Posts by Captn Difool

    Das Schwingverhalten ändert sich teils drastisch, wenn man einen massiven Tonabnehmer mit größerer Auflagefläche montiert, zumeist MC-Systeme. In Idealfall bedämpfen sich Headshell und Tonabnehmer durch unterschiedliches Schwingverhalten gegenseitig. Dennoch kann man aus dem Test ableiten, was aber eh schon bekannt ist, das massiv gebaute Headshells einen deutlich geringeren Anteil an Resonanzen beitragen. Die bisher getesteten wie AT oder Orsonic sind für ihre Schwingarmut und Steifigkeit bekannt.


    Alles in eine Ausenhülle und die LP mit Innenhülle neben dem Cover. Von diesen zu kleinen Covern habe ich auch manche und frage mich, was dieser Blödsinn soll? Laufen die auch immer in zwei Nummern zu kleinen Schuhen herum?

    Zu Pegeln: Ich steuere zugunsten eines breiten Frequenzgangs aus und nicht nach maximal zumutbarer Verzerrung bei 1kHz. Da könnte ich theoretisch bis 1024 nW/m gehen und bin immer noch unter 3%. Da ich schon vorproduziert habe, werden sich die Pegel ggf. erst in späteren Runden bei mir ändern. Bis dahin flackern die LED bei der B77 nur gelegentlich schwach auf.

    Jetzt jammere ich mal ein bisl. "Almost Persuaded" von Swing Out Sister. Nach zehn Jahren endlich wieder ein Album und nach gefühlt 25 Jahren erstmals auch wieder auf Vinyl. Die Erwartung war bei mir als Fan leider groß und wurde sodann auch sehr enttäuscht. Muffiges, enges Klangbild, dazu auf beiden Seiten jeweils durchgehend auf dem rechten Kanal ein Schnurpselgeräusch, vielleicht statischer Fehler beim Schnitt? Wie auch immer, die ging zurück, jetzt versuche ich mein Glück mit der CD-Ausgabe.

    Meine jahrzehntelange Erfahrung mit Ortofon MC sagt mir, das ein Tonarm mittelschwer bis schwer sein sollte. An meinen mittelschweren Sony PUA 1600 (S/L) mit etwas schwererer Headshell laufen sie mit höchster Performance und am schweren Koshin GST-801 immer noch sehr gut. Stabil sollte der Tonarm auch sein. An einem Stax UA-7 mit leichtem Carbonrohr, aber schwererer AT MS-9 lief auch mein MC 10 Super MkII (MC 20 Super) recht gut. An den meist leichteren, geraden Tonarmen würde ich die Ortofon eher nicht spielen.

    Viele Leute kaufen sich Autos, die sie sich eigentlich gar nicht leisten können, nur um Leute damit beeindrucken zu wollen, die ihnen nicht mal was bedeuten.

    Werden die Geräte eigentlich in D gefertigt oder zumindest Endmontiert? Oder ist Thorens eine reine Handelsmarke welche die Geräte von dritten bauen lässt?

    Soweit ich bisher beobachten konnte, bleibt das Prinzip des OEM-Reselling beibehalten. Somit ist "Thorens" eher ein erweitertes Vertiebsbüro mit Markenlizenz.

    Eben, und das sollte Nishikawa-San vielleicht dazu bringen,

    zumindest mal darüber nachzudenken.

    Ich sehe an seinen ganzen Arbeiten, das er ein Mechaniker ist. Das macht er sehr gut, aber bei Elektronik und Steuerungen gehört eine erweiterte Denkart. Daher schätze ich, wir er in seinem Horizont überfordert sein. Er mag vielleicht den bis dato perfekten luftgelagerten Passivtangentialarm entwickeln können, der aber gegenüber Deiner Lösung immer noch Defizite haben wird, weil prinzipbedingt. Ob er da Zugeständnisse macht und sich auf eine Kooperation einlassen wird? Steht in den Sternen.

    Gegen eine genaue Spurjustage spricht aber nichts, nur dann hat man nur geringes Übersprechen von den Gegenspuren.


    Ansonsten gebe ich Jürgen Recht, Halbspur geht nur mit Halbspur. Preisgünstig ist eine A77 aber nur für den Selbstschrauber. Daran bin ich gerade. Ist so eine A77 wieder gut hergerichtet, hat man für vergleichsweise kleines Geld eine sehr gute Maschine, die klanglich mit ihrer Nachfolgerin locker mithalten kann. Solange das Angebot groß ist, wurde ich da zuschlagen.

    Der Deutsche Einheitsrundfunk verteilt sich auf div. Sender, gleich ob Privat oder Öffentlich Rechtlicher. Es gibt nur noch Dummgelaber mit kurzer Musikunterbrechung oder 24/7 "Hits der 70er, 80er, 90er" mit kurzen Dummgelaber dazwischen und/oder aktuelle Hits für die Jugendlichen. Jener "Bildungsauftrag", der im Rundfunkstaatsvertrag erwähnt wird, scheint nur noch eine Floskel auf dem Papier zu sein. Daher werden alle Redaktionssendungen plattgewalzt. Man will wohl auch die gebildeten Fachredakteure los werden. Die wissen einfach zuviel.

    Die Korrision zeigt sich in Löchern auf der Oberfläche, eine Folge von vernachlässigter Kopfspiegelreinigung. Ich würde auch mal in der Bucht suchen, oder im BMF fragen. Bogenköpfe sind zumeist schon seltener in brauchbaren Zustand im Angebot.

    Wenn Du den Anschluß einfach für das Kettenband umstecken und danach wieder zurückstecken kannst, wäre das eine Option. Geometrisch wird jedoch eher der rechte Kanal bei Viertelspur leiser sein müssen. Hier wird bei Zweispur weniger nutzbare Bandbreite abgetastet. Bei Stereohalbspur ist dagegen der Unterschied sehr gering.

    Die Spuren würde ich besser nicht vertauschen, da es sonst inkompatibel zu anderen Viertelspuraufnahmen wäre. Grob kannst Du die Kopfhöhe mit einem Klarband prüfen, ggf. mit Lupe. Der Kopfspiegel sollte aber gut sichtbar wie zugänglich sein. Um was für eine Maschine handelt es sich denn?

    Könnte bei Viertelspur noch mehr als bei Halbspur auch eine nicht korrekte Kopfhöhe sein, wenn mit einem Monoband zunächst korrekt eingepegelt wurde. Eine "verrutschte" Kopfhöhe fällt beim Monoband nicht auf.:/

    Im Studiobetrieb soll es drei Frequenzen 100, 1000 und 10kHz gegeben haben. Pegel weiß ich nicht, kann man ja -10dB machen. Daran kann man absoluten Wiedergabepegel, grobe Entzerrung und Azimut prüfen.Allerdings würde ich das Band nicht unbedingt reinschneiden, sondern vielleicht eine 13er (habe gerade davon einige über) damit beilegen, es kann sonst vielleicht etwas anstrengend werden, wenn jeder vorab diese Testtöne aufspielt. ;)

    Eben, so machen es leider auch viele Händler, aber ausgefräste Rillen oder eben eingebackene Dreckpopel gehen bei "schnell mal zur Hälfte rausziehen und gleich wieder weg" durch. Visuell kann ein Auto auch noch gut dastehen, aber trotzdem ein technischer Totalschaden sein.

    Hallo Muldi,

    in Deinem Bericht fällt mir auf, dass fast durchgehend bei Dir alle Pegel auf dem linken Kanal schwächer sind. Mir sind die Aufnahmen von allen Teilnehmern gleichlaut auf beiden Kanälen erschienen und die absoluten Pegel nur geringfügig lauter oder leiser. Meine Maschine habe ich auch mit einem Testband geprüft und stellte fest, das die Pegelabweichungen zu gering sind, als ich da was nachdrehen müßte (<1dB). Vielleicht solltest Du Dein Testband dahingehend noch mal überprüfen, ob wirklich die Pegel, insbesondere Wiedergabepegel richtig eingestellt sind?