Beiträge von Captn Difool

    Die originalen Verstärkerkarten sind so schlecht nicht. Bis auf die Basserweiterung werden sich da keine klanglichen Welten offenbaren. Interessanter finde ich die Idee, die ich auch schon länger in mir herumtrage, per Relaispresets zwischen NAB und CCIR in beiden Geschwindigkeiten umschalten zu können. Wer viele Studiobänder hat, wird das zu schätzen wissen. Ansonsten machen die Karten vom Aufbau her einen guten Eindruck und der Preis ist für eine handgefertigte Kleinserie ok.

    Hallo Bernd,


    die Masse muß am Tonarm selbst, am Chassis und Schwinchassis verbunden sein. Auch das versilberte Tonarmgehäuse gehört dazu. Es gibt manche MM, die Probleme mit der Masse auf dem grünen Pin haben. Manchmal geht es am blauen Pin besser. Natürlich muß die vor genannte Masseverbindung mit einem extra Kabel an die Phonostufe angeschlossen sein.

    Das Doppeldeck? Finger weg, da ist jedes Old-Good-Hifi-Deck besser....das hier ist nur neuverpackter Elektronikschrott, die Freude wird nicht lange währen.

    Digital ist auch ok. Cassettendecks sind heute mindestens 30 Jahre alt, die brauchen alle früher oder später einen Service. Ist wie mit einem Auto. Diese Technik muss man schon wollen und auch leidensfähig sein.

    In der Bucht gibt es jede Menge, ausser Metal zu bezahlbaren Preisen. Meine Empfehlung daher TypII wie TDK SA, SA-X oder Maxell XL-II oder XL-IIS. Die sind auch sehr langzeitstabil. Schaue nach gut erhaltenen Exemplaren, noch versiegelte würde ich nicht unbedingt nehmen, da verlangen die Verkäufer oft Sammlerpreise. Gepflegt gebrauchte lassen sich immer noch gut aufnehmen. Das Deck von Deinem Vater sollte dann noch tiptop sein, sollen die Aufnahmen damit gelingen. Ansonsten wäre das Ausleihen der Platten und selbst aufnehmen die bessere Lösung.

    Oft sind die Elkos noch gut, ok, man kann sie vorsorglich tauschen. Ansonsten die Kontakte reinigen. Solche Sachen gehen auch ohne Schaltunterlagen. Der C280 ist sozusagen die S-Klasse unter den Vorverstärkern. Auch heute kann das keiner besser machen.


    Die CD-Spieler sind ebenfalls sehr aufwändig gebaut. Allein die Gehäuse wiegen mehrere kg, wie ein Panzer. Die Schublade wird mit der Zeit einen neuen Riemen für den Antrieb brauchen, sonst ist da kaum was zu machen. Ausser der Laser zickt, die brauchen einen ganz bestimmten...weiß nur nicht mehr aus dem Kopf, ob die noch erhältlich sind?

    Sehr gut sind die Yamaha KX-930, die können sehr gut einmessen, nicht nur exakt, sondern auch sehr schnell. Ich empfehle allerdings da einen klassichen (Vor)Verstärker mit richtigen Tapeeingängen. Die Phonostufen sind in den Geräten auch nicht schlechter als das Meiste, welches auch nur für viel Geld angeboten wird. Auch hier Yamaha meine Empfehlung, die haben sehr gute Phonostufen, zudem sehr rauscharm. Damit kannst Du gute Tapeaufnahmen machen.
    In meiner Jugendzeit, als das Taschengeld knapp war, habe ich mir auch viele Platten von Freunden aufgenommen. Heute geht das mit kaum hörbaren Qualitätsverlust.

    Ein Grado mit elliptischer Nadel und angeblich 180Spielstunden.

    Die schwarze Fläche ist vom Vinyl eingeschliffen und ca. 0,016mm breit.

    Soviel zu den immerwährenden Behauptungen, das sich ein Diamant nie abnutzen könne...

    Hatte mich ja in einem anderen Thread schon über die Ersatzmotor-Odysse ausgelassen. Aber jetzt spielt es super und Aufnahmen werden auch ohne Dolby spitze. Find ich klanglich sogar etwas besser als mein CT- S 920S. Mein schönes Pioneer CT 979.

    Das 979 ist ein sehr gutes Deck. Ich hatte mal ein CT-95 zum Service, war von dem aber enttäuscht. Es leistete auf keinem Fall das, was mit den derzeit aufgerufenen Preisen suggeriert wird. Es ist nicht besser als die "niederbewerteten" Pios. Ich hatte auch mal ein CT-820 auf dem Tisch, das glänzte mit hervoragenden Klang wie Messwerten und das zum kleinen Preis. Die Topmodelle eines Herstellers werden oft maßlos überbewertet.

    So eine Otari ist natürlich eine tolle Maschine, Studiotechnik pur. Aber eben nicht unbedingt ein "Wohnzimmergerät" - da kann ich die Frauen schon verstehen. Das gehört in ein Hobbystudio, separat vom Wohnzimmer. Ich würde trotz aller Begeisterung so ein Gerät auch nicht im Wohnzimmer stehen haben wollen, schon gar nicht, wenn der Raum begrenzt ist. Das wirkt da immer wie ein "Fremdkörper". Aber manche würden eben lieber ihre Maschinen heiraten....dumm nur, dass diese Dinger weder putzen noch kochen können...(Ironie) :P :D

    Ebenso die tollen Mehrspurmaschinen....wer hat Bänder dafür, besonders gut aufgenommene? Und ohne Mischpult macht das auch keinen Sinn, eben nur mal was zum anschalten, angucken und wieder ausschalten.


    30cm-Spulen braucht es auch nicht unebdingt, vor allem bei Halbspur. Die Plattenmaster hatte immer nur je eine Plattenseite auf der Spule. Da reichten die 26er. Allenfalls wenn man ohne Unterbrechung im Rundfunk eine Dreiviertelstunde zusammen bekommen musste....aber da gab es die Teller mit Bobbies...


    ok, nun wieder Bilder... :sorry:

    Es ist daher sinnvoll, von Anfang an seine Sammlung bei Discogs zu pflegen. Zum einen kann man da eine Liste kondensieren und zugleich dort auch zum Angebot stellen. Sonst bleibt nur, zwei oder drei Verkaufsmeter auf einem Flohmark zu mieten, und in Plattenboxen diese anbieten. Der Prinz auf dem Weiß Pferd, der die Sammlung für 5000€ sofort unbesehen mitnimmt wird nie kommen...

    Eine leichte Abweichung zur Wage ist unvermeidlich, denn allein der Abgleich mit der Skala ist eher ein Glücksspiel, das zu kalibirieren.

    Öfter neigen die Magneten aus Alterungsgründen der Befestigung (Kleber) zum Verrutschen, dann stimmt nichts mehr. Nicht selten dann auch der Tod der Koshins. Denn um da ran zu kommen muß man die Lager ausbauen, die sind meist so stark verklebt, das da nichts mehr geht. Ich habe aufgehört, diese Arme zu reparieren.

    Das Magnetfeld neigt dazu, die Arme mehr oder weniger zu bedämpfen. Ich mag am Ende die einfach statisch balancierten Arme lieber. Wirklich Vorteile konnte ich beim Koshin nie heraushören und meine Sony PUA 1600 klingen einfach besser.

    Hallo Carsten,


    habe ich gemacht, die Tieftöner waberten schon fast wie bei "Zurück in die Zukunft"... NIX. Da wurde das Eigenbrummen der MC-Stufe etwas hörbar, aber nichts vom Plattenspieler. Tut mir leid, wenn meiner gut funktioniert... ;)

    Merkwürdig. Der technisch fast gleiche 1410 MkII ist bei mir totenstill, stehend aufgelegtes Ortonfon MC 10SII, sehr leises MC. Wenn beim 1210 da was brummt, ist was nicht in Ordnung. Der Trafo ist elektrisch sehr gut geschirmt und mechanisch in weichen Gummis aufgehangen. Der Hauptschalter ist beim 1410 anders, da knackt auch nichts.