Posts by hellas

    Interessante Fragestellung Peter!

    Hast du Dragan schon mal kontaktiert?


    So aus dem Bauch heraus würde ich auf einen schlechter werdendes Relaiskontakt tippen.

    Hier sehe ich die Gefahr, dass sich nach vielen Schaltzuständen der Übergangswiderstand an der Kontaktstellen ändert. Wieviel (mech.) Schaltstufen liegen zwischen 60 und 66 dB?

    Gelingt es festzustellen, welches Relais dafür verantwortlich ist?

    Joachim...wer?

    Bei mir steht da: wurde ausgeblendet.


    Louis, was möchtest du denn noch hören?

    Es steht doch alles im "Werbetext". Filter das Geschwurbel raus und fokusiere dich auf die techn. Angaben. Bei den echten Monosystemen wird nur die Seitenschrift erfasst. Vertikale Nadelauslenkungen explizit nicht. Das ist der Unterschied zum Stereo-System + Mono-Taste.


    Die modernen Mono-Abtaster sind nicht hart aufgehängt und können somit auch mal, ohne gleich Kollateralschäden zu erzeugen, durch eine Stereorille pflügen. Die Nadelabmessungen entsprechen daher auch denen für eine Stereo-Mikrorille. Mit einem Mono3/SP solltest du das allerdings nicht versuchen, da dieses mit einer dicken Diamantspitze (2,5mil) ausgestattet und für ganz alte Mono-Platten mit größerer Rillenbreite gedacht ist.


    (jetzt kommt bestimmt gleich wieder ein Schlaumeier um die Ecke, der meint, dass eine Monoplatte mit Mikrorillen keine echte Monoplatte mehr ist...ich kanns schon förmlich riechen)


    Auf den meisten Covern von Mono-Platten sowas wie:

    " Für Monoplatten Mikro- oder Steroabtastspitze, für Stereoplatten nur Stereoabtastspitze verwenden."

    oder auch:

    "Mikro-Langspielplatte, nur mit staubfreiem Mikrosaphir abspielen, Einstellung M 33 U/min!"


    Das bedeutet, dass man zu dieser Zeit schon auf Mikrorillen umgestiegen war und Nadeln mit Diamantdicken um die 25µm nicht mehr eingesetzt werden durften.


    Heisst also auch für heute: Abtastdiamanten mit 25µm Dicke sind die falsche Wahl für Mikrorillen-Monoplatten. Diese wäre die richtige Wahl für alte Monoplatten ohne Mikrorille. Wenn das dann in deinen Augen die "echte Mono-Nadel" ist, dann wäre dem so.


    Zum Aufbau ganz alter Tondosen kann ich dir leider nichts sagen.

    Weiter gehts:


    https://www.audio-technica.com…mono-lp-vinyl/at-mono3-lp

    AT-mono3/lp

    Moving Coil Tonabnehmer

    Der speziell für Monoschallplatten konzipierte Tonabnehmer erzeugt lediglich aus horizontalen Bewegungen das Signal. Um den Rillenverschleiß zu minimieren, weist der AT-MONO3/LP jedoch auch eine angepasste vertikale Nadelnachgiebigkeit auf.

    • Sorgfältig ausgewählte Komponenten und modernste Technik in einem hochauflösenden Tonabnehmer.
    • Gerader Aluminium-Hohlnadelträger und leichte Nadel garantieren optimale Abtastfähigkeit.
    • Die durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt 500 Stunden. Mit dem System schonen Sie Ihre wertvollen Monoplatten.
    • Hochreiner PCOCC-Draht gewährleistet transparentere, verlustfreie Signalübertragung für hohe Klanggüte.
    • Der interne Mechanismus ist in einem soliden, im Druckgussverfahren gefertigten Aluminiumgehäuse untergebracht, dessen Steifigkeit durch die Zugabe von Kunstharz weiter erhöht wurde.

    “Ein wahrer mono-tonabnehmer”

    Der AT-MONO3/LP Tonabnehmer erzeugt nur durch horizontale Bewegungen das Signal.

    “Nutzungsdauer von 500 Stunden ”

    Die durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt 500 Stunden. Mit dem System schonen Sie Ihre wertvollen Monoplatten.

    Jungs, einfach lesen...steht unmissverständlich bei Audio Technica auf der Webseite.

    Nicht immer gleich alles glauben, was andere so daherquatschen.


    https://www.audio-technica.com…or/mono-lp-vinyl/at33mono

    AT33MONO

    Moving Coil Tonabnehmer

    Der AT33Mono ist unsere Spezialanfertigung für die Mono-Wiedergabe. Durch die Verwendung von horizontal ausgerichteten Spulen, wird nur die Seiten-Auslenkung der Rille erfasst - störende Vertikal-Auslenkungen, wie sie gerade bei verkratzten oder stark abgenutzten Platten auftreten, dagegen minimiert.Entsprechend besitzt der AT33MONO eine Klangtreue, die mit einem Stereo-System unmöglich zu erreichen ist.Selbstverständlich verfügt der der AT33Mono über ausreichend Hub in der Vertikal-Achse, um keine Schäden an Stereo-Platten entstehen zu lassen. Erleben sie, welche Klangtreue der AT33MONO aus ihrem Mono-Vinyls herauszuholen vermag.

    • Stereokompatibles Mono-System.
    • Konische Nadelbasis mit robustem Duralumin Nadelschaft
    • Kohärentes 10Ω Design
    • Horizontal-orientierte PCOCC-Spulen - unempfindlich gegen vertikale Auslenkung
    • Verwindungssteifer Aufbau durch massive Bodenplatte
    • "Hanenite" Anti-Vibrationsgummi dämpft störende Vibrationen.
    • Exzellenter Klang

    *Dieses Modell ist nicht mit Schellack-Platten kompatibel

    “ein richtiger Mono tonabnehmer”

    Durch die Verwendung horizontal ausgerichteter Spulen, wird nur die Seiten-Auslenkung der Rille erfasst

    “Verhindert störende vibrationen”

    "Hanenite" Anti-Vibrationsgummi dämpft störende Vibrationen


    Zwei interne, horizontal-orientierte Schwingspulen

    .... In Bezug auf Schnelligkeit sind Flächensauger und ganz besonders die beidseitig simultan absaugenden, im Vorteil. Gute Nacht, Gerald

    Nun, ich würde sagen: Zeiteinsparung glatt die Hälfte zur einseitigen Variante. Man nimmt die Platte fast trocken vom Drehdorn. Keine Rückseitenkontamination.

    Ich sage nochmal ganz klar an beide Entwickler, dass ein zusätzliches Display wunderschön und eindeutig hilfreich bei komplexer Menüführung ist. Aber es gibt sehr oft den Fall, dass man überhaupt kein Display möchte. Sei es aus optischen Gründen, oder ganz profan aus platztechnischen Gründen.

    Was spricht denn gegen eine ansteckbare "Fernsteuerung" mit Display für notwendige Einstellarbeiten?

    Man könnte beim Einschalten des Gerätes prüfen ob ein Display/Steuerung an einem Datenport angeschlossen ist oder nicht. Danach schaltet man in den entsprechenden Firmwarezweig mit erweiteren Steuerungs- und Einstellmöglichkeiten. Quasi Experteneinstellungen über externes Display+Funktionstasten. Die tägliche Bedienung erfolgt wie gehabt über Encoder + Drucktaste und/oder Fernbedienung.


    Was meint ihr, ist das realisierbar?

    Wie wollt ihr denn ohne ordentliche Absaugung den angelösten Dreck aus der Rille saugen?

    Wenn, dann hätte ich US mit Flächenabsauger gepaart. Allerdings braucht man dafür schon einen

    kleinen Turbinenantrieb, sonst wird das nix.


    sdz :

    Das war nicht als Kritik gemeint. Aber hier war und ist das Thema DIY PWM immer mal Thema.

    Ich biete interessierten Selbstbauern immer mal so eine kleine Pumpe für kleines Geld an. Das Ding ist eine kleine Wundertüte. Wem der Platzverbrauch egal ist, der greift zu dem was für Ihn halt greifbar ist, klare Sache. Aber wenn man das Teil in die Wohnräume stellen will, oder vll. gar ins Wohnzimmer selbst, da ist die Größe durchaus WAF-entscheidend... ;-)

    sdz

    Ich finde Eigentbauten immer cool. Aber deine Pumpe finde ich einfach zu fett. Braucht man gar nicht. Da hätte es auch vieeel kleineres Modell getan. Diese hier wäre dafür absolut perfekt geeignet.

    m6m7m9 hat sie in seinem DIY-Punktsauger verbaut und es funktioniert bestens. Damit könntest du glatt die halbe Gehäusehöhe einsparen, sofern du das nicht anderweitig extra so gebaut hast.

    Und vor allen Dingen würde dein Punktsauger um Welten leiser werden...;)

    Bei allem Interesse bei technischer Lösungen, diese hier haben m.E. einen Haken.

    Ich will die Ehefrau sehen, die so einen technischen Aufbau im Wohnzimmer dauerhaft duldet. Zudem erscheint mir, dass man bei Konstruktion und Aufbau ein Spülbecken in der Nähe haben sollte. Das legt eine Installation in Bad oder Küche nahe. Das passt irgendwie nicht. Wenn ich eine Platte wasche, dann will ich anschliessend wenigstens mal kurz reinhören. Dazu nehme ich sie von der PWM herunter und ab auf den Dreher. Bei eurer Lösung muss man erstmal eine Zerlegeorgie durchführen und braucht extrem viel Platz um die aufgefädelten Platten ihren Hüllen zuzuführen. Ganz schön viel Aufwand, nur um xx Platten gleichzeitig zu waschen. Ich halte das ganze nicht für wirklich praktisch. Ich glaube auch kaum, dass man damit wirklich in der Summe viel Zeit einspart.

    Wenn es rein um den finanziellen Faktor geht, dann kommt man an einem solchen Angebot tatsächlich nicht vorbei. Das bestreite ich überhaupt nicht. Aber aus meiner Sicht gehört zu einem verträglichen und regelmässigem (!) Plattenwaschen noch mehr dazu. Nämlich der gesamte Workflow ansich. Und wenn man regelmässig Platten waschen will/muss, dann sollte man einige weiche Faktoren deutlich höher priorisieren.


    Das ist bitte als gutgemeinte Kritik zu verstehen.

    Ne, cw gibts noch...ich habe zumindest vor kurzem noch eine Email von ihm bekommen ;-)

    Ich ping ihn mal an.


    Das heisst, ich kann auch einen "alten" Muses LS-Steller von dir auf das neue Mainboard stecken und das funktioniert dann auch zusammen?

    Ja, das ist leider die Crux, auf die viele vermeintliche Schnäppchenjäger bitter reinfallen werden. Die Angebote aus China können erfahrungsgemäss nur Fakes sein. Ich werde mir mal den Spass machen und ein paar dieser preiswerten Kollegen ordern und Sie zu Richard schicken, der diesen dann mal ordentlich einheizt und dokumentiert, was in Ihnen tatsächlich steckt.


    Wenn ihr sehen wollt, wie ein echter BurrBrown 627AU von innen ausschaut,

    dann schaut mal hier vorbei:


    https://www.richis-lab.de/Opamp22.htm


    Ich habe zwei dieser Edelkäfer geopfert und Richard geschickt, weil ich Gewissheit haben wollte. Er konnte mir bestätigen, dass es sich in beiden Fällen um echte BBs handelt. Der Hintergrund war der, dass beide Chips unterschiedliche Aufdrucke hatten. Der eine in Siebdruck, der andere scheinbar gelasert. Das hatte mich irritiert. Aber meine Sorgen stellten sich als grundlos heraus.


    Ich habe meine 627 auf SMD-Adapterplatinen gelötet. Sowohl einzeln, als auch platzsparend übereinander im Doppelpack. Wen das interessiert, kann mir ja eine PN schicken.