Posts by tonlos

    Ich habe heute endlich den "Mut" gehabt, den TA zu montieren und zu justieren. War schließlich mein erstes Mal und vorher hatte es zeitlich irgendwie auch nicht gepasst. Dabei bin ich auch gleich auf das TP63 gewechselt.


    Für die Justage habe ich die für Thorens empfohlene Protractor-Schablone genutzt. Was soll ich sagen, es klang grauenvoll. Also erstmal ein anderes, aber gebrauchtes System montiert. Aber auch hier, es klang furchtbar verzerrt.


    Nach einem leidvollen Gedankenaustausch mit einem Freund gab es den Hinweis auf Impedanz. Ablenkung tut auch manchmal gut, also Familienfilm. Mittendrin viel es mir dann wie Schuppen von den Augen. Hatte ich doch den Phono-Pre an den Phono-Eingang vom Verstärker angeschlossen. Also kurzum nochmal in Ruhe justiert und siehe da, es klingt fantastisch!!!


    Grüße

    Chris


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    Ich hatte zum ersten Mal einen extrem entspannten Besuch zum RSD; war der erste und bis der nächste kam dauerte es schon einen längeren Schnack mit dem Inhaber.

    Mitgenommen hab ich die Beth Hart und ne ZAZ aus dem Regal. Den Laden (umzugsbedingt auf dem Radar aufgetaucht) werde ich jedenfalls nicht erst zum nächsten RSD aufsuchen, denn die Auswahl (auch hinsichtlich der Hardware) ist Klasse.

    So ist auch meine Vermutung, sonst würde auf dem Einschub Tonar stehen bzw. ein entsprechender Hinweis auf der Verpackung. Heute Abend wird ins Mikroskop geschaut und die beiden Nadeln verglichen.

    Wegen dem Bild hatte ich letztlich auch bestellt. In der Bestellbestätigung steht auch die Bezeichnung AUDIO TECHNICA ATN-20 SLA, dann wird die auch *hoffentlich* geliefert und hat dann den Shibata-Schliff. Kann man den unterm Mikroskop an erkennbaren Merkmalen festmachen?

    Wo lag die letztendlich preislich?


    Hatte eine ATN 20SS zwar auch gefunden, nur 300 plus Nebenkosten waren mir dann doch zu fett und mit dem ATN 20 SLa war ich ja sehr zufrieden.


    Und wie Roland bereits schrieb, ein Nachbau bleibt ein Nachbau..

    Hallo Walter,


    danke für den Einwand.


    Die für mich größten Vorteile von DAB+ liegen in der Erreichbarkeit potenzieller Zielgruppen und das damit einhergehende vergrößerte Angebot.


    Auf UKW beschränkt würde ich tatsächlich kaum bis gar kein Radio hören, da hier in der Gegend entweder die Charts bei den meisten Sendern recht unkreativ hoch und runter gespielt werden oder ich definitiv (noch) nicht zur Zielgruppe gehöre. Da ich im Jahr mehr als 30k km fahre, ist DAB+ im PKW für mich ein echter Fortschritt. Die dabei entdeckten Hörwünsche werden dann daheim via Vinyl abgespielt.


    Grüße,

    Chris

    Das ist wohl letztlich eine Frage des Budgets und der persönlichen Präferenzen.


    Bei mir ging der Weg erst zu einem vernünftigen Verstärker mit Phono (hatte davor gar keinen) und habe diesen dann dennoch um einen Phono-Pre ergänzt.


    Momentan hängt mein Dreher übergangsweise an einem Technics A 600 MK3. Das geht auch, aber das bessere ist immer der Feind des Guten..

    N'abend und sorry vorab für die Leichenfledderei..


    Es war angeblich weder die Frau noch die Kinder, aber den Salat hab ich jetzt.


    Das System ist wie der Dreher (Thorens TD 145 MKII mit TP16, Upgrade auf MKIII) Original von 1977, die Nadel könnte ebenfalls noch die erste sein. Allein bei mir lief die Nadel sicher 1000 Plattenseiten, vermutlich eher mehr. Eine Reparatur, sofern überhaupt möglich, wird wohl wenig Sinn machen?!


    Aktuell erhältlich sind folgende Nadeleinschübe:

    ATN 20 sla Original

    ATN 20 SS Nachbau (Thakker)

    ATN 20 für AT 20 sla Nachbau (Thakker)

    ATN 15 XE Nachbau


    Die Preise der ersten drei liegen um 150 €, der 15er Nachbau gerade mal um 30€.


    Kennt jemand die bei Thakker erhältlichen Nachbauten im Vergleich zum Original und kann eine Empfehlung aussprechen?


    Grüße,

    Chris

    Moin, ich möchte noch eine Rückmeldung zur umgesetzten Lösung geben.

    Die Renovierung hatte sich etwas verzögert, dafür ist jetzt aber auch die Holzbalkendecke abgehängt (F90 wegen Brandschutz) und der alte Fußboden rausgerissen (vorerst nur neue Estrichschicht, der Belag wird erst noch geliefert).


    Für die analoge Kette habe ich ein separates Kabel mit 2.5mm2 verlegt, in der Unterverteilung hängt die Leitung auf einer Schmelzsicherung. Vorerst genügen mir 3 Steckdosen für Dreher, Phono-Pre und Verstärker.

    Der Fernseher (Wandmontage) hat neben Sat-Anschluss und Steckdose eine Cat6e-Doppelnetzwerkdose (Cat7 duplex) und Leerrohr für die HDMI-Kabel bekommen.


    Für die Skybox habe ich zudem gleich 2 weitere Sat-Kabel verlegt. Es hatte mich bisher oft genervt, dass man bei laufender Aufnahme nicht umschalten konnte.


    Wenn die Decke final verputzt und der neue Fußbodenbelag verlegt ist gibts noch ein Abschlussfoto mit fertiger Installation.


    Danke für die hilfreichen Kommentare und Anregungen


    Grüße,

    Chris


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    Quote

    Die Angelegenheit ist alles andere als trivial...aber mach was du willst und aufgrund deiner Meinung und Erfahrung für richtig hältst.



    Ich bin jetzt jedenfalls da raus.

    Nein, trivial ist das ganz sicher nicht. Es ist aber so, das ich nicht unbedarft an die Thematik rangehe und selbst zumindest im Bereich statisch belastete Stützmauern im Außenbereich theoretisch und praktisch geschult bin.


    Vielen Dank für die Verlinkung zum PDF. Die Grenzwerte nach Tabelle 1 hab ich bisher eingehalten und habe nicht die Absicht, daran etwas zu ändern ;)


    Gruß, Chris

    Quote

    Du kannst die Leerrohre auch im Fußboden verlegen, dann kreuzen sie eher selten das Stromnetz.


    So wie Du das Haus beschreibst, müssen die Böden auch raus.

    Grad die Fußboden sind echt in Ordnung, Eiche-Stäbchenparkett mit abgesetztem Kontrast-Läufer. Der bleibt so vorerst drin und wird vielleicht in 10-15 Jahre in Kombination mit einer Fußbodenheizung ersetzt. Evtl. genügt es aber schon, die Kellerdecke nach Abschluss der Installationsarbeiten zu dämmen. Dann werden die Böden nur geschliffen und versiegelt.


    Was den Statiker anbelangt, hab ich da so meine Meinung und Erfahrung. Wir haben im Büro ne eigene Statik-Abteilung und ich hatte auch Einblick in verschiedene Gutachten mit Statik-Berechnungen. Wobei das aus meiner Sicht Abschätzungen mit relativ extremen Sicherheitsabschlägen sind. Zwar besser als gar keine Annahme, aber für meine Schlitze und Dosen im Haus aus meiner Sicht und in meinem Fall (massive, dicke Außenwände mit 1-3cm Innenputz) entbehrlich.


    Aktuell bin ich noch mit der Kücheninstallation beschäftigt, danach steht aber das WoZi an. Noch ist also Zeit, die Gedanken kreisen zu lassen ;)


    Beste Grüße,

    Chris

    Quote

    ist die Trennung der gesamten Aussenbereiche über einen FI. Auch würde ich für den Kühlschrank und eventuell Gefrierschrank einen separaten FI vorsehen. Und die Waschmaschine und den Trockner auf eine eigene Sicherung. Das könnte Ärger und Geld sparen. Auch genügend Netzwerkdosen (ich hatte die in der Küche vergessen) machen Sinn.

    Das ist sowieso vorgesehen, also separate Unterverteilung samt Kraftstrom für die Garagen.

    Allein für die Küche lande ich bei 5-7 Stromkreisen. Alle werden aber keinen separaten FI bekommen, das wäre dann wirklich etwas übertrieben.


    Quote

    Warum Du diesen Aufwand treiben möchtest verstehe ich nicht. Hast Du in jedem Raum gleichzeitig eine Waschmaschine, einen Staubsauger und einen Fön laufen? Selbst eine Sicherung für jeden Raum mit 1,5 mm² angeschlossen ist schon etwas überdimensioniert.

    Weil ich heute nicht weiß, wie ich später die Räume nutzen will. Zum anderen, weil ich das Thema SmartHome (ausschließlich kabelgebunden, daher sternförmig alles zur Hauptverteilung) zumindest bei der Verlegung berücksichtige und der Sicherheitsaspekt auch eine Rolle spielt.


    Großen Mehraufwand sehe ich dabei jedoch nicht, da ich sowieso alle Zimmer schlitzen und aufstemmen muss. Okay, ich muss etwas größere Schlitze zuspachteln und habe 2 oder 3 Versorgungsschächte, um vom Keller bis zum Dachboden zu gelangen. Da wären 2 Unterversorgungen sicher einfacher zu händeln, passt dann aber nicht mit einer ausschließlich kabelgebundenen SmartHome-Steuerung zusammen.

    Okay, dass die speziellen *HiFi-Steckdosen* unsinnig viel kosten, hätte ich mir denken können. Nach einem kurzen Preis-Check für ne 5-fach Dose kommen mir solche Teile unabhängig vom eventuellen Nutzen vorerst nicht ins Haus.


    Schmelzsicherung ist auf jeden Fall eine Option, die auf die ToDo-Liste für den Elektriker kommt.


    Mit sternförmig anschließen meine ich die letzten cm von der Verteilerdose zu den Steckdosen-Gruppen (insgesamt wohl 2x4, 3x3 oder 2x5). Eine separate Steckdosenleiste kommt mir dagegen nicht ins Haus.

    Erstmal herzlichen Dank für die zahl- und hilfreichen Antworten.


    Gründe, grundsätzlich alle Steckdosen mit 2.5mm2 anzufahren (und dann ja nach max. Leitungslänge mit 16A abzusichern), gibt es reichlich. In erster Linie die höhere Spannungsfestigkeit, das Thema Spannungsabfall, Erwärmung der Kabel unter Last, die Gewissheit genügend Reserven zu haben, ...

    Die Mehrkosten zu 1.5mm2 fallen da für mich echt nicht ins Gewicht, zumal ich mir im Gegenzug eine Unterverteilung für OG und Dachboden einspare.


    Auf den Gedanke, 3-4 Leitungen mit 3G 1.5mm2 als Zuleitung zum HiFi-Stellplatz zu legen, wäre ich nicht gekommen. Ich werde dies mal mit meinem Elektriker besprechen. Der HMS-Artikel war in der Hinsicht sehr interessant. Über separate Audio-Steckdosen werde ich dann auch beizeiten nachdenken.


    Ansonsten gibt es jetzt generell nur eine Zuleitung für alle "Audio-Steckdosen", die ich dann aber im Idealfall von der Zuleitung aus sternförmig mit möglichst gleichen Kabellängen anfahre.


    Als Kleinsignalleitung verlege ich eh Duplex-CAT 7 in jeden Raum, manche bekommen auch mehr ab. W-Lan werde ich mittelfristig abschaffen bzw. stark beschränken, dafür braucht es aber eine gute und sinnvolle Verkabelung.


    Beste Grüße, Chris