Posts by bhelm

    Zur Klangverbesserung würde ich eine solche Klemme oder ein Gewicht nicht einsetzen wollen,

    das halte ich persönlich für Mumpitz, sorry.


    Ich habe schon ewig eine CleverClamp, die ganz selten zum Einsatz kommt, aber ab- und zu ist sie hilfreich wenn eine Schallplatte nicht Plan liegen kann. Zu weiterem ist diese Klemme nicht fähig, denke ich.


    Ich habe eine Schallplatte, die hat einen Höhenschlag dass sie wohl nur mit Bügeln wieder hinzubekommen ist (vergiss' die Klemme und alles).


    :)

    Bei 3K für ein Laufwerk (auch gebraucht) neueren Datums bin ich nicht sicher, ob die Klassiker evtl. nur anders aussehen als ein neueres Gerät.


    Was hat den Wunsch nach etwas neuerem ausgelöst? Mag er seine Klassiker nicht mehr sehen oder ist ihm die Lust vergangen, die Dinger am Laufen zu halten?


    Ich gebe zu, dass mich solche Gedanken auch schon erfassten =O


    Aaaaber... schaut man sich die möglichen Kandidaten lange genug an, relativiert sich doch wieder einiges. Vor allem weil das Preis/Leistungsverhältnis m. E. ein ganz anderes geworden ist in den letzten Jahren. Man muss schon tief in den Beutel springen.

    Ich tu's nicht.

    Verdammt, so teuer war der kaum neu.


    So einen Hobel, von mir 78 gekauft, habe ich auch auf dem Speicher samt original Verpackung, 2ten Tonarm, besseren Federn, sogar die Haube ist wie neu.


    Ist ja eine Kapitalanlage, besser als Euros, schlaf mal weiter...:)

    Dann gib ihm doch deinen für 200,-

    Auf dem Speicher brauchst du ihn wohl nicht...;)

    Habe die Anzeige gesehen, liest sich gut, scheint unverbastelt zu sein, was ich persönlich immer am besten finde.


    Wichtig ist, WO lagerte das Gerät in den letzten 25 Jahren? Falls Keller, genau anschauen. 25 Jahre im (feuchten) Keller können der Tod für den TD sein...


    Zweites Armrohr zum schnellen TA-Wechsel ist auch gut.

    Der Originalkarton ist vermutlich das seltenste Stück an dem Angebot. Bitte nicht wegwerfen!


    Annonciert seit 06.01.2021, der wartet also schon eine Zeit auf Käufer!


    Wenn OK - Runterhandeln und mitnehmen. Die Preise sind leider inzwischen recht hoch, also versuche auf 350,- zu kommen, besser noch 300,- aber das wird wohl eher nichts werden.


    Viel Erfolg!

    Bleibt noch die Frage nach dem Budget - wieviele € möchtest du ausgeben?


    Hier bei den Leuten im Forum schlummert bestimmt noch der eine oder andere gute Thorens.

    Gib hier bei den Kleinanzeigen ein Gesuch auf, nachdem du dich für ein Modell entschieden hast. Und ja, lass' den 280 weg. Du suchst doch für dich DEN Thorens.

    Ah, da habe ich nicht wirklich nachgesehen, ja - Holger hat recht.


    Du hast den Plattenspieler noch nicht gekauft? Wie wird er denn angepriesen? Top Zustand? Wie alt ist der Riemen? Wann wurde zuletzt etwas an dem Gerät gemacht?


    Falls der TD soweit OK ist und du ihn kaufst, die schnelle Wartung machen:


    - Netzstecker ziehen

    - Außenteller abnehmen.

    - Riemen abnehmen. Neuen Riemen bei Thakker kaufen (Google) der Thakker-Riemen ist gut, du musst keinen nehmen wo "Thorens" draufsteht.

    - Innenteller vorsichtig herausziehen

    - Den Lagerdorn abwischen

    - Aus Küchenkrepp 'ne schlanke "Wurst" formen und das alte Öl (falls noch was im Lager ist) rauswischen, so lange bis nix mehr kommt.

    - Lager und Lagerdorn Innteller mit Isopropylalkohol reinigen (Küchenkrepp)

    - Motorpulley und Innenteller Laufflächen (wo der Riemen lief) auch mit Isoprop reinigen (Laufspuren beseitigen)

    - neues Öl in das Lager füllen (Du kannst Motorenöl 10W40 oder ähnliches nehmen) 10-12 Tropfen oder kaufst bei eBay, suche nach "joel kit"

    - den Lagerdorn des Innentellers mit eben diesem Öl leicht(!) benetzen

    - Innenteller Lagerdorn wieder in das Lager setzen, nicht verkannten, vorsichtig von alleine "runterfahren" lassen, dann Innenteller von Hand drehen, sollte ganz leicht wie von selbst drehen.

    - neuen Riemen montieren

    - FERTIG


    Wenn du schon dabei bist, ein Tropfen Nähmaschinenöl (Kein Motorenöl!) an die Achse des Motors geben, je ein Tropfen von oben (Pulley-seitig) und 1 Tropfen von unten (Gerät umdrehen nachdem der Außen- und Innenteller abgenommen wurde und evtl. Bodenplatte abschrauben, Tonarm sichern damit er nicht aus seiner Halterung fällt).


    Tonabnehmer kannst du beinahe jeden nehmen. Schau erstmal, was für einer da montiert ist, eventuell tut es auch erstmal eine neue Original-Nadel, falls verfügbar (auch Thakker).

    Hallo Claudio,


    es liest sich für mich so, als hättest du wenig Erfahrung mit Plattenspielern.


    Alte Gebrauchtgeräte benötigen immer etwas Zuwendung, wenn man längere Zeit Freude daran haben will. Das ist alles kein Hexenwerk und kann von jedem durchgeführt werden, der nicht 10 Daumen hat.


    Trotzdem kann am Anfang etwas Hilfestellung nicht schaden. Vielleicht fragst du mal hier in Deinem Thread, ob dir nicht ein erfahrener User aus dem Raum Köln bei deinem Vorhaben helfen kann (Ja, Corona lässt das kaum zu, aber wir müssen auch mit Corona irgendwie weiterkommen...).


    Dann kannst du zukünftig deine Tonabnehmer selber montieren und ausrichten und deinem Plattenspieler die erforderliche Wartung zukommen lassen.

    Anders gesagt: Suboptimale Einstellung kann das abgetastete Signal nur (noch) weiter verschlechtern, aber mit anderen Artefakten als denen, die schon auf der Platte sind.

    Und: Meine Hörfähigkeit erlaubt es mir irgendwie leider leider nicht Tonabnehmer nach Gehör zu justieren (das ist aber off-topic).

    Genau. Nach Gehör alles richtig justieren, damit würde ich mich beim Dieter B bewerben:

    Supertalent :D

    Senf dazu! (Eins vorweg: Ich habe nur Phono, nichts Digitales und auch kein Bandgerät (mehr)).

    Ich finde den Thread interessant und wundere mich, mit welchen verschiedenen Gerätschaften man einer 100% richtigen Einstellung inzwischen auf der Spur ist. Adjust+ gibt es ja schon länger.


    Das Ziel, einen Tonabnehmer-Azimuth möglichst genau auszurichten kann bestimmt mit den hier vorgestellten Geräten, Mitteln und Messungen erreicht werden, jedenfalls sieht alles sehr wissenschaftlich aus und scheint mehr oder weniger gut zu funktionieren.


    Am Ende aller Einstellungen sitzt man dann wieder Abends vor der Anlage und möchte nur einige Schallplatten hören und sich am Klang der Musik erfreuen.


    Spätestens hier relativiert sich alles. Es gibt Schallplatten, die nicht klingen und das auch nicht können. Z.B. alte Platten aus den 60er Jahren, die damals den "Stereo-Effekt" abbilden sollten und überwiegend "rechts-links" Effekthascherei bieten oder Schallplatten, die null Dynamik haben oder sogar dumpf klingende Platten, man fragt sich zuweilen wie besoffen die Leute damals bei der Aufnahme gewesen sein müssen.

    Dann gibt es überwiegend "normal" klingende Schallplatten die zwar ganz OK sind, einen aber nicht gerade vom Hocker blasen.


    Anders die bekannten, oft überstrapazierten Klangwunder, wie z.B. "Hell freezes over" von den Eagles. Hier hat man schon beinahe Pipi in den Augen, so dermaßen geil klingt diese Schallplatte.


    Es gibt über alle Epochen hinweg sehr gut, sehr schlecht und sehr mittelmäßig klingende Schallplatten und schon immer Bemühungen, die Schallplatte besser zu machen (direct-to-disc, digitally remastered ("digitally" - das sollte in den 80ern ein Qualitätsmerkmal sein) oder die ganzen MFSL-Platten, die meistens tatsächlich sehr gut klingen.


    Für mich persönlich ist also das, was ich von meiner Anlage/Laufwerk/Tonarm/Tonabnehmer erwarten kann nur abhängig von der Schallplatte, die ich gerade anhören möchte.


    Ich stelle mit Bordmitteln ein, also Tonarmwaage, Überhanglehren, Geodreieck und Augenmaß.

    Ich stelle fest, dass meine 4 Dreher mit insgesamt 5 Tonarmen, unterschiedlichen Phonopres und Tonabnehmern unterschiedlich klingen, aber allesamt sind sie schon sehr gut.


    Kanalungleichheiten, also Balance-Fehler, fehlende Bässe, fehlende Höhen, fehlende Bühne, fehlende Dynamik oder Genuss pur steht und fällt mit dem Medium Schallplatte und hat nichts mit meinen Einstellungen zu tun (oder ich kann es nicht hören)...


    Deshalb schmeiße ich meine schlecht klingenden Platten nicht weg, denn die Musik an sich gefällt mir ja. Zur Beruhigung dass alles Richtig eingestellt ist, kann ich immer mal eine tiptop abgemischte Schallplatte auflegen, dann ist es alles wieder gut.


    Mein Fazit:

    Es ist richtig, das Equipment so genau wie möglich einzustellen aber das Medium Schallplatte belohnt diese Bemühungen nicht regelmäßig, so dass eine Einstellung mit Bordmitteln ausreicht, denn eine Schallplatte ist kein Präzisionswerk sondern eine Wundertüte. Man wundert sich immer über den Klang, positiv wie negativ. Man kann noch so viel Geld ausgeben, und sich in alle Richtungen bemühen aber eine schlecht klingende Platte klingt immer schlecht.


    Deshalb hatte man früher am Verstärker eine Klangregelung: Balance, Bässe, Höhen. Damit konnte man den Klang einer Platte zumindest teilweise verändern, wenn nicht gar verbessern.

    Bin gespannt ob sich etwas ändert mit einem MC.

    Mir scheint da irgendwo ein Kardinalfehler zu sein :/


    Selbst das billigste Gurken-MM darf nicht dumpf klingen, völlig schnuppe was für Kabel(Kapazitäten), Phonopre, Auflagegewicht, VTA usw da anliegen.


    Das beste wäre, jemand aus Oberbayern schaut sich das mal bei dir an wenn man das coronamäßig hinbekommt.