Posts by blademage

    Bei mir ist es so:


    Neue Platten finden sich im Ess-/Wohnzimmer wo Gäste auch mal auflegen - da steht ein Vollautomat.

    Platten, die mir sehr gut gefallen, wandern dann nach einer Wäsche rauf ins Musikzimmer.

    Meine Schätze finden sich eben dort im Musikzimmer, wo mehrere Dreher stehen. Einer für 10" (Dual CS5000), einer für 7" (Monitor Audio ET500 mit SME3009), einer mit "Rockabnehmer" (Lenco L75 mod 12" Jelco EPC270II/SAS, und ein SP10 mit "Feingeist" mit AudioMods V Hana SL und Jelco12" mit Wechselheadshell für Abwechslung.

    Im Büro steht auch noch ein Dreher, da gibt's aber nur ab und zu, wenn ich viel Arbeit habe und mir die Platten dahinschicken lasse, mal Vorverkostungen;)

    Für mich muss ein Tonarm:


    1.) präzise sein

    2.) möglichst reibungsarm drehen

    3.) eine "gute" Geometrie besitzen

    4.) flexibel sein bei den Justagemöglichkeiten

    5.) robust sein


    der 4. Punkt ist wohl der schwierigste, da eff. Masse und Einstellbereiche einander beeinflussen.

    1.) und 2.) schaffen seit 40 Jahren wohl alle, 3.) die meisten und 5.) zeigt immer erst die Zeit.


    Exotische Konstruktionen sind immer faszinierend, aber ganz ehrlich: Mir reichen meine SA750L allemal. Der klangliche Unterschied zwischen zwei Hana SL (ein Jahr Altersunterschied, ca. 150 Plattenseiten) ist größer als der zwischen 9" PUA1500 und 12" Jelco.

    Ich wollte mich mal herzlich bei Jürgen bedanken.

    Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand der, auch wenn er Spass an seinem Job hat, davon lebt, etwas zu verkaufen, die Informationen so offen zugänglich kommuniziert.

    Danke also für die Infos und Eindrücke und ich freu mich, dass Du Spass daran hast.


    Was mich noch richtig reizen würde, wären Vergleiche über die Jahrzehnte und Preisklassen, da wirds nur leider schwierig mit der Beschaffung. Aber interressant fände ich einen Vergleich der Ellipsen und Shibatas aus den alten und neuen Baureihen und Preisklassen (z.B. AT12Sa : AT95S : VM95SH : VM750SH und AT10 : AT95 : VM95 : VM530EB, oder die Evolution der OC9 (ich liebe mein II-ML, wie auch mein 12Sa).

    2x Meridian und gut ists. Du wirst überrascht sein, wie wenig das ausmacht.


    Bei meinem Onkyo Receiver TX4500 (mit DM110) machte es Sinn, die 0,2mm² DIN-Kabel (meine Kopfhörer hatten mehr^^) gegen 2,5mm² 08/15 zu ersetzen. Aber zwichen Luxman 383 und ALR Number5 machte es keinen Unterschied zwischen 2,5mm² Noname und Bi-Wiring mit 2 x Kimber 8PR. Ausser dem optischen Reiz und der Angst, wieder mal ran zu müssen war nix anders. Bei ~ 200 W reichen 2,5² allemal. Bei 300W dann 4mm². Darüber wirds dann mit BiWiring erst sinnvoll, weil man die noch höheren Querschnitte sonst nicht / nicht leicht verarbeiten, bzw. verlegen kann.


    Kabel sind der allerletzte Feinschliff der Anlage, so sie halbwegs passen (google mal Kabelquerschnitt Verstärkerleistung Lautsprecher). Wobei sogar die ProJect Kabel (Connect It LS) mit <1mm² meist ausreichend sind.

    Ich hatte einen kleinen Kenwood ohne Probleme und auch mein KD500 läuft ohne irgendwelche Probleme. Also grundsätzlich würde ich nicht von Baustellen reden.

    Eine Reparatur wird schon lohnen, nur € 330,- für ein defektes Gerät erscheint mir schon recht "wild". € 400,- für einen einwandfreien ist wiederum (heutzutage) recht günstig.

    Ich nutze meinen (ex-)L75 auch sehr regelmäßig.

    (sehr) schwere (Multiplex/MFD/Fichte/Buche/Tigerwood) Zarge, geändertes Tellerlager, doppelter Teller, 12" Jelco, Hana SL. Kampfgewicht 31kg.

    Steht zwischen einem SP10 und einem feinst optimierten Dual 505-2. Je nach Laune und Befinden wird in dem Zimmer einer der drei genutzt. Sie machen jeder auf seine Art Spass. Dem Lenco kann ich für 20 Sek. den Saft abdrehen, ehe man die ersten Anzeichen bei der Drehzahl hört, der SP10 ist einfach eine Drehmomentgewalt und der Dual das "genaue Gegenteil" der beiden ;)

    Was Cinchkabel angeht, kann ich nur empfehlen, die originalen gegen "ähnliche" dünne, billige, hässliche, ... Kabel zu ersetzen. Die sind idR. am einfachsten zu verarbeiten und passen von den Parametern meist besser als teurere Speziakabel.

    Bei meinem CS5000 (es war ein Cinch-Stecker defekt) habe ich auf ein Super-Duper-HighEnd-Sanyo Kabel gesetzt, das damals (Anfang 90er) bei einem Tapedeck dabei war. Kapazität gemessen: 89pF/91pF (l/r) auf 2,2m. Ein traumhafter Wert. Stecker an einem Ende abgezwickt angelötet, glüklich. Und es sieht absolut original aus, wenn man nicht weiss, dass links im original weisse Stecker hatte statt schwarz.

    Sonst geht meine Empfehlung zu flexiblen (immer seltener werdend) RG58 Strippen (alte BNC Ethernet-Kabel). Aber es gibt hier gefühlte 100 Jahre Lesestoff zum Kabelthema:)

    Am Ende entscheiden meist optische Präferenzen, Geldbeutel und praktischer Nutzen.

    Die einfachste Methode, zumindest zur Fehlereingrenzung, ist sicher, den Kurzschließer zu umgehen und Cinchkabel anzulöten, wobei ich empehlen würde dafür eine Art Terminal zu verwenden und nicht viel / mehrfach an den Tonarmkabeln zu löten. Ich habe da gute Erfahungen mit Schuhschachtelkarton und Büroklammern (als Provisorium absolut tauglich) ;)

    Wenn das Problem dann behoben ist, kann man sich über den Kurzschließer machen, ihn reinigen, oder was auch immer da zu tun ist.

    Dual hat leider damals mit den Headshells gute Ideen aber kein gutes Händchen gehabt. Daher eben, auch bei neuem, sauberen System die Idee mit den Kontakten (die ja zwar neu und sauber, aber platt und Kontaktschwach sein könnten).

    Es kann natürlich auch noch an der Tonarmverkabelung selbst, dem Anschlussterminal oder dem Weg von da zu den DIN Anschlüssen liegen. Ein Umbau auf Cinch ist reversibel und nicht abwegig zumindest zur Fehlersuche.

    Auf jeden Fall gibt es Unterbrechungen oder Kurzschlüsse zwischen Tonabnehmer und Verstärker... So lang und komplex ist die Leitung nicht.


    PS: Hier noch ein, hoffentlich hilfreiches, Bild aus der Google-Suche:

    [Blocked Image: http://up.picr.de/20029939oy.jpg]

    Der 721 hat doch auch den Tonkopfschlitten, oder? Wenn ja, tippe ich da auf einen Kontaktfehler. Einfach mal abnehmen, Kontakte reinigen und ggf. etwas nachbiegen.

    Ich habe heute nochmmal verschiedene Kapazitäten mit meinen ATs (AT95, AT12Sa, AT440MLa) probiert. Zwischen ~90pF und 600pF gesamt. Interessant dabei, dass es da viel mehr auf die Verstärkung, als auf die Kapazitäten ankommt. Bei 44dB Verstärkung klingt das 440MLa immer trocken, auch mit 90pF. Bei 60dB hingegen durchaus spassig und druckvoll bis etwa 360pF, erst bei ~500 fängt es an zu "zischeln". Die anderen sind da weniger empfindlich. Die sind eben nur lauter oder leiser (das 95 zerrt bei 60dB schon ein wenig). Aber so richtig Kapazitätskritisch von wegen "bis 200 und nicht drüber" ist keines.

    Aber wie schon geschrieben das neue VM hab ich nicht, kanns mir aber nicht vorstellen, dass das so wild ist.

    Hi!


    Ohne jetzt alles gelesen zu haben: Lass den 640p bei seinen 220pF. Die haben schon ihre Daseinsberechtigung und idR. sind sie auch nicht wirklich kritisch.


    Das VM95ML ist sicher nicht alternativenlos. ML hin ML her. Ohne Boron Nadelträger und restliche Konstruktionsmerkmale bleibts weitestgehend ein AT95 (nein, natürlich wird es besser auflösen, aber viel mehr als von einem AT12s oder sonstigem würde ich nicht erwarten. Der Stein wird auf dem "weichen" Alu gut gebremst). Schon das 440MLx (und viel was anderes ist es definitiv nicht) blieb ja damals weit hinter den Erwartungen der meisten zurück. Ich habe das 95ML einmal gehört und war entsetzt, wie wenig besonders es war (Vergleichstest AT95, 150MLx, AT12Sa, AT13Eav, AT440MLa und OC9 II). Habe mir das OC9 gegönnt, das dem 150MLx recht ähnlich war, aber damals grade verfügbar und fand danach das AT13Eav knapp vor dem 12Sa. Die beiden Alu-MLs spielten kaum groß besser als ein 08/15 AT95 mit "guter" Nadel.


    Probier's mal aus, wie es ist. Einen Aikido Phono 1+ (imho die beste Lösung in Preis-/Leistung für solche Kandidaten) kannst Du Dir dann bei Bedarf immer noch besorgen. Ich tippe aber drauf, dass die, in Summe, über 300pF nicht groß einschlagen werden klanglich.


    AT gibt die 100-200pF ebenso an, wie bei den MCs die >100Ohm, selbst wenn 30 Ohm viel besser passen oder eher >400 Ohm gefragt sind. Man macht sich in manchen Dingen einfach keine Mühe. Auch stimmen manche Datenblätter nicht.

    Und der Schliff der Nadel hat nichts mit dem Plattenspieler zu tun.


    Ich denke auch nicht, dass der Pioneer seine "Vorteile" ausspielen kann, aber dennoch denke ich auf der anderen Seite, dass sich die Unterschiede in (erschreckenden) Grenzen halten werden (gleichen Abtaster vorausgesetzt).


    Mein oben gezeigter SL 1900 geht jetzt in Urlaub für eine umfassende Restauration. Er wird wohl erstmal einem Denon Automaten weichen.

    Danke, der Universum wäre ja sehr fesch. Der SL 3310 (wie auch DD33) ist eher weniger interessant, ist ja auch kein Quartz und hat wohl mit den selben Problemen zu kämpfen, wie der 1900. edit: hab grade nachgeschaut - es ist der gleiche Antrieb, gleicher IC, gleiche Regelung, aber etwas anderer Motor.


    Ich beiss mich in den Hintern, damals den 1600 wegen der Farbe nicht genommen zu haben, wobei der 1900 jetzt ja doch schon 10 Jahre sein zweites Leben bei mir verbringt. Recapping hat er damals bekommen, aber die Kondensatoren sind wohl heute nicht mehr das, was sie vor 40+ Jahren waren.


    Die Duals sind vom Design nicht meins (habe ja noch einen 505-3 und einen 5000, leider keine Vollautomaten).

    Was meint Ihr generell zu den "anderen" aus der Auswahl:


    HT-66S, PL400X, PS-X35/45 oder DP-23F

    (sind in der Bucht verfügbar)

    Wo sind denn bei den tangentialen Technicsen die hauptschwächen? SL-QL1 gibts ja auch ein paar noch hübscheim Rahmen.

    Hallo Leute,


    leider ist es nun soweit. Der SL1900 muss komplett restauriert werden. Auch wenn er aussieht, wie am ersten Tag, sind jetzt nicht nur an der Elektronik und den Schaltern bzw. Potis die Ermüdungen da (hält das Tempo nicht mehr), sondern auch die Armlager haben nun merkliches Spiel, sowie der Lift, der wieder neu befüllt werden will und somit ist der Entschluss gefasst, über die Zeit (Monate? Jahre?), die ich mit ihm beschäftigt sein werde, einen Ersatz anzuschaffen.


    Es sollte diesmal was mit Quartzregelung sein. Wichtig ist, dass er wieder ein einfach zu bedienender Vollautomat ist, der aber auch manuell funktioniert. Ihn benutzen hauptsächlich unsere Gäste und somit Leute, die kaum Ahnung von der Materie haben.


    Ich hatte eigentlich auf 1310mkII oder 1610mkII, oder die "neueren" Technicse (bis Q33, eventuell sogar den T4P QD33) geschielt, aber die sind entweder alle detulich anfälliger, schäbiger oder jenseits meiner € 200,- Grenze (die hiermit in den Raum gestellt ist).


    Leider kenne ich mich bei den anderen Marken nicht wirklich aus. Mein HT-463 (ein tolles Gerät) ist leider zu breit (~50cm) und hat keine Haube, die anderen Modelle kenne ich leider nicht wirklich. Ein HT-66S Plastikbomber ist ja günstig, aber ist der auch zuverlässig?


    Ein Pioneer würde ja rein "markentechnisch" gut zum Rest passen, aber auch da kenne ich micht nicht aus. PL400X. Kann wer was dazu sagen?


    Sony PS-X35 oder 45, hätte ich auch noch gefunden, oder Denon DP-23F?


    Was meint Ihr?