Posts by blademage

    Ich finde die SAS wirklich toll und bin froh, dass es wieder Bor Stäbchen gibt. Aber: Ganz so frei, wie z.B. ein OC9MLII (das halt den passenden Pre sehen will um nicht spitz oder leer zu klingen) werden die "geklebten" (und sie kleben in einem dicken Batzen) SAS wohl nie klingen.

    Aber ja - lieber als 90% der aktuellen Ware am Markt sind sie mir. Kosten aber eben auch entsprechend.

    Da das Thema gerade passt, würde ich mich gerne mit einer Frage nach einer Empfehlung anhängen:


    Ich bekomme der Tage ein V-MR und nun stellt sich mir die Frage, ob es wieder eine Bor - SAS (mir gefallen die Neos ja leider nicht so sehr und somit ist für mich der Aufpreis nicht gerechtfertigt) oder diesmal eine Shibata oder HE sein soll.

    Die SAS am M97Xe ist ja im Vergleich zu den SAS an den Technicsen (270, 205) eine leichte Enttäuschung gewesen, da sie recht analytisch wird, ohne dass man mit Kapazitäten viel dagegen machen kann. Das MR käme an einen ProJect 9CC Evo an dem ein Otto Phono1+ hängt.

    Thakker hat da ja so ziemlich die ganze Jico-Palette auf Lager.

    Ich habe für ein Projekt mal ein Lager im Lencoheaven Forum gekauft, das ist aber sicher schon 10 Jahre her. War im Gegensatz zu den meisten L75 Lagern eines, das nicht auf die Trägerplatte des Lenco oder die PTP zugeschnitten war, sondern ein massives Stahl/Messing Kugellager (konzipiert für 3 oder mehr Lenco Teller übereinander), das hat sich sehr gut bewährt, war mit € 480,- aber auch nicht ganz billig.

    Auch wenn es anderes rübergekommen ist, nein - ich bin kein Feind der Automaten. Mein SL1900 ist ebenso einer wie der DP-21f oder der HT-463.

    Ich wollte nur in den Raum stellen, dass X2 und 240 zwei unterschiedliche Welten sind und eben das zu bedenken geben.


    Wenn MoogiE Automatik gewohnt ist und dann auf einmal nichmal mehr eine Endabschaltung hat, kann ich mir das frustrierend vorstellen (Ich erinnere mich noch gut an meine Jugend, als der Philips Plastik-Vollautomat dem ersten ProJect 1 wich. Da wurde am Anfang zelebriert, dann aber schnell ein Dual 505-3 angeschafft und bald gegen den SL1900 ersetzt.


    Ich will den Project aber auch nicht schlechtschreiben oder -reden. ProJect ist eine engagierte Firma, deren Entwickler durchaus ein Auge auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden haben.

    Aber so ganz "richtig" fühlen sich die Carbonarme auch nicht an. Am SL150 hab ich ja den 9CC Evo und das fühlt sich doch immer nach Plastik an, auch wenns gut klingt).


    Den Thorens kenne ich nicht, kann ihn nur nach den Bildern (ver-)beurteilen, die ich im Netz finde. Und da sieht er den kleinen Duals sehr ähnlich, von denen ich nicht viel halte.

    Mir wäre ein Wechselheadshell wichtig, was weder Thorens noch ProJect bieten und aus "Tradition"/Gewohnheit bevorzuge ich Quartzgeregelte Dreher, am liebsten mit Direktantrieb, da muss man sich nicht um die Riemen kümmern:)

    Meine Lieblinge sind alle mindestens 35 Jahre alt und schwer, Meisterwerke aus Holz und Metall.


    Aber wieder zum Tonabnehmer:


    Zu viel Geld würde ich nicht gleich in die Hand nehmen. Je hochwertiger die Abnehmer werden, desto eher muss auch das Umfeld (Kabel, Pre) passen und dann wird der Dreher selbst finanziell schnell zur Nebensache. Also bleibe ich bei meiner VM95 Empfehlung und erweitere sie gerne, falls gewünscht, um eine Reihe alter Abtaster, die nicht oder kaum mehr neu zu bekommen sind (zu denen es aber noch Einschübe gibt).

    Es geht um die Frage, dem Thorens ein VM95 zu spendieren oder den ProJect mit Ortofon zu kaufen.


    Rein pragmatisch würde ich natürlich sagen: Bleib beim Thorens und gönn ihm ein gutes System.

    Der Project sieht besser aus, fühlt sich wertiger an, man ist mehr mit den Platten befasst, da die Automatik fehlt, aber er hat eben wieder ein Einstiegssytem dran. Das OM / 2M die 08/15 Serie von Ortofon, wie das AT95 es für Audio Techica ist. Auch das VM95, Nachfolger des AT95 ist 08/15, aber es ist derzeit Preis-/Leistungstechnisch der dänischen Konkurrenz deutlich überlegen.


    Teurere, wertigere Tonabnehmer würde ich am Thorens nicht einsetzen, wahrscheinlich aber auch am ProJect nicht (selbst verwende ich am 9CC Evo, der meinen SL150 ziert, das derzeit kaum zu bekommende Shure M97Xe, das ist auch nur die 200,- Klasse, weil mehr einfach da keinen Mehrwert für mich bringt).


    Noch zum X2: Ich bin kein Freund der Haptik von Acryltellern. So hübsch sie sind, so "Plastik" sind sie.

    Ich würde eher zum Classic greifen - ist aber Geschmackssache und Geschmäcker sind ja bekanntermaßen ganz verschieden.

    Ein Poweruser also :thumbup:

    Eigentlicht und ursprünglich eher unfreiwillig.

    Mit dem Hauskauf haben wir uns ein wenig übernommen gehabt und mussten dann bei der Einrichtung kürzer treten. Da bot sich möglichst günstiger und doch effizienter Möbelstauraum an. Ich hatte mir einige Alternativen angeschaut, die etwas billiger waren, aber Stahlblech-Lagerregale passten dann doch nicht, weder optisch, noch von den Maßen.

    Viele der anderen "Ikea-Provisorien" sind schon rausgeflogen, die Kallaxe und auch die passgenaue Besta Wand um den Fernseher ist geblieben. Von der Ikea-Küche blieb nach drei Jahren nur der Jausentisch mit den Hockern. Der Rest wurde durch eine Maßlösung von Tischler und Steinmetz ersetzt.

    Was übrigens die Stabilitätsunterschiede zwischen Expedit und Kallax angeht: Das Kallax ist wirklich überlegen ;) Die Expedits brauchen bei voller Beladung Stützung bzw. Verstrebungen. Die Kallax Bibliothek ist nur mit je einem der zwei beigebackten Winkel pro Regal an Wand/Decke verschraubt. Hier lag der Preisunterschied zum Tischler bei einem Kleinwagen (~1.000,- Ikea Kallax ist ne Menge, aber ~13.000,- für noch immer kein Vollholz war mir dann zu viel. Auch wenns viel besser aussieht).


    Ich bin kein Ikea-Fan, schon garnicht von dem was hinterm Lager liegt. Aber die Kallaxe kann ich hier echt empfehlen.


    Ich hatte auch sowas mit der Lack-Bank vor - die ist aber als Möbel rausgeflogen. Meinen Adcoms wird drin schnell zu heiss und die Luxmänner passen nicht rein. Ist jetzt in der Gartenhütte als Wandregal im Einsatz, da zeigt sich aber die Materialwahl. Nächstes Jahr wird sie durch sein vom Wettereinfluss.

    Ich nutze meine Handy Kamera mit Makorvorsatzlinse als "Lupe" um mir mal die Nadel anzusehen, wie die denn da steht. Ehrlich gesagt, sind die meisten Diamanten schon schiefer als man glaubt. Dann wird erstmal versucht, soweit es geht, Azimuth u. VTA dahin zu bekommen, wo sie ca. hingehören und am Ende wird mit einer, für den jeweiligen Dreher (ich höre ja 7"/10"/12" Platten mit verschiedenen Drehern) ausgedruckten, Schablone (die auch eine Kurve für den Verlauf der Nadel über den Teller vorgibt und Rasterungen da hat, wo ich sie will) eingestellt. Da sind natürlich noch immer Toleranzen drin, aber die sind vernachlässigbar.

    So bin ich eigentlich immer ganz, ganz wo anders als es sich die Hersteller gedacht haben. Aber auch sitzen meine Arme nicht immer da, wo die Hersteller sie sehen wollten.


    Link zum Tool: http://conradhoffman.com/chsw.htm bzw. http://conradhoffman.com/TemplateGen.zip

    Bei mir tun auch zahlreiche Kallaxe Dienst. Eine der besten Erfindungen seit dem Expedit.


    Im (Pax) Schrankraum steht ein 1x4 quer mit Schubladen als Bank, im Büro 3 2x4 für tägliche Akten, und 2 2x2 für Drucker u. Material, im Wohnzimmer 3 2x4 für allerlei samt HiFi und Platten, auf der Gallerie 8 2x4 und 3 4x4 als Bibliothek, im Schlafzimmer die 2 5x4 Expedits für HiFi, Bücher und CDs,

    und im Musikzimmer sind die 5 2x4 für alles gut. Mit Tischplatte und Füßen - sylomergestützt - als Drehertisch und Plattendepot, als Schallabsorber und last but not least in der Garage, für etwas Ordnung hinter der Werkbank.


    Bisher ist noch kein korrekt verschraubtes Regal zusammengebrochen oder gekippt. Und in der Garage machen die Dinger viel mit (da sind die LPs harmlos). Es gibt ja dazu Schubladen, Türen, Körbe, etc. Das finde ich richtig Toll und bei uns passts halt überall ins Haus (der Architekt hat das Haus wohl damals um einen Ikea-Katalog gebaut, so perfekt, wie sich alles auf den mm ausgeht).

    Ich bin mir sicher, dass das Laufwerk toll sein wird und ebenso, dass ich es mir zu Lebzeiten nicht leisten (können) werde.

    Mir geht es dabei nicht um den technisches Aspekt. Da wissen wir hier immer alles zu kritisieren und die eierlegende Wollmilchsau zu vermissen, Bewährtes als alten Hut zu bezeichnen und Neues als unausgereift. Inwzischen wissen wir ja sogar, dass abseits von Schön und Baehrwald auch ein Unterhang am kurzen Arm nicht mehr verzerrt, auch wenn er nicht auf die bewährte Methode zu berechnen oder zu vermessen ist.


    Was mich nur entsetzt ist das Bild der Globalisierung, das sich mir bietet: Massenproduktion in Fernost um ein paar hundert Euro, Kleinserienproduktion hier um viele Tausende um unterm Strich hier ein Unternehmen über Wasser zu halten, dort große Aktionärsgewinne einzufahren.

    Nochmal zum Diabolic:


    Es handelt sich dabei um einen "Nachbau" (vermutlich ist da das Patent ausgelaufen und Tonar hat es wahrscheinlich damals schon alternativ zu Nagaoka gefertigt) des Technics EPC270.

    Die hohe AK ist keineswegs zwingend - das haben viele schon bestätigt.

    Es kommt da auf den Nadeleinschub an. Am Generator konnte ich keine Unterschiede zum EPC270 messen.


    Mit einer Rundnadel (CII, von Tonar gibts ja glaub ich auch eine) oder auch einer Technics-Nachbau-Ellipse spielt das Ding - auch ohne Mods an Gehäuse und Nadel - schon, wie damals das 270 sehr anspringend dynamisch.

    Es ist preislich sicher am Besten für Versuche aller Art geeignet. Ich habe es gestern "mal eben" statt des Grado Wood am Audiomods V / Rega Arm montiert und es geht sehr, sehr gut mit 2g zur Sache.

    Mit der SAS Nadel und entsprechend höher eingestellter Verstärkung (55dB) bei 1,2g eigentlich schon nah an einer "Wunschtraummischung aus DL103 und OC9MLII" (Grobdynamik und Musikalität vom Denon und Feinauflösung und tonale Augewogenheit vom OC9). Aber das ist es so auch an nahezu jedem anderen Arm. Mit 4g und der pinken Nadel fräse ich Flohmarktplatten zwischen den Waschgängen ab.

    Ich würde auch mal das Tonar Diabolic ausrufen und dazu dann eine sphärische thakker EPS270 :)

    Das AT5V ging auch in die Richtung, war echt gut und wems zu wenig Auflösung hatte, hat auf die 7V Nadel gewechselt. Gibts leider kaum mehr. Oder "ganz blöd": altes Ortofon (OM Pro /DJ oder max. 10)

    Ich würde mich folgende Dinge fragen:

    - welcher passt optisch am besten zum Ensemble?

    - möchte ich, unabhängig von Vor- oder Nachteilen, einen Direkt- oder Riemenantrieb?

    - wieviele Platten oder welches Zubehör geht sich um die Preisdiffernz aus?


    Ich habe viele Plattenspieler und für mich stellt sich diese Frage nicht. Ich bin mit meinen Lieblingen glücklich. Jeder Dreher in seiner Umgebung (SP10 II mit 12" im Musikzimmer, Dual CS5000 im einen und SL150 mit Project Evo Arm im anderen Büro, Denon Vollautomat im Esszimmer, L75 Masse-Umbau im Wohnzimmer. Bei mir sind die Vorzüge der Thorens Zargen nur halb so relevant. Mit Schwingungen habe ich zum Glück keine Probleme. Einem Bekannten wurde ein TD 320 zur Rettug in seinem Wohnbau, wo Project und Technics keine Chance gegen all die Schwingungen hatten.

    Eigentlich kann man da die Situation mit anderen Computersystemen und Onlinediensten vergleichen. Lenovo als Computerhersteller ist nicht wirklich schuld dran, dass Netflix die Preise anhebt. Denon und Co. machen sich aber dadurch "ein wenig schuldiger", dass sie die Gratis-Funktionen mitgelieferter, vorinstallierter Software von Fremdanbietern als Teil IHRES Produktes beworben haben.


    Dass Musikstreaming teuer ist, wissen wir. Man sehe sich die saftigen Gewinne von Spotify an (bzw. das, was die an die Verlage abliefern).