Beiträge von Captn Difool

    Was wird mit Joe Travers? Ich hatte noch seine Geschichte anläßlich "Zappa '75" auf zappa.com gelesen...habe es aber nicht zu Ende geschafft zu lesen, ich suche es noch mal.

    damit unterstellst den entwicklern und herstellern ahnunglosigkeit-nicht mir.

    Wenn Dir das alles nur "Gehample" ist, bist Du im falschen Forum, denn im gesamten Technikbereich hampeln wir alle in Richtung besserer Wiedergabe.

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    Einfach mit Abdrehen und Schleifen ausprobieren. Natürlich Sicherheitsbrille gegen Splitter tragen! Der finanzielle Einsatz liegt deutlich unter einer Platte, also was solls?

    Wenn für einen Untersetzer Schiefer ausgewählt wurde, kann er soo brüchig nicht sein, sonst würde die Platte auch so auseinander fallen.

    Ebenfalls sehr gute Ergebnisse bringen die Maxell MX und MX-S. Resonanzarme Gehäuse und ähnlicher Arbeitspunkt wie die TDK-MA. Bei den Tests von STEREO schnitt die MX immer am besten ab, knapp vor der MA.

    Hier findet sich ein zeitgenössischer Labortest (ab Seite 34) zum Thema...

    https://archive.org/details/st…980-juli/page/34/mode/2up

    Danke für den Link.

    Auf Seite 30 beim Cassettendeckvergleichstest ist übrigens eine Werbeanzeige zur Chromdioxyd Super. BASF stellt hier den Vorteil in der Höhendynamik zur Chrome Extra dar. Obwohl die FeCr noch bis 1982 im Program geführt wurde, wird sie hier schon nicht mehr erwähnt. Die CRS war unterhalb der Metal IV das Spitzenmodell.

    Es gab auch das Gerücht, das Paul McCartney unzfrieden mit den Drummerkünsten von Ringo war und beim weißen Album heimlich einige Schlagzeugtracks selbst neu einspielte....


    Doch Paul verteidigte ihn, Ringo könne auch ganz krumme Rythmen spielen, spontan von einem Rythmus auf einen anderen wechseln und sich stets dem Spiel der anderen anpassen.

    Ich habe sogar noch eine verschweißte MA-R, damals neu gekauft. Da waren schon 18DM für eine C90 ein echter Luxus. Eine SA bekam man schon für 3,90 DM. Die MA-R haben eine bessere Azimutstabilität, die ich auch messen konnte.

    Die HiFi-Gazetten, das Sprachrohr der Industrie, pushten die CD massiv. Ich kannte auch einige Leute, die dann eifrig ihre Plattensammlung gegen CDs austauschten...

    ...ich blieb skeptisch. Kaufte mir zwar CDs, aber sie übten von Anfang an nie die Faszination auf mich aus, wie sie Schallplatten haben. So bleiben sie in deutlicher Unterzahl in einer Koexistenz mit meinen Platten. So habe ich nichts zu bereuen. Heute werden die CDs für mich auch wieder uninteressant. Die Schallplatte überlebt sie. Ich höre, wenn digital, lieber von der Festplatte über einen externen Wandler. Das ist die Zukunft der "Tonträgertechnik". Technisch sind optoelektronische Tonträger schon lange veraltet und werden langfristig wieder verschwinden wie einst die Disketten. Bei den Händlern werden die CDs zumeist nur noch zu Schleuderpreisen verramscht, auch die Hersteller verdienen kaum noch daran. Gebraucht bekommt man auch nur noch "Meterpreise".

    Früher war es besser. Die wenigen Reklamationen konnte ich problemlos bei meinen beiden örtlichen Händlern abwickeln. Früher gab es eine sorgfältigere Fertigung, da reichte eine Stichprobenkontrolle. Kratzer und Fingerabdrücke gab es nie. Die Tüten passten immer, Papierhüllen aber keine harten Kartons. Damals vwurde von Profis gepresst, heute sind es nur noch Amateure.

    Ich kann Achims post oberhalb auch nur unterschreiben.

    Es gibt keine Qualitätskontrolle mehr, wie weiter oben erwähnt, wenn muss der Auftraggeber das zusätzlich, kostenpflichtig mitbestellen. So wie die Platten aus dem Stamper fallen, werden sie auch eingetütet. Ferdisch und wech...schnell und lieblos, Stückzahlen, Stückzahlen und nochmals Stückzahlen...die Qualitätskontrolle überlässt man dem Kunden/Endabnehmer.

    FeCr war zu teuer und nicht optimal. Die Daten der TypII-Zweischichtbänder sind im Rauschen, Höhensättigung und Verzerrung der FeCr überlegen, daher hatten sich sowohl Sony wie auch BASF Anfang 80er von Typ III getrennt. Da diese beiden Hauptanbieter dann wegfielen verzichteten daraufhin auch alle Tapedeckhersteller auf eine TypIII-Position.


    Emotional hat die erste Serie FeCr von BASF bei mir eine Erinnerung, auf dieser hatte ich auf dem ITT-Casseiver von meinem Opa damals "Wish You Where Here" von PF im Radio mitgeschnitten. RIAS2 spielte die LP ohne Zwischenquatschen voll durch, damit auch die Ostberliner Fans PF auf einen Tonträger sichern konnten.


    Rein bandtechnisch sind die CRSII meine Favoriten.

    CD-Player haben ähnlich dem Cassettenformat keine Zukunft mehr, weil sie auf billige Massenproduktion designed sind. Ohne Massenproduktion rechnet sich das nicht mehr und ohne massenhafte Nachfrage auch keine Massenproduktion mehr.


    Ich vollziehe gerade den Wandel auf Festplatte mit gut DAC (welcher nicht sündhaft teuer sein muss...). HR-Digital klingt am besten und lässt nicht nur die CD, sondern auch viele Platten hinter sich. Hier ist man dem Masterband am nächsten.


    Einzig was mich noch etwas nervt, das ich zur Steuerung und Abspielen das Notebook brauche. Aber auf einen Bildschirm möchte ich nicht verzichten. Das rumgedrücke auf winzigen Tästchen an einem Festplattenplayer im Regal ist für mich daher auch nicht so der Bringer. Aber mit dem Notebook kann ich vorerst leben. Von vielen CDs würde ich mich trennen, nur sind die am Markt nichts mehr wert. Bekommt man für eine 2€ kann man schon froh sein...

    Der Zappa-Family-Trust hat alle Analogalben über sein eigenes Label nicht nur in HR-Digital überspielt, sondern auch von den Analogtapes das Team Grundman/Bellman Lackfolien schneiden lassen. Nur bei zwei Alben wurde von analogen Sicherheitskopieen geschnitten und "Freak Out" und "WAOIIFTM" von Zappas Digitalmastern, weil die Originale nicht mehr abspielbar waren und keine brauchbaren Analogkopieen mehr vorhanden waren.


    Ich hätte diese Albenserie beinahe verpasst, weil ich sie für die üblichen Reissues hielt, denn nur ganz klein auf der Rückseite wird die Quelle "Original Analogstereomaster" erwähnt. Bisher gab es davon auch keine Neuauflagen, was für die Einmaligkeit der Analogmaster spricht.