Posts by honsl

    Ich denke die Entscheidung ist eher eine emotionale. Die Unterschiede der Dreher werden, wenn technisch gut in Schuss, eher minimal sein und die unterschiedlichen Tonabnehmer weit mehr Veränderungen im Klang bewirken.


    Wenn du das Geld nicht unbedingt brauchst und den Platz hast, behalte doch alle drei! Zinsen gibt's eh nicht auf der Bank. Kannst dein Geld also auch in Form von Plattenspielern daheim stehen haben. :)

    Dann muss das Teil eine Macke gehabt haben oder das System war fehlangpasst. Ich verwende es mit einem ELAC ESG 796H30, Ortofon Super OM 40 FG und einem Ortofon Vega (LOMC). Das ist natürlich kein High End (parallel dazu betreibe ich eine NAIM SuperLine mit HCCR-Netzteil), aber für den Preis leistet es Erstaunliches und hat am MM-Eingang eine sehr niedrige Kapazität. Gewinnt nochmal durch ein besseres Netzteil. Nachteil: keine Anpassungsmöglichkeit, falls man die brauchen sollte.

    Das kann auch ich unterstreichen. Der MF V90 Lps ist für den aufgerufen Preis durchaus eine Empfehlung wert, meiner Meinung nach zumindest...

    Ich habe für das PTG2 CHF 475.- vor einer Woche bei einem Online Shop in Basel bezahlt.

    Das empfinde ich buchstäblich als preiswert.

    Das ich mittlerweile keines mehr besitze war übrigens der offenbar sehr schludrigen QK von AT geschuldet. Ich hatte zwei oder drei Exemplare zurückgeben müssen, mit teilweise haarsträubenden Azimut oder Nadelträgerproblemen. Dafür benötigte man nicht mal mehr eine Lupe. Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich kaufte ein Benz Ace.

    und man erhält anstatt des alten PTG jetzt sicher gleich das PTG2

    Da gehe ich auch von aus. Wäre mir auch neu, dass das erste PTG noch gebaut/ verkauft wird.


    Ich hatte es einmal, aber leider nur sehr kurz und nie zusammen mit der zweiten Version. Ein Vergleich hätte mich gereizt. Es gibt ja Stimmen, welche das erste PTG als das Bessere bezeichnen.

    Ich würde vermutlich den Wert einstellen, bei dem es für meine Ohren am besten klingt und ansonsten während des Musikhörens das kratzen und schnippen am Kabel weitesgehend einstellen :P


    Gemäß dem Datenblatt des Tonabnehmers (wenn es nicht die High Output Variante ist??!)

    solltest du min. 200 Ohm einstellen. Das wäre der 10fache Wert des Innenwiderstandes von 20 Ohm des MC Gold. Da dies bei dir nicht möglich ist, wähle 470 Ohm.

    Wenn der testweise Betrieb mit 1000 Ohm für dich besser klingen sollte, dann lass es so. Zwischen den beiden Werten sollte es sich eher um Nuancen handeln, vermutlich klingt 1000 Ohm etwas hochtonlastiger/ offener/ freier.

    Gemessen an der Ausstattung und den Preisen, die Mitbewerber für vergleichbare Leistungen aufrufen, sogar marktgerecht.

    Wenn man allerdings, so wie u.a. ich, vor ein paar Jahren noch 450 Euro für ein neues PTG II zahlen musste (oder besser durfte), dann schluckt man an dieser Stelle heftig...

    Herzlichen Glückwunsch,


    ich kann mir gut vorstellen, dass die ausschließliche Justage mittels Millenium-Block hier nicht immer zielführend ist. Schließlich setzt dieses Procedere eine absolut perfekte rechtwinklige Ausrichtung des Trägers bzw. Diamanten voraus.

    Wenn man sich nun vor Augen hält, dass der Nadelträger per Hand appliziert wird, dann scheint eigentlich klar, dass Dies nahezu unmöglich bzw. etwas Glückssache ist.

    Ich meine einmal gelesen zu haben, das Ortofon Abweichungen im Azimut bis 3° toleriert. Vermutlich wird dann aber bei höherwertigen Tonabnehmern selektiert.

    Mich würde so ein Test mit Fozgometer oder Adjust+ ja schon mal reizen...


    Aber um noch einmal konkret zu werden, du hast nun deinen Tonabnehmer leicht nach rechts (Frontansicht-also von Teller weg) gedreht?

    245,- Euro =O


    Ich habe (leider) noch nie ein DL 103 hören können, aber lohnt sich die Anschaffung eines solch teuren Gehäuses tatsächlich?

    Damit ist man ja sofort in einem anderen Preisbereich, in welchem auch wieder andere Tonabnehmer interessant werden.


    Auch wenn man das Gehäuse natürlich wieder verwenden kann...

    Na ja, wenn das Gerät so alt war, dann sind trockene Elkos nicht unbedingt ungewöhnlich.

    Wenn du allerdings selber regelmäßig problemlos Singles gehört hast (?) und vor dem Verkauf das Geräteinnere inspiziert hast (?), dann klingt es eher nach Betrug.


    Solltest du diese Dinge aber nicht getan haben, dann empfinde ich die Sache nicht unbedingt als unglaubwürdig.


    Ich geh mal von mir aus... beim Kauf einer neuen, gebrauchten Motorsteuerung stehe ich zuallererst mit dem 300 Hz-Strobo vor dem Teller und überprüfe penibel etwaige Schwankungen. Selbst die 45 upm, die ich im Regelfall nie benötige.


    Ich persönlich würde hier nicht unbedingt von Betrug ausgehen. Dafür klingen die Rahmenbedingungen glaubhaft.


    In dubio pro reo

    Es ist ja weniger eine Frage des Alters, auch wenn natürlich die Wahrscheinlichkeit solcher Defekte mit dem Alter des Gerätes zunimmt. Es ist eher die Frage, ob er vor dem Anschluss deines Lingos bereits schon einmal mit einer anderen Motorsteuerung auf 45 upm gekommen ist, der Motor -unabhängig vom Alter- also diesen Nachweis bereits erbringen konnte, oder ob das bisher "nur" durch das umlegen des Riemens bewerkstelligt wurde.

    Ich hatte mal so eine Plastiklehre für den TP 16 MKIII

    Zur groben Schnelljustage habe ich es verwendet, aber grundsätzlich mittels Schablone dann die Feinjustierung vorgenommen.

    Mir würde eine ausschließliche Justage mit dem Plasteteil nicht reichen.

    In Anbetracht der Tatsache, dass man sich erheblich günstiger eine Schablone ausdrucken und damit genauer justieren kann, machen das Teil in meinen Augen überflüssig.