daran nicht liegt.


    Die Stahl-Version von der 6SJ7 war auch nicht so meins gewesen. Zu viel "Schwingung" hat die Röhre erzeugt.


    Ja. Das ist meine Lectron auf im Beitrag Nr. 6



    Sind die Kathodenwiderstände farblich Codiert oder ist der Wert aufgedruckt?



    Gruß
    Max


    P.S.
    Hast du zu diesem beschriebenen Effekt ein Idee?



    Habe eben noch die Gitterspannung Ug1 nachgemessen und dabei folgendes
    bemerkt: Wenn ich T5 &T6 gegen Masse nachmesse ist der Kontakt des
    Multimeter am Röhrensockel leise im rechten Lautsprecher wahrzunehmen.
    Bei T7 & T8 (linker defekter Kanal) ist der Kontakt des Multimeter
    richtig laut als Knistern/Kratzen zu hören.


    Habe noch keine Idee wie der Effekt zustande kommt.

    Zwischenbericht


    Alle Widerstände der Vorstufe habe ich jetzt durchgemessen, was ohne Auffälligkeiten endete. In beiden Kanälen sind keine Ungleichheiten oder defekte Widerstände zu erkennen.



    Wie lange sollte das Gerät eingeschaltet sein bevor ich die Anoden- und Kathodenspannungen durchführe?




    Vielen Dank für die Tips zur Reparatur & Werkstätten! :merci:




    P.S.
    JJ + EH sind mir in den letzten Jahren auch nicht so gut in Erinnerung geblieben. Egal ob es KT88, EL34 oder 6CA7 waren, sehr Stabil waren die nicht gewesen.

    Hallo Eberhard



    Die Eingangs-Röhren (Fassungen) sind ganz schön unter der Platine versteckt. Das wird bestimmt ne Frickelei. Da muß ich Morgen mal bei schauen.


    Da ich noch nicht so viel Erfahrung mit Röhrenschaltungen habe, wird das wahrscheinlich auf ein Service hinaus laufen.
    Kennst du vielleicht jemanden in der nähe von 42929 der mir so was Erfahrung hat?



    Gruß
    Max

    Hallo



    Habe eben noch die Gitterspannung Ug1 nachgemessen und dabei folgendes bemerkt: Wenn ich T5 &T6 gegen Masse nachmesse ist der Kontakt des Multimeter am Röhrensockel leise im rechten Lautsprecher wahrzunehmen. Bei T7 & T8 (linker defekter Kanal) ist der Kontakt des Multimeter richtig laut als Knistern/Kratzen zu hören.
    Habe noch keine Idee wie der Effekt zustande kommt.


    Meßwerte


    T8 388 mV, Ug1 -30,1
    T7 388 mV, Ug1 -29,9
    T6 388 mV, Ug1 -30,1
    T5 388 mV, Ug1 -29,6


    Dachte schon mich verguckt zu haben als ich den Ruhestrom eingestellt habe, denn so gut beieinander liegende Röhren hatte ich bis dato noch nicht in der Lectron. Aber das ist jetzt mal ein schwacher Trost im Dilemma mit der Endstufe.



    Vielleicht sollte ich doch schon mal nach etwas anderen Ausschau halten ... Hat jemand schon Hörerfahrung mit der THRESHOLD 400 /A, PIONEER M22 oder Forte Audio Endstufe Modell 1 gemacht?



    Gruß
    Max



    P.S.
    Endröhren genehmigt sich der Verstärker wirklich reichlich, was aber bei dem Klangbild noch zu verschmerzen ist (wenn man keine esoterischen Preise für die Glas-Pumpen zahlt) :whistling:
    Bei mir stehen die Arbeitspunkte übrigens wie ein Fels in der Brandung. Da driftet auch beim Umstellen nix aus der Kurve :thumbsup:

    Hallo



    Gestern war ein schwarzer Tag ;(


    Beim wechseln der 6SJ7GT war wohl eine defekte Röhre dabei gewesen.
    Nach dem einschalten gab es im linken Lautsprecher ein kurzes und lautes Knistern/Brummen und danach war der linke Kanal der LECTRON stumm. Lediglich der Ein/Ausschalt-"Plop" ist auf der linken Seite noch zu vernehmen. Kein leises Rauschen oder sonst was ist zu hören. Die Sicherungen wurden alle geprüft und von den Bauteile ist Augenscheinlich kein Defekt zu erkennen, was ja nichts heißen soll. Lötstellen scheinen auch noch alle Kontakt zu haben. Lautsprecher wurden auch getauscht, sowie die Cinch-Kabel zum Test gewechselt.


    Röhren Defekt kann ich ausschließen da ich das auch mal Getestet habe (Tausch von Links auf Rechts und kompletten Satz]. Im übrigen sind die Arbeitspunkte [Ruhestrom] der Röhren stabil und alle Röhren Arbeiten auch.



    Vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee, bzw. Erfahrungen was ein solchen Defekt angeht?


    Bin für jede Idee dankbar!



    Gruß
    Max

    Hallo


    Die Bilder scheinen zu groß zu sein, denn alles mit größere Auflösung wird nicht hoch geladen. Nur 2 Fotos haben es in die Galerie geschafft :whistling: Wenn es geht, wollte auch nicht alles einzeln hoch laden müssen. Hat jemand eine Idee dazu?



    Gruß
    Max

    Hallo



    Alles ist nun Digitalisiert, was nicht wenig Arbeit war und wartet auf´s Posting. Nur, wie und wo hier im Forum lade, bzw. stelle ich die Fotos der Anleitung vom LECTRON ein?



    Gruß
    Max