Posts by Captn Difool

    Was heißt "eventuell"? Ich wollte Band 19 heute gerade beginnen :/ Desweiteren beschwere ich mich nicht über zuviele Bändern, sondern zuwenig Beilagen, das ist dieses Mal sehr sparsam ausgefallen. Aber wenn nur noch auf drei Spulen reduziert, kann man das ja bald als Brief schicken...8o

    Ja, wenn ich meine 2231A recone, wären es dann "2234A", denn ich würde auch auf den Massering verzichten. Ist eben nur kein offizielles Modell, auch wenn JBL auf die 2235-Membran zum reconen verweist. Die weichere Aufhängung für den 2231 gibt es leider nicht mehr.

    Die 2230A waren sicher noch ein bißchen besser, als meine 2231A, die ohne Auquaplas auskommen mußten, aber ich habe nur noch die Chassis, die muß ich bei Zeiten noch reconen.

    Der 2234H ist die Variante vom 2235H ohne Alumassering. Eine Alnicoversion (A statt H) gab es meines Wissens davon nicht. Der 2235H war der Nachfolger vom 2231H, als JBL aus rohstoffpolitischen Gründen, aber auch technischen Günden von Alnico als Legierungsbestandteil der Magnetantriebe Abstand nahm. Denn besonders in Tieftönern hatte Alnico den Nachteil, nicht resistent gegen von Bassimpulsen generierten Gegenmagnetströmen zu sein, besonders bei Knackern und Krachern höheren Pegels, das soll laut dem Chefentwickler 1-2dB an Empfindlichkeit über die Jahre gekostet haben. Bei den neuen Modellen mit (wieder) Alnico hat man nun einen Kurzschlußring im Antrieb platziert, der den Gegenstrom verhindern soll. Der Ferritantrieb der H-Modelle ist dagegen bei sowas völlig unempfindlich.

    Die 4350 (mit 2x 2231A) und das Nachfolgemodell 4355 (mit 2x 2235H) waren damals "State Of The Art" bei JBL. Ich halte sie sogar dem weiteren Nachfolgemodell 4435 für überlegen, da hier auch der Hochtonbereich bis 21kHz abgedeckt ist und man die beiden Bässe früher im FG rausgenommen hat. Das Design ist so, das jedes Chassis bei minimalen Auslenkungen schon ordentlich (Schall)Druck macht und dadurch auch bei hohen Pegeln sehr verzerrungsarm wiedergibt. Wenn man Platten mit US-Aufnahmen aus den 70ern hört, muß man meist etwas aufdrehen, ein Zeichen das mit solchen JBL abgemischt wurde und hat man solche Boxen zuhause, klingt es damit perfekt.

    Wenn man etwas geduldig sucht, bekommt man die Chassis noch zusammen. Gehäusepläne gibt es im Netz. Der Raum sollte aber akustisch optimiert sein mit geringen Nachhall, möglichst trocken, erst dann kommen Hörner richtig sauber. Auch sollte man etwas lauter hören können, also keine hellhörigen Häuser. Sind eben Studiomonitore und besonders die JBLs aus dieser Zeit geben erst da richtig Gas, wo herkömmliche Boxen schon schlapp machen und anfangen zu kreischen, weil die nichtlinearen Verzerrungen unerträglich werden.

    Für kleinere Räume sind auch die 4333 aus der Serie schon sehr gut, die L300 ist die "Heimversion" davon. Erstere läßt sich aber besser auf Ohrhöhe positionieren, da keine schräge Front.

    Das stand nicht mehr in Chistians Exceldatei. Nein, im Karton waren nur die Bänder bis Band 18, sonst gar nichts. Wie gesagt, fehlt bei Band 18 die Beschreibung, nur die Spule ist im Karton.

    Zamak hat ja auch Thorens. Besser als Never Doll ist Metarex. Poliert auch gut an (gleiche Handhabung), aber ist deutlich länger haltbar. Bei Never Doll hatte ich schon bald weiß werdende Fingerabdrücke auf dem Tellerrand, was bei Metarex nicht so ist. Das versiegelt auch besser. Ursprünglich für Blechblasinstrumente gedacht, ob dadurch der Teller "musikalischer" wirkt, vermag ich indes nicht zu beurteilen ;)

    Danke, das bringt mich schon mal etwas weiter, danach ist anscheinend noch was von Miles Davis drauf. Hört sich zumindest danach an, ich bin in dem Genre nicht der große Kenner. Schon jetzt kann ich aber sagen, das in dieser Runde Band 18 mir mit Abstand am besten gefallen hat. Von der interessanten Musik wie auch in der Aufnahmequalität.:thumbup: Ich werde es mir heute abend nochmals anhören, ist sonst eher selten ;)

    Ich bin jetzt bei Band 18, allerdings fehlt hier jegliche Beschreibung, was von wem aufgenommen wurde?

    Desweiteren fehlt diesmal der Stick mit den Exceldateien und das Schneideset ebenfalls. Für meinen Beitrag leihe ich meine letzte Reservespule, da dann Band 19 beginnt. Über das lange WE könnte ich dann fertig sein und das Band im Laufe der nächsten Woche weiter schicken.

    Es gibt auf der AAA-Testplatte von Tacet auch einen Zischeltest, einmal im Aussenbereich und einmal im Innenbereich, kurz vor der Auslaufrille. Aussen schaffen das alle besseren Tonabnehmer weitgehend fehlerfrei, aber nicht ganz fehlerfrei, während innen sich schnell die Spreu vom Weizen trennt, hier schaffen es nur Tonabnehmer mit sehr scharfer Nadel und einigermaßen guter Höhenabtastfähigkeit. Das sind aber extreme Tests und ein Tonabnehmer der auch innen noch recht passabel abtastet, hat bei normalen Platten keinerlei Probleme und wenn, sind sie schon so geschnitten.


    Z.B. auf Gilmors "Rattle that Lock" sind zwei Stück recht zischelig. Auch der Download zeigte sich da bestenfalls geringfügig besser aber zischelte auch noch. Da kann dann auch der beste Tonabnehmer nichts mehr reißen.

    Tonabnehmer die zischeln, sollte man einfach gegen unproblematische ersetzen. Es nützt kaum was, wenn man nur herumtrickst mit Salto und Kopfstand und am Ende das Ergebnis nicht befriedigt. Zischeln sind Hochtonverzerrungen die meist von einem suboptimalen Dämpfungsgummi herrühren, denn selbst eine gut aufgehangene Rundnadel kann weitgehendst zischelfrei abtasten.

    Ich habe VMS 20 und 30, beide zischeln nicht aber brauchen einen sehr feinfühligen Arm, dann können sie auch großartig aufspielen und so manches Mittelklasse MC in Verlegenheit bringen. Es kommt immer auf das Gesamtsetup an und so können sie recht unterschiedlich in ihrer Wiedergabe sein. Das VMS 30 z.B. klang am TP16 Mknix eher wie eine Schlaftablette... aber das nur am Rande.

    Es kommt immer darauf an, wie wichtig ist einem das? Als Einstieg würde ich erstmal ein günstiges Mono-MM empfehlen. Damit man nicht dauernd umrüsten muß, empfiehlt sich je nach Situation/Dreher ein weiterer Dreher oder weiterer Tonarm mit fix montierten MonoTA. Leckt man "Mono-Blut" kommt alles weitere eh wie von allein.

    Heute habe ich das Paket abholen können und werde es über das Wochenende anhören. Bis ich alles durch habe, kann aber etwas länger dauern. Dafür brauche ich nichts aufnehmen, das Thema liegt schon zum Anschnitt bereit.

    Hallo,

    wenn der Motor zuckt, oder das Pulley nur "zittert", der Motor dabei etwas brummt, fehlt eine der beiden Phasen. Der Fehler muß meßtechnisch ermittelt werden, wenn alle Kabel richtig angeschlossen und alle Kontakte gegeben sind. Dabei auch die vier freistehenden Widerstände am Netzteil prüfen, die bzw. einer von denen können schon mal schmauchen.