Posts by Moggs

    ich möchte, nachdem ich einen 10 Zoll Groovemaster II nun seit 2 Wochen in Betrieb habe (mit Ortofon SPU / MPU und auch mal mit Dynavector Karat, ein Lob aussprechen: der Arm ist von der Fertigung her hochwertig und klanglich über jeden Zweifel erhaben. Absolut klasse und vom Design her genau mein Ding. Also meine Empfehlung, falls jemand nach der Schließung von Jelco nach Alternativen sucht.

    Den Groovemaster II gibt es mittlerweile auch in SPU-A Ausführung in 12 Zoll. Habe die 10 Zoll Ausführung und bin restlos begeistert, für mich der perfekte SPU Partner und in Sachen Preis/Leistung unerreicht.

    Kommt auf die Platte und auf die konkrete Entzerrung an, oder? Mal sind die Unterschiede größer, sehr oft aber zu vernachlässigen. Da ich ein digital geregeltes System fahre, kann ich mich bei Kurven von London oder Columbia gut annähern.

    Hallo zusammen,


    mich würden eure Erfahrungen mit Mono Tonabnehmern interessieren, insbesondere die Ortofon Tondosen Modelle. Hier gibt es ja neben dem 65er für Schellack Platten zwei Modelle, eines mit 1,5 mV Output (Medium Output MC) und eines mit 3 mV Output (also High Output und am MM Phonovorverstärker zu betreiben). Hat jemand ggf. das MPU mit 1,5 mV Output mit einem Übertrager in Betrieb? Laut den Specs ist der Abschluss mit 100 Ohm oder mehr. Ist ein Übertrager dann überhaupt im Vorteil (bei den SPUs mit ihren 0.2 mV Ausgangsspannung und einem Abschluss von 12 bis 15 Ohm wäre er ja prädestiniert)? Danke!

    Und: Habt ihr noch Tipps für richtig gute Mono Schallplatten? Danke!

    Hallo zusammen,


    ich habe nun idie neue Linnenberg Bizet Phonovorstufe (Neupreis rund 6000 EUR) testen können und möchte kurz darüber berichten:


    Die Bizet ist eine reine MC Vorstufe, und es lässt sich auch nur EIN Tonabnehmer gleichzeitig daran betreiben. Also wenn man soll: reduce to the max. Für mich gibt es neben dem Klang drei Besonderheiten dieser Vorstufe:


    - Sie ist was Rauscharmut angeht mit das Beste, das ich gehört bzw. eher nicht gehört habe. Wichtig ist dabei aber, dass man sie nicht in die Nähe möglicher Störenfriede wie externe Netzteile etc. stellt. Die Linnenberg selber hätte vielleicht noch das Potenzial gehabt, ein extra Gehäuse mit ausgelagertem Netzteil bereitzustellen, dann wäre das Gerät aber wohl noch deutlich teurer geworden vermute ich. Trotzdem: für eine Vorstufe in einem Gehäuse (wobei der Netzteil-Part im Gehäuse abgetrennt ist in einem eigenen Bereich) ist das allererste Sahne.


    - Sie ist laut, d. h. mit den Verstärkungen 66, 71, und 76 dB lassen sich die leisesten Tonabnehmer betreiben, auch SPUs gingen hervorragend damit, mit gerade mal 0,18 V Ausgangsspannung


    - Die Vorstufe ist rein symmetrisch aufgebaut, d. h. man sollte sich ein entsprechendes Kabel gönnen, um sie auch symmetrisch einzusetzen. Im Prinzip ja einfach, da das Signal vom Tonabnehmer grundsätzlich immer symmetrisch ist. Cinch Eingänge sind auch vorhanden, und die sind parallel zu den XLR Eingängen geschaltet, was zu einem weiteren Vorteil führt.


    Beim Abschlusswiderstand kann mal über das Einlöten von Widerständen in eine Cinchbuchse jeden erdenklichen Wert selber kreieren. Drei Werte gibt es ab Werk, hier kann man auch schon Wünsche einbringen, der Standard sind 100, 470 und 1000 Ohm. Ich selber habe mit einem 15 Ohm Widerstand bei der 100 Ohm Einstellung gearbeitet und kam fürs SPU dann auf 13 Ohm, klang perfekt.


    Nun zum Klang: die Vorstufe ist auf der neutralen Seite angesiedelt, sie spielt äußerst akkurat, viele Feinheiten sind ganz klar hörbar. Gleichzeitig nervt sie aber nicht mit Analytik. Toll ist, dass man sehr lange äußerst entspannt mit der Bizet hören kann, das fließt wunderbar. Von daher auch in Sachen Musikalität eine Vorstufe, die man in seine Überlegungen einbeziehen sollte. Besonders gefällt mir der straffe Bass, der ist nie aufgedickt, aber richtig gut auf den Punkt spielt, mit Kick in die Magengegend, wo es sein soll. Aber nur ganz kurz. Das ist mir persönlich bei manchen Röhrenvorstufen "schwammiger" vorgekommen, aufs erste Hören voluminöser, aber insgesamt unsauberer. Hier macht die Bizet aus meiner Sicht einen klasse Job.


    Fazit: wer sich auf MC Tonabnehmer spezialisiert und nicht mit mehreren Tonarmen/Abnehmern jongliert, ist mit dieser Vorstufe wirklich top bedient.

    Bohne Audio hat ab sofort mehr als eine Alternative zu den nicht mehr erhätlichen Jelco Tonarmen im Programm: den Groovemaster II der niederländischen Spezialisten von Audio Creative. Der Arm ist in 9, 10 und 12 Zoll erhältlich ab 1.695 EUR. Für die gebotene Performance ein Best Buy.


    Hier haben wir alle Infos zusammengestellt:

    https://bohne-audio.com/de/hig…narm-the-groovemaster-ii/

    Die neue Premium-Serie von Bohne Audio ist ab sofort erhältlich und vorführbereit: sie besteht aus den neuen LS-Modellen YOLO 3.9 (3 Bändchen-Sektionen mit insgesamt 75 cm + 9 Mittel-/Tiefton-Chassis insgesamt), YOLO 1.7, den Endstufen Kraftpaketen YOLO 1.4/2.4 (4 x 350 bzw. 4 x 600 Watt, Bridgemode 700/1.200 Watt) sowie einem "ultimativen" AD-/DA-Wandler mit neuem übertragerbasiertem Schaltungskonzept.

    Alle Infos sind auf http://www.listen2yolo.com zusammengefasst.


    YYOLO-3.9-Referenz-Aktivlautsprecher-seitliche-Ansicht-500H.jpg



    YOLO_1.7_Referenz-Aktivlautsprecher-Teaser-600H.jpg


    YOLO-2.4-Referenz-Endstufe-4-Kanal-2400-Watt-1200.jpg



    YOLO-ADA-Referenz-AD-DA-Wandler-Frontansicht-1200.jpg

    Ich höre gerade sehr gern mit der Röhrenvorstufe Qualiton Phono von Audio Hungary, wunderbares Klangbild, ganz eigener, wuchtig-voluminöser Bass und sehr rauscharm für ein Röhrengerät. Ein Upgrade gibt es mit einem externen MC Übertrager. Hier ein paar Infos:

    https://www.lenhifi.de/vertrie…o-hungary/qualiton-phono/

    Aus der Premium Serie YOLO von Bohne Audio gibt es jetzt den ultimativen DAC und AD-Wandler in einem, konzipiert für Aktivsysteme mit Aktivweiche, aber flexibel bestückbar mit zwei AD-Kanälen und 4 bis 8 DA Kanälen.


    Der Aufbau der YOLO ADA


    Beide Wandler arbeiten parallel auf Basis einer zentralen, hochpräzisen Clock. Die YOLO ADA ist so puristisch wie möglich aufgebaut, sie besitzt keinerlei Umschalter, Upsampling- oder Filter-Optionen.


    Von Analog nach Digital: eins zu eins mit 24 Bit/192 kHz


    Die YOLO ADA bietet Analog-Enthusiasten den absolut reinen und unverfälschten Analog-Klang. So können Tonbänder und Plattenspieler die Vorteile einer Raumoptimierung im Vorverstärker nutzen, und verlieren gleichzeitig absolut nichts von ihrem analogen Charme.


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    Von Digital nach Analog: übertragerbasiertes Schaltungskonzept für einzigartige Musikalität


    Jedes Ausgangssignal generieren wir mit insgesamt vier DA-Wandlern. Diese sind über Lundahl Premium-Übertragermiteinander verschaltet. In der "analogen" Sektion des DA-Wandlers finden sich schlanke und geradlinige Signalwege mit den besten verfügbaren Komponenten. Die Analogausgänge nach der aktiven Vorverstärkerelektronik sind per Ausgangsübertrager galvanisch getrennt und erdfrei.


    Der Taktstock für die Wandlung: die hochpräzise Clock


    Als hochpräziser Taktgeber kommt die in Deutschland von Artistic Fidelity entwickelte arfi-femto-clock-II zum Einsatz, die wir speziell für die YOLO ADA adaptiert haben. Dort ist sie gleichzeitig verantwortlich für die Erzeugung des Referenztaktes des AD-Wandlers sowie die Taktrückgewinnung aus dem digitalen Eingangssignal. Die Clock-Sektion übernimmt auch die Taktverteilung zu den Wandler-Boards, sichert kürzeste Wege und höchste Genauigkeit.


    Der perfekte Rahmen für die perfekte Wandlung: das Gehäusekonzept der YOLO ADA


    Das Gehäuse der YOLO ADA ist elektrisch wie mechanisch extrem aufwändig konstruiert. Die elektronischen Komponenten sind in ein rundum geschlossenes Innengehäuse integriert, das als dicht geschirmter Faraday´scher-Käfig fungiert. Darin befindet sich auch das Netzteil, welches nochmals vollständig gekapselt und geschirmt in einer separaten Kammer untergebracht ist. AC und DC-Seite sind effektiv gefiltert, es existiert kein magnetisches Streufeld.


    Dieser elektrisch perfektionierte Innenaufbau ist von einer durchdachten Sandwich-Konstruktion aus Holz und Metall umschlossen, die wiederum steht auf schwingungsabsorbierenden Füßen steht. Warum wir so viel Aufwand ins Gehäuse stecken ist einfach zu erklären: auf dem angestrebten Wandler-Niveau ist es entscheidend, die Rückwirkung von mechanischen Schwingungen auf die elektrische Signalverarbeitung – angeregt durch das akustische Musiksignal – zu minimieren.

    Auch bei der YOLO ADA steht also der REINE Musikgenuss im Mittelpunkt – und diese Maxime macht den Wandler zu dem, was er ist: etwas ganz Besonderes für ganz besondere Ansprüche.


    Probehören ab sofort in unserem Kunden-Schauraum in der Nähe von Augsburg möglich


    Technische Daten YOLO ADA:


    Eingänge:

    2 bis 4 x Digital AES/EBU (110 Ohm); SPDIF über Adapter

    2 x Analog XLR


    Ausgänge:

    4 bis 8 x Analog XLR

    1 x Digital AES/EBU (110 Ohm)


    Ausgangspegel DA:

    10 dBu/2,5 Veff bis 21 dBu Veff (konfigurierbar)+


    Eingangspegel AD:

    +21 dBu max., Übertrager-symmetrisch


    Impedanz: < 25 Ohm (DA)

    37.000 Ohm (AD)


    Frequenzbereich: 5 Hz bis 90 kHz


    Dynamikbereich: 119 dB (A-gewichtet) für DA

    124 dB (A-gewichtet) für AD


    Wandlungsrate AD: Abtastrate 192 kHz fix, 24-bit multi-bit, delta-sigma

    Wandlungsrate DA: PCM 44,1/48/88,2/96/176,4/192 kHz; 16–24 Bit


    Eingangsspannung: 100–240 Volt, 50/60 Hz

    Stromaufnahme: ca. 40 Watt


    Gewicht: 22 kg


    Maße (BxHxT): 44,7 x 20,3 x 43,1 cm


    Preise: 22.000 EUR (1 x AD, 2 x DA)

    26.000 EUR (1 x AD, 3 x DA)

    30.000 EUR (1 x AD, 4 x DA)

    Ich finde, dass man einfach ganz offen sagen sollte: Jungs, ich würde mir das Setup hier gern a hören, aber bitte deutlich leiser. Dann denke ich, dass die Bohne Vorführer sofort drauf eingehen, und dann würde man genau diese Dynamik bei kleineren absoluten Lautstärken erleben können :-)

    Moin,


    angeblich soll das Ethos dynamisch begrenzt und hochtonschwach sein, zudem ist es wenig brillant und somit kaum transparent auflösend. Könnt Ihr das bestätigen?

    Wer sagt das denn? Würde mich interessieren, da ich diese Einschätzung ganz und gar nicht teile ...