Posts by blademage

    Ich hatte einen kleinen Kenwood ohne Probleme und auch mein KD500 läuft ohne irgendwelche Probleme. Also grundsätzlich würde ich nicht von Baustellen reden.

    Eine Reparatur wird schon lohnen, nur € 330,- für ein defektes Gerät erscheint mir schon recht "wild". € 400,- für einen einwandfreien ist wiederum (heutzutage) recht günstig.

    Ich nutze meinen (ex-)L75 auch sehr regelmäßig.

    (sehr) schwere (Multiplex/MFD/Fichte/Buche/Tigerwood) Zarge, geändertes Tellerlager, doppelter Teller, 12" Jelco, Hana SL. Kampfgewicht 31kg.

    Steht zwischen einem SP10 und einem feinst optimierten Dual 505-2. Je nach Laune und Befinden wird in dem Zimmer einer der drei genutzt. Sie machen jeder auf seine Art Spass. Dem Lenco kann ich für 20 Sek. den Saft abdrehen, ehe man die ersten Anzeichen bei der Drehzahl hört, der SP10 ist einfach eine Drehmomentgewalt und der Dual das "genaue Gegenteil" der beiden ;)

    Was Cinchkabel angeht, kann ich nur empfehlen, die originalen gegen "ähnliche" dünne, billige, hässliche, ... Kabel zu ersetzen. Die sind idR. am einfachsten zu verarbeiten und passen von den Parametern meist besser als teurere Speziakabel.

    Bei meinem CS5000 (es war ein Cinch-Stecker defekt) habe ich auf ein Super-Duper-HighEnd-Sanyo Kabel gesetzt, das damals (Anfang 90er) bei einem Tapedeck dabei war. Kapazität gemessen: 89pF/91pF (l/r) auf 2,2m. Ein traumhafter Wert. Stecker an einem Ende abgezwickt angelötet, glüklich. Und es sieht absolut original aus, wenn man nicht weiss, dass links im original weisse Stecker hatte statt schwarz.

    Sonst geht meine Empfehlung zu flexiblen (immer seltener werdend) RG58 Strippen (alte BNC Ethernet-Kabel). Aber es gibt hier gefühlte 100 Jahre Lesestoff zum Kabelthema:)

    Am Ende entscheiden meist optische Präferenzen, Geldbeutel und praktischer Nutzen.

    Die einfachste Methode, zumindest zur Fehlereingrenzung, ist sicher, den Kurzschließer zu umgehen und Cinchkabel anzulöten, wobei ich empehlen würde dafür eine Art Terminal zu verwenden und nicht viel / mehrfach an den Tonarmkabeln zu löten. Ich habe da gute Erfahungen mit Schuhschachtelkarton und Büroklammern (als Provisorium absolut tauglich) ;)

    Wenn das Problem dann behoben ist, kann man sich über den Kurzschließer machen, ihn reinigen, oder was auch immer da zu tun ist.

    Dual hat leider damals mit den Headshells gute Ideen aber kein gutes Händchen gehabt. Daher eben, auch bei neuem, sauberen System die Idee mit den Kontakten (die ja zwar neu und sauber, aber platt und Kontaktschwach sein könnten).

    Es kann natürlich auch noch an der Tonarmverkabelung selbst, dem Anschlussterminal oder dem Weg von da zu den DIN Anschlüssen liegen. Ein Umbau auf Cinch ist reversibel und nicht abwegig zumindest zur Fehlersuche.

    Auf jeden Fall gibt es Unterbrechungen oder Kurzschlüsse zwischen Tonabnehmer und Verstärker... So lang und komplex ist die Leitung nicht.


    PS: Hier noch ein, hoffentlich hilfreiches, Bild aus der Google-Suche:

    [Blocked Image: http://up.picr.de/20029939oy.jpg]

    Der 721 hat doch auch den Tonkopfschlitten, oder? Wenn ja, tippe ich da auf einen Kontaktfehler. Einfach mal abnehmen, Kontakte reinigen und ggf. etwas nachbiegen.

    Ich habe heute nochmmal verschiedene Kapazitäten mit meinen ATs (AT95, AT12Sa, AT440MLa) probiert. Zwischen ~90pF und 600pF gesamt. Interessant dabei, dass es da viel mehr auf die Verstärkung, als auf die Kapazitäten ankommt. Bei 44dB Verstärkung klingt das 440MLa immer trocken, auch mit 90pF. Bei 60dB hingegen durchaus spassig und druckvoll bis etwa 360pF, erst bei ~500 fängt es an zu "zischeln". Die anderen sind da weniger empfindlich. Die sind eben nur lauter oder leiser (das 95 zerrt bei 60dB schon ein wenig). Aber so richtig Kapazitätskritisch von wegen "bis 200 und nicht drüber" ist keines.

    Aber wie schon geschrieben das neue VM hab ich nicht, kanns mir aber nicht vorstellen, dass das so wild ist.

    Hi!


    Ohne jetzt alles gelesen zu haben: Lass den 640p bei seinen 220pF. Die haben schon ihre Daseinsberechtigung und idR. sind sie auch nicht wirklich kritisch.


    Das VM95ML ist sicher nicht alternativenlos. ML hin ML her. Ohne Boron Nadelträger und restliche Konstruktionsmerkmale bleibts weitestgehend ein AT95 (nein, natürlich wird es besser auflösen, aber viel mehr als von einem AT12s oder sonstigem würde ich nicht erwarten. Der Stein wird auf dem "weichen" Alu gut gebremst). Schon das 440MLx (und viel was anderes ist es definitiv nicht) blieb ja damals weit hinter den Erwartungen der meisten zurück. Ich habe das 95ML einmal gehört und war entsetzt, wie wenig besonders es war (Vergleichstest AT95, 150MLx, AT12Sa, AT13Eav, AT440MLa und OC9 II). Habe mir das OC9 gegönnt, das dem 150MLx recht ähnlich war, aber damals grade verfügbar und fand danach das AT13Eav knapp vor dem 12Sa. Die beiden Alu-MLs spielten kaum groß besser als ein 08/15 AT95 mit "guter" Nadel.


    Probier's mal aus, wie es ist. Einen Aikido Phono 1+ (imho die beste Lösung in Preis-/Leistung für solche Kandidaten) kannst Du Dir dann bei Bedarf immer noch besorgen. Ich tippe aber drauf, dass die, in Summe, über 300pF nicht groß einschlagen werden klanglich.


    AT gibt die 100-200pF ebenso an, wie bei den MCs die >100Ohm, selbst wenn 30 Ohm viel besser passen oder eher >400 Ohm gefragt sind. Man macht sich in manchen Dingen einfach keine Mühe. Auch stimmen manche Datenblätter nicht.

    Und der Schliff der Nadel hat nichts mit dem Plattenspieler zu tun.


    Ich denke auch nicht, dass der Pioneer seine "Vorteile" ausspielen kann, aber dennoch denke ich auf der anderen Seite, dass sich die Unterschiede in (erschreckenden) Grenzen halten werden (gleichen Abtaster vorausgesetzt).


    Mein oben gezeigter SL 1900 geht jetzt in Urlaub für eine umfassende Restauration. Er wird wohl erstmal einem Denon Automaten weichen.

    Danke, der Universum wäre ja sehr fesch. Der SL 3310 (wie auch DD33) ist eher weniger interessant, ist ja auch kein Quartz und hat wohl mit den selben Problemen zu kämpfen, wie der 1900. edit: hab grade nachgeschaut - es ist der gleiche Antrieb, gleicher IC, gleiche Regelung, aber etwas anderer Motor.


    Ich beiss mich in den Hintern, damals den 1600 wegen der Farbe nicht genommen zu haben, wobei der 1900 jetzt ja doch schon 10 Jahre sein zweites Leben bei mir verbringt. Recapping hat er damals bekommen, aber die Kondensatoren sind wohl heute nicht mehr das, was sie vor 40+ Jahren waren.


    Die Duals sind vom Design nicht meins (habe ja noch einen 505-3 und einen 5000, leider keine Vollautomaten).

    Was meint Ihr generell zu den "anderen" aus der Auswahl:


    HT-66S, PL400X, PS-X35/45 oder DP-23F

    (sind in der Bucht verfügbar)

    Wo sind denn bei den tangentialen Technicsen die hauptschwächen? SL-QL1 gibts ja auch ein paar noch hübscheim Rahmen.

    Hallo Leute,


    leider ist es nun soweit. Der SL1900 muss komplett restauriert werden. Auch wenn er aussieht, wie am ersten Tag, sind jetzt nicht nur an der Elektronik und den Schaltern bzw. Potis die Ermüdungen da (hält das Tempo nicht mehr), sondern auch die Armlager haben nun merkliches Spiel, sowie der Lift, der wieder neu befüllt werden will und somit ist der Entschluss gefasst, über die Zeit (Monate? Jahre?), die ich mit ihm beschäftigt sein werde, einen Ersatz anzuschaffen.


    Es sollte diesmal was mit Quartzregelung sein. Wichtig ist, dass er wieder ein einfach zu bedienender Vollautomat ist, der aber auch manuell funktioniert. Ihn benutzen hauptsächlich unsere Gäste und somit Leute, die kaum Ahnung von der Materie haben.


    Ich hatte eigentlich auf 1310mkII oder 1610mkII, oder die "neueren" Technicse (bis Q33, eventuell sogar den T4P QD33) geschielt, aber die sind entweder alle detulich anfälliger, schäbiger oder jenseits meiner € 200,- Grenze (die hiermit in den Raum gestellt ist).


    Leider kenne ich mich bei den anderen Marken nicht wirklich aus. Mein HT-463 (ein tolles Gerät) ist leider zu breit (~50cm) und hat keine Haube, die anderen Modelle kenne ich leider nicht wirklich. Ein HT-66S Plastikbomber ist ja günstig, aber ist der auch zuverlässig?


    Ein Pioneer würde ja rein "markentechnisch" gut zum Rest passen, aber auch da kenne ich micht nicht aus. PL400X. Kann wer was dazu sagen?


    Sony PS-X35 oder 45, hätte ich auch noch gefunden, oder Denon DP-23F?


    Was meint Ihr?

    Ich habe jetzt meine Wohnzimmeranlage (SL1900>Pioneer SX-30N>Boston A35) um einen Klipsch Woofer aus dem Abverkauf erweitert. Da war schon vorher nix highendig oder audiophil, jetzt klingts wenigstens rund und druckvoll.

    Hätte ich nie probiert, wenn nicht 2 Stk. von den Woofern um € 150,- im Abverkauf zu haben gewesen wären. Mir gefällts gut und ich überlege ernsthaft, auch im Musikzimmer umzustellen und den zweiten den Phonar Veritas an die Seite zu stellen. Mit den analogen Reglern kann man die Dinger ja ganz passabel dahin "stellen", wo man sie haben mag (Wohnzimmer: 45Hz, -26dB in Phase). Und wegräumen kann man ihn ja immer noch.

    Jarre ist ein Kapitel für sich. Er macht wunderbare Klang-Musik, die man immer wieder neu entdecken kann, aber lässt Pressungen auf den Markt, die einem den Spaß verderben (ich habe zwei CDs, die gefühlt nicht mal die Hälfte des Klangspektrums enthalten - eine Equinox und eine Rendez-Vous und auch eine Magnetic Fields Nachpressung auf LP, die wohl zu tode remastered wurde).

    Die Sicherungen werde ich vom Fachmann tauschen lassen und bei der Gelegenheit auch mal einen prüfenden Blick auf die E-Installation werfen lassen.

    Danke. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass alles andere Käse ist. In meiner alten Wohnung sah es ähnlich aus. Ich habe die Schutzschalter getauscht (nach B und C je nach "Problem") und den alten Hauptsicherungsautomat (war aus den 50ern und 60ern) Alles ging, bis eines Tages beim Staubsaugen im Wohnzimmer hinter der Mikrowelle in der Küche Rauch aufstieg.

    Ja, da bin ich auch sehr gespannt. Gegen das AT95 wird es auf jeden Fall ein guter Schritt nach vorne sein. Das AT95 ist, meiner Erfahrung nach, ein Kadidat, der recht schnell zerrt, dafür bei S-Lauten recht gnädig ist.

    Ich habe dezeit EPCs auf zwei Drehern dran, am einen mit dem Thakker Einschub wie Du (im Wohnzimmer, SL1900, wo auch Gäste auflegen), am anderen (HT-463 im Musikzimmer) mit der SAS Nadel. Mir ist noch immer kein solches Zischeln untergekommen. Liegt dann wohl an meiner Musikauswahl.

    Montiert habe ich es im Wohnzimmer, weil die Ortofon 30 schon wieder am Ende war, was sich in genau dem Zischeln, sowie zerren im Bassbereich geäussert hat und ich grade keinen ordentlilchen OM Einschub zur Hand hatte. Nächste Woche kommt eine "alte" 40 mit FG70 Schliff. Die EPS270 halten deutlich länger (auch die SAS) als die aktuellen OMs. Das 30 war jetzt sicher kein Jahr dran und war hinüber (und der Dreher ist ein Automat, da gebe ich meinen Gästen keine Schuld).