Posts by yeti.fro

    Moin


    ganz so einfach isses ja nun nicht.


    Die abgebildeten Digitalimpulse sind nicht wirklich aussagekräftig. Der Grossteil der Hersteller setzt heute zurecht auf impulsoptmierte Digitalfilter und die sehen schon viel besser aus. DSD ist nur auf den ersten Blick eine Alternative, denn die meisten Aufnahmen werden in PCM gemacht bzw gemastert und erst zur Ausgabe auf der SACD in DSD gewandelt...


    Auch der analoge Impuls erscheint mir sehr geschönt, da habe ich schon ganz anderes gesehen.


    Grs...TC

    Moin,


    ich denke auch, dass man Trittschall und Körperschall nicht in einen Topf werfen darf. Eine Wandaufhängug oder ein massiver Boden helfen primär nur gegen Trittschall. Wenn aber der Schalldruck den Plattenspieler selbst anregt, muss diese Energie irgendwo hin. Dabei ist dann das superschwere Rack oft eher im Nachteil. Auch ein Subchassie hilft nicht gegen eine direkte Anregung aus der Luft.


    Ich bilde mir ein, dass mein Laufwerk bei lauter Musik mit Haube besser klingt als ohne und schreibe dass einer gewissen Isolation vor dem Schall zu.


    Das Steroplay-Messverfahren ist prinzipiell ja eine gute Idee. misst aber bei ruhendem Teller. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Ergebnisse nur bedingt auf den drehenden Teller übertragbar sind. Anstatt der Stp gleich mal wieder zu unterstellen, dass sie die Messwerte fälschen (..gähn...) schlage ich vor, einfach mal selber zu messen. Der Aufwand ist ja nicht gross.



    Grs...TC

    Hi,


    habe quasi gerade das gleiche Problem und suche Lautsprecher für´s Arbeitszimmer. Ist schon komisch, die meisten Kunden stellen derartig kleine Boxen ins Regal, aber trotzdem ist kaum eine für eine wandnahe Plazierung entwickelt...


    ich habe schon diverse kleine Nuberts gehört. die waren aber alle relativ voluminös und im Regal nicht zu gebrauchen. Bin aber auch kein grosser Nubert Fan, musikalisch ist für mich anders.


    Mein aktiver Tip wäre eine Adam A5. Klein, anpassbar und der Jet-Hochtöner ist echt klasse. Sprengt allerdings die EUR 300-Grenze etwas. Da er aber gerade von der A5X abgelöst wird, gibt´s ihn vielleicht als Auslaufmodell günstiger.


    Passiv sind die kleinen Linn und Naim gut, aber auch deutlich teurer. Daher würde ich eine Tannoy DC4 vorschlagen. Spielt wandnah sehr gut und ist auch sonst recht anspruchslos. Gerade im extremen Nahbereich hat der Koax IMHO deutlich Vorteile, da er auch unter grossenWinkeln nicht aufbricht.


    Grs...TC

    Desweiteren darf man bei der gesamten Betrachtung nicht vergessen, daß hinter Referenzgeräten und Test eine ganze Industrie mit mehr oder weniger ausgeklügelten Marketingmechanismen steht......diese Industrie möchte nebenbei auch noch Geld verdienen


    Oh Mann, das hat echt noch gefehlt. Hatten wir schonmal einen Thread in dem NICHT die bösen manipulativen Hersteller und ihre Schreiberlakeien als Wurzel allen Übels dargestellt wurden? Paranoia muss wirklich schlimm sein...


    Nur mal so als Gegenthese: alle Zeitschriften schreiben, dass das Laufwerk wichtiger als der TA ist. So ein Laufwerk ist aber quasi unkaputtbat. Aus marketingtechnischen und gewinnmaximierenden Gründen wäre es aber viel effektiver, den TA als mit Abstand wichtigstes Stück darzustellen. Denn der ist Verschleissteil und auch noch empfindlich, muss also viel häufiger ausgetauscht werden...warum schreiben das also nicht alle Werbelättchen?


    Ich finde an Referenzgeräten nichts verwerfliches. Die müssen nichtmal gut sein, solange sie für eine bessere Vergleichbarkeit sorgen. Und die meisten von uns haben auch welche...


    Weiterhin ist der Verbraucher auch ganz und gar nicht unschuldig an der ganzen "Misere". Solange die meisten einfach blind den Testsieger verlangen, müssen eben so viele Sieger wie möglich her. Ist wie bei den dutzenden Boxverbänden. Um einen Kampf zu verkaufen, muss es ja unbedingt um die WM gehen. Ich habe auch ne zeitlang in der Branche gearbeitet und es ist manchmal praktisch unmöglich einen Kunden davon zu überzeugen, dass das Gerät mit 3 Sternen für ihn besser ist als das mit 5... irgendwann gibt man dann auf und gibt dem Kunden einfach das, was er verlangt...


    Grs...TC

    Hi,


    ich glaube, es gibt zwei Lager, die Spassfraktion und die Wahrheitsfanatiker. Auf den ersten Blick zwei sehr unterschiedliche Gruppen, die aber mehr gemeinsam haben als man denkt. Beide wollen in erster Linie Musik erleben und geniessen. Die ersten geben das unumwunden zu. Die zweiten versuchen selbiges in das Mäntelchen von absoluter Okjektivität und Originaltreue zu kleiden und werden nicht müde anders hörende massiv von der eigenen Wahrheit überzeugen zu wollen.


    Jedem gefallen die Komponenten am besten, die für IHN "richtig" klingen, denn das weckt positive Emotionen. Auch von den Extremisten kauft keiner Modell A, weil es "neutraler" klingt, obwohl ihm Modell B mit jeder Musik viel besser gefällt. Wenn nur jeder einsehen würde, dass es mehr als nur schwarz und weiss gibt, wäre schon viel gewonnen. Der eine achtet mehr auf die Tonaliät, der andere auf Dynamik, der dritte auf Räumlichkeit. Wer hat denn da recht? Ganz einfach: Alle.


    Daher kann sich auch die Wichtigkeit von Laufwerk und TA unterscheiden. Für Leute, die primär auf die Tonalität achten, ist der TA vielleicht wichtiger. Für Hörer, denen ein stabiles Klangbild besonders am Herzen liegt, wird´s vielleicht eher das Laufwerk sein. Auch wenn man das nicht so pauschalisieren kann. So oder so ist doch das Gesamtpaket entscheidene. Ob dabei 70% auf das Laufwerk oder den TA entfallen ist doch eigentlich egal. Die Kette ist nur so gut wie ihr schwächstes Glied.


    Ich muss gestehen, dass ich nur bei einer Gelegenheit reine Laufwerke mit identischem Arm/TA verglichen habe, aber dass war sehr eindeutig. Für MICH ist ein alter LP12 einer der schlechtesten Laufwerke seiner Preisklasse, da mir sein "Swing" auf die Nerven geht. Ich verstehe aber Leute die ihn gerade deswegen lieben. Mit Keel sieht das auf einmal ganz anders aus. So weiss die alte Kiste auch mir echt zu gefallen. Tonarm und TA sind dabei nahezu unerheblich, da der Subchassischarakter immer durchschlägt. Wirklich komisch finde ich, dass auch den alten Linnianern das Keel meist gefällt, obwohl der LP12 damit doch viel mehr wie ein "normales" Laufwerk klngt.... wahrscheinlich höen die einfach anders als ich...


    Also Leute, absolute Wahrheiten gibt es nicht und erlaubt ist was gefällt. Das gilt auch für Ruedis Urlaubsvertretung (aka sounddynamics) ;-)


    Grs..TC

    Hi,


    wir haben vor einiger Zeit mal das TeddyCap ausführlich mit FC, HC und diversen Selbstbauversuchen (inkl. Akku) verglichen und sooo toll ist es nicht. An ein HC kommt es IMHO nicht ran. Was angesichts des Preises auch nicht weiter schlimm ist. Dazu kommt noch das Risiko des Direktkaufs in Israel oder gibt´s mittlerweile einen Importeur?


    Ich glaube, dass fast jeder, der unser Hobbys seit ein paar Jahren betreibt, einige Leiden des jungen Ludwig mitgemacht hat. Bevor ich bei Naim landete, hatte ich auch eine exzessive Linnphase und eine zeitlang eine aktive Linn-Anlage und eine Naim parallel. Lang ging das aber nicht, da sich die Presentation doch zu sehr unterscheidet. Den swingenden Linn-Sound finde ich zwar immer noch schön, aber langweilig. Selbst eine Klimax kann nicht so rocken, wie ein kleiner Nait.


    Grs..TC

    Hm,


    die möglichen Potentialunterschiede zw. Phono-Pre und Verstärker würden ja eher doch für ein langes Phonokabel sprechen...das ganze vielleicht noch symmetrisch, dann haben es auch Einstreuungen nicht so leicht.


    Mein Gefühl sagt ja auch Pre mit potenter, niederohmiger Ausgangsstufe direkt zum Plattenspieler. Alleine mich würde mal interessieren, was wirklich bei 10m Phonokabel passiert.


    Willi


    Dual? Nee, nicht ganz. T+A G10 mit eingebautem Pre, d.h. mein Phonokabel zwischen Tonarm und Pre ist ca. 2cm lang...


    Grs..TC

    Moin,


    bis jetzt hat leider noch keiner mit echten Fakten dienen koennen. Viele Antworten sind eher Binsenweisheiten a la "man weiss, doch...". Übersetzt heisst das doch etwa "Ich habe darüber gelesen, aber selbst nie gehört geschwige denn ausprobiert"


    Jetzt mal Butter bei die Fische. Klar ist, dass ein längeres Kabel Klang und Störsicherheit nicht zuträglich ist, aber wie stark sind denn die Auswirkungen in der Praxis wirklich? Kleine(ste) Einschränkungen oder dramatischer Verlust? Sprechen wir bei 10m Länge von 1/10dB Abfall bei 20kHz oder echten Problemen? Wie sieht´s bei 5m aus?


    Was sind die Hauptparameter auf die man bei der Kabelauswahl noch Einfluss hat:


    Kapazität? Bei MC doch eigentlich eher unkritisch.
    Widerstand? Ca. 0,1Ohm/m also selbst bei 10m eigentlich vernachlässigbar..
    Induktivität?
    Einstrahlungen? Geschirmt sollte es schon sein.


    Bevor ich einen zusätlichen Pre kaufen würde, würde ich zumindest 1-2 Kabel mal ausprobieren.


    Ich würd´s ja selbst machen, kann es in Ermangelung eines separaten Plattenspielers aber leider nicht...


    Bin schon auf Erfahrungsberichte gespannt.


    Grs...TC

    Hi,


    wie sieht´s eigentlich mit der Haltbarkeit der Batterie aus? Ich meine irgendwo was von 180h gelesen zu haben. Ist das realistisch?
    Die meisten mir bekannten Pres brauchen relativ lange bis sie warm gelaufen sind und verbleiben deswegen meist permanent am Netz. Wie macht man das mit der BPS? Jede Woche ne neue Batterie?
    Läuft sie auch mit Akkus oder stört dann die niedrigere Spannung?
    Was passiert, wenn die Batterie nachlässt? Geht sie einfach irgendwann aus oder lässt die Qualität stetig nach. Denke da nur an die alten Walkmen Zeiten...


    Schonmal probiert die BPS mit nem Netzteil zu betreiben? Wir haben früher mal probiert ne Naim mit Akku zu speisen, das ging aber ziemlich in die Hose. Egal welche Konstruktion, an ein Highcap kam kein Akku ran.


    danke und Grs...TC

    Moin,


    mein Vorschlag wäre ein Sansui SR222 Mk V. Sieht in hochglanz Schwarz edel aus und ist für meinen Geschmack klanglich über nem TD320 einzuordnen, besonders mit nem DL103.


    Grs..TC

    Moin Moin,


    gibt´s hier irgendjemanden, der Erfahrungen mit dem Clearaudio TT3 (oder anderen tangentialen von CA) hat?


    Ich hatte vor vielen vielen Jahren mal nen Souther gehört und fand den damals extrem gut. Da ich gerade auf der Suche nach nem neuen Arm bin, ist mir der wieder eingefallen und ich dachte, warum nicht mal den TT3 ausprobieren. Leider gibt´s nur sehr wenig Infos darüber und in der Vorführung hat den auch praktisch keiner... Gibt´s da wichtige Grüde für oder liegt´s nur (mal wieder) daran, dass der normale Vinylhörer zu konservativ für tangentiales ist?


    danke und Grs...TC

    Moin,


    T+A hat auch noch den G10 mit Haube und der spielt in der gleichen Liga wie P9 und LP12 nur - für _meinen_ Geschmack - besser.
    Dr. Feickert hat für seine Vögel ne Haube bereits angekündigt.
    VPI bietet für alle Modelle Dustcover, die aber wohl nicht klappbar sind.
    Project hat ebenfalls diverse Modelle im Angebot.


    Grs..TC

    Moin,


    Nach einem Gespräch mit Herrn Welter prüfte ich die Spannung
    an den Steckdosen der Kiste. Es waren 260 V. Meine Steckdose des Haushaltstromes hatte 230 V. (...) folglich gab ich die Stromkiste natürlich mit Verlust an den Hersteller zurück.


    so ganz versteh ich das nicht. Wenn die Kiste 260V raushaut, dann ist das doch ein schwerwiegender Konstruktionfehler. So viel Spannung verträgt kaum ein Gerät auf Dauer, nicht nur die Welters. Sofern das beim Kauf nicht ausdrücklich erwähnt bzw. bestellt wurde, muss der Hersteller entweder nachbessern oder gegen Erstattung des vollen Kaufpreises zurücknehmen. Einen Verlust dürftest Du da nicht haben.


    Um wen/was handelt es sich denn genau?


    Grs an die Eebsch Seid....TC

    webbymax ,


    da kommt leider so einiges bei Dir zusammen.


    Grundsätzlich steht Naim nicht für die ultimative Auflösung. Die spielen mehr aus dem Bauch heraus.


    Auch die Ninkas sind passiv keine Auflösungswunder und mögen eher heller timbrierte Elektronik, so wie die hauseigene. Richtig ab gehen sie nur aktiv.


    Die 112 ist meiner Meinung nach so ziemlich das schlechteste, was Naim in den letzten Jahren produiziert hat. Der "muffige" Klang wurde von vielen bemängelt. Deswegen wurde sie auch relativ schnell von der 122x abgelöst. Leider hilft da auch kein Cap weiter. Mit einer 122x oder noch besser ner 202 spielt das ganze schon viel luftiger und lebendiger. Die 150 ist gar nicht schlecht und kann ne bessere Vorstufe vertragen.


    Wenn Du das ganz nicht schon gekauft hättest, würde ich vorschlagen, Du leihst Dir mal nen Nait XS aus und hörst erstmal, ob Du naimkompatibel bist.


    Grs...TC

    Hi,


    zuerst mal herzlichen Glückwunsch zu den Centaurs. Habe meine jetzt schon fast 20 Jahre und sie laufen noch wie am ersten Tag, Kann mich Raetsken nur anschliessen. Bei Abständen von ca. 1,5m zum Plattenspieler konnte ich keine Beeinflussung feststellen. Beim gleichen Abstand war der Röhrenfernseher aber schon recht bunt... Näher wirst Du schon wegen der Akkustik nicht rankommen, da die Apogees schon ein bisschen Abstand zur Wand benötigen.


    Grs..TC

    Moin,


    für die Qualität eines Produktes ist der Produktionsort ja theoretisch erstmal egal. Trotzdem sollte IMHO ein Hersteller mit offenen Karten spielen. Mark Levinson hat das damals mit Red Rose nicht getan. Streiten kann man sich um den "Mittelweg", den viele Firmen nutzen, so wie z.B. PS Audio. Auf der Website und in Broschüren koennte man den Eindruck bekommen, alle Produkte seien Made in US auch wenn das nicht explizit erwähnt wird. Auf den Geräten und der Verpackung steht aber deutlich Made in China. Ist das schon Vortäuschung falscher Tatsachen, oder nicht? Michael Creek hat nie verheimlicht, dass in China gefertigt wird, ist sogar auf der Website nachzulesen.


    Dann gibt´s noch die Definition des Made in ... Siegels. De ist ja vermutlich nur noch deswegen der Exportweltmeister, weil fertige Geräte im Osten produziert werden und dann hier nur noch ein Typenschild draufgepappt wird. Mal abgesehen von diesem Extrem stellt sich doch die Frage, wo die Grenze zu ziehen ist. Nahezu jedes Gerät besitzt heutzutage chinesische Bauteile. Wie sieht´s mit der Lieferung komplett bestückter Platinen aus, die dann nur noch in ein Gehäuse geschraubt werden? Ab wann findet hier ein echter Produktionsprozess statt?


    Umgekehrt koennte man auch sagen, dass der Amari quasi Made in Germany ist, da ja essentielle Teile von Clearaudio geliefert werden ;-)


    Mir persönlich sind europäische Firmen lieber und z.B. Linn und Naim beweisen ja, dass man mit englischer Fertigung durchaus konkurrenzfähig sein kann und das auch im (gehobenen) Einsteigerbereich.


    Grs..TC


    PS:
    @Rad: Selbstverständlich ist mein FRO Handmade in Durango von FtW persönlich. Auch mein Bontrager Race ist definitiv Made in Santa Cruz, Ca. Wohingegen mein Ritchey Made in Japan ist, was aber funktionell auch keinen Unterschied macht... Auch heutzutage gibt es immer noch genug Firmen, die nicht in Asien fertigen und gar nicht mal soo teuer sind.