Posts by bhelm

    Um den Kreis zu schließen und zur Ursprungsfrage zurückzukommen, kann man anhand aller vorangegangenen Beiträge als Antwort auf die Frage nur "ist eigentlich egal" sagen.


    Die Tatsache, dass auch ein alter Dual oder ELAC Dreher ganz hervorragend aufspielen kann, mag mancher nicht akzeptieren. Andere (ich z.B.) wiederum glauben nicht, dass sich bei einem 40, 60, 120 oder noch mehr Tausend Eumel teurem Laufwerk/Tonarm/Tonabnehmer/Pre so bahnbrechende Klang-Erlebnisse einstellen, dass sich so eine Anschaffung lohnt :/




    Da außerdem die Preisforderungen der relativ neu am Markt befindlichen Gerätschaften zum Teil wie "gewürfelt" anmuten, sehe ich das ganz entspannt. Diesen überteuerten Kleinmanufakturen-Kram, dessen Marketing-Geschwurbel das Phono-Rad mit jedem neuen Produkt quasi als neu erfunden darstellt, empfinde zum Teil nur als Abzocke im gegenwärtigen Phono-Hype.


    Es gibt jede Menge neue, gute, ehrliche Dreher für 1000,- bis 10.000,- EUR, alles darüber halte ich für Mumpitz :sorry: aber wenn jemand Spaß daran hat und Geld keine Rolle spielt, bitte sehr: "Man gönnt sich ja sonst auch alles" :)




    Zum Glück gibt es für jeden Geldbeutel alles, was man zum "ziemlich OKen" Schallplattenhören braucht, von Vintage über DIY bis zum Neugerät, diese alten prozentualen Abstufungen stammen wohl ursprünglich aus den 70er Jahren und sagen heute nichts mehr aus, jedenfalls nicht im Bereich Phono.


    Trotzdem hält sich das Gerücht mit den Preisklassen. Ein SME-V am Feickert Volare? Ist da der Tonarm "overdressed" weil das Laufwerk nur 2500 kostet? Und wenn ich da auch noch ein AT95 dranhänge? =O;););)


    Bei mir spielt ein SME-V gerade an einem TD124. Sieht bekloppt aus, spielt aber gut. Passt auch inzwischen zum Preisgefüge, denn die TD124 werden ja immer teurer - Häh? 8|


    Aber ich habe auch einen ELAC Miraphon 17H, mit dem verchromten fetten "Studio" Tonarm ohne AS und daran den Klotz von Nagaoka, ein System was damals 80 EUR gekostet hat, die Kombi ist leider "geil". Und so kann hier fast jeder von irgendwelchen haarsträubenden, überraschenden bis normalen Kombinationen berichten, die sehr gut performen. Das hat aber alles nichts (mehr) mit Preisklassen zu tun.


    :)

    silberfux :Nein, ich meinte dich nicht, unsere Beiträge kamen wohl quasi zeitgleich.


    #213 sehe ich auch nur im Zusammenhang mit dem gesamten Verlauf, m. E. nicht der Rede Wert.


    shakti Jürgen sagt ja selbst, dass er hier im Forum überwiegend privat unterwegs ist, gerne Tipps gibt und auch selbst vom Schwarmwissen profitiert. Also dass er genau so agiert wie alle anderen User auch. Dass er nebenbei auch ein Händler ist, der dieses Forum als "Ladengeschäft" nutzt, steht auf einem anderen Blatt und hat demnach nichts mit seinen privaten Aktivitäten zu tun :|


    Eventuell sollten gewerbliche Nutzer 2 Accounts haben dürfen, damit eine Unterscheidung der privaten und geschäftlichen Aktivitäten für alle Teilnehmer möglich ist :/

    Augenscheinlich ist das ein MKnix, also die erste Ausführung, jedenfalls laut Bedienleiste und das sagt erstmal - nichts. Es könnte sich trotzdem um einen MK2 handeln, das sieht man dann am Tellerlager und der Elektronik.


    Der Arm sieht auch erstmal aus wie die ältere Version mit geteiltem Gegengewicht, was wiederum dafür spricht, dass es die erste Version ist, also Baujahr 1968-72.


    Die Zargenfarbe ist seltener anzutreffen, Nussbaum war beliebter, weiß noch seltener.


    Ob man die Stockflecken auf der Zarge entfernen kann, ist eher unwahrscheinlich. Langjährige Kellerlagerung ist für so ein Gerät nie gut...


    Egal ob das jetzt MKnix oder MK2 ist, eine Überholung lohnt sich auf jeden Fall. Wenn das ein Gewerblicher macht, ist das natürlich deutlich teurer als im DIY-Verfahren, das muss der Wollator entscheiden, wie viel ihm das Gerät wert ist.

    Man versucht es immer wieder, das analoge Rad neu zu erfinden. Bei mir hat noch kein einziges neues Gerät einen echten Habenwill-Reflex ausgelöst, allen Tests mit Super-Ergebnissen und jeglichen Marketingbemühungen kann ich bisher ganz locker widerstehen.



    "Take your listening to the next level" - Na denn mal los ;)

    für viele war es das erste selbstverbaute Tonabnehmer System

    Oh, Oh 8|


    In diesem Fall sollte man eventuell noch einen Tonabnehmer der 30-Euro-Klasse dazukaufen und zunächst an diesem üben.


    Aber auch Übung schützt manchmal nicht vor Schaden, wer wie ich schon einmal einem teuren MC-System die Nadel abgerissen hat (bei der Entnahme aus der Packung :wacko: ) weiß, in welcher Verfassung man in den nächsten Tagen durchs Leben läuft ;(


    Ansonsten volle Zustimmung zu Bonzo in #248. Hängt das System erstmal an Headshell/Tonarm, sollte eigentlich nicht mehr viel passieren :/ es sei denn man justiert so ziemlich alles falsch.


    In den alten Bedienungsanleitungen vom Thorens TP60 Headshell mit seiner Justier-Schablone für den Überhang steht z. B. geschrieben, dass es auf einen Millimeter nicht ankommt 8o


    Eine möglichst penible Justage ist natürlich besser, aber anständig abtasten muss ein Tonabnehmer auch so :)

    Jeder Tonabnehmer verdient eine präzise Justage, so weit das dem Benutzer und/oder an seinen Gerätschaften möglich ist.

    Auf der anderen Seite ist Schallplattenwiedergabe, hier insbesondere die Tonabnehmer-Einstellung immer noch keine Raketentechnik, sondern relativ einfach, kompromissbehaftet und (weitgehend) fehlertolerant.

    Ich meine dass jeder neue Tonabnehmer, der direkt aus der Schachtel kommt, hörbar fehlerfrei spielen können muss, wenn man alle Parameter zu mindestens 95% richtig eingestellt hat.


    Insgesamt sind wahrscheinlich brandneue Tonabnehmer in ihrer jeweiligen Preisklasse nicht besser als bekannte Konkurrenzprodukte von Audio Technica, Ortofon oder wem auch immer, diese Vermutung leite ich aus der Tatsache ab, dass hier im Biete-Bereich schon einige dieser neuen Abtaster bereits nach wenigen Stunden der Benutzung wieder zum Verkauf angeboten werden.

    ;)

    Wenn du @user benutzt, solltest du den den exakten Forums-Nicknamen verwenden, weil sonst der User benachrichtigt wird, dessen Nickname hinter dem @ folgt.

    In diesem Fall wäre also der User mit dem Nicknamen "Joerg" benachrichtigt worden, wenn es ihn gibt.


    Ich bin hier ca. 70 Km östlich von Hamburg, das ist ein klein wenig weiter weg von München.



    es ist ja nun auch nicht unbedingt so, dass ich einen neuen Spieler "brauche".

    Dieses Luxusproblemchen haben hier fast alle, aber wenn sich eine gute Gelegenheit bietet schlägt man halt zu, auch wenn es Dreher Nr. 18 wird oder noch schlimmer :D

    Soooooo viel mehr Gegenwert wird der 125er meiner bescheidenen Meinung nach nicht bringen.

    Darum geht es auch nicht. Prima Musik hören kann man auch mit einem DUAL 601 ;)


    Der TD125 in der Long Base (LB) Version mit SME3012-II ist allein optisch schon ein wunderschöner Plattenspieler. Wenn er dann noch technisch tiptop ist, braucht er sich auch heute vor fast nichts zu verstecken.


    Leider sind die LBs selten geworden und entsprechend teuer, das selbe gilt für die SME-Tonarme. Wenn sich jetzt jemand erinnert, so ein Gerät im Keller zu haben und bei eBay nach Preisen schaut, kommt natürlich der Gedanke man hätte Goldstaub in seinem Verlies.


    Deshalb ist es richtig, dass der User Wollator hier nachfragt, bevor er möglicherweise Geld aus dem Fenster wirft.


    Natürlich haben andere Hersteller auch sehr gute Geräte, natürlich gibt es weitere Thorense, man kann auch einen neuen kaufen - all das wurde hier aber nicht gefragt...

    :sorry:

    Wollator :


    Der TD125 (egal welcher) geht stramm auf die 50 Jahre zu oder hat sie bereits erreicht.


    Wenn das Gerät 10 Jahre im Keller war, kann es durchaus sein dass es dadurch Standschäden erlitten hat, denn Keller haben oft ein zuweilen feuchtes Klima, welches Korrosion begünstigt.

    Also auf keinen Fall einfach so in Betrieb nehmen.


    Wenn der TD darüber hinaus noch keinerlei Wartung erfahren hat und sich technisch im Originalzustand befindet, sollte man auf jeden Fall das Elektronik-Board überarbeiten (hier mindestens die beiden Elkos ersetzen), sonst hat man nicht lange Freude an dem Gerät.


    Ansonsten das übliche, reinigen, neu ölen, neuer Antriebsriemen usw, alles kein Hexenwerk aber man sollte wissen was man tut.


    2700,- EUR sind ein Witz, auch wenn die LB-Versionen inzwischen selten und der 3012 auch teuer geworden ist. Nach 10 Jahren im Keller muss der Tonarm auf jeden Fall auch teilweise zerlegt und gereinigt werden.


    So wie Findus weiter oben schrieb: Max. 1500,-. Mehr ist das Ding in dem Zustand nicht wert, vermutlich gibt es aber inzwischen Leute, die mehr zahlen, aber nicht über 2000,-.


    Den TD125 an sich halte ich für eines der besten Laufwerke, die Thorens jemals gebaut hat, eigentlich sogar für das beste Laufwerk. Ich habe schon sehr viele davon repariert und restauriert, der Aufwand an Ersatzteilen beschränkt sich meistens auf 50-100 EUR

    und ich benötige inzwischen nur noch 2 Tage, um so ein Laufwerk komplett zu überholen

    (komplett zerlegen, alles reinigen, schmieren wo nötig, Elektronik-Board überholen, neu einstellen nach Service-Manual und alles wieder zusammensetzen, also nur das Laufwerk ohne Tonarm).


    Guten Rutsch :)

    Ich verstehe diese dauernden"China"Seitenhiebe nicht. Glaubt ihr das Zeug ist schlecht weil es aus China kommt?


    als Neu-Chinawarennutzer muss ich sagen: größtenteils Ja. und zwar durch Selbstverschulden. Die Endkontrollen sind nicht immer ausreichend. Auch bei Jasmine Tonarmen wird wohl bereits nachgebessert. Dann mal sehen was daraus wieder wird.


    Ausnahmen gibt es auch: Topping als Beispiel.


    Aber wenn die Chinesen konstante Qualität liefern, müssen sich andere warm anziehen. Das kann man jetzt gut oder schlecht finden.


    Inzwischen kommt fast alles, was wir kaufen, aus China. Und wir kaufen fast alles, was wir kaufen, bei Amazon.


    Das kann man jetzt gut oder schlecht finden.


    Sorry für OT, aber ich habe gerade kein Tonabnehmer-Foto zur Hand ;)