Beiträge von Captn Difool

    Bei so tiefer Einfräsung, wie auf dem gezeigten Bild, ist es nicht verwunderlich, dass die Frequenzen die Kanten „sehen“...

    Falls Du damit meine abgebildete Box meinst, hier war der Effekt verschwindend gering, habe ich eher vorsorglich gemacht. Stark hören konnte ich es damals bei meinem Erstlingswerk mit einer völlig ebenen Front, der Raum war einfach weg und kam erst mit dem "Frickelfilzring" wieder ;) Letzter stammte aus einer Regafilzmatte, da bekam sie endlich einen konstruktiven Sinn...

    Die Filzunmrandungen habe ich schon vor über 30 Jahren erfolgreich eingesetzt. Es verhindert die Kanteninterferenzen bei herkömmlichen Gehäusen. Angeregt wurde ich durch den "Klinger" der Schaumgummistücken neben den HT klebte...

    Dateien

    • HTCD.jpg

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    ... und gibt sehr gut sämtliche Informationen von der Schallplatte wieder.

    Tut es leider nicht, nicht mal mein MC 30 Supreme. Das ist nur ein subjetkiver Eindruck, das Du damit zufrieden bist. Das ist auch das Wichtigste. Aber nichtdestotrotz ein sehr gutes MC. Viel Freude damit.

    Wenn man da was hört, müssen das schon sehr minderwertige Kabel bzw. noch minderwertigere Steckkontakte gewesen sein. In meinen AT-Headshells habe ich sowohl Standardkäbelchen mit einfachen, vergoldeten Crimpkontaktschuhen wie auch teure, mehrfach gewendelte und auch parrallele Ribbons von Audio Technica drinnen und selbst mit dem gnadenlos auflösenden Delos keine Unterschiede gehört. Wie auch, die drei 4cm machen im Gesamtverhältnis ähnlich wenig aus wie eine armdicke Netzkabelleitung im Stromnetz. Aber Psychoakustik ist wichtig für das Wohlbefinden... ;)

    Ein klein wenig gebracht hat dagegen die komplette Durchverkabelung eines RB900, aber eben auch nur, weil Rega da nicht viel investiert.

    Das habe ich bei meiner B77 noch vor, umschaltbar zwischen CCIR/NAB und eventuell auch eine justierbare Entzerrung. Kann man erstmal an den Wiedergabe-FGs rumdrehen, wird es verzwickter, einen korrekten Frequenzgang hinzubekommen. Hier braucht man dann wirklich ein Bezugsband, welches das alles berücksichtigt und auch die maschinenspezifischen Parameter.

    Vielleicht breitet sich in der Pseudohighendszene eine ähnliche OEM-Praxis wie einst in Japan aus. Dort wurde hinter den Kulissen auch viel für andere gemacht, sogar von vermeintlichen Konkurrenten.


    Wußtet Ihr, das die damalige Leica SLR (R...x) nur das Gehäuse von Leica kam, die selektierte Mechanik aber von Minolta?


    Wußtet Ihr, das die ersten Autofokuskameras auf dem Markt nicht wirklich von Minolta kamen, sondern dieser eine Entwicklung von Olympus war?


    Wußtet Ihr, das bei den meisten HP-Laserdruckern die Gehäuse von HP waren, die Druckwerke aber von Canon kamen (welche selbst nie einen Laserdrucker herstellten....)?

    Wußtet Ihr, das viele Direktantriebsplattenspieler, auch die günstigen, aus den 80ern nicht von der vermeintlichen Marke gebaut wurden, sondern von Micro Seiki?


    Wußtet Ihr, das in 2/3 aller japanischen Cassettendecks Laufwerke von Sankyo verbaut waren?

    usw usf. ;)


    PS. Hanpin baut praktisch alle DDs die unter diversen Namen und Geschmacksrichtungen angeboten werden...

    Weil hier im Schnitt weit höhere Kräfte walten als bei "normalsterblichen" Systemen. Der deutlich höhere Flächendruck fordert eben seinen Tribut, besonders bei Rundschliffen.

    Die Japaner wieder...als laufende Googlekamera...^^


    Naja, viel Optikschnickschnack, könnte man auch auf einer Möbel-/Lifestylemesse zeigen...:rolleyes:


    Große Plattenspielerwalzen und von vorn schmale, hohe Lautsprechersäulen auf aussenstehenden Füsschen....einer wie der nächste...:sleeping:

    Habs mir auch mal ein wenig angeschaut. Der Tonarm samt Steuerung ist etwas modifiziert aus dem Dualbaukasten. Eine Vollautomatik aus dem Stand selbst entwickeln geht mal so schnell nicht. Davon abgesehen, der wohl erste Thorens mit VA. Mir ist zumindest aus der alten Lahrproduktion nichts vergleichbares bekannt.


    Der Teller scheint aus Glas zu sein, ähnlich wie die kleineren Rega. Auch das "Floating Subchassis" so heißt das bei Dual, wurde von diesem Übernommen. Man kann auch sagen, ein Dual CS 460 in Thorensverpackung. Ob der TD-148 auch beim Dual-Hersteller gleich mit vom Band läuft weiß ich nicht, aber durchaus denkbar, anders ließe sich ein Angebot in relativ kurzer Zeit gar nicht realisieren. Für den Marktstart finde ich das aber ok. Warten wir auf zukünftiges.

    Mit "Musikliebhaber" sind Leute angesprochen, die eben nicht wie wir "technikaffin" sind, sondern ohne viel Gedanken, was man wie einstellt und noch alles aufrüstet, einfach eine Platte auflegen und hören wollen. Platte abbürsten und gelegentlich mal die Nadel putzen ist hier das Äußerste, was man vom Kunden verlangen kann.

    Viele geben sich beim Setup in den Räumlichkeiten leider wenig Mühe, auch wenn es oft nicht anders möglich ist, das es nur einen begrenzten Sweet Spot gibt, aber auf den könnten die meisten Setups auf den Punkt spielen. Einen guten Lautsprecher erkennt man bei Klassik und Gesang, letzterer sollte effektlos natürlich aufgenommen sein. Effektgetöse mag toll sein, aber zeigt nicht die wirkliche Qualität eines Lautsprechers. Sowas könnte mich auch nicht zum Kauf bewegen. Ansonsten bestätigt gerade High End, das auch dort die Kaufeintscheidung zu 90% aus rein optischen Gründen getroffen wird, daran richten sich auch die Hersteller aus.