Posts by Captn Difool

    Klang hin oder her, das hatte mich bei den Zyxen auch schon immer gewundert, das sie da so am Plastikkorpus festhalten. Die Tonabnehmer, die sie für Accuphase gebaut hatten, waren alle aus Metall. Es ginge schon, wenn sie wollten...

    Ich hatte SME III und danach 3009R, beide probeweise mit der Ölwanne und Paddel betrieben. Mit Öldämpfung verloren das Ortofon MC 30, MC 10, MC 20 MkII wie auch das Dynavector Karat Rubin etwas von der filigranen Höhenzeichnung, insgesamt akzeptabel, aber ohne Öl gefiel es mir besser, so daß ich die Ölwanne wieder entfernte.

    Hallo Uwe,

    das paßt alles, da würde ich es wagen. Der 320 ist ein zeitloser und guter Plattenspieler, der auch gehobene Ansprüche erfüllen kann. Mit etwas Glück kannst Du vielleicht mit der Zeit eine "neue" Haube in der Bucht angeln.

    Ich erfreue mich immer noch an meinen Sony PUAs 1600-S und L Diese Tonarme werden schon seit 40 Jahren nicht mehr hergestellt und es fällt mir schwer, da was besseres oder gleichwertiges zu finden. Kurz, sie reichen für meine Ansprüche, vor allem nach meinen Umbauten daran. Die alten SME kommen da nicht mit, zu den neueren habe ich keinen Vergleich.

    Die erste Entwicklung ist immer die schwierigste, klar. Aber ich feile schon gern im Vorfeld die Gedanken weitmöglichst aus, nicht immer geht das so wie ich mir das gedacht habe, aber durch den Reifungsprozess kommt man am Ende dem Ziel am nächsten. Hat man erst einmal was gefunden, mit dem man zufrieden ist, wird die Repitition deutlich einfacher und man kann sich dann auf wieder neues besser konzentrieren. Auch das Design wird sicher eine Entwicklung durchmachen und wird beim Prototypen noch lange nicht "fertig" sein. Waren auch nur Gedanken und Tips von mir, sich möglichst dem Optimum zu nähern. CAD ist in solchen Fällen schon eine gute Hilfe, da habe ich nur meinen Kopf und kann das schlecht mit jemanden teilen.

    Im SWR 2 läuft gerade ein Portrait/Retrospektive vom kürzlich verstorbenen Jazztrompeter Herbert Joos. Ich kannte ihn noch gar nicht, spielt aber eine sehr einfühlsame Trompete. Da wird wohl mal die eine oder andre Scheibe fällig, ein sehr schönes Spiel zum Entschleunigen.

    Ich habe das EL, der Nadelträger scheint mir aufgrund seiner Stärke Discotauglich, war auch ein einem Diskotheken-TD126mkII dran. Ich denke mal mit einer Line Contact oder mit Namiki/Boron retippt, geht da noch was.

    ....das ist hier die Frage ;)


    Retipping bringt nichts, wenn die Aufhängung nach 13 Jahren ausgelommelt ist. Da muß ein kompletter Nadelträgersatz mit Generator, Gummi und Draht rein.


    Ich habe den gleichen Fehler beim Auto gemacht, für die monatlichen 200€ in die Sparbüchse reichte es meist nicht, hatte es auch vernachlässigt, nun fehlt es mir. Beim Tonabnehmer sollte man das auch machen, vielleicht ein 10er pro Monat oder 20 wenn es teurer sein soll. Die Preise haben in der Tat teils mächtig angezogen. Das Lyra Delos bekam man bis vor einem halben Jahr für 1260€, kürzlich machte es einen Sprung auf 1600€.

    Gestern habe ich meine Leiste zum Frontabschluss angebaut, für die 12"-Zarge. Auf eine Haube werde ich vorerst verzichten, daher kommen auch die Haubenträger nicht ran. Für diese Größe müßte ich mir ohnehin eine Haube komplett neu anfertigen lassen. Ich sammle noch etwas Bilder, dann mache ich ein eigenes Thema auf.


    Bei Gerhards Umbau würde ich eher auf eine neue Aufsetzhaube hin wirken, das wäre auch für meine Langzarge noch eine Option. Etwas lästig ist nur, das man für den Betrieb einen Abstellplatz für die Haube braucht, aber der Bau wird damit deutlich vereinfacht und ohne Haube samt Teilen sieht ein TD auch sehr ästhetisch aus.

    "Wert" oder eben "Sammlerwert"...darauf "wert" legen tue ich auch nur bei einigen, gesuchten Raritäten. Die würde ich für gutes Geld einzeln verkaufen, ansonsten würde ich den Rest eher als Konvolut abstoßen. Klar, das über die vielen Jahre investierte Geld sehe ich dafür auch nie wieder. Da ist es schon egal, ob ich es billig an einen Händler verkaufe oder einem "Kistensammler", der die Rosinen für sich aussortiert und den Rest dann auf Börsen verhökert.

    Der Tag wird auch bei mir kommen, hoffentlich noch in ferner Zukunft, aber irgendwann werde ich auch so alt sein das ich mit Platten nicht mehr umgehen kann, oder im Heim kein Platz dafür mehr ist, vererben kann ich sie auch nicht und wahrscheinlich gibt es in 20 oder 30 Jahren kaum noch jemanden, der sich für solches Antiquariat interessiert...aber ein Leben ohne Platten? Möglich, aber sinnlos... ;)

    Das Konzept vom SL-1000 wurde von Technics recht gut durchdacht. Das gibt es kaum etwas zu verbessern. Man kann es mit anderen Zargen anders machen, ob besser lasse ich mal offen.


    Wichtig sind tatsächlich die Lager vom EPA-100, das hat Rubinkugeln, die sind zerbrechlich. Das haben alle hochempfindlichen Lager so an sich. Eine Reparatur halte ich aber für möglich, denn Rubinkugeln sind einzeln erhältlich, die Lagerspitzen kann man ggf. nachfertigen.


    Bliebe noch die Frage der Verkabelung und einer alternativen Auflagematte. Da kann man experimentieren. Steht der SL-1000 hochstabil und vibrationsfrei, ist das Wesentliche schon erfüllt.

    Das ist diesmal anders. Es ist MEIN TD 126 und ich werde ihn nach MEINEN Vorstellungen aufbauen.


    Dabei werden sicher auch Detaillösungen realisiert, die bisher nie an einem klassischen Thorens angewendet wurden.

    Ja, laß Dir da nicht reinreden, bessere Vorschläge wird es eh kaum geben. Nur sehr viele Halbweisheiten vom Halbwissen ;)