Beiträge von Captn Difool

    Einsparungen

    Der Motor ist in seiner Verkippung nicht mehr einstellbar (hatten die Wechselstrommotoren mit Rutschkupplung beim TD 126 MkII und IV).

    Die Stroboscheibe ist nicht mehr poliert und zeigt eine Drehzahlsynchrones Wechselbild mit Helligkeitsschankungen.

    Die Tasten sind von billiger Qualität und neigen zum klemmen.

    Das Holzchassis war billiger in der Fertigung.

    Die so viel gerühmten Blattfedern sparten nur Handarbeit bei der Einstellung, die Kegelfedern vom 126 sprechen dagegen deutlich weicher und sensiblber an und konnten auch leichte Querimpulse auffangen.

    Die Endabschaltung war nur noch optoelektronisch und nicht mehr so fein einstellbar, bei den Holzspielern auch nicht mehr abschaltbar.

    Der Elektrolift wurde duch einen elektromechanischen Hydrauliklift ersetzt (billiger). Im Prinzip vom TD 147-Blechchassisspieler übernommen.

    Die Elektronik war einfacher. Immerhin gönnte man dem TD

    520 noch einen Pitchregler.

    Die Haubenmechanik war wieder Standard, nicht mehr einstellbar und brauchte nach hinten Platz.

    Bei den späteren Modellen sparte man dann auch die Rutschkupplung wieder ein. Nur noch ein fixes, großes Pulley.

    Der Konkurs von Thorens wurde vor allem durch die zu viele Handarbeit für den TD126/127 verursacht, so sprach es sich damals auch in der Branche herum. Ich erfuhr es damals bei meinem Händler.

    Der TD125 hat eine deutlich bessere Qualität. Der 520 ist ja eine Variante des 320, wo nach dem ersten Konkurs von 1983 der Rotstift regierte und dem Thorenswerk noch knapp 20 Jahre ein Weiterleben ermöglichte, wenn auch mit Abstrichen. Generell empfehle ich immer separate Tonarme, die Thorensarme spielen nicht auf der Höhe der Laufwerke.

    Gute Einstellung. Ist der Schleifer des Pegelpotis nahe den Kontakten, ist die Grenzfrequenz deutlich höher. Mein Vorvrerstärker ist nur auf ein Viertel aufgedreht, ebenso die Endstufe, das passt gut zusammen. Rauschen auch nur ab 20cm und näher.

    Fällt mir noch was ein, welche Seriennr. hat der auf der Rückseite? Scheint eines der letzten Exemplare zu sein, die Centennials waren sozusagen die "Abschiedsserie" beim TD 126. Denn auf der Front steht nur noch das Thorenslogo, die vorigen Cents hatten noch die Modellbezeichnung darunter. Zum Schluß wurden noch Reste verbaut, bei einem Exemplar, das sich in Netz mal sah, waren anscheinend schon die schwarzen Knöpfe ausgegangen, da drückte man dann einfach die silbernen drauf.

    Die Bezeichnung weiß ich gar nich mehr so genau, bei HiFi-Wiki steht YA-9, die 9 vielleicht in Anlehnung an die Länge. Ich habe so einen aus Japan importiert, der soll mal auf einen TD 126 gebaut werden, fristet derzeit noch in der Vitrine.

    Die Tonabnehmer sollten alle gehen.

    Bei so vielen unterschiedlichen Tonabnehmern wird Dir jeder seinen persönlichen Geschmack vorschlagen. Hilft Dir das wirklich weiter? Wenn das AT 33 Dein Favorit ist, warum nimmst Du es dann nicht einfach und berichtest hier von Deinen Eindrücken?

    Ich habe nur zwei und was besseres kommt auch nicht mehr nach.
    1. MFSL Original (damals neu gekauft)

    2. 2016 Remaster vom Mastertape als HR-File.


    Ich höre sie aber nicht mehr oft, um sie mir nicht überzuhören. Schön ist sie für alle Zeiten, eine regelrechte Hymne des psychadelic-prog-Rock.

    Endlich 50 Jahre DSOTM....da gibt es zu den hunderten von RIs noch weitere neue zig-Auflagen, die Kasse klingelt, für Verlage, Masteringstudios und PF eine wahre Goldgrube...wieviele Versionen reihen sich denn so bei den Ultra-Fans denn so als Regalmeter an...? :saint:

    q-tip Robert

    Wenn Du mit solchen Platinen Geld verdienen willst, also davon leben können wirst Du all diese Preise verstehen. Die Gehäuseteile aus der Schweiz kosten natürlich heftig, aber das sind europäische Preise. Wir sind bereits von "China-Billig" schon zu sehr verwöhnt. Für eineurofünzigstunde wird hier keiner mehr was anfassen wollen. Rechnest Du gegen, was man jetzt schon für eine unrevidierte Studer abdrücken soll, relativieren sich die Preise wieder.

    Für meinen Teil reichen mir neu bestückte Originalkarten. Mit den BC550/560 sind sie auch schon sehr rauscharm.

    Ja, MCs sind hier weniger empfindlich, weil die höherinduktiven Spulen im MM empfindlicher auf Brummstreuung reagieren. Das Massekabel hatte man nur im Tonarmrohr gespart. Ab Anschluß direkt unter dem Tonarmkabel ist das Massekabel in schwarzer Farbgebung vorhanden, da wie von mir beschrieben.


    Naja, aus mehreren Gründen bin ich kein Fan vom TP16, der gerade auf dem TD 126 recht vebreitet ist. Die Arme leiden gelegentlich auch unter Kontaktproblemem und inneren Kabelbrüchen.

    Die Klappe der Pios hat einen eigenen Riemenantrieb, hat hier mit dem Kopfschlitten nichts zu tun. Wenn der Riemen ausgelommelt ist, rutscht er durch und die Klappe bleibt zu. Auf gehts schwerer als zu. Riemen wechseln und es geht wieder.