Beiträge von Captn Difool

    Die Künstler stehen in der Kette der Handaufhalter an letzter Stelle. Wenn sie 3€/LP/Tonträger bekommen, ist das schon viel.

    Die Presswerke bekommen schon mehr. In einerm Interview mit einem Pallas-Miarbeiter gab dieser zu, das man vom Plattenpressen noch leben kann, an CDs verdienen sie kaum noch etwas, das geht nur mit Massenprooduktion.

    Wie immer sind es die Vertriebe und Zwischenhändler, die sich hier größere Margenanteile einstreichen.

    Ergänzung. EIn Interview (auch auf der oben verlinkten Webseite) mit einem früheren BASF-Manager nennt folgendes

    … Da sieht man die immer noch bei MoFi aktiven Obermeister Wunderlich und Britton als junge Techniker in weißen Kitteln vor der Wand mit den Tapedecks. Und vorn das Zuspiel – zwei Beta Rekorder … na ja, den Rest könnt ihr euch ja zusammen reimen.


    https://luckyx02.de/musikasset…er/mfsl-master-cassetten/

    Ich habe sogar Zweifel ob das wirklich Echtzeitaufnahmen waren und zwar aus folgenden Grund:
    Die Wand besteht aus JVC-Decks. Das waren eine der wenigen Decks, deren Köpfe bis über 30kHz übertragen konnten. Die wurden dann mit Doublespeed aufgenommen, Zeit ist Geld. Durch die höheren Frequenzen war dann der Hochtonverlust beim Abspielen mit Standardgeschwindigkeit noch tolerabel. Auch die industrielle Musikcassettenproduktion soll JVC-Technik genommen haben.

    "Blutarm" -> Höhenbetont? :/


    ...wie ich schon schrieb, man muß das richtige Exemplar erwischen. Ich würde ein Rohmann nur nach Probehören nehmen oder eben lassen. Für den Preis wäre mir sonst das Riskiko zu hoch.


    Hubert hatte mal sein Cadenza Bronze zu mir mitgebracht. Es klang meinem sehr ähnlich, allenfalls kleinste Nuancen Unterschied. Das ist zwar noch keine repräsentative Aussage, aber die Chance, ein gutes Exemplar zu erwischen, welches die Erwartungen erfüllt, sind hier höher. Aber wer sich mal die Mühe macht, hier im Forum nach Rohmann zu recherchieren wird eigentlich alle Antworten auf seine Fragen bekommen.

    P.I.A. hat auch nicht mehr alle Teile vorrätig (vor allem bei Vintage), wenn abgekündigte Teile nicht mehr im Regal sind, wars das. Auch eigene Teile wie Buchsen oder Gehäuseteile sind begrenzt.

    Im übrigen, für die fürstlichen Preise, die man auch beim Service abrücken darf, würden sie sich keinen Zacken aus der Krone brechen wenn sie auch Importgeräte reparieren. Denn den P.I.A.-Kunden geht sicherlich nicht immer genau das kaputt, was man noch im Regal liegen hat...


    Sollte man also immer im Hinterkopf haben, möchte man sich einen Accu zulegen, so schön die Geräte auch sein mögen.

    2 Pins sind immer besser. Der eigentliche Schaftdurchmesser ist 8,0mm. Einige Headshellhersteller, so z.B. Audio Technica haben aber nur 7,9mm. Ist jetzt die Bajonettbuchse am Tonarm 8,05 oder größer, hat die 7,9mm-Schaft-Headshell zu viel Spiel.


    Hat man nur einen Pin oben, dann wird die Headshell nur an diesem Pin nach innen gezogen und durch das Spiel kippt die Headshell nach oben. Das kann so weit gehen, daß man zum Ausgleich, damit der Tonabnehmer wieder parallel zur Platte steht, hinten mindestens 3 oder gar 5mm mit dem Tonarm nach oben muß. Man erkennt es ausserdem am Lufspalt zwischen Flanschfläche und Bajonettfläche. Die mechanische Übertragung von Schwingungen ist eingeschränkt, die Headshell neigt so mehr zu resonierenden Schwingungen, da ihr der "feste Griff" des Bajonetts fehlt.


    Um diesem Problem zu begegnen hat man mit 1mm Versatz unten einen weiteren Pin verwendet, so wird die Headshell wieder gleichmäßig eingezogen, ohne Verkippung und Schwingneigung, der Tonarm kann gerade stehen bleiben.


    Ich habe mir dafür extra eine Bohrschablone angefertigt, um 1-Pin-Headshells mit einem zweiten Pin (1mm-Messingdraht) nachzurüsten.


    Wer einen zweiten Pin möchte, melde sich bei mir bitte per PN.

    Es sind bereits 52 Jahre....aufgenommen vor 53 Jahren. Nur mal so.


    Wie die anderen "Remixes" wird es etwas moderner klingen. Ich habe aber schon eine japanische Ausgabe vom digitalisierten Masterband und dann noch die "Naked" auf CD. Daher werde ich mir diese RI nicht mehr zulegen. Klanglich kommt sie gegen Abbey Road auch nicht an, lohnt also nicht, viel Geld nur für "Klang" anzulegen. Aber wer noch überhaupt keine hat, kann sie nehmen.

    Mit einem Accu kann man eigentich kaum was falsch machen. Mit dem C-47 in höchsten Phonosphären schweben. Auch in der preislichen....


    Hat Ähnlichkeit (auch von den Daten her) mit dem früheren Yamaha HX-10000, den es allerdings Anfang 90er nur limitiert gab.

    Ich habe gerade mal die Top100 bei JPC durchgeschaut. 90% davon sind die zigste Reissue alter Klassiker und damit die Leute das bereitwilliger kaufen nun auch in diversen Farbpressungen. Derzeit ist bei Neuerscheinung kaum was für mich dabei. Und wer immer noch keine Adele30 in Clear Vinyl hat, hat mit der Nachauflage erneut die Chance....

    Ist beim Rohmann auch nicht so wichtig, da diese alle recht deutliche Exemplarstreuung haben sollen. Hauptsache gefällt. Ich kann die Bilder leider nicht laden, dauert endlos. Ist noch der konische Alunadelträger dran, oder hat der Meister ein neues Röhrchen aufgeschoben? Das kann ich auf den Vorschaubildern nicht richtig erkennen.

    Hinzu kommt das Quality Records bei bunten Pressungen eine Vinylmischung nimmt, wo man die deutlichen Schüsseln nicht mehr rausbügeln kann, das Zeug schmiltz schon bei geringeren Temperaturen. Dafür dann den Preis für einen Plattenspieler zahlen? Das ist wirklich nur noch Geldmacherei...