Posts by Captn Difool

    Mit CAD bin ich noch nicht so fit, dazu brauche ich wieder Lernzeit. Hätte ich für meine Langzarge gebrauchen können. Da habe ich die Bohrungen für die schwarze Trägerschiene vorn etwas zu weit links gesetzt, obwohl ich die Maße der Originalzarge übernommen hatte. Ich mußte die Bohrungen zu leichten Ovallöchern verlängern, sonst hätte die Tastenblende nicht mehr gepaßt. Wenigstens sieht man die Fehler nicht von aussen....

    Wäre das Rundfunkprogramm noch wie früher, würde ich wieder öfter Radio hören. Zeitweilig höre ich SWR 2, besonders wenn sie mal Klassik senden. Ich hatte lange Zeit keinen Empfänger, dann einen alten Kenwood-Kurbel-Tuner KT-3300, der aber durch seine "Kneipenzeit" schon ziemlich verlebt war und eher ein Rauschgenerator war. Später ersetzte ich ihn dann durch einen modernen Yamaha TX-492 mit RDS. Der hat alles, was man braucht, gute Trennschärfe wie auch Rauschunterdrückung, RDS-Anzeige (sogar mit Laufschrift, wenn man will...), 24 Speicherplätze usw. Als Antenne habe ich einen einfachen Ringdipol unter dem Dach, welcher für ausreichend Signal sorgt. Einziger Wermuthstropfen ist, das ich kein Bayern 4 bekomme, der nächste Sendemast liegt geografisch genau hinter einem vorgelagerten UKW-Sendemast.

    Neben Kenwood war der Revox Preceiver lange Jahre die Empfängerreferenz bei Stereoplay.

    Ich bin gespannt....;)


    Ich habe mich entschieden, meinen Schrott-MkII, den ich eigentlich schlachten wollte, auch wieder aufzubauen. Eine brauchbare Haube ist unterwegs, die damals mitgelieferte besteht aus 3 Teilen...

    Ich werde aber näher am Original bleiben, jedoch ist ein neuer Tonarm schon fest geplant, denn vom TP16 habe ich nur noch Reste, mag den Arm eh nicht so sehr. Die Auswahl besteht zunächst zwischen einer schwarzen Nextelzarge oder einer in Nußbaum. Letztere braucht viel Zuwendung, wie schon bei meinem ersten MkII....aber all das gehe ich erst später an. Über den Winter entsteht ein anderer TD 126...

    mir bis dato unbekannt, der "MC Rondo" - Serie.

    Unbekannt....? Ok, Ortofon hatte das aktiv beworben. Die Rondos wurden eigentlich für den japanischen Markt entwickelt, dort hießen sie "MC [1,2,3]0 Wood". Wobei das MC 10 Wood / Rondo Red wohl mit das günstigste MC System mit Urushilack überhaupt war.

    Über die mangelnde Ausführungsqualität war ich angesichts des Preises auch schon etwas entäuscht, mit so unreifen Lösungen mit Klemmmaden, die nichts richtig fest bekommen, hätte ich mich nie an den Markt getraut. Aber Optik ist eben bei vielen alles.

    Ich halte von diesem Theater nichts, meist werden nur Ladenhüter verkloppt. Habe heute beim Real gleich drei Gruppen gesehen, die große TVs rausgeschleppt hatten....

    Boronnadelträger sind sehr schwierig in der nachträglichen Bearbeitung. Manche hatten früher einen Schlitz vorn eingebracht und darin den Diamanten eingesetzt. Namiki verwendet einen Kleberklecks, der mit Zirkonstaub zu Zement verdichtet wurde, damit er hart wird. Der Diamant wird also ausschließlich damit gehalten. Da die Nadel aber sehr klein ist, ist die Klebemenge im Direktvergleich immer noch geringer als bei vielen konventionellen Verklebungen, also sehr massearm.

    Diese Nadelträgerausführung wird von Lyra und Benz verwendet, womöglich auch von JICO bein den S.A.S. Nadeln. Was mich am Angebot nur ein wenig wundert, die kurze Baulänge von 6mm, ich habe mal am Delos nachgemessen, das recht gerade bis zum Spulenkreuz. Man braucht also noch ein Aluröhrchen als Aufnahme.

    Das waren die einfachen Standardcassetten, die wurden 1980 von der LH 1 Extra abgelöst. Von den Gelben kann es tatsächlich vorkommen, das da "Schmierchargen" dabei waren. Zwischen 1978-85 war das auch bei einigen BASF-Bandtypen der Fall, zum Ärgernis vieler Tonbandfreunde.

    Aber auf meinen Yamaha- und Canonköpfen liefen sie immer problemlos. Lassen hohe Frequenzgänge zu, rauschen aber etwas.

    Wenn Nichtelektriker sich an Netzspannungstechnik versuchen....:rolleyes:

    Ich spiele auch nicht Bäcker und versuche Kunden Brötchen zu verkaufen....die würden denen auch so "schmecken" wie diese Kabel....oder "Schuster, bleib bei deinen Leisten." Netzspannungsführende Kabel sollten von gelernten wie erfahrenen Elektrikern gemacht werden und von sonst keinem. Warum ist das wohl ein Lehrberuf? Aber heute glaubt eben jeder, dank "Internet" alles zu können.

    Der Andruck muß höhenbegrenzt sein, das hat bisher keiner, auf jeden Fall darf der Andruck nicht zu stark sein. Manche Mischungen werden früher als 58°C weich und dann drückt sich die Welle nach aussen. Im schlimmeren Fall drücken sich die Rillen ein. Auch ist die Backofentemperatur meist nicht gut kontrollierbar.

    Mehr als 60° traut sich Furutech/AirTight nicht, wohl aus Angst vor Reklamationen oder Schadensersatzforderungen. Denn da kann die eine oder andere Scheibe schon Schaden nehmen.