Posts by blademage

    Ich arbeite ja in der IT. Hier in Österreich ist das mit der MwSt. ja ganz anders als in Deutschland, aber ich erinnere mich noch gut an unseren Trubel mit den Registrierkassen (1. Streich) und deren Verschlüsselung (2. Streich).

    Ich habe am Rande auch mit den Buchhaltungsprogrammen und deren Updates zu tun und weiss, was da für manche Firmen, die bewährte aber unflexible Datenstrukturen nutzen, für ein Aufwand besteht, wenn sich ein Steuersatz ändert. Die Konten hängen an den Steuersätzen, mitten im Wirtschaftsjahr kann man da nichts ändern, ausser man splittet jede Buchung auf zwei oder mehr Konten, was dann bei Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, etc., die per Buchungszeile (oder Blockweise, wie auch immer) verrechnen schnell sehr, sehr teuer werden kann.


    Ich denke, ein paar erklärende Worte auf den Homepages der Firmen würden nicht schaden und den Haussegen wieder geraderichten:)

    Ich habe vor einigen (ca. 7) Jahren - unwissend wie ich war - dem Lager meines damaligen MR322 unten "Silikonfett" (Öl mit Viscosität ~80.000) gegeben und den Schaft mit Trocken-PTFE eingesetzt. Docht war da keiner mehr. Läuft immernoch tadellos beim jetzigen Besitzer. Nur der Tonarm zerfällt jetzt leider ;(

    Ja, der ist wirklich schön (, bis auf den Besen - da gibts elegantere Lösungen)!


    Das AT14Sa würde ich behalten und ihm die originale Nadel gönnen, so eine zu bekommen ist. Etwas "besseres" wirds um den Preis (ich denke mal wird sich zwischen 120 und 180 Euro abspielen) kaum geben. Das VM750SH (das ich als würdigen Erben erachte) kostet gut das Doppelte.

    schau Dir den geraden Arm(-stummel mit geradem Headshell) mal an. Der hat dann negativen Überhang, da kann man wirklich bis ans Ende der Zeit versuchen die Nadel auf der Schablobe anzulegen ;)

    Nur weil es eben Eingangs hieß: "Mir fehlen etwas 4mm bis zu diesen Punkt, obwohl ich die Langlöcher auf dem Headshell bereits voll ausgereizt habe.", dachte ich daran...

    Ich habe folgende Konstruktion unter den Veritas P5: Parkett>Baumwolle + Leinen (~5mm)>28mm Granitplatte>Sylomerpads>Eichenbretter quer>Spikes der Veritas fest im Holz versenkt. Ist nicht ganz wackelfrei, aber schont den Parkettboden und klingt ganz ausgezeichnet im recht kleinen, bis auf den Parkettboden gut bedämpften Raum.

    Tja, zum Glück hab ich mich im Lauf der Jahre gut mit Bastelgerätschaft eingedeckt.

    Die Arme sind / waren für das aufgerufene Geld schon sehr gut. Ich halte von einem SA750 mehr als von einem RB200 *duckundweg*

    Das ist ja ein sehr interessanter Thread. Danke speziell auch für die Erfahrungswerte!


    Ich habe meinen 555 vor vielen Jahren gegen einen Denon (3520) getauscht, was ich nie bereut habe. Der 555 klingt wirklich anders als der 777 (den ein Freund hatte und der mich überhaupt erst auf die Idee gebracht hat - damals hieß es ja alle CDPs klingen gleich und ich hab halt den 555 genommen, entweder war er deutllich billiger oder verfügbar, weiss es nicht mehr).

    Der DCD3520 hat leider nicht lange gehalten. Nach Problemen mit der Elektrik (Laufwerks-Netzteil, Ausgangsstsufe) und dem Lösen des Displayglases ist dann auch, wohl durch die vielen Reparaturen, bald der Laser erblindet. Aber da mir die Aufbereitung so gut gefallen hat, habe ich inzwischen zwei kleine Brüder herumstehen mit denen ich sehr zufrieden bin: DCD 1560 mkII und DCD 2560. Beide auch mit KSS151 und ähnlichem Aufbau. Für mich absout geräuschlos bei Wiedergabe und am Ende der CD (wo ja die Marantze und Philipse ihre Schwächen hatten) und angenehm abgestimmt (wo die Technicse nicht meinen Geschmack treffen).


    Vor neuen Playern habe ich Angst:

    Ich habe auch noch einen Pioneer PD30 (heisst das Teil so? der SACD Player), der weder gut klingt (Pure Direct klingt wie ein Samtvorhang, alles andere ist entweder durch den Expander gejagt oder sonstwie geändert) noch leise (Laufgeräusche die man auf 3m hört sind ein NoGo) oder schnell (andere Player sind mit dem Abspielen wieder fertig, bis der die CD erkannt hat, auch zum Starten braucht er mal gute 15 Sekunden) ist.

    Und auch die Yamaha Pianocraft ist jetzt nicht wirklich ein Musterbeispiel für Laufruhe oder Geschwindigkeit (hier hört man laufend den Laser Focus, ist schon der 5. Laser inzwischen).


    Und da meine guten, alten Player allesamt wirklilch billig waren, weigere ich mich, ein zigfaches des Geldes für einen Wandler auszugeben (den FiiO Mini-DAC hab ich mal probiert, aber da lernt man dann Jitter richtig kennen).


    Vielleicht probiere ichs ja doch irgendwann mal...

    Ja, die Luxmänner und ihre "Leiden" sind mir gut bekannt. Ist ja nicht mein erster. Der 210 ist so weit verbreitet und gut dokumentiert, dass es eben kein Thema ist. Ehe er ins Schlafzimmer kam, wurden Potis und Schalter gereinigt, die Problemkinder und die Siebelkos ersetzt. Sah aber alles, abgesehen von den Siebelkos aus wie neu, nichts angesengt oder verformt. Nur die Siebelkos waren leider beim Durchmessen jenseits von Gut und Böse, obwohl optisch auch wie neu. Da auch kein Staub zu finden war und die OVP komplett war, denke ich, dass die Anlage wohl wirklich kaum verwendet wurde.


    DLNA ist eine tolle Sache. Die Begriffe verschwimmen da zwar zum Teil, bzw. werden falsch benutzt, aber im Grunde geht es dabei um Streaming-Standards. Ich habe eine kleine Box (Terratec) am AUX-Eingang hängen und kann von allen Geräten im Netzwerk dorthin meine Musik abspielen, also z.B. vom PC oder vom Handy aus, die Musik, die auf dem Server liegt. Habe einige dieser Boxen und mache damit die alten "Vintage"-Kisten multiroom-/ streamingfähig.


    Die neuen Geräte klingen leider allesamt nicht so, wie ich es gerne hätte (und sind bei weitem nicht so elegant).



    Aber ich war bei meiner Schwiegermutter überrascht vom modernen "Küchenradio": Techics SC C70

    Phono gibts da nicht mehr, aber der Rest kann sich sehen lassen. Sie kann einfach die Musik vom Wohnzimmer rüberschalten und dort weiterhören.

    Das ist schwer nachvollziehbar, dass die Stromversorgung dafür sorgt, dass alle AIKIDOS besser auflösen.


    Kurz: so eine Aussage glaube ich nicht.


    Gruß Dietmar

    Ich bin ja normalerweise genauso der Mensch, der für alles eine Erklärung bzw. Begründung braucht, ehe er etwas glaubt, bin ein verweigerer von Kabelklängen usw., und in diesem Fall war ich ja selber recht überrascht, als neben der "Fehlerbehebung" auch noch dieser Auflösungsgewinn dazu kam.

    Ich kann es mir selbst nur mit einem Vergleich zu den, mir näher stehenden, Computer-Prozessoren erklären, die auch nur mit noch stabilerer Spanungsversorgung bei höheren Taktraten zuverlässig arbeiten.

    Vielleicht brechen ja in der Aikido-Schaltung (die ich mir nie angesehen habe) die Versorgungsspannungen der FETs ein bei komplexeren Lasten und führen zu längeren Anstiegszeiten. Ich weiss es nicht, nehme aber das Gehörte (man kann ja das Netzteil umstecken und vergleichen) wohlwollend zur Kenntnis.

    das Thema Brummen im MC Betrieb haben scheinbar viele Aikitos von Herrn Otto..

    ...

    Hatte ich auch, habe mit Herrn Otto gesprochen und im Umfeld gesucht. Eine Verbesserung der Stromversorgung /-Umgebung hat hier Wunder bewirkt. Einerseits sind die Netzteile recht Anfällig auf "Probleme" wie D-LAN, Steckernetzteile in der näheren Umgebung, etc., andererseits sind sie unter manchen (meinen) Bedingungen (hohe Verstärkung) etwas knapp bemessen.

    Im MC Betrieb haben sich folgende zwei Punkte bewährt: "Stromfilter" (ich habe hier auf eine kleine APC BackUps gesetzt) und ein "größeres" Netzteil. Hier habe ich mir einfach den Aufbau der Moth kopiert und angepasst (passender Ringkern, doppelter Brückengleichrichter, ausreichend Kapazität, schnelle Foliendondensatoren parallel, gutes Gehäuse). Sehr simpel und effizient. Kein Brummen, kein Knistern, kein Rauschen oder "Grammeln" mehr.


    Und noch was: Die nicht so perfekte Transparenz bzw. das vermeintlich fehlende letzte Quäntchen Auflösung so ist nun auch da. Bei allen Aikidos. Der Aikido MC ist dabei, wohl auch wegen der verwendeten Abtaster, besondern hervorzuheben. Wenn man das HanaSL daran (mit 300 Ohm) hört, glaubt man nicht, dass es das selbe System ist, wie z.B. an der Phonobox (auch mit 300 Ohm). Da liegen dann Welten dazwischen.


    Was ich aber durchaus noch anmerken möchte, sind erstens mein persönliches, erfahrungsbasiertes Empfinden zum Cambridge: Die, die ich bisher hatte (C500, Azur 640), klangen recht dünn, was im direkten Vergleich dann erst auf eine "Kompensation" mangelnder Auflösung zurückzuführen war. Also sind die Dinger wieder gegangen. Vielleicht macht da ein anderer Verstärker mehr aus, als ein Upgrade des Aikido.


    Und zweitens der allgemeine Hinweis, der aber schon gefallen ist, dass es auf die Kombinationen aus Pre und Abnehmer, Abnehmer und Arm, Verstärker und Lautsprecher, Anlage und Hörraum, etc. (ach ja - nicht zu vergessen: Musik und Befinden) ankommt.

    Also,


    ich habe mehrere Geräte von Herrn Otto im Einsatz und schätze diese über alle Maßen.

    Die Tube Box DS2 hat wegen ihrer Flexibilität am SP10 Platz genommen, wo sie beide Arme zu einem Gesamtsystem vereint. Sie ist klanglich für meinen Geschmack sehr brauchbar, aber sicher kein Schritt nach vorne gegen die Aikidos.


    Für mich hat sich in den letzten Jahren immer mehr herausgestellt, dass ich weit weniger Audiophil bin, als ich dachte. Mir liegen etwas höhere Pegel am Pre und Loudness mehr, als originalgetreue Wiedergabe. Dabei darf - für meinen Geschmack - nur die Auflösung nicht leiden. Und gerade hier liegen die Stärken der Aikodos.


    Für meinen Bausatz-Aikido habe ich ein größeres Netzteil und eine gut geschirmte Box gebaut, das macht ihn jetzt zu meinem besten Pre - klar vor Luxman, Moth, ProJect oder Technics.

    Kopfhörer sind etwas wundervolles. Leider habe ich meine "perfekten" Partner verloren und finde keinen Ersatz (auch baugleiche sind nicht mehr das, was die alten waren). Mit meinen alten Pioneers hatte ich bis auf Tiefbass und hohe Pegel alles: perfekte Räumlichkeit (nicht das, was gute Aufstellung der Lautsprecher suggerieren, sondern genau das, was die Ohren am Mischpult gehört haben), packende Dynamik, die teilweise kein HiFi Lautsprecher bieten kann, Auflösung feinster Details, die sonst im Lärm meines Atems oder dem Rauschen des wachsenden Grases im Nachbarsgarten übertönt werden:)


    Vielleicht sind das auch nur verklärte Erinnerungen an meine alten SE-505, aber die, die ich jetzt habe, machen mich lang nicht mehr so glücklich und moderne KH sind wie moderne Boxen: "digital", da fehlt was, ohne daß ich sagen könnte, was.


    Meine Lautsprecher Setups sind immer viel Aufwand, bieten jeweils unterschiedlichste Besonderheiten, aber sind nie für alles gleichermaßen gut.


    Im Moment, gestehe ich, höre ich meistens mit einem Logitech Gaming-Headset, also nix HiFi.

    Servus Markus!


    Ich hab mich auch schon das eine oder andere Mal versucht. Ganz ohne Deine Möglichkeiten. Bei mir
    wurden immer nur vorhandene Sperderorgane in neues Holz transferiert.


    Riemen- oder Reibradantrieb dürften einfacher sein, als Direkt-Antrieb.

    An Armen bin ich bisher gescheitert. Es kommt zwar Musik raus, aber jeder 08/15 Arm arbeitet besser, als meine Ergebnisse zweier Linker.

    Gut hingegen haben sich die Chassis-Änderungen ausgewirkt.

    Mein L75 wiegt nun 38kg mit zwei Tellern und einem 12" Jelco Arm. Läuft super. Lager und Teller sind aber ebenso original, wie die Antriebskonstruktion. Ich habe nur die Deckplatte verstärkt und furniert für die zwei Teller, die Geschwindigkeitsregelung entfernt (wird manuell einmal im Jahr eingestellt auf 33 1/3) und eine Armbasis dazu an eine massive Zarge gebaut.


    Beim ET500 (DirectDrive von Technics/Panasonic) wurde ein besseres Netzteil gebaut und die Regelung stabilisiert und nur das Pressspan Brettchen gegen eine aus schichtverleimtem Holz getauscht und diese furniert. Als Arm habe ich hier einen SME 3009 S2 Imp. im Einsatz.


    Der SP10 wurde nur oberflächlich gereinigt und in eine breite Holzzarge stesteckt um einen 9" und einen 12" Arm betreiben zu können. Da war aber das fertige Laufwerk schon von Haus aus Intention.

    Bei Lenco-Heaven findest Du viel zu den Lagern. Da haben sich viele Leute viel Gedanken gemacht. Werkzeugstahl und Messing sind eine gute Kombination, präzise Kugellager aus harten Mineralien halte ich aber für unumgänglich. Ich habe ein Reservelager eines L75 hier, dessen Spender 30 Jahre im Stadl hinter sich hat und vorher in einer Disco in Betrieb war. Das Lager ist aussen schwarz (Messing-Patina) aber innen zwar staubtrocken, aber spielfrei und leichtgängig.

    Es ist in meinen Augen eine sehr gute Vorlage für ein Tellerlager.


    Auf jeden Fall viel Spass und nicht weniger Erfolg!

    Ich kenne das mit dem aus der Rille Springen von beschädigten Platten in Verbindung mit leichten Tonarmen, auch richtig guten, ganz gut. Meine "Tubular Bells Halfspeed Master" z.B. hat an einer Stelle das Problem. Unter dem Mikroskop sieht man, dass die Rille an einer Stelle deutlich weniger tief ist und durch die hohe Amplitude an der Stelle, die Nadel zurückgeschubst wird (habe ein Jahr nach der Stelle gesucht). Die Platte ist sauber und kratzerfrei, aber trotzdem habe ich mit fast allen Kombinationen hier das Problem. Nur das AT3600/91 (das auch der Dual DT210 trägt) an Technics Armen läuft da drüber. Ich dachte erst es läge am Schliff und hatte mir mal ein DL103 gekauft, aber auch das springt - auch am Technics.


    Der besagte Dual DT210 ist ja kein "deutscher Dual", der Arm ist Plastik / Plastik gelagert und nicht mit z.B. dem CS435 zu vergleichen. Es gibt, soweit ich sehe auch keine Einstellungen für Auflagekraft oder sonst irgendwas. Man kann das System nicht falsch justieren. Ich weiss nicht mal ob man das AT3600 austauschen könnte...


    Ich habe mein AT3600 damals mit dem DTJ 301 eingefangen, der so "gut" war, dass ich ihn der Mutter eines Arbeitskollegen abgetreten habe (mit einem EPC270). 180g Vinyl auf einer Gummimatte war schon problematisch beim Gleichlauf, da der DD Motor so schwach war. Aber immer noch um Welten besser als der DT210 ;)

    Die Unterschiede sind teilweise gewaltig, grade dieser DT210 ist auch - nunja - sagen wir mal wir würden ihn hier wohl als Katastrophe bezeichnen^^, wohingegen der PL760 wohl vergleichsweise soo schlecht nicht war. Man glaubt garnicht wie viel Dreck man aus den Rillen waschen kann, schon mit einfachsten Mitteln, wie einem Stück Küchenrolle oder einer "Knosti" ;)


    In den Dual würde ich keinen Cent stecken, da das AT3600 eher ein System ist, dass genau solche Probleme nicht haben sollte. Es liegt wohl nicht an der Nadel sondern am Pattenspieler/Tonarm.


    Die meisten meiner hunderten Platten sind alt bis steinalt und haben großteils viel mitgemacht.

    Waschen hilft - selbst mit der Knosti, auch gut mit Ultraschallbad, Härtefälle habe ich auch schon professionell waschen lassen, ein ordetlicher Plattenspieler tut das seine. Dann wirst Du wieder Spass haben an Deiner Musik.