Posts by Captn Difool

    Ja, da sie sehr penibel nach einem festen Ablauf bauen, geht das nur über diese Schiene. Die alten werden zerlegt und das "Gehäuse" sofern optisch neu, wieder in den Teilebestand zugefügt.


    Individueller geht es wohl erst ab Etna zu, da hier der Kundenkreis deutlich kleiner wird. Sie (Mishima San und seine Mitarbeiterin) bauen 100 Systeme pro Monat incl. Rebuilds (dazu gehören auch die alten Modelle)

    Schade, ich mochte seinen etwas schrägen Humor.


    Ich liebte ein Mädchen am Wannsee, die konnte keinen nackten Mann sehn...

    Der Peter (Ehlebracht) sieht aus wie ein Heuhaufen vor der Ernte, Karl wie einer nach der Ernte...ach hör doch auf, hör auf...

    Diese Scheibe ist (immer noch) ein Hit!

    Da sehe ich nicht viel Erfolgschancen. Fräsen wählte man deshalb, weil man hierbei scharfe Kanten erhält, braucht zudem wohl eine Präzisionsmaschine und spezielle Spannvorrichtung. Bei Ätzung unterläuft das Aceton etwas die Abdeckkante und der Rand wird leicht diffus. Da habe ich Bedenken, das hier noch ein sauberer, schlagartiger Übergang erreicht wird.

    Ich möchte Peters Ausführungen nicht vorwegnehmen. Das Band hat nur vertikale Streifen mit Beschichtung auf dem Träger. Die Herstellung ist aufwändig und solche Bänder werden gehandelt wie Gold. Bedeutsam sind solche Bänder eher in der Produktionstechnik, wo echte Masterbänder produziert werden, denn diese sollten naturgemäß der bestmöglichen Qualität entsprechen. Für uns "Konsumenten und Amateure" ist das eher schon über das Ziel hinausgeschossen.
    Dennoch ist die Technik dahinter sehr interessant, besonders für denjenigen, der sich mit den Tiefen der Bandtechnik beschäftigen möchte, hier gibt es noch einiges wenig bis unerforschtes. Denn es blieb nicht mehr die Zeit dazu, da am Horizont schon die Digitaltechnik erschien.
    So gibt es in der Bandtechnik mehr praktisches Erfahrungswissen als wirklich fundiertes akademisches Wissen, welches in die Enzyklopädieen Einzug gefunden hat. Hier muß sich oft mit physikalischen Erkenntnissen begnügen.

    Ein Glühfaden ist ein Kaltleiter. Bei dauernder Last beginnt er zu Glühen und erhöht den Widerstand deutlich. Hier soll das eine "Sicherung" für den Hochtöner sein, wenn auf Party mal zu weit aufgedreht wird. Bei kurzen Impulsen wirkt die Lampe dagegen weniger, also Vorsicht bei "Schlagzeugtests"...;)

    6. ...Präsentationen wird bislang nur dort ein Fortschritt sichtbar. Die Umsetzung in eine gelaserte Pressform ist bislang nicht Teil öffentlicher Präsentationen.


    8. Zum späteren Einsatz in der Praxis ist bislang wenig zu erfahren. Letzte Jahr auf der „Making Vinyl“ habe ich mir das alles angesehen und angehört. Im Gespräch hat mir Herr Loibl erläutert, das es ein exklusives Verfahren wird. D.h. eine Lizenzierung ist nicht vorgesehen. Die Firma wird die Stamper erstellen und an zertifizierte Presswerke weiterreichen.

    zu 6) Anscheinend hängt das Verfahren zur Erlangung der Produktionsreife. Siehe meine geäußerten Bedenken zur Oberflächenqualität.

    zu acht) Der propritäre Exklusivanspruch ist einer Etablierung zu einem neuen Standard eher hinder- als förderlich. In der Folge wird es kaum Presswerke geben, die ihre Maschinen für ausschließliche Keramikmatrizen umbauen lassen werden. Auch von einer solchen Einstellung gebe ich dem Projekt kaum Chance, sich zu etablieren und seine Entwicklungskosten wieder zu armortisieren.

    Geht man allgemein vom Stand der Digitaltechnik aus, ist es rein dem Marketing und Anspruch, HD nur für Studios zu reservieren, die Ursache, das echte HD-Tracks nur in homöopathischen Dosen zu den Konsumenten finden, denn sonst wäre rein wiedergabetechnisch der gute alte Plattenspieler schon längst reif für museale Zwecke oder allenfalls noch zur Pflege nostalgischer Emotionen. Aber eben das "für sich behalten wollen" gibt der Schallplatte weiter eine Daseisberechtigung. Die bisher einzige Möglichkeit, "HD-Digital" hören zu können, denn viele Master wurden/werden von HD-Tracks geschnitten. Damit kann ich leben, auch ohne Keramik.

    Er meint Jan Allerts, wie bereits zuvor geschrieben.

    Phonyl wandert jetzt auch auf meine Ignorierliste. Solche Online-Pöbeleien muß ich mir hier nicht auch noch geben lassen.

    Ich denke, die können grob eine Monospur in Seitenschrift lasern, allerdings mit einer Oberflächenqualität, die jeder Käufer reklamieren würde, weil die Laufgeräusche viel zu hoch wären.

    Eben deshalb kündigen sie schon seit mehr als 4 Jahren immer wieder an, kurz vor dem Durchbruch zu sein und das wiederholt sich endlos. Wahrscheinlich nur, um die Investoren bei Laune zu halten. Für mich ist das Thema gelaufen.