Posts by honsl

    Ich möchte aber vorerst meine drei ursprünglichen Ansätze (Shibata, SAS oder High Output MC) weiterverfolgen.

    Das ist nicht wirklich logisch. Es gibt ja auch High-Output MCs mit Shibata oder SAS. Deshalb solltest du dich eher fragen, ob du einen Tonabnehmer mit einen "scharfen" Schliff probieren möchtest, oder nicht.


    Ob High-Output, Low-Output MC oder MM ist hierfür erstmal irrelevant.


    Die Phonosektion deines Receivers ist hierfür relevant. Ich kenne das Gerät nicht, aber in den allermeisten Fällen ist ein entsprechend potentes externes Gerät erhebliche Vorteile. Vielfach können diese Geräte auch hinter dem Receiver verschwinden.


    Andernfalls gibt es Übertrager, die den Anschluss von LowOutput MCs an einem normalen MM Anschluss ermöglichen. Ist ein spannendes und großes Feld. Gibt hier ne Menge zu lesen. Aber dann auch eine separate Box, wie auch eine Phonostufe.


    LowOutput hat in der Theorie Vorteile, da weniger Windungen auf der Spule eine geringere bewegte Masse mit sich bringen, was der Dynamik zuträglich ist. Aber ebenfalls nur einer von vielen Faktoren und bitte nicht generalisiernd zu verstehen.


    "Um jeden Preis" - was bedeutet das?

    Mit einem besseren System, oder Nadel, wirst du wohl einen Sprung machen. Auf die Gefahr, dass es dir dann nicht gefällt. Denn wie geschrieben...ohne konkrete Klangbeschreibung des Ist-Zustandes und deinen formulierten Wünschen bringt das hier nicht viel.

    Nun, wenn meine Hunde bellen, weil sie denken da singt ein Fremder im Nebenzimmer, dann wäre das schon schön.

    Tja, ob die Hunde aus diesem Grund bellen, oder möglicherweise weil sie die Musik (nicht) mögen, wirst du nicht erfahren.


    Im Ernst, es geht doch um dein Hörempfinden, nicht um das deiner Hunde.


    Und die Platten müssen sich besser anhören als Musik von YouTube.

    Aber nicht um jeden Preis.

    Nicht besonders aussagekräftig. Ebenso, wie beim hören mit analogem Equipment, ist die Kette (insbesondere die Qualität des DA-Wandlers) und Methode, sowie die Qualität der Dekompression für die Qualität ausschlaggebend.


    Wie geschrieben, in deiner analogen Kette ist noch "eine Menge" Luft nach oben. Aber wenn du (nicht deine Hunde) zufrieden bist, dann kauf lieber LPs!


    Wenn du konkrete Klangbeschreibungen machen kannst, was schwer ist, und zusätzlich benennen könntest, was du gerne mit einem neuen Abtaster erreichen möchtest, dann kann man darüber eher sprechen.


    Übrigens...mit der Optimierung des Raumes ist sehr viel zu erreichen. Meist wird dieses Thema sehr stiefmütterlich behandelt. Als Denkanstoß

    Macht etwas davon überhaupt Sinn, oder hört man da eigentlich keinen (großen) Unterschied zur Ausgangssituation?

    mit einem besseren System -unter anderem ist hier auch der Nadelschliff beteiligt- hörst du selbstverständlich einen "großen" Unterschied zur Ausgangssituation. Inwiefern dies für dich Sinn macht, kann man kaum beurteilen.


    Allgemein lässt sich schon sagen, dass hinsichtlich System und vermutlich auch Phonostufe bei dir noch viel Luft nach oben ist. Aber wenn du sagst, dass du einen super Klang hast, dann stellt sich auch die Frage, was du möchtest?


    Stört dich etwas, wünschst du dir etwas?


    Ein schärferer Schliff, wie Jico SAS, Shibata und diverse Derivate, hat das Denon jedenfalls nicht.

    Es ist ein MC, inkonsequenterweise eine High Output, soll an entsprechend schwereren/ schweren Armen sehr gut klingen.

    Deshalb die Frage was du suchst?


    Wenn es dir einfach um Hobby und Veränderung geht (wer hier im Forum kennt das nicht) würde ich mich an deiner Stelle mit einer passenden Vorstufe beschäftigen und danach auch richtige Low Output MCs probieren.

    Ich kann das "Problem" nachvollziehen. Ein guter Freund und ich kauften uns vor Jahren die gleiche Endstufe. Die blaue LED des Gerätes ist bei mir "unerträglich" hell. Es ist wirklich störend, denn es blendet regelrecht. Bei seinem Gerät ist der Effekt viel moderater, auch wenn der Blickwinkel natürlich ebenfalls eine Rolle.

    Ich verstehe das nicht mit dem Durchzug. Da drehen immerhin ein paar Kilo. Wenn der Teller einmal Sollgeschwindigkeit erreicht hat und sich dreht ist es doch irrelevant, ob der Riemen dick, dünn, straff oder gedehnt ist und wie "stark" der Antrieb ist. Außerdem koppelt ein straffer Riemen doch den Motor stärker an den Teller an, was im ungünstigsten Fall negativ bemerkbar macht. Die Lagerbelastung bei Teller und Motor ist ebenfalls höher. In der Theorie würde ich den am lockersten sitzenden Riemen, der noch problemlos funktioniert, für die beste Wahl halten.


    Mag mir das jemand erklären?

    ...Die Tonarmglocke von Jelco ist schief und vermutlich ist der Lagerdorn gebrochen , oder aus dem Lager gerutscht ...

    Schön dass du dich damit nochmal meldest.

    Wenn deine Vermutung tatsächlich zutrifft, dann muss da aber an irgendeiner Stelle eine erhebliche Krafteinwirkung stattgefunden haben. Gibt es "den Lagerdorn" beim Jelco überhaupt? Ist doch kein Einpunkter, oder täusche ich mich?

    Aber ich freu mich dass du jetzt entspannt das echte Adikt erleben kannst und hoffe die Problematik mit dem Jelco klärt sich noch zu deinen Gunsten.

    Hier braucht man eine Anfangsgeschwindigkeit von 33 und die bekommt man anders bei Riemenantreibern bei demontierten Riemen nicht hin, oder hat da jemand eine geeignete Methode?

    BG Konrad

    Auch hierfür nutze ich eine normale Stroboskop-Leuchte. Ich drehe den Teller etwas über 33 1/3 an und warte dann bis die Striche des Strobos still stehen. In diesem Moment drücke ich die Starttaste der Stoppuhr. Aber allzu häufig mache ich das nicht. Höchstens mal nach einem Ölwechsel.

    entscheidend ist nicht die geometrische Mitte des Smartphones sondern die Position an der der Gyro-Chip des Smartphones auf der Mittelachse liegt. Viel Spass beim suchen dieser Position 🤣👍

    In meinem Fall ist die Mitte des Smartphones ausschlaggebend, da ich zu zwei Dritteln Subchassis-LW verwende und ein dezentriertes Smartphone eine Taumelbewegung katalysieren und demnach Gleichlaufschwankungen mit sich bringen würde.


    Die Position des Chips spielt da vermutlich keine Rolle. Ich vermute es würde keinen Unterschied machen, ob der Chip ganz außen oder mittig platziert ist.


    Könnte man ja leicht testen, indem man seinen Dreher via mittig positioniertenm Smartphone einstellt und danach die Drehzahl überprüft, indem man es außen auf dem Teller platziert.

    Uff ich Volldepp, Messen muss man können :D danke für den Link, jetzt kann ich dir bestätigen. Sowohl am SME-Bajonett als auch am Plattenteller habe ich einen Durchgang zur Erdung.

    Ich habe alle Kabel dran gelassen, ich hoffe das ist nicht schlimm oder ist das Ergebnis erst zu werten wenn ich das Massekabel vom Phono-Pre entferne?

    Wichtig ist, dass das angeschlossene Massekabel Tonarm und PhonoPre miteinander verbindet.

    Das sollte jetzt der Fall. Dann scheint an dieser Stelle alles seine Richtigkeit zu haben.


    Das Knacken kann, wie bereits erwähnt, auch der momentan in den meisten Wohnungen vorherrschenden trockenen Heizungsluft liegen.

    Uff ich klinge wie ein unverbesserlicher :pinch:

    ^^ könnte einfacher sein!


    Aber wie soll ich jemals einen Durchgang messen wenn die elektrische Leitung unterbrochen ist?

    Ob eine Leitung unterbrochen ist, sollst du mit der Messung ja feststellen!


    https://www.fluke.com/de-de/me…zum-pruefen-auf-durchgang


    Dann versuche das einmal zu realisieren. Reicht ja vorerst testweise, indem du an irgendeiner blanken Stelle am Tonarm etwas Draht mit dem Erdungsanschluss der Phono-Vorstufe verbindest.

    ich zitiere mich an dieser Stelle nochmals selbst.

    Du kannst mit irgendeinem Tüddeldraht auf die Schnelle hier eine provisorische Verbindung herstellen und testen, ob das "Problem" beseitigt ist. Wenn ja, dann versuche diese Verbindung optisch ansprechend zu realisieren.


    Ob eine Verbindung besteht kannst du jederzeit mittels Durchgangsprüfung testen (wie? siehe Link!)


    Und nochmal zum endgültigen Verständnis:

    Das dritte (dünne) Kabel, welches hinten neben den beiden RCA/ Cinch-Kabeln aus dem Dreher kommt, sollte mit einem beliebigen Metallteil des Armes, wie bspw.

    Lagerbock des Arms, Tonarmrohr und SME Bajonett,

    in Verbindung stehen.

    Ja das habe ich schon verstanden, so weit ist mir die Technik auch nicht :D


    Und so sieht es bei mir hinten rum aus. Also keine Chance zu messen ohne zu öffnenIMG_20210101_230924_1.jpg

    Weshalb kannst du da nicht messen?

    Einfach das Ende des dünnen (Masse)kabels und den Mitteldorn des Plattentellers ans Multimeter hängen und die Sache auf Durchgang prüfen...


    Und dann noch einmal das Ende des dünnen (Masse)kabels und ein Teil des Tonarms.

    Das VM95SH ist ein MM, das AT33PTGII ein MC System, das dementsprechend höhere Ansprüche an die Verstärkungsqualität der Phonostufe stellt.

    Vielleicht war dein Modell auch nicht ok, oder abgenudelt. War es neu?


    Das ACE von Benz ist ein Klassiker, mit dem machst du sicher nichts falsch. Ich persönlich finde das PTGII besser, aber Geschmackssache und sicher diskutabel.

    Beachte dass es drei Varianten gibt (L, M, H), mit unterschiedlichen Ausgangsspannungen. Je niedriger, desto leiser ist das System dann und stellt -wie oben geschrieben- höhere Anforderungen an den PhonoPre. Dafür ist der Klang dann minimal besser...sagt man sich. Weil weniger Windungen auf der Spule sind, ergo geringe bewegte Masse - bessere Dynamik. Aber eine geringere Spannung wird induziert - soweit die Theorie.


    Ps. Was besitzt du für einen PhonoPre?

    Hinten kommt das Phonokabel als Dreierbündel raus, also Links, Rechts, Masse. Also keine alternative Klemme. Den Plattenspieler selbst habe ich mich nie getraut selbst aufzuschrauben

    Wenn du mit dem Multimeter hier an das Massekabel gehst, die andere Seite an ein unisoliertes Metallteil des Armes, dann ist kein Durchgang zu messen?


    Besteht Durchgang zwischen Tellerlager und diesem Kabel?


    Ps. Alternative Klemme bezog sich auf Massekabel. Also gemeint war eine Klemne als Alternative zum Kabel.



    Das hier solltest du aber verstehen. Deine Posts lesen sich da etwas missverständlich.

    Der Signalgeber ist das Abtastsystem. Es handelt sich um einen magnetodynamischen Generator. Der ist immer aktiv solange der Plattenspieler mit dem Verstärker verbunden ist, unbahängig ob der Abtaster aufgesetzt ist oder nicht.

    Es ist unerheblich ob die das System die Platte berührt oder nicht. Dabei wird elektrisch nichts unterbrochen. Du kannst die Nadel auch anpusten und das Geräusch in den Lautsprechern hören, während der Tonarm in der Armaufnahme ruht, aber der Verstärker eingeschaltet ist.