Posts by Captn Difool

    Nee, wirklich mal hin- und herkurbeln, wirklich mal so gut 10x hinterneinander. Vielleicht noch 20x im Mittelbereich, dann wieder in die Mitte stellen und dann erst starten und neu einstellen. Bei mir hats immer funktioniert.


    Sonst mal in den Kontaktreinigungsthreads schauen, da streiten sich ja viele ob Kontakt 60 oder 61 oder beides...


    Gruß
    André

    Henning2
    War denn an der Lagerspindel irgendein Verschleiß zu erkennen? Einige schreiben hier von Lager polieren, das halte ich aber nur in wirklich seltenen Fällen für notwendig. Durch das Polieren kann man sich Unregelmäßigkeiten in den Abmaßen einpolieren, wenn man's zu gut meint...


    Gruß
    Andre

    ludwig
    Na dann bin ich beruhigt, manchmal weiß man eben nicht, wie man was ausbaut und zäumt das Pferd von hinten auf... :D


    Dietmar
    Mir ist es manchmal beim Hören aufgefallen, das manche Passagen etwas jaulen, ein Blick aufs Strobo bestätigte das, so als wenn man mit dem Finger am Tellerrand während des Betriebes immer wieder mal leicht anbremst... hin und her aber nur in kleinerer Skala, d.h. die Laufrichtung des Strobo blieb gleich. Ich stoppte dann, und kurbelte mehrmals den Pitchknopf von Anfang bis Ende. Anlaufen tun eigentlich nur Potis, die selten bis nie benutzt werden (wie bei mir diese eben). Dann bildet die Anlaufschicht (Aerosol) eine Art Isolationsschicht zwischen Kohle und Schleifer. Bei Lautstärkepotis machts da eher Kracher, beim Thorens scheint sich dagegen der Widerstandswert je nach Schichtstärke zu ändern. Der Kontakt hängt dann sozusagen am seidenen Faden und bringt dann die Regelung durcheinander. Nach dem "Abkurbeln", also so ca. 10x hat sich alles wieder eingeschliffen und für mindestens ein paar Wochen bleibt die einmal eingestellte Geschwindigkeit wieder konstant.
    Nächstes Jahr zerlege ich den 126er ja, mal sehen, ob ich auch was am Poti machen kann. Für mich brauche ich kein 10-Gang... ;)


    Gruß
    Andre

    Zudem kommt noch das Problem, neuere Produktionen erschienen kaum noch auf Vynyl und sind zumeist schon digital aufgenommen und gemastert. Wirklich echte analoge aktuelle Aufnahmen bekommt man wirklich bestenfalls eher in der Klassik/Jazz-Sparte. Anderseits (ok, ich bin sogar schon älter als mein Thorens.. :D ) empfinde ich Jazz/Klassik auch eher als Musik, vieles vom Pop ist mir einfach zu simpel. Natürlich habe ich überwiegend noch Popplatten aus früheren Tagen im Regal und viele höre ich davon noch gerne.


    Dennoch, hat jemand einen guten Tip, soll er ihn auch kundtun... ;) Denn wenn die Besitzer zusammen mit ihren Geräten altern, scheint das auch nur eine Sache auf Zeit. Die Vielfalt machts.


    Gruß
    André

    Ein Thorens überlebt in der Regel seinen Besitzer... ;)


    Die einzigen Geschwindigkeitsprobleme, die ich bisher hatte waren verursacht durch das etwas angelaufene Pitch-Poti, dann schwankt die Drehzahl etwas. Ein paarmal daran drehen und die Geschwindigkeit steht wieder.


    Wo war denn der Haarriß? Kam das vielleicht vom Ausbau?
    Ich frage deshalb, weil ich meinen kommendes Jahr auch zerlegen werde.


    Gruß
    André

    Nur mal so eine blöde Idee: Warum nimmt man dann nicht einen kleinen Schlüssel oder Mini-Ratsche und zieht die mit einer Ferderwaage an...?


    Gruß
    Andre ;)

    Am 10. hatte ich leider keine Zeit (daher habe ich mich auch nicht angemeldet), aber am 11.3. wäre ich dabei, wenn's paßt... ;) Ab und zu mal ein wenig fachsimpeln, schwärmen oder erörtern macht schon Spaß und fehlt mir auch etwas... ;)


    Gruß
    Andre

    Ich habe eine Acrylgalsmatte von Räke, hat allerdings auch schon >20 Jahre drauf, ich weiß daher nicht, ob es sie noch gibt. Sie muß gut und ganzflächig aufliegen, bringt dann aber einen enormen Gewinn an Definition und präziser Zeichnung. Ich habe sie derzeit auf einem Regaglasteller, beides ergänzt sich ideal. Da kommt bei mir derzeit keine andere Matte mit.


    Bei der Conradmatte hat mich etwas die fehlende Vertiefung fürs Label gestört, als ich sie mal in der Hand hatte. Mangels Bedarf (s.o.) ließ ich sie liegen, als (preiswerte) Ersatzmöglichkeit hätte ich doch mal eine mitnehmen müssen, auch wenn sie qualitativ sicher hinter der Räkematte liegt.


    Ein Glaser könnte das schon, er muß jedoch eine Schleifmaschine haben, die exakten Rotationschliff ermöglicht und eine Zentrierbohrung in der Mitte erlaubt.. In diese Bohrung muß dann ein Adapter (z.B. Metall, mit einer 7,1mm Zentrierbohrung). Die Oberfläche sollte auch plangeschliffen sein und die Stärke am besten 4-5mm. Fensterglas neigt etwas zum Schwingen, Acrylglas hat eine bessere innere Dämpfung. ggg. muß man doch noch eine Filz-, Leder-, oder Korkschicht zur weiteren Bedämpfung nehmen, am besten mal einige Kombinationen experimentell testen.


    Gruß
    André

    Quote

    Original von JayK.
    Hi, ...das würde ich dann "gleichmässiges Verteilen" nennen... :D


    Grüsse
    Jonny


    ...gleichmäßiges Verteilen zum Boden hin :D Da unten besorgts dann eh der Staubsauger... ;)


    Gruß
    Andre

    Ja, die Make-Up-Pinsel sind ne feine Sache, die nehme ich auch zum reinigen empfindlicher Astrooptiken. Für meinen Dreher nehme zudem auch gern einen Staubwedel damit geht der Staub in sekundenschnelle vom Laufwerk, auch in den Ecken und alles ohne Kratzer.


    Gruß
    Andre

    Ein guter Freund von mir, der mich damals auch auf Thorens und Ortofon gebracht hat, hat einen TD125 MKII von 1971. Bis auf einem neuen Riemen hat er nichts gemacht und der dreht heute noch seine Runden absolut zuverlässig und einwandfrei, dabei kommt eine tägliche, durchschnittliche Betriebszeit von 4 Stunden hin... Einen solideren und zuverlässigeren Plattenspieler gibt es wohl kaum. Er hat auch noch einen 126er mit EMT-Arm, von den Bestückungsunterschieden mal abgesehen, ist der 125 allenfalls vom Komfort etwas "altbackener" nicht aber in der Qualität. Solange man in seinem "kurzen" Leben :D Platten hören will, wird es der 125er gut genug tun. Eventuelle Erben tun es dann weiter :D


    Ich hatte mir kürzlich einen TD 320 MkII aus Ebay ersteigert, aber wenn ich so nachdenke hätte ich lieber einen 125er für weniger Geld nehmen sollen. :rolleyes:

    Ist das der mit den vielen Gewichten auf einem dünnen Alutellerchen? Das ist mehr was fürs Auge, die Platte schwebt und vibriert wunderbar auf den wenigen Auflagen... Also wenn Du das Ding für die Vitrine als Schaustück haben willst, ok, zum Musikhören würde ich einen Plattenspieler nehmen... ;)


    Gruß
    André

    Das stimmt schon, nur bei aller Freude über die Dämpfung wird die Stabilität vergessen. Da hat der Kunststoff (allein) klar das Nachsehen. Das Thema Stabilität zieht sich dabei durch die gesamte Wandlertechnik und ist ein weitgefächertes Thema, der Tornarm ist hier ein wichtiger Teilaspekt. Mit meinem Sonyarm bin ich schon sehr zufrieden, aber dem perfekten Ideal ist er auch noch ein deutliches Stück entfernt. Der SME V kommt da schon gut nahe oder der "primitive" Regaarm.


    Im Aufbau habe ich noch einen alten Koshin-Lustre GST 801. Der ist Stabil wie ein Wandgriff aus Edelstahl, nur haperts an den Kugellagern, ich suche dafür noch besonders leichtgängige Lager.
    Der Arm hat auch nur magnetische Krafteinstellungen.


    Will man es nahezu perfekt machen, bleibt eigentlich nur noch der Selbstbau, bei den Lautsprecherboxen mache ich das schon lange so, nur sind Spieler und Arm etwas aufwendiger in der Konstruktion und Fertigung, wäre aber eine reizvolle Herausforderung.


    Gruß
    André

    Stimmt schon, daher drückte ich mich weiter oben auch vorsichtig aus, denn beide haben, denke ich deutliches Verbesserungspotential. Es ist letztlich eine Frage des Aufwandes und wie weit man damit gehen will. Auch aus einem 160er läßt sich noch einiges rauskitzeln. Fast alle Geräte, die ich so habe und hatte, waren/sind früher oder später nicht mehr original. :] ;)


    Gruß
    André

    Das wird schwierig, wenn es ein Privatverkauf mit Transportrisiko lastens des Käufers ist. Da kann der Verkäufer sich immer mit herausreden, es wäre ein Transportschaden, wofür er nicht haftern könne...


    Ich erwarte aus gleicher Sachlage (aber als einwandfrei verkauft) einen TD321 in den nächsten Tagen; ich hoffe, der kommt heil an.


    Gruß
    André

    Die Trennung ist schon über 20 Jahre her, wo der Arm noch neu auf dem Markt war und es noch eine größere Auswahl an Alternativen gab und da hatten viele andere Arme schlicht die besseren Eigenschaften in nahezu allen Belangen, sorry, aber auch heute halte ich gerade den IIIer nicht gerade für einen Meilenstein der Tonarme (das meinte ich auch mit "Glaubenskrieg".... ;) ) Schon von der Verarbeitung her konnte ich mich mit dem Plastiktonarm nicht so recht anfreuden, ich habe da tiefergehende Ansprüche an einen Tonarm. Den 3009/10/12R halte ich da schon für besser, auch wenn man da viele Details nachbessern muß, um daraus einen guten Tonarm zu machen... ich hatte auch mal einen 3009R.


    Wenige Systeme weden es bleiben, denke ich, will man keine Fluiddämpfung verwenden. Zudem ist der IIIer ein leichter Arm für Systeme mit hoher Nadelnachgiebigkeit, da scheiden viele MCs schon aus.


    Gruß
    André, der Unverstandene... ;)

    Quote

    Original von Kalle Mk II
    Beim Einlöten eines neuen Chinchkabels habe ich die aus dem Tonarmlager austretenden Kabel gründlich verdrillt und damit leider auch ordentlich vorgespannt.
    Nach Auslöten und entspanntem Einlöten scheint es wieder zu klappen.


    Ja, das ist klar, die Verkablung darf keine Kräfte auf die Tonarmlage ausüben. Im Achsenkreuz sollte man nur ganz locker verdrillen, ggf. an der Stelle ganz darauf verzichten. Letztlich hilft im Zweifelsfall nru probieren, bis es geht. Das steht mir im nächsten Jahr auch noch bevor...

    Schwere Frage.


    Linn-Fans, wie ein Kumpel von mir, würden Dir sofort zum Umstieg raten, Thorens-Fans wie ich, es Dir erstmal noch zu überlegen... :D


    Für 500€ bekommst Du ein recht guten Tonabnehmer, auch von Ortofon, eine Metall- oder Glasmatte. Bitumenmatten aus dem Car-HiFi-Zubehör kosten auch nicht viel. Damit kannst Du die Trägerplatte, das Subchassis und die beiden Teller von unten dämmen. Damit läßt schon einiges erreichen. Ein neuer Tonarm könnte später sprichwörtlich noch eins draufsetzen.


    Ein guter TD 147 hat kürzlich bei Ebay 250€ gebracht, dann würde Dich der Umstieg nur noch 250 kosten. Mit dem Benz lägst Du dann auch vielleicht gleichauf, denke ich... Einen Linn habe ich auch noch nicht im Direktvergleich zum Thorens hören können, so daß mir eine Wahl vom Verstand her schwer fiele und ich deshalb auch eher beim Thorens bliebe. Aber vielleicht haben hie rein paar Leute schon mal beide vergleichen können.


    Gruß
    Andre