Posts by Captn Difool

    Das ist etwas arg "scharf" so eine kleine Verrundung würde im Rillengrund schleifen, das sollte eher 0.3 x 0.7 mil sein, welche etwa 8µm x 18µm entsprechen, die für elliptische Nadeln üblichen Radien.

    Arcana, Integrales, Ionisation von Edgar Varese, eingespielt vom Los Angeles Sinfony Orchestra unter der Leitung von Zubin Metha 1972. Eine echte Decca SXL-Pressung aus GB, sehr hoher Pegel, Wahnsinnsdynamik und eine Klangperformance, das man meint, das kann nur ein Direktschnitt sein. Vom Klang wie Interpretation herausragend, selbst der beste Dreher ist noch nicht gut genug...


    Nostalgia von Anni Lennox,sehr gute Stimmwiedergabe, gute UK-Pressung.


    Absolutely Free von Mothers/Zappa in der Jubiläumspressung (50 Jahre) direkt vom Stereomaster von Berni Grundman geschnitten. Sehr natürlicher, feinzeichnender Klang ohne Härten oder Schärfen.


    Naive von DePhazz. Sehr gut gemachtes Master, nahezu verlustlos auf 45 geschnitten. Viel akustische Intrumente, wie man es von DePhazz zuvor noch nie gehört hatte.


    Cheap Xmas - 7 LP Box von Donald Fagen (Alle seine Alben plus Bonusalbum mit bisher unveröffentlichen Stücken). Sehr schön gemasterte Digitalaufnahmen, die sehr angenehm ins Ohr gehen, besser als die Originalpressungen.


    Opus von Al Di Meola der sich hier eher entspannt akustisch gibt, schön anzuhören, HD-Digital auf 45 geschnitten.


    Borboletta von Santana, Stereomasterrecording von Speakers Corner, welche das gute CBS-Niederlande-Original, welches schon sehr gut klingt nochmals klar distanziert.

    Ich habe als MI nur das VMS 30 II. Das spielt erst an einem sehr sensiblen Arm richtig groß auf und in den MC-Bereich hinein. Aber MC ist mit 500€ leider erst der Einstiegsbereich. Ab 700€ gehts dann so langsam los, ist eben die Königsklasse. Das Ortofon MC 20 Super ist schon recht ordentlich, oder ein AT 33. Der Rest der Kette muß dann auch noch passen. In sofern kann ich schon nachvollziehen, das bis 500€ die MIs ziemlich weit vorne spielen.

    Ich kenne das so, das man Trafos mit MU-Metallhauben abgeschirmt hat. Meine Yamaha CX-70 hat auch gekapselte Trafos. Ob das MU-Metall ist, weiß ich nicht, sind schwarz lackiert. Kupfer wohl eher nicht.

    Moin Frank,


    das ist mir auch alles bekannt. Wenn, hätten sie eine MU-Metallhaube draufsetzen sollen, aber die kostet im Gegensatz zu Kupfer ja Geld...Pioneer ist da nicht anders. Verkupferte, mit Wabenstruktur versehene Gehäuse, läßt sich für die Halbwissenden besser (teurer) verkaufen.

    Yamaha-Low-Beats wrote:

    Die beiden Trafos haben einen Kupferüberzug, damit ihr magnetisches Feld keinen Einfluss auf die empfindliche Phono-Schaltung hat.


    Nun erkläre mir mal bitte einer, wie man mit Kupfer magnetische Felder dämpfen kann? Yamaha macht mit dem wirkungslosen Kupfer viel ChiChi um hohe Preise zu rechtfertigen.

    Schon der Dreher GT-5000, der optisch den GT-2000 nachahmt, aber ohne dessen geballte DD-Technik zu haben. Darin eiert nur ein Synchronmotörchen mit Riemen im mit viel Luft drumherum, dafür finde ich den Preis, kostet soviel wie er heißt, überzogen. Schade, bin sonst Yamaha-Fan.

    Calvin

    Ich verwende 10x0.04


    Die Technicslager sind schon recht gut, ich kenne das auch von den Playern SL-1410 MkII und SL-Q2. Die Tonarme sind nicht aufwändiger als die der Konurrenz, aber die Lager sehr leichtgängig.


    Die Lage des Gegengewichts ist sekundär, meine Sonys pendeln minutenlang, obwohl alles auf einer Achse...

    Ich schmiere sie ganz dünn mit Vaseline ein, dann gehen sie sehr leicht. Der Kunststoff ist leider sehr weich und daher neigen sie leicht dazu, gegen das Feingewinde zu kippen und fressen dann fest, weil das Gewindeloch im Blech dann durch die Gewindesteigung der Steller schneidet. Gehen sie schon sehr schwer, dann auf den kürzesten Weg rausdrehen, das geht auch nach oben.

    Mit einem Gewindestichel einer Drehbank fahre ich die ausgebauten Steller in der Gewindebahn entlang und kratze so entstandene Grate, die letztlich das Festfressen verursachen raus, schmiere wie oben erwähnt und drehe sie dann wieder ein. Geht es mal schwer, immer sehr gefühlvoll drehen und rohe Gewalt vermeiden, sonst sind sie ganz schnell richtig fest.

    Bei meinem TD 126 war das damals so schlimm, das ich den Steller hinten (der geht immer schwer) nur noch rausbrechen konnte und durch einen neuen ersetzen mußte.
    Von Rolf Kelch gab es mal neue aus Stahl, habe leider nur einen Satz davon, die gehen richtig gut ohne festsetzen. Leider schon lange vergriffen.

    Soweit sauber gemacht :thumbup:


    Aber wo ich die Bilder mit der Verkabelung gesehen habe, wundert es mich nicht, bei solchen Schiffstauen... warum nimmst Du keine HF-Litze? Mit einem sanften Bogen im Achsenkreuz verlegt ist die "Starrsinnigkeit" der Kabel deutlich geringer. Ich hatte bei meinem Sony etwas zu kämpfen, aber dann habe ich die gute Lage hinbekommen, denn gerade die sehr feine Spitzenlagerung reagiert sehr empfindlich auf steife Kabel.

    Ein sehr gutes Band, könnte in den Wickeleigenschaften besser sein, aber sonst auf Augenhöhe mit LPR 35. Besonders geschätzt sind die Maxellbänder UD-XL und XL-I wegen ihrer unproblematischen Langzeitstabilität.


    Bei gebrauchten Bänder besteht jedoch immer die Gefahr, in welchen Zustand sind sie? Kann man vorher nicht sehen und muß sich auf die Aussagen des Verkäufers verlassen. Von abgenudelten Bändern mit vielen Laufspuren drauf rate ich eher ab. Sehr gut erhaltene XL-I werden in der Bucht praktisch schon zu Neupreisen angeboten (statt DM in €).