Posts by Captn Difool

    Das hatte ich gerade an einem PS-X70 von Sony. Der Lift klemmte durch verharztes Fett und der Antriebsmotor des Tonarms zog soviel Strom, das auch der Versorgungstransistor die Grätsche machte. Allerdings brauchte ich da einen Spezialinbus (extra lang) um den Tonarm ausbauen zu können. Ich kam an den Lift von unten aber auch so heran...


    Die motorbewegten Tonarme sind alle nicht ohne, da hier die Antriebsmimik komprimierter ist, als wenn vom Teller mit angetrieben. Sehr fummelige Arbeit, wo man viel Geduld und Einfallsreichtum braucht. Die Servicemanuale geben meist nicht mehr als eine Explosionszeichnung her.

    Andreas

    Ja, machs nicht zu kompliziert. Wenn, dann besser einen PL-50L oder -70L, das sind vom Gesamtpaket klasse Dreher. Ein bewährter Halbautomat ist der Technics SL-1410 mkII. Für die Liftmacke gibt es eine Lösung, im Internet wird das Teil auch als 3D-Druck angeboten. Sonst unkaputtbar.

    Das ist für viele Leute ein Netto Monatsgehalt . Ach ja die brauchen auch keinen Linn

    ...aber wenn sich jemand einen neuen Tonabnehmer für 1000€ kauft, ist das dann wieder ok? Naja, Sozialneidsdiskussionen muß man nicht verstehen. Jeder gibt sein Geld aus wie er kann und will. Punkt.

    Hier noch mal genauer. Mußte aber erst guggeln, ist bei Ebai direkt nicht so einfach aufzufinden. Man bezieht sich hier vor allem auf Datenträger wie CD/DVD und Fotokopieen von Drucksachen, aber ich denke, ob ich nun eine urheberrechtlich geschütztes Musikwerk auf CD brenne oder auf Tonband aufnehme und dann feil biete, macht keinen wirklichen Unterschied.

    So sind auch (gratis vom Internet runtergeladene) ausgedruckte Manuals zum Verkauf untersagt.

    Ebay wrote:

    Grundsätze zum Schutz geistigen Eigentums



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    Wir unterstützen Rechteinhaber dabei, dass ihre gewerblichen Schutzrechte (z.B. Patente, Marken), Urheber- und Leistungsschutzrechte oder sonstige immaterielle Rechte durch Angebote bei eBay nicht verletzt werden.




    Das heißt, Ebay verfolgt das nicht selbst, aber wenn ein Abmahnanwalt das Angebot entdeckt, kann das für den Anbieter teuer werden.

    Hallo Matthias,


    kein Problem. Ggf. Kannst Du auch alle Bänder, die nicht in der aktuellen Runde sind, von Jürgen zukommen lassen. Hatte ich damals auch so gemacht und konnte alles von Anfang an hören.

    Ich bin mir da mit der Mehrheit nicht so sicher. Wenn ich bei diesem Modell das nicht kann, klar, nehme ich dann auch gleich die Option mit Endabschaltung, das ist ganz natürlich.


    Wenn es um das nicht einbauen können, sollten die Geräte nur an den qualifizierten Fachhandel abgegeben werden. Das ist nicht neu, gab es schon seit den 70ern, das sich die Vertriebe ihr Fachhandelsnetz aufgebaut und ausgesucht haben, gerade eben um solche Krücken mit vermurksten Einbauten zu vermeiden. Denn in den Elektronikmarktketten haben solche Geräte eigentlich nichts verloren. Das sind nur "Kistenschieber", die den schnellen Euro machen wollen. Gabs auch schon in den 70ern, da wurden natürlich nur Fertiggeräte verschoben, mit Tonabnehmer einstellen konnte man denen auch nicht kommen. Das machen eher die kleineren Geschäfte mit kompetenten Händlern, die das aus Leidenschaft machen und nicht, weil sich gerade nichts "besseres" für sie angeboten hatte.


    Vielleicht kommt auch mal ein TD 1260...1270... der sollte dann bitte das traditionelle Brett haben. Ich mochte schon die alten TD126 mit TP16 nicht...nur konnte ich das da ändern.

    Nicht das ich Euren Tonarm schlechtreden wollte, kenne ihn ja nicht mal. Aber allein die Optionsmöglichkeit ist in der Preisklasse des 1600 eigentlich ein Standard.


    Während ich bei anderen Herstellern zumeist ausgereifte Produkte erworben habe, wurde mir seitens Linn schon früh vermittelt, dass ich ein eigentlich nicht bis zum Ende entwickeltes Gerät habe, welches ständiger Upgrades bedarf.

    Nicht wirklich. Lieber bekomme ich Upgrades als wenn ich als Kunde vom Hersteller mit einem veralteten Modell regelmäßig stehen gelassen werde und immer schön brav dann ein komplett neues Gerät kaufen "muß". Das ist nämlich bei den meisten anderen der Fall.


    Denn bei aller Kritik, Linn entwickelt seine Modelle weiter und ruht sich nicht auf seinen verdienten Lorbeeren aus. Das zeugt auch vom "Leben" des Herstellers.
    Von daher empfinde ich solche eine Kritik schon am Rande des "Linn-Bashings". Wenn die Linn-Besitzer damit zufrieden sind und Du Dir sowieso keinen kaufen willst....wozu der Streß?
    Leben und leben lassen.


    Ich freue mich sogar, das es Linn immer noch gibt. Es ist einer der wenigen, verbliebenen Traditionshersteller in der Analogszene. Und gereade die Beständigkeit des LP12-Konzepts zeigt, das dieser Dreher auch heute noch ein sehr guter Dreher ist, der seine Berechtigung hat. Und das vielmehr als solche "Bohrinseln" zum Preis einer Eigentumswohnung. Denn trotz Upgrades, die ja nicht zwingend sind, ist das ein für viele Fans noch leistbarer Dreher.


    ....und "Linn-Vodoo" ist auch nichts anderes als eben jenes "Vodoo" div. anderer "High-Ender". Und das muß man ja auch nicht zwingend mitmachen und hat trotzem einen guten LP12.

    In Silber finde ich sie ganz hübsch. An einigen Stellen muß man etwas optimieren und nachbessern, aber dann ist das immer noch eine sehr leistungsfähige Maschine. Meine nächste Vorproduktion werde ich wohl mit der A77 machen. Mir ist auch schon eine Ausdehnung der Frequenzbandbreite auf knapp 28kHz gelungen, muß aber noch verfeinert werden. Jedenfalls hat die kleine A77 einiges an Potential.

    Bei der B77 recht unwahrscheinlich. Oben sind sie gut verlötet und unten sitzen kräftig feste Kabelschuhe. Also mal eben so abfallen ist nicht möglich, es sei denn, es war schon mal da was nicht richtig gemacht worden.

    Die wertvollste Platte hatte er nach eigenen Aussagen von einem Sammler zurückgekauft, waren glaube ich über 25000$. Das war die einzige Acetatplatte (Unikat), die von der ersten gemeinsamen Bandaufnahme (schlechtes Mono) der "Quarrymen". Jeder der vier finanzierte die Aufnahme von seinem ersparten Taschengeld und durfte sie dann eine Woche lang bei sich spielen und vorführen, dann später "verschwand" sie. Jahrzehnte später erfuhr Paul von der immer noch währenden Existenz und kaufte sie zurück. Er ließ dann Kopieen auf Vinyl anfertigen, die er in seinem Freundes- und Bekanntenkreis verteilte.

    Zur Info

    Ich betreue nun bis auf weiteres den Stammtisch Stuttgart. Den Treffpunkt lasse ich vorerst unverändert, da wir mit der Bewirtung und Parkmöglichkeiten sehr zufrieden waren. Dennoch bin ich für neue Vorschläge offen, doch sollten die vorgenannten Kriterien wie auch möglichst unkomplizierte Anfahrt gegeben bleiben.


    Durch die Corona-Beschränkungen mußten die letzten beiden Stammtische leider ausbleiben, so das sich Volker nicht von allen persönlich verabschieden konnte, was ich auch bedauere. Auch wenn die Restaurants wieder öffnen dürfen, so nahen doch bereits die Sommerferien und ein Treffen noch davor erscheint mir etwas kurzfristig anberaumt. Wenn von Euchder Bedarf an einem Stammtischtreffen am 17.7. gewünscht würde, bestelle ich einen Tisch.

    Ansonsten schlage ich vor, das wir uns nach den Ferien im September treffen, hier gebe ich den Termin dann noch rechtzeitig bekannt. Mögliche Termine wären jeweils Freitags ab 19:00 Uhr 18.09.20 oder 25.09.20.

    Bis dahin wünsche ich Euch einen schönen Sommer und bleibt gesund.