Beiträge von blademage

    meine ältesten sind dieses Dreiergespann:

    [IMG:https://img.discogs.com/3Fvds9…-1469799133-6235.jpeg.jpg]


    bei discogs


    Meine US Version hat keine Cover mehr, die Platten sind auf englisch beschriftet, einzig "unzerbrechlich" ist in zahlreichen Sprachen aufgedruckt.
    Sie sind ein Erbstück meiner Großtante, die sie Anfang der 50er aus dem US Exil mitbrachte.


    Gefolgt von, deutlich moderner:

    ´[IMG:https://img.discogs.com/fPSqSm…-1483993337-3978.jpeg.jpg]


    bei discogs


    wobei sicher auch noch zahlreiche andere meiner Eterna Monos auf die 50er datieren.

    Ein Plattenspieler hat für mich zwei Aspekte: Die simple Technik (Drehe die Platte und Schwinge eine Membran entsprechend der Rille auf der Platte) und die Feinmechanik (manche Teile, wie so mancher Tonarm, sind wahre Kunstwerke).


    Ein robustes Laufwerk ist für mich aber ersteres und dafür bin ich definitiv nicht bereit mehr auszugeben, als für ein Auto. Die alten Garrards sind tolle Laufwerke, imho deutlich robuster als ein L75 und ja, natürlich ist ein Plattenspieler "für uns" mehr als die Summe seiner Teile, aber trotzdem: Die Preise sind derartig abgehoben, dass sie für mich absolut indiskutabel sind.

    Man denke, wie lange man ein ganzes Dorf in Arfrika versorgen könnte (oder eine Familie in Deutschland, oder wie lange man auf Bike-Tour gehen könnte, oder welches Auto man sich kauft, oder, oder ,oder) mit der Differenz aus "Summe der Teile" und "Mitnehmpreis der HighEnd Ikone".

    Wenn es wirklich so unrentabel wäre, so "simple" Technik nachzufertigen, gäbe es kaum irgendwelche Geräte (vom Plattenspieler bis zum Auto) am Markt. Ich bin mir sicher, dass die Motorenteile, Elektronik und Mechanik in einem Dacia nicht sooo viel weniger komplex sind, als bei einer 301 Replik...

    Off-Topic:

    ...

    Plattenspieler ist vom Sperrmüll eines Bekannten (leider Raucher) und hat leichte Probleme die Drehzahl zu halten. Tipps von euch wären nett.;)

    ...

    Wahrscheinlich braucht er nur:

    1.) eine Grundreinigung der Kontakte (Start/Stop-Schalter & Pitchregler) sowie

    2.) etwas Öl am Spindelschaft (Tellerlager)


    Wirklich ordentlich revitalisieren wirst Du ihn aber ohne komplettes Zerlegen nicht können. Dann sollte der Elko am Netzteil erneuert, alle Lötstellen nachgelötet und das Tellerlager, sowie die Potis gründlich gereinigt werden.
    Alles weitere sollte in einem eigenen Thread hehandelt werden.

    Das Adcom ist ein "Sumiko Pearl", ganz brauchbar. Es gibt auch auch Nachbaunadeln unter "Coral 555" E und S (wie Pearl u. black Pearl).


    Das Elac kannst Du auf- und umrüsten. Mein Tip: 455-12 ganz feiner spärischer Diamant. Toller sanfter, fein auflösender Klang.


    Für das Shure gibts glaub ich auch eine SAS Nadel (bin mir aber nicht ganz sicher). Sonst wie das Adcom / Sumiko ganz brauchbar, aber nix besonderes.


    Lohnen tuts IMHO auf jeden Fall, bei allen drei

    Ich habe nur diverse "Multi-Pivots" im Einsatz und bin mit denen allen sehr zufrieden. Grundsätzlich würde mich ein Vergleich mit einem Einpunkter schon sehr reizen, da ich fürchte, dass meine Ohren schon lang nicht mehr gut genug sind, um hier einen Entscheidenden Vorsprung zu bemerken und so gerne eines besseren belehrt würde.

    Bei mir lief das 103 nicht lange. Es war egal in welche Richtung ich optimierte, nie ganz mein Geschmack.


    Aber am ehesten kam es mir mit 75 Ohm abgeschlossen und mit 60dB verstärkt am Hitachi HT 463 entgegen. Es ist zwar eigentlich ein Allerweltssystem, aber dennoch ist es sehr "empfindlich", was sein Umfeld angeht.

    Das Hana SL ist da deutlich anspruchsloser. Ihm reichen 200-500 Ohm und ein mittelschwerer Arm, die Verstärkung macht im Gegensatz zum 103 keinen Unterscheid (vom sanftmütigen Charakter her).

    Die Sache mit der Laufzeit (+40%) ist ja nicht immer und überall gleich. Das Prinzip ist klar, also ist im besten (platzmäßig) bzw. schlimmsten (musikalisch) Fall 40% mehr drin (also bei wenig dynamischer Musik). Die Frage ist ja auch immer, was man als Referenz heranzieht.


    Was ich mir aber durchaus vorstellen kann, ist, dass diese Pressungen dann recht empfindlich auf "unsaubere" Abtaster reagieren bzw. umgekehrt. Ich kann mir gut vorstellen, dass dann besonders feine, scharfe Schliffe mit möglichst präziser Justage gefragt sein werden um einen Vorteil (außer ggf. der Spielzeit) aus der Technik zu ziehen.

    Es ist eine Darstellung seiner Sichtweise auf die Dinge. Einen Rega Arm im richtigen Abstand zu einem Technics Motor+Teller in eine Holzkiste zu schrauben macht noch keinen "hochwertigen Micro Seiki". Vieles stimmt, einiges fehlt aber.

    Mein L75 hat auch "Drehzahlprobleme", im Lauf der Zeit (etwa 4 Stunden lang), wird der Teller immer schneller. Ich habe eine geänderte (fixierte) Reibradjustierung, muss also jedes Mal recht viel zerlegen. Inzwischen habe ich den L75 auf "kalt" 30rpm eingestellt und lasse ihn eine Stunde vorwärmen. Dann hat er etwa 33 drauf und steigert sich dann nur mehr weiter bis 34. Das ist gut erträglich. "Zum Glück" steht ein SP10 daneben, der die Stunde Warterei überbrückt.

    Bei mir läuft das Hana SL wieder am Jelco 12". Am Audiomods klingt es zwar auch sehr gut, aber da passt das Grado einfach besser dazu, das am Jelco einfach garnicht passt.

    Am Sony Pua 1500s klingt das Hana etwas zugeschnürt, was dann für alle meine "älteren" und filigraneren Arme zunehmend gilt, da haben andere Systeme (ATs, div. MMs) mehr Sinn.


    Also wenn noch kein Arm fix ist: den Audiomods Series V Micrometer Arm kann ich sehr empfehlen.