Posts by Captn Difool

    Das sind die beiden Kabel unten am Motor, ausgehend von den Lötkontakten der Unterseite des Motors. Aber man sollte da schon etwas von Elektronik verstehen. Da wird ein Sinussignal generiert, was in der Schaltung in Spannungshöhe ausgewertet und ein eine Regelschleife überführt wird. Fehlt das Signal, wertet die Schaltung das als zu langsam bzw. Stillstand aus und gibt volle Pulle, das ist sogar noch etwas mehr als 78.

    Technics kann aktuell aber noch einen anderen Grund haben, eisenlose Spulen einzusetzen, man will vielleicht damit nicht in den Anruch geraten, "heimlich" doch nur einen Hanpin-Motor neu zu verpacken...


    Ausgeprägtes Polrucken haben dagegen die Synchronmotoren, wie sie zumeist in Riemenantrieben eingesetzt werden. Schrittmotoren sind ein Derivat der Synchronmotoren, hier ist aus Positionierungsgründen ein starkes Polrucken sogar erwünscht. Mit speziellen Ansteuerkurven kann man das Polrucken reduzieren. Das nutzen die Hersteller anspruchsvollerer Antriebe. Bei den billigeren muß das alles der Riemen auffangen...ganz schlimm erlebte ich das bei einem alten Rega P3-Bausatz. Beim Lauf konnte man den Riemen zwischen Pulley und Innenteller kaum noch erkennen, so schwabbelte der...

    Für dieses Jahr erwarte ich wegen den runden Zahlen auch noch die beiden Alben Waka Jawaka und Grand Wazoo, beide erschienen 1972. Klanglich sind dagegen die Live-Alben mit Flo & Eddie nicht die erste Wahl, daher überlege ich noch ob ich mir die noch mal als Masterrecording holen soll? Inhaltlich von der Show ein Muß, die hatten es wirklich drauf, schade, das die Tour dann so unglücklich enden mußte.


    Mothers 1971 sind die Fortsetzung von 1970. Die werde ich mir alle als Download holen. Vielleicht mache ich da mal ein paar Tonbänder draus...

    Der Vorteil der Eisenlosen DDs ist, die Spulen lassen sich recht einfach maschinell herstellen und dann wie andere Passivbauteile wie Widerstände oder Kondensatoren über den Bestückungsautomaten bestücken und dann durch das Lötbad ziehen...das ist auch in der Summe deutlich billiger, als einen Polkern sauber mit Eisenblechen schichten und dann drei Wicklungen aufbringen. Da ist vor allem mehr Handarbeit dabei. Wie oben von mir erwähnt, die "BWLer" sind dann dazu da, das Billige als "Feature" zu verkaufen.

    Die Pixeltachos in den Autos sind auch deutlich billiger in der Herstellung als ein elektromechanisches Zeigertacho. Aber die BWLer verstehen das als Feature zu verkaufen und so zahlt man 3000€ Aufpreis, was für den Hersteller nahezu eine Gewinnverdoppelung ist.

    Alles Neue ist letztendlich immer eine weitere Steigerung der Wirtschaftlichkeit.

    Der LP120 hat nur einen "Blechteller" mit Riemenscheibe (wird auch bei billigen Riementrieblern verbaut), das ist kaum besser als ein "Mr. Hit".

    Ich vertraue da Technics, die haben für mich die ausgereiftesten Antriebe. Simpel und doch perfekt (im Sinne wirtschaftlicher Produktion).

    Ich hatte einen Kenwood KD-750 zur Wartung, der neigte leider zum Tellerklingeln, auch mit Matte.

    Coreless ist ganz nett, hört man aber nicht. Ist nur billiger in der Fertigung, den Rest machte die Werbeabteilung. Der Pl-70L ist ein guter Dreher, aber wie oben geschrieben, braucht man einen Vorschalttrafo.

    Ersatz- oder Tauscharmrohre bekommt man so gut wie gar nicht, da muß man schon auf dem Japanischen Markt auf Jegd gehen.

    Die Tauschrohre für die Audio Craft Arme werden ähnlich in Gold aufgewogen, wie die Tauschkopfträger der Technics-Bandmaschinen.

    Der 13-1510 hat einen 2,5kg-Teller, wo auch die Masse weit aussen liegt, der SP-10 MkII hat 2,9kg. Die sind alle sehr nah beieinander. Daher habe ich mir einen 1410 MkII umgebaut. Mit 9"-Arm performt er nicht schlechter als ein SP-10. Allenfalls der SP-10 MkIII kann da noch etwas drauf legen.

    Ich habe ja noch knapp 1kg mit Glasmatte draufliegen. Trotz mehr Masse hat sich der Gleichlauf nicht messbar verbessert und liegt mit 0,030% DIN im Topbereich und knapp unterhalb der Werksangaben. Was will man mehr?