Posts by Captn Difool

    Die S.A.S.-Nadeln sind aber "Microridge" und werden nur aus patentrechtlichen Gründen nicht so genannt. Es ist für viele 796H-Besitzer die einzige Möglichkeit, zu überschaubaren Kosten das System weiter zu spielen. Ob Herr van den Hul die immer noch aufarbeitet weiß ich nicht und wenn, kostet es sicher nicht weniger als eine S.A.S.-Nadel.

    Die Aufarbeitung des DDT hat sich sicher gelohnt, denn das ist im Prinzip das Einstiegsmodell von van den Hul, welches ursprünglich auf dem MC1000 basierte und schon immer bei etwas über 1000€ lag.

    Wenn es was neues bezüglich des Paketes gibt, wird sich derjenige schon melden. So denke ich bei jedem Post hier, da ist was neues, dann mache ich auf und es kommen Tonbandbasteleien. Nicht das mich das nicht interessieren würde, aber da wäre mir ein gesonderter Thread lieber.

    Die alten Low-Output-MC von Ortofon bewegen sich alle so zwischen 2-3 Ohm, höhere Impedanzen bekamen erst die neueren Modelle. Bei ATR hat man die Daten vielleicht nicht genau nachgeprüft und einfach aus einer Unterlage übernommen.

    Ich habe mir neben weiteren (vielleicht berichte ich nach dem Hören auch darüber) die RI von Zappa "Favourite Orchestral" geholt. Zum 40jährigen Jubiläum nun eine offizielle Ausgabe vom Zappa Trust, das "Original" war von Zappa im Rahmen eines Rechtsstreites mit Warner nie wirklich authorisiert.

    Nun aber zur Platte. Der Kaufgrund zum vorhandenen Original war das voll analoge "Masterrecording", geschnitten von Bernie Grundman. Gepresst von Pallas. Die Platte ist wie bei Pallas leider üblich verwellt und zwischen den Tracks sind leichte Laufgeräusche hörbar, die glücklicher Weise schnell im Musiksignal untergehen. Gut genug, sie zu behalten. Umtausch könnte problematisch werden, da JPC nur eine Platte pro Kunde ausliefert, scheint also eher eine kleine Auflage zu sein. Mit der Verwellung kann ich insofern leben, da ich ein Selbstbau eines Plattenbüglers vorbereite (erste Teile sind schon da) aber die Laufgeräusche sollte Pallas endlich mal in den Griff bekommen. Liegt das vielleicht am Galvanisierungsverfahren? Ich habe allerdings vorerst nur mit der Gyger-Nadel (MC 30 Super) gehört, Namikis Micro Line (Delos) steht noch aus. Hier habe ich zuweilen unterschiedliche Ergebnisse, das bei der einen oder anderen Nadel Laufgeräusche mehr oder auch weniger auffallen als bei der jeweils anderen Nadel. So bei Paul Kuhns "Young At Heart", welche mit der Gygernadel mehr Laufgeräusche hat. Auch Pallas-Pressung.

    Vom T-20 kann ich eher abraten und kann bestätigen, etwas "müde". Kann sein, das das bei ohnehin schon "runden" Abstimmungen weniger auffällt. Aber klanglich nicht nur für mich eher dritte Wahl, die aber gut Geld kostet.

    Was nützt das Studium, wenn man die Teile nur vom Papier her kennt? Wie sehen die FRAKOS aus, wie sehen die Tantals aus? Das habe ich selbst als Laie schneller gegoogelt als hier geschrieben... im Bandmaschinenforum hat der User "Holgi" eine schöne Anleitung zur Überholung einer A77 geschrieben, da kann man eigentlich nichts mehr falsch machen.

    Nein, nur mit denen vom Thakker, das sind die gleichen Riemen vom gleichen Hersteller wie mit "Thorens" Aufdruck, nur das man für den Namen das Doppelte zahlt. Die gehen auf jeden Fall gut. Alte Riemen sind immer etwas schlapper als frische, von daher probiere erstmal aus, ob er geht.

    Die Einstiegsmodelle muß man nicht reparieren lassen, ist eine Abwägung, was es einem Wert erscheint. Mit den aktuellen Ortofon-MCs kann ich mich nicht so recht anfreunden, da ist das SPU eine gute, gereifte Konstante und somit derzeit das einzige Ortofon-MC, welches ich neu erwerben würde.

    Der Abschlußwiderstand (Impedanz) dämpft den Generator, praktisch wie eine Kurzschlußbremse. Bei 47kOhm kann es auch zu Überschwingern kommen, wo Hochtöne beginnen können, zu "fauchen". Vor allem bei Sybillanten (Zischlauten) kann man das feststellen. Funktionieren tut alles, nur die Frage wie gut. Ein Kochrezept gibt es dazu nicht, letztendlich muß es dem Hörer zusagen, welchen Widerstand er bevorzugt. An meinem Yamaha hatte ich bei 1k Ohm bessere Ergebnisse als bei 100 Ohm. Bei 47k Ohm war es mir in der Tat auch etwas zu "dünn", aber bei 1k Ohm auch deutlich freier, feiner als bei 100 Ohm, Raum war noch sehr gut.