Posts by hellas

    Boa...hier wird heute aber scharf geschossen...:D

    Kleinserie habe ich nicht parat, aber vielleicht sollte ich mal drüber nachdenken ;-)

    Hülse ist wohl eher die falsche Umschreibung, aber da ich noch ein Expemplar haben müsste, kann ich ja mal danach fahnden und bei Erfolg ein Foto machen. Dann ist klar, was gemeint ist.

    Doch, so war es vom Hersteller ursprünglich vorgesehen.

    Und ja, genau aus diesem Grunde gehen die meisten Antiskatingplatten kaputt. Das Hauptproblem befindet sich allerdings 40cm vor dem Dreher, weil gefühlt jeder meint, ohne einen Blick in die techn. Betriebsanleitung so einen popeligen Tonarm justieren zu können...


    Wenn nötig, verstelle ich die Tonarmhöhe meines TP90 genau wie vorgesehen.

    Nur eben hat meine Antiskatingplatte mittlerweile eine Sicherungshülse übergestülpt bekommen.

    Und ich dreh nicht wie ein Ochse an der Gewindestange....:rolleyes:

    Mal davon abgesehen, ich verstelle die Tonarmhöhe nur, wenn ich den TA wechsle.

    Aber so oft kommt das nun auch nicht vor.

    Genauso, wie ich es geschrieben habe...

    Schön, dass wir aneinander vorbeigeredet haben.


    1.) mit defekter Platte lässt sich der Tonarm mit dem Gewindestift nicht hochstellen.

    2.) beim Hochstellen des Tonarmes, wird die Platte mit angehoben.

    2.) Zur Benutzung des Gewindestiftes entfernt man selbstredend die Plastikabdeckung.


    Trotzdem gute Bilder ;-)

    Nee, das stimmt so auch nicht. Man "kann" mit Hilfe der besagten Gewindestange die Antiskating-Platte mit dem Antiskating und damit auch den Tonarm in der Höhe ändern. Dazu ist aber VORHER die Feststellschraube zu lösen, da man sonst die Platte unweigerlich zerstört, wenn man nicht mit Gefühl agiert sofort merkt, dass man nur die Kunstoffplatte verbiegt, sollte die Feststellschraube nicht gelöst sein oder etwas anderweitig klemmen. Da die Bohrung für die Gewindestange ziemlich weit außen liegt, ergibt es eine sehr ungünstige Hebelwirkung, die die Bruchgefährdung maßgeblich fördert. Für die Justage mit der Gewindestange gibt es extra eine Bohrung im Tonarmbrett. Dies ist die untere Führung für die Gewindestange, die auf dieser Seite kein Gewinde hat...


    Natürlich kann man auch ohne die Gewindestange die Höhe verändern.

    Die Kunststoffplatte ist mit dem beweglichen Teil der Höhenverstellung/Tonarm verbunden.

    Aber das bedingt, dass die Platte im Bereich der Feststellschraube noch intakt ist.


    /edit:/

    - Rechtschreibung

    - Feststellschraube = Madenschraube

    "kaum noch reparierbar..."


    Nun, das ist meist nur eine Frage des Wollens und des Könnens.

    Meine TP90-Platte war auch an der "Sollbruchstelle" gerissen. Dafür wurde ein V2A-Ring gedreht, der von der Unterseite drübergestülpt mit zwei Schräubchen fixiert wurde. Hält bombenfest und macht einen edlen Eindruck. Man musste halt den TP90 dafür abschrauben.

    Und nicht immer gleich als unreparierbar deklarieren, nur weil es etwas Arbeit macht.

    Wegwerfgesellschaft war gestern...

    Dazu kann ich nichts sagen, denn ich habe keine Vergleiche hierzu angestellt.

    Den meisten dürfte es eher so ergehen wie mir, dass ihnen das komplette Headshell fehlt, ober aber beim Anbau/Demontage eines Tonabnehmers ein Käbelchen abgerissen ist.

    Und das geht bei den originalen TP95 leider recht schnell.


    Technisch gesehen führt es natürlich zu deutlichen Verbesserungen.

    Ob man das klanglich im Einzelnen so vernehmen mag, das kann ich schlecht beurteilen. Denn jeder hört anders. Was auf den ersten Zentimetern an Klanginformationen allerdings verloren geht, kann man auch mit der besten Durchverkabelung und dem besten Phono-Pre nicht wieder zurückholen. Darüber muss man sich im Klaren sein. Und genau dafür wurde hier soviel Aufwand betrieben.

    So wie ich das sehe, steckt der Aufwand aber eher in der Technologie für einen qualitativ hochwertigen Nachbau und der dazu nötigen Peripherie.

    Das Innenteil des Kontaktblockes kann man u.U. rausnehmen. Die Gefahr dass er bei der Demontage zerbricht bzw. zerbröselt ist recht hoch. An die Buchsen kommt man aber anders nicht heran. Meist läuft es darauf hinaus, dass man einen komplett neuen Kontaktblock benötigt. Den nachzubauen, ist zwar möglich, aber in der Realität ziemlich zeitaufwendig.

    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber das normale TP95 Headshell und die RDC-Ausführung unterscheiden sich lediglich beim "schwarzen Flügel".

    Wenn du bessere Qualität suchst, als das Original, dann solltest du mal einen Blick auf diese Arbeit werfen:



    Das Ergebnis sieht dann zum Schluss so aus:



    Den Typen, der sowas gebaut hat, kenne ich persönlich ziemlich gut.

    Dessen Arbeit kann man durchaus als highendig bezeichnen ;-)


    Hier kamen 5N Silberlitze mit Teflonummantelung und ganz spezielle TA-Steckbuchsen zum Einatz. Sämtliche Lötarbeiten wurden mit WBT 0800 durchgeführt. Alles reine Handarbeit.
    Eigentlich unbezahlbar, bei der Unmenge an Zeit die investiert wurde, um solch ein Ergebnis zu erzielen. Aber man kann ihn ja mal freundlich fragen...





    Carsten, watt nützt die schöne BR50, wenn Sie nur im kleinen Arbeitszimmerchen steht...;(

    Wo und wann kann ich die BR50 abholen? Die müssen erstmal farblich aufgehübscht werden, damit sich das Klangbild auch ordentlich entfalten kann, ganz klar.

    Und bei der BR26 überpinsel mal schnell die "6" zur "5", das verkauft sich besser..;)


    S3000 und S3900 sind technisch vollkommen identisch.


    A.K...alter Knacker?


    ...nüscht wie weg... :saint:

    Nee, der böse Bube war ich nicht...ich war nur einer der Käufer ganz viel später und nach langer Suche danach.

    Aus meiner Sicht ist der Umbau wirklich gut gelungen und passt perfekt ins Gesamtbild.

    Auf den Equalizer sollte man nicht verzichten, weil man damit die Signalpegel der Eingangsquellen gut aufeinander abstimmen konnte. Dafür war das linke Mäuseklavier da.

    Mit deiner Aussage, dass die 3010er besser sein sollen als die legendäre BR25, begibst du dich ziemlich ungedeckt ins Schussfeld...nichts gegen die 3010, die ist ja extra für die S3000 entwickelt worden, aber der BR25 reicht sie bei weitem nicht das Wasser. ;)

    So richtig komplett ist die Anlage aber so noch nicht. Denn der Equalizer fehlt.

    Und wer noch eine Schippe draulegen will, der kann eines der wenigen CD-Player im 3000er Design sein Eigen nennen. Hier hatte jemand nach der Wende zuviel Freizeit und hatte im Rahmen eines Privatprojektes über einen längeren Zeitraum 3000er Kassettendecks zu CD-Player umgebaut. Die Tape-Einheit wurde hier komplett entfernt und ein SlimDVD-Laufwerk eingepflanzt. Bedienbar war das Ganze dann weiterhin über die Kurzhubtasten oder über die mitgelieferte Fernbedienung. Netterweise konnte man sogar, dank SCART-Ausgang sogar DVDs damit anschauen.


    Wie das ganze aussah, kann man sich temporär in meiner Galerie anschauen.

    Hier gings um Headshellkabel und nicht darum, ob Durchverkabelung besser ist oder nicht...:sleeping:

    M.E. spielen auf dem kurzen Stück die mechanischen Parameter ihre Karten aus.

    Denn ein geschmeidiges Headshell wird sich den engenen Gegebenheiten weitaus besser anpassen als ein störriges...

    Achja und die optische Kompontente sollte man auch nicht so einfach unter den Tisch kehren...;)


    (text geändert)

    Die zentrale Erdungsschraube ist das Einzige was ich hier als tatsächlich problematisch ansehe, aber besser so als nix, sag ich ganz klar. Wenn man es genau nimmt, haut das ganze Konzept aber nicht hin, weil der Gehäusedeckel ebenfalls auf PE geklemmt werden muss. Auf der anderen Seite ist das Gehäuse mittels Senkschrauben im unteren Bereich mit der Grundplatte verbunden. Mit Sicherheit auch wieder nicht VDE-konform, aber immerhin besser als nix.

    Horst, deine Erfahrungen zu den Cardas-Steckbuchsen kann ich bestätigen. Sie sind oft einfach zu lang. Die bescheidene Fixierung auf den Stiften hatte mich bewogen, für mich eine Alternative zu suchen. Allerdings kommt man da um handwerkliche Nacharbeit nicht herum. Daher hatte ich auch mal den Thread zu den Headshellkontakten ins Leben gerufen. Die Tabelle muss ich aber nochmal aktualisieren. Das ist über die Sommerzeit aufgrund von alternativen Freiluftaktivitäten etwas in Vergessenheit geraten ;-). Ziel war es heraus zufinden ob es überhaupt möglich ist, eine Steckbuchse zu finden, welche mit eine möglichst großen Anzahl an Tonabnehmern harmoniert. Die eierlegende Wollmilchsau habe ich jedoch nicht gefunden.

    Gute (Feder-)Kontakte sind leider sehr teuer und sprengen dadurch meist den gesetzten finanziellen Rahmen deutlich. Wer werkstattmässig gut aufgestellt ist und eine kleine Mini-Drehbank sein Eigen nennt, dem stehen natürlich ganz andere Möglichkeiten offen. Allerdings steht man dafür stundenlang im Keller...