Posts by blademage

    Würde ich vermutlich auch machen, aber mein Bekannter will Radio hören und die Wurfantenne ist ihm ein Dorn im Auge.


    Ich muß mir mal den verlinkten älteren Beitrag durchlesen und inputaudio anschreiben. In der Downloadpreisliste von 2017 ist die Antenne noch drinnen....

    Der Tuner ist ja nicht ersatzlos gegangen. Der Pioneer Tuner aus 2015 wich lediglich einem Luxman von 1995, der um Welten besseren (mit der Wurfantenne tadellosen) Empfang bietet.

    Ich verstehe nicht wieso so was gemacht wird. Die Verlage verdienen doch nichts daran wenn die wieder Verkaufspreise steigen. Sie sollten sofort mehr pressen und würden dann selber mehr verdienen.

    Aber das Album ist so etwas ganz besonderes. Beim nächsten Album werden dann die ersten 30.000 am ersten Tag weg sein und in 40 jahren, werden unsere Kinder auf das Album stoßen und die Hosen werden immer noch was besonderes sein... Marketing und "Denkmal setzen" sind, denke ich, die beiden Gründe für die Entscheidung...

    Das mit den Lagerölen ist ja immer wieder mal Thema. Da es hier beim Technics gut dazu passt, meine Mk1 Erfahrungen:

    1.) Mein SL 150: Lager mit einem dünnen PTFE Öl ausgespült und mit ein paar Tropfen Sinteröl befüllt

    2.) SL 151 eines Freundes: Zweitbesitz aus Disco, sicher zigtausend Stunden in Betrieb. Was da an Zigarettenschmodder und Limo/Bierresten runterging war extrem (der Teller war goldbraun). Nie was gemacht in Sachen Lagerschmierung. Auch nach dem Putzen nicht.

    3.) Top restaurierter SL1500 mit "Spezialöl" (aus Panasonic Beständen)


    0, Null, garkein Unterschied was Gleichlauf, Nachlauf, Anlauftempo angeht. Meiner hatte einen Wackelkontakt an einem Regelpoti, aber seit die Potis saniert wurden, sind die drei absolut gleich (MKII Quartzlaufwerke sind genauer, aber ich höre keinen Unterschied).

    Also die Technicse sind schon sehr robust, was das angeht. Kein Vergleich zu riemengetriebenen Kollegen (Thorens, Dual, Micro Seiki,...), wo man die Unterschiede gleich merkt.


    Zum Subchassis-Thema kann ich leider nichts beitragen. Aber ich habe es bei Technics noch nie vermisst.

    Corian ist ein Kunststein, der ähnlich wie Hartholz zu bearbeiten ist, aber fein wie Keramik, In der Produktion färb- und mischbar (z.B. mit Fasern oder Metallpartikeln f. exklusive Optik wie Marmor, Granit, Perlmutt, ...). Ähnlich wie "Speckstein" von der Konsistenz, nur härter und "robuster". Tolles Material für Zargen, Armboards, Waschtische, Badewannen, Bilderrahmen, Inlays in Furnieren, etc. Man kann es wunderbar schneiden, leimen/kleben, fräsen, schleifen, polieren und nicht zuletzt überlackieren.

    Dab+ scheint ja nun zu "funktionieren" und es gibt da eben genau diese unmoderierten Musiksender, die es interessant machen.

    Dafür aber analogen Radioempfang (zuverlässige, "leicht" zu betreibende Technik, extrem weite Verbreitung) zu opfern ist der falsche Weg. Ich hab übrigens in der '15er E-Klasse auch kein DAB+

    Corian ist super, speziell auch extremst präzise zu verarbeiten. Also von daher würde ich mir keine Sorgen machen, dass da was nicht passt. Das tolle an den originalen Armboards sind halt Hilfslinien. Aber wenn woanders kommt man auch ohne aus. Corian ist auch imho ein gutes Material für Tonarmbretter.

    Meines hat ihn ja zwangsweise (sogar nocht etwas) höher, da der "Micrometer"-Arm nicht weiter runter geht am SP-10 und ich das Bett für das hintere Tonarmbrett nicht tiefer fräsen möchte. Wie gesagt, ein tolles, weil "eigenwilliges" System mit viel Charakter.

    Ich hatte seinerzeit für den ProJect 1 einen Pressholzteller mit Glasplatte und diversen Matten und einen Acrylteller gleicher Gesamthöhe. Damals habe ich viel herumprobiert mit Armverstellungen, Matten, Tellern, Rummiringen, Kabeln (sowohl für den Dreher als auch unter der Platte) und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass auf Acryl nichts wirklich perfekt passt, der Pressholzteller ohne Glasplatte unbrauchbar ist und Dual da einfacher und besser war mit einem Aluteller und Gummimatte.

    Für Experimente kann ich aber aus den besten Resultaten für Acrylteller folgende Empfehlungen geben:


    -) drei Gummiringe

    -) drei Kork-Tassenuntersetzer

    -) drei Bierdeckel

    -) Münzen (klingt spannend, besonders bei älteren, verhangenen Aufnahmen kommt da Leben rein)

    -) Papier

    und die Universalempfehlung: 80er Jahre OEM Tellermatte ;)


    Der Vorteil von Acryltellern ist IMHO nur die Optik (mit LED/Projektor Farbspielerein oder gut beleuchtet). Sonst finde ich immer möglichst weiche/griffige und schwere Teller im Vorteil.

    Ich freu mich für Dich!

    Echt ein schönes und sicher auch technisch geniales Teil. Ich würde mich noch über eine 78 rpm Option freuen, aber derzeit kommt er leider eh nicht in Frage.

    Kannst Du uns was zum Antiskating sagen? Das sieht da spannend aus.

    Also meines ist ja inzwischen gute 25 Jahre alt. Es hat Wochen (auf durchaus "grobem", schmuddeligen Material) und Reinigungen gebraucht um "in Fahrt" zu kommen.

    Bei mir läuft es am Audiomods V ("schwer/massiv" und doch eher geringere eff. Masse) mit 50kOhm / ca. 150pF / 45dB. Es ist noch immer nicht für jede Musik mein Geschmack. Blues und Rock gehen gut, Wagner (speziell DDR Pressungen) ist sein Metier.


    Wie gesagt, gib dem PRW etwas Zeit. Die höheren Frequenzen aber werden immer so seidig und doch präsent bleiben. Das macht dieses System aber aus und eben so interessant / faszinierend, dass ich mich all die Jahre nicht davon trennen konnte.

    Dann kommt noch dazu, dass nicht alle Varianten mit allen Verstärkern gut harmonieren, etc...


    Grundsätzlich ist der Vorteil der größeren Standlautsprecher die erreichbare untere Wiederabegrenze.

    Als Beispiel bei mir im Haushalt kann ich die Entry2, Entry3 und Entry5 von ALR nennen, die ich alle sehr schätze. Die 2er sind kompakte Regallautsprecher, die bei mir artgerecht auf ordentlichen Ständern stehen, was die 3er und 5er als Standlautsprecher nicht nötig haben. Die 5er haben zwei Bass-Chassis um den Hochtöner angeordnet und sind nochmal etwas höher als die 3er. Weichen und Bestückungen sind bei 2/3 identisch, die 5er haben eine angepasste Weiche, die Chassis sind, bis darauf, dass die TMT bei der 5er doppelt da sind, auch identisch.

    Die 2er spielen erst ab ~60Hz aufwärts "ordentlich", drunter erzeugen sie nur geräuschlose Luft, die 3er ab knapp unter 50Hz, was schon sehr ordentlich ist, die 5er schaffen druckvollen Tiefbass, je nach Aufstellung tatsächlich bis knapp über 30Hz.

    So tun die 2er im Schlafzimmer (27m², 2,8m Raumhöhe, kaum bedämpft, geringe Abhörlautstärke) Dienst, die 3er im Büro (18m², 3,1m Raumhöhe, viele Schränke, Winkel, etc. geringe bis mittlere Lautstärke) und die 5er im Wohnzimmer (58m², 3,1m hoch, offen, aber wenig Reflexion, selten leise, meist eher mittel bis brutale Lautstärke).


    2er und 3er kann man ggf. tauschen, ohne dass man viel verliert. Die 3er fangen im Schlafzimmer schon an, um 70Hz Resonanzen auszuprägen, aber die 2er klingen im Büro keineswegs zu dünn. Im Wohnzimmer sind beide verloren. Umgekehrt dröhnen die 5er im Büro und entfalten erreichen im Schlafzimmer, wo sie laut auch gut klingen, bei geringen Pegeln nicht ihre Dynamik, die so sonst so
    sehr auszeichnet. Mit einem kräftigeren Verstärker als dem L210 wäre das eventuell nicht so.


    Was ich damit sagen will: 2er (Kompakt) und 3er (Stand LS) liegen da sehr, sehr nah bei einander, hier ist es eher eine Frage des Geschmacks als der Technik. Die 5er setzen sich schon ein wenig ab.

    Dann kommt aber das Gegenbeispiel: Die Nr4 und Veritas 5 im Musikzimmer. Das Zimmer ist mit 19m², 2,8m Raumhöhe, guter Bedämpfung durch viel Geraffel und weitere Lautsrpecherpaare eigentlich viel zu klein für die "Dicken", trotzdem: Ich hatte da zuerst die Entrys drin, aber es hat immer etwas gefehlt unten rum. Es kam ein Woofer dazu, was unerträglich war. Dann, nach Revision der Hochtöner die Nr4 und nach Weichentuning die Veritas 5 (die zwei Paare sind beide sehr gut, aber auch sehr unterschiedlich) gefolgt von Wochenlangem Umräumen, optimieren, etc. Nun stehen die Lautsprecher auf Verbundsockeln aus Sylomer, Granit und Beton in perfektem Abstand zu Wänden und Seiten, die No4 mit leicht bedämpften Bassreflexöffnungen und passen da auch wundervoll rein. Die No4 spielen bis 23Hz hinunter ohne, dass es zu Überhöhungen oder störenden Resonanzen kommt, die Veritas bis ca. 35Hz.


    Hier am Spiele-PC hat sich aus Plätzgründen der Woofer/Verstärker eines Logitech z4 mit einem Paar ProJect SpeakerBox 4 zusammengefunden, was sich als Nahfeld Kombination hervorragend macht (Logitech hat im Z4 eine sehr gute aktive Weiche vor dem Woofer und die kleinen Lautspecher hervorragend im Griff). Hier gingen keine größeren Lautsprecher.


    Was ich in den letzten Jahren vermisst habe, was aber jetzt wieder im Kommen ist, ist das Mittelmaß, also größere "Regal"-Lautsprecher, wie die DM110/220, die auch einen guten Kompromiss bieten können (also das Format, nicht nur die B&Ws^^).

    Durch zunehmenden Verschleiss hat wohl der ML nachgegeben. Es ist an einer fiesen Stelle einer fiesen Platte (wo manche Systeme gleich die Rille zurückspringen) die Spitze des Diamanten abgebrochen. Ganz klar: nur mehr wildes Zerren. Man kann es mit der Lupe auch erkennen.


    Na dann bestell ich mir gleich eine VMN40ML ;)

    Also mein altes Grado RP Wood hat noch nie geknallt. Ich bin gespannt, was Du dazu sagst. Es ist unter all meinen Systemen absolut "einzigartig vom Charakter", anders und ich sag mal, sehr speziell. Wie schon im MI thread erwähnt, denke ich, dass das am Schliff meines alten Exemplares liegt. Auf Dauer kann ich es nur für Wagner einsetzen, den Szolti Ring z.B. ertrage ich dafür mit keinem anderen Abnehmer länger als eine Seite am Stück^^. Daher bin ich gespannt, was Du zum neuen sagst.